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Frankreich - Bordeaux
FrankreichStädtereisen

Frankreich – Bordeaux

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Frankreich – Bordeaux

Unsere weitere Reise führt uns von La Rochelle nach Bordeaux und anschließend zurück Richtung Norden nach St. Emilion

Bordeaux erreichen wir an einem Sonntag im Hochsommer. Die Stadt ist wie ausgestorben. Es sind kaum Autos auf den Straßen. Alle Franzosen sind offensichtlich in die Ferien gefahren. So haben wir die Stadt zum Erkunden für uns fast alleine, was wir ausgiebig in den nächsten beiden Tagen ausnutzen.

Die Partisserien offerieren herrliche kleine Köstlichkeiten, denen man in der Tat nicht widerstehen kann. Die Franzosen haben für derlei Genüsse eine eigenständige Lebensphilosophie. Zwischen den Haupttangenten der großen Durchfahrtsstraßen finden wir verwinkelte schmale Gassen, in denen man an schattigen Plätzen ausruhen kann. Die Oper von Bordeaux liegt mitten in der Stadt an exponierter Lage. Wir erkunden die Stadt zu Fuss und streifen durch schmale fussläufige Passagen der Altstadt. Immer wieder öffnen sich die schattigen engen Gassen und weiten sich zu großen offenen Plätzen, die zum Verweilen auffordern.

Wir machen es den Franzosen gleich und genießen den sonnig warmen Tag und lassen die Seele in einem der vielen schattigen Restaurants baumeln. Das von uns gewählte Restaurant hat wenige Gäste aber eine ausgezeichnete Küche. Wir lassen uns einen frischen Meeresfrüchteteller mit Austern, verschiedenen Muschelarten und Garneelen servieren. Dazu bringt uns der Maitre eine Flasche gut gekühlten Weisswein und das obligatorisch knackige französische Baguett . Wir nehmen uns alle Zeit der Welt. Der Service ist perfekt und wir genießen den herrlichen Tag in vollen Zügen. Am nächsten Tag geht es dann wieder weiter Richtung Norden.

St. Emilion ist eine kleine aber berühmte Weinstadt mit viel Ausstrahlung. Aus dieser Gegen stammt der gleichnamige berühmte französische St. Emilion-Rotwein. Die Stadt hat ca. 3000 Einwohner und muss in der Hochsaison ein Vielfaches davon an Besuchern verkraften. Morgens früh fallen die ersten Touristenströme in Bussen über die Stadt her.

Am späten Nachmittag haben dann die Einheimischen ihre Stadt wieder für sich. Es gibt nur wenige Gäste, die hier über Nacht verweilen. Da wir uns in einem kleinen Hotel in der Stadt eingemietet haben, genießen wir die Ruhe am frühen Abend und erkunden erst einmal die Sehenswürdigkeiten. Das Stadtbild ist geprägt durch verwinkelte schmale Gassen.

Es gibt einige Feinschmeckerläden, die die heimichen Produkte anbieten. Man bekommt natürlich alle möglichen Sorten von Pasteten, Kuchen und die verschiedensten Sorten an Käse. Über ausreichend Möglichkeiten, sich mit den besten regionalen Weinen zu versorgen mangelt es nicht. In den vielen kleinen Weinläden werden hauptsächlich die heimischen Weine angeboten. Darüber hinaus bekommt man aber auch viele weitere Kleinigkeiten um das Produkt Wein, wie Karaffen, Bücher und Korkenzieher in den verschiedensten Varianten. Eine Fundgrube für so manches Sammlerherz.

Am Abend folgen wir der Empfehlung unseres Conciergs und lassen uns einen Tisch im Restaurant Francis Goullee reservieren. Das Restaurant hat lediglich fünf Tische, wartet aber mit einer hervorragenden Küche auf. Hier kocht der Chef höchstpersönlich. Nach dem dreistündigen Menü mit 8 Gängen fällt uns das Abschied nehmen schwer und wir versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Schmale, enge Gassen und mit grobem Kopfsteinpflaster belegte Straßen prägen das Bild von St. Emilion. Etwas abseits des Stadtkerns finden wir die Reste alter historischer Gebäude, die zu Ruinen verfallen sind. Eine schöne Kulisse, die wir für eine Reihe von Fotos und Filmaufnahmen nutzen.

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Frankreich – Bordeaux

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Frankreich – La Rochelle

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Bilder Frankreich – Bordeaux

Frankreich - Bordeaux
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Frankreich - La Rochelle
FrankreichStädtereisen

Frankreich – La Rochelle

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Frankreich – La Rochelle

Unsere Reise führt uns im August 2001 nach Frankreich. Wir wählen dieses Mal die Route über Belgien und fahren an der Küste entlang über Dunkerque, Calais, Abbeville und Dieppe. Der Küstenlinie folgend passieren wir Le Havre, Honfleur und Deauville. Der weitere Weg führt uns über Caen, Rennes, Nantes nach La Rochelle. Zwei Tage verbringen wir in Bordeaux. Danach statten wir Bilbao einen kurzen Besuch ab und fahren anschließend wieder Richtung Norden über Tours und Orleans gen Deutschland zurück.

Honfleur ist eine kleine Hafenstadt, die wir von Le Havre aus über die weit über die Seinemündung gespannte Brücke erreichen. Das Städtchen hat viel Flair und ist zumindest in den Sommermonaten entsprechend stark frequentiert.

Hier tummeln sich Touristen und Künstler, die sich zu einem bunten Völkergemisch vereinen. Der kleine Sport- und Fischereihafen ist eine der Hauptattraktionen der Stadt. Es haben sich eine Vielzahl von Restaurants etabliert, die vorwiegend Fischgerichte anbieten. Ein Besuch ist ausgesprochen lohnenswert, zumal alle Fischgerichte frisch zubereitet werden und sehr schmackhaft sind. Honfleur hat eine kleine Einkaufsmeile, auf der nicht nur die Franzosen shoppen und flanieren.

In den vorwiegend im landestypischen Stil ausgestatteten Läden ist alles zu haben, angefangen von den täglichen Bedarfsgütern bis hin zu Luxusgegenständen ala Cartier usw. Wir übernachten estwas abseits von Honfleuer, da alle Hotels in der Stadt im August komplett ausgebucht sind. Am nächsten Tag reisen wir weiter Richtung Süden und buchen für zwei Tage einen Aufenthalt in La Rochelle.

Die Stadt hat eine historische mittelalterliche Geschichte. An fast allen Stellen des Ortes ist dies hautnah zu spüren. Wir können nur empfehlen, den Ort außerhalb der Hauptreisezeiten zu besuchen. In den Monaten Juli und August scheint halb Frankreich die Stadt zu erstürmen.

Der Hafen von La Rochelle ist überaus reizvoll und wird von vielen Jachten und Segelschiffen angelaufen. Er grenzt direkt an die Altstadt und ist in wenigen Minuten zu Fuss zu erreichen. Direkt am Hafen befindet sich ein Leuchtturm, der den Schiffen den richtigen Weg in das Hafenbecken weist. Der Hafen war zu früheren Zeiten der Treffpunkt für alle Handelsaktivitäten. Dies hat sich heute etwas geändert. Man erahnt aber jetzt noch den Hauch der Geschichte an diesem Ort.

Die enge Hafeneinfahrt wird von einer mittelalterlichen Festungsanlage mit zwei sich gegenüberliegenden Wachtürmen flankiert. In früheren Zeiten wurde zwischen den beiden Türmen starke Eisenketten gespannt, um die einfahrenden Schiffe zu kontrollieren. Die bewehrten Türme sind Teil einer umfassenden Stadtmauer, die noch heute sehr gut erhalten ist. Die Altstadt ist weit verzweigt und wird von kleinen Geschäften und vielen Restaurants aufgelockert.

Abends finden auf den Straßen kleinere Veranstaltungen mit Gauklern und Artisten statt. Wären da nicht die vielen allzu touristisch gekleideten Besucher, könnte man mit der notwendigen Phantasie sich ins Mittelalter zurückversetzt fühlen. Tja, wenn wir einfach die Augen schließen, stellt sich vielleicht das Gefühl ein.

Wir essen in der Altstadt nahe der Hafeneinfahrt noch einmal in einem Fischrestaurant ausgiebig zu Abend. Bei herrlich warmem Sommerwetter genießen wir die sternenklare Nacht mit mehreren Gängen verschiedener Fischspezialitäten und französischem Rotwein. Beim anschließenden Fußmarsch ins Hotel beschließen wir, am nächsten Tag weiterzureisen. Der Abschied fällt uns trotz allem ein wenig schwer. Wir haben uns vorgenommen, dass wir außerhalb der Hochsaison noch einmal wiederkommen.

Bilder Frankreich – La Rochelle

Frankreich - Bordeaux
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Frankreich - La Rochelle
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Neuseeland
NeuseelandAllgemeine Länderinfos

Neuseeland – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Allgemeine Informationen

Neuseeland – Allgemeine Informationen

Neuseeland gehört zum Britischen Commonwealth und liegt circa 2.000 km östlich von Australien zwischen dem 165. und 180. Grad östlicher Länge und dem 34. und 47. Grad südlicher Breite. Das Land besteht aus einer Nord- und einer Südinsel sowie zahlreichen kleineren Inseln.

Fläche: 268.021 km² (Land- und Wasserfläche zusammen ca. 270.000 km²).

Verwaltungsstruktur: 16 Regionen (Auckland, Bay of Plenty, Canterbury, Gisborne, Hawke’s Bay, Manawatū-Whanganui, Marlborough, Nelson, Northland, Otago, Southland, Taranaki, Tasman, Waikato, Wellington, West Coast) sowie 3 assoziierte Außengebiete im Pazifik (Cookinseln, Niue, Tokelau).

Einwohner: Bevölkerung: rund 5,3 Millionen (Stand 2026).

Städte (Ballungsraum-/Agglomerationswerte, gerundet):

  • Wellington (Hauptstadt): ca. 420.000
  • Auckland: ca. 1,73 Millionen (größte Stadt und Wirtschaftszentrum des Landes)
  • Christchurch: ca. 400.000
  • Hamilton: ca. 115.000
  • Dunedin: ca. 120.000 (davon rund 25.000 Studierende)
  • Napier: ca. 57.000
  • Gisborne: ca. 35.000

Sprache: In Neuseeland sind Englisch, Māori und Neuseeländische Gebärdensprache offizielle Landessprachen. Alltagssprache ist überwiegend Englisch; Māori-Begriffe und zweisprachige Beschilderung (v. a. Ortsnamen, Behörden) sind zunehmend präsent.

Zeitverschiebung: Neuseeland liegt in der Zeitzone NZST (UTC+12), während der neuseeländischen Sommerzeit (NZDT, Ende September bis Anfang April) UTC+13. Gegenüber Mitteleuropa (MEZ/MESZ) ergibt sich je nach Jahreszeit ein Zeitunterschied von etwa +10 bis +13 Stunden – es lohnt sich, die genaue Differenz vor Reiseantritt anhand eines aktuellen Zeitzonenrechners zu prüfen, da sich die Sommerzeitregelungen in Europa und Neuseeland zeitlich nicht exakt überschneiden.

Stromspannung: 230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es kommen 3-polige, flache Steckertypen (Typ I) zum Einsatz. Ein Reiseadapter ist erforderlich.

Internet: Länderkürzel „.nz“. WLAN ist mittlerweile in den meisten Hotels, Cafés und öffentlichen Einrichtungen der Städte verfügbar, oft kostenlos. In abgelegenen Regionen (Fjordland, Teile der Südalpen) kann die Netzabdeckung eingeschränkt sein.

Telefon: Die Ländervorwahl von Deutschland nach Neuseeland ist 0064, von Neuseeland nach Deutschland wählt man 0049. Prepaid-SIM-Karten neuseeländischer Anbieter (z. B. Spark, One NZ, 2degrees) sind an Flughäfen und in Städten günstig erhältlich und empfehlenswert für Reisende.

Feiertage: 1. und 2. Januar (Neujahrsfeiertage), 6. Februar (Waitangi Day), Karfreitag, Ostermontag, 25. April (Anzac Day), 2. Montag im Juni (Matariki – Māori-Neujahr, seit 2022 gesetzlicher Feiertag), erster Montag im Juni (King’s Birthday), letzter Montag im Oktober (Labour Day), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Zusätzlich hat jede Provinz einen eigenen Gründungsfeiertag (Provincial Anniversary Day).

Öffnungszeiten: Banken: Mo–Fr ca. 9–16.30 Uhr. Geschäfte: Mo–Fr ca. 9–17.30 Uhr, Sa 10–16 Uhr in den Stadtzentren, in Vororten oft bis 18 Uhr. Sonntags haben in Stadtzentren viele Geschäfte geöffnet; große Supermärkte meist von 8–20 Uhr, „Dairies“ (kleine Nachbarschaftsläden) oft bis spätabends oder rund um die Uhr.

Währung: Neuseeland-Dollar (NZ$ / NZD), 1 NZ-Dollar = 100 Cents.

Richtwert Wechselkurs (schwankt tagesaktuell, unverbindlich): 1 Euro ≈ 1,95–1,98 NZ$ 1 US-Dollar ≈ 1,70 NZ$

Kartenzahlung (Visa, Mastercard, EFTPOS) ist in Neuseeland weit verbreitet und wird nahezu überall akzeptiert, auch für Kleinbeträge – Bargeld wird zunehmend seltener benötigt, sollte aber für ländliche Gegenden und kleine Anbieter dennoch in geringem Umfang mitgeführt werden.

Neuseeland – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (für britische Staatsangehörige bis zu 6 Monaten) kein klassisches Visum, müssen jedoch vor der Einreise eine New Zealand Electronic Travel Authority (NZeTA) online beantragen. Die NZeTA ist keine eigenständige Aufenthaltsgenehmigung, sondern eine elektronische Einreiseberechtigung, die mit dem Reisepass verknüpft wird und in der Regel innerhalb weniger Minuten bis 72 Stunden bearbeitet wird. Sie ist zwei Jahre gültig und berechtigt zu mehrfacher Einreise, sofern die Aufenthaltsbedingungen jeweils eingehalten werden. Die Beantragung sollte ausschließlich über die offizielle Website (immigration.govt.nz) oder die offizielle App erfolgen; die Gebühr liegt je nach Kanal bei rund 17–23 NZ$.

Zusätzlich zur NZeTA erheben die neuseeländischen Behörden eine International Visitor Conservation and Tourism Levy (IVL), eine Art Tourismus- und Naturschutzabgabe, die zusammen mit der NZeTA online bezahlt wird.

Wichtig: Alle Angaben zu Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Vor jeder Reise sollten Reisende die aktuellen Anforderungen direkt über das offizielle Portal von Immigration New Zealand prüfen.

Neuseeland – Wirtschaft

Die Landwirtschaft – vor allem der Export von Wolle, Fleisch und Molkereiprodukten – bildete die Grundlage der modernen neuseeländischen Wirtschaft und ist bis heute von zentraler Bedeutung, ergänzt durch Wein-, Obst- und Gemüseanbau. Die Kiwifrucht zählt weiterhin zu den bekanntesten Exportgütern des Landes. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Wirtschaft zunehmend diversifiziert: Neben der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse spielen die Papier- und Holzindustrie, die Herstellung chemischer Produkte, Maschinenbau sowie eine wachsende Technologie- und Kreativbranche (u. a. Film- und Softwareindustrie rund um Wellington und Auckland) eine wichtige Rolle. Der Tourismus zählt weiterhin zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen und Devisenbringern des Landes.

Neuseeland – Religion

Neuseeland ist religiös vielfältig und zunehmend säkular geprägt. Das Christentum bleibt die größte Glaubensgemeinschaft (u. a. Anglikaner, Katholiken, Presbyterianer, Methodisten sowie die von Māori geprägten Kirchen Rātana und Ringatū), doch der Anteil konfessionsloser Menschen ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen und liegt inzwischen bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung. Judentum, Hinduismus, Buddhismus und Islam bilden wachsende Minderheiten, nicht zuletzt bedingt durch Einwanderung aus Asien und dem Pazifikraum.

Neuseeland – Klima

Die Jahreszeiten in Neuseeland sind den europäischen entgegengesetzt: Der Sommer dauert von Dezember bis Februar, der Herbst von März bis Mai, der Winter von Juni bis August und das Frühjahr von September bis November.

Neuseeland liegt zum größten Teil in der gemäßigten Zone, das Wetter ist jedoch deutlich wechselhafter als in Mitteleuropa. Die äquatornähere Nordinsel ist im Norden wärmer und subtropisch geprägt, im Süden kühler; die südlicher gelegene Südinsel ist insgesamt kälter und ihr Klima eher mitteleuropäisch, allerdings mit etwas höheren Durchschnittstemperaturen. Niederschläge verteilen sich weitgehend gleichmäßig über das Jahr.

Temperaturen: In den Hochlagen sinken die Temperaturen nachts deutlich stärker ab als auf Meereshöhe – bei einem Besuch der Southern Alps sollte man auch im Sommer mit Werten unter 10 °C rechnen. Dank der ausgleichenden Wirkung der umgebenden Wassermassen sind die Temperaturunterschiede zwischen Nord- und Südinsel geringer, als die Entfernung von rund 1.500 km vermuten ließe (Ausnahme: das eher kontinental geprägte Central Otago mit größeren Temperaturschwankungen). Die höchsten Jahresmittel von 13–14 °C erreicht der Norden der Nordinsel; nach Süden sinken die Werte auf rund 9–10 °C. Sommerliche Tageshöchstwerte von über 22 °C sind auf der Nordinsel sowie im Norden und Osten der Südinsel üblich, Temperaturen unter 0 °C sind selbst im neuseeländischen Winter (Juni–August) außerhalb der Southern Alps, Central Otagos und des zentralen Vulkangebiets der Nordinsel eher selten.

Beste Reisezeit: Dank des milden Klimas eignet sich grundsätzlich jede Jahreszeit für einen Neuseeland-Aufenthalt. Die touristische Hauptsaison liegt in den Sommermonaten Dezember bis Februar; in dieser Zeit sollten Unterkünfte frühzeitig vom Heimatland aus gebucht werden, da auch viele Neuseeländer selbst in dieser Zeit Urlaub machen.

Sonnenscheindauer: Trotz vergleichsweise hoher Niederschlagsmengen bietet Neuseeland in weiten Teilen des Landes mehr Sonnenstunden als Mitteleuropa (rund 1.600 Std./Jahr). Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer schwankt zwischen etwa 2.500 Stunden im Norden der Südinsel und rund 1.500 Stunden in den Southern Alps und im Fiordland. Für die Küstenbereiche der Nordinsel sind 2.000–2.200 Sonnenstunden pro Jahr üblich.

Neuseeland – Fauna

Vor etwa 80–100 Millionen Jahren driftete Neuseeland vom Superkontinent Gondwana ab in den Südpazifik. Seither entstand eine einzigartige Flora und Fauna mit zahlreichen endemischen Vogelarten sowie direkten Nachfahren prähistorischer Tierwelt wie der Tuatara. Neuseeland gilt als eine der letzten Zufluchten für andernorts ausgestorbene Arten.

Bevor Menschen sich in Neuseeland niederließen, war das Land großflächig mit üppigem, heimischem Buschland bedeckt, das eine außergewöhnliche Vogelvielfalt ermöglichte. Da viele Vögel keine natürlichen Landraubtiere hatten, wurden Flügel für sie im Laufe der Evolution überflüssig – so entstanden flugunfähige Arten wie der Kakapo, der Kiwi, der Takahē und der inzwischen ausgerottete Moa, einst der größte Vogel der Welt.

Mit der Ankunft von Māori und Europäern gelangten Ratten, Wiesel und andere eingeschleppte Raubtiere ins Land, was zusammen mit dem Verlust von Lebensraum zur Ausrottung mehrerer Vogelarten (u. a. Moa und Huia) führte. Andere Arten wie Kakapo und Takahē gelten heute als stark gefährdet; umfangreiche Naturschutzprogramme (u. a. auf prädatorenfreien Inseln) tragen zu ihrem Schutz bei.

Kiwi: Das Nationalsymbol Neuseelands ist ein flugunfähiger, nachtaktiver Vogel mit Nasenlöchern an der Spitze seines langen Schnabels. Er gilt als gefährdet, ist in freier Wildbahn nur schwer zu beobachten und kann trotz seines possierlichen Aussehens territorial und wehrhaft sein.

Moa: Der Moa war der einzige vollständig flügellose Vogel überhaupt; der Riesenmoa erreichte eine Höhe von bis zu 3 Metern und war damit der größte bekannte Vogel der Erde. Er wurde vermutlich vor rund 400–600 Jahren durch Bejagung ausgerottet.

Weitere Vögel: Zu den weiteren heimischen Arten zählen der intelligente Bergpapagei Kea, der flugunfähige Weka, der Takahē mit seinem auffälligen indigofarbenen Gefieder, der gesangsstarke Tui sowie die nachtaktive Ruru (Morepork Owl).

Tuatara: Die Tuatara ist ein lebendes Relikt aus der Zeit der Dinosaurier – das letzte verbliebene Reptil ihrer eigenen Ordnung (Rhynchocephalia), deren übrige Vertreter vor rund 65 Millionen Jahren ausstarben. Sie kann über 100 Jahre alt werden und lebt heute nur noch auf geschützten Inseln, etwa im Bereich der Marlborough Sounds.

Wale und Delfine: Neuseeland verfügt über ein reiches und vielfältiges Meeresleben; Whale-Watching und Schwimmen mit Delfinen gehören zu den beliebten Aktivitäten. Der kleine Hector-Delfin kommt weltweit ausschließlich in neuseeländischen Gewässern vor und zählt zu den am stärksten gefährdeten Delfinarten überhaupt.

Neuseeland – Flora

Neuseeland war einst Teil des Urkontinents Gondwana, zu dem auch die heutigen Kontinente Australien, Antarktis, Südamerika, Afrika und Indien gehörten. Der Ursprung vieler einheimischer Pflanzenarten Neuseelands lässt sich auf diese Landmasse zurückführen.

Vor rund 80 Millionen Jahren verlor Neuseeland die Landverbindung zur übrigen Welt. Die Ankunft der Māori brachte einige neue Nutzpflanzen (u. a. Taro) sowie mit der Kiore (Polynesischen Ratte) das erste Säugetier ins Land, was die einheimische Tier- und Pflanzenwelt spürbar beeinflusste. Die ab dem 18. Jahrhundert eintreffenden europäischen Siedler brachten zusätzlich eine Vielzahl fremder Pflanzen- und Tierarten mit, wodurch weite Teile Neuseelands heute eine gewisse Ähnlichkeit mit europäischen Landschaften aufweisen. Insgesamt haben sich mehrere hundert eingeführte Pflanzenarten im Land etabliert, während mehrere hundert weitere endemisch sind.

Die ursprüngliche Vegetation bestand vor allem aus immergrünen, winterharten Pflanzen. Auf der Nordinsel finden sich vielerorts gemäßigte Regenwälder mit Moosen, Farnen, Baumfarnen und Flechten; im Hochland wurden zur Bekämpfung der Bodenerosion großflächig Monterey-Kiefern angepflanzt.

Neuseeland – Geschichte

Um etwa 1250–1300 n. Chr. (neuere archäologische und genetische Forschung datiert die Besiedlung deutlich später als früher angenommen) erreichten die Māori, ein aus Ostpolynesien stammendes Volk, die Inseln Neuseelands und gaben dem Land den Namen Aotearoa.

1642 erreichte der holländische Seefahrer Abel Tasman als erster Europäer die Westküste der Südinsel; die Inseln wurden später nach der niederländischen Provinz Zeeland in „Nieuw Zeeland“ benannt.

1769 erkundete der britische Seefahrer James Cook die Küsten beider Inseln detailliert. Zu jener Zeit lebten schätzungsweise über 100.000 Māori im Land.

Ab 1839/40 begann die systematische Einwanderung europäischer Siedler. Mit dem Vertrag von Waitangi (1840) zwischen der britischen Krone und zahlreichen Māori-Stammesführern (Iwi) wurde die Grundlage für die britische Verwaltung des Landes gelegt – der Vertrag gilt bis heute als Gründungsdokument Neuseelands und ist Gegenstand fortlaufender rechtlicher und politischer Aufarbeitung (u. a. über das Waitangi Tribunal).

1841 wurde Neuseeland britische Kronkolonie mit Auckland als erster Hauptstadt (ab 1865 übernahm Wellington diese Funktion). Landkonflikte zwischen britischen Siedlern und Māori führten zu den New Zealand Wars (1845–1872).

1852 erhielt Neuseeland eine eigene Verfassung, 1893 war es weltweit das erste selbstverwaltete Land, das Frauen das Wahlrecht gewährte.

Neuseeland kämpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg an britischer Seite und schloss sich 1951 mit Australien und den USA dem Verteidigungspakt ANZUS an (die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit den USA wurde in den 1980er-Jahren infolge der neuseeländischen Anti-Atomwaffen-Politik deutlich eingeschränkt). Ab den 1970er-Jahren löste sich das Land wirtschaftlich und politisch zunehmend von Großbritannien und orientierte sich stärker am pazifischen Raum sowie an Australien. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich zudem die politische und gesellschaftliche Aufarbeitung der Beziehungen zwischen Māori und Pākehā (Neuseeländern europäischer Abstammung) intensiviert, u. a. durch Entschädigungsabkommen (Treaty Settlements) im Rahmen des Vertrags von Waitangi.

Neuseeland – Essen & Trinken

Picknicken und Grillen (Barbecue) gehören für Neuseeländer („Kiwis“) fest zum Lebensstil. Gleichzeitig hat sich seit den 1990er-Jahren eine vielfältige gehobene Gastronomieszene entwickelt, stark geprägt von europäischen und asiatischen Einflüssen – für praktisch jeden Geschmack ist etwas dabei. Das Preisniveau in Restaurants liegt inzwischen häufig über dem deutschen Durchschnitt.

Die einst strengen Alkoholgesetze wurden über die Jahre gelockert; in den Städten haben viele Pubs und Cafés bis nach Mitternacht geöffnet. Alkohol ist in Supermärkten und spezialisierten „Liquor Stores“ erhältlich. Neuseeland hat sich international einen exzellenten Ruf als Bier- und vor allem als Weinland erarbeitet – Sauvignon Blanc aus Marlborough sowie Chardonnay, Pinot Noir und Gewürztraminer aus verschiedenen Regionen zählen zu den bekanntesten und mehrfach international ausgezeichneten Tropfen.

Die meisten Restaurants verfügen über eine eigene Alkohollizenz („licensed“); einige werden weiterhin als „BYO“ („Bring Your Own“) geführt, bei denen Gäste ihren eigenen Wein mitbringen dürfen (teils gegen ein kleines Korkgeld).

Kulinarisch hervorzuheben sind das hervorragende neuseeländische Lammfleisch, Farmwild sowie erstklassige Meeresfrüchte: Snapper, Orange Roughy und Forelle zählen zu den bekannten Fischsorten, dazu kommen verschiedene Muschelarten (Pāua, Pipi, Scallops) und die geschätzten Bluff-Austern aus der Foveaux Strait. Eine besondere Delikatesse ist Whitebait, eine winzige, im Frühjahr flussaufwärts wandernde Fischart, die frisch zubereitet serviert wird. Als Dessert-Klassiker gilt die Pavlova, ein süßes Baisergebäck mit Sahne und Früchten, dessen Erfindung sich Neuseeland und Australien seit Jahrzehnten freundschaftlich streitig machen.

Neuseeland – Unterkünfte

Neben Hotels, Motels und Gasthäusern besteht auch die Möglichkeit, in traditionellen Māori-Unterkünften (Marae) zu übernachten – meist im Rahmen organisierter kultureller Erlebnisse.

In ländlichen Regionen sind Übernachtungen tendenziell günstiger als in den großen Städten. Motels mit eigener Kochgelegenheit machen einen erheblichen Teil des Unterkunftsangebots aus und sind bei Selbstfahrern besonders beliebt. In der touristischen Hochsaison (Dezember bis Februar sowie um Ostern) ist frühzeitige Buchung dringend empfehlenswert, da vor allem in beliebten Regionen (Queenstown, Fiordland, Abel Tasman) die Kapazitäten begrenzt sind.

Farmstays: Zahlreiche Farmen nehmen Gäste auf und bieten häufig zusätzliche Aktivitäten wie Angeln, Reiten oder im Winter Skifahren an; die Preise beinhalten meist Frühstück und Abendessen.

Rucksackreisende: Backpacker-Hostels sind landesweit verbreitet und gehören zur festen touristischen Infrastruktur Neuseelands, besonders entlang der klassischen Rundreiserouten.

Camping: Zahlreiche Campingplätze unterschiedlicher Preis- und Ausstattungsklassen stehen zur Verfügung, von einfachen DOC-Campingplätzen (Department of Conservation) in Nationalparks bis zu komfortablen Holiday Parks mit Wasch- und Kochgelegenheiten. Zwischen Dezember und Ostern empfiehlt sich eine Vorausbuchung. Wildcamping außerhalb ausgewiesener Plätze ist in weiten Teilen Neuseelands gesetzlich eingeschränkt oder verboten – die jeweiligen lokalen Regelungen sollten vor Reiseantritt geprüft werden, insbesondere bei Reisen mit dem Wohnmobil.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, Wechselkursen, Einreisebestimmungen und Öffnungszeiten können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für verbindliche und tagesaktuelle Informationen – insbesondere zu Visum/NZeTA und Wechselkursen – empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die offiziellen Portale immigration.govt.nz sowie einen aktuellen Währungsrechner.

Neuseeland

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Neuseeland - Maori - Folklore
Neuseeland

Neuseeland – Maori – Folklore

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Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Maori – Folklore

Die Maori waren die ersten Siedler Neuseelands. Von Polynesien (Hawaiki) aus machten sie sich vor etwa 1000 Jahren auf die lange und abenteuerliche Reise nach Neuseeland auf. Die Überlieferung sagt, dass der Entdecker „Kupe“ das Land zuerst fand und es „Aotearoa“ (Land der langen weißen Wolke) nannte. Die Maoris stammen aus verschiedenen pazifischen Gegenden wie Ostpolynesien, Tahiti oder sogar Hawaii. Cirka zwischen 800 und 1200 kam es aufgrund von Überbevölkerung auf ihren Heimatinseln oder auch kriegerischer Auseinandersetzungen zu mehreren Ausreisewellen. Hierbei steuerten die Menschen mit all ihrem Hab und Gut gezielt das neue Land an. Sie begannen mit der landwirtschaftlichen Nutzung, bauten befestigte Siedlungen und Dorfgemeinschaften und wurden seßhaft.

Die Maori tragen bei besonderen Anlässen wie traditionellen Festen, kulturellen Zeremonien oder rituellen Handlungen ihre traditionelle Kleidung. Maoris begüßen sich mit einer Umarmung oder dem traditionellen Hongi-Gruß. Hierbei presst man mit geschlossenen Augen die Nasen aneinander und gibt einen Laut wie “mm-mm” von sich.

Bevor die Maoris das Land in Besitz nahmen, lebten die sogenannten Moa-Jäger vor allem an der Westküste der Nordinsel und in den großen Ebenen der Südinsel. Die folkloristischen Darbietungen in dem kleinen Dorf, das wir besuchen, sind alle realistisch, so versichert man uns. Es soll immer noch ein paar Stämme geben, die weit im Hinterland in sehr einfachen Verhältnissen leben. Diese Maori wohnen in simplen Hütten ohne Fußboden.

Sie pflegen noch immer die alten Traditionen und sprechen vor allem die Sprache, die viele moderne Maori in den Städten zugunsten von English aufgegeben haben. Auf jeden Fall sollte man sich eine dieser traditionellen Folklore – Veranstaltungen ansehen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Dies kann man zum Beispiel in „Tamaki-Village“ tun. Das Dorf liegt am Stadtrand von Rotorua. Auf diese Weise erhält man einen kleinen Eindruck und das Feeling für die ursprüngliche Lebensweise der Maori.

So erfahren wir von einem der Tänzer einiges über seine Verwandten in einem kleinen benachbarten Dorf: dort wird noch die Macht der heißen Quellen genutzt. In Erdlöchern garen die Maori ihr Essen, das spart Strom und Gas. Auch der Dorfpool ist aufgrund der vorhandenen Wärme aus den Geysiren entstanden. Die Größe eines kleiner Swimmingpool hat die „Badewanne“ im Dorf.

Sie ist mindestens 80 Meter tief und kochend heiß. Die Maoris hängen Maiskolben und Gemüse in Netzen dort hinein. Nur wenige Minuten brauchen sie zum Garen. Im Winter ist das Wasser 90 Grad heiß, im Sommer bis zu 120 Grad. Dieser Riesen-Kochtopf für das ganze Dorf ist praktisch und preiswert. Aber er ist auch lebensgefährlich. Einige Male sind schon Menschen hineingefallen. Das haben sie nicht überlebt.

Bilder Neuseeland – Maori – Folklore

Neuseeland Impressionen
Neuseeland - Maori - Folklore
Neuseeland - Maori - Folklore
Neuseeland - Maori - Folklore
Neuseeland - Nationalmuseum

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Neuseeland - People
Neuseeland

Neuseeland – People

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – People

Die Neuseeländer sind sehr stolz auf ihre Heimat. Man hört es ungern, wenn Neuseeland in einem Atemzug mit Australien genannt wird, weil die Neuseeländer auf ihre Unabhängigkeit setzen.

In Neuseeland pflegt man im Vergleich zu anderen Industrieländern einen wesentlich entspannteren und weniger reglementierten Lebensstil. Die Menschen sind eigenständig, genügsam und praktisch orientiert. Sie sind aber auch aufgeschlossen und äusserst gastfreundlich. Viele Neuseeländer sind ausgesprochen sportbegeistert.

Die Maori sind stolz auf ihre polynesische Herkunft und dem damit verbundenen kulturellen Erbe.

In Neuseeland begrüßt man sich normalerweise mit einem Händedruck. Die am meisten benutzten Begrüßungen sind Gidday nach dem englischen “Good Day” (Guten Tag) oder einfach “Hello” oder “Hi”.

Die Maori begrüßen sich mit einer Umarmung oder dem traditionellen Hongi-Gruß. Hierbei presst man mit geschlossenen Augen die Nasen aneinander und gibt einen Laut wie “mm-mm” von sich.

Sport hat im Leben der meisten Neuseeländer einen hohen Stellenwert. Im Winter sins Rugby und Fußball die beliebtesten Sportarten, im Sommer spielt man eher Kricket.

Daneben werden viele andere Sportarten ganzjährig betrieben wie Tennis, Rasenbowling, Jogging und Leichathletik, Golf, Reitsport, Schwimmen und Segeln (die meisten Familien besitzen ein eigenes Boot).

Bilder Neuseeland – People

Neuseeland Impressionen
Neuseeland - People
Neuseeland - People
Neuseeland - People
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - People
Neuseeland - People
Neuseeland Schaffarm

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Neuseeland - Kea Papagei
Neuseeland

Neuseeland – Wohnmobil

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Wohnmobil

Wir haben uns auf der Nordinsel Neuseelands in Auckland ein Wohnmobil gemietet und starten von hier aus zu einer Umrundung der Nord- als auch der Südinsel. An der Fähre zur Südinsel von Neuseeland erwartet uns ein langer Stau, der sich nur schleppend auflöst.

Brigitte nimmts mit Humor. Das Wohnmobil ist komfortabel und mit allen Notwendigkeiten für unsere Reise ausgestattet. Wir sind auf diese Weise unabhängig von den Hotels und Pensionen und können an den Plätzen, die uns interessant erscheinen, Rast machen. Für ausreichend Vorrat ist gesorgt und so genießen wir erst einmal eine kleine Mahlzeit, während die Anderen im Stau und in der Sonne braten.

Abends suchen wir uns meist Rastplätze in der freien Natur oder stellen den Wagen in der Nähe einer Farm ab. Die meisten neuseeländischen Farmer erlauben es nach vorheriger Absprache, ihren Grund zu benutzen. Auf diese Weise bekommt man auch einen guten Kontakt zu den Neuseeländern und erfährt mehr über ihre Lebensweise und ihre Kultur.

Während Brigitte schon einmal die Küche testet, richte ich mir mein Bett unter dem Dach ein. Nach dem „Fahrstress“, der eigentlich keiner ist, weil wir immer gemütlich dahinzockeln, lassen wir es uns am Abend bei einer Flasche Wein und Kerzenschein gut gehen. So können wir die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren lassen und uns auf die nächste Tagestour vorbereiten. Wir haben keine streng geplante Route sondern lassen uns von unseren Eindrücken treiben.

Das Reisen im Wohnmobil ist für Neuseeland eine ideale Art der Fortbewegung. Auf der Südinsel Neuseelands finden wir relativ wenige Hotels vor und wir sind froh, uns für diese Art des Reisens entschieden zu haben. Jürgen genießt sein kleines Nickerchen nach einer langen Tagestour.

Bilder Neuseeland – Wohnmobil

Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland Wohnmobil
Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland - Impressionen
Neuseeland - Impressionen
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel

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Neuseeland Strände
Neuseeland

Neuseeland – Strände

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Strände

In Neuseeland findet man eine Vielzahl meist feiner weißer Sandstrände vor. Die Strände außerhalb der großen Städte sind meist wenig oder garnicht besucht. Kilometerlange Buchten sind keine Seltenheit.

Türkisblaues Wasser mit weißen Sandstränden erinnern an die Südsee. Viele Regionen an den Küsten mit ihren Stränden sind schwer zu erreichen, da sie keine Straßenanbindung haben. In diesen abgelegenen Gebieten konnte sich eine subtropische Vegetation bilden.

Anders zeigt sich dagegen das Bild in den bewohnten Gebieten. Dort herrscht dann meist ein reges Treiben an den Stränden und im Bereich der Küsten. Die meisten Neuseeländer sind wassersportbegeistert. Fast jede Familie verfügt über ein eigenes Boot. Im Norden Neuseelands an der Coromandel – Halbinsel findet man aber immer noch fast unberührte Strände an denen man kilometerweit laufen kann, ohne einem Menschen zu begegnen.

Bilder Neuseeland – Strände

Neuseeland Strände
Neuseeland Strände
Neuseeland Strände
Neuseeland Strände
Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel

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Neuseeland - Küsten
Neuseeland

Neuseeland – Küsten

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Küsten

Die Küsten in Neuseeland sind von so vielfältiger Struktur wie das ganze Land. Man findet in Neuseeland sowohl teils steile Klippen mit bizarren Einschnitten als auch flache Zonen mit langen weißen Sandstränden.

An allen Küstenbereichen sind vorgelagerte kleine Inseln zu sehen. Die hier abgebildeten Fotos zeigen den Küstenbereich im Norden der Nordinsel Neuseelands.

Die unteren Aufnahmen zeigen die Küste bei Pauanui an der Ostküste der Coromandel Peninsula. An der Coromandel – Halbinsel findet man kilometerlange Sandstrände vor mit der für diesen Landstrich ureigenen Charakteristik.

Bilder Neuseeland – Küsten

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark
Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark
Neuseeland – Paparoa National Park
Neuseeland – Paparoa National Park
Neuseeland – Paparoa National Park
Neuseeland – Paparoa National Park
Neuseeland Fjorde
Neuseeland Strände
Neuseeland Strände
Neuseeland Strände
Neuseeland Strände
Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland Impressionen
Neuseeland Impressionen
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound

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Neuseeland - Impressionen
Neuseeland

Neuseeland – Impressionen

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Impressionen

Nachstehend haben wir einige Impressionen und Momentaufnahmen zusammengestellt die uns auf unserer Reise durch Neuseeland vor die Kamera gekommen sind.

Bilder Neuseeland – Impressionen

Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Mount Cook – Oyster Bay
Neuseeland Fjorde
Neuseeland Impressionen
Neuseeland Impressionen
Neuseeland Impressionen
Neuseeland - People
Neuseeland - People
Neuseeland - Maori - Folklore
Neuseeland - People
Neuseeland - People
Neuseeland - Nationalmuseum
Neuseeland - Impressionen
Neuseeland - Impressionen
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Impressionen
Neuseeland - Impressionen

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Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland

Neuseeland – Heli-Rundflug

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Helikopter-Rundflug

Wir haben ein paar Tag Aufenthalt in der Puka Park Lodge gebucht und wollen von hier aus die Nordinsel Neuseelands, vor allem das Gebiet der Coromandel – Halbinsel, erkunden. Um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen, haben wir uns einen Heli gechartet, der uns über dieses Gebiet fliegen soll.

Der Helikopter holt uns direkt von der Puka Park Lodge ab. Brigitte bereitet sich schon einmal seelisch auf den bevorstehenden Flug vor. Der „Peninsula Rescue Helicopter Services“ wurde uns vom Besitzer der Puka Park Lodge empfohlen. Er ist ein deutscher Lufthansa-Kapitän, der hier nach seiner Pensionierung seinen Lebenstraum mit dem Bau der Lodge verwirklicht hat.

O.K. – wir starten zu unserem rund zweistündigen Flug über weite Teile der Nordinsel und zur Spitze der Coromandel – Halbinsel. In steilem Steigflug geht es direkt über die Lodge Richtung Norden. Wir sind per Kopfhörer und Mikro mit dem Piloten verbunden, so dass eine gute Kommunikation und die notwendigen Erklärungen über das jeweils überflogene Gebiet und die Besonderheiten gewährleistet sind.

Das Cockpit und die Instrumentierung des Helis unterscheidet sich ein wenig von dem eines reinen Sportfliegers.

Der erste Eindruck ist bereits überwältigend. Die Insel ist von wildem Buschwerk, Bäumen und einer subtropischen Vegetation dicht überzogen. Aber wir überfliegen auch immer wieder größere Flächen Weideland. In den unbewohnten Gebieten führen kleine Sandpisten zu den meist unberührten und weitläufigen Sandstränden.

Von der Puka Park Lodge sind wir zu unserem Rundflug über die Nordinsel Neuseelands gestartet. Wir überfliegen kleine abgelegene Buchten, die lediglich vom Meer her oder mit geländegängigen Fahrzeugen zu erreichen sind.

Dann ereichen wir die Coromandel – Peninsula. Sie zieht sich wie eine Perlenkette ins Meer hinein. Die Coromandel Peninsula ist eine zungenförmige Halbinsel auf der Nordinsel Neuseelands. Wir wollen dieses Gebiet in den nächsten Tagen mit dem Wohnmobil erkunden und können uns so schon einmal einen guten Einblick von den Besonderheiten dieses Landstrichs verschaffen.

Die Straßen sind meist Schotter- oder Sandpisten, die kaum befahren sind. Nur an wenigen Stellen führt ein direkter oft steil gewundener Feldweg ans Meer. Das wird noch eine schwierige Aufgabe für uns werden. Die Coromandel Peninsula ist mit einer subtropischen Vegetation ausgestattet und hat eine Vielzahl von kleinen meist einsamen weissen Sandstränden.

Bereits von hier oben ist die wunderbar wilde Vegetation zu erkennen. Große Teile der Nordinsel sind zerklüftet und an diversen Stellen ergießen sich Flüsse ins Meer. Wir überqueren auf unserem Rückflug die Hänge des Mount Pauanui, an dessen Rand die Puka Park Lodge liegt. Der Heli im Landeanflug…..

….eine perfekte Punktlandung. Na ja, wir haben bereits in anderen Ländern Helikopterflüge unternommen, sind aber diesmal besonders begeistert, weil die Landschaft hier so abwechslungsreich und interessant ist.

Bilder Neuseeland – Helikopter-Rundflug

Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Küsten
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Nordinsel

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Neuseeland - Auckland
NeuseelandStädtereisen

Neuseeland – Auckland

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Auckland

Auckland – die heimliche Hauptstadt
Die Stadt Auckland liegt zwischen zwei Meeresarmen direkt am Wasser. Sie wurde auf den Überresten einer Reihe erloschener Vulkane erbaut und ist daher sehr hügelig. Auckland ist schon von weitem an seiner Skyline zu erkennen. Der Sky Tower ist mit seinen 328 Metern Höhe eines der Wahrzeichen der Stadt. Bei gutem Wetter hat man von der Plattform in halber Turmhöhe eine fantastische Aussicht.

Ganze 24 Stunden vergehen im Flugzeug, bis man aus Europa nach Neuseeland kommt. Anschließend erwartet den gespannten Besucher Platz ohne Ende. Gerade einmal 3,8 Millionen Menschen verteilen sich auf die beiden Hauptinseln. Weite Teile des Landes sind vollkommen unberührt. Neuseeland ist ein Naturparadies: schneebedeckte Berge, einsame Strände, brodelnd heiße Quellen und endlose Kiwiplantagen. Ebenso abwechslungsreich und erfinderisch ist die neuseeländische Küche. Niemand nimmt Rücksicht auf alte Traditionen, denn die gibt es sowieso nicht. Das alles ergibt eine grenzenlos kreative Küche mit Zutaten aus aller Welt.

In Auckland merkt man am ehesten, dass Neuseeland mitten im Süd-Pazifik liegt. Viele Menschen aus Polynesien leben in der heimlichen Hauptstadt Neuseelands, Einwanderer aus Fidschi, Samoa oder von anderen Südsee-Inseln. Einmal hier angekommen kann man an einer Vielzahl von Stränden und in den Cafés das Leben genießen. Die alljaehrlich stattfindende Auckland Regatta ist weltweit bekannt als eines der groessten Eintages-Rennen dieser Art. Als groesste Stadt Neuseelands hat Auckland weltweit den hoechsten Anteil an polynesischer Bevoelkerung.

Mit seinem Skytower, dem hoechsten Gebaeude der suedlichen Hemisphere, dem besten und breitesten Einkaufsangebot Neuseelands sowie Attraktionen fuer Spiel und Spass fuer die ganze Familie und seinen ca. 800 Restaurants bietet Auckland mehr als alle anderen Staedte Neuseelands. Die interessante Mischung von Kultur, Theater, Kunst und Mode verleiht Auckland einen Hauch von Weltstadt; sei es Live-Musik, Klassik bis zu feinem Jazz, oder die neueste Designer-Mode in eleganten Boutiquen – Auckland hat etwas fuer jeden Geschmack.

Die Straßenschluchten in Auckland sind zu Weihnachten prachtvoll geschmückt. In den Vororten sieht man oft bunt bemalte Einzelhandelsgeschäfte. Wir nutzen jede Gelegenheit um diesen kleinen Läden einen Besuch abzustatten. Die Besitzer sind freunlich und man erfährt eine Menge über Land und Leute. Aucklands romantisches Hinterland ist geprägt durch eine Architektur aus dem vorigen Jahrhundert. Die Häuser sind meist aus Holz gebaut und selten höher als zwei Stockwerke.aße zwischen Tapu und Coroglen und man erreicht ihn nach einer etwa zweistündigen Fahrt von Thames aus.

Bilder Neuseeland – Auckland

Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront

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Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland

Neuseeland – Auckland Waterfront

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Auckland Waterfront

Auckland ist eine pulsierende und moderne Grosstadt. Die Skyline unterliegt einem ständigen Wandel. An der „Waterfront“ (Yachthafen) herrscht immer geschaeftiges Treiben. Man findet dort schicke Bistros, gemuetliche Cafés und erstklassige Restaurants, die zu jeder Tageszeit zum Verweilen einladen. Hier kann man sich mit pazifischen Koestlichkeiten, frischen Meeresfruechten und feinen Weinen verwoehnen lassen.

Auckland erstreckt sich ueber eine 11 km breite Meerenge aus Vulkangestein, die zwei Haefen – Waitimata und Manukau – voneinander trennt und geniesst den Ruf eines Paradieses fuer Wasserfans. Man sagt, dass hier die weltweit hoechste pro-Kopf-Anzahl an Bootseignern lebt. Vor den Toren Aucklands liegt der Golf von Hauraki, der mit seinem Inselreich eine weitere Attraktion bietet. Auf jeden Fall einen Besuch wert ist das Fishermans Wharf. Hier erhält man die besten und frischesten Seafood-Gerichte Aucklands.
Neuseeland – Auckland – Waterfront

Neuseeland – Auckland – Waterfront – Fischrestaurant
Im Jachthafen ist immer etwas los. Die vielen Geschäfte, Restaurants und Cafes sind „der Anziehungspunkt“ für Kiwis und Touris. An den Wochenenden waelzen sich Massen von Schaulustigen über die Promenaden. Besichtigen sollte man auch die Docks, in denen die Schiffe in riesigen Lagerhallen ihre „Parkplätze“ haben.
Neuseeland – Auckland – Waterfront

Neuseeland – Auckland – Waterfront
Über große Kräne werden die Boote in ihre Boxen verfrachtet und bei Bedarf wieder herausgeholt. Die Hallen sind meist ausgebucht, da die Kiwis ein wassersportbegeistertes Volk sind.

Bilder Neuseeland – Auckland Waterfront

Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront
Neuseeland - Auckland Waterfront

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Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland

Neuseeland – Nordinsel

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Nordinsel

Neuseeland gilt allgemeinhin als Naturparadies und dies Zu Recht, denn nirgendwo auf der Welt findet man eine vielfältigere Mischung aus unterschiedlichen Lebensräumen wie hier. In kurzer Zeit kann man von Wüstenregionen in den Regenwald gelangen. Küste, Gletscher und Urwald liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Weiterhin findet man eine faszinierende Vulkanlandschaft auf der Nordinsel. Hier hat man auch hautnahen Kontakt zur Maori-Kultur.

Ein Fluss sucht sich sein Bett zum Meer, eine wundervolle Landschaft auf der Nordinsel Neuseelands. Viele Neuseeländer, vor allem in etwas abgelegeneren Gegenden haben direkt vor dem Haus ihren PKW, ihr Boot und ihr kleines Sportflugzeug. Die Straende an der Coromandel – Halbinsel sind unenlich lang und fast immer menschenleer.

Solche Oldtimer aus den Zwanziger Jahren sieht man oft am Strassenrand stehen. Freundet sich Brigitte schon einmal mit ihrem neuen Liebling an? Aber dann hat sie doch unserem komfortablen Wohnmobil den Vorzug gegeben.

Die kleineren Städt in Neuseeland werden in der Regel von einer einzigen Hauptstraße mit Geschäften dominiert. In kleinen Läden findet man alles für den täglichen Bedarf. Hier sind auch meistens die Hotels und Pensionen (B & B) angesiedelt. In der Regel sind die Häuser nicht höher als zwei Geschosse und auf dem Land fast immer aus Holz gebaut. Ausnahmen bilden die öffentlichen Gebäude, Rathäuser, Krankenhäuser und die Kirchen, die aus Stein erstellt wurden. Unten rechts sieht man einen typischen Neuseeländischen Shop, schön bunt angestrichen und mit viel Reklame versehen.

Unten links ist das Badehaus mit Thermalquellen in Rotorua abgebildet. Auf unserer Fahrt sehen wir auf einem See einen riesigen Schwarm schwarzer Schwäne, die sich hier zur Futtersuche niedergelassen haben.

Auf unserer Fahrt mit dem Wohnmobil finden wir in einem kleinen Dorf am Meer ein Hotel im Stil der Jahrhundertwende vor. Im unteren Geschoss ist ein Pub und oben befinden sich die Zimmer. Oft müssen wir Flüsse überqueren. Die Brücken sind meist durch einspurige Fahrbahnen gekennzeichnet, die sich sogar Eisenbahn und PKW teilen.

Das „Empire Hotel“ Wohlklingende Namen müssen den Standard an der Peripherie in Neuseeland ersetzen. Auf unserer weiteren Fahrt sehen wir eine Goldwaschanlage aus alten Tagen.

Neuseeland ist ein Naturparadies: schneebedeckte Berge, einsame Strände, brodelnd heiße Quellen und eine Landschaft, die ungeheuer abwechslungsreich ist. Kokospalme, die als „Schwarzes Brett“ herhalten musste. Die Farbe „Weiss“ dominiert bei der Pflanzenwelt Neuseelands.

An den sich hoch auftürmenden Felsen der Nordinsel sind häufig Greifvögel zu Hause, die hier ideale Voraussetzungen für ihre Brut und deren Aufzucht finden.

In den küstennahen Gegenden findet man in der Regel einen reichen und oft undurchdringlichen Pflanzenbewuchs vor. Oft sind die Uferzonen mit Mangroven zugewachsen. Wir finden immer wieder beeindruckende Landschaften vor, die eine unvergessliches Panorame aufzubieten haben. Auf der Nordinsel fanden wir an vielen Orten einen gemäßigten Regenwald vor, der mit Moosen, Farnen, Baumfarnen, Schlingpflanzen und Flechten durchsetzt war.

Bilder Neuseeland – Nordinsel

Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Helikopter-Rundflug
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Nordinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel

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Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland

Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark

Der Kahurangi-Nationalpark wurde 1996 gegründete und ist mit seinen 4520 km² der zweitgrößte Nationalpark in Neuseeland. Er umfasst den gesamten nordwestlichen Teil der Südinsel. Übersetzt heisst Kahurangi „wertvoller Besitz“.

Unser Wanderweg führt an traumhaften Stränden vorbei, die so verlockend sind, dass wir nicht weit kommen und hier verweilen. Der Kahurangi National Park bietet sehenswerte geologische Formationen und etliche endemische Pflanzen und Tiere.

Die Tierwelt des Nationalparks wird vorwiegend von Vogelarten gebildet. Wir bewegen uns einmal wieder abseits der Hauptstraßen. Die kleinen Schotterwege sind gut zu befahren, man ist außerdem zur langsamen Fahrt gezwungen und sieht mehr von der herrlichen Landschaft.

Selten treffen wir auf unserer Route auf vorbeifahrende Autos. Wir können allen Reisenden die Empfehlung weitergeben, einmal die ausgetretenen Haupt-Routen zu verlassen und sich auf die Suche nach dem urwüchsigen Neuseeeland zu machen, das man eigentlich immer abseits der Touristenströme findet.

Bilder Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark
Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark
Neuseeland Fjorde
Neuseeland Fjorde
Neuseeland Fjorde
Neuseeland Fjorde
Neuseeland – Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Nordinsel

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Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland

Neuseeland – Fjorde

von Joe OnTour 10. September 2017
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Neuseeland – Fjorde

Wilde Gebirgsbäche fließen von den Gletschern. Eine beeindruckene Fjordlandschaft. Immer wieder fahren wir an wilden Wasserfällen vorbei, die unvermutet aus geheimen Spalten schießen. Eine Landschaft, an der man sich nicht satt sehen kann.

Bilder Neuseeland – Fjorde

Neuseeland Fjorde
Neuseeland Fjorde
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Coromandel Halbinsel
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound

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Neuseeland – Mount Cook
Neuseeland

Neuseeland – Mount Cook – Oyster Bay

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Mount Cook – Oyster Bay

Die Südinsel Neuseelands erinnert mit ihren Gebirgen an die Landschaft der Schweiz. Neben dem über 3.700 Meter hohen Mount Cook, Neuseelands höchstem, ewig schneebedecktem Berg findet man mehrere gewaltige Gletscher, die bis in die Regenwälder der Westküste hinabreichen.

Der Fjordland National Park ist eine rauhe Wildnis aus schneebedeckten Bergen, dichtem Regenwald, reißenden Flüssen und Wasserfällen. Einer der schönsten Fernwanderwege Neuseelands verläuft in diesem Gebiet.

Man findet hier riesige Gebirgsmassive mit Gletschergebieten, auf denen man Ski laufen kann. Altertümliche Tunnel führen uns auf unserer Route duch die Gebirgsregionen. Aus dem ewigen Eis ergießen sich die Wasser der Gletscher, die zu Flüssen anwachsen und von hier aus ins Meer fließen.

In einer atemberaubenden Landschaft liegen Gletscher, die sich bis fast ins Tal in die Regenwälder herabwinden und man findet eine unberührte Tier- und Pflanzenwelt. Während man unten im Tal unter der Sonne schwitzt, findet auf dem Gletscher der Skibetrieb statt.
Neuseeland – Suedinsel – Mount CookNeuseeland – Suedinsel – Mount Cook Neuseeland – Suedinsel – Mount
Auf der Südinsel sehen wir Farmgebiete mit riesigen Ausmaßen. Man kann schon einmal eine halbe Stunde oder länger von der Hauptstraße abbiegen, um zum Farmhaus zu gelangen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Post in kleinen Kästen immer an der Straße deponiert wird. Umgeben von der spektakulären Schönheit der Südalpen und der Tasmanischen See kombiniert die Westküste Abenteuer und Vergangenheit.

Mit unserem Wohnmobil sind wir weitgehend unabhängig von der sonst täglichen Suche nach Unterkünften.
Neuseeland – Suedinsel – Oyster BayNeuseeland – Suedinsel – Oyster BayNeuseeland – Suedinsel – Oyster Bay
Die Oyster Bay auf der Südinsel in Neuseeland ist ein riesiges Areal zur Austernzucht. Da wir ausgesprochene Freunde von frischen Austern sind, legen wir hier einen Zwischenstop ein. Man findet viele kleine Restaurants, die diese Köstlichkeiten anbieten. Eine lustige Attraktion in der Oyster Bay sind die bunt bemalten Wartehäuschen, die an jeder Ecke stehen. Eine kleine Küstenstraße schlängelt sich um die vielen Kurven der Oyster Bay. Die Strecke ist etwas mühsam zu fahren, aber die Oyster Bay ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

In der Oyster-Bay findet man immer wieder diese lustigen Wartehäuschen am Bus – Stop, die mit bunten Farben und Motiven bemalt sind.

Bilder Neuseeland – Mount Cook – Oyster Bay

Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
Neuseeland – Oyster Bay
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Neuseeland – Mount Cook
Neuseeland – Mount Cook
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Neuseeland – Mount Cook

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Neuseeland - Huka Village
Neuseeland

Neuseeland – Huka Village

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Huka Village

Wir besuchen Huka – Village, eine kleine historisch nachgebaute Stadt mit Häusern und Fahrzeugen etc. aus dem vorigen Jahrhundert. In Huka Village wird den Besuchern ein Eindruck vom Leben aus der Siedlerzeit

Hier findet man eines der ersten Feuerwehrfahrzeuge, die in Neuseeland eingesetzt wurden, natürlich mit charmanter Begleitung.

Jürgen kann es nicht lassen, den eigentümlichen Traktor selbst einmal zu bewegen. In einem kleinen Laden sind handgemachte Waren und Gegenstände des täglichen Bedarfs zu finden.

Für Oldtimer – Freunde ist dieser Ort eine wahre Fundgrube. Der Vorgänger unserer heutigen Pick-Ups. Ob der die 30/kmh wohl überschritten hat? Vor dem Automobil kam das Pferdegespann. Hier ein stattliches Ross, das in Huka – Village als Zugpferd eingesetzt wird.

Wir besuchen eine Schmiede in Huka Village, die noch aktiv betrieben wird. Das Feuer in der Schmiede ist bereits entfacht. Alle Gegenstände sind noch aus historischer Zeit vorhanden. Die Esse ist nach alten Plänen restauriert worden.

Auch der Schmied sieht wie aus einer anderen Zeit aus und er versteht sein Handwerk wie die Urahnen.
Neuseeland – Huka Village – Schmied bei der Arbeit
Die Gebäude sind historisch nachgebaut. Das Post Office ist nicht nur zu besichtigen, es liefert sogar Briefmarken und man kann die Post hier tatsächlich aufgeben.

Man fühlt sich wie in einer Zeitmaschine um 200 Jahre zurückversetzt in eine andere Dimension.

Auch für Aktion ist gesorgt! Brigitte lässt sich aus dem 2. Stock des Feuerwehrhauses mit Hilfe eines uralten selbst gebauten Lastentransportsystems herausbefördern. Derweil alarmiert Jürgen den Rettungsdienst, natürlich an einem Telefon aus der Gründerzeit der Telefonie.

In einem anderen Gebäude finden wir einen typischen Wohnraum aus dem vorigen Jahrhundert mit allen Gegenständen des täglichen Lebens.

Und so wurden Pferdediebe und sonstige ungeliebte Gesellen noch vor hundert Jahren in Neuseeland bestraft.

Bilder Neuseeland – Huka Village

Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
Neuseeland - Huka Village
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Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland

Neuseeland – Milford Sound

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Neuseeland – Milford Sound

Neuseelands berühmteste Wildnis – Der Milford Sound (Fjord) hat im Jahr 1870 mit der Begehung des berühmten „Milford Track“ international Anerkennung gefunden. Rudyard Kipling besuchte vor 1900 die Gegend. Er nannte den Milford Sound das „Achte Weltwunder der Erde“. Seither zieht der berühmteste aller Fjorde Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt an. Der Milford Sound ist eine verzweigte, tiefblaue Meeresenge von spektakulärer Schönheit, die von der Tasmanischen See tief in den Fjordland Nationalpark hineinreicht.

Das Abenteuer Milford Sound beginnt auf dem 120 km langen Weg dorthin. Zahlreiche Stationen laden zum Verweilen ein. Wir haben uns vorsorglich vorher mit Stechmücken-Spray eingedeckt. Das sollte auch unbedingt erforderlich sein. Wir sind beeindruckt von der Schönheit und der Abgeschiedenheit dieser Landschaft. Ein wenig erinnert sie uns an die Fjorde in Norwegen. Der Unterschied ist die subtropische Vegetation. Die Gipfel der in der Ferne liegenden höchsten Berge sind schneebedeckt.

Bei Einbruch der Dunkelheit geniessen wir die Schauspiele der Natur. Die Wolkenbänder färben sich rötlich und die Gipfel der Berge tönen sich im Schein der untergehenden Sonne. Wir parken mit unserem Wohnmobil direkt am Milford – Sound, obwohl dies ausdrücklich nicht gestattet ist. Aber wir haben Glück, die Route ist heute wohl wenig befahren. So bleiben wir hier die einzigen Gäste und können die einmalige Landschaft geniessen.

Ein unvergessliches Erlebnis, das lediglich durch die vielen Mücken ab und zu gestört wird. Wir haben jetzt die Ruhe, einige schöne Bilder von dieser Landschaft zu schießen. Anschließend machen wir ein kleines Lagerfeuer in der Abenddämmerung, um die Mücken zu verscheuchen…..und um unsere Steaks zu braten. Wir träumen in der Nacht davon, nie wieder fort gehen zu müssen.

Die Realität löst unsere Träume mit dem Erwachen auf. Mit schneebedeckten Bergen, die sich in glasklaren Seen spiegeln, werden wir ins „reale Leben“ zurückgerufen. Nach dem Frühstück fahren wir weiter und finden neue Motive in den wild rauschenden Flüssen, die sich von den Gletschern in den Milford – Sound ergießen.

Der Milford-Sound ist auch ein Paradies für Wanderer. Te Anau im Herzen Fjordlands ist der Ausgangspunkt der besten Wanderwege, die durch ihre faszinierende landschaftliche Schönheit bekannt sind. Der Milford Track ist angeblich der schönste der Welt. Er ist 53,9 km lang und kann geführt oder selbständig unternommen werden. Die Tour dauert 4 Tage.

Wir machen auf unserer Fahrt an mehreren Stellen des Milford-Sounds Rast, um zu fotografieren oder einfach die Landschaft zu geniessen. Ein Wahrzeichen des Nationalparks sind seine zahlreichen, gewaltigen Wasserfälle, von denen die 145m hohen Bowen-Fälle wohl die berühmtesten sind. Wir beobachten Delfine, Pinguine und Robben aus nächster Nähe in ihrer natürlichen Umgebung. Die Natur scheint hier noch ihr Gleichgewicht zu haben, wird sie das auch noch in 10 oder 20 Jahren haben, wenn zigtausende von Touris in Bussen hier einfallen? Wir werden sehen, ob die Natur eine Chance hat, sich gegen ihre Ausbeutung zu wehren.

Bilder Neuseeland – Milford Sound

Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
Neuseeland - Milford Sound
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Neuseeland - Milford Sound
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Australien
AustralienAllgemeine Länderinfos

Australien – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Allgemeine Informationen

Australien – Allgemeine Informationen

Australien ist mit 7.682.300 Quadratkilometern das sechstgrößte Land der Erde und damit rund 21-mal so groß wie Deutschland. Grob unterteilt sich das Land klimatisch in zwei Zonen: Die nördliche Hälfte (etwa auf der Linie Brisbane–Alice Springs) liegt in den Tropen, die südliche Hälfte im gemäßigten Klima.

Australien hat heute rund 27,2 Millionen Einwohner (Stand 2026) – die Bevölkerung ist damit in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewachsen und wächst weiterhin, vor allem durch Zuwanderung.

Australien ist vom Indischen und vom Pazifischen Ozean umgeben. Von Asien ist es rund 350 km entfernt, von Südamerika etwa 13.000 km. Die Lebenserwartung liegt heute bei durchschnittlich rund 83–84 Jahren, einem der höchsten Werte weltweit. Umgangssprache ist Englisch.

Australien ist längst zu einem etablierten Fernreiseziel für Europäer geworden. Mit modernen Langstreckenflugzeugen lässt sich die Strecke von Europa aus heute meist mit nur einem Zwischenstopp und in rund 20–24 Stunden Gesamtreisezeit zurücklegen; vereinzelt werden inzwischen sogar Nonstop-Verbindungen zwischen Europa und Australien angeboten.

Australien ist ein Land krasser Gegensätze – vom abenteuerlichen, trockenen Landesinneren bis zum (sub-)tropischen Regenwald im Norden. Es gibt kilometerlange, menschenleere Sandstrände mit angenehm temperiertem Ozean ebenso wie Städte von Weltniveau und kleine, verträumte Orte im Outback.

Nationalfeiertag: 26. Januar (Australia Day). Der Feiertag ist gesellschaftlich nicht unumstritten, da er an die Ankunft der „First Fleet“ 1788 erinnert und von vielen indigenen Australiern als Beginn von Vertreibung und Unterdrückung wahrgenommen wird; in den letzten Jahren gab es wiederholt Debatten über eine mögliche Verlegung des Datums.

Zeitzonen: Australien hat drei Zeitzonen, von West nach Ost MEZ +7, +8,5 und +9 Stunden (ohne Berücksichtigung von Sommerzeitregelungen, die je nach Bundesstaat unterschiedlich gehandhabt werden – Western Australia, Northern Territory und Queensland kennen keine Sommerzeit).

Währung: Australischer Dollar (A$ bzw. AUD) = 100 Cent. Richtwert Wechselkurs (schwankt tagesaktuell): 1 Euro ≈ 1,60–1,65 A$. Kartenzahlung ist in Australien nahezu überall Standard, auch für Kleinstbeträge; Bargeld wird zunehmend seltener benötigt.

Politik: Australien ist ein föderaler Staat und parlamentarische Monarchie im Commonwealth. Die sechs Bundesstaaten sind New South Wales, Queensland, South Australia, Western Australia, Victoria und Tasmanien; hinzu kommen die beiden Territorien Northern Territory und Australian Capital Territory (Sitz der Hauptstadt Canberra).

Bevölkerung: Von den rund 27,2 Millionen Einwohnern Australiens lebt der weit überwiegende Teil (über 85 %) in den Küstengebieten bzw. den Großstädten; mehr als zwei Drittel des Kontinents sind extrem dünn besiedelt. Die Bevölkerung ist ethnisch vielfältig: Neben Nachkommen britischer und irischer Einwanderer (weiterhin die größte Gruppe) ist der Anteil von Einwanderern und Nachkommen aus Asien (v. a. China, Indien) sowie anderen Weltregionen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen – heute hat rund die Hälfte der Australier mindestens einen im Ausland geborenen Elternteil.

Die Ureinwohner Australiens, Aborigines und Torres Strait Islander, machten beim letzten Zensus rund 3,8 % der Gesamtbevölkerung aus (knapp 1 Million Menschen). Mehr dazu im eigenen Kapitel weiter unten.

Australien – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können nicht visumfrei nach Australien einreisen – ein Visum bzw. eine elektronische Einreisegenehmigung ist für jeden Aufenthalt zwingend vor Reiseantritt zu beantragen, eine Einreise ohne gültige Genehmigung ist nicht möglich.

Für die meisten Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das eVisitor (Subclass 651) die passende und zugleich kostenlose Option: Es berechtigt innerhalb einer Gültigkeit von 12 Monaten zu beliebig vielen Einreisen mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von jeweils drei Monaten pro Besuch und wird direkt online über das australische Innenministerium (Department of Home Affairs) beantragt. Die Bearbeitung dauert in der Regel wenige Tage. Alternativ existiert die ETA (Electronic Travel Authority, Subclass 601), die inhaltlich vergleichbare Berechtigungen bietet, aber über die offizielle „Australian ETA“-App beantragt wird und mit einer geringen Servicegebühr (Stand zuletzt rund 20 A$) verbunden ist.

Wichtig: Die Beantragung sollte ausschließlich über die offiziellen Kanäle (homeaffairs.gov.au bzw. die offizielle ETA-App) erfolgen. Zahlreiche kommerzielle Drittanbieter-Websites verlangen für dieselbe Leistung deutlich überhöhte Gebühren von 50 bis 150 Euro – das eVisitor selbst ist für EU-Bürger kostenfrei.

Weitere Voraussetzungen: Der Reisepass muss bei Einreise gültig sein, üblicherweise wird ein Nachweis der Weiterreise (Rück- oder Anschlussflugticket) erwartet, und eine Auslandskrankenversicherung wird dringend empfohlen. Bei Flugtransits von mehr als 8 Stunden kann zusätzlich ein Transitvisum erforderlich sein. Alle Angaben zu Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern – vor Reiseantritt sollten Reisende die aktuellen Anforderungen direkt über das offizielle Portal der australischen Regierung prüfen.

Australien – Klima

Tropenzone Die Tropenzone ist die dem Äquator nächstgelegene Zone und erstreckt sich bis zum Wendekreis des Steinbocks. Im Sommer herrschen feuchtheiße Temperaturen mit monsunartigen Regenfällen, im Winter gleichmäßig warme Temperaturen.

Man unterscheidet zwischen der Wet Season (November bis April) und der Dry Season (Mai bis Oktober). In der Regenzeit kommt es zu starken Regenfällen, die Flüsse über die Ufer treten lassen und großflächige Überschwemmungen verursachen können. Dazu bilden sich häufig tropische Wirbelstürme (Cyclones). Viele Straßen werden in dieser Zeit unpassierbar – die Australier sprechen dann von „Floodways“, durch die ganze Ortschaften zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten sein können.

An den Küsten im Norden des Landes wirken die Temperaturen durch die Süd-Ost-Passatwinde erträglicher als im schwülen Landesinneren.

Subtropen Die Subtropen erstrecken sich in einem schmalen Streifen entlang der Küstengebiete von Queensland und Westaustralien. Die Temperaturen sind hier angenehmer, der Einfluss des feuchtheißen Tropenklimas bleibt aber ganzjährig spürbar.

Kontinentalklima Das Kontinentalklima prägt die Mitte des Kontinents. In den Sommermonaten ist es tagsüber extrem heiß, die Winter sind mild bis warm, wobei die Nächte auch frostig werden können. Regen ist im Landesinneren selten, fällt dann aber oft kurz und heftig – Flussläufe können in solchen Fällen schnell und meterhoch anschwellen. Das Regenwasser versickert in der Regel ebenso schnell, wie es gekommen ist, woraufhin rasch neue Vegetation sprießt.

Gemäßigte Zone Im Süden des Landes, wo der größte Teil der Bevölkerung lebt, herrschen überwiegend heiße Sommer und milde Winter. Oft weht am Abend ein frischer Wind aus antarktischen Regionen – bekannt als „Southerly Buster“ in Sydney bzw. „Fremantle Doctor“ in Perth.

Australien – Fauna

Wegen der isolierten Lage Australiens sind einige endemische Urformen der Fauna erhalten geblieben. In Australien kommen sehr viele seltene Tiere vor.

Die bekanntesten Tiere sind die Kängurus (kurz: „Roos“ genannt). Hiervon gibt es rund 45 Arten; sie gehören zur Gattung der Beuteltiere. Die unterschiedlich großen Känguruarten haben sich den widrigsten Lebensverhältnissen in optimaler Weise angepasst. Bei allen Arten werden die Jungtiere als Embryos geboren: Die nur 3–8 cm großen, unvollständig entwickelten Jungen werden rund acht Monate lang an einer Zitze im Brustbeutel der Mutter ernährt. Das Känguru ist neben dem Emu Wappentier auf dem Wappen des Commonwealth. Die kleinsten Kängurus sind die Kängururatten mit nur etwa 23 cm Größe, die größten die „Roten Riesenkängurus“, die bis zu 2 m groß werden und bis zu 10 m weit springen können. Eine eigene Gruppe bilden die Wallabies (45 cm bis 1,20 m Größe) sowie die auf Bäumen lebenden Baumkängurus. Kängurus lassen sich in freier Wildbahn am besten in der Morgen- und Abenddämmerung beobachten, nicht selten auch auf Campingplätzen in Nationalparks.

Bei Nachtfahrten außerhalb von Städten ist Vorsicht geboten, da Kängurus vom Scheinwerferlicht angezogen werden und nicht selten mit Fahrzeugen kollidieren – das Gleiche gilt für weidendes Vieh. Viele australische Fahrzeuge sind deshalb mit sogenannten Roo-Bars als zusätzlichem Rammschutz ausgestattet.

Der Koala ist trotz seines Aussehens kein Bär, sondern ein Beuteltier und gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Tieren Australiens. Das Wort „Koala“ stammt aus einer Aborigine-Sprache und bedeutet sinngemäß „kein Wasser“ – Koalas trinken nur sehr wenig und dösen die meiste Zeit des Tages in Eukalyptusbäumen, deren Blätter ihre bevorzugte, ihnen nachgesagt leicht narkotisierende Nahrungsquelle darstellen. Der Koala-Bestand gilt in weiten Teilen Ost-Australiens (u. a. New South Wales, Queensland, ACT) inzwischen offiziell als gefährdet, unter anderem durch Lebensraumverlust, Buschbrände und die Chlamydieninfektion, von der ein erheblicher Teil der Populationen betroffen ist und die zu Erblindung oder Unfruchtbarkeit führen kann.

Der Wombat ist ebenfalls ein Beuteltier. Die vor allem im Südosten und in Teilen Westaustraliens lebenden Tiere werden bis zu 1 m lang und sind wegen ihrer intensiven Grabtätigkeit bei Farmern nicht immer gern gesehen.

Der Tasmanische Teufel, ebenfalls ein Beuteltier und Fleischfresser, sieht aus wie ein kleiner schwarzer Hund und lebt heute nur noch wild auf Tasmanien; seine Bestände werden durch eine ansteckende Gesichtstumorerkrankung (Devil Facial Tumour Disease) bedroht, gegen die umfangreiche Schutzprogramme laufen.

Possums (Kuskus- und Beutelrattenverwandte) sind Kleinbeuteltiere, die in vielen Arten überwiegend auf Bäumen leben; wegen ihrer starken Vermehrung und Pflanzenfresslust gelten sie in manchen Regionen als Plage. Andere kleine Beuteltiere wie das nachtaktive Numbat sind in freier Wildbahn kaum noch zu finden und gelten, wie viele weitere Kleintiere, als stark gefährdet – vor allem durch eingeschleppte Raubtiere wie Katzen und Füchse.

Der flugunfähige Emu, das zweite Wappentier Australiens, ähnelt dem afrikanischen Strauß. Die schnell laufenden Vögel werden bis zu 1,60 m groß und leben vorwiegend in den trockenen Savannen Australiens; die Aufzucht der Jungen übernimmt beim Emu das Männchen.

Einzigartig in der Tierwelt ist das Schnabeltier. Die sehr scheuen Tiere kommen in Flüssen und Seen Ostaustraliens, auf Tasmanien und auf Kangaroo Island vor. Kennzeichnend sind der entenartige Schnabel, die Schwimmhäute an den Krallen und das dichte, seehundartige Fell.

Der Dingo, Australiens wilder Hund, wurde vermutlich vor mehreren Tausend Jahren von den Vorfahren der Aborigines eingeführt. Er kann nicht bellen und ist meist scheu, wird aber gelegentlich auch auf Campingplätzen beim Durchstöbern von Abfällen beobachtet. Der berühmte „Dingo-Zaun“ – mit rund 5.600 km einer der längsten Zäune der Welt – soll die Schafzucht in South Australia, New South Wales und Queensland vor Dingos schützen.

Zu den Reptilien Australiens zählen zwei Krokodilarten: das kleinere Australienkrokodil (Süßwasserkrokodil), das in Binnengewässern lebt, sowie das deutlich größere Leistenkrokodil, das in Sumpf- und Mündungsgebieten der Nordküste vorkommt, bis zu sechs Meter lang werden kann und für den Menschen gefährlich werden kann. Zu den zahlreichen Echsenarten gehören Geckos, Skinke, Agamen und Warane, darunter der Riesenwaran (Perentie). Die australische Fauna umfasst zudem über 100 Arten von Giftschlangen, von denen die gefährlichsten der im Norden heimische Taipan und die Todesotter sind; weitere Giftschlangenarten sind Tigerotter, Kupferkopf und Schwarzotter.

Die farbenprächtige australische Vogelwelt ist einmalig. Der Kookaburra, mit seinem unverkennbaren, lachartigen Ruf, bleibt Besuchern meist lange in Erinnerung. Der Leierschwanz ist als exzellenter Stimmenimitator bekannt. Über 300 Papageienarten – darunter Wellensittiche und zahlreiche Kakadu-Arten – bevölkern in großen Schwärmen selbst städtische Baumbestände; der schwarze Kakadu ist eher selten, kann mit etwas Glück aber auch in freier Wildbahn beobachtet werden. Hinzu kommt eine große Vielfalt an Wasservögeln, Pelikanen und Schwänen in den Küstenregionen sowie Greifvögeln wie Bussarden, Falken und Adlern im Landesinneren.

Besonders erwähnenswert ist die fantastische Unterwasserwelt Australiens. Auf Tauch- und Schnorchelsafaris am Great Barrier Reef und am Ningaloo Reef (Westaustralien) lässt sich die enorme Artenvielfalt an Fischen erleben – wobei der Zustand des Great Barrier Reef durch wiederholte Korallenbleiche-Ereignisse infolge des Klimawandels in den vergangenen Jahren zunehmend unter Druck steht. Der bekannteste Süßwasser- und Speisefisch ist der Barramundi, ein Barsch, der in mehreren Arten vorkommt. In südlichen Gewässern sind mehrere Walarten heimisch, und auf den Inseln der Bass-Straße sowie auf Tasmanien kommen Seehundkolonien vor. In australischen Gewässern leben zudem rund 70 Haifischarten sowie Lungenfische, die gelegentlich als „lebendes Fossil“ bezeichnet werden, da sie über eine Lunge statt über Kiemen atmen. Pinguine und Seehunde besiedeln die Küsten Victorias, Südaustraliens und Tasmaniens. Auch bei Insekten, Spinnen und Erdwürmern findet sich eine große Artenvielfalt, darunter Fliegen, Käfer, Schmetterlinge, Bienen und Ameisen.

Die im Norden Australiens vorkommenden Riesentermiten errichten gewaltige Termitenhügel von bis zu sechs Metern Höhe. Erdwürmer kommen in großer Vielfalt vor, besonders auffällig sind die Riesenwürmer Victorias. Viele australische Spinnenarten sind giftig, darunter die bekannten Trichternetzspinnen und Rotrückenspinnen.

Australien – Flora

Auf dem australischen Kontinent findet sich eine eigenständige, ausgeprägte Vegetation mit rund 20.000 verschiedenen Pflanzenarten. Mehr als 90 Prozent der hier nachgewiesenen Arten sind endemisch, kommen also weltweit nur in Australien vor.

Im tropischen Norden finden sich ausgedehnte Regenwälder mit Lianen und Farnen, entlang der Küsten wachsen Mangrovenwälder, deren Sümpfe unzähligen Pflanzenarten Lebensraum bieten; zu den Besonderheiten des Regenwaldes zählen zudem verschiedenste Orchideenarten.

Besonders verbreitet sind große Eukalyptuswälder: Vom Eukalyptus (Gumtree) gibt es weit über 700 bekannte Arten. Eines der härtesten Hölzer der Welt liefert der Jarrah-Eukalyptus in Westaustralien. Andere Arten, wie der Swamp Gum auf Tasmanien, erreichen Höhen von bis zu 80 m. Zu den höchsten Bäumen der Welt zählen die Karri-Eukalypten im Südwesten und der Mountain Ash im Südosten mit Höhen von über 100 m.

In den ausgetrockneten Flussbetten des Landesinneren ist der River Red Gum weit verbreitet. Besonders erwähnenswert sind die ausgedehnten Eukalyptuswälder der Blue Mountains im Hinterland von Sydney, die ihren Namen dem bläulichen Dunst verdanken, den die Bäume durch verdunstende ätherische Öle absondern. Eukalyptusblätter finden auch als Heilpflanzen Verwendung. Die Desert Oak kann Wasser über sehr lange Zeit speichern und lässt ihre Zweige normalerweise hängen – nur nach Regenfällen richtet sich der Baum auf.

Der Grasbaum (Grass Tree), wie der Eukalyptus in ganz Australien verbreitet, bildet ein charakteristisches Blattbüschel, aus dessen Mitte zur Blütezeit helle Blütenschäfte wachsen. Die tropische Zone fällt in den Monsunklimabereich und ist stark bewaldet; an der nordöstlichen Küste von Queensland kommen artenreiche Regenwälder mit Palmen, Farnen und Lianen vor. Zu den auffälligen Blühpflanzen zählen die purpurfarbene Telopea, die rotgoldene Banksie und die scharlachroten Firewheel-Bäume. Landeinwärts dominiert Savannenlandschaft mit niedrigwüchsigen Bäumen.

In der gemäßigten Zone dominieren Hartlaubgehölze, Mallee-Scrub und andere Buschformationen sowie strauchförmige Sandheide. Alpine Vegetation findet sich in den Australischen Alpen und im Bergland Tasmaniens. An der Ostküste bis einschließlich Tasmanien gibt es Bestände aus Kiefern und Koniferen, die nach den Eukalypten wirtschaftlich am bedeutendsten sind.

In der Trockenzone (Scrub Land, Bush) gedeihen nur besonders angepasste Pflanzen: rote und grüne Kängurupfoten, Boronien, Wachsblumen, Flaschenbäume, Lampenputzerbäume und kleinere Eukalyptusarten. Akazien kommen in rund 900 verschiedenen Arten vor; die Goldene Akazie ist das nationale Blumensymbol Australiens und erscheint auf dem Landeswappen. Im trockenen Landesinneren ist der Mulga-Strauch verbreitet; echte Sandwüsten ohne jeglichen Bewuchs sind in Australien selten. Das Spinifex-Gras ist im Landesinneren weit verbreitet und wächst praktisch überall. Neben der einheimischen Flora gibt es in Australien zudem mehrere Tausend eingeführte, teils invasive Pflanzenarten.

Australien – Geschichte

Vor rund 65.000 Jahren (der nach aktuellem archäologischen Kenntnisstand älteste anerkannte Zeitrahmen) begann die Einwanderung der Vorfahren der australischen Aborigines aus Südostasien über damals bestehende Landbrücken sowie über die indonesische Inselwelt und Neuguinea. Da der Meeresspiegel während der letzten Eiszeit deutlich tiefer lag, gehörten Neuguinea und Tasmanien zeitweise zum australischen Festland; erst mit dem Ende der Eiszeit vor rund 12.000 Jahren trennten sich Meeresspiegelanstieg zufolge die heutigen Inseln vom Kontinent, Tasmanien vor rund 10.000 Jahren.

1606 landete der spanische Entdecker Pedro Fernández de Quirós auf den Neuen Hebriden und nannte sie „Terra Australis“; im selben Jahr durchsegelte Luis Váez de Torres die später nach ihm benannte Torres-Straße zwischen Neuguinea und Australien. Ebenfalls 1606 erkundete der Niederländer Willem Janszoon Teile der Küste der Kap-York-Halbinsel – der erste dokumentierte europäische Kontakt mit dem australischen Festland. 1616 landete der Niederländer Dirk Hartog an der Küste Westaustraliens nahe der Shark Bay.

1642 entdeckte Abel Janszoon Tasman die Südspitze von Tasmanien (bis 1856 „Van Diemen’s Land“ genannt) sowie die Südinsel Neuseelands. 1696 erkundete Willem de Vlamingh Rottnest Island und den Swan River im Südwesten. 1699 erforschte William Dampier die Nordwestküste und entdeckte die Inseln des nach ihm benannten Dampier-Archipels.

1770 erkundete James Cook auf seiner ersten Weltreise die Ostküste des Kontinents, den die Europäer bis dahin „Neuholland“ nannten, und ankerte in der Botany Bay. Im Great Barrier Reef nördlich des heutigen Cairns lief die „Endeavour“ auf ein Riff auf und musste repariert werden (am Ort der heutigen Stadt Cooktown). Auf Possession Island nahm Cook den Ostteil des Kontinents formell für die britische Krone in Besitz.

Am 26. Januar 1788 – bis heute Datum des australischen Nationalfeiertags – landete die „First Fleet“ unter Kapitän Arthur Phillip mit rund 1.030 Menschen, darunter etwa 750 Strafgefangene, in Port Jackson und gründete die erste dauerhafte europäische Siedlung des Kontinents, benannt nach dem britischen Innenminister Lord Sydney.

In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere Kolonien: Fremantle bzw. Perth (Westaustralien) 1829, South Australia 1836. Ab den 1850er-Jahren beschleunigten mehrere Goldfunde die Einwanderung und den wirtschaftlichen Aufschwung des Kontinents erheblich. 1901 schlossen sich die einzelnen britischen Kolonien zum Commonwealth of Australia zusammen; das Land erlangte im Laufe des 20. Jahrhunderts schrittweise volle staatliche Souveränität, blieb aber Mitglied des Commonwealth mit dem britischen Monarchen als Staatsoberhaupt.

Für die Geschichte der indigenen Bevölkerung Australiens – Vertreibung, „Stolen Generations“, Bürgerrechte und aktuelle politische Entwicklungen – siehe das eigene Kapitel „Australien – Aborigines“ weiter unten.

Australien – Essen und Trinken

Die Zeiten, in denen sich ein Großteil Australiens überwiegend von Steaks und „Pies“ (Pasteten) ernährte, sind längst vorbei. Durch Einwanderer aus aller Welt hat sich das kulinarische Angebot enorm bereichert und ausdifferenziert – die moderne australische Küche gilt heute international als eigenständige, kreative „Fusion-Küche“ mit besonders starkem asiatischem Einfluss.

Insbesondere in den größeren Städten finden sich zahlreiche erstklassige Restaurants und Cafés; Pies und Hamburger sind dabei nicht von den Speisekarten verschwunden. In Cafés reicht das Frühstücksangebot vom English Breakfast mit Rühreiern, Schinken, Hashbrowns und Toast bis zu Müsli sowie exzellenten Croissants, Cappuccini und Espressi – die australische Kaffeekultur (Flat White, Long Black) gilt mittlerweile als eine der ausgereiftesten weltweit.

Zu den Hauptmahlzeiten, dem Dinner (auch „Tea“ genannt), gibt es eine breite Palette an Geschmacksrichtungen; Take-Aways sind, ähnlich wie in den USA, vielseitig verbreitet.

Das Barbecue (kurz: BBQ) ist für die Australier nach wie vor unverzichtbar und wird geradezu kultisch zelebriert. Fleischgerichte (Rind, Schwein, Lamm) sind meist von guter Qualität und vergleichsweise günstig. Die speziell in Australien angebotenen Gerichte aus Känguru- und Emufleisch sind fast fettfrei und schmackhaft, das Fleisch erinnert etwas an heimisches Wildfleisch. Krokodilfleisch wird ebenfalls gegessen und im Geschmack häufig mit Hühner- oder Schweinefleisch verglichen.

Restaurants: Restaurants ohne Alkohollizenz erkennt man an der Bezeichnung „BYO“ („Bring Your Own“). Steht an der Tür „BYO and licensed“, können Gäste sowohl eigene Getränke mitbringen als auch auf das Angebot des Hauses zurückgreifen; für mitgebrachte alkoholische Getränke wird meist eine kleine Gebühr (Korkgeld, „corkage“) erhoben.

Seafood: Die Vielfalt an Fisch und Meeresfrüchten an Australiens Küsten ist beachtlich. Erwähnenswert sind unter anderem Crayfish (Languste), Blue Swimmer Crabs, King Prawns, Krabben verschiedenster Größen, Balmain Bugs (typische Krebsart aus der Region Sydney), Yabbies (Süßwasserkrebse), Mudcrabs, Sydney Rock Oysters und Tasmanian Oysters sowie Scallops. Als Speisefisch besonders geschätzt wird der Barramundi; auch der Lachs aus Tasmanien gilt als Delikatesse.

Bier: Australien ist bekannt als Biertrinker-Nation – im heißen Klima kommt der kühle Hopfensaft besonders gut an. Die Auswahl an Biersorten ist riesig, wobei jeder Bundesstaat traditionell eigene Marken bevorzugt: In Queensland etwa „XXXX“ und Powers, in Westaustralien „Swan“, in Victoria „VB“ und in New South Wales „Tooheys“. Daneben hat sich in den letzten Jahren eine sehr lebendige Craft-Beer-Szene mit unzähligen kleinen, regionalen Brauereien im ganzen Land etabliert.

Wein: Australische Weine erfreuen sich international seit Langem eines exzellenten Rufs. Bei Weißweinen dominieren Chardonnay, Semillon und Sauvignon Blanc sowie der verbreitete Rhine Riesling. Bei Rotweinen ist Shiraz die international bekannteste Sorte Australiens, daneben gedeihen Cabernet Sauvignon, Grenache, Pinot Noir und Merlot. Australien zählt heute über 2.000 Weingüter, mit bedeutenden Anbaugebieten unter anderem in South Australia (Barossa Valley, McLaren Vale), New South Wales (Hunter Valley), Victoria, Westaustralien und Tasmanien.

Bush Tucker: Typisch für Australien ist der „Bush Tucker“, die traditionelle Nahrung der australischen Ureinwohner. Dazu zählt alles, was wild in der Natur gedeiht, gejagt oder gesammelt werden kann – unter anderem Schlangen, Goannas (Warane) und Possums, dazu Nüsse der Pandanuspalme sowie verschiedene Wildfrüchte und Buschtomaten. Bush-Tucker-Zutaten wie Wattleseed, Lemon Myrtle oder Kakadu-Pflaume finden zunehmend auch Eingang in die gehobene australische Gastronomie.

Australien – Unterkünfte

Hotels Hotels findet man in Australien vor allem in zentralen Lagen der großen Städte und Urlaubsgebiete, in allen Kategorien vom günstigen Schlafsaal bis zur Luxusunterkunft. Bei Sternebewertungen ist etwas Vorsicht geboten, da die Klassifizierung teils selbst vergeben wird und nicht immer dem europäischen Standard entspricht. Das Hotelnetz ist in den Städten dicht, im Outback dagegen eher dünn.

Historisch bezeichnet der Begriff „Hotel“ in Australien vor allem die Lizenz zum Alkoholausschank – auf dem Land vermieten manche kleine „Hotels“ (Pubs) auch heute noch ein paar wenige einfache Zimmer an Reisende.

Motels Motels finden sich überall an den Ausfallstraßen größerer Städte, im Outback dagegen seltener. Bekannte internationale und nationale Ketten bieten – teils auch über europäische Reiseveranstalter – Hotelvoucher-Systeme an, die sich besonders für flexibel reisende Gäste eignen. Günstigere Budget-Motel-Ketten bieten einfachere Ausstattung (Pool eher selten) und reduzierten Service, sind dafür aber preiswerter.

Apartments Wer länger als ein paar Tage an einem Ort verbringt, schätzt häufig eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Umgebung. „Serviced Apartments“ verbinden die Unabhängigkeit einer eigenen Wohnung mit dem Service und Komfort eines Hotels.

Resorts / Ferienanlagen Resorts und Ferienanlagen finden sich vor allem in touristisch besonders attraktiven Gebieten, insbesondere entlang der Küste Queenslands und auf den vorgelagerten Inseln.

Bed & Breakfast B&Bs sind in Australien weit verbreitet, vor allem in ländlichen und touristisch geprägten Regionen.

Farm & Homestays Unterkünfte auf Farmen, vergleichbar mit dem „Urlaub auf dem Bauernhof“ in Europa, allerdings oft in deutlich größeren Dimensionen. Vorteil ist die Einbindung in eine Gastfamilie; die großen Rinder- und Schaffarmen im Outback freuen sich häufig über Kontakt mit Reisenden und bieten neben der Unterkunft direkten Einblick in den Alltag des australischen Landlebens.

Cabins & On-Site-Vans Kleine Ferienhäuschen auf Campingplätzen oder bei privaten Vermietern – besonders für Zeltreisende eine willkommene Alternative in kühleren Wintermonaten im Süden oder während der Regenzeit im Norden.

Youth Hostels (Jugendherbergen) Über das ganze Land verteilt, sowohl in Städten als auch auf dem Land.

Backpacker Hostels Einfache, oft sehr lebhafte Pensionen im privaten Stil, auch für längere Aufenthalte gut geeignet. Da Betreiber und Angebot mitunter rasch wechseln, empfiehlt sich stets ein Blick auf aktuelle Bewertungen und Reiseführer statt älterer Empfehlungen.

Campingplätze Campingplätze verfügen meist über Waschräume (Waschmaschine/Trockner), Kochmöglichkeiten sowie Aufenthalts- und TV-Räume, teils auch Entsorgungsmöglichkeiten für Chemietoiletten sowie Pools und Tennisplätze.

Freies bzw. wildes Campen Freies Campen ist grundsätzlich erlaubt, solange man nicht auf Privatgrund übernachtet; Grundbesitzer erlauben das Campen auf ihrem Land nach Absprache aber häufig, was einen guten Kontakt zur einheimischen Bevölkerung ermöglichen kann. „Bush Campsites“ sind speziell für Übernachtungen im Zelt oder Wohnmobil ausgewiesene Rastplätze, die es im ganzen Land gibt, vor allem in Nationalparks. Wichtig: Die Regelungen zum wilden Campen unterscheiden sich je nach Bundesstaat und Gemeinde teils erheblich und werden zunehmend strenger gehandhabt – vor Reiseantritt lohnt sich ein Blick auf die aktuellen lokalen Vorschriften.

Grundsätzliches Unterkünfte findet man in Australien fast immer und überall, außer in der touristischen Hauptsaison in den Monaten Januar und Februar – hier empfiehlt sich rechtzeitige Vorausbuchung. Eine Kombination aus Wohnmobilreise (unabhängig von festen Unterkünften) und gelegentlichen Hotelübernachtungen bietet sich für viele Reisende an.

Australien – Aborigines

Die ersten Menschen, die den Kontinent Australien besiedelten, waren die Aborigines (lateinisch „ab origine“ = „von Beginn an“). Die Bezeichnungen „Aboriginal“ oder „Aborigine“ stammen von den Europäern; in Australien selbst hat sich zunehmend der Begriff „Indigenous People“ bzw. „First Nations“ etabliert. Die verschiedenen Clans und Stämme haben eigene Bezeichnungen, etwa „Yolngu“ (Norden), „Murri“ (Osten), „Koori“ (Südosten), „Nunga“ (Süden), „Noongar“ (Südwesten) oder „Wangkathaa“ (Westen), neben zahlreichen weiteren.

Die Aborigines entwickelten lange vor der europäischen Kolonisierung eigene Sprachen, eine ausgeprägte soziale Ordnung sowie umfassende Kenntnisse über Land, Klima und Ressourcen, die bis heute Wissenschaftler und Reisende beeindrucken. Vor rund 65.000 Jahren – nach aktuellem archäologischen Kenntnisstand – begann die Einwanderung ihrer Vorfahren aus Südostasien über damals bestehende Landbrücken. Mit dem nacheiszeitlichen Anstieg des Meeresspiegels wurde der Kontinent isoliert, wodurch sich über Jahrtausende eine eigenständige, an das Land angepasste Kultur entwickeln konnte: Die verschiedenen Nomadenstämme lebten als Jäger und Sammler in einfachen Behausungen oder unter Windschirmen aus Zweigen und Rinde; zur Jagd dienten Speere, Speerschleudern und der Bumerang (in einer zurückkehrenden und einer nicht zurückkehrenden Variante, „Kylie“).

Mit der Ankunft der britischen Sträflingstransporte und der nachfolgenden Besiedlung ab 1788 begann eines der dunkelsten Kapitel der australischen Geschichte: Die Aborigines wurden vertrieben, durch eingeschleppte Krankheiten dezimiert und vielerorts gewaltsam von ihrem angestammten Land verdrängt. Von schätzungsweise 300.000 bis 750.000 Aborigines zur Zeit der ersten Kolonisierung blieben Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch rund 70.000 bis 100.000 übrig.

Ein besonders schmerzhaftes Kapitel sind die sogenannten „Stolen Generations“: Zwischen etwa 1910 und den 1970er-Jahren wurden Zehntausende indigene Kinder im Rahmen staatlicher Assimilationspolitik zwangsweise von ihren Familien getrennt und in Missionen, Heimen oder bei weißen Pflegefamilien untergebracht. 2008 entschuldigte sich der damalige Premierminister Kevin Rudd im Namen des australischen Staates offiziell im Parlament bei den Betroffenen.

1967 erhielten Aborigines im Zuge eines Verfassungsreferendums die formelle rechtliche Gleichstellung mit der übrigen Bevölkerung, einschließlich des Wahlrechts. Der „Aboriginal Land Rights Act“ von 1976 gab große Stammesterritorien an ihre ursprünglichen Besitzer zurück. 1985 übergab die australische Regierung den Uluru (Ayers Rock) förmlich an seine traditionellen Eigentümer, die Anangu, die ihn seither gemeinsam mit dem Parks-Management verwalten; seit Oktober 2019 ist das Besteigen des Uluru aus Respekt vor seiner spirituellen Bedeutung offiziell untersagt.

2023 stimmten die Australier in einem landesweiten Referendum über die sogenannte „Voice to Parliament“ ab – ein Vorschlag zur verfassungsmäßigen Verankerung eines beratenden indigenen Gremiums im Parlament. Das Referendum wurde mit rund 60 % Nein-Stimmen abgelehnt, was in weiten Teilen der indigenen Community als schmerzhafter Rückschlag empfunden wurde; die grundsätzliche gesellschaftliche und politische Debatte um Anerkennung, Landrechte, Versöhnung und gleiche Teilhabe der Aborigines und Torres Strait Islander dauert seither an.

Nach dem Zensus 2021 identifizierten sich rund 984.000 Australier als Aborigines und/oder Torres Strait Islander, was etwa 3,8 % der Gesamtbevölkerung entspricht (Tendenz seither steigend). Trotz spürbarer Fortschritte in den letzten Jahrzehnten bestehen weiterhin deutliche sozioökonomische Unterschiede zur übrigen Bevölkerung: Im Rahmen des staatlichen „Closing the Gap“-Programms wird die Kluft bei Lebenserwartung, Einkommen, Bildung, Gesundheit und Beschäftigung jährlich amtlich erfasst und dokumentiert; sie bleibt in vielen Bereichen weiterhin erheblich.

Australien – Backpacking

Eine in Australien besonders stark verbreitete Reiseform ist das Backpacking. Die Beliebtheit Australiens als Reiseziel für junge Reisende aus aller Welt ist seit Jahren ungebrochen hoch, nicht zuletzt dank des bei jungen Europäern populären Working-Holiday-Visums.

Dem entsprechend hohen Bedarf an günstigen, komfortablen Unterkünften wird vor allem an der Ostküste Australiens seit Langem mit einem dichten Netz an Backpacker-Hostels Rechnung getragen. Die Konkurrenz um Backpacker-Gäste ist so groß, dass viele Häuser nicht nur preiswert, sondern auch modern ausgestattet sind – im Vergleich zu deutschen Jugendherbergen oft überraschend komfortabel.

In Queensland konkurrieren zahlreiche Segelboot- und Autoverleihfirmen intensiv um Backpacker-Kunden und werben regelmäßig mit Sonderangeboten, die bei vielen Aktivitäten in den Küstenstädten deutliche Ersparnisse ermöglichen können.

Eine Besonderheit, die sich nicht nur auf Queensland beschränkt, ist der klassische Backpacker-Pfad entlang der Ostküste von Sydney bis Cairns bzw. Cooktown: Reisende bewegen sich von Stadt zu Stadt und nutzen dabei die dichte Kette an Backpacker-Unterkünften entlang der Küste – nach wie vor eine besonders günstige und organisatorisch unkomplizierte Art, Australien zu bereisen.


Hinweis: Alle Angaben zu Einwohnerzahlen, Wechselkursen, Einreisebestimmungen und rechtlichen Regelungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle und verbindliche Informationen – insbesondere zu Visum/eVisitor/ETA – empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf homeaffairs.gov.au sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

AustralienAllgemeine Länderinfos

Australien – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 10. September 2017
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Australien – on the road

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Australien

Australien – Impressionen

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AustralienStädtereisen

Australien – Sydney

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Australien

Australien – New South Wales

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Australien

Australien – Queensland

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Australien

Australien – Cape York

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Australien

Australien – Strände

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Australien

Australien – Küsten und Inseln

von Joe OnTour 9. September 2017
Australien

Australien – Trucks

von Joe OnTour 9. September 2017
Australien

Australien – Old Sydney Town

von Joe OnTour 9. September 2017
Australien

Australien – Koalas

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Australien – Kängurus

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Australien

Australien – Great Barrier Reef

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Australien - on the road
AustralienAktuell Beliebt

Australien – on the road

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – on the road

Mit dem Wohnwagen on Tour auf den Pisten und Schotterwegen in den Outbacks. Wir haben einige wenige Momentaufnahmen unserer langen Reise quer durch Australien zusammengestellt.

Nördlich von Cairns werden die Strassen zu Feldwegen. Weiter nördlich werden die Feldwege zu Schotterpisten. Wir haben zwar ein Steinschlaggitter vor der Windschutzscheibe aber die Fahrt wird nicht nur wegen der Gefahr des Scheibenbruchs immer langsamer. Plötzlich auftretende Schlaglöcher, in denen die Vorderräder komplett verschwinden würden, mahnen uns zur langsamen Fahrt.

Unser Stundenmittel fällt auf rund 30 kmh herunter. Zwischendurch machen wir immer öfter eine Pause. Die Konzentration lässt merklich nach. In Cairns haben wir ein kleinkalibriges Gewehr (22 Magnum) erstanden. Die ersten Schiessübungen auf leere Bierflaschen fallen etwas mager aus……. Die Hinweisschilder an den Strassenrändern sind von grosskalibrigen Waffen der Cowboys angenagt. Die Ranger zeigen in den Rückfenstern ihrer Pickups Flagge. Ihre Gewehre sind quer über die Heckfenster aufgehängt. Vor einigen Tagen hatten wir Nachts auf einem einsamen Rastplatz unweit der Road eine unangenehme Begegnung mit einigen randalierenden und offensichtlich alkoholisierten jugendlichen Cowboys. In der Abenddämmerung schossen sie mit ihren Gewehren wild um sich, nur wenige Meter von unserem Wohnmobil entfernt. Sie zogen zwar bald wieder ab, die Nacht war aber für uns gelaufen. Zur Tarnung und Abschreckung hängen wir jetzt auch unser kleinkalibriges (was man ja von aussen nicht sieht) Gewehrchen in unser Fenster. Promt hatten wir auch nie wieder Probleme dieser Art.

An den Strassenrändern häufen sich die Kadaver von verendeten und offensichtlich überfahrenen Tieren. Je weiter wir nördlich reisen, um so weniger Verkehr begegnet uns. Manchmal fahren wir stundenlang, ohne ein Auto oder eine Menschenseele zu sehen.

Wir nutzen einen kleinen Laden an der Strasse, um unsere Vorräte zum letzten Mal aufzufrischen. Man sagte uns, hinter Mossman finden wir keine Möglichkeit mehr, einzukaufen. An einem Feuerplatz schlägt Jürgen erst einmal Holz. Ein guter Fitnessausgleich nach der langen Fahrt. So schmeckt das Abendessen umso besser. Hier ist jeder auf sich allein gestellt. Wir bekommen eine Kostprobe vom Leben als Einsiedler. Aber das riecht nach Abenteuer und macht auch Spass. Die Steaks auf dem offenen Feuer gebraten schmecken vorzüglich. Jürgen entschliesst sich, die Nacht draussen im Schlafsack zu verbringen. Die Temperaturen im Wagen sind kaum auszuhalten.

Am nächsten Morgen kommen wir nicht weit, die Wasserpumpe unserer Dusche ist ausgefallen. Jetzt sind die handwerklichen Kenntnisse von Jürgen gefragt. Es dauert einige Stunden, bis wir das Problem halbwegs in den Griff bekommen. Die Pumpe hält nur einen Tag, dann ist Katzenwäsche angesagt. Wir lassen uns nicht beirren und fahren noch ein gutes Stück und zwei Tage die Cape York Halbinsel hinauf. Doch dann verengt sich der Sandweg immer mehr und wird zu einer reinen Offroad-Piste, die nur noch von Geländewagen zu befahren ist. Das Risiko, hier in der Wildnis liegenzubleiben wird immer grösser. Schliesslich beratschlagen wir uns und nach kurzer Diskussion kehren wir um. Wir haben ja noch den ganzen Weg zurück bis nach Sydney mit einigen Tausend Kilometern (mit einem Abstecher ins Landesinnere) zu bewältigen.

Bilder Australien – on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

Australien - on the road

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Australien - on the road

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Australien - Impressionen
Australien

Australien – Impressionen

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Impressionen

Die Flora und Fauna ist in Australien etwas bunter und schöner als anderswo, die Strassen sind etwas roter, die Strassenlaternen hängen etwas höher, die Briefkästen etwas tiefer als anderswo.

Dafür sind die Country Clubs viel heisser als anderswo aber Kultur und Natur sind pur.

Bilder Australien – on the road

Australien - Impressionen
Australien - Impressionen
Australien - Impressionen
Australien - Impressionen
Australien - Impressionen
Australien - Impressionen
Australien - Impressionen
Australien - Sydney
Australien - New South Wales
Australien - Impressionen
Australien - Sydney
Australien - Cape York
Australien - Cape York

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Australien - Sydney
AustralienStädtereisen

Australien – Sydney

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Sydney

Die Stadt Sydney bietet nicht nur die Vorzüge einer wahren Weltstadt, sie spiegelt auch noch auf unvergleichliche Art und Weise die Besonderheiten der Menschen im „down under“ wieder. So erhält man einen tiefen Blick in die besondere Seele dieses Kontinents.

Wir verbringen am Ende unserer Rundreise durch Australien mehrere Tage in Sydney um die vielen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zu erkunden. Die Innenstadt ist geprägt von etlichen Hochhäusern. Aber auch altehrwürdige Bauten aus dem vorigen Jahrhundert haben hier ihren Platz.

Stadteinwärts fahren wir über die Harbour-Bridge. Unsere Windschutzscheibe ist noch mit dem Steinschlaggitter von unserer mehrwöchigen Tour durch die Outbacks versehen. Mittlerweile haben wir uns an die eingeschränkte Sicht gewöhnt. Die gesamte Brückenkonstruktion der Harbour Bridge ist beeindruckend und sehenswert zugleich.

Von der Harbour-Bridge aus haben wir einen tollen Ausblick auf den Hafen und die futuristische Oper von Sydney (Opera House), die direkt am Hafen liegt. Diese Berühmtheit ist wohl auch kein Wunder: das Opernhaus gilt als eine der großartigsten architektonischen Konstruktionen des 20. Jahrhunderts, Bauwerk und Kunstwerk zugleich, und zugleich bildet sie den Mittelpunkt des künstlerischen Lebens in Sydney. Während der Grundsteinlegung im Jahr 1959 war man von einer Bauzeit von drei bis vier Jahren ausgegangen und kalkulierte die Kosten auf rund 7 Millionen Dollar.

Der dänische Architekt Jörn Utzorn verließ im Laufe des Baus Australien und kehrte nicht mehr zurück, um sich das fertige Bauwerk anzusehen. Diese Flucht ist leicht verständlich angesichts der tatsächlichen Kosten des Gebäudes. Das Opera House hatte, als es 1973 von Königin Elizabeth II. eingeweiht wurde, das unglaubliche Budget von 102 Millionen Dollar verschlungen. Das Opernhaus in Sydney besteht aus drei separaten Gebäuden, die nicht nur die Oper, sondern auch die Concert Hall und das Bennelong-Restaurant beherbergen. Insgesamt finden sich im Gebäudekomplex des Opernhauses mehrere Theater und Restaurants.

Bilder Australien – Sydney

Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
Australien - Sydney
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Australien - Sydney

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Australien - New South Wales
Australien

Australien – New South Wales

von Joe OnTour 10. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – New South Wales

Jürgen überrascht mich damit, als er mir die Flugscheine der Quantas und einen Gutschein für ein Wohnmobil präsentiert. Die Reise soll nach Australien gehen. Wie immer kommt die Entscheidung etwas kurzfristig, aber das bin ich ja schon gewohnt. Das Zurückgeben der Flugscheine ist sowieso nicht mehr möglich also hilft jetzt nur eins……..sich mit den Vorbereitungen auf die Reise zu beschäftigen.

Gruß
Brigitte

So kurzfristig war war das auch wieder nicht…….schließlich habe ich bereits 2 Wochen vorher alles organisiert (Flugscheine, Reisemobil, Infomaterial etc.). Außerdem macht man sich dann keine unnötigen Gedanken und kann die Reise unvoreingenommen antreten……..richtig?

Gruß
Jürgen

Australien erreichen wir nach einem 30-stündigen Flug (mit Zwischenstops in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bangkok). Als wir auf dem Flughafen in Sydney ankommen, sind wir ganz schön fertig. Als erstes übernehmen wir das Wohnmobil.

In der Hektik und schlaftrunken vergessen wir die Fahrzeugpapiere vom Vermieter mitzunehmen. Wir sind bereits am Stadtrand von Sydney……….also geht es noch einmal zurück. Inzwischen sind 34 Stunden vergangen. Endlich sind wir wieder aus der Stadt heraus Richtung Norden. Nun wird erst einmal das Notwendigste in einem kleinen Store eingekauft. Einige Kilometer außerhalb von Syndney finden wir ein abgelegenes Plätzchen abseits der Straße, wo wir übernachten können. Im Traum begegnet Jürgen ein fliegender Koala, der ihm den Weg auf dem Pacific HWY nach Norden zeigt.

Als wir am nächsten Morgen um 8.00 Uhr aufwachen, sehen wir in einen wolkenlosen Himmel und es verspricht ein heißer Tag zu werden. Geduscht wird draußen mit einem Wasserschlauch. Wir stellen fest, dass wir direkt an der Zufahrt zu einer Rinderfarm gehalten haben.

Wir sehen zu, dass wir das Grundstück räumen und machen uns gut gelaunt und einigermaßen ausgeruht auf den Weg. Auf dem Freeway No. 1 geht es von Sydney über Newcastle Richtung Port Macquarie. Gegen Mittag halten wir an einem der zahlreichen Rastplätze, die direkt neben dem Freeway inmitten einer der Naturreservate liegen. Diese sind mit Feuerplätzen und Holztischen ausgestattet. Die Feuerstellen werden sogar von den örtlichen Rangern mit Brennholz versorgt. Also machen wir erst einmal nach gut 250 Km Fahrt hier Rast. Hier haben wir gleich die erste Begegnung mit der einheimischen Tierwelt. Eine große Echse schießt aus dem nahen Gebüsch und sucht auf einem Baum das Weite als wir gerade unsere Steaks auspacken. Jürgen lässt sich das natürlich nicht entgehen und verfolgt die Echse mit seiner Kamera. Es ist ein wunderschönes Exemplar. Die Echse hält eine Fluchtdistanz von nur wenigen Metern. Eine gute Gelegenheit, ausreichend Aufnahmen zu schießen.

Nach diesem Erlebnis und der kleinen Verzögerung gehts nun daran, die gestern in einer Hausmetzgerei erstandenen Steaks zuzubereiten. Wie wir feststellen, haben wir in der Tat riesige Steaks erstanden, die nicht in die Pfanne passen. Brigitte tauft sie „Klodeckel-Steaks“, weil sie wirklich fast so ……. groß sind.
Australien – Fireplace – Jürgen macht Feuer Es bleibt uns nichts anderes übrig, als sie über dem offenen Feuer zu grillen. Wir sind hier vollkommen ungestört. Der Verkehr ist gering. Alle halbe Stunde hören wir in der Ferne einen Wagen auf dem Freeway vorüberrauschen. Wir lassen uns ausreichend Zeit fürs Mittagsessen, schließlich haben wir keinen festen Zeitplan.

Wir haben uns vorgenommen, alles in Ruhe auf uns zukommen zu lassen. Langsam stellt sich nach dem langen Flug die erste Entspannung ein. Es ist ein herrliches Gefühl, sich hier in der freien Natur abseits aller touristischer Hektik zu bewegen. Die ersten Eindrücke des geschäftigen Treibens der Großstadt Sydney verblassen langsam. Nach dem Essen muß die Feuerstelle gründlich mit Wasser gelöscht werden. Es besteht um diese Jahreszeit permanent die Gefahr von Waldbränden. Wir haben in der Tagespresse gelesen, dass erst kurz vor unserer Ankunft ein riesiges Waldgebiet um Melbourne abgebrannt ist.

Es macht sich bereits jetzt bemerkbar, dass wir uns abseits der üblichen Touristenpfade bewegen. Der Verkehr abseits der Städte wird immer geringer. Nur selten kommen uns Fahrzeuge entgegen. Der Freeway ist zwar noch asphaltiert, wird aber bereits immer schmaler. Die ersten gelben Hinweisschilder, auf Kängurus zu achten, stehen am Straßenrand. Kurz vor Port Macquarie kommt uns ein LKW mit einer ungewöhnlichen Last entgegen. Ohne Vorwarnung rauscht das Einfamilienhaus an uns vorbei in die nächste Stadt…………eine für unsere Augen recht ungewöhnliche Art des Wohnortwechsels. Hier gehört diese Art des Umzugs, wie wir später erfahren, zum Alltagsleben.

Am nächsten Tag wird der Freeway noch einsamer. Es hat über Nacht stark geregnet und an vielen Stellen ist die Landschaft meterhoch überschwemmt. Wir fahren an großflächigen Weidegründen vorbei, die komplett unter Wasser stehen. Ab und zu kommt uns ein einsamer Pick-Up entgegen, der von einem Cowboys gelenkt wird. Die Straßenschilder sind von großkalibrigen Waffen durchschossen. Offenbar benutzen die Cowboys die Schilder als Zielscheiben, was hier niemanden zu stören scheint. Das Führen von Langwaffen ist für jeden Bürger legal. Lediglich für Kurzwaffen müssen Waffenbesitzkarten beantragt werden. Außerhalb der großen Städte sind die meisten einheimischen Trucks und Geländefahrzeuge in den Rückfenstern mit Gewehren dekoriert. Für uns Mitteleuropäer ist das ein recht ungewohnter Anblick.

In den weitläufigen Farmgebieten und der endlosen Wildnis sind dies sicherlich unentbehrliche Werkzeuge des harten Alltagslebens. Das Land wird regelmäßig von Kaninchen und Hasenplagen, deren Population vollkommen ausufert, überzogen. Darüber hinaus sind die Bestände der Känguruhs, die sich rasant vermehren, zu kontrollieren. In den küstennnahen Gewässern und Tümpeln halten sich viele Salzwasserkrokodile auf, die eine Länge von 7 Metern erreichen und äußerst gefährlich sind.

Heute übernachten wir an einem stilllen Plätzchen direkt am Strand. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Ein kleines Segelboot liegt am Strand, das von seinem Besitzer hier deponiert wurde. Wir genießen den herrlichen Sonnenuntergang und die Stille des Ortes. Das Meer ist vollkommen glatt. Das leichte Rauschen der Brandung wiegt uns nach einem ausgiebigen Abendmahl in den Schlaf. Am nächsten Tag sind wir frühzeitig auf den Beinen und haben bis zum Mittag bereits einen Großteil unserer vorkalkulierten Fahrstrecke absolviert. Deshalb nutzen wir eine gute Gelegenheit, an einem der seltener werdenden Rastplätze ausgiebig Halt zu machen.

Die Flora wird hier immer tropischer. Die ersten großen Palmen und Bananenstauden sind zu bewundern. Für die heutige Übernachtung haben wir uns einen regulären Campground ausgesucht, der zudem über die notwendige Infrastruktur wie fließendes Wasser und einen Stromanschluss verfügt. Die Anlage ist idyllisch gelegen und wenig besucht. Wir suchen uns einen schönen Platz direkt unter einer großen Fächerpalme. Der kilometerlange Sandstrand ist 30 Meter entfernt. Der Standplatz gefällt uns so gut, dass wir beschließen, noch einige Tage zu bleiben, um die umliegende Gegend zu erkunden. In diesem Gebiet gibt es hungrige Krokodile und jede Menge „King Brown Snakes“ und anderes giftige Getier. Am Strand sind uns mehrfach Salzwasserkrokodile mit beeindruckender Grösse von sechs Metern und grösser begegnet. Danach sind wir sehr vorsichtig geworden. Da hilft auch das von Jürgen in Cairns erstandene Kleinkalibergewehr nicht mehr weiter (man hat es ausserdem nicht immer parat). Das Baden im Meer ist angesichts der Salzwasserkrokodile (Meneater – Menschenfresser) und auch wegen der in ganz Australien gefürchteten Stingers nicht unbedingt zu empfehlen.

Bilder Australien – New South Wales

Australien - New South Wales
Australien - New South Wales
Australien - New South WalesAustralien - New South Wales
Australien - New South Wales
Australien - New South Wales
Australien - New South Wales
Australien - New South Wales
Australien - New South Wales
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Australien - New South Wales
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Australien - Queensland
Australien

Australien – Queensland

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Queensland

Der Name sagt schon alles – Sonnenscheinstaat. Die australische Urlaubsregion erstreckt sich entlang der Ostküste von Cairns bis kurz hinter Brisbane. Dort hat man das Great Barrier Reef und im Hinterland das Outback, mit Gegenden reich an Gold und Smaragden.

Wir befahren den australischen Kontinet vom Süden nach Norden und zwar von Sydney bis nördlich von Cooktown. Dabei stossen wir bis in das Gebiet der Aborigines vor. Nachdem wir New South Wales bereist haben, kommen wir in das Gebiet von Queensland.
Australien – Karte von Queensland
Das Hinterland von Brisbane an der Südgrenze wird als Darling Downs bezeichnet. Hier befinden sich hinter der Great Dividing Range die ertragreichsten Böden Australiens. Die größten Orte sind hier Ipswich und Warwick.

Winton und Longreach sind Städte, die für jeden Australier für das Outback stehen. Die ersten Siedler und Waltzing Matilda und die Quantas als erste australische Fluglinie haben hier ihren Ursprung. Longreach ist die wahre Heimat der Quantas und außerdem befindet sich hier die Stockmen’s Hall of Fame, das bekannteste Museum Australiens. Es zeigt die Geschichte der Besiedlung des Australischen Kontinets und ist tatsächlich sehr sehenswert.

Brisbane war schon immer eine beliebte Stadt. Einst galt es als ein Refugium für Pensionäre, denen das warme Klima zusagte, mittlerweile ist es die drittgrößte Stadt Australiens. Brisbane hat dafür aber auch viel getan. Hier fanden 1982 die Commonwealth Games und und die Expo 88 statt. Geprägt wird Brisbane durch den Brisbane River und durch viele Aussichtspunkte von denen man die Stadt und den Fluß mit seinen Brücken überblicken kann. Auch von der City Hall hat man eine schöne Übersicht. Allerdings ist diese mittlerweile von Wolkenkratzern umgeben. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Queen Street Mall. Hier befinden sich hunderte von Geschäften. Etliche Gebäude sind vom National Trust (Denkmalschutzamt) ausgezeichneten worden. Hierzu zählen auch das Old Government House, Mansions und Harris Terrace. Und eines von Brisbanes ersten Gebäuden, das Old Windmill and Observatory. Neben mehreren Museen gibt es noch ein interessantes Hands on Science Museum.

Noosa sowie die ganzen anderen Ortschaften entlang dieses Strandes sind vor allem bei Surfern ausgesprochen bekannt und beliebt. Außerdem kommen viele Einwohner Brisbanes an den Wochenenden hierher. Im Hinterland der sunshine coast befinden sich die „Glass House Mountains“. Sie laden zu ausgedehnten Wanderungen und Klettertouren ein. Direkt an der Mündung des Brisbane River liegt die Bucht der 365 Inseln. Außer den zwei großen Inseln „Moreton Island“ und „North Stradbroke Island“ gibt es zahlreiche kleinere sehenswerte Inseln. Die 35 km lange Region zwischen NSW und Brisbane wird als die „Gold Coast“ bezeichnet. Dies ist ein ausgesprochen wichtiges und beliebtes Urlaubsparadies in Australien. Die Angebote an Freizeitaktivitäten, wie Surfen und vielen Theme Parks (WB Movie World, Sea World, etc.) sind schier unerschöpflich. Der bekannteste Hauptort ist Surfers Paradise.

Ravenshoe ist ein kleines Nest, das sehenswert ist. Hier befinden sich die Milla Milla Falls, die Zillie Falls und die Ellinjaa Falls. Von Ravenshoe führt eine Straße nach Mt. Garnet, einem kleinem verschlafenen Dorf. Dort kann man seinen Träumen freien Lauf lassen und mit etwas Glück Halbedelsteine und Gold finden.

Das Atherton Tableland liegt im Hinterland von Cairns. Es erstreckt sich von Kuranda im Norden bis hinunter nach Ravenshoe im Süden. Soweit das Auge reicht sieht man eine der grünsten Gegenden von Queensland, mit leichten welligen Hügeln und tollen Wassefällen und Seen. Die Region ist wirtschaftlich geprägt von der Landwirtschaft. Ausserdem gibt es hier viele Edelsteine, Gold und andere wertvolle Bodenschätze, die im Tagebergbau abgebaut werden. Mit etwas Glück kann man sich als Goldgräber versuchen und findet vielleicht einen Kristall oder sogar einige Nuggets.

Als wir Autralien bereisten, war Cairns noch eine Kleinstadt, unbedeutend und unwichtig. Doch als es von den Japanern und Australiern vor allem in den letzten Jahren als ein wahres Urlaubsparadies erkannt wurde, begann der Tourismus-Boom. Heute ist es eine der am schnellsten wachsenden Städte in Australiens. Durch die Nähe sowohl zum Great Barrier Reef als auch zum tropischen Cape Tribulation hat die Region sich nicht unverdient den Ruf einer beliebten Ferienoase erarbeitet. Unter den Gästen findet man alles, vom Backpacker bis hin zum Geschäftsmann.

Viele Touristen kommen nach Cairns um wenigstens einmal an das Riff hinauszufahren. Das Angebot reicht von kurzen Fahrten zum Schnorcheln oder Tauchen bis hin zu mehrtägigen Turns hinaus ans Aussen-Riff. Ein Jeder wird das passende für sich finden und wenn es nur eine Fahrt zu einer der dem Riff vorgelagerten wunderschönen Inseln ist.

Das Cape York ist der nordöstlichste Punkt Australiens. Es gibt keine geteerte Straßen mehr, nur noch eine sehr schlechte Development Road und man kann entlang der Telegrafen Linie fahren. Keine dieser Routen ist einfach zu fahren. Eigentlich braucht man ein 4WD und jede Menge Erfahrung im Off-Road-Fahren. Wir wagen diese Route trotzdem mit unserem Wohnmobil (vom Wohnmobil-Vermieter nicht erlaubt, wir fahren auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko) und kommen fast bis an die Spitze des Cape York. Hier befinden wir uns bereits im Aborigines-Territorium (Reservat), in dem normalerweise Weisse nichts mehr zu suchen haben. Wir sind in diesem gottverlassenen Gebiet total auf uns gestellt.

Bilder Australien – Queensland

Australien - Queensland
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Australien - Queensland
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Australien - Cape York

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Australien - Cape York
Australien

Australien – Cape York

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Cape York

Wir sind mit unserem Wohnmobil von Sydney aus zu einer Tour entlang der Ostküste Autraliens aufgebrochen. Der Weg soll uns über New South Wales und Queensland bis an die Spitze der Ostküste nach Cape York führen. Ein gewagtes Unternehmen angesichts der gewaltigen Strecke, die wir anschliessend auch zurückfahren müssen. Einige Eindrücke dieser Tour wollen wir auf dieser Seite wiedergeben.

CAPE YORK HALBINSEL
Der nördlichste Zipfel der Ostküste Australins ist eine wirklich wilde unberührte Naturschönheit. Diese Halbinsel wird von einem 1000 km langen Track durchzogen, der nur mit einem Allradfahrzeug und das auch nur von erfahrenen Fahrern befahren werden sollte.

Wir nutzen die letzte Gelegenheit und buchen ausnahmsweise eine Nacht in einem kleinen Hotel, um uns etwas Gutes zu tun und unsere Vorräte am nächsten Tag für die Tour in die Wildnis aufzufrischen.

Dann geht es am nächsten Morgen los. Die Peninsula Developmental Road ist manchmal eine ebene Piste und plötzlich und unerwartet ein aufgewühlter Pfad, der über Felsen und unwegsames Geläde führt. Zudem sind auch während der Trockenzeit zahlreiche Flüsse zu durchqueren. Solche Herausforderungen sind wohl auf der Welt zu suchen. Wieder einmal finden wir an der Road das Zeugnis der Vergänglichkeit. Wir bestatten den längst erstarrten Totenschädel auf einem Pfahl.

Weite Sumpflandschaften wechseln von zerklüfteten Bergen und klaren Flüssen und rauschenden Wasserfällen zu trockenen Steppenlandschaften. Neben der harten Strassen gibt es auch noch hungrige Krokodile und ein paar King Brown Snakes und anderes giftiges Getier. Und nicht einmal im Meer kann man so unbeschadet baden, wegen der Krokodile und auch wegen der in ganz Australien gefürchteten Stingers.

Die Vielfalt dieser Landschaft ist fast unerschöpflich. Die riesigen Termitenhügel in karger Landschaft bilden einen tiefen Kontrast zum tiefgrünen dichten tropischen Regenwald.

Bilder Australien – Cape York

Australien - Cape York
Australien - Cape York
Australien - Cape York
Australien - Cape York
Australien - Cape York
Australien - Cape York
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Australien - Cape York
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Australien - Strände
Australien

Australien – Strände

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Strände

Australien hat eine unglaubliche Vielzahl an Stränden aufzubieten. Die Küstenlinie ist 19.700 km lang. Queensland ist der zweitgrösste Staat Australiens und wird dominiert von den vier großen „S“: „Sun, Sand, Surf and Sailing“. Beliebtestes Ziel vieler Besucher des Staates ist die mehr als 2.000 Kilometer lange Ostküste Australiens. Im Winter strömen hier Unmengen von australischen Besuchern aus dem kühleren Süden ein. Hinzu kommen noch viele Touristen aus Übersee. Der Staat Queensland umfasst beinahe ein Viertel der australischen Landfläche und hat eine Ausdehnung von West nach Ost von 1500 Kilometer und von Nord nach Süd 2100 Kilometer. Das verspricht reichlich Platz für jede Menge Abwechslung.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass beliebte Strände wie die an der Goldküste eine sehr grosse Anziehungskraft auf die Besucher ausüben. Die Goldküste kann man ungeniert als das „Miami“ Australiens bezeichnen mit all den unangenehmen Erscheinungen des amerikanischen Vorbilds. An der Gold Coast gibt es eine Menge sonnige und schöne Urlaubsziele, die wie schon erwähnt in den Haupt-Reisezeiten stark überlaufen sind. Wer den Trubel und die Unterhaltung sucht, ist hier richtig aufgehoben.

Weiter nördlich findet man eine weitere Touristenmetropole bei Cairns, die sich von der Goldküste durch noch etwas mehr Ruhe und eine gewisse Exklusivität abhebt. Jedoch hat auch hier inzwischen zum grossen Teil der Massentourismus seine Klauen ausgestreckt. Für den Individualreisenden scheint uns auch dieses Küsten-Gebiet nur bedingt geeignet zu sein. Die einzigartige Lage von Cairns im tropischen Norden macht die Besonderheit dieser pulsierenden Stadt aus. Sie ist das Tor zu den Regenwäldern und zum Great Barrier Reef und verfügt so über zwei der außergewöhnlichsten Naturdenkmäler Australiens. Cairns mit seinen 100.000 Einwohnern ist eines der beliebtesten Touristenzentren des Kontinents. Das Umland bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Eine Tagestour zum Great Barrier Reef und ein Ausflug nach Kuranda gehören zum Pflichtprogramm.

Die im Vergleich zur Gold Coast noch heute ruhige und gemütlich Sunshine Coast zeichnet sich durch traumhaft lange und weisse Sandstrände aus. Man findet hier noch malerische Buchten, die zudem oft menschenleer sind. Die Region ist ein Paradies für Individualreisende und all diejenigen, die sich weit weg von Trubel und Unterhaltung aufhalten möchten. Die Ortschaften Caloundra, Mooloolaba, Maroochydore, Coolum und Noosa säumen sich an der Sunshine Coast an einem 140 Kilometer langen Küstenstreifen. Man erreicht sie etwa eine Autostunde nördlich von Brisbane.

Von Cairns bis Port Douglas erstreckt sich die Marlin Coast, an der sich ein wunderschöner weisser Sandstrand an den anderen reiht. Der hier anschliessende tropische Regenwald kann auf der Küstenstraße Cook Highway bewundert werden.

Mission Beach ist ein beliebter Ferienort. Hier findet man kilometerlange breite und weisse Sandstrände, die von Palmen gesäumt sind. Ein Ausflug in den nahen tropischen Regenwald gehört zum Muss des Reisenden. Wer hierher reist, sollte auf jeden Fall die vorgelagerten Inseln Dunk, Bedarra und Bowen und vor allen Dingen das Great Barrier Reef besuchen.

Bilder Australien – Strände

Australien - Strände
Australien - Strände
Australien - Strände
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Australien - Küsten und Inseln
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Australien - Küsten und Inseln
Australien

Australien – Küsten und Inseln

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Küsten und Inseln

Australien hat traumhafte Küstenregionen aufzubieten. Die gesamte Küstenlinie Australiens ist 19.700 km lang. Reichlich Gelegenheit, einen verträumten Platz für sich zu finden. Man findet aber auch vollkommen überlaufene Gebiete wie die Gold Coast vor, die sich in der Vergangenheit zu einem regelrechten Vergnügungscentrum entwickelt hat. Wir zeigen auf dieser Seite nur einen kleinen Teil dieser Regionen an der Ostküste Australiens.

Der südlichste Küstenabschnitt des Staates Queenslands ist die von Pauschal-Touristen beliebteste und bekannteste Ferienregion Australiens. Dementsprechend stark frequentiert ist dieser Küstenabschnitt. Die feinen Sandstrände sind von Wolkenkratzern nur so umsäumt. Die Gold Coast erstreckt sich rund 70 km von Coolangatta im Süden bis Surfers Paradise im Norden. Das Zentrum der Goldküste ist Surfers Paradise. Das Unterhaltungsangebot ist riesig und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Gold Coast ist ein Badespektakel wie etwa Miami.

Von Cairns bis nach Port Douglas erstreckt sich die Marlin Coast. Hier reiht sich ein traumhaft weisser Sandstrand an den anderen. Der tropische Regenwald im Hinterland mit der Küstenstrasse Cook Highway zählt zu den schönsten Strassen Australiens. Die wohl beliebtesten Urlaubsorte sind Palm Cove und Port Douglas. Die traumhaft schönen Sandstrände sind eine Reise und ein längeres Verweilen wert.

Die im Vergleich zur Gold Coast noch immer ruhige und gemütlich Sunshine Coast zeichnet sich durch ihre traumhaften Sandstrände aus. Eine malerische Bucht reiht sich an die andere, und viele unter ihnen sind tatsächlich noch menschenleer. Die einzelnen Orte Caloundra, Mooloolaba, Maroochydore, Coolum und Noosa an der Sunshine Coast findet man auf einem 140 Kilometer langen Küstenstreifen, eine Autostunde nördlich von Brisbane.

WHITSUNDAY ISLANDS
Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln vor der Küste zwischen Mackay und Proserpine sind ein kleines Paradies. Hier findet man, was der Individualreisende sucht, strahlend weisse Sandstrände und ein türkisblaues Meer mit farbenprächtigen Korallenriffen und oft steil abfallende bewaldete Bergkuppen. Die meisten Inseln sind unbewohnt. Die ganze Region ist ein Paradies für Segler. Die bewohnten Inseln Daydream, South Molle, Long, Dent, Hamilton, Hook, Hayman und Lindeman beherbergen Ferienresort der Luxusklasse.

MORETON ISLAND
Die Sandinsel Moreton Island befindet sich 40 Kilometer nordöstlich von Brisbane. Man erreicht sie mit der Fähre in etwa 45 Minuten. Hier befindet sich auch eine der höchsten Sanddünen der Welt. Sie kann nur mit dem Geländewagen befahren werden. Eine weitere Attraktion sind die wildlebenden Delphine, die abends bis ins seichte Lagunenwasser schwimmen. Von Juli bis September kann man an organisierten Walbeobachtungstouren teilnehmen.

HERON ISLAND
Heron Island ist eine kleine Koralleninsel, die als Nationalpark geschützt ist. Sie ist von einem weissen Sandstrand umgeben und ein Paradies für Schnorchel- und Tauchsportler. Farbenprächtige Korallenbänke findet man am Aussenring der Insel. Im Frühling sind hier zahlreiche Vogelarten zu Gast. Von Oktober bis März landen auf der Insel Wasserschildkröten, die dann hier ihre Eier ablegen.

FRASER ISLAND
ist die grösste Sandinsel der Welt mit einer Länge von 120 Kilometern. Der Sand türmt sich an bestimmten Stellen zu Dünen bis in eine Höhe von 250 m auf. Im Inneren der Insel herrscht tropischer Regenwald vor. Die Insel kann nur mit einem Geländewagen befahren werden. Ausserdem benötigt man ein Permit. Der Lake McKenzie mit kristallklarem Süsswasser und traumhaft schönen Stränden befindet sich inmitten dieser Insel und ist ein grosser Anziehungspunkt für die Reisenden. Es gibt auch einige Felsen auf der Insel zu bewundern, die Pinnacles, Cathedrals und die Rainbow Gorge aus farbigem Sand.

Bilder Australien – Küsten und Inseln

Australien - Sydney
Australien - New South Wales
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Australien - Queensland
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Australien - Cape York
Australien - Cape York
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Australien - Strände
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Australien - Küsten und Inseln
Australien - Great Barrier Reef

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Australien - Trucks
Australien

Australien – Trucks

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Trucks

Eine besonderes Erlebnis auf den Strassen Australiens sind die vielen individuell und mit liebevollem Einsatz gestylten Trucks, die einem mit bis zu vier Anhängern wie ein Zug auf Rädern vorwiegend auf den Strassen im Outback entgegenrauschen.

Bereits kurz hinter Sydney kommen uns die ersten australischen Trucks entgegen. Die Vielfalt und die Kreativität der Fahrer, die oft auch die Eigner der Trucks sind, ist fast unerschöpflich.

Die Motorhaube ist bei fast allen Trucks geziert mit einem riesigen Rammbock, den die Aussies auch Roo-Bar oder Bill-Bar nennen. Das ist auch notwendig. Auf den Strassen in den Outbacks sind die Fahrer oft bei Dunkelheit und Nachts unterwegs. Gefährlich sind in den abgelegenen Gegenden die Kühe und Kängurus, die besonders in der Abenddämmerung und in der Dunkelheit die Strassen passieren und von den Lichtern der Scheinwerfer angezogen werden. Die Fahrer bremsen nicht für „kleinere Hindernisse“ dieser Art. An den Strassenrändern sieht man die verendeten Kadaver der Tiere.

Die Trucks haben einen Bremsweg, der dem von Ozeandampfern ebenbürtig ist. Die Grösse ist ebenso beeindruckend, da die Trucks hinter sich oft bis zu vier Anhängerwagen herziehen. Wenn wir ihnen aus der Ferne auf den roten Sandpisten der Outbacks begegnen, muten sie uns wie eine Fata Morgana in der Wüste an. Bereits Kilometer vor der direkten Begegnung kündigen sie sich durch riesige Staubwolken an und je näher sie kommen wachsen sie stetig an.
Truck in Australien
Steine spuckend und eine unglaublich lange und nicht endende Staubwolke hinter sich herziehend rauschen die Giganten der Strassen an uns vorbei. Nur gut, dass wir vorausschauend und das Unwetter auf uns zukommen sehend unser bescheidenes kleines Wohnmobil an den Rand der Strasse gesteuert haben. Auch gut, dass wir auf unserer Fahrt durch die Outbacks die Windschutzscheibe mit einem Gitter aus Maschendraht verkleidet haben. Auf uns prasselt ein Regen aus Gesteinsbrocken herein. Ohne das Gitter vor unserer Windschutzscheibe wäre diese längst zerborsten.

Trotz all dieser Unwägbarkeiten findet Brigitte diese Monster der Strasse sooooo süüüssss……..aber sie muss ja auch nicht daran vorbeifahren, das Problem erledigt ja Jürgen sozusagen im Handumdrehen (Anm: Drehen am Lenkrad)………eine Kunst, die wohl angeboren sein muss, da man sie nicht erlernen kann. Zahllose Autowracks an den Strassenrändern zeugen von weniger talentierten Lenkern. Nicht immer sind jedoch die Trucks schuld, machmal sind es auch nur die Kängurus, die Kühe oder die Fahrer sind einfach nur eingeschlafen auf den unendlich langen Strecken, die so viel Aufmerksamkeit verlangen.

Bilder Australien – Trucks

Australien - New South Wales
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Australien - Old Sydney Town
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Australien – Old Sydney Town

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Old Sydney Town

Vor den Toren Sydneys wurde eine kleine Stadt aus der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts nachgebaut. Hier fühlt man sich zurückversetzt in eine andere Welt.

Das kleine Dorf Sydney ist im historischen Stil der Gründerzeit nachgebaut worden. Mehrere alte Gebäude, die mit Möbeln und Gegenständen aus dieser Zeit ausgestattet sind, vermitteln einen Eindruck von den schwierigen Lebensumständen, mit denen die damaligen Bewohner zu kämpfen hatten.

Das Innere der Häuser ist spartanisch und nur mit den notwendigsten Dingen ausgestattet, wie Bett, Tisch und Stühlen sowie einem offenen Kamin, in dem gekocht und geheizt wurde. Zu dieser Zeit war das Fortbewegungsmittel natürlich das Pferd. Alte nachgebaute Planwagen aus der Besiedlungszeit Australiens sind hier zu bewundern.

Zu vorangekündigten Zeiten werden auf dem Dorf-Gelände die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Franzosen und den Briten um die Besetzung Australiens im 18. Jahrhundert nachgestellt. Alte Kanonen werden aufgefahren und in ihren Uniformen sehen die Statisten fast wie echte Soldaten aus.

Unter lautem Getöse explodieren die Granatmörser. Ein echtes Spektakel für die Akteure und die Zuschauer. Untermalt wird die Szenerie durch Musikanten, die sich in alten überlieferten Kostümen unters Volk mischen.

Die Gesetze waren zu diesen Zeiten äußerst hart. Wer etwa ein Pferd oder Vieh stahl, wurde mit dem Fallbeil hingerichtet oder erschossen. Kleinere Gesetzesbrecher wurden öffentlich an den Pranger gestellt.

Bilder Australien – Old Sydney Town

Australien - Old Sydney Town
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Australien – Koalas

von Joe OnTour 9. September 2017
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Australien – Koalas

Stell dir vor, ich sitze gerade in unserem gemütlichen Airbnb in Noosa, Queensland, nippe an einem Flat White und kann immer noch nicht fassen, was gestern passiert ist. Wir hatten uns so auf die Koalas gefreut – diese flauschigen Baumkuschler, die Australien einfach schreien. Wir parken unser Reisemobil  am Rand eines Eukalyptuswaldes, und schon nach 10 Minuten Wanderung flüsterte Jürgen: „Da, schaut mal hoch!“ Tatsächlich – in einer Astgabel, keine 5 Meter entfernt, döste ein Koala und kaut genüsslich Eukalyptusblätter. Ich hab den Atem angehalten und einfach nur geschaut. So eine Ruhe, so eine pure Naturverbundenheit.

Koalas schlafen bis zu 20 Stunden, fressen nur bestimmte Eukalyptusarten und haben nach den Buschbränden echt gelitten. Kein Halten, kein Füttern, nur beobachten aus respektvoller Distanz. Am Nachmittag ging’s weiter nach Lone Pine Koala Sanctuary bei Brisbane. Dort haben wir uns durch die Baumwege geschlichen, Dutzende Koalas entdeckt und sogar einen „Koala-High-Five“-Moment gehabt, als einer neugierig die Hand ausstreckte.

Der Tag endete mit einem Sonnenuntergang-Picknick am Strand. Australien fühlt sich jetzt nicht mehr nach Fernweh an, sondern nach Zuhause.

Bilder Australien – Koalas

Australien - Sydney
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Australien - Koalas
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Australien - Kängurus
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Australien – Kängurus

von Joe OnTour 9. September 2017
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Australien – Kängurus

Die bekanntesten Tiere in Australien sind die Kängurus (auch „Roos“ genannt ). Es gibt cirka 45 Arten von Kängurus. Sie gehören zur Gattung der Beuteltiere. Die unterschiedlich großen Känguruarten haben sich den widrigsten Lebensverhältnissen in optimaler Weise angepasst. Neben dem Emu ist das Känguru das Wappentier auf der Flagge Australiens.

Die Kängurus sind in Australien praktisch überall anzutreffen. Wir übernachten auf unserer Reise an einem Tag auf einem Farmgelände. Vor unserer Abreise kommen morgens ausgewachsene Kängurus mit ihrem Nachwuchs bis zu unserem Wohnwagen. Mit etwas Fressbarem locken wir sie zu einem Fotoshooting.

Die grössten Roten Riesenkängurus werden bis zu zwei Meter gross. Sie sind in der Lage, bis zu 10 Meter weit zu springen. Aus dem Wagen heraus haben wir sie während der Fahrt im vollen Lauf beobachten können. Sie erreichen eine enorme Geschwindigkeit mit ihren Riesesätzen. Der lange Schwanz der Riesenkängurus dient dabei als Balancegewicht. Eine eigenständige Gruppe unter den Kängurus sind die Wallabies, die eine Grösse von 45 cm bis 1,20 m erreichen.

Mit nur 23 cm Körpergrösse sind die Kängururatten die kleinste Spezies. Daneben gibt es noch viele verschiedene andere Arten sogar solch ausgefallene wie die Baumkängurus.

Bilder Australien – Kängurus

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Australien - Great Barrier Reef
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Australien – Great Barrier Reef

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef ist das grösste World Heritage Gebiet und dehnt sich über 2.000 km von Papa Neuguinea bis zu Maryborough im Süden Queenslands aus.

Besonders für Taucher ist dies das Paradies schlechthin. Schon beim Schnorcheln erhält man einen phantastischen Einblick in die wunderschöne Unterwasserwelt.

Zwischen dem Festland und dem Riff liegen zahlreiche Inseln, die sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundungen des Great Barrier Reef eignen.

Gestern bin ich noch immer high von unserem Tag am Great Barrier Reef – sitze hier in Cairns mit einem kühlen Goon im Glas und muss das einfach teilen. Wir hatten uns für eine volle Tagestour von Cairns aus entschieden, frühmorgens abgeholt worden auf einer schnittigen Katamaran zur Agincourt Reef-Pontoon. Schon die Bootsfahrt war magisch: türkisfarbene Lagunen, fliegende Fische neben dem Schiff, und dann plötzlich dieser Moment, wo das Riff aus dem Nichts auftaucht – ein underwater city unter der Oberfläche, das größte Lebewesen der Erde.

Maske auf, ins Wasser – und bam! Ein ganzer Schwarm Neonfische umkreist mich, Korallen in Pink, Orange, Violett leuchten wie eine Unterwasser-Disco. Unser Guide  zeigte uns einen Riesen-Klippschildkröte, der gemütlich zwischen den Fächerkorallen cruiste, dann schwammen wir direkt über einen Black Tip Reef Hai (harmlos, versprochen!). Schnorcheln pur – keine Touristenmassen, kleine Gruppen, und unser Guide wusste genau, wo die Highlights sind: Nemos in Anemonen, ein Leafy Sea Dragon, der sich perfekt tarnt, und sogar eine friendly Giant Manta, die uns neugierig umrundete.

Mittagessen auf der Pontoon war Weltmeister: frischer Reef-Fish, Salate, tropische Früchte – und zwischendurch noch Zeit für ein Glas Sekt mit Blick auf’s endlose Blau. Am Nachmittag gab’s optionalen Helmet-Dive für die Mutigen (ich hab’s gemacht – wie Barfuß über den Meeresboden laufen!), und zum Abschluss ein Underwater Observatory, wo du alles aus der Trockenen guckst. Zurück in Cairns saßen wir abends im Reisemobil und konnten nicht aufhören, Fotos zu zeigen – das Riff ist nicht nur schön, es ist lebendig, zerbrechlich, ein Weckruf.

 

 

Bilder Australien – Great Barrier Reef

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