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Südafrika - Leoparden
Südafrika

Südafrika – Leoparden

by Joe OnTour 11. August 2019
written by Joe OnTour

Südafrika - Leoparden

Wir sind im Wildpark der Ngala Lodge auf der Pirsch nach Leoparden. Leoparden sind in der Regel nachtaktive und sehr scheue Tiere. Sie sind deshalb nicht leicht in der Wildnis zu beobachten. Das ist wohl auch der Grund, weshalb der Leopard die wohl am weitesten verbreitete Grosskatze ist. Leoparden passen sich den Lebensbedingungen optimal an. Sie sind daher auch in den unterschiedlichsten Regionen zu finden und halten sich sowohl im Dschungel als auch in Wüstenregionen auf.

In der Nacht zuvor haben wir mit unserem Ranger noch lange nach dem Essen bei einem Glas Wein zusammengesessen. Dabei hat er uns dann angeboten, dass er uns am nächsten Morgen ein besonderes Erlebnis bietet.

Er hat heute in der Nähe Spuren von Leoparden gesehen. Wir sollen an diesem Tag zu viert (Ranger, Helfer, Brigitte und Jürgen) den Leoparden suchen. Die beste Zeit sollte kurz vor Sonnenaufgang sein. Also heißt es um 3.00 Uhr in der Früh aufstehen und um 4.00 Uhr losfahren. Da diese Pirsch nicht ganz ungefährlich ist, hat sich unser Ranger bereits mit einem Gewehr (für alle Fälle) ausgerüstet. Bereits nach wenigen Kilometern bleibt unser Landrover mitten im Busch stehen. Sollte dies bereits das Ende der so heiß ersehnten Pirschfahrt sein?

Wir sind enttäuscht, doch unser Ranger gibt so leicht nicht auf. Eine Werkstatt ist natürlich in dieser Wildnis nicht zu finden. Hilfe kann nur über Funk in der Lodge angefordert werden, was aber auch den Abbruch der Safari bedeuten würde. Also helfen wir uns selbst. Tags zuvor hat es wie aus Eimern die ganze Nacht geregnet. Die gesamte Gegend ist versumpft. So ist die Reparatur mit einer echten Schlammschlacht verbunden.

Brigitte wendet sich derweil der Botanik zu und erkundet die Flora der afrikanischen Wildnis zumal diese nach dem gestrigen Gewitter zu neuem Leben erwacht ist. An allen Ecken und Enden sprießen neue Gewächse aus dem Boden. Die Natur erwacht zu ungewohnter Blüte. Derweil wird an dem Landy respektive unter ihm hart gearbeitet. Nach endlosen Versuchen schaffen wir es dann doch, den Landrover wieder flott zu kriegen. Die Reparatur hat uns zwar einige Zeit gekostet, unser Ranger will aber die Suche nach dem Leoparden dennoch nicht aufgeben.

Wir fahren durch Flussbetten, vorbei an Wasserlöchern, die sich nach dem Regen gebildet haben und dann plötzlich und vollkommen unerwartet gibt unser Hilfsguide, der auf dem Kotflügel seinen Aussichtsposten hat, ein Zeichen. Er hat etwas entdeckt.

Es ist der Leopard, dessen Spuren unser Ranger gestern schon gesehen hat. Langsam löst sich der Leopard aus seinem Versteck und trottet vor unseren Augen über eine Lichtung davon. Unser Hilfs-Guide hat urplötzlich seinen, wie er meint, doch unsicheren Frontplatz auf dem Kotflügel mit einem vermeintlich sichereren Platz auf dem Beifahrersitz neben unserem Ranger gewechselt.

Sicht-, Geruchs- und Hörsinn des Leopards sind aussergewöhnlich gut entwickelt. Die Raubkatzen sind zudem ausgezeichnete Kletterer und Schwimmer. Die Leoparden des Bushvelds wiegen im Durchschnitt selten mehr als 70 kg. Dennoch sind sie in der Lage, auch grosse Beutetiere wie Impalas in Bäume hochzuziehen, um sie vor anderen Raubtieren in Sicherheit zu bringen.

Unser Guide erzählt uns, dass er einen Leoparden beobachtet hat, wie dieser sogar eine junge Giraffe von etwa 100 kg Gewicht mehrere Meter hoch in eine Astgabel zerrte. Leoparden sind absolute Einzelgänger. Männliche und weibliche Tiere leben in getrennten Territorien. Das Gebiet des Männchens übeschneidet aber meist mehrere weibliche Reviere. Während der Paarungszeit paart sich ein Leopard mit allen brünstigen Weibchen seines Jagdreviers.

Plötzlich sehen wir, wie sich aus dem Dickicht ein weiterer Leopard schält. Es kommt sehr selten vor, dass zwei Leoparden gemeinsam auf die Jagd gehen. In diesem Fall sind es zwei jüngere Brüder, die die Chancen auf eine erfolgreiche Jagd offenbar gemeinsam größer einschätzen. Wir folgen den beiden Tieren bei ihrer ruhigen Pirsch durch dichtes Buschwerk, über die offene Savanne und durch Flussläufe.

Einmal verlieren wir sie in einem geschlossenen Dickicht, das wir nicht durchfahren können. Doch als wir das Buschwerk umfahren und auf der anderen Seite wieder angelangen, sehen wir sie wieder. Majestätisch, ohne uns auch nur des geringsten Blickes zu würdigen, schreiten die beiden Leoparden ihrem Ziel entgegen. Auf Ihrer Pirsch nach Beute sind sie bis zu 30 Km unterwegs. Wir haben schon einiges an Tieren in freier Wildbahn gesehen. Diese majestätischen, geschmeidigen Grosskatzen aber sind in der Tat ein beonderes Erlebnis. Unser Ranger hat uns nicht zu viel versprochen. Immer wieder bewegen sich die Leoparden geräuschlos durch unwegsames Gelände. So folgen wir den beiden Leos mehr als zwei Stunden. Gelegentlich meinen wir, sie verloren zu haben. Wir glauben langsam, sie spielen mit und Katz und Maus. Nachdem wir eine Böschung umfahren haben, sehen wir sie plötzlich wieder vor uns stehen. Vollkommen ruhig sitzt einer der Leos mit der Nase in der Witterung…………

Leoparden können überall dort existieren, wo sie kleine und mittlere Beutetiere und gute Deckung finden. Leoparden sind ihr Leben lang als Singles unterwegs. Ihre Kontakte beschränken sich meistens auf die Paarungszeit und bei Weibchen auf die Zeit der Aufzucht der Jungen. Die Auzucht ist allein Sache der Weibchen. Nach einer Tragzeit von 100 Tagen kommen 3 – 4 Junge zur Welt. Die Jungen sind dunkel und nur gering gefleckt. Wenn sie 2 Jahre alt sind, verlassen sie die Mutter und suchen sich ihr eigenes Revier. Der männlichen Leoparde hat ein Revier von ca. 18 – 65 km2. Das Revier des Weibchens umfasst ein Gebiet von 10 – 30 km2. Männliche Leoparden sind 60 – 70 cm groß bei einer Körperlänge von ca. 200 cm. Ihr Gewicht beträgt etwa 60 kg. Die Weibchen sind ca. 180 cm lang und wiegen 30 – 50 kg. Der Leopard kann mehr als 20 Jahre alt werden Leoparden gehen vorwiegend bei Sonnenuntergang oder kurz nach Sonnenaufgang auf Beutesuche. Bei ihrer Jagd legen sie bis zu 30 km zurück. Der Leo verzehrt eine breite Palette vom Käfer bis zur Antilope sowie Warzenschweine, Schakale, Nagetiere, Schlangen usw.

Avber jetzt wollen wir weiter von unserer Safari berichten, hier also der 2. Teil unseres Reiseberichtes:

Einer der beiden Leoparden hat offenbar Witterung auf eine Beute aufgenommen. Von seinem erhöhten Platz hat er einen guten Überblick über das Geschehen rings um ihn herum. Der Bruder sichert das Gelände auf der anderen Seite des Terrains. Jetzt ist es soweit. Die Beute ist erspäht.

Es ist ein kleiner Impala. Wachsamkeit, Anspannung und das Gespür für den richtigen Augenblick verbunden mit der Schnelligkeit eines Jägers sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Jagd. Die Jagd beginnt. Einer der beiden Leoparden ist kurz vor dem Sprung auf die Beute. Der Impala hat keine reale Chance, wenn zwei Leoparden gemeinsam jagen. Der Biss ins Genick bringt in kürzester Zeit den Tod.

Anschließend wird die Beute erst einmal auf den nächsten Baum verfrachtet, um sie vor möglichen Neidern in Sicherheit zu bringen. Nach kurzer Zeit wird der Impala in ein Dickicht gebracht, das den Leoparden sicher genug erscheint. Wir folgen den beiden Brüdern in gebührendem Abstand, können uns dann aber bis auf wenige Meter mit dem Landrover an den Aufbruchplatz annähern.

Hier sitzen wir nun wie angewurzelt im offenen Landy, während die Leoparden die Beute unter sich aufteilen. Ein Leopard bricht den Impala auf und weidet ihn aus. Wir hören ganz deutlich das Brechen der Knochen beim Zubeissen. Ein Geräusch, bei dem mir noch heute ein Schauer über den Rücken läuft. Der zweite Leo wartet in kurzem Abstand im nahen Dickicht und sichert das Gebiet. Wir werden offenbar nicht als Feinde betrachtet, anders ist es nicht zu erklären, dass wir aus einer Entfernung von 5 Metern das Geschehen beobachten können. Die ganze Prozedur dauert über 2 Stunden. Dabei sitzen wir in der jetzt prallen Sonne im offenen Landrover. Die Kamera ist bei mir immer im Anschlag ebenso wie beim Ranger das Gewehr griffbereit liegt. Die Zeit vergeht, ohne dass wir merken, dass sich breits ein dicker Sonnenbrand ankündigt. All das nehmen wir nicht wahr, weil wir so gebannt der Szenerie folgen.

Auf unserer Rückfahrt sind wir glücklich, diese ästätische und zugleich grausame Jagd miterlebt zu haben. Sie wird uns unvergessen bleiben.

Südafrika

Südafrika – Leoparden

by Joe OnTour 11. August 2019
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Südafrika – Allgemeine Infos

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Bilder Südafrika – Leoparden

Südafrika - Leoparden
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Neuseeland – Nationalmuseum
Neuseeland

Neuseeland – Nationalmuseum

by Joe OnTour 21. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland - Nationalmuseum

IUm sich einen umfangreichen Eindruck von der Kultur und der Geschichte Neuseelands zu machen, ist ein Besuch des Nationalmuseums unabdingbar. Für den interessanten Rundgang durch das Nationalmuseum sollte man mindestens 2 Stunden einplanen. Gleich am Eingang sind kunstvoll gebaute Schiffe aus der Zeit der Maori zu bewundern.

Reichhaltige Verzierungen schmückten die Schiffe und Hütten der Maori. Mehrere Meter hohe Kunstwerke sind mit Masken und Gesichtern verziert.

Mit kleinen Auslegerbooten sind die Maori über das offene Meer nach Neuseeland gekommen. Die Schautafeln zeigen einen interessanten Überblick über die einheimische Fauna auf. Die Größe der ehemals 24 Moa-Arten reichte bis zu drei Metern. Der größte dieser Laufvögel, der Riesenmoa Dinornis maximus, starb sehr wahrscheinlich erst Mitte des letzten Jahrhunderts aus.

Als mit dem Eintreffen der Maori aus Polynesien, um etwa 900 v.Chr. die menschliche Besiedlung einsetzte, gab es noch rund 15 Moa-Arten. Der neuseeländische Moa ist der einzige jemals existierende flügellose Vogel. Der Giant Moa, einer von elf Moaarten, ist mit einer Größe von 3 Metern außerdem der größte bekannte Vogel. Viele Moaknochen und -Skelette wurden in Höhlen gefunden, in die der Moa gefallen war.

Im Nationalmuseum erhält man einen umfassenden Überblick über die Kultur und Lebensweise der Ureinwohner Neuseelands. Dort sind originale Behausungen der Maori aufgestellt. Man kann sich so einen Eindruck von der Lebensweise dieser Siedler machen.

Auf den Bildern in der Gallery ist ein Maori mit typischer Tätowierung und einem Amulett zu sehen sowie eine Darstellung aus dem alltäglichen Leben der steinzeitlichen Ureinwohner Neuseelands.

Man kann auch die Maske eines Maori zu bewundern und auch eine reich verzierte Lagerstätte der Maori. Die Kunst der Herstellung dieser Verzierungen beherrschen heute nur noch einige wenige Nachkommen der Maori.

Im Museum ist auch ein Krieger in seiner urzeitlichen Ketten-Rüstung, bewaffnet mit einem schwertähnlichen Hieb- und Schlaginstrument zu sehen. Er könnte gut als Vorlage für einen der Krieger aus dem Epos „Der Herr der Ringe“ hergehalten haben. Mittlerweile hat es sich wohl weltweit herumgesprochen: „Mittelerde“ ist Neuseeland. Das Museum hat eine Vielzahl wunderschöner alter Masken ausgestellt. Man sieht ihnen den Ursprung aus dem polynesischen Kultur-Raum an.

Ein Schild (Höhe ca. 1,50 m) stammt wohl ebenfalls aus dem polynesischen Raum. Die Ränder sind mit Kaui – Muscheln ausgeschmückt. In der Mitte unter der Nase sind die Waffen (Hauer) eines Ebers (Wildschweins) integriert. Welcher Gegner will diesem Ausdruck des Schreckens standhalten? Daneben eher eine grobe Maske aus sehr früher Zeit mit wenigen Verzierungen, dafür aber mit starkem Ausdruck.

In der Gallery sind wunderschöne Beispiele für die traditionelle Maori-Schnitzerei zu sehen. Die Figuren sind ca. 30 cm hoch. Die Augen sind mit Schildplatt ausgelegt. Es gibt heute noch einen anerkannten neuseeländischen Künstler, der sich der Herstellung dieser Kunststücke verschrieben hat.

Neuseeland

Neuseeland – Nationalmuseum

by Joe OnTour 21. April 2018
Neuseeland

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Neuseeland – Huka Village

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Neuseeland – Milford Sound

by Joe OnTour 10. September 2017

Bilder Neuseeland – Nationalmuseum

Neuseeland - Nationalmuseum
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Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark
Neuseeland

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark

by Joe OnTour 20. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark | Der Nationalpark ist ein 225,3 km² grosses Gebiet im Norden von Neuseelands Südinsel zwischen den beiden Meeresbuchten Golden Bay und Tasman Bay. In diesem Bereich wird die Küste immer schroffer und es hat sich eine beeindruckende Kalksteinlandschaft mit bizarren Felsformationen und tiefen Höhlensystemen gebildet.

Mehr als drei Viertel des Nationalparkgebietes sind dicht bewaldet. Im Park kann man viele Seevögel beobachten. Der Weißwangenreiher, Stelzenläufer, Taraseeschwalben, Tuis, Makomakos und Kuckuckskäuze sind hier beheimatet. Das Klima in dieser Küstenregion ist mit 2200 Sonnenstunden pro Jahr ziemlich mild.

Im Nationalpark findet man zahlreichen kleinen Buchten mit Sandstränden und türkisfarbenem Wasser und Granitklippen. Die Küste des Abel-Tasman-Nationalparks mit dem Meeresgebiet ist seit 1993 durch das Meeresschutzgebiet Tonga Island Marine Reserve streng geschützt.

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Neuseeland – Paparoa National Park
Neuseeland

Neuseeland – Paparoa National Park

by Joe OnTour 20. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland – Paparoa National Park

Der Paparoa-Nationalpark ist rund 300 km² gross und liegt an der Westküste von Neuseelands Südinsel. Im Bereich der Küste ist die Landschaft des Paparoa Nationalparks vorwiegend geprägt durch Kalkgestein. Durch Erosion abgetragen findet man deshalb im Park bizarre Felsformationen vor. Es haben sich tiefe Canyons und viele Höhlen gebildet. Die Pancake Rocks sowie der Paparoa-Karst sind wohl die berühmtesten.

Bei unserem Stopp zwischen Greymouth und Westport im Paparoa National Park bei Punakaiki bestaunen wir die Pancake Rocks. Das bizarre Sedimentgestein mit seinen verschiedenen Schichten sieht aus wie gestapelte Pfannkuchen. Bei starker Brandung lässt das Wasser der Tasman Sea in sogenannten Blow Holes wie Geysire emporschießen.

Das Sedimentgestein im Küstenbereich unterliegt dem Einfluss der Brandung und der starken Erosion, wodurch die unterschiedlichen Schichten der Entstehung freigelegt wurden. Dies ist besonders beeindruckend bei den Pancake Rocks zu sehen. An anderer Stelle in ein schmaler Einschnitt im Küstenbereich durch die starke Brandung entstanden. Oft sehen wir der Küste vorgelagerte kleine Felsinseln, die von der Brandung und durch Erosion in einigen Jahren wohl ganz verschwunden sein werden. Auf diese Art und Weise verändert sich das Landschaftsbild ständig.

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Neuseeland Schaffarm
Neuseeland

Neuseeland – Schaffarm

by Joe OnTour 19. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland – Schaffarm

In Neuseeland gibt es vierzehnmal so viele Schafe wie Menschen. Wirtschaftlich spielt die Schafzucht zwar eine immer geringere Rolle, dafür sind die Tiere (vor allem bei den asiatischen Besuchern) längst zur lukrativen Touristenattraktion geworden.

Wir sind auf der Schaffarm von Tim, den wir auf unserer Rundreise kennengelernt haben, zum Barbecue eingeladen. Der Kiwi ist der „Picknicker“ schlechthin. Grillen gehört schlichtweg zum Lebensstil. Einige Freunde der Famlie sind ebenfalls eingetroffen. So lässt es sich trefflich über alle möglichen Themen diskutieren.

Uns interessiert natürlich in erster Linie, wie das tägliche Leben auf einer Schaffarm abläuft. Tim führt uns in den Schafstall und erklärt uns, wie die Tiere geschoren werden.

In diversen Boxen werden die Schafe zuerst nach Alter und Qualität der Wolle aussortiert. Die beiden Kinder von Tim lassen sich natürlich das Schauspiel nicht entgehen. Die Scherwerkzeuge werden an einer Schleifmaschine geschärft, was eine Voraussetzung für eine gute Schur ist.
Neuseeland – Scheren schleifen auf einer SchaffarmNeuseeland – Arbeit auf einer Schaffarm
Kati, die Tochter ist noch etwas skeptisch. Das zu scherende Schaf wird zwischen die Knie gepresst. Es gehört schon eine Menge Erfahrung dazu, bis diese Technik reibungslos funktioniert. Dann wird noch einmal die Qualität der Wolle geprüft, bevor es mit der Schur losgeht.

Die Neuseeländer laden gerne Gäste zu sich nach Hause ein und veranstalten vor allem im Sommer vorwiegend an den Wochenenden häufig Barbies (Barbecues, also Grillfeste).

Wir bringen unseren Gastgebern für die Einladung ein kleines Geschenk mit, was in Neuseeeland gern gesehen wird. Tim lebt mit seiner Familie auf einer Schaf-Farm und so lassen wir uns eine Demonstration seines Handwerks natürlich nicht entgehen. Auf diese Art und Weise lernen wir das Leben auf dem Land näher kennen.

Der Scherkopf wird an einen großen Motor angeschlossen, der über mehrere Wellen die Scheren antreibt. Tim erzählt uns, dass in Neuseeland diverse große Veranstaltungen im Schafscheren durchgeführt werden. Dies ist hier eine Art Volkssport. Dabei gewinnt derjeneige, der in einer festgelegten Zeit die meisten Schafe schert.

Auf Schnelligkeit kommt es aber heute nicht an. Tim zeigt uns vielmehr, wie man den perfekten Schnitt vollzieht, ohne die Tiere zu verletzen. Sein Bruder sammelt derweil die geschorene Wolle ein. Die wird dann über einen Schacht in einen anderen Raum ins Untergeschoss befördert, wo sie dann mit Hilfe einer großen Presse auf ein handliches Packmass für den Versand gebracht wird.

Natürlich erfolgt das alles per Hand, also eine schweißtreibende Arbeit, die schon ein gewisses Maß an Kondition erfordert. Brigitte ist von der natürlichen und ursprünglichen Lebensweise unserer Gastgeber beeindruckt.

Bilder Neuseeland – Schaffarm

Neuseeland Schaffarm
Neuseeland Schaffarm
Neuseeland Schaffarm
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Neuseeland – Rotorua
Neuseeland

Neuseeland – Rotorua

by Joe OnTour 18. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland – Rotorua

Um Rotorua herum gibt es 4 grössere Thermalquellen: Whakarewarewa, Waimangu, Waiotapu und Hell’s Gate. Whakarewarewa ist wohl Rotoruas aktivste Thermalgegend und hier befindet sich der Geysir Pohutu, der etwa 20 Mal pro Tag bis zu einer Höhe von 30 m speit. Weitere Sehenswürdigkeiten in Whaka sind heisse Schlammbäder sowie heisse Quellen.

Die Anfahrt ist bereits spektakulär. Durch eine karge Landschaft führt uns der Weg zu Devils Home! Aus der Höhle steigen heiße Dämpfe auf, die nichts Gutes verheissen.

Wir wollen uns dieses Spektakel einmal aus der Nähe ansehen. Aus dem Schlund zischt und brodelt es und Devils Home macht seinem Namen alle Ehre.

Die Landschaft um Rotorua ist eine unwirkliche giftige Küche aus brodelnden und zischenden Dämpfen und stinkenden giftigen Gasen, die aus unterirdischen Felsspalten hervorsteigen und uns den Atem nehmen.

Es gibt aber auch heisse Quellen, groß wie Seen, die Temperaturen um die 100 Grad aufweisen. Man sollte es tunlichst vermeiden, hier hineinzufallen. Die Überlebenschancen sind gleich null. Heisser Wasserdampf steigt von den Seen auf und in der Mitte quillt eine brodelnde Urmasse auf, die aus Tiefen von bis zu mehreren Hundert Metern emporsteigen.

Das Innere unserer Erde wird spürbar, da muss sich Brigitte ganz schön überwinden, um über diesen schmalen Steg zu gehen. Ein kurzer Ausrutscher und es ist vorbei…

Wir haben immer noch nicht genug von dieser unwirklichen Landschaft gesehen, die uns in ihren Bann zieht. An dieser Stelle steigt gelblich übelriechender Schlamm aus dem Erdinneren auf. An anderer Stelle brodelt das kochende Wasser und schlägt Blasen an der Oberfläche. Am Rand des Sees bildet sich eine rötliche Färbung vom Eisenerz. Über schmale Bretterstege wandern wir weiter durch diese Urzeit-Landschaft und werden immer wieder von neuen Eruptionen und Dünsten überrascht.

Neuseeland – Rotorua – Steg ueber einen Urzeit-SeeNeuseeland – Rotorua – roetlich braune Ablagerungen am See
Hier sind eindeutig Spuren von Phosphor zu sehen, die sich auch an den Felswänden abgelagert haben.
Neuseeland – Rotorua – Phosphorbildung im SeeNeuseeland – Rotorua – Phosphor
Die Dämpfe verschleiern die Sicht auf die weitere Landschaft. Überall scheint das Wasser der Seen in Bewegung zu sein.

Wir sehen, wie sich das im Erdinnern aufgeheizte Wasser einen Weg an die Oberfläche bahnt. Der ganze See ist hier eine brodelnde und kochende Masse, an deren Rändern sich rote Eisenerze abgelagert haben. Endlich haben wir es wieder geschafft, heil aus dieser Urzeitszenerie herauszufinden. Wir müssen diese gewaltigen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Jürgen kann es nicht lassen, noch einmal einen letzten Blick ins Erdinnere zu riskieren.

Bilder Neuseeland – Rotorua

New Zealand – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
Neuseeland – Rotorua
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Neuseeland – Kea Papagei
Neuseeland

Neuseeland – Kea Papagei

by Joe OnTour 17. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland – Kea Papagei

Ein lustiger heimischer Papageienvogel Neuseelands ist der Kea. Der verspielte Kea ist einer der intelligentesten Vögel der Welt. Besonders liebt der Kea-Papagei Autos, von denen er Scheibenwischer oder andere Gummiteile stehlen kann um das zu vermeiden plündert Brigitte ihren Vorrat an Keksen.

Das scheint den Kea – Papageien zu gefallen. Es kommen immer mehr aus der näheren Umgebung, um die neuen Köstlichkeiten zu probieren. Nur einer steht etwas abseits, ob er sich nicht traut? Nein, er scheint eine kleine Showeinlage abliefern zu wollen, um unserer Aufmerksamkeit zu erlangen.

Da die Kekse ausgegangen sind und wir auch nicht unsere anderen Vorräte hergeben wollen, hält der Kea sich halt an den Gummidichtungen eines parkenden PKWs schädlich und prüft schon einmal den Lack auf seine Geniessbarkeit. Wir sollten uns mit unserem großen Wohnmobil aus dem Staub machen, wer weiss, was der Kea da noch so alles für appetitlich hält.

Bilder Neuseeland – Kea Papagei

Neuseeland - Kea Papagei
Neuseeland - Kea Papagei
Neuseeland - Kea Papagei
Neuseeland - Kea Papagei
Neuseeland - Kea Papagei
Neuseeland - Kea Papagei
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Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland

Neuseeland – Coromandel

by Joe OnTour 16. April 2018
written by Joe OnTour

Neuseeland – Coromandel Halbinsel

Die Halbinsel Coromandel liegt östlich von Auckland, auf der anderen Seite des Hauraki Gulf. Coromandels faszinierende Geschichte zeigt sich in den Relikten aus der Goldgräberzeit, den Holzfällerdämmen und den alten Pas (befestigten Dörfern) der Maori. Die Vergangenheit findet man auch in der reizvollen kolonialen Architektur und den historischen Gebäuden, die in verschiedenen Städten der Region noch erhalten sind.

Eine eindrucksvolle, stark bewaldete Bergkette ragt genau in der Mitte der Coromandel-Halbinsel auf – sie wird an allen Seiten durch eine kilometerlange spektakuläre Küste begrenzt. An der Westküste gibt es eine nie enden wollende Aneinanderreihung von Stränden, Buchten und Häfen, gesäumt von Pohutukawa-Bäumen (einem in Neuseeland heimischen Baum mit roten Blüten).

Auf der östlichen Seite Coromandels finden wir eine erstaunliche Ansammlung weißer Sand- und Brandungsstrände. Wir fahren die Küstenstraße zum Square Kauri Tree hinauf, einem der größten und ältesten Bäume der Coromandel-Halbinsel. Er befindet sich an der Straße zwischen Tapu und Coroglen, nach einer etwa zweistündigen Fahrt von Thames aus. Die subtropische Vegetation ist einfach beeindruckend. Immer wieder bieten sich aus erhöhten Lagen traumhafte Blicke auf die unten liegenden Strände.
Neuseeland – Vegetation auf der Coromandel Halbinsel

Vom Cape Reinga bis Auckland und auf der Coromandel Peninsula finden wir ausgedehnte Mangrovenwälder, die ganze Küstenstriche umfassen. Tausende von Luftröhren ragen aus dem Schlamm, um die Pflanzen, die bis zu 5 Meter hoch werden können, mit Sauerstoff zu versorgen. Vom Whitianga Wharf kann man die Fähre zum Stone Steps Wharf nehmen, dem Ausgangspunkt der Cook’s Coast. Front Beach, Flaxmill Bay, Shakespeare Cliff, Lonely Bay und Cooks Beach sind alle in unmittelbarer Nähe.

Am Fuß des Shakespeare Cliffs befindet sich in südlicher Richtung die Flaxmill oder Homestead Bay. Sie bietet einen geschützten Ankerplatz für kleine Boote. Man sagt, daß hier Kapitän Cook mit der Endeavour landete. An der Südseite des Kliffs befinden sich die Lonely Bay und Cooks Beach.

Die Lonely Bay ist eine schmale Bucht, von Klippen abgeschnitten und vollkommen unberührt – sie ist nur vom Cook Memorial aus über einen kurzen steilen Fußweg zugänglich. Wir finden nach langem Suchen einen schmalen Feldweg, der allenfalls für einen Geländewagen taugt. Großes Gezeter bei Brigitte.

ich entschließe mich aber trotzdem, hinabzufahren. In engen Kehren geht es den Berg hinunter. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Wir fahren im Schritttempo. An manchen Stellen muss erst das Geäst beiseite geschlagen werden. Wir brauchen für ca. 3 km etwa 60 Minuten. Zu Fuss wären wir schneller gewesen.

Unten angelangt erwartet uns eine etwa 5 km lange Bucht, die in der Abendsonne aussieht wie von einem anderen Stern. Wir suchen uns direkt am Strand einen Stellplatz für die Nacht. Es ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Keine Fußabdrücke im Sand, kein Laut, nichts! Nur die Auswirkungen eines vermutlich vor nicht allzulanger Zeit hier durchgefegten Orkans sind zu sehen. Überall liegen Baumstämme und Treibgut am Strand. Eine Szenerie, wie nach einem Tsunami…..

…….die Stille und Einsamkeit (bis auf das stetige Rauschen des Meeres) ist beruhigend und aufregend zugleich. Wir laufen noch ein Stück den Strand entlang, um die untergehende Sonne zu genießen. Riesige entwurzelte Baumstämme übersäen den Strand. Ganze Palmen sind herausgerissen worden und stehen lose wie von Riesenhand dekoriert im Boden. Wir haben eine unruhige Nacht, der erneut aufziehende Sturm zerrt an unserem kleinen Wohnmobil. Aber wir müssen aushalten………….die Steigung bei Dunkelheit zurückzufahren ist schier unmöglich….

Die inspirierende natürliche Schönheit von Coromandel hat dazu geführt, dass das Gebiet in den letzten Jahren ein Paradies für Künstler und Kunsthandwerker geworden ist. Auch der Maler Hundertwasser hatte hier sein Haus und seine Segeljacht liegen.

Die Städte Thames und Coromandel waren früher Schauplatz des Goldrausches. Heute sind es idyllische und interessante Ortschaften. Um das Vogelleben von Coromandel zu bewundern geht man am besten auf dem Holzsteg durch die Mangroven zum Hide.

Wir haben die gestrige Nacht an der Lonley Beach dann doch noch mehr oder weniger gut überstanden. Nach wenigen Kilometern Fahrt finden wir eine ebenso traumhafte aber aufgeräumtere Bucht. Wir stellen unser Wohnmobil einige Meter abseits vom Strand auf. Die Bucht ist cirka 6 Kilometer lang und wird von einer Sanddüne vom Hinterland abgegrenzt.

In der riesigen Bucht sind außer uns in weiter Entfernung noch zwei Leute zu sehen, die am Strand spazieren. Für Brigitte ist das schon einmal beruhigend. Wir sind also nicht „ganz“ allein.
Neuseeland Peninsula – Kilometerlanger einsamer Strand auf der Coromandel-Halbinsel
Wir verbringen hier den ganzen restlichen Tag und übernachten auch an diesem Platz. Von Thames aus kann man den Rocky’s Goldmine Trail begehen – einen dreistündigen Spaziergang durch den Busch. Er beginnt am Dickson Holiday Park. Auf dem Trail hat man wunderbare Ausblicke auf den Firth of Thames und den dort nachwachsenden heimischen Regenwald. Wir sind umringt von Riesenfarnen, mannshohen Gräsern und kleinen kristallklaren Bächen. Eine Landschaft, die zum Träumen und Verweilen animiert, fernab von jeglichem Massentourismus.

Coromandel ist für die Neuseeländer selbst ein bevorzugtes Urlaubsziel. Ihre am Strand gelegenen privaten Ferienhäuser, die „Baches“ genannt werden, können gemietet werden. Darüber hinaus gibt es über 200 Übernachtungsmöglichkeiten:

luxuriöse Wochenendhäuser, Motels, Zimmer mit Frühstück und Campingplätze. Dennoch ist die von Ruhe, grüner Wildnis und einsamer Bergwelt geprägte Atmosphäre durch die behutsame Entwicklung einiger Ferienorte nicht gestört worden.

Etwa die Hälfte der Coromandel-Halbinsel steht unter dem Schutz des Department of Conservation, dazu gehören die Hahei Marine Reserve mit ihrer eindrucksvollen Kalkstein-Küste ebenso wie die Regenwälder des vulkanischen Berglandes, in denen uralte riesige Kauri-Bäume die Holzfällerzeiten überlebt haben. Die Straße in Richtung Norden schlängelt sich an der mit Pohutukawa-Bäumen bewachsenen Westküste der Halbinsel entlang zu den kleinen Dörfern Coromandel und Colville.

Der Pohutukawa ist ein spektakulärer einheimischer Baum, dessen rote Blüten um Weihnachten herum blühen. Bei der Fahrt zur Ostküste gelangt man zur atemberaubenden Mercury Bay. Hier befinden sich zwei berühmte Strände – die wunderschöne Cathedral Cove und die einzigartige Hot Water Beach.

Der Hot Water Beach macht seinem Namen alle Ehre. Bei Ebbe kann man in der Nähe der Felsen mit etwas Fleiss heisse Pools aus dem Sand graben. Vulkanaktivitäten gibt es auf der Coromandel Halbinsel nur noch selten. Hot Water Beach ist außerdem ein guter Surfspot.

Die Coromandel – Halbinsel ist ein Paradies für Angler. An den begehrtesten Stellen sind die Regeln für Angler aufgestellt. Angeln ist nur für den eigenen Verzehr erlaubt. Fischen mit Netzen ist verboten.

Wir versuchen, unser Abendessen mit einer selbstgebauten Angelschnur zu sichern. Nach wenigen Minuten haben wir Erfolg. Ein stattlicher Snapper zappelt am Haken. Geschuppt, ausgenomen und auf dem offenen Feuer gegrillt schmeckt er uns besser als in jedem Fischrestaurant. Der subtropische Regenwald wächst bis an die Uferzonen hinein. Die Bäume sind von Moos und Schlingpflanzen umwuchert.

In den kleinen Buchten, die oft nur vom Meer aus zugänglich sind, finden wir regelrechte Wasserhöhlen. Mit dem Boot in diese Buchten zu fahren, ein wenig zu schnorcheln, frischen Fisch zu fangen und nach dem Essen anschließend im Sand zu dösen ist nicht nur ein Traum sondern gelebte Realität. Für viele der hier lebenden Neuseeländer ein alltägliches Erlebnis, für die meisten „Durch- Reisenden“ ein unvergessliches Abenteuer. Wir bleiben hier noch ein paar Tage, bevor wir uns von der Coromandel – Halbinsel verabschieden.

Ein letztes Mal genießen wir die Fahrt durch die unvergleichliche Vegetation und freuen uns auf neue weitere interessante Eindrücke auf unserer Reise. Eine weitere schöne Art, die Coromandel – Halbinsel zu „erfahren“, ist eine Tour mit dem Mountainbike durch vorher geplante Teilstrecken. Hier bietet sich besonders das Kauaeranga Valley an. Die Straße folgt dem Kauaeranga River und man kann an einigen Stellen zum Schwimmen verweilen. Man kann auch die Küstenstraße zum Square Kauri Tree hinauffahren, einem der größten und ältesten Bäume der Coromandel-Halbinsel.

Bilder Neuseeland – Coromandel Halbinsel

Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
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Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
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Südsee - Bora Bora
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Südsee – Bora Bora

by Joe OnTour 7. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Bora Bora

Das einzige Dorf auf Bora Bora ist Vaitape. Es besteht aus einer kleinen Ansammlung von Häusern, Läden und Restaurants. Hierher fahren die meisten Besucher der Insel, um Shoppen zu gehen. Bora Bora ist klein und übersichtlich. Die Insel kann man in 1 1/2 Stunden mit dem Auto oder in einigen Stunden mit dem Fahrrad umrunden. Die traumhaften oft einsamen weiten Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Manchmal sitzt eine weiße Wolke wie eine Krone auf ihren Gipfeln, und nach Ansicht vieler Besucher ist Bora Bora schließlich auch die Königin der Südseeinseln. Wie von einer Perlenkette geschmückt, ist Bora, so die Kurzform unter Kennern, am Rande ihrer Lagune von schmalen, palmenbestandenen Inseln umgeben (den Motus) wie die kleinen Koralleninseln auf Polynesisch heißen. Das macht das einzigartige Erscheinungsbild Boras aus.

So bietet sich dem Reisenden ein Szenario, das er auf kaum einer anderen Insel Französisch-Polynesiens wiederfindet. Der Flughafen ist wie überall auf den kleinen Südseeinseln überschaubar. Wir haben uns einen Mietwagen gebucht, um die Insel näher erkunden zu können.

Seit Captain Cooks Zeiten, der vergeblich versuchte, hier zu landen, wurden auf den Inselchen zwar an einigen Stellen Hotels errichtet, aber die endlosen Strände blieben trotzdem erhalten. Der Mount Pahia ist immer wieder von fast allen Standpunkten der Insel zu sehen. Die Kulisse ist tatächlich so, wie man sie sich von einer Südseeinsel vorstellt.

Aber wo Licht ist, da gibt es auch Schatten. An manchen Tagen legen hier die großen Seeliner an, um wahre Invasionen von Touristenströmen auf die Insel zu schütten, dann ist es vorbei mit der Südsee-Idylle.

Zum Glück legen die grossen Kreuzfahrtschiffe nicht zu oft auf Bora Bora an. Wenn dieser Spuk vorbei ist, kehrt die Südsee-Romantik wieder ein. Die kleinen polynesischen Boote der Fischer bieten vor dem blauen Himmel der Südsee die perfekte Kulisse für die Fotos, von denen jeder Südsee-Reisende träumt.

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Südsee – Bora Bora

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by Joe OnTour 26. August 2017

Bilder Südsee - Bora Bora

Südsee - Bora Bora
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Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
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Südsee - Bora Bora
Südsee

Südsee – Bora Bora – II

by Joe OnTour 7. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Bora Bora – Reisebericht 2

Der Name Bora Bora klingt bereits wie ein Zauberspruch. Die verwunschene Landschaft aus grünen Gipfeln und leuchtenden Lagunen scheint nicht von dieser Welt zu sein. Wir haben uns einen Mietwagen organisiert und sind auf der etwa eineinhalbstündigen Inselrundfahrt. Den Mount Pahia immer im Blickfeld fahren wir an der mehr oder weniger befestigten Strasse entlang.

Das Bora Bora Lagoon Resort ist Mitglied der Leading Hotels of the World und der Small Luxury Hotels of the World. Es liegt auf der kleinen Insel Motu Toopua, gegenüber von Vaitape, etwa 15 Minuten mit dem Boot zum Flughafen. Das Hotel liegt nicht auf der Hauptinsel, sondern auf einer eigenen kleinen Vulkanspitze, mitten in der Lagune, mit Blick auf den erloschenen Vulkan Otemanu. Die Urlauber haben nicht nur die Wahl zwischen mehreren Hotels unterschiedlicher Kategorie, sondern auch, ob sie auf der Hauptinsel oder einer der vorgelagerten Motus wohnen wollen.

Auf den Motus stehen meist nur Rezeption, Restaurant, eine kleine Boutique und ein Wassersportzentrum. Genächtigt wird, sofern nicht doch ein paar Strand-Bungalows unter Palmen versteckt sind, in sogenannten Overwater-Bungalows auf Pfählen im Sand der Lagune. Bequemer geht’s kaum noch: Ein paar Schritte vom Bett entfernt kann man von der eigenen Veranda zu jeder Zeit zu den Fischen ins Wasser steigen. Verwaiste Strandabschnitte erreicht man dennoch nach einem Spaziergang von ein paar Minuten. Bora Bora ist ein klassisches Flitterwochen-Ziel, hat aber auch viele Mehrfachbesucher, darunter Taucher aus der ganzen Welt. Die Korallenriffe sind intakt. So sind neben kleinen bunten Fischen immer auch große Tiere wie Barakudas oder Haie zu sehen. Auf ganz andere Art wird Fisch im Restaurant Bloody Mary’s präsentiert: Der Gast stellt nämlich sein Menü aus dem gezeigten Tagesfang zusammen. Mit nur fünf Tischen ging man in den Siebzigern an den Start. Mittlerweile ist das Bloody Mary’s sowohl wegen seiner Küche bekannt als auch wegen der langen Namenstafel aller Berühmtheiten, die sich hier eingefunden haben.

Auf unserer Fahrt über die Insel könen wir an prächtigen Aussichtspunkten den Blick auf einsame Strände und Buchten genießen. Abseits der großen Hotels und Resorts kann man die Naturschönheiten der Insel in vollen Zügen auskosten. Immer wieder schweift der Blick auf die tropische Vegetation und auf einsame Strände.

Bilder Südsee - Bora Bora

Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
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Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
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Südsee - Bora Bora
Südsee

Südsee – Bora Bora – III

by Joe OnTour 7. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Bora Bora – Reisebericht 3

Kleine weisse Boote frischen das Bild des dunkelblauen Meeres auf. Durch den Mount Pahia werden immer wieder einige Wolken aufgefangen und dort können sie sich dann abregnen. Auf diese Weise spriesst auf der Insel ein immerwährendes üppiges Grün. An den weniger frequentierten Stränden stehen außerhalb der Touristenresorts kleine Hütten, in denen die Einheimischen wohnen.

Eine besondere Stimmung ist in den späten Abendstunden kurz vor dem Sonnenuntergang einzufangen. Die Sonne taucht das Meer, die Wolken und die weißen Schiffe in eine rötlich samtene Watte.

Ein junger Inselbewohner macht sich auf den Weg nach Hause. Barfuss, wie es hier üblich ist. Man darf den Kontakt zu Mutter Erde eben nicht verlieren. Ob er sein Zuhause auch als traumhaft empfindet? Oft ist das tägliche Leben der Inselbewohner von anderen Prämissen bestimmt, die von den meisten Urlaubern nicht wahrgenommen werden.

Wir suchen uns ein kleines einheimisches Restaurant und essen natürlich wieder eines der auf der Insel hervorragend kreierten Fischgerichte. Inzwischen zieht ein Hausboot im Südseestil am nahen Strand vorbei. Schade, dass die Zeit auf Bora Bora schon vorbei geht.

Bilder Südsee - Bora Bora

Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
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Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
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Südsee - Bora Bora
Südsee - Bora Bora
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Südsee - Samoa - Apia
Südsee

Südsee – Samoa – Apia

by Joe OnTour 3. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Samoa – Apia

Das Leben in der Hauptstadt Apia geht einen ruhigen, ja fast besinnlichen Gang. Die Samoaner sind ausgesprochen freundliche und höfliche Menschen, wie die meisten Bewohner der Südsee.

Wir unternehmen einen Bummel durch die Stadt. In der Nähe des Marktes finden wir einige kleine Ladengeschäfte in denen alles für den täglichen Bedarf angeboten wird. Eine wahre Fundgrube zum Stöbern. Während unserer Stadtbesichtigung machen wir in einer kleinen Bar einen Zwischenstop. Die Bedienung empfiehlt uns einen einheimischen Spezialdrink. Brigitte scheint nicht so ganz begeistert zu sein….

Die Samoaner wurden schon früh zum Christentum bekehrt. Die Gotteshäuser weisen darauf hin. Das Innere der Kirche in Apia ist mit bunten Ballons geschmückt. Offensichtlich haben wir die Hochzeitsfeier um Minuten verpasst.

Das Regierungsgebäude von Samoa ist eines der prunkvollsten und grössten Gebäude der Insel. Die Volksvertreter unterscheiden sich hier in ihrem Präsentationsgehabe nicht von den europäischen Pendanten. Wir sehen noch, wie der Premier in seiner amerikanischen Stretch-Limousine vorfährt.

Das krasse Gegenteil trifft uns einige Strassenzüge weiter. Die Samoaner sitzen in ihrer bescheidenen aber bunten Bekleidung vor den Geschäften und halten Smaltalk. Erstaunlicherweise sind sie immer fröhlich und unbeschwert, auch uns Fremden gegenüber.

Bilder Südsee – Samoa – Apia

Südsee - Samoa - Apia
Südsee - Samoa - Apia
Südsee - Samoa - Apia
Südsee - Samoa - Apia
Südsee - Samoa - Apia
suedsee samoa apia 261
Südsee - Samoa - Apia

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Südsee - Samoa
Südsee

Südsee – Samoa – I

by Joe OnTour 3. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Samoa – Reisebericht 1

Das frühere West-Samoa ist das heutige Samoa und hat nichts mit Amerikanisch Samoa zu tun. Samoa liegt im Herzen der Südsee und ist lediglich wenige Flugstunden von Neuseeland entfernt. Tonga und Fidji sind ebenfalls mit dem Flieger schnell erreichbar. Wir haben Samoa auf unserer Südsee-Rundreise besucht.

Einchecken nach Samoa. Gleich nach der Ankunft beeindruckt uns die touristische Unversehrtheit dieser Insel. Es gibt nur wenige Hotels und der Touristenstrom scheint hier zu versiegen.

Vorab aber einige geschichtliche Infos zu Samoa: nach archäologischen Untersuchungen lassen sich die historischen Wurzeln von Samoa bis auf das Jahr 1000 vor Christus zurückverfolgen. Um diese Zeit ließen sich Polynesier auf Samoa nieder und entwickelten ihre eigene Kultur.

Der fruchtbare vulkanische Boden und die üppigen Fischgründe machten Samoa zur Heimat der Polynesier. Circa tausend Jahre später besiedelten die Insulaner die Marquesas – Inseln und Tahiti. Schon früh gab es Kontakte mit Fidji und Tonga. Im Gegensatz zu den anderen polynesischen Königreichen, in denen die Erbfolge galt, wurden in Samoa die Häuptlinge seit jeher vom Volk gewählt. Soziale Klassen gab es bereits damals nicht. Die Entwicklung zum Christentum begann im Jahre 1830. In diesem Jahr landete der englische Reverend John Williams von der Londoner Missionsgesellschaft mit seinem Schiff Messenger of Peace auf der Insel.

Bis 1840 hatte der missionarische Prediger alle Samoaner von seinem Glauben überzeugt. Er erreichte, dass die Samoaner sich mit langen Kleidern und Tüchern bekleideten. Das wiederum rief westliche Händler auf den Plan, die sogleich eine Handelsniederlassung für Baumwollstoffe gründeten. Deutsche, Briten und Amerikaner begannen, Botschaften zu errichten und machten ihren Einfluss auf die samoanische Regierung geltend. Die verunsicherten Häuptlinge schlossen sogleich mit allen Nationen Friedensverträge ab und bauten Handelsbeziehungen auf.

Zur internationalen Konfrontation führte im Jahre 1889 ein bewaffneter Aufstand der Samoaner. Kriegsschiffe aus Deutschland, England und Amerika trafen ein und ankerten im Hafen von Apia. Hier wurden sie von einem Hurrican überrascht, der vier ihrer Schiffe zum Kentern brachte und über 200 Menschen das Leben kostete. Diese instabile politische Lage zog sich bis Ende des 19. Jahrhunderts hin. Dann zog sich England zurück. Am 2. Dezember 1899 unterzeichneten Deutschland, Amerika und Samoa einen Vertrag, der das Land unter den Schutzmächten Deutschland und Amerika aufteilte. So entstanden die Staaten Westsamoa als „deutsche Kolonie“ und Amerkanisch Samoa als „amerikanische Kolonie“.

Soviel zur Geschichte von Samoa. Bei unserer Reise über die Insel sind wir von der Vielfalt der Vegetation überrascht. Die Hauptstraßen erinnern an Feldwege. Es gibt kaum PKW-Verkehr. Immer wieder sehen wir riesige Bäume mit 30- 40 m Höhe, die in weitgehend unkultivierter Landschaft stehen.

Bilder Südsee – Samoa

Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa
Südsee - Samoa - Strände

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Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee

Südsee – Samoa – Folklore – fia fia

by Joe OnTour 2. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Samoa – Folklore – fia fia

Mittwochabends steigt das fia fia, das große Buffet mit samoanischen Tänzen. Dann mischt sich auch Apias begüterte Elite unter die Hotelgäste des Aggie Greys.

Bei der folkloristischen Darstellung treten die Akteure in landestypischen Kostümen auf.

Die Frauen tragen die bunten Blumenkränze der Südsee. Die Tänze sind eine Überlieferung alter historischer Folklore.

Sie drücken die Lebensfreude der Bewohner Samoas aus. Wir fühlen uns in eine andere Zeit zurückversetzt.

Dies ist eine Darbeitung, die man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man das Hotel Aggie Greys auf Samoa besucht.

Bilder Südsee – Samoa – Folklore

Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia
Südsee - Samoa - Folklore - fia fia

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Südsee - Samoa - Strände
Südsee

Südsee – Samoa – Strände

by Joe OnTour 1. April 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Samoa – Strände

Wir haben die Insulaner auf den Cook Islands ein wenig mit unserer Kamera beobachtet.
Eine interessante Strassenszene am Bus-Stop. Männer und Frauen tragen die für die Südsee so typischen bunten Pareos. Die feinen Wickeltücher aus Baumwolle sind meist mit farbenprächtigen Druckmustern versehen. Die Pareos werden sowohl als Kleid als auch als Rock getragen.

Den Polizisten in ihren blauen Röcken merkt man an, dass heute die Temperaturen jenseits der 40 Grad betragen. Auch wir machen bei dieser Hitze endlich eine wohlverdiente Rast nach unserer anstrengenden Insel -Tour.

Bilder Südsee – Samoa – Strände

Südsee - Samoa
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Südsee - Tahiti
Südsee

Südsee – Tahiti

by Joe OnTour 31. März 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Tahiti

Der Klang dieser Namen verleitet bereits zum Träumen. Mitten im Südlichen Pazifik erstreckt sich auf 4 Mio. km2 Meeresoberfläche das Gebiet Französisch-Polynesien, bestehend aus Tahiti und 117 Inseln in 5 Inselgruppen: Gesellschafts-, Tuamotu-, Marquesas-, Tubuaiund Gambier-Inseln. Tahiti und ihre Inseln spiegeln die Gemälde von Gauguin wieder: eine wunderbare Farbpalette vom satten Grün der Berge bis hin zum transparenten Blau der Lagunen. Der Maler Paul Gauguin (1848 bis 1903) lebte und wirkte auf Tahit.

Gemeinsam ist diesen Inseln die Kunst, das Leben zu genießen, die ansteckende gute Laune der Menschen, die hier leben. Sie fühlen sich wie in einem Traum, untermalt von den sehnsüchtigen Rhythmen der polynesischen Lieder. Die Insel besteht eigentlich aus zwei Inseln, die durch einen schmalen Isthmus miteinander verbunden sind und bedeckt 1043 km². Rund um die Insel liegt ein Korallenriff, das stellenweise unterbrochen ist. Etwa 70% der Bevölkerung von Französisch-Polynesien lebt auf Tahiti. Massive Regenwälder bedecken die Insel. Die Regenzeit dauert von November bis April. Tahiti ist die größte Insel von Französisch-Polynesien in der Südsee, deren ursprünglicher Name Otaheite lautet. Die Hauptstadt Papeete liegt an der Nordwestküste.

Auf unserer Reise über die Insel sehen wir mancherlei merkwürdige Erscheinungen. Direkt neben der Strasse steigen an einer Felswand Wasserdämpfe aus der Erde auf. Das hat allerdings nichts mit Magie zu tun. Die Brandung hat sich unter der Strasse eine Öffnung gebahnt und die Fontainen der Brandung schießen aus den Löchern bei jedem Wellenschlag empor. Ein Schauspiel der besonderen Art.

Wir passieren kleine Ficherdörfer. An den Stränden liegen die Boote der Fischer. Die Boote haben die für die Südsee typischen Ausleger an der Seite. Die Fischernetze werden zum Trocknen aufgehängt. So können sie auch gereinigt und gepflegt werden.

Bilder Südsee – Tahiti

Südsee - Tahiti
Südsee - Tahiti
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Südsee - Tahiti - Folklore
Südsee

Südsee – Tahiti – Folklore

by Joe OnTour 31. März 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Tahiti – Folklore

Wer die Südsee – Inseln besucht, wird an den vielfältigen Folklore – Veranstaltungen nicht vorbeikommen. Die meisten sind eher auf die Bedürfnisse der Touristen abgestimmt. Man findet aber auch einige wenige Veranstaltungen, die den Zauber der ursprünglichen Tänze erahnen lassen.

Bereits die Jüngeren üben für den großen Auftritt. Manchmal sind nicht nur die Stars der Tanzgruppen interessant. Oft mischen sich auch Show- und Pop-Größen unter das Publikum.

Diese einheimischen Tänzer beherrschen ihr Metier. Choreographie, Maske und Kostüme werden perfekt vorgetragen. Ein Schauspiel, dass man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bilder Südsee – Tahiti – Folklore

Südsee - Tahiti - Folklore
Südsee - Tahiti - Folklore
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Südsee - Tahiti - Folklore
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Südsee - Cook Islands
Südsee

Südsee – Cook Islands

by Joe OnTour 30. März 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Cook Islands

Cook Islands, das sind 15 Inseln mit einer Gesamtfläche von nur 240 km, die sich auf einem Seegebiet von 2,2 Mio. qkm verteilen. Von den rund 18 000 Einwohner dieser Inseln leben 4.500 in der Hauptstadt Avarua auf Rarotonga. Die Cook-Inseln liegen während unserer Sommerzeit 12 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit, im Winter sind es 11 Stunden.

Rarotonga ist eine Insel mit einem Umfang von 32 km. Das Leben hier geht einen beschaulichen und gemächlichen Gang. Die Insulaner auf den Cook Islands sind freundlich und lebensfroh, wie fast überall in der Südsee. Bei den auf den Cook Islands vorherrschenden Temperaturen kann man immer eine kleine Erfrischung gebrauchen.

In den Shops wird oftmals speziell für die Touristen angefertigte Billigware angeboten. Man findet aber auch in wenigen ausgesuchten Läden gut gemachte original polynesische Arbeiten.

Der Roratongan Express hält an den vorgemerkten Bus – Stops. Die Fahrt ist ein kleines Erlebnis der besonderen Art. Man sitzt in Längsrichtung nebeneinander und genießt den kühlenden Fahrtwind (keine Fenster) oder plaudert mit seinen Nachbarn. Die Busse werden von Einmannunternehmungen betrieben. Der technische Zustand ist nicht mit europäischen Maßstäben zu bewerten. Dafür sind sie bunt dekoriert. An diesem Ortssschild auf Südsee-Art mit den wichtigsten Destinations brauchen wir lange Zeit, um uns zu entscheiden, wohin jetzt unsere weitere Reise gehen soll.

Bilder Südsee – Cook Islands

Südsee - Cook Islands
Südsee - Cook Islands
Südsee - Cook Islands
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Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee

Südsee – Cook Islands – Roratonga

by Joe OnTour 30. März 2018
written by Joe OnTour

Südsee – Cook Islands – Markt Roratonga

Der Markt auf Roratonga ist eine echte Sehenswürdigkeit. Hier hat man hautnah die Gelegenheit, die Lebensphilosophie der Polynesier zu studieren.

Man muss sich durch ein buntes Gemisch aus Verkäufern, Besuchern und Waren schlagen. Die Händler, die unter dem Dach der Markthalle keinen Platz mehr finden, breiten ihre Waren dekorativ auf dem Boden aus. Angeboten wird so ziemlich alles, was die Inseln an eigenen Produkten hergeben. Aber auch importierte Waren sind zu finden, die aber in der Regel erheblich teurer als die eigenen Produkte sind.

Eine besondere Delikatesse sind natürlich die frischen Fische, hier eine Auswahl an Lobstern. Diese Frau verkauft ihre sebstgemachten Körbe aus Palmblättern.

Wenn die Kunden auf sich warten lassen, wird auf dem Boden sitzend gearbeitet oder ein kleines Schwätzchen gehalten, bei dem nicht selten die neuesten Nachrichten ausgetauscht werden.

Der Markt ist auch die Kommunikationszentrale und Nachrichtenagentur der Insel. Das soll nicht heissen, das es kein Radio und keinen Fernsehen gibt, der persönliche Kontakt ist aber hier noch viel stärker verwurzelt als in Europa.

Die Bewohner der Inseln reden miteinander und übereinander. Das ist Tradition und die wird in der Südsee noch gepflegt. Hierzu trägt auch der enge Verbund innerhalb der Familie bei.

Bilder Südsee – Cook Islands – Markt Roratonga

Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
Südsee - Cook Islands - Markt Roratonga
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Österreich - Oetztal - Piburger See - Winter
Österreich

Österreich – Oetztal – Piburger See

by Joe OnTour 12. November 2017
written by Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Piburger See – Winter

Die Winterlandschaft am Piburger See ist eine vollkommen andere im Gegensatz zu den Eindrücken, die man hier im Sommer hat. Wir beginnen unsere Wanderung wieder im Ort Ötz und wandern von hier aus auf dem gut beschilderten Weg hinauf zum Piburger See.

Es hat in der vergangenen Nacht ca. 20 cm geschneit. Der Weg ist trotzdem gut zu begehen. Uns empfängt eine Wintermärchenlandschaft. Keine Menschenseele ist weit und breit zu sehen.

Lediglich Spuren vom Wildwechsel sind im tiefen Schnee auszumachen. Riesige Felsbrocken, die auf den Köpfen weiss beschneit sind, säumen unseren Weg. Die Bäume vom letzten Holzschlag sind mit der weißen Pracht eingedeckt. Riesige Fichten und Tannen ragen in den blauen Morgenhimmel.

Mit ihren weissen Kronen sehen sie aus wie Gestalten aus der Urzeit. Dann empfängt uns der Piburger See in seiner vollen Winterpracht. Weite Teile des Sees sind vollkommen zugefroren. Die Hinweisschilder sind noch vom nächtlichen Schneesturm weiss verkleidet. Blick auf den verschneiten und zugefrorenen Piburger See.

So einfach, wie der Rundwanderweg um den Piburger See im Sommer ist, so schwierig gestalten sich jetzt die steileren Passagen. Vorsicht ist angesagt, da ein Ausrutscher in den See bei Temperaturen weit unter dem Gefriepunkt gefährlich wird. In dieser Jahreszeit hat man den See für sich allein. Keine Besucher sind weit und breit zu sehen. So können wir die Winterlandschaft in vollen Zügen geniessen. Blick auf den winterlich verschneiten Piburger See.

Österreich

Österreich – Oetztal – Piburger See

by Joe OnTour 12. November 2017
Österreich

Österreich – Niederthai

by Joe OnTour 4. Juni 2017
Österreich

Österreich – Timmelsjoch

by Joe OnTour 29. Mai 2017
Österreich

Österreich – Hochgurgl

by Joe OnTour 27. Mai 2017
Österreich

Österreich – Hochötz

by Joe OnTour 22. Mai 2017
Österreich

Österreich – Kühtai

by Joe OnTour 18. Mai 2017
Österreich

Österreich Sulztalalm

by Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich Oetztal – Handwerk

by Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich – Wilder Kaiser

by Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich – Piburger See II

by Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich – Piburg

by Joe OnTour 10. Mai 2017
Österreich

Österreich – Larstighof

by Joe OnTour 28. April 2017
Österreich

Österreich – Ötz

by Joe OnTour 6. April 2017
Österreich

Österreich Sölden

by Joe OnTour 12. März 2017
Österreich

Österreich Piburger See

by Joe OnTour 12. Januar 2017
ÖsterreichStädtereisen

Klosterneuburg

by Joe OnTour 19. November 2015

Bilder Österreich - Ötztal – Piburger See – Winter

Piburger See - Winter
Piburger See - Winter
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Frankreich
FrankreichAllgemeine Länderinfos

Korsika – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Allgemeine Informationen

Korsika ist eine Insel im Mittelmeer und eine Region Frankreichs. Die Insel liegt westlich von Italien, auf der Höhe der Abruzzen, nördlich der italienischen Insel Sardinien und südöstlich von Frankreich.

Ihr korsischer Name ist Corsica, ihr französischer Corse.

Die Insel ist sehr gebirgig. Etwa 86 % der Insel sind Bergland und nur 14 % Küstentiefland. Auf Korsika ragen 50 Zweitausender in den Himmel. Der höchste Berg ist der Monte Cinto mit 2706 m, der lediglich 25 km vom Meer entfernt liegt.
Größe und Verwaltung
Die Mittelmeerinsel Korsika ist mit einer Größe von 8680 m2 die drittgrößte Insel im westlichen Mittelmeer. Die Insel wird in zwei Verwaltungsbezirke (Départements) aufgeteilt, in Haute-Corse (Hauptstadt Bastia, 40.000 Einwohner) und Corse du Sud (Hauptstadt Ajaccio, 53.000 Einwohner). Ajaccio ist gleichzeitig auf die Hauptstadt Korsikas.
Lage und Ausdehnung
Die Insel liegt im Mittelmeer zwischen dem 41. und 43. Grad nördlicher Breit und dem 8. und 10. Grad östlicher Länge. Sie misst vom Norden bis zum Süden 183 km und vom Osten bis zum Westen 83 km. Die abwechslungsreiche Küstenlinie ist 1047 km lang. Die Entfernungen nach Nizza (Frankreich) ist 180 km, nach Livorno (Italien) 85 km und zur Nachbarinsel Sardinien 12 km.
Bevölkerung
Es leben cirka 260.000 Einwohner auf der Insel, dass entsprich einer Bevölkerungsdichte von ca. 30 Einwohnern/km2. Die erwerbsfähige Bevölkerung liegt bei etwa 48 %, davon sind ca. 12 % arbeitslos. 70 % der Arbeitsplätze befinden sich im Dienstleistungssektor, davon ungefähr die Hälfte im Tourismus.
Sprache
Korsisch; Amts- und Verkehrssprache Französisch.
Währung
Da Korsika zu Frankreich gehört, ist die gültige Währung der Euro.
Auskünfte
Maison de la France Deutschand
(Französisches Fremdenverkehrsamt)
Westendstraße 47
D – 60325 Frankfurt a.M.
Internet: http://www.franceguide.com

 

Korsika – Klima

Im westlichen Mittelmeer sind die Sommer warm und regenarm; die Winter mild und sehr regenreich.

Im Hochsommer sind an der Küste Temperaturen zur Mittagszeit von über 30°C die Regel, die Wassertemperatur steigt dann auf 25°C an; die Durchschnittstemperatur im August liegt bei 24°C.

Im Winter sinken die Wassertemperaturen des salzreichen Mittelmeeres kaum unter 10°C; die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei 9°C.

Korsika unterteilt man in 3 Klimazonen.

Die mediterrane Klimazone endet bei 500m Höhe.

Oberhalb schliesst sich eine mediterrane Übergangszone bis 1000m Höhe an, die im Sommer bis über 1500m Höhe reicht. Oberhalb dieser Zone beginnt die alpine Klimazone.

 

Korsika – Fauna

Hauptsächlich leben auf Korsika Wildschweine, die zusammen mit dem halbwild lebenden Hausschweinen in den Macchia- und Waldflächen leben.

Dann sind hier noch Fuchs, Feldhase und Wildkaninchen zu Hause.

Das korsische Symboltier, das Mufflon, ist auf Korsika selten geworden. Die Population des Kletterkünstlers liegt bei 500 bis 800 Tieren, die es nur noch in den Hochgebirgen gibt.

Die Vogelarten bestehen unter anderem aus Amsel, Drossel, Fink, Specht, Nachtigall, Eisvogel und Krähen.

Es gibt auch noch Greifvögel wie Bussarde, Sperber, Milane, Eleonorenflaken, Stein- und Fischadler.

Insekten (Heuschrecken, Zikaden, Bienen), Gebirgsmolch, Eidechsen, Feuersalamander, Geckos und Landschildkröten trifft man häufige an.

In Gewässern findet man Aale, Forellen, Meeräschen, Wolfsbarsche und Austern. Im Meer kann man sogar auch Delphine und Finnwale antreffen.

 

Korika – Flora

Die Waldflächen Korsikas werden mit 150.000 – 250.000 ha angegeben, welches ungefähr ein Drittel der Gesamtfläche ist.

Da man nicht genau den Unterschied zwischen Wald und Macchia angeben kann, schwankt diese Zahl. Die Hauptbaumarten sind Schwarz- und Strandkiefer, Buche, Stein- und Korkeiche.

Im Süden gibt es vor allem ausgedehnte Korkeichenwälder, die durch ihre rötlich-braunen Farben bestechen, wenn sie frisch geschält wurden. Im Osten trifft man häufig auf den Eukalyptus.

In den Ebenen und Terrassenkulturen findet man sehr häufig den Öl- oder Olivenbaum, der meist mit Netzen für die Ernte bestückt ist.

Die Küstenvegetation besticht durch Platanen, Pinien, Agaven, Opuntien und Palmen. Natürlich darf auch die Edelkastanie nicht fehlen und die befindet sich überwiegend in der Übergangsstufe von etwa 1000 m, vor allem in der Region der Castagniccia mit ca. 15.000 ha.

Die Macchia ist eine Vegetationsform, die durch dornenbewehrte, stachelige und hartlaubige Gewächse, Bäume, Büsche und Gräser besticht. Typische Pflanzen sind Zistrose, Steinlinde, Erdebeerbaum, Myrte, Ginster, Wegedorn, Thymian, Lavendel und andere. Diese können bis zu 10 m hoch werden und durchziehen auch Wälder. Viele der Pflanzen schützen sich vor Austrocknung, in dem sie Öle, gummiartige oder harzige Substanzen aussondern, die auch sehr stark duften.

 

Korsika – Geschichte

Zur wenige Epochen in der wechselvollen Geschichte Korsikas brachten seinen Bewohnern friedliche Zeiten. Seit frühgeschichtlicher Zeit hatten diese gelernt, sich durch Rückzug in die Berge vor Übergriffen – sei es durch fremde Truppen, sei es durch Seeräuber oder durch den korsischen Adel, der das Volk am schlimmsten ausbeutete – zu schützen.

Schon vor 3500 Jahren sahen sich die Ureinwohner Korsikas genötigt, ihre Siedlungen zu befestigen. Als die Römer auf der Insel eintrafen, half ihnen der Rückzug aus den Küstenregionen wenig, die Römer stiessen bis in die Berge vor, schlugen jeden Widerstand nieder und rotteten die Hälfte der Korsen aus.

Die Völkerwanderung brachte Korsika die unruhigste Zeit seiner bewegten Geschichte. In diesen wirren Jahrhunderten, in denen vandalische, ostgotische, byzantinische und langobardische Herrscher einander abwechselten, mussten sich die Korsen erneut in das Inselinnere zurückziehen und ihre Gemeinwesen in der Abgeschiedenheit der Berge entwickeln.

Auch der Übergang zur päpstlichen Herrschaft brachte Korsika keinen Frieden – im Gegenteil, die Mauren setzten ihre Beutezüge fort und siedelten sich an einzelnen Punkten der Insel an.

Die seit dem Jahr 1133 bestehende Teilung Korsikas zwischen Genua und Pisa barg den Keim des Unfriedens in sich. Sie übertrug die Auseinandersetzungen zwischen den beiden italienischen Städten auf die Insel und spaltete die Korsen in Pisa- bzw. Genua-Anhänger.

Es folgten Auseinandersetzungen zwischen den Lagern der Pisaner, Genueser, Korsen und Papisten. Leidtragende waren wieder einmal die Korsen selbst. Hinzu kamen die Vermehrung der Machtpositionen der eigenen Adeligen, die versuchten immer grössere Anhängerscharen um sich zu sammelen. Wehe dem, der diesen Clans nicht gefügig war!

Zu dem Schrecken der Adelsfehden kam eine Pestepedemie, die grosse Teile der Bevölkerung dahinraffte.

Man weiß vergleichsweise wenig über die Kultur und Lebensweise der Ureinwohner des Eilandes. Die ältesten Bauten Korsikas stammen aus dem vierten Jahrtausend vor Christus.

Die Dolme und Menhire sind Zeugen eines Totenkultes, der Megalithkultur.

Um 1600 vor Christus schufen die Menschen Menhirstandbilder, gewaltige und primitive Menschenabbildungen aus Stein mit einer Höhe von bis zu 4 Metern.

Die einfachen Figuren haben menschliche Gesichtszüge und angedeutete Gewänder. Manche Statuen tragen Waffen.

Um 560 vor Christus gründen die Griechen an der Ostküste die Stadt Alalia, das spätere Aleria. Erst die Römer brachen die griechische Handelsvorherrschaft 259 vor Christus.

1133 teilt der Papst die Rechtshoheit über die sechs korsischen Bistümer in gleichem Verhältnis auf die beiden Stadtrepubliken Pisa und Genua auf.

Genua neidet jedoch Pisa den Einfluss über Korsika und erobert 1187 Bonifacio und 1278 Calvi.

1284 werden die Pisaner in der Entscheidungsschlacht bei Meleria geschlagen.

Bis 1729 bleiben die Genueser Alleinherrscher über Korsika.
1729 bricht der Aufstand gegen Genua aus.

1736 geben sich die Korsen eine Verfassung und rufen den deutschen Abenteurer Theodor von Neuhoff zum König von Korsika aus. Er muss jedoch noch im selben Jahr die Insel verlassen.

1755 wird Pascal Paoli zum General der korsischen Nation ausgerufen. >Er macht aus Korsika einen unabhängigen Staat mit Corte als Hauptstadt.

1769 verkauft Genua seine Rechte auf Korsika an Frankreich.

1769 wird das korsische Heer geschlagen – Korsika wird französische Provinz.

Am 15. August 1769 wird in Ajaccio Napoleon Bonaparte geboren.

Ein von der Pariser Nationalversammlung in Auftrag gegebener Kommissionsbericht zählte in Korsika zwischen 1973 und 1998 insgesamt 8.760 Anschläge. Das bedeutet, im Durchschnitt wird jeden Tag eine Gewalttat verübt. Ziele der Gewalt sind zumeist Einrichtungen und Repräsentanten der französischen Zentralregierung. Es wurden auch Ferienanlagen ausländischer Investoren zerstört.

Die jüngere Geschichte der politischen Zerwürfnisse beginnt Ende der 50er Jahre. Der französische Staat versuchte damals, durch zentrale Wirtschaftsplanung den ökonomischen Rückstand der Insel zu beseitigen und förderte die landwirtschaftliche und touristische Expansion der Insel.

Viele Korsen fühlten sich durch die Art der Investitionen benachteiligt. Das Geld verschwand zum Teil in dubiosen Kanälen. Mit der Repatriierung der Franzosen, die aus Algerien zurückkehrten, begann der Widerstand gegen die Pariser Regierung. Denn auch die Algerien-Rückkehrer, die nach Korsika gingen, bekamen großzügige finanzielle Unterstützung zum Aufbau landwirtschaftlicher Betriebe, während die korsischen Bauern lehr ausgingen.

Parallel dazu entwickelte sich, nicht nur in Korsika, ein Regionalbewusstsein, das die zentrale politische Steuerung durch Paris für unangemessen hielt. Als Urheber der meisten Anschläge haben sich die beiden rivalisierenden Separatistenorganisationen FLNC-Union des Combattants und die davon abgespaltene FLNC des Dissidents zu erkennen gegeben. Als der französische Präfekt Claude Erignac im Februar 1998 ermordet wurde, regte sich in der Bevölkerung Widerstand gegen die herrschende Gewalt.

Zehntausende gingen auf die Straße, um gegen den Terror der korsischen Separatisten zu demonstrieren. Bisher wurde durch die Terroranschläge kein Tourist verletzt. Allerdings halten sich vor allem Investoren vom Festland nach wie vor auf der Insel zurück, denn oft wurden Rohbauten von Hotels und Ferienanlagen in die Luft gesprengt. Vor diesem Hintergrund ist Korsika vergleichsweise wenig bebaut.

 

Korsika – Essen & Trinken

Auf Korsika gibt es gute Wurst (Saucisse und Saucisson) und Schinken, die meist als Vorspeisen (hors d’oevres) serviert werden, aber auch einen prima Brotbelag abgeben.

Besondere Spezialitäten sind Coppa und Lonzu, beides Schinken. Lonzu wird im Naturdarm aus würzigem Schweinefilet hergestellt, und Coppa ist ein rollbratenähnliches Zeugs aus durchwachsenem Schweinekamm.

Dann gibt es noch den Prizuttu, einen rohen Schinken, butterweich und zart, hervorragend geeignet für die „casse-croûte“, belegte Brote.

Figatelli heißen die dunklen Schweinsleberwürste, die man gebraten oder einfach so zu Brot ißt.

Salsiccia ist ebenfalls eine – meist gut gewürzte – Würstchenart.

Wer etwas sadistisch veranlagt ist, mag Pâté de Merle probieren. Es handelt sich um eine Amselpastete, die mit Myrthe gewürzt wird. Die Produktion ist mittlerweile verboten, aber die Restbestände dürfen noch verkauft werden, und sicherlich wird das Zeugs auch noch produziert.

Fisch und Krustentiere sind auf Korsika recht teuer. Wegen zurückgehender Fangmengen wird Fisch zunehmend importiert. Langusten (korsisch arigosta) werden von den Touristen immer wieder gerne verspeist; am ehesten kriegt man echt korsische Langusten am Cap Corse oder in Bonifacio. Oursins (Seeigel) werden roh (!) oder im Omelett gebacken verspeist. Austern und Muscheln stammen aus den Etangs.

Auf Märkten oder in Poisonnerien (Fischhandlungen) findet man Daurade (Goldbrasse), ein leckerer Speisefisch mit dicken, gut zu entfernenden Gräten, und Rouget (Rotbarbe), der meist gegrillt auf den Tisch kommt. Eine Delikatesse ist der ziemlich teuere Loup (Wolfsbarsch). Der St. Pierre-Fisch wird gekocht, und Sole (Seezunge) gibt es ebenfalls.

Bekannt sind auch zwei Sorten von Fischsuppen: die soupe de poisson (sehr lecker) mit geriebenem und geröstetem Brot, und die nicht damit zu verwechselnde Aziminu (Bouillabaisse).

Wer es mag, kriegt auch Friture du golfe, fingerlange Fischchen in Öl gebacken. Im Landesinnern ißt man Bachforellen.

Fleisch ist Gigot d’Agneau: Lammkeule oder auch Lammkotelett oder Lammbraten. Zicklein, schmeckt sehr gut. Sanglier oder Wildschwein steht im Herbst, nach Beginn der Jagdsaison auf den Speisekarten, als Braten oder Ragout, ja sogar als „Terrine de Sanglier“ (Wildschweinsuppe). Marcassin ist Frischling. Kaninchen, gibt’s häufig im Inland. Selteneer gibt es Kutteln, nicht jedermanns Geschmack, gelten aber als Delikatesse.

Käse gibt es auf Korsika in einer reichlichen Auswahl. Man findet hier verschiedene Schafs- (Brebis) und Ziegenkäse (Chèvre). Sie sind meist recht pikant und herzhaft.

Als Spezialität gilt der Brocciu, ein quarkähnlicher Frischkäse, würzig und cremig. Nicht zu verwechseln mit dem ähnlich verpackten Brousse, der aus Trockenmilch hergestellt wird. Den richtigen Brocciu gibts nur von Oktober bis Juni.
Diverses
Obst gibt es auf Korsika reichhaltig und zu geringen Preisen. Brot gibt es fast nur als Weissbrot in den bei den Franzosen üblichen Formen, also als Doppellaib, als Baguette, als Flûtes (dicker als Baguette, auch Restaurant genannt) und als Panier (eine Art Flûtes mit spitzen Enden). Vollkornbrot kriegt man in den Supermärkten.

Honig (miel) ist ein beliebtes Mitbringsel; es gibt auf Korsika sehr viele Arten davon, die sich geschmacklich deutlich unterscheiden. Der dunkle Kastanienhonig schmeckt sehr kräftig, fast schon bitter, Honig aus der Cargèse ist würzig, der aus der Balagne mild.

Gâteaux Corse ist ein plätzchenartiges Gebäck, das jeder Bäcker nach seinem eigenen Rezept macht.

Auf Korsika gehört, ebenso wie in Frankreich, zu jedem Essen Wein. Das Angebot an korsischen Weinen ist reichhaltig, auch französische und italienische Weine sind zu haben.

Ein ausgesprochen beliebter Wein ist der Muscat, ein Weißwein mit fast likörartigem Geschmack und 15% Alkohol.

Ansonsten bekommt man alles zu kaufen, was es auch sonst in Europa gibt. Das billigste Getränk in Gaststätten in entlegenen Gegenden ist nicht selten (neben Wasser) eines der Nationalgetränke der Franzosen: Pastis, ein etwa 45-prozentiger Anisschnaps, den man mit Wasser verdünnt auf Eis trinkt. Fast überall bekommt man Kronenbourg-Bier, was allerdings nicht besonders gut schmeckt.

 

Korsika – Unterkünfte

Korsika ist von den großen Lawinen des Pauschaltourismus noch nicht überrollt worden. Vergleichsweise gering ist das Angebot an Hotels und Ferienanlagen. Die Preise sind relativ hoch.

Im Nobelhotel Cala Rossa bei Porto Vecchio beispielsweise kostet in der Hochsaison das Doppelzimmer zwischen 5.000 und 7.000 Euro inklusive obligatotischer Halbpension.

Für Ferienwohnungen am Meer muss man mit mindestens 1.000 Euro pro Woche rechnen. Selbst ein Campingplatz kostet eine vierköpfige Familie in der Hauptsaison im allgemeinen zwischen 40 und 60 Euro am Tag.

Wer in der Hauptsaison Urlaub auf der Insel machen möchte, sollte sich frühzeitig um eine Unterkunft kümmern. Ganz gleich ob Hotel, Ferienwohnung oder Campingplatz.

Die Preise in Korsikas Touristengebieten sind mit denen der Cote d’ Azur vergleichbar. Billig Urlaub machen kann man auf der Insel nicht. Das gilt schon für die Anreise. Billigflieger haben Korsika noch nicht entdeckt.
Fähre und Flug
Die Fähr- und Flugverbindungen zur Insel sind zu sehr von Reisetermin und individuellen Daten (Heimatflughafen, Fährverbindung, Autotyp) abhängig, als dass hier aussagekräftige Angaben gemacht werden könnten.

Ein paar Reiseveranstalter bieten Flug und Unterkunft im Paket an. Die meisten Flugverbindungen sind mit Flugzeugwechsel in Paris (Wechsel des Flughafens), Lyon oder Nizza verbunden. Auskunft zum Thema Fähre und Flug erteilt jedes qualifizierte Reisebüro oder man such sich das Passende im Internet zusammen.

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Korsika - Calvi
Frankreich

Korsika – Insel

by Joe OnTour 10. September 2017
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Korsika – Insel

Napoleon behauptete, er könne seine Heimat an ihrem Duft erkennen. Und tatsächlich riecht Korsika so intensiv wie kaum eine andere mediterrane Insel. Das Parfüm der Insel Korsika heisst Macchia, ein undurchdringlicher Pflanzenteppich aus Wacholder, Ginster, Myrte, Mastixstrauch, Thymian, Lavendel und vielen anderen Kräutern und Sträuchern.

Korsika im Frühjahr ist für Geruchsmenschen ein kleines Paradies, für Pollenallergiker mitunter die Hölle. Früher stand Macchia auch als Name für den korsischen Widerstand, denn oft versteckten sich politisch Verfolgte oder auch gewöhnliche Kriminelle in dem korsischen Pflanzendschungel. Heute ist Macchia ein Markenzeichen für die verschiedenen Produkte geworden, vom Likör über das Badeöl bis hin zum Parfüm. Eine Werbevokabel, die Umsatz verspricht.

Im Sommer wird die Macchia zum Problem. Das dichte Gestrüpp trocknet in der Hitze schnell aus und brennt wie Zunder. Eine achtlos weggeworfene Zigarette oder eine Glasscherbe, in der das Sonnenlicht gebündelt wird, genügen, um verheerende Brände zu entfachen. Oft werden die Feuer auch gelegt, hier von Bauern, um mit dem Feuer zu roden, dort von Landbesitzern, die so neues Bauland schaffen wollen. Ganz werden die Hintergründe nur selten geklärt. Korsika hält einen traurigen Rekord. Denn nirgendwo in Europa brennt es so oft wie hier, cirka 500 Mal im Jahr. 30 Löschflugzeuge sind auf Korsika stationiert. Rund um die Uhr sind sie in Alarmbereitschaft.

Bei den schweren Waldbränden im Jahr 2003 sind auf Korsika 18 Menschen verletzt worden. Allein an einem Wochenende brannten im Departement Haute Corse 7.100 Hektar Wald und Gebüsch nieder. 650 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Während die Ostküste von langen Sandstränden gesäumt ist, bietet die Westküste teils felsige, teils sandige kleinere und größere Buchten. Wer Ibiza-Trubel und kulturelle Highlights sucht, wird allerdings enttäuscht sein. Korsika ist bekannt durch seine Landschaft mit klaren Bächen und Flüssen, deren Wasser man ungekocht trinken kann. Während in den Bergen noch Schnee liegt, lockt das Mittelmeer oft schon mit 20 Grad Celsius warmen Wasser.

Hier liegen alpine Landschaften und einsame Badebuchten so nah beieinander sonst nirgendwo. Mit einer mittleren Höhe von 568 Metern gilt Korsika als die gebirgigste Insel des Mittelmeeres. Mehr als die Hälfte des Eilandes liegt über 400 Meter, 50 Gipfel sind höher als 2.000 Meter. Der höchste Berg, der Monte Cinto, misst 2.706 Meter. Und das Gefühl der Höhe ist besonders intensiv, weil das Meer so nah ist.

Wer Korsika durchwandert oder an einem der vielen kleinen wilden Strände sitzt, bekommt ein Gefühl dafür, wie das Mittelmeer vor tausend Jahren gewesen sein mag. Es gibt sie noch, die Stellen, an denen man nur den Wind und die Vögel hört oder das beständige Rauschen des Meeres an der Küste. Im Sommer ist es dann an vielen Orten auch in Korsika mit der Ruhe vorbei. Dann dröhnt eine Armada von stinkenden Motoryachten und Jetski an der Küste entlang.

Auf vielen Rückseiten von Automobilen und Motorrädern sieht man ihn als Aufkleber, den schwarzen Männerkopf mit krausem Haar und weißem Stirnband, das Freiheitssymbol der Korsen. Die Experten kommen zu keiner eindeutigen Aussage, woher das korsische Symbol stammt. Im Jahr 1762 wurde der Mohrenkopf mit dem Stirnband unter Pascal Paoli zum offiziellen Wappen und Symbol für den Freiheitskampf der Korsen bestimmt. Es ranken sich viele Geschichten um die Entstehung des Mohrenkopfes als Symbol für das korsische Nationalgefühl.

Geschichtsforscher sagen, der Ursprung liegt in Aragon. In der Zeit des Machtgerangels zwischen Pisa und Genua setzte der Papst den König von Aragon als Verwalter für Korsika und Sardinien ein. Aragons Flagge zeigte bereits vier Mauren, verteilt um ein Kreuz, die vermutlich aus den Siegen über die Araber während der Kreuzzüge hervorgeht .

Vincentellu d’Istria, ein Korse in Aragons Diensten und Erbauer der Zitadelle in Corte, kämpfte gegen die pisanischen und genuesischen Besatzer. Er brachte vermutlich den Korsen den Mohrenkopf. Er wurde auf Korsika Vizekönig, aber bald von den Besatzern geschlagen und in Genua hingerichtet.

Die korsische Musik hat oft das Leid und den Tod zum Thema. Viele korsische Gruppen haben die alten Lieder wiederentdeckt und mit modernen Rhythmen und Instrumenten neu arrangiert. Gesungen wird fast immer auf Korsisch.
Sprache
Korsisch ist eine Sprache der italienisch-romanischen Gruppe. So einfach das klingt, so schwer haben sich Sprachwissenschaftler getan, dies anzuerkennen. Denn erst mit der Veröffentlichung des wissenschaftlichen Lexikons romanischer Linguistik 1988 wurde Korsisch in eine Liste von 14 romanischen Sprachen aufgenommen und damit sprachwissenschaftlich geadelt.

Korsisch ist kein importiertes oder abgewandeltes Italienisch, sondern das Ergebnis einer langen Sprachentwicklung aus dem Urlatein. Der toskanische Einfluss war im 9. Jahrhundert sehr stark. Die Genuesen hinterließen trotz ihrer fünf Jahrhunderte dauernden politischen Herrschaft nur wenig von ihrer Sprache, da auch sie Toskanisch als Schriftsprache übernahmen.

Die Korsen engagieren sich für die Anerkennung ihrer eigenen Sprache. Am deutlichsten wird das dem Besucher, wenn er die übersprühten Ortsschilder sieht, zum Beispiel Morosaglia in Merusaglia oder Corte in Corti. Die korsischen Ortsnamen sind überwiegend italienisch, denn Genua stellte beim Verkauf an Frankreich 1769 eine Bedingung: dass die Ortsnamen italienisch bleiben sollten.

In kleinen Schritten fasst die Anerkennung der Sprache allmählich Fuß. Den Ortsverbänden wird es selbst überlassen, ob sie neue Ortsschilder mit den alten Namen aufstellen wollen. Porto heißt heute wieder Portu. Korsisch kann in Corte studiert werden und wird von der französischen Regierung mittlerweile als Regionalsprache offiziell anerkannt. Somit darf sie an Schulen unterrichtet werden, hat jedoch immer noch nicht den Status eines Pflichtfaches, was viele Korsen fordern.
Wandern
Korsikas hochalpine Welt ist nichts für Anfänger. Ein Teil der Wanderrouten ist überaus anspruchsvoll und verlangt gute Kondition und jede Menge Klettererfahrung. Etwa 30.000 Wanderer besuchen jährlich die Insel. Der GR („Sentier de Grande Randonèe“) 20 ist der wohl bekannteste europäische Wanderweg. Er verläuft entlang der Hauptwasserscheide von Calenzana im Nordwesten der Insel bei Calvi nach Conca im Südosten, bei Porto Vecchio.

Die Strecke misst etwa 170 Kilometer und 10.000 Höhenmeter. Der GR 20 führt zum großen Teil durch wildes, unbewohntes Gebiet und berührt als einzigen Ort Vizzavona. Insgesamt trifft der GR 20 nur viermal auf eine Straße, und zwar bei den bedeutendsten Pässen: Col de Vergio, Col de Vizzavona, Col de Verde und Col de Bavella. Die Strecke kann in 12 bis 15 Etappen bewältigt werden. 13 Hütten bieten dem Wanderer Schutz. In einem eng markierten Teil darf in Hüttennähe auch gezeltet werden.

Als Alternative zum GR 20 gibt es seit einigen Jahren leichtere Stecken zwischen fünf und 20 Wandertagen, zum Beispiel Mare e Monti, Mare a Mare Nord, Mare a Mare Sud.

Bilder Korsika – Insel

Korsika - Insel
Korsika - Insel
Korsika - Insel
Korsika - Insel
Korsika - Insel
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Bastia

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Korsika - Bastia
Frankreich

Korsika – Bastia

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Bastia

Bastia ist die Hauptstadt des Haute-Corse und es leben ca. 40.000 Menschen in der wichtigen Hafenstadt, die im Nordosten der Insel liegt. Das Herz der Stadt ist der neue Hafen, in dem auch die vielen Autofähren anlegen.

Dort grenzt dann auch der Place Saint-Nicolas an. Man findet hier das kulturelle Leben der Insel mit vielen Restaurants und Cafes. Ältere Leute spielen Boule oder man flaniert einfach nur am Hafen. Die Altstadt Terra Vecchia schließt direkt an, in der man durch enge Gassen und an hohen Häusern durch geht. In der Altstadt findet man auch den Place du Marché mit der Barockkirche Saint-Jean-Baptiste und das alte Rathaus. Weitere Gebäude, die man sich in Bastia anschauen sollte sind unter anderem die Oper, die Kapelle Saint-Roche, die Zitadelle oder den Gouverneurspalast.

Das Cap Corse ragt im Norden der Insel wie ein Finger heraus. Dieser Teil der Insel ist nicht so stark bewohnt und daher ist die Infrastruktur nicht so gut ausgebaut. Der Westen besticht vor allem durch seine steile Küste, die man auf der D 80 gut bereisen kann. Die Küste ist sehr schroff und sehr buchtenreich und man hat einen guten Ausblick auf den Golf von Saint-Florent. Ungefähr ab der Stadt Rogliano wird die Landschaft wieder grüner, die mit Kastanien, Oliven und Rebflächen im Osten von Cap Corse kultiviert ist. Auch hier, wie in fast allen Gebieten Korsikas, findet man viele alte Wachtürme.

Das Nebbio im Norden der Insel ist ein fruchtbares Kulturland, das aus einem Talbecken und Terassenflächen besteht und am Golf von Saint-Florent liegt, der gleichnamigen Hauptstadt des Nebbio. Auf den Terassen wird immer noch Wein, Oliven und Obst angebaut. Die Küstenstadt Saint-Florent wird von einer Zitadelle überragt, wie so viele Städte der Insel. Außerdem sollte man sich auch die Kirche Santa Maria Assunta anschauen. Auf einer Fahrt durchs Nebbio kommt man an dem Weindorf Patrimonio und dem Dorf Oletta mit seinem tollen Ausblick auf das Nebbio vorbei. Die Landschaft ist zwar recht grün, aber vielerorts sieht man auch hier Brandschäden.

Bilder Korsika – Bastia

Korsika - Bastia
Korsika - Bastia
Korsika - Bastia

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Korsika - Calvi
Frankreich

Korsika – Calvi

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Calvi

Die Balange im Nordwesten der Insel kann man in zwei Teile einteilen. Einerseits in die Balange Fertile zwischen Calvi und L´lle Rousse und andererseits in die Balange Déserte zwischen Calvi und Galéria. Die Hafenstadt Calvi mit seiner malerischen Zitadelle liegt direkt am Golf von Calvi.

Calvi ist von weissen Stränden umgeben und der Blick reicht bis zum 2706 m hohen Monte Cinto. Die Stadt kann man in zwei Teile aufteilen, in die Ober- und Unterstadt. Die Oberstadt wird von der Zitadelle dominiert. Die Festung besteht aus der Citadelle, dem Gouverneurspalast, der Kirche Saint-Jean-Baptiste und dem Oratorium Saint-Antoine. In der Festung gibt es viele kleine Gassen, in einer soll sogar Christoph Kolumbus geboren sein.

Ansonsten ist im Gouverneurspalast die Fremdenlegion untergebracht und man hat einen tollen Ausblick auf den Hafen, vor allem bei Nacht ist er wunderschön. In der Unterstadt findet man die Kirche Sainte-Marie-Majeure, das Hôtel de Ville, den Markt und natürlich dem Hafen für die Jachten und Fähren. Calvi ist auf Korsika ein idealer Urlaubsort. Die Stadt und Landschaft ist sehr schön und als Startpunkt für Touren bestens geeignet.

Die Balange Fertile beginnt in den Talbecken der Küste und dehnt sich bis über das hügelige Bergland bis zum Hochgebirge aus. Früher überwiegte in der Balange Fertile fruchtbarer Boden, auf denen Getreide, Feigen, Mandeln, Orangen, Zitronen, Wein und Oliven angebaut wurde. Mittlerweile überwuchert die Macchia die Äcker und Terassenkulturen und so manches Feuer vernichtete viele Gebiete der Balange. Aber es gibt immer noch Olivenhaine, Kastanien, Mandelbäume, Steineichen, Agaven, Palmen oder Feigenkakteen. Wenn man die Balange Fertile durchfährt, fallen einem die ganze Zeit die vielen kleinen Bergdörfer auf, die mit ihren Kirchen, Klöstern oder Kapellen bestechen. Sie sind meist sehr klein und passen sich malerisch ans Gebirge an.

Innerhalb der Dörfer hat man meist einen tollen Ausblick entweder auf das Gebirge und andere Dörfer oder auf das Mittelmeer. Hervorzuheben sind zum Beispiel die Dörfer Calenzana mit seiner Barockkirche Saint-Blaise, Montemaggiore oder Speloncato. Weit über 30 Dörfer gibt es zu erkunden. Natürlich gibt es sehr schöne Strände an der Balange. Zu erwähnen sind da die weißen Strände in Lille-Rousse oder Algajola, die zum Baden einladen.

Die Balange Déserte besticht vor allem an der Küste durch seine Klippen und das Vorgebirge mit der Macchia. Auf der D 81 schlängelt man sich mit dem Auto durch atemberaubende Landschaft. Man bewundert entweder die Klippen mit der Brandung oder die Macchia. Zwischendurch begegnet man immer wieder Kühen oder Ziegen auf der Straße.

Der Strand bei Galäria sollte auch erwähnt werden, denn dort an einem Kiesstrand mündet der Fluß Fango und eine tolle Brandung lädt auch hier zum Banden ein. Zwischendurch sollte man noch in der Nähe von Calvi die Kapelle Notre-Dame-de-la-Serra besuchen.

Bilder Korsika – Calvi

Korsika - Bastia
Korsika - Insel
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
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Korsika - Calvi
Korsika - Calvi

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Korsika - Bonifacio
FrankreichStädtereisen

Reisebericht Korsika – Bonifacio

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Bonifacio

Korsika – Bonifacio

Bonifacio ist die originellste Stadt Korsikas und sie befindet sich auf einer Landzunge im Süden der Insel. Auf dieser Landzunge, die aus weißem Kalkfelsen besteht, thront die Oberstadt über dem Meer. Die Häuser der Oberstadt ragen bis zum Rand der Klippen, die vom Meer schon ganz angenagt ist.

Bei einem Stadtrundgang sollte man zum Beispiel die Zitadelle, die Kirche Saint-Erasme oder die Kathedrale Sainte-Marie-Majeure aufsuchen, dass sind aber nur ein paar erwähnenswerte Gebäude.

Von Bonifacio kann man auch sehr schöne Rundfahrten starten, zum Beispiel zum Leuchtturm von Pertusato an der Südspitze Korsikas.

Die Stadt Porto-Vecchio liegt im Südosten Korsikas und ist durch den vorgelagerten Golf „Golfe de Porto-Vecchio“ sehr geschützt. Die Stadt wird von einer großen Zitadelle überragt und ist in Unter- und Oberstadt unterteilt. Die Oberstadt ist dabei das touristische Zentrum. Der Place de la Rébublique ist hierbei mit Cafes überzogen.

Luxusjachten kann man im neuen Jachthafen bewundern oder an der Hafenpromenade in einer Bar sich ausruhen. Man sollte aber nicht die einzige Saline Korsikas übersehen, in der heute immer noch Salz gewonnen wird und mit dem Salzbecken ein Besuch wert ist.

In der Nähe von Porto-Vecchio kann man an schönen Sandstrände sehr gut Baden. Vor allem der Strand von Palombaggia im Süden sollte man besuchen, denn es ist einer der weißesten und weichsten Strände Korsikas.

 

Korsika – Ajaccio

Ajaccio ist nicht nur die Hauptstadt Korsikas, sie ist auch die Geburtsstadt Napoleons. Die Stadt Ajaccio besteht aus Boulevards, klassizistischen Prachtbauten und weißen Stränden mit Palmen. Natürlich ist auch Napoleon allgegenwärtig, nach ihm sind Straßen und Plätze benannt.

Das Geburtshaus Napoleon, es ist in einer kleinen Gasse und von außen nicht sehr spektakulär, beherbergt ein kleine Museum. Wie auch jeder anderen großen Stadt auf Korsika besitzt Ajaccio eine große Zitadelle, sie liegt direkt an dem Golf von Ajaccio und ist mit Militär stationiert.

Die Altstadt wird von kleinen Gassen mit vielen Restaurants, Bars, Plätzen und Souvenirläden dominiert. Im Hafen liegen viele Fischer- und Sportboote und an die Promenade ist voll von Restaurants, die abends von Touristen belagert werden.

Zu erwähnen ist auch der Place Maréchal Foch mit einem von vier Löwen wasserspeienden Brunnen, der Chapelle Impériale und dem Palais Fesch. Natürlich gibt es in Ajaccio auf viele moderne Gebäude. Da sind die vielen Hotels, die leider Bettenburgen ähneln und die neuen Geschäftsviertel.

In der Bucht vom Golf von Ajaccio liegt das touristische Zentrum Porticcio. Man erreicht es, wenn man Ajaccio in Richtung Süden verlässt. In dieser Region gibt es viele Sandstrände, die von Campingplätzen, Hotels und Feriendörfern gesäumt sind.

Fährt man weiter nach Süden, ins Bergdorf Coti-Chiavari, kann man abends die Sonne im Golf von Ajaccio versinken sehen. Im Westen, ziemlich genau zwischen der Strecke Calvi und Ajaccio liegt die Calanche. Diese Landschaft ist durch die roten Felswände aus Granit geprägt.

Mitten in der Calanche liegt die Stadt Porto. Porto ist eine reines Ferienzentrum. Es besteht nur aus Hotels und Restaurants. Vor der Stadt Porto liegt ein 500m breiter Strand. Überragt wird Porto von einem im Jahre 1549 erbauten genuesischen Wachturm. Fährt man in südlicher Richtung, fährt man an den Felsen der Calanche vorbei. Diese Felsen sind atemberaubend.

Mittendurch schlängeln sich kurvenreiche Straßen, die von der Macchia begleitet werden. Zu der einen Seite hat man die steil ansteigende Felsseite, zu der anderen Seite eine atemberaubende Steilküste. Die Felsen sind bedingt durch Erosion mit bizarren Mustern besetzt. Bei Sonnenuntergang leuchten die Felsen feuerrot.

Bilder Korsika – Bonifacio

Korsika - Bonifacio
Korsika - Bonifacio
Korsika - Bonifacio
Korsika - Bonifacio
Korsika - Bonifacio
Korsika - Bonifacio
Korsika - Strände
Korsika - Strände
Korsika - Strände
Korsika - Strände
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Korsika - Küsten
Korsika - Küsten
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Korsika - Impressionen
Korsika - Impressionen
Korsika - Impressionen
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Korsika - Strände
Frankreich

Korsika – Strände

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Strände

Korsika überzeugt durch seine Landschaft mit seinen glasklaren Bächen und Flüssen. Das Wasser kann man ungekocht trinken. Wenn oben in den Bergen noch Schnee liegt, lockt das Mittelmeer meist schon mit 20 Grad Celsius Wassertemperatur. Kaum anderswo liegen alpine Landschaften und einsame Badebuchten so nah beieinander wie auf Korsika.

Mit einer mittleren Höhe von 5680 Metern gilt Korsika als die gebirgigste Insel des Mittelmeeres. Mehr als 50 Prozent der Insel liegt über 4000 Meter hoch. Mehr als 50 Berg-Gipfel sind höher als 2.000 Meter. Der höchste Berg, der Monte Cinto, misst 2.706 Meter. Das Gefühl der Höhe ist besonders intensiv, denn das Meer ist fast immer in greifbarer Nähe.

Während die Ostküste von langen Sandstränden gesäumt ist, bietet die Westküste teils felsige, teils sandige kleinere und größere Buchten. Wer den üblichen Touristen-Trubel und kulturelle Highlights sucht, ist hier fehl am Platz.

Dafür kann man hier einen wundervollen Individualurlaub verbringen. Lediglich in der Hauptsaison im Juni bis August machen hier viele Franzosen Urlaub und die Hotels und Pensionen sind ziemlich ausgebucht. In den anderen Monaten gibt es kaum Probleme.

Bilder Korsika – Strände

Korsika - Bonifacio
Korsika - Bonifacio
Korsika - Strände
Korsika - Strände
Korsika - Strände
Korsika - Küsten
Korsika - Küsten
Korsika - Küsten
Korsika - Impressionen

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Korsika - Küsten
Frankreich

Korsika – Küsten

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Küsten

Vom Cap Corse im Norden bis zum Südzipfel wird Korsika von einem Hauptkamm durchzogen. Direkt aus diesem Hauptkamm bzw. unweit davon erheben sich die höchsten Berge der Insel. Die Küstenlandschaft Korsikas ist so vielgestaltig wie die ganze Insel.

Im Nordosten und Osten findet man teilweise flache Gebiete mit schönen und weitläufigen Sandstränden. Der Norden mit dem Cap Corse ist kaum bebaut und hier herrscht eine steile Küstenlandschaften vor. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt entlang der Westseite der Insel.

Dieser Küstenstrich ist teilweise gekennzeichnet von schroffen Felsen und steilen abfallenden Küsten. Auf den oft sehr schmalen Strassen, die an diversen Streckenabschnitten in holprige Sand- und Schotterpisten übergehen, ist äusserst konzentriertes Fahren angesagt.

Zur Entschädigung bietet sich dem Reisenden an vielen Stellen ein wundervoller Ausblick auf das immer nahe Meer.

Man sollte sich einige Tage Zeit nehmen, um die ganze Vielfalt dieser Landschaft zu geniessen.

Der Südwesten des Eilandes zeigt sich von seiner wilden und noch weitgehend unberührten Landschaft.

Im Süden bei Bonifacio findet man eine zerklüftete und poröse Kalksandsteinküste vor. Besonders auf der Überfahrt von Sardinien nach Korsika kann man vom Fährschiff aus die Schönheit dieses Küstenstrichs bewundern.

Bilder Korsika – Küsten

Korsika - Insel
Korsika - Insel
Korsika - Insel
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Calvi
Korsika - Bonifacio
Korsika - Strände
Korsika - Strände
Korsika - Küsten
Korsika - Küsten
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Frankreich - Korsika Gebirge
Frankreich

Korsika – Gebirge

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Gebirge

Felsenburgen, Labyrinthe, Hohlblöcke, Wackelsteine und Tafonifelsen, als das gehöt zum beeindruckenden Landschaftsbild der Insel Korsika.

Im Granitgebirge von Westkorsika haben Witterungseinwirkungen bizarre Felsformationen gebildet und aussergewöhnliche Landschaftsbilder geformt. Man findet überall Felsenburgen, Labyrinthe, Hohlblöcke, Wackelsteine und Tafonifelsen vor.

Felsenburgen sieht man oft in Höhenlagen von über 1000m. Sie entstanden überwiegend durch innere Verwitterung des Gesteins. Auf diese Art und Weise sind auch die Wackelsteine entstanden. Diese grossen Felsblöcke legen ihr Gewicht von vielen Tonnen auf wenige Quadratzentimeter Unterfläche auf.

Aussergewöhnlich sind auch die Blockmeere mit ihren riesigen Ansammlungen von Felsbrocken. Entstanden sind sie durch abfliessendes Wasser, das die Blöcke herausgewaschen hat. Ein typischstes Merkmal für Korsika sind die Tafonifelsen (Granitblöcke) mit ihren kugel- oder elipsenförmigen Aushöhlungen. Die Calanche am Golf von Porto zeigt das wohl aussergewöhnlichste Beispiel der Kräfte, die in der Entstehungsgeschichte hier gewirkt haben.

Wie ein Labyrinth ragen die Felsspitzen bis zu 500 Meter hoch auf. Die eigenartigen Formen des gelb-roten Granits und die bizarren Tafoni-Höhlungen entstanden durch Erosionsprozesse. Eindringendes Wasser hat hier Risse gebildet und chemische Abtragungsvorgänge ausgelöste, sodass die Höhlungen immer wieder einstürzten. Auf diese Weise entstanden die Tafoni, deren beeindruckenden Formen an Fabelwesen aus einer anderen Welt erinnern.

Bilder Korsika – Gebirge

Korsika - Küsten
Korsika - Küsten
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Frankreich - Korsika Gebirge
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Korsika - Impressionen
Korsika - Impressionen

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Korsika - Impressionen
Frankreich

Korsika – Impressionen

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Korsika – Impressionen

Schnappschüsse und Impressionen auf der Insel Korsika.

Bilder Korsika – Impressionen

Korsika - Insel
Korsika - Calvi
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Korsika - Küsten
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Korsika - Impressionen
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Frankreich - Bordeaux
FrankreichStädtereisen

Frankreich – Bordeaux

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Frankreich – Bordeaux

Unsere weitere Reise führt uns von La Rochelle nach Bordeaux und anschließend zurück Richtung Norden nach St. Emilion

Bordeaux erreichen wir an einem Sonntag im Hochsommer. Die Stadt ist wie ausgestorben. Es sind kaum Autos auf den Straßen. Alle Franzosen sind offensichtlich in die Ferien gefahren. So haben wir die Stadt zum Erkunden für uns fast alleine, was wir ausgiebig in den nächsten beiden Tagen ausnutzen.

Die Partisserien offerieren herrliche kleine Köstlichkeiten, denen man in der Tat nicht widerstehen kann. Die Franzosen haben für derlei Genüsse eine eigenständige Lebensphilosophie. Zwischen den Haupttangenten der großen Durchfahrtsstraßen finden wir verwinkelte schmale Gassen, in denen man an schattigen Plätzen ausruhen kann. Die Oper von Bordeaux liegt mitten in der Stadt an exponierter Lage. Wir erkunden die Stadt zu Fuss und streifen durch schmale fussläufige Passagen der Altstadt. Immer wieder öffnen sich die schattigen engen Gassen und weiten sich zu großen offenen Plätzen, die zum Verweilen auffordern.

Wir machen es den Franzosen gleich und genießen den sonnig warmen Tag und lassen die Seele in einem der vielen schattigen Restaurants baumeln. Das von uns gewählte Restaurant hat wenige Gäste aber eine ausgezeichnete Küche. Wir lassen uns einen frischen Meeresfrüchteteller mit Austern, verschiedenen Muschelarten und Garneelen servieren. Dazu bringt uns der Maitre eine Flasche gut gekühlten Weisswein und das obligatorisch knackige französische Baguett . Wir nehmen uns alle Zeit der Welt. Der Service ist perfekt und wir genießen den herrlichen Tag in vollen Zügen. Am nächsten Tag geht es dann wieder weiter Richtung Norden.

St. Emilion ist eine kleine aber berühmte Weinstadt mit viel Ausstrahlung. Aus dieser Gegen stammt der gleichnamige berühmte französische St. Emilion-Rotwein. Die Stadt hat ca. 3000 Einwohner und muss in der Hochsaison ein Vielfaches davon an Besuchern verkraften. Morgens früh fallen die ersten Touristenströme in Bussen über die Stadt her.

Am späten Nachmittag haben dann die Einheimischen ihre Stadt wieder für sich. Es gibt nur wenige Gäste, die hier über Nacht verweilen. Da wir uns in einem kleinen Hotel in der Stadt eingemietet haben, genießen wir die Ruhe am frühen Abend und erkunden erst einmal die Sehenswürdigkeiten. Das Stadtbild ist geprägt durch verwinkelte schmale Gassen.

Es gibt einige Feinschmeckerläden, die die heimichen Produkte anbieten. Man bekommt natürlich alle möglichen Sorten von Pasteten, Kuchen und die verschiedensten Sorten an Käse. Über ausreichend Möglichkeiten, sich mit den besten regionalen Weinen zu versorgen mangelt es nicht. In den vielen kleinen Weinläden werden hauptsächlich die heimischen Weine angeboten. Darüber hinaus bekommt man aber auch viele weitere Kleinigkeiten um das Produkt Wein, wie Karaffen, Bücher und Korkenzieher in den verschiedensten Varianten. Eine Fundgrube für so manches Sammlerherz.

Am Abend folgen wir der Empfehlung unseres Conciergs und lassen uns einen Tisch im Restaurant Francis Goullee reservieren. Das Restaurant hat lediglich fünf Tische, wartet aber mit einer hervorragenden Küche auf. Hier kocht der Chef höchstpersönlich. Nach dem dreistündigen Menü mit 8 Gängen fällt uns das Abschied nehmen schwer und wir versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Schmale, enge Gassen und mit grobem Kopfsteinpflaster belegte Straßen prägen das Bild von St. Emilion. Etwas abseits des Stadtkerns finden wir die Reste alter historischer Gebäude, die zu Ruinen verfallen sind. Eine schöne Kulisse, die wir für eine Reihe von Fotos und Filmaufnahmen nutzen.

Bilder Frankreich – Bordeaux

Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
Frankreich - Bordeaux
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Frankreich - Bordeaux
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Frankreich - La Rochelle
FrankreichStädtereisen

Frankreich – La Rochelle

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Frankreich – La Rochelle

Unsere Reise führt uns im August 2001 nach Frankreich. Wir wählen dieses Mal die Route über Belgien und fahren an der Küste entlang über Dunkerque, Calais, Abbeville und Dieppe. Der Küstenlinie folgend passieren wir Le Havre, Honfleur und Deauville. Der weitere Weg führt uns über Caen, Rennes, Nantes nach La Rochelle. Zwei Tage verbringen wir in Bordeaux. Danach statten wir Bilbao einen kurzen Besuch ab und fahren anschließend wieder Richtung Norden über Tours und Orleans gen Deutschland zurück.

Honfleur ist eine kleine Hafenstadt, die wir von Le Havre aus über die weit über die Seinemündung gespannte Brücke erreichen. Das Städtchen hat viel Flair und ist zumindest in den Sommermonaten entsprechend stark frequentiert.

Hier tummeln sich Touristen und Künstler, die sich zu einem bunten Völkergemisch vereinen. Der kleine Sport- und Fischereihafen ist eine der Hauptattraktionen der Stadt. Es haben sich eine Vielzahl von Restaurants etabliert, die vorwiegend Fischgerichte anbieten. Ein Besuch ist ausgesprochen lohnenswert, zumal alle Fischgerichte frisch zubereitet werden und sehr schmackhaft sind. Honfleur hat eine kleine Einkaufsmeile, auf der nicht nur die Franzosen shoppen und flanieren.

In den vorwiegend im landestypischen Stil ausgestatteten Läden ist alles zu haben, angefangen von den täglichen Bedarfsgütern bis hin zu Luxusgegenständen ala Cartier usw. Wir übernachten estwas abseits von Honfleuer, da alle Hotels in der Stadt im August komplett ausgebucht sind. Am nächsten Tag reisen wir weiter Richtung Süden und buchen für zwei Tage einen Aufenthalt in La Rochelle.

Die Stadt hat eine historische mittelalterliche Geschichte. An fast allen Stellen des Ortes ist dies hautnah zu spüren. Wir können nur empfehlen, den Ort außerhalb der Hauptreisezeiten zu besuchen. In den Monaten Juli und August scheint halb Frankreich die Stadt zu erstürmen.

Der Hafen von La Rochelle ist überaus reizvoll und wird von vielen Jachten und Segelschiffen angelaufen. Er grenzt direkt an die Altstadt und ist in wenigen Minuten zu Fuss zu erreichen. Direkt am Hafen befindet sich ein Leuchtturm, der den Schiffen den richtigen Weg in das Hafenbecken weist. Der Hafen war zu früheren Zeiten der Treffpunkt für alle Handelsaktivitäten. Dies hat sich heute etwas geändert. Man erahnt aber jetzt noch den Hauch der Geschichte an diesem Ort.

Die enge Hafeneinfahrt wird von einer mittelalterlichen Festungsanlage mit zwei sich gegenüberliegenden Wachtürmen flankiert. In früheren Zeiten wurde zwischen den beiden Türmen starke Eisenketten gespannt, um die einfahrenden Schiffe zu kontrollieren. Die bewehrten Türme sind Teil einer umfassenden Stadtmauer, die noch heute sehr gut erhalten ist. Die Altstadt ist weit verzweigt und wird von kleinen Geschäften und vielen Restaurants aufgelockert.

Abends finden auf den Straßen kleinere Veranstaltungen mit Gauklern und Artisten statt. Wären da nicht die vielen allzu touristisch gekleideten Besucher, könnte man mit der notwendigen Phantasie sich ins Mittelalter zurückversetzt fühlen. Tja, wenn wir einfach die Augen schließen, stellt sich vielleicht das Gefühl ein.

Wir essen in der Altstadt nahe der Hafeneinfahrt noch einmal in einem Fischrestaurant ausgiebig zu Abend. Bei herrlich warmem Sommerwetter genießen wir die sternenklare Nacht mit mehreren Gängen verschiedener Fischspezialitäten und französischem Rotwein. Beim anschließenden Fußmarsch ins Hotel beschließen wir, am nächsten Tag weiterzureisen. Der Abschied fällt uns trotz allem ein wenig schwer. Wir haben uns vorgenommen, dass wir außerhalb der Hochsaison noch einmal wiederkommen.

Bilder Frankreich – La Rochelle

Frankreich - Bordeaux
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Frankreich - Bordeaux
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Frankreich - La Rochelle
Frankreich - La Rochelle
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Neuseeland
NeuseelandAllgemeine Länderinfos

Neuseeland – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 10. September 2017
written by Joe OnTour

Neuseeland – Allgemeine Informationen

Neuseeland gehört zum Britischen Commonwealth und liegt cirka 2.000 km östlich von Australien zwischen dem 165. und 180. Grad östlicher Länge und 34. und 47. Grad südlicher Breite und besteht aus einer Nord- und einer Südinsel.
Fläche:
269.112 km².
Verwaltungsstruktur:
16 Regionen (Auckland, Bay of Plenty, Canterbury, Gisborne, Hawke’s Bay, Marlborough, Nelson, Northland, Otago, Southland, Taranaki, Tasman, Waikato, Manawatu-Wanganui, Wellington, West Coast); 3 Außengebiete (Cook Islands, Niue, Tokelan).
Einwohner
Bevölkerung: Cirka 3,8 Millionen.
Städte: Wellington (Hauptstadt) ca. 166.000, Auckland ca. 337.000, Christchurch ca. 322.000, Hamilton ca. 115.000, Dunedin ca. 117.000, Palmerston North ca. 49.500, Invercargill ca. 51.700
Sprache
In Neuseeland werden Englisch und Maori gesprochen.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +11 Stunden
Wegen der Sommerzeit in Europa und in Neuseeland beträgt der Zeitunterschied von Anfang Oktober bis Ende März +12 Stunden, von Ende März bis Ende September +10 Stunden.
Stromspannung
230/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.
Meist sind 3-polige flache Stecker vorhanden. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.
Internet
Länderkürzel: .nz
Internetcafés gibt es in fast allen Städten. Internetzugang gibt es außerdem auch in Bibliotheken, Hotels und Pensionen.
Telefon
Die Ländervorwahl von Deutschland nach Neuseeland ist 0064, von Neuseeland nach Deutschland wählt man 0049. Es gibt hauptsächlich Kartentelefone, vereinzelt auch Münztelefone. Telefonkarten sind erhältlich für 5, 10 und 20 NZ-$ in Postämtern, Telecom-Verkaufsstellen, Hotels und Dairies (kleine Läden).
Feiertage
1. und 2. Januar (Neujahrsfeiertage), 6. Februar (Tag von Waitangi), Karfreitag, Ostermontag, 25. April (Anzac Day), 1. Montag im Juni (Queens’s Birthday), 4. Montag im Oktober (Tag der Arbeit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Darüber hinaus hat jede Provinz einen Feiertag am Jahrestag ihrer Gründung.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 9-16.30 Uhr (einige Banken öffnen donnerstags erst um 9.30 Uhr);

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, Sa 10-16 Uhr in den Stadtzentren, in den Vororten oft bis 18 Uhr. Sonntags sind in den Stadtzentren einige Geschäfte für Touristen geöffnet; große Supermärkte haben überwiegend von 8.30-20 Uhr geöffnet, in größeren Städten haben sogenannte „convenience stores“ rund um die Uhr geöffnet.
Währung
Währungseinheit: Neuseeland-Dollar (NZ$)
1 Neuseeland-Dollar = 100 Cents.
Derzeitiger Devisenkurs:
1 Euro = ca. 1,69 NZ$
1 US-$ = ca. 1,27 NZ$
Kleidung
Besucht man Neuseeland im Spätfrühling, Sommer oder Herbst, sollte man sowohl Sommerkleidung als auch wärmere Jacken oder Pullover zum Überziehen mitnehmen, da es zu dieser Zeit abends doch etwas kühl werden kann. Für die Wintermonate und den frühen Frühling braucht man warme Kleidung. Einen Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben. Außerdem sollte man auf jeden Fall eine gute Sonnenbrille mitnehmen.
Für Ausflüge in die Berge braucht man gute Wanderschuhe sowie strapazierfähige Kleidung.
Wirtschaft
Die Landwirtschaft, vor allem der Export von Wolle, Fleisch und Molkereiprodukten, bildete die Grundlage für die Entwicklung der modernen Wirtschaft in Neuseeland und ist auch heute noch von zentraler Bedeutung. Neben der Viehwirtschaft wird Ackerbau betrieben. Neben Weizen, Mais und Gerste werden auch Zitrusfrüchte und anderes Obst angebaut. Die Kiwi oder Chinesische Stachelbeere ist dabei die erfolgreichste der neuen Anbaufrüchte. In den letzten 25 Jahren war die Wirtschaft von tiefgreifenden Änderungen betroffen. Der industrielle Sektor wurde stark ausgebaut. Die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und von Obst gehören dabei zu den wichtigsten Industriezweigen. Weitere bedeutende Sektoren sind die Herstellung von Papier sowie die Fertigung von chemischen Produkten, Metallwaren, Maschinen, Fahrzeugen und Elektromaschinen. Seit Mitte der 80er Jahre ist der Fremdenverkehr zu einer der größten Einnahmequellen geworden.
Religion
Die meisten Neuseeländer sind Christen. Davon sind 25 Prozent Anglikaner, 18 Prozent Presbyterianer, 16 Prozent Katholiken und fünf Prozent Methodisten. Die meisten Maori sind Mitglieder der christlichen Kirchen Ratana und Ringatu. Juden, Hindus und Konfuzianer bilden Minderheiten. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung sind konfessionslos.

 

Neuseeland – Klima

Die Jahreszeiten in Neuseeland sind den europäischen entgegengesetzt.

Neuseeland liegt zum größten Teil in der gemäßigten Zone.

Das Wetter ist jedoch wesentlich veränderlicher als in Mitteleuropa.

Die dem Äquator näher liegende Nordinsel ist im nördlichen Teil wärmer, im südlichen kälter, die südlicher gelegene Südinsel insgesamt kälter.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Klima der Nordinsel subtropisch ist, das Klima der Südinsel jedoch eher mitteleuropäisch (mit etwas höheren Temperaturen) ist. Die Niederschläge sind gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt.
Temperaturen
Die Temperaturen sinken nachts in den Hochlagen deutlich tiefer ab als auf Meeresnivau. Deshalb sollte man bei einem Besuch der Southern Alps auch im Sommer mit Temperaturen unter 10°C rechnen.

Die breitenabhängigen Temperaturunterschiede zwischen dem Norden und Süden Neuseelands sind geringer als die Distanz von 1500 km vermuten lassen würde. Hierfür ist die ausgleichende Wirkung der umgebenden Wassermassen verantwortlich. Das ozeanisch geprägte Klima Neuseelands weist sowohl im Jahresgang als auch im Tagesgang mehr als 10°C Temperaturdifferenz auf. Ausnahme hiervon ist insbesondere Central Otago, eine eher kontinental geprägte Landschaft. Hier sind größere Temperaturschwankungen die Regel.

Die höchsten Jahresmittel zwischen 13°C und 14°C weist der Norden der Nordinsel auf. Der äußerste Norden der Südinsel und die übrigen Regionen der Nordinsel liegen im Bereich der 12°C Zonen. Nach Süden folgend sinken die jährlichen Mittelwerte auf 9°C. Zum Vergleich: Stuttgart 8°C. Die höchsten Tageswerte von über 22°C herrschen während der Sommermonate (Dezember, Januar, Februar) auf der Nordinsel sowie im Norden und Osten der Südinsel, Temperaturen unter 0°C sind auch während des neuseeländischen Winters (Juni, Juli, August) eher selten. Nur in den Southern Alps, dem Central Otago und dem zentralen Vulkangebiet der Nordinsel fällt das Thermometer unter den Gefrierpunkt. In den Küstenregionen verhindert der maritime Einfluß Werte unter dem Gefrierpunkt.
Beste Reisezeit
Auf Grund des milden Klimas, das weder extreme Hitze noch Kälte kennt, ist jede Jahreszeit für einen Aufenthalt in Neuseeland geeignet.

Der Sommer dauert von Dezember bis Februar, der Herbst von März bis Mai, der Winter von Juni bis August und das Frühjahr von September bis November.

Die neuseeländische Hauptsaison erstreckt sich über die Monate Dezember, Januar und Februar.

Während dieser Zeit sollte man die Unterkünfte vom Heimatland aus vorbuchen, da zu dieser Zeit auch die meisten Neuseeländer Urlaub machen.
Sonnenscheindauer
Trotz der relativ hohen Niederschläge weist Neuseeland in weiten Gebieten eine höhere Sonnenscheindauer auf, als man sie aus Mitteleuropa (etwa 1600 Std. im Jahr) kennt.

Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer schwankt zwischen 2500 Stunden im Norden der Südinsel und 1500 Stunden in den Southern Alps und im Fjordland.

Von diesen Extremwerten abgesehen sind für die Südinsel 1600 bis 2000 Sonnenstunden pro Jahr normal, wobei eine Abnahme der Sonnenscheindauer von Nord nach Süd zu beachten ist.

Im Windschatten der Southern Alps liegt das jährliche Sonnenscheinmittel bei 2200 Stunden. Für die Küstenbereiche der Nordinsel sind Werte von 2000 bis 2200 Std. im Jahr die Regel. Nur im zentralen Vulkangebiet der Nordinsel sinkt die Sonnenscheindauer unter 1800 Std./Jahr. Bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 2000 Stunden pro Jahr ergibt sich ein tägliches Mittel von 5 ½ Std. pro Tag.

 

Neuseeland – Fauna

Vor ungefähr 80 – 100 Millionen Jahren driftete Neuseeland vom massiven Superkontinent Gondwanaland weg in den Südpazifik. Seitdem ist eine einzigartige Flora und Fauna entstanden, mit einer großen Zahl wunderschöner heimischer Vögel und Pflanzen sowie direkten Nachkommen der prähistorischen Tierwelt wie dem Tuatara, dem Weta und der Riesenschlange. Neuseeland ist eine letzte Zuflucht für andernorts ausgestorbene zoologische Arten.

Bevor sich Menschen in Neuseeland niedergelassen haben, waren große Gebiete mit üppigem heimischen Buschland ausgestattet und dies sorgte für eine unglaubliche Vielfalt an Vögeln. Im Laufe ihrer Entwicklung wurden Flügel für einige Vögel überflüssig, da sie keine natürliche Feinde mehr hatten, denen sie davonfliegen mussten. Das war der Grund, warum einige der heimischen Vögel Neuseelands flugunfähig wurden. Dazu zählen z. B. der Kakapo-Papagei, der Kiwi, der Takahe und der größte Vogel der Welt, der (inzwischen ausgerottete) Moa.

Als sich die Maori und Europäer in Neuseeland niederließen, jagten sie Vögel und brachten Ratten und Wiesel mit. Dieser Umstand und der Verlust des Lebensraum führte zur Ausrottung einer Reihe von Vögeln wie z. B. dem Moa und dem Huia. Andere, wie der Kakapo und der Takahe wurden zu gefährdeten Arten.
Kiwi
Das Nationalsymbol Neuseelands ist ein flugunfähiger Nachtvogel und er hat Nasenlöcher am Ende seines großen Schnabels. Er gehört inzwischen zu den gefährdeten Arten. Es ist schwierig, ihn in freier Wildbahn zu erleben. Obwohl Sie niedlich aussehen, können Kiwis wild und äußerst territorial sein.
Moa
Der Moa ist der einzige jemals existierende flügellose Vogel. Der Giant Moa, einer von elf Moaarten, ist mit einer Größe von 3 Metern außerdem der größte bekannte Vogel. Viele Moaknochen und -skelette wurden in kleinen Höhlen gefunden, in die der Moa gefallen war. Die Maori jagten den Moa und er wurde wahrscheinlich vor ungefähr 400 Jahren ausgerottet.
Weitere Vögel
Weitere heimische Vögel Neuseelands sind der Kea (ein Papagei), der Weka, der Takahe, der Tui und der Kuckuckskauz. Der verspielte Kea ist einer der intelligentesten Vögel der Welt; besonders liebt er Autos, von denen er Scheibenwischer oder andere Gummiteile stiehlt. Der liebenswürdige Weka ist ein flugunfähiger Vogel mit einer Schwäche für glänzende Gegenstände.

Der Takahe fällt durch sein schönes indigofarbenes Federkleid und einen hellroten Schnabel auf. Wie viele der heimischen Vogelarten Neuseelands hat der Tui einen wunderschönen Gesang und einen weißen Kragen.

Die Morepork Owl (Kuckuckskauz) hat den Namen nach ihrem Ruf, der oft bei Nacht zu hören ist. Der Maori-Name, Ruru, wurde dem Vogel auch aufgrund seines Rufes gegeben.
Tuatara
Die Tuatara ist ein Relikt der Vergangenheit – das einzige Reptil mit Schnabelkopf, das es noch auf der Welt gibt . Alle Arten dieser Reptilienfamilie, mit Ausnahme der Tuatara, sind vor wahrscheinlich etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben. Die Tuatara kann über 100 Jahre alt werden und war einstmals in ganz Neuseeland zu finden. Heute findet man sie nur noch auf geschützten Inseln vor der Küste – ungefähr 30.000 leben auf Stephens Island in den Marlborough Sounds.

Mit einer Länge von höchstens 24 cm ist die Tuatara völlig harmlos.
Wale und Delphine
Neuseeland verfügt über ein reiches und vielfältiges Meeresleben. Man kann hier Wale beobachten und mit Delfinen schwimmen. Der kleine, bis zu 1,4 m lange, Hector-Delfin kommt nur in den Gewässern Neuseelands vor. Es gibt einige Stellen auf der Südinsel, von denen aus man Hector-Delfine aus der Nähe beobachten kann.

 

Neuseland – Flora

Neuseeland bildete einst mit den heutigen Kontinenten Australien, Antarktis, Südamerika, Afrika und Indien eine zusammenhängende Landmasse, den Urkontinent Gondwana. Der Ursprung der meisten einheimischen Pflanzen Neuseelands kann auf diese Landmasse zurückgeführt werden.

Neuseeland verlor vor etwa 150 Millionen Jahren die Landverbindung mit der restlichen Welt. Durch die Einführung einiger ihrer Feldfrüchte, darunter der Taro, und zumindest eines Säugetieres, des Kiore oder der polynesischen Ratte, fügten die Maori der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt erheblichen Schaden zu.

Die im 18. Jahrhundert eintreffenden europäischen Siedler halfen den Maori, die letzten Moas zur Strecke zu bringen. Auch brachten sie eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren aus ihren Herkunftsländern mit. Aus diesem Grund haben heute große Teile Neuseelands eine ausgesprochene Ähnlichkeit mit Europa. Cirka 560 eingeführte Pflanzengattungen haben sich auf den Inseln verbreitet und etwa 240 sind im ganzen Land heimisch.

Die ursprüngliche Vegetation bestand aus immergrünen und winterharten Pflanzen. Adlerfarn, Brombeerstrauch und Oleander wurden gemeinsam mit den Getreidesamen ins Land gebracht und beherrschen heute das Bild in weiten Gebieten Neuseelands. Auch der Eukalyptus war ursprünglich nicht in Neuseeland heimisch. Er wurde ebenfalls eingeführt.

Im Hochland wurde gegen die fortschreitende Bodenerosion die Monterey-Kiefer aus Kalifornien mit großem Erfolg angepflanzt. An der Westküste und in den Südlichen Alpen der Südinsel werden einige der Laubbaumarten zur Wiederaufforstungen kultiviert.

Auf der Nordinsel findet man an vielen Orten gemäßigten Regenwald mit Moosen,
Farnen, Baumfarnen, Schlingpflanzen und Flechten.

 

Neuseeland – Geschichte

Etwa 500 Jahre nach Chr. wurden die Inseln Neuseelands von den Maori besiedelt, einem Volk, das aus Ostpolynesien stammte.

1642 erreichten holländische Seefahrer als erste Europäer die Westküste der Südinsel.

Später wurden die Inseln nach der niederländischen Provinz Zeeland in Nieuw Zeeland umbenannt.

Im Jahr 1769 entdeckte der britische Seefahrer und Entdecker James Cook die Nordinsel. Zu diesem Zeitpunkt lag die Einwohnerzahl der dort lebenden Maori bei ca. 125.000.

1844 nahm die britische Regierung Neuseeland in Besitz.

1839/40 begann die systematische Einwanderung europäischer Siedler. Durch den Waitangi-Vertrag mit den eingeborenen Maori erwarben die Engländer das Besitzrecht.

1841 wurde Neuseeland britische Kronkolonie und Auckland deren Hauptstadt. Gebietskonflikte zwischen den britischen Siedlern und den Maori führten auf der Nordinsel zu den Neuseeländischen Kriegen (1845 bis 1848 und 1860 bis 1872).

Eine gemäßigtere Politik führte zu einem Frieden zwischen den Kolonialisten und der Maori-Bevölkerung.

1852 wurde eine eigene Verfassung verabschiedet, vier Jahre später ein Parlament und eine Zentralregierung eingesetzt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren abwechselnd liberale und konservative Gruppierungen an der Macht.

1910 wurde die neuseeländische Labour Party gegründet, der es später gelang, Landreformen aber auch soziale Reformen durchzusetzen.

Neuseeland kämpfte sowohl im Ersten und als auch im Zweiten Weltkrieg auf britischer Seite.

1951 schloss das Land mit Australien und den Vereinigten Staaten den Verteidigungspakt ANZUS.

In den 70er Jahren wurde die Bindung an Großbritannien gelockert und in stärkerem Maße eine politische und wirtschaftliche Bindung im pazifischen Raum und mit Australien eingegangen.

 

Neuseeland – Essen & Trinken

Der Kiwi ist ein ausgesprochener Fan des „Picknickens“. Grillen gehört für die Neuseeländer einfach zum Lebensstil.

Man weiss aber auch, wie man stilvoll diniert. Seit Beginn der neunziger Jahre werden die Inaeln mit einer Vielzahl von Restaurants übersät.

Es wurden insbesondere die Küchen Europas und Asiens importiert. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Preise sind auf dem Niveau deutscher Restaurants.

Die puritanischen Alkoholgesetze wurden inzwischen ständig gelockert. In den Städten sind manche Pubs und Cafés bis nach Mitternacht geöffnet. Alkohol bieten Supermärkte und spezielle Liquor-Stores an.

Es gibt eine Vielzahl an Sorten Bier, die es Wert sind, probiert zu werden. Neuseeländischer Wein in Flaschen ist ein ausgesprochener Geheimtip.

Die meisten Restaurants verfügen über eine Alkohollizenz (licensed).

Einige Restaurants werden jedoch noch als sogenannte „BYO“ (für „bring your own“) geführt. Das bedeutet: Man muß seine Alkoholika selbst mitbringen.

Bei den Speisen ist natürlich das hervorragende Lammfleisch zu erwähnen, das (in Farmen aufgezogene) Wild und die ausgesprochenen Köstlichkeiten aus dem Meer.

Snapper, Orange roughy und Forelle sind nur ein Beispiel der Fischsorten, die wir erwähnen wollen. Weiterhin gibt es etliche Muschelarten (Paua, Pipi, Scallops) und die wohlschmeckenden Bluff-Austern aus der Foveaux-Strait vor Stewart Island.

Eine besondere Spezialität ist der Whitebait, eine nur zwei bis vier Zentimeter große Fischart. Der Inanga-Fisch wird im Frühjahr mit Netzen aus den Flüssen geholt, wenn er flußaufwärts wandert. Er wird als frische Delikatesse serviert.

Zur Vorspeise ist ein Dip aus den auf der Nordinsel reifenden fünf Avocado-Sorten und heimische Gemüse zu empfehlen.

Als Dessert sollte man die traditionelle Kalorienbombe Pavlova probieren. Zum Essen werden seit einigen Jahren hervorragende Weißweine serviert. Chardonnay aus Gisborne und Sauvignon sind die edelsten Tropfen. Merlot und Gewürztraminer sind auch hervorragend und verfügen über internationale Prämierungen.

 

Neuseeland – Unterkünfte

Neben Hotels, Motels und Gasthäusern gibt es die Möglichkeit, in traditionellen Maori-Häusern zu übernachten.

In ländlichen Regionen sind Übernachtungen oft billiger. Auch in den Städten findet man preisgünstige Unterkünfte. Es gibt wenige Luxushotels. In der Hochsaison ist es daher nicht immer einfach, Zimmer der gewünschten Preisklasse zu finden. Es empfiehlt sich, möglichst rechtzeitig zu buchen.

Gute Motels mit Kochgelegenheiten machen ca. 80% der angebotenen Unterkünfte aus.

Weitere Auskünfte von der Motel Association of New Zealand, Paxus House, Level 5, 79 Boulcott Street, NZ-Wellington. Tel: (04) 499 64 15. Fax: (4) 499 64 16. (Internet: www.manz.co.nz) oder der Hospitality Association of New Zealand, Education House, 8th Floor, 178-182 Willis Street, PO Box 503, NZ-Wellington. Tel: (04) 385 1369. Fax: (04) 384 8044. (Internet: www.hanz.org.nz).
Farmen
Viele Farmen nehmen Besucher auf. Oft werden auch sportliche Aktivitäten wie Angeln, Skifahren oder Reiten angeboten. Preise sind in der Regel einschließlich Frühstück und Abendessen.

Holdsworth (Internet: www.lodgings.co.nz) gibt einen Führer über verschiedene Unterkünfte in Neuseeland heraus.
Rucksackreisende
Backpackers’ Hostels gibt es landesweit. Weitere Informationen von The Budget Backpacker Hostels, 99 Titiraupenga Street, NZ-Taupo. Tel: (07) 377 15 68. (Internet: www.backpack.co.nz) BBH bietet eine Backpacker Card zum Preis von etwa 20 NZ$ an, auf die es zahlreiche Ermäßigungen gibt. Ausführliche Informationen zum Thema Rucksacktourismus erteilt auch die Destination Downunder auch zu finden unter (Internet: www.destinationdownunder.com).
Jugendherbergen
Von Dezember bis März kann man bei der Youth Hostel Association Betten im voraus buchen, Adresse: PO Box 436, NZ-Christchurch. Tel: (03) 379 99 70. Fax: (03) 365 44 76. (Internet: www.stayyha.com). In den größeren Städten gibt es auch andere preiswerte Unterkünfte.
Camping
Zahlreiche Zeltplätze der verschiedensten Preislagen mit unterschiedlichem Standard stehen zur Verfügung. Zwischen Dezember und April (Ostern) empfiehlt sich Vorausbuchung. Die New Zealand Motor Camps haben im allgemeinen Wasch- und Kochgelegenheiten, größere Plätze sind oft besser ausgestattet. Die Camps stellen keine Zelte zur Verfügung, Ausrüstungen können aber bei verschiedenen Organisationen gemietet werden.

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10. September 2017 0 comments
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