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Südafrika - Nashörner
Südafrika

Südafrika – Nashörner

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Nashörner

Es gibt zwei Arten von Nashörnern, das Breitmaulnashorn auch „White Rhino“ genannt und das Spitzmaulnashorn, „Black Rhino“ genannt. Wulstige Lippen und ein langgestreckter Kopf kennzeichnen das White Rhino. Das Black Rhino hat einen kürzeren Kopf, der in einer zugespitzten Greiflippe endet. Auf ihrem gewaltigen Maul oberhalb der Nasenlöcher tragen diese Kolosse zwei Nashörner. Das eine ist etwas länger. Das zweite hat einen kurzen Stumpf.

Rhinos sind haarlos bis auf ein paar Fransen an den Ohren und an der Schwanzspitze. Nach den Elefanten ist das Breitmaulnashorn das zweitgrößte Landsäugetier. Es erreicht eine Schulterhöhe von 180 cm. Die Bullen haben ein Gewicht von bis zu 2300 kg. Die Kühe wiegen etwas weniger und erreichen ein Gewicht bis zu 1600 kg.

Weniger massig und mit längeren Beinen ist das Spitzmaulnashorn ausgestattett. Die Bullen wiegen etwa 1200 kg. Die Schulterhöhe liegt bei ca. 160 cm. Das vordere Horn wird etwa 130 cm lang. Die Lebenserwartung der Rhinos beträgt etwa 45 Jahre. Breitmaulnashörner leben in offenen Baumsavannen und ernähren sich ausschließlich von kurzem Gras. Dabei fahren sie mit ihrem riesigen Maul wie ein Rasenmäher über den Boden. Spitzmaulnashörner bewohnen mehr das Buschland und dichter bewaldete Gegenden. Sie fressen hauptsächlich Blätter. Die aktivsten Zeiten der Nashörner sind der frühe Morgen, der späte Nachmittag und die Nacht. In der Mittagszeit ruhen sie. Die Nashörner sind halbblind, verfügen allerdings über einen ausgeprägten Geruchssinn und ein feines Gehör. Spitzmaulnashörner sind die wilden und draufgängerischen. Wittert ein Nashorn Gefahr, rast es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h geradeaus in die Richtung der vermeintlichen Gefahr. Die einzige Rettung ist dann der nächst Baum. Breitmaulnashörner sind dagegen sanftmütiger und scheu. Sie sind äußerst empfindlich gegenüber Lärm und ergreifen bei einer Störung sofort die Flucht.

Auf unseren Safaris durch den Busch Südafrikas haben wir auf einer unserer Touren Nashörner angetroffen. Mit dem Landrover konnten wir uns bis auf wenige Meter den Kolossen nähern. Der Bestand an Nashörner im Gebiet des Krüger Nationalparks ist ausgesprochen gering. Nashörner sind in ganz Afrika immer noch vom Aussterben bedroht. Selbst in den Nationalparks ist es nicht leicht, die Tiere zu schützen. Wilderern (im Krüger Park kommen Wilderer meist über die mehr als 300 Kilometer lange und darum kaum zu kontrollierende Grenze zu Mozambique) gelingt es weiterhin, Nashörner zu töten. Das Motiv sind die Hörner. Diese werden zu hohen Preisen auf dem schwarzen Markt veräußert. Das pulverisierte Horn ist besonders bei japanischen Männern als Potenzmittel begehrt.

Die Nashörner bevölkerten seit Millionen von Jahren die Savannen Afrikas. Es dauerte nur wenige Jahrzehnte, um sie fast auszurotten. Man trifft selbst nach monatelangem Aufenthalt in Ost- und Südafrika nur noch auf einzelne der gewaltigen, urzeitlichen Kolosse. Das ist das Ergebnis der skrupellosen Wilderei für Dolchgriffe im Jemen und traditionelle Medizin in Ostasien. Das zu Pulver gestoßene Horn dieser Tiere soll nicht nur schwere Krankheiten heilen, sondern auch die Manneskraft stärken – dieser Aberglaube der Ostasiaten ist wohl durch die endlosen Paarungsspiele der Nashörner entstanden. Das Horn wird mit dem dreifachen Goldgewicht aufgewogen und gegen derlei Aussicht auf Profit gerade in den armen Ländern Afrikas hilft kein internationales Schutzgesetz.

Inzwischen gibt es Schutzmaßnahmen von einigen afrikanischen Ländern, die versuchen, die bedrohten Tiere vor dem endgültigen Aussterben zu retten. Junge, zwei bis drei Jahre alte Männchen verlassen ihre Mutter und tun sich alsbald mit einem Artgenossen zusammen, um die Savannen zu erkunden. Mit diesem Freund verbindet sie dann zum Teil eine jahrelange Freundschaft. Die Nashörner sind aus nächster Nähe betrachtet äußerst beeindruckend.

Es ist eine Glücksfall, dass wir völlig unerwartet zwei dieser Exemplare direkt vor unserem Landrover stehen hatten. Wir kreuzten eine kleine Lichtung und unvermittelt standen sie da…….. Wir können die beiden Rhinos eine zeitlang beobachten, dann ziehen sie in den dichten Busch und entschwinden unseren Blicken.

Nach diesem Erlebnis haben wir uns erst einmal eine kurze Rast verdient. Unser Hilfs-Guide sorgt schon einmal für das Feuer. Brigitte wagt sich vorerst einmal nicht aus dem Landrover. Es könnte ja sein, dass die Nashörner plötzlich zurückkommen…..

Ein erlebnisreicher Tag im Busch von Südafrika liegt hinter uns und wir reisen zufrieden und glücklich in unsere Lodge zurück.

Südafrika

Südafrika – Leoparden

von Joe OnTour 11. August 2019
Allgemeine LänderinfosSüdafrika

Südafrika – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – People

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Impressionen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Unterkünfte

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Sun City Casino

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Sun City – Lost City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – Lost City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Sun City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Nashörner

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Ngala Lodge Giraffen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Ngala Lodge

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Mala Mala Lodge

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Pretoria Blue Train

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Drakensberge

von Joe OnTour 2. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – George

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Plettenberg Bay

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Cape of Good Hope

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Gardenroute

von Joe OnTour 2. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika Kapstadt

von Joe OnTour 14. April 2017

Bilder Südafrika – Nashörner

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Südafrika - Nashörner
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Südafrika - Nashörner
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Südafrika - Nashörner
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OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
Südafrika

Südafrika Ngala Lodge Giraffen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Ngala Lodge – Giraffen

Am westlichen Rand des Krüger Nationalparks liegt die Ngala Lodge. Hier unternehmen wir Pirschfahrten im offenen Landrover. Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, Giraffen, Antilopen und Steppenzebras in freier Wildbahn zu verfolgen.

Wir haben Spuren von Giraffen gesehen, denen wir folgen. Nach kurzer Zeit sehen wir sie auch schon über dichtem Buschwerk wie Wolkenkratzer in der Wildnis auftauchen. Giraffen sind in den meisten Nationalparks Südafrikas anzutreffen. Es ist immer wieder schön anzusehen, wenn die riesigen Tiere in ihrem wiegenden und zeitlupenartigen Gang durch den Busch wandern. Giraffen sind die grössten Landtiere der Erde.

Bullen erreichen in ausgewachsenem Zustand eine Grösse von nahezu 6 Metern bei einer Schulterhöhe von über 3 Metern. Die Tiere sind auffällig gemustert. Sie sind Baumäser. Den ganzen Tag lang sind sie mit der Nahrungssuche beschäftigt. Auf ihrer Wanderschaft von Baum zu Baum reissen sie kleine Zweige und Blätter ab. Am liebsten mögen sie das Laub der dornigen Akazienbäume. Zum Trinken spreizen die Giraffen ihre Vorderbeine sehr weit auseinander. Nur in dieser Position werden sie oft Beute von Löwen. Ansonsten verteidigen sie sich durch kräftige Schläge mit ihren langen Beinen sehr gut gegen diese Angreifer.

Unterwegs sehen wir zahlreiche Antilopen. Sie gehören zur riesigen Gruppe der Hornträger (Bovidae). Sie tragen ihre Hörner lebenslang und werfen sie niemals ab. Bei den meisten Arten tragen lediglich die Männchen die Stirnwaffen. Bei wenigen Arten haben jedoch beide Geschlechter Hörner. Antilopen sind in allen Wildreservaten äußerst zahlreich vertreten. Allein von den Impalas, der am meisten verbreiteten Antilopenart, gibt es ungefähr 120.000 Exemplare. Das schützt sie relativ gut vor Verfolgung durch Raubtiere.

Bei der weiteren Pirsch durch dichtes Unterholz kreuzt ganz plötzlich und unerwartet ein kleinerer Elefant unseren Weg. Wir halten an und lassen ihn seines Weges ziehen. Langsam ziehen wir uns mit aller Vorsicht zurück. Irgendwo im dichten Unterholz steht sicherlich nicht weit entfert seine Familie, mit der wir keinen Streit haben wollen. Das recht auffällige Streifenmuster der Steppenzebras ist bei jedem Tier anders gezeichnet.

Auf diese Art und Weise könne sich die Mitglieder einer Sippe an ihren Streifen erkennen. Aus geringer Entfernung betrachtet sind die Muster sehr aufffällig. Auf grössere Entfernung werden die Streifen jedoch zu einem idealen Tarnungsschutz. Auf diese Weise werden die Zebras vor Raubtieren geschützt. Besonders für Löwen sind Zebras ein bevorzugter Leckerbissen.

Bilder Südafrika – Ngala Lodge – Giraffen

OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
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OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
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OnTourWorld Südafrika Ngala Lodg
Südafrika

Südafrika – Ngala Lodge

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Ngala Lodge

In der Mpumalanga Provinz, am westlichen Rand des Krüger Nationalparks liegt die Ngala Lodge. Man braucht in der Regel einen geländegängigen Wagen, um zur Lodge zu gelangen. Die Umgebung um die Ngala Lodge ist pure Wildnis. Es werden von den erfahrenen und gut ausgebildeten Rangern täglich zwei Safaris und zwar früh morgends vor Sonnenaufgang und spät Nachmittags bis in den Einbruch der Dunkelheit durchgeführt. Auf diese Weise haben wir auch nachtaktive Tiere beobachten können. Die Pirschfahrten werden in offenen Landrovern durchgeführt. Der Park ist durch eine großartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren geprägt. Die Naturschönheiten dieser Region haben uns immer wieder aufs Neue gefesselt und uns in ihren Bann gezogen.

Dieser luxuriöse Traum von Afrika grenzt nördlich an den Krüger Nationalpark und liegt etwa 515 Kilometer von Johannesburg entfernt. Die Anreise führt uns durch die herrlichen Drakensberge, vorbei am berühmten Blyde River Canyon, dem Grand Canyon Südafrikas und durch den Strydom-Tunnel. Die Ngala Game Lodge liegt im südafrikanischen Lowveld am Ufer des Mopane Flusses im Norden des Tierschutzgebiets, während sich das Ngala Tented Safari Camp, das luxuriöse Zeltcamp, am Ufer des nur saisonal Wasser führenden Timbavati Flusses befindet. Die Landschaft ist im allgemeinen flach und leicht gewellt. Die Hauptform ist Buschsavanne mit Waldstreifen entlang des Timbavati, der das Gebiet von West nach Ost durchfließt.

Unser Ranger ist ein erfahrener und ausgebildeter Wildhüter und zugleich auch Spurensucher. Wildbeobachtungsfahrten führen uns im offenen Geländewagen (Landy) durch das etwa 15.000 ha große wildreiche Gebiet, das vor allem für seine vielen Löwen bekannt ist. Ngala heißt auch Löwe auf Shangaan.

Die Lodge war das erste private Safari-Reservat im weltberühmten Krüger Nationalpark. Ngala hat exklusive Nutzungsrechte über 15000 von den zwei Millionen Hektar des Krüger Nationalparks, der eine der artenreichsten und wichtigsten Großwild-Parks des Kontinents ist. Auf unserer ersten Safari wollen wir einen der „Big Five“ sehen. Im offenen Landrover Defender pirschen wir durch die Busch-Savanne. Unser Ranger sitzt am Steuer und sein Helfer positioniert sich vorne auf einen kleinen Sitz über dem linken Kotflügel, damit bei gesichtetem Wild sofort Meldung erfolgen kann.

Es dauert nicht lange und wir treffen zuerst auf eine kleine Herde von Elefanten. Wir nähern uns den gewaltigen Tieren vorsichtig bis auf wenige Meter. Der Bulle wedelt kräftig mit den Ohren und trompetet hektisch, was unseren Ranger sofort veranlasst, die Fluchtdistanz zu vergrößern, indem er den Rückwärtsgang einlegt. Auf eine direkte Konfrontation wollen wir uns nicht einlassen. Afrikanische Elefanten sind die größten Landsäugetiere der Erde. Bullen erreichen eine Höhe von über 3 m, und wiegen bis zu 6 Tonnen. Die Stoßzähne wiegen um die 60 kg. Elefantenkühe werden ca. 2,50 m groß und sind 3000 – 3500 kg schwer. Die Ohren der Elefanten erreichen eine Höhe von 2 m und eine Breite von 1,5 m. Die Haut der riesigen Tiere hat eine Stärke von 3 cm. Sie benötigt ausreichende Pflege, die in Schlammbädern vorgenommen wird.

Elefanten hören und riechen hervorragend, das Sehvermögen ist jedoch ziemlich schwach. Ihre Nahrung besteht aus Kräutern und Büschen, Blättern und Zweigen, Wurzeln und Baumrinden. Früchte sind für Elefanten eine Delikatesse. Die Elefanten haben einen Nahrungsbedarf von ca. 300 kg am Tag, weshalb sie ungefähr zwei Drittel ihrer Lebenszeit fressend verbringen. Der große Nahrungsbedarf führt dazu, daß für andere Tierarten der Lebensraum immer kleiner wird. Zudem können die Elefanten, die auf ihrer Wanderschaft große Strecken zurücklegen, nicht von Zäunen und Absperrungen aufgehalten werden. Sie reißen diese einfach nieder.

Hierdurch verlassen auch andere Tierarten den Park, die in aufwendigen Aktionen neu angesiedelt werden. Für das Schlafen bleiben den Elefanten nur 4 bis 5 Stunden. Die Hauptfutterzeiten sind morgens, nachmittags und nachts. Die Familie bildet einen Zusammenschluß von Elefantenkühen mit allen Kindern. Angeführt wird eine Gruppe von der größten, zumeist auch ältesten Elefantenkuh. Sie bestimmt wo und in welchem Tempo es hingeht. Junge männliche Nachwuchstiere verlassen die Familie mit 12 bis 13 Jahren.

Die Bullen schließen sich zu kleinen Herden von cirka 10 Tieren zusammen oder sie leben als Einzelgänger. Wenn Bullen fortpflanzungsfähig werden, machen sie sich auf die Suche nach einem passenden Weibchen. Nach 22 Monaten Tragzeit bringt die Elefantenkuh ein Kalb zur Welt. Die Kommunikation der Elefanten findet über Infraschall statt. Dabei werden sehr tiefe Töne, die für das menschliche Ohr nicht hörbar sind, abgegeben. Die Elefanten haben eine Lebenserwartung von etwa 60 Jahren. Ihr Tod wird durch den Zustand des Gebisses bestimmt. Elefantenzähne wachsen zeitlebens nach. Sie haben pro Kiefernhälfte 6 Zähne. Sobald diese aufgebraucht sind, endet auch das Leben eines Elefanten.

Auf unserer weiteren Pirschfahrt treffen wir auf eine Gruppe Zebras, die gerade unter einer schattigen Baumgruppe Rast macht. Das gibt genügend Zeit für uns, die Tiere in Ruhe zu beobachten. Ausgesprochen bemerkenswert ist das Gruppenverhalten der Zebras. Die Tiere leben in kleineren Verbänden von bis zu 20 Tieren, die von einem Leithengst angeführt werden. Die Familien bleiben normalerweise über lange Jahre zusammen. Geht einmal eines der Tier verloren, suht die Gruppe oft tagelangt nach ihm. Nach der mehrstündigen Pirschfahrt brauchen auch wir jetzt eine kleine Pause. Die vielen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. Brigitte erfrischt sich an den mitgebrachten Getränken aus der Kühlbox.

Bilder Südafrika – Ngala Lodge

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OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
Südafrika

Südafrika – Mala Mala Lodge

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Krüger Nationalpark – Mala Mala Lodge

Im weltbekannten Krüger-Nationalpark, dessen Ausdehnung ungefähr der Fläche Belgiens entspricht, sind Elefanten, Löwen, Leoparden, Nilpferde, Büffel, Zebras, Giraffen, Gnus und viele andere Tierarten zu Hause. Man kann hier die Big Five mit ein wenig Glück zu Gesicht bekommen.

Gegründet wurde der Krüger Nationalpark im Jahre 1898 um das Wildleben im südafrikanischen Lowveld zu schützen. Heute ist der Nationalpark mit fast 2 Millionen Hektar weltweit einmalig in seiner Vielfalt von Lebensformen. Der größte Nationalpark Südafrikas ist die Heimat für eine imposante Vielfalt von Arten: 336 Bäume, 49 Fisch-, 34 Amphibien-, 114 Reptilien-, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten können Sie hier antreffen.

Die ideale Zeit den Krüger Park zu besuchen ist von April bis August, da das Klima gemäßigt und trocken ist, und der Busch ausgedünnt und das Gras noch niedrig ist.

In der Regenzeit vom November bis Februar wird es heiß und feucht, und wegen der Mücken herrscht erhöhte Malariagefahr.

Der Krüger Nationalpark wird gerne als die Perle Südafrikas bezeichnet. Abenteuer bis zum Horizont: Hier, wo Giraffen, Elefanten und Löwen Zuhause sind, dürfen sich Menschen nur in sicherer Umgebung aufhalten. Wir haben uns die Mala Mala Lodge als Standort für unsere Tierbeobachtungen ausgesucht.

Mala Mala ist eine der ältesten und bekanntesten Lodges im Sabi Sands Gebiet. Die riedgedeckten Rondavels sind mit 2 Bädern, Klimaanlage, Telefon und Terrasse ausgestattet. Die exzellente Küche und der Service sind weltbekannt. Außerdem stehen zwei Pools und eine Bar zur Verfügung. Für einen Aufenthalt eignen sich am besten die Monate von Juni bis September. Dann sind die Tierbeobachtungen am schönsten. Der afrikanische „Winter“ ist sehr trocken, und so trifft man viele Tiere an den wenigen Wasserstellen. Außerdem ist das Gras der Savannen niedriger.

In dieser Jahreszeit kann man dann weiter und besser sehen und die Wildtiere besonders gut beobachten. Mit knapp 20.000 Quadratkilometern Fläche ist der Park etwa so groß wie Hessen. Knapp 2.000 Kilometer Straße stehen den Gästen für Pirschfahrten zur Verfügung. Doch wer das Nashorn im Busch oder den Gepard auf Jagd entdecken will, sollte die Langsamkeit entdecken.

Wir entspannen Abends nach dem Jagdstress des Tages ein wenig an der berühmten Bar in der Mala Mala Lodge. Ernest Hemingway war bereits hier und natürlich viele weitere berühmte „Persönlichkeiten“. Wohin das Auge auch schweift, es fängt immer wieder die unzähligen Trophähen an den Wänden ein. Die Bar ist ein idealer Treffpunkt für den abendlichen Smaltalk, bei dem man über die Erlebnisse der vergangenen Safari plaudern kann.

Die Zimmer bestehen aus Rundbungalows, die für die hiesigen Verhältnisse komfortabel und großzügig ausgestattet sind. Das schützt aber nicht vor den Gefahren der Wildnis. Trotz „Autan und Co.“ wird Jürgen am Abend von einem Skorpion gebissen. Die Folgen: Kreislaufkollaps, Erste Hilfe, Ausfall des Abendessens und Übelheit, Schwindel bis zum nächsten Morgen. Dann ist aber alles überstanden. Jürgen hat das „Biest“ noch unter der Decke erwischt und gekillt, damit es identifiziert werden kann. Gott sei Dank war es eines der nicht tödlichen giftigen Exemplare.

Südafrika – Krüger Nationalpark – Mala Mala Lodge

Suedafrika Mala Mala Lodge 021
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
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OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
Südafrika

Südafrika Pretoria Blue Train

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Pretoria und Blue Train

Von Pretoria nach Kapstadt, das ist unsere Route. Die Fahrt mit dem Blue Train ist natürlich kein billiges Reisen, aber es ist schon ein „besonderes Erlebnis“. Einer der luxuriösesten Nostalgiezüge, der „Blue Train“, führt uns auf einer Tour durchs südliche Afrika, die 1998 vom World Travel Award zur schönsten Zugreise der Welt gekürt wurde. In einer 25-Stunden-Fahrt fahren wir von der Hauptstadt Pretoria quer durch Südafrika nach Kapstadt. In exklusivem Ambiente, das an den Orient-Express erinnert, kann man im „Blue Train“ das beeindruckende Landschaftsbild gemächlich an sich vorbeiziehen lassen.

Wir kommen aus dem Krüger Nationalpark mit unserem Wagen in Pretoria an. Am übernächsten Tag wollen wir mit dem „Blue Train“ von Pretoria nach Kapstadt zurück reisen. Nach unseren Erlebnissen auf verschiedenen Safaris in den Lodges Mala_Mala und Ngala gönnen wir uns zwei Tage Entspannung in Pretoria. Das Hotel stimmt bereits auf die Reise mit dem Blue Train ein. Es ist im typischen Südafrikanischen Kolonialstil eingerichtet.

Der Aufenthaltsraum im Erdgeschoss des Hotels ist voll von nostalgischen Erinnerungen an den Blue Train und den Rovos Rail. Es gibt ausreichend Bücher, in denen man die Geschichten dieser berühmten Züge nachlesen kann.

Die Wände sind mit überdimensionalen Motiven der Züge dekoriert. Alte Fotoaufnahmen dokumentieren die ersten Fahrten des Blue Trains. Darunter sind ihre Gründer in diversen Posen zu sehen. In der nostalgischen Bar des Hotels kann man sich in tiefen Clubsesseln niederlassen und lesen oder relaxen oder sich bedienen lassen.

Nach den anstrengenden letzten Tagen auf unsereren Safaris ist dies auch nötig. Wir nutzen den Aufenthalt in Pretoria, um die Stadt kennenzulernen und besuchen das sehenswerte Nationalmuseum.

Am übernächsten Tag werden unsere Koffer bereits früh morgens vom Zugpersonal abgeholt, so dass wir nur mit unserem Handgepäck versehen die Eincheck-Prozedur vorzunehmen brauchen. Auf einem roten Teppich werden wir von unserem Stewart in unser Zugabteil geleitet, nicht ohne die vorher übliche Champagner – Begrüßung über uns ergehen zu lassen. Jedes Abteil im Blue Train verfügt über ein eigenes Badezimmer mit Dusche oder Vollbad, Telefon, Fernseher und eine individuell einstellbare Klimaanlage. Auf einem Videokanal kann man kurze Dokumentarfilme über die Region sehen, durch die der Zug gerade fährt, während eine große Leinwand im Clubwagen dank einer Kamera, die vorn auf die Lokomotive montiert ist, einen Ausblick auf die Schienenstrecke gewährt. Das professionell ausgebildete und freundliche Personal steht uns rund um die Uhr zur Verfügung. Der 380m lange Zug hat 18 Waggons, bietet Platz für 84 Fahrgäste und 27 Mitarbeiter und fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h unserem Ziel entgegen.

Bilder Südafrika – Pretoria und Blue Train

OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
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OnTourWorld Südafrika Drakensberge
Südafrika

Südafrika – Drakensberge

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Drakensberge

Die Drakensberge („Drachenberge“) sind das höchste Gebirge Südafrikas. Sie erstrecken sich über rund 1000 km in Nord-Süd-Richtung vom nordöstlichen Mpumalanga bis in die Provinz Ostkap also vom Krüger-Nationalpark im Norden bis zur Garden Route im Süden. Die eigentliche Heimat der Namen gebenden Drachen ist aber die Gegend zwischen Sentinel und Rhino Peak, wo sich die Berge über hundert Kilometer hinweg eine durchschnittliche Höhe von 3050 Metern haben und erhaben aus den Midlands, jener Region zwischen der Küstenstadt Durban und den Bergen selbst mit ihren sanften grünen Gipfeln, aufragen. Die schroffen Bergspitzen ähneln in der Gesamtansicht tatsächlich dem gezackten Rücken eines Drachens. Diese massiven Gebirgszüge mit ihren Dreitausendern, im Winter mit Schnee bedeckt, bieten tiefe Schluchten, Zinnen, Kämme, Höhlen, Überhänge und werden nicht umsonst in der Sprache der Zulu „Quathlamba“ genannt: „Barriere der aufrecht stehenden Speere“. Die 3000m hohe, alpin anmutende Abbruchkante bildet die natürliche Grenze zu Lesotho, wobei der Sani-Paß, der in das Königreich Lesotho führt, mit 2874m Höhe die höchste Paßstraße in Südafrika ist.

Grenze zu Lesotho ist täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist Piertermaritzburg. Besonders zu empfehlen sind die Nord-Drakensberge bei Mount-aux-Sources und die Zentral-Drakensberge beim Cathedral Peak und Giant’s Castle. Die Touristenrouten in diesem Gebiet sind mit einem braunen Schild markiert, das einen Lämmergeier zeigt. Besonders gut Bergwandern und Klettern kann man auf dem 3194m hohem Cathkin Peak, der einen herrlichen Rundblick bietet. Der „Royal Natal National Park“, einer der schönsten Südafrikas, hat über 20 verschiedene Wanderwege. Unvergesslich ist der Blick auf die Bergformation des „Amphihteater“. Fast die gesamte Gebirgskette ist Nationalpark-Gebiet, besonders geschützt wegen seiner zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Sie haben sich in dieser einmaligen Kombination aus reißenden Bergflüssen, die tiefe Schluchten in die Erde gefressen haben, Wasserfällen, die in schmale Canyons stürzen, und pilzartigen Bergkegel, die aus den Tälern wachsen, angesiedelt und erhalten. So gelten die Drakensberge als einer der ganz wenigen Plätze der Erde, an denen sich noch Artgeier in freier Wildbahn beobachten lassen. An die 90 Prozent der Tageslichtzeit verbringen sie im Flug und legen dabei an einem einzigen Tag bis zu 700 Kilometer zurück – unsere Wanderetappen-Bilanz sieht wesentlich bescheidener aus.

Um die klare Bergluft, die märchenhafte Athmosphäre, die Wasserfälle, Wildblumen und die Vogelwelt richtig erleben zu können, empfielt es sich mindestens eine Übernachtung in einem der zahlreichen Familienhotels im Vorland einzuplanen.

Wer längere Touren plant, sollte sich dringend im eigenen Interesse bei der Natal Parkbehörde abmelden (Tel.: 0331/845 1000). Falls etwas auf den schlechten, unbefestigten Straßen passiert, wären Suchtrupps in dem riesigen Gelände sonst völlig überfordert. Spektakulärster Teil der Drakensberge aber ist das : Über die 500 Meter hohe, steil abfallende Felswand zwischen Sentinel und Eastern Buttress stürzt der Tugela-River 850 Meter tief in fünf Stufen zu Tal. Den Wasserreichtum der Landschaft symbolisiert schon der Name des höchsten Gipfel des Plateaus, des 3282 Meter messenden Mont-aux-Sources „Berg der Quellen“, der nach den nicht weniger als acht hier entspringenden Flüssen benannt wurde. Das ganze Gebiet der Drakensberge ist ausgesprochen sehenswert und man sollte ausreichend Zeit für all die Sehenswürdigkeiten einplanen.

Bilder Südafrika – Drakensberge

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Südafrika - George
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – George

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – George

George ist die größte Stadt der Garden Route und liegt etwa 20 km landeinwärts zu Füßen der Outeniqua Berge. Landschaftliche Schönheit und außerordentliche Sportmöglichkeiten sind Hauptmerkmale der Stadt.

Die *Montag* und *Outeniqua* Golfplätze auf Fancourt gehören zu den Top 10 Golfplätzen Südafrikas. Zusammen mit 3 weiteren exzellenten Golfplätzen machen sie George zu einem Mekka für Golfer. George ist ebenfalls Start- und Endpunkt der berühmten Outeniqua Choo-Tjoe Bahn. Das ist eine dampfgetriebene Schmalspurbahn, die in einer herrlichen Landschaft zwischen George und Knysna verkehrt. Bei einem Stadtausflug stellen wir fest, dass überall in George kleine Parks zu finden sind, die von blühenden Bäumen umsäumt sind. Das Städtchen ist hübsch und beschaulich und einen Abstecher auf der Gardenroute wert. Wir wohnen drei Tage über Sylvester und Neujahr im Fancour-Hotel, das direkt in die Golfanlage integriert wurde.

Für Golfer ist dies ein idealer Standort, zumal der 18-Loch-Golfplatz eine echte Herausforderung ist. Er darf nur mit einheimischen Caddys begangen werden, die bei jedem Schlag die nötigen Tips für ein perfektes Spiel parat haben. Dies ist auch eine besonders sympatische Art der Arbeitsbeschaffung. Die Caddys warten bereits früh morgens seit Stunden, um vom Golfpro für die Arbeit des Tages ausgesucht zu werden. Ein seltsamer Anblick sind die Taucher, die in den Teichen auf dem Fancourt – Golfplatz nach verschlagenen Bällen fischen.

Bilder Südafrika – George

Südafrika - George
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OnTourWorld Südafrika Plettenberg Bay
Südafrika

Südafrika – Plettenberg Bay

von Joe OnTour 2. Juli 2017
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Südafrika – Plettenberg Bay

Plettenberg Bay wurde nach dem Gouverneur Joachim von Plettenberg benannt, der die Bucht 1778 unter die Verwaltungshoheit der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft stellte. Die Kompagnie nutzte den Ort vorwiegend als Hafen für die Holzverschiffung. Später wurde hier eine Walfangstation erbaut, welche 1920 ihre Tätigkeit einstellte.

An der Stelle der ehemaligen Walfangstation steht heute eine exklusive Hotelanlage. Das Beacon Island gehört zu den bekanntesten Hotels an der Gardenroute und hat bei der Entwicklung Plettenberg Bays zum exklusiven Badeort entscheidend mitgewirkt.

Heute gibt es natürlich eine Fülle weiterer erstklassiger Hotels und Lodges, sowie zahlreiche B & Bs, Gästehäuser, Appartments und Campingplätze. *Plett* – wie der mondäne Badeort von Südafrikanern schlicht genannt wird – kann den schönsten Stränden an der Garden Route aufwarten. Sie ziehen sich über viele Kilometer ganz um die Bucht herum.

Die Wassersportmöglichkeiten sind vielfältig, und oft kann man Wale und Delphine in der Bucht beobachten. Diverse andere Sportarten, u.a. Fallschirmfliegen, können hier ebenfalls betrieben werden

Von Plettenberg aus fahren wir in das Naturreservat Tsitsikamma Forest mit seinen bekannten Gelbholzbäumen, einer langen im Wald und über eine tiefen Schlucht gelegenen Hängebrücke und seinen unvergesslichen meterhohen Meereswellen die mit lautem Getöse an den Klippen zerbersten. Von einem Aussichtspunkt am oberen Ende der Bucht hat man einen phantastischen Rundumblick.

Die weitläufigen weissen Sandstrände laden zum Verweilen und Baden ein. Leider haben wir nur zwei Tage Aufenthalt in Plettenberg vorgesehen, so dass wir es vorziehen, die nähere Umgebung zu erkunden.

Bilder Südafrika – Plettenberg Bay

OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
Suedafrika Plettenberg Bay 009
OnTourWorld Südafrika Plettenberg Bay
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OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
Südafrika

Südafrika – Cape of Good Hope

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Cape of Good Hope

Südlich von Kapstadt erstreckt sich die Kaphalbinsel mit dem Cape of Good Hope Nature Reserve, seit 1939 ein Naturschutzgebiet, das Antilopen, Strauße, Zebras und Paviane beherbergt und dem noch etwas weiter nordöstlich gelegenen 200 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Cape Point. Es bietet eine tolle Aussicht über die gesamte Falsebay und die tosende Brandung am Kap der Stürme. Hier entstand die Legende vom fliegenden Holländer, als 1641 der holländische Kapitän Hendrick van der Decken sich auf dem Weg von den Gewürzinseln der ostindischen Molukken nach Europa befand. Vor Cape Point hat er gegen die raue See angekämpft. Als das Schiff zu sinken drohte, schloss der Kapitän in seiner Panik einen Pakt mit dem Teufel. Seit dieser Zeit kreuzt das Geisterschiff des Holländers mitsamt seiner Geisterbesatzung über die Meere und bringt demjenigen Unglück der es sieht.

Unsere Fahrt führte entlang der Atlantikküste zum Cape Point und zum Cape of Good Hope Nature Reserve. Keines von beiden Kaps ist wirklich der südlichste Punkt Afrikas. Der liegt etwa 150 km weiter Richtung Südosten. Am Cape Agulhas treffen die beiden grossen Meere Atlantik und Indischer Ozean zusammen. Für die frühen Seefahrer war jedoch das Kap der Guten Hoffnung der Wendepunkt. Erst wenn man dieses „Kap der Stürme“ passiert hatte, hatte man es geschafft.

Unsere Anfahrt endet auf einem grossen Parkplatz, wo es einen Imbiss sowie ein exklusives Restaurant mit herrlichem Meerblick gibt.

Ein unvergessliches Schauspiel bekommt man alljährlich zwischen Mai und Dezember bei Hermanus geboten. Um ihre Jungen zur Welt zu bringen, tauchen im Mai als erste die Buckelwale in der Bucht auf.

Etwa einen Monat später erreichen auch die ersten Grauwale den Schutz vor den Stürmen des Atlantiks. Die Wale kommen dicht an die Küste, allein oder in kleinen Gruppen, zur Paarung oder zum Kalben und zur Aufzucht ihrer Jungen. Die bergige Kaphalbinsel mit ihren zahlreichen idyllischen Tälern, Buchten und Stränden ist für Naturliebhaber ein beeindruckendes Erlebnis.

Nirgendwo auf der Welt hat sich eine vergleichbare Vegetation aus Orchideen, Heideflora, Farnen sowie bizarren Proteafeldern, den Nationalpflanzen Südafrikas, etabliert. Die schmale Halbinsel verjüngt sich bis zum Felsen am Cape Point, der steil in die tosenden Wassermassen des atlantischen Ozeans abfällt. Etwas weiter Richtung Südosten liegt Cape Agulhas, der südlichste Punkt des Kontinents.Tückische Felsnadeln, denen dieses Kap den Namen verdankt, haben von jeher Angst und Schrecken unter gestandenen Seeleuten verbreitet. Wohl zurecht, denn so manches Schiff fand dort sein Ende. Die Wracks sind heute im Schiffswrackmuseum in Bredasdorp zu sehen. Am Cape Agulhas befindet sich der zweitälteste Leuchtturm Südafrikas.

Bilder Südafrika – Cape of Good Hope

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OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
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OnTourWorld Südafrika Gardenroute
Südafrika

Südafrika Gardenroute

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Reiseziel Südafrika – Gardenroute

Unser Weg führt uns entlang an der Gardenroute. Die Outeniqua-Berge bilden zusammen mit den Tsitsikamma Mountains den nördlichen Rand der Garden Route. Diese Gebirgsketten sind die Hauptursache für das relativ feuchte Klima (und den höheren Niederschlag) in der südlichen Küstenregion, welcher zum Gedeihen von einheimischen Wäldern und zum Teil üppiger Vegetation geführt hat. Der Artenreichtum der Pflanzenwelt ist zwar hoch, aber nicht so hoch wie in der westlichen Kapregion. Die Garden Route trägt ihren Namen also allein wegen des höheren Niederschlags und der Wälder, nicht wegen des Artenreichtums der Pflanzen. Weiter gehts durch den Tsitsikamma Coastal Park und die Swart-Berge mit den unterirdischen Cango-Höhlen. Die ausserordentliche Pflanzenvielfalt hat dieser Strecke ihren Namen gegeben. Die Region Jeffrey’s Bay ist insbesondere bei Wellenreitern beliebt. An der St. Francis Bay findet man breite Strände zum Baden und Muschelsammeln. Die Lagune am Paradise Beach ist ein Vogelschutzgebiet mit Flamingos und Schwänen. Zwischen Knysna und George liegt ein eindrucksvolles Seengebiet. Den Beinamen Garden City verdankt George dem riesigen Baumbestand. Bei Oudtshoorn besuchten wir mehrere Straußenfarmen.

Die Garden Route ist ein Muss für jeden, der in Südafrika Urlaub macht. Knysna, Mossel Bay, George, Plettenberg Bay und Oudtshoorn in der Kleinen Karoo und die zahlreichen Naturparks entlang der Gardenroute bieten alles, was zu einem Südafrika-Aufenthalt gehört.

Die Garden Route ist eines der schönsten und beliebtesten Reiseziele in Südafrika. Sie beginnt bei Gouritsmond (südwestlich von Mossel Bay) bis zum östlichen Ende des Tsitsikamma-Nationalparks. Der interessanteste und eindruckvollste Streckenabschnitt liegt jedoch zwischen Mossel Bay und der Storms River Mündung im Tsitsikamma Nationalpark.

An den traumhaften Küsten der Gardenroute wechseln steile Felsklippen mit malerischen Buchten, ausgedehnte Sandstrände mit dichtem, immergrünem Regenwald. In den angrenzenden Outeniqua und Tsitsikamma Bergen entspringen zahlreiche Flüsse, die sich in weiten Bögen durch grüne Küstenebenen schlängeln und schliesslich in den Indischen Ozean münden.

Unsere Route führt uns über Stellenbosch, das ca. 50 km von Kapstadt entfernt liegt. Stellenbosch ist nach Kapstadt die zweitälteste Siedlung Südafrikas. Man befindet sich hier auf historischem Boden. Dies spürt und sieht man in Stellenbosch überall. Das historische Ambiente sowie der Charme der über 300 Jahre alten Stadt laden zum Erholen und Verweilen ein und natürlich zum Weintrinken. Stellenbosch ist ein romantisches Städtchen mit 50.000 Einwohnern, endlosen Eichenalleen, gepflegten Parks und Gärten. Die Innenstadt weist unzählige Beispiele viktorianischer, georgianischer und kapholländischer Architektur auf.

Im alten Kern von Stellenbosch findet man überall diese weißgetünchten Häuser mit geschwungenen Frontgiebeln und weißen schmiedeeisernen oder hölzernen Balkonen und Gartenzäunen. Katastrophale Feuersbrünste suchten die Stadt mehrmals heim. Die meisten historischen Gebäude wurden jedoch wieder sorgsam restauriert, so dass Stellenbosch heute zu den am besten erhaltenen Städten aus der Gründerzeit der Kapkolonie zählt. In den kleinen urigen Restaurants kann man ausgezeichnet essen und natürlich den hier angebauten hervorragenden und berühmten südafrikanischen Wein genießen.

Der Name Garden Route geht auf die Zeit der Besiedlung dieser Region zurück. Den ersten Forschern, Entdeckern und Siedlern kam diese grüne, fruchtbare Gegend wie der Garten Eden vor. Dieser Eindruck wird dem Reisenden auch heute noch vermittelt, wenn er mit offenen Augen durch die Region reist. Hier kann man schroffe Berge, Steilküsten, einsame weiße Sandstrände, tiefe Wälder und Halbwüste auf engem Raum erleben. Entlang der Küste gibt es viele kleine Badeorte, die zum Verweilen einladen.

Die Cango Caves bei Oudtshoorn gehören zu den grössten Tropfsteinhöhlen der Welt. In den weit verzweigten unterirdischen Anlagen kann man geführte Besichtigungen unternehmen. Die Tropfsteinformationen sind teilweise bunt beleuchtet. Die bizarren Tropfsteingebilde in den Höhlen bestehen überwiegend aus Kalziumkarbonat. Sie entstehen, wenn kalkhaltiges Wasser aus dem Gestein herabtropft und verdunstet. Die von der Höhlendecke nach unten wachsenden Strukturen nennt man Stalagtiten, die vom Boden nach oben wachsenden Gebilde heissen Stalagmiten. Wenn beide Tropfsteinformationen sich zu Säulen verbinden, werden diese Stalagnaten genannt. Der Weg in das Höhlensystem ist etwas mühsam und für Bandscheibengeschädigte wenig empfehlenswert aber man wird für die Mühen reichlich entschädigt.

Es ist schon ein beeindruckendes Erlebnis, die riesigen Formationen, die in jahrhunderten entsanden sind, hautnah betrachten zu können. Geschafft, der Ausgang ist wieder erreicht. Unterwegs auf unserer weiteren Route finden wir immer wieder ein Plätzchen an einem der vielen einsamen Strände, um in unberührter Natur Rast zu machen.

Auf unserer Route besichtigen wir auch eine der riesigen Straußenfarmen. Die Straussenzucht um Oudtshoorn entwickelte sich während einer langanhaltenden Dürreperiode in der Region. Als die notleidenden Farmer entdeckten, dass Strausse trotz der Trockenheit recht gut gediehen, wurden die Farmen gegründet. Das Fleisch ist sehr schmackhaft und wird mittlerweile in alle Welt exportiert. Die Zuchttiere sind nach zwei oder drei Jahren geschlechtsreif. Die Paarung findet das ganze Jahr über statt. Die Hauptpaarungszeit ist aber von April bis September. Das Männchen schabt eine ausreichend grosse Nestmulde in den Boden. Danach legt das Weibchen jeden Tag ein Ei bis ungefähr 10 bis 15 Eier vorhanden sind. Danach beginnt die Brutzeit, die etwa 42 Tage dauert. Männchen und Weibchen wechseln sich ab. Die Männchen übernehmen fast immer die „Nachtschicht“, weil sie durch ihr dunkleres Gefieder besser getarnt sind. Die Strausseneier sind die grössten Vogeleier in der Tierwelt. Ein durchschnittliches Ei ist etwa 15 cm lang, 12 cm breit und wiegt ungefähr 1,5 kg. Obwohl die Schale nur 2 mm dick ist, kann das Ei ein Gewicht von bis zu 120 kg tragen.

Auf einer benachbarten Farm finden wir eine andere Tier-Gattung. Die beeindruckenden Exemplare der Krokodile sind während einer Fütterung zu beobachten…….anschließend dösen sie in der Sonne. Unseren weitereren Weg auf der Garden Route beschreiben wir auf den weiteren Seiten.

Bilder Südafrika Gardenroute

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OnTourWorld Südafrika Kapstadt
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OnTourWorld Südafrika Gardenroute
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Niederthai
Österreich

Österreich – Niederthai

von Joe OnTour 4. Juni 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Niederthai

Niederthai (1537 m) ist der einzige Ort im Horlachtal und er besteht aus einigen Weilern in einer idyllisch anmutenden Talweitung. Hier ist auch der Ausgangspunkt zum Almwanderweg zum Larstighof, der auf 1777 m Höhe liegt.

Die Winterlandschaft im Horlachtal ist beeindruckend still und einsam. Das Panorama der Ötztaler Alpen auf der Fahrt durch das Horlachtal ist beeindruckend.

Hier sind noch urige Almgasthöfe zu finden, die in der Gaststube mit ihren handgefertigten Kachelöfen eine warme und gemütliche Atmosphäre schaffen. So kann man die Gedanken an die gerade erlebten Eindrücke in Ruhe schweifen lassen. Auf der Speisekarte stehen so profane Dinge wie Kaiserschmarren und Eintopf des Hauses.

Nach einer längeren Wanderung empfindet man diese Köstlichkeiten der Tiroler Küche aber wie Kaviar und Lachs. Untenstehend sind einige Impressionen einer wundervollen Winterlandschaft im Ötztal zu sehen. Die kleinen Freunde aus der Natur sind in Eis gebunden. Unseres Erachtens sind sie mehr wert als Skiparadiese, die man sich mit Abertausenden „teilen“ muss. Kann das jemand nachvollziehen? Dann schreibt uns doch einfach Eure Tipps in unser Forum.

Allgemeine LänderinfosÖsterreich

Österreich – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 25. Oktober 2026
Österreich

Österreich – Oetztal – Piburger See

von Joe OnTour 12. November 2017
Österreich

Österreich – Niederthai

von Joe OnTour 4. Juni 2017
Österreich

Österreich – Timmelsjoch

von Joe OnTour 29. Mai 2017
Österreich

Österreich – Hochgurgl

von Joe OnTour 27. Mai 2017
Österreich

Österreich – Hochötz

von Joe OnTour 22. Mai 2017
Österreich

Österreich – Kühtai

von Joe OnTour 18. Mai 2017
Österreich

Österreich Sulztalalm

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich Oetztal – Handwerk

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich – Wilder Kaiser

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich – Piburger See II

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Österreich

Österreich – Piburg

von Joe OnTour 10. Mai 2017
Österreich

Österreich – Larstighof

von Joe OnTour 28. April 2017
Österreich

Österreich – Ötz

von Joe OnTour 6. April 2017
Österreich

Österreich Sölden

von Joe OnTour 12. März 2017
Österreich

Österreich Piburger See

von Joe OnTour 12. Januar 2017
ÖsterreichStädtereisen

Klosterneuburg

von Joe OnTour 19. November 2015

Österreich – Oetztal – Niederthai

Kuehtai
Hochötz
Hochötz
Hochötz
Hochötz
Hochötz
Hochötz

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Praia do Amado
Portugal

Praia do Amado

von Joe OnTour 31. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Praia do Amado

Auf unserer Reise durch Portugal besuchen wir die Algarve. An der Vicentina Küste bei Carrapateira it die Playa do Amado noch ein Geheimtip.

Es gibt relativ wenige Touristen in dieser schönen Region. Lediglich Insidern ist diese Küste bekannt. Von Surfern wird sie schon seit vielen Jahrn als Favorit erkoren. Das liegt auch an den wenigen Hotels, die hier zu finden sind. Große Hotelketten sind hier nicht vertreten. So ist es nicht verwunderlich, daß nur wenige Pauschaltouristen hierher finden.

Die Natur in dieser Region ist einfch beeindruckend und ich werde hierzu noch ausführlicher berichten.

Die Vicentina Küste bei Carrapateira ist ein absoluter Hotspot und wir werden sicher wiederkommen.

Allgemeine LänderinfosPortugal

Portugal – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 25. Oktober 2026
Portugal

Praia do Amado

von Joe OnTour 31. Mai 2017
Portugal

Vicentina Amado Beach

von Joe OnTour 28. Oktober 2016
Portugal

Vicentina

von Joe OnTour 9. November 2015

Bilder Portugal - Praia do Amado

Praia do Amado
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Playa do Amado
Praia do Amado Vicentina

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Timmelsjoch
Österreich

Österreich – Timmelsjoch

von Joe OnTour 29. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Timmelsjoch

Die Timmelsjoch-Hochalpenstrase ist eine Mautstrasse, die eine Verbindung zwischen dem Ötztal (Österreich) und dem Passeiertal (Meran – Italien) herstellt. Die höchste Stelle des Timmelsjoch beträgt 2509 m.

Das Timmelsjoch hat einen Höhenunterschied von 1800 m. Auf der Österreichischen Seite im Ötztal beginnt die Timmelelsjochhochalpenstrasse bei Hochgurgl. Die Timmelsjoch – Hochalpenstrasse ist lediglich in den Sommermonaten von 6 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten ist das Timmelsjoch für Autofahrer ganz gesperrt. Die Sperre richtet sich je nach den herrschenden Schneeverhältnissen, dauert aber in der Regel von Mitte Oktober bis zum April den folgenden Jahres.

Noch im Frühjahr und im Frühsommer kann man sich einen Eindruck von den mitunter gewaltigen Schneemassen, die im Winter gefallen sind, machen. Schneeverwehungen von 6 bis 8 Metern sind keine Seltenheit. Die Strasse über das Timmelsjoch windet sich in etlichen Kehren auf der gut ausgebauten Österreichischen Seite hinauf zum Alpenhauptkamm. Hat man diesen auf 2509 m überschritten, geht es auf der Italienischen Seite in engen Kurven talabwärts. Der Ausblick auf die Südalpen ist von hier oben bei schönem Wetter gewaltig.

Es kommt nicht selten vor, dass in dieser Höhe sich das Wetter schnell ändert. So kann es besonders in den Herbstmonaten passieren, dass plötzlich Hochnebel auftritt. Dann ist absolute Vorsicht geboten. Wir hatten schon Fahrten über das Timmelsjoch, bei denen man die Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Bereits die Fahrt im Schritttempo wurde dann zum Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

Auch Ende September und Anfang Oktober kann es schon innerhalb kürzester Zeit zu Temperaturstürzen und damit zu heftigen Schneefällen in den höheren Lagen oberhalb von 1.500 m kommen. Das Umkehren nutzt dann meistens nichts mehr. Wir hatten auf einer Überfahrt solche Verhältnisse, bei denen dann reihenweise die PKW`s ohne Allradantrieb in die Hänge abseits der Strasse abgerutscht sind.

Besonders schön sind die Hochalmen im Timmelstal im Sommer und im Herbst, wenn noch kein Schnee liegt. Die Abfahrt nach St. Leonhard im Passeier führt über kühne Serpentinenbauten und durch romantisch alte Tunnelanlagen. Bei herrrlichem Sonnenschein lag Anfang Oktober bereits eine 20 cm bis 30 cm dicke Schneeschicht. Blick vom Timmelsjoch auf die Dreitausender der Nordalpen. Blick zurück auf der Abfahrt ins Passeiertal.

Bilder Österreich – Oetztal – Timmelsjoch

Timmelsjoch
Timmelsjoch
Timmelsjoch
Timmelsjoch
Timmelsjoch
Timmelsjoch
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Österreich - Oetztal - Hochgurgl
Österreich

Österreich – Hochgurgl

von Joe OnTour 27. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Hochgurgl

Hochgurgl ist in erster Linie ein Hoteldorf, das als Wintersportort gebaut wurde. Es liegt an der Timmelsjoch-Hochalpenstrasse auf einer Höhe von 2.150 m oberhalb der Waldgrenze.

Mehrere Lifte verbinden die tieferliegenden Orte mit demHoteldorf Hochgurgl. Im Winter tobt hier für wenige Monate das pure Skivergnügen. Im Sommer sind die meisten Hotels geschlossen und der Ort wandelt sich zu einem Geisterort.

Die Liftanlagen von Hochgurgl führen auf die höher liegenden Skigebiete. Eine der höchsten Gipfel für Skifahrer ist hier der Wurmkogel mit knapp über 3000 Metern. Man erreicht den Wurmkogel mit mehreren untereinander verbundenen Skiliften, das letzte Stück mit einer Sesselbahn. Die Aussicht hier oben ist einfach traumhaft.

Wenn nicht der Skirummel wäre, könnte man sogar für einen Moment innehalten und seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Die Hütte auf über 3000 Metern ist urig und spartanisch eingerichtet. Die Toilettenanlage der Hütte besteht aus einem Sitz mit freier Sicht hundert Meter tief nach unten in die Tiroler Berge. Wir sind froh, dem Skirummel zu entfliehen und begeben uns auf die Talfahrt. Als reine Bergwanderer kommen wir uns hier schon sehr deplaziert vor. Das schöne Wetter mit traumhafter Sicht auf die umliegenden Berge versöhnt uns ein wenig.

Die alpinen Seilbahnen befördern täglich Tausende von sogenannten Urlaubs- und Vergnügungssüchtigen auf die Berge; wie lange mag das wohl noch so weitergehen angesichts sich stetig und immer schneller wandelnder Klimabedingungen? Wir fragen uns immer wieder bei diesem stetig ansteigenden Massentourismus: „Schlägt die Natur irgendwann zurück ?“ Die höchsten Berggipfel sind einfach zu erreichen. Massen von Besuchern bevölkern die Berge. Der Traum vom Gipfelkreuz ist praktisch für „Jedermann“ erreichbar. Wir verlassen diesen Ort nachdenklich und mit sehr gemischten Gefühlen……

Österreich – Oetztal – Hochgurgl

Österreich - Oetztal - Hochgurgl
Österreich - Oetztal - Hochgurgl
Österreich - Oetztal - Hochgurgl
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Hochötz
Österreich

Österreich – Hochötz

von Joe OnTour 22. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Hochötz

Hochötz ist eine sonnige Hochfläche und liegt auf einer Höhe von 1900 bis 2000 m. Die sanft gewellten Hügeln von Hochötz sind von alten Zirben umgeben. Im Sommer ist hier die Alpenrosenblüte besonders ausgeprägt zu bewundern.

Von der Talstation in Ötz ( 820 m) wandert man entweder als durchtrainierter Bergwanderer bis zur Bergstation Hochötz auf 2020 m Höhe oder man fährt mit der Berbahn bis zur Bergstation und wandert von hier aus zu verschiedenen Zielen.
Blick von Hochötz in OesterreichHochötz in Oesterreich
Einer der möglichen Wanderwege führt zur Alten Bielefelder Hütte, die eine Ruine ist und nicht mehr bewirtschaftet wird. Die Gehzeit beträgt von der Bergstaton Hochötz aus rund eine Stunde. Die Ruine liegt auf einer Höhe von 2200 m. Eine andere Möglichkeit ist der Abstieg zur Neuen Bielefelder Hütte und der Acherberg-Alm, die in einem steilen Abstieg aber ohne besondere Schwierigkeit in einer halben Stunde zu erreichen sind. Von der Bergstation Hochötz hat man einen wundervollen Blick auf die Nordflanke des Acherkogels. Das Bergrestaurant der Bergstation Hochötz ist modern geführt und auf den Massentourismus ausgerichtet.

Der Aufstieg lohnt sich aber wegen des schönen Ausblicks auf die umliegenden Berge. Von hier oben starten im Sommer viele Paraglider und Gleitschirmflieger, die dann unten im Tal bei Ötz ihren Landeplatz haben.

Bilder Österreich – Oetztal – Hochötz

Kuehtai
Hochötz
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Kuehtai
Österreich

Österreich – Kühtai

von Joe OnTour 18. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Kühtai

Kühtai ist eine reine Hotelsiedlung auf einer Höhe von 2017 Metern. Kühtai liegt auf der Wasserscheide zwischen Sellraintal und Ötztal. Man erreicht Kühtai von Ötz aus über den kleinen Ort Ochsengarten. In den Wintermonaten ist hier Hochsaison, da Kühtai ein beliebter Wintersportort ist.

In den Wintermonaten ist bei ausreichenden Schneeverhältnissen die Fahrt nach Kühtai eine idyllische Angelegenheit. Der Weg führt vorbei an einem kleinen Wildbach, über den hin und wieder enge Holzbrücken führen.

Wir haben einen guten Winter erwischt mit ausreichendem Schnee. Dank der Steigkraft unseres Landys haben wir aber kein Problem, die engen und steilen Windungen zu erklimmen. Im Gegensatz zu den meisten normalen PKW`s, die diese Strecke nur mit ausreichender Winterausrüstung schaffen. Die Fahrt geht vorbei an hochverschneiten Almhütten.

Oft führt nur ein Trampelpfad zu den Hütten, wenn sie denn bewohnt sind. Zieht eine kleine Rauchfahne aus dem Schornstein, ist dies der Fall. Die Landschaft mutet an wie in einem Wintermärchen. Unberührt und still bis auf die gelegentlichen Schreie eines Bussards in den Lüften. Bis wir den Ort Kühtai erreichen. Im Dorfstadl ist bereits der Bär los. Massen von Ski-Touristen bevölkern die urige Almhütte, die unserem Freund Kurti aus Ötz gehört.

Das ist nicht unsere Vorstellung von Winterzauber. Also verlassen wir diesen Ort der Kommerzialisierung der Natur schnell wieder. Nach einem letzten Blick auf die prall gefüllten Skipisten erreichen wir den Ortsausgang von Kühtai.

Nur wenige Kilometer weiter empfängt uns wieder die Welt, die wir so lieben. Einsame Almhöfe und eine Natur, die nur sich selbst braucht und nicht auf den Tourismus angewiesen ist. In dieser Gewissheit fahren wir durch die tief verschneite Landschaft dem Tal entgegen. Wir stellen fest, dass es immer schwieriger wird, Orte zu finden, an denen man in unberührter Natur entspannen und zu sich selber finden kann.

Bilder Österreich – Oetztal – Kühtai

Kuehtai
Kuehtai
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Sulztalalm
Österreich

Österreich Sulztalalm

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Sulztalalm

Die Vordere Sulztalalm (1898 m) liegt in einer beschaulichen Talweite an der Waldgrenze. Die Alm wird von einer freundlichen Gastwirtschaft bewirtet. Weiter talaufwärts führt der Weg zur Hinteren Sulztalalm und anschließend zur Amberger Hütte.

Die Sulztalalm erreicht man vom Ortsende Gries aus, indem man dem breiten Fahrweg durch die innersten Wiesen von Gries taleinwärts folgt. Von hier aus überquert man den Bach und die Steinstufe zur Vorderen Sulztalalm.

Die Natur zeigt sich auf unserer Wanderung von ihrer prächtigsten Seite. Blick in die Eiswelt des Hochstubai vom Sulztal aus gesehen. Die Almwiesen sind mit Almblumen und Kräutern prall gespickt.

Es ist ein wunderschöner Anblick, die prächtig blühenden Wiesen auf der Wanderung zu betrachten. Die Luft ist erfüllt von den Düften der Wiesenkräuter und wir atmen die Bergfrische in vollen Zügen ein.

Bilder Österreich – Sulztalalm

Sulztalalm
Sulztalalm
Sulztalalm
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Sulztalalm
Sulztalalm
Sulztalalm
Sulztalalm
Sulztalalm

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Ötztal Handwerk
Österreich

Österreich Oetztal – Handwerk

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich Oetztal – Handwerk

Die altertümliche Handwerkskunst nimmt im Ötztal einen eher bescheidenen Rahmen ein. Lediglich für den Eigenbedarf findet man noch kleine Betriebe, die vorwiegend auf den bäuerlichen Ursprung zurückzuführen sind.

In Ötz finden wir einen Bauern, der für seinen Betrieb ein kleines Sägewerk unterhält und je nach Bedarf hier noch seine Baumstämme, die er aus dem eigenen Wald holt, bearbeitet.

Die Maschinerie des Sägewerks mutet urzeitlich an, erfüllt aber noch ihren Zweck. In einem Blockrahmen sind mehrere Sägeblätter untergebracht, die über ein Kettenwerk angetrieben werden. Der Baumstamm wird auf seiner Bahn mit einer Zange gehalten und über das Kettenwerk in die auf und ab rotierenden Sägen gezogen. Auf diese Weise werden aus dem Stamm je nach Größe acht bis zehn Bretter geschnitten. Der Bauer erzählt uns, dass er die Maschine selbst pflegt und repariert. Die Sägeblätter müssen von Zeit zu Zeit geschliffen werden. Das Sägewerk besteht vorwiegend aus reiner Mechanik. Bei dieser Arbeit ist noch die pure Muskelkraft gefordert.

Da hat sich seit Hunderten von Jahren nichts geändert. Wie lang dieses Kleinod wohl noch der Nachwelt erhalten bleibt? In anderen Regionen muss man wohl lange nach solchen handwerklichen Einrichtungen suchen. Oft sind sie heute bereits allenfalls in einem Museum zu finden.

 

Bilder Österreich Oetztal – Handwerk

Ötztal Handwerk
Ötztal Handwerk
Ötztal Handwerk
Ötztal Handwerk
Ötztal Handwerk
Ötztal Handwerk
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Wilder Kaiser
Österreich

Österreich – Wilder Kaiser

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Wilder Kaiser

Wir haben uns in Going beim „Stanglwirt“, einem Biohotel für ein paar Tage einquartiert. Die Hotelanlage ist ursprünglich und komfortabel. Für unsere Bergwanderungen am Wilden Kaiser ist es ideal gelegen.

Die Besteigung des Wilden Kaisers nehmen wir bereits früh morgens in Angriff. Wir haben uns einen direkten Aufstieg ausgewählt, der quer durch den Wald am unteren Fuß des Wilden Kaisers führt. Am Oberen Waldrand müssen wir diverse Schotterfelder queren. Danach kraxeln wir über einen schmalen Klettersteig direkt unterhalb der Gruttenhütte (auf dem Bild – rechts neben der Gruttenhütte) aufwärts.

Die Gruttenhütte am Wilden Kaiser ist eine der vielen Stationen für Wanderer auf der hier vorbeiführenden Höhenwanderroute. Auf unserer Bergwanderung zum Wilden Kaiser werden wir urplötzlich von schlechtem Wetter überrascht. Eine Nebelwand zieht so stark zu, dass wir nur noch 2o Meter weit sehen können. Innerhalb von 10 Minuten klart sich das Wetter wieder auf.

In den Bergen muss man mit ständig wechselnden Wettersituationen rechnen. Das Panorama des Wilder Kaisers ist bizarr und beeindruckend. Von der Gruttenhütte haben wir einen schönen Blick ins Tal.

Es war für den ersten Tag eine ziemlich anstrengende Klettertour und wir sind froh, dass wir den Aufstieg hinter uns haben. Nach einer ausgiebigen Mittagsjause beginnen wir den Abstieg von der Gruttenhütte, der uns an diversen Geröllfeldern vorbeiführt. Teilweise liegt sogar jetzt im Spätsommer noch etwas Schnee in den Bergen. Der Wanderweg talwärts ist lange nicht so beschwerlich, wie der Aufstieg. Auf dem nebenstehenden Bild kann man gut die Wegführung erkennen, die immer unterhalb der Spitzen des Wilden Kaisers entlangführt.

Der Rückweg führt zuerst immer quer zum Wilden Kaiser mit Blick ins Tal und windet sich dann später in kleinen Serpentinen direkt durch den unterhalb liegenden dichten Wald. Blick auf den Wilden Kaiser, in der

Blick auf die Gruttenhütte mit Wildem Kaiser. Auf dem Rückweg müssen diverse Geröllfelder gequert werden.

Bilder Österreich – Wilder Kaiser

Wilder Kaiser
Wilder Kaiser
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Wilder Kaiser
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Wilder Kaiser
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Piburger See im Sommer
Österreich

Österreich – Piburger See II

von Joe OnTour 12. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Piburger See – Sommer

Der Piburger See liegt auf einer Höhe von 915 m mit einer Länge von 800 m und einer Tiefe von 30 m. Er ist einer der wärmsten Seen in Tirol. Von Ötz aus ist er zu Fuss in einer halben Stunde zu erreichen. Der See wurde durch einen Bergsturz gebildet. Er ist zum strengen Naturschutzgebiet erklärt worden.

Unbedingt zu empfehlen ist eine Rundwanderung um den See, die über teilweise schmale Waldpfade unmittelbar am See entlang führt.

Bei dieser Wanderung hat man immer einen direkten Kontakt zum See und oft einen schönen Blick auf die benachbarten Gipfel der Tiroler Berge. Der See ist in der Tat ein Kleinod, wenn man die Fortune hat, ihn zu einer wenig touristisch frequentierten Zeit zu besuchen. Man könnte meinen, in der Wildnis von Kanada unterwegs zu sein, wäre da nicht das Bewusstsein, sich in sicherem Territorium zu bewegen.

Der Rundwanderweg schlängelt sich auf und ab rund um den See und er führt vorbei an Felsvorsprüngen und oft steil abfallenden Uferpassagen oder auch an ebenen Stellen, an denen man direkt ans Seeufer gelangt.

Beeindruckend ist die Flora rund um den See. Steil aufsteigende Felsformationen sind mit dichtem Baumbestand und Farnen, Moosen und dichtem Unterholz bewachsen. Die Rundwanderung ist auch für Ungeübte mit etwas Enthusiasmus in einer 3/4 Stunde zu schaffen. Ein wundervoller Sonnenuntergang belohnt unseren Ausflug zum Piburger See.

Österreich – Oetztal – Piburger See – Sommer

Piburger See im Sommer
Piburger See im Sommer
Piburger See im Sommer
Piburger See im Sommer
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Österreich - Oetztal - Piburger See im Sommer
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Piburg
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Piburg
Österreich

Österreich – Piburg

von Joe OnTour 10. Mai 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Piburg

Das Dorf Piburg liegt etwas oberhalb des Piburger Sees auf 970 m und es besteht lediglich aus einigen schönen alten Häusern. Man erreicht es von Ötz aus auf der kurvigen Straße mit dem PKW nach 3 Kilometern. Schöner und sehr zu empfehlen ist der beschilderte Wanderweg von Ötz aus. Man wandert durch eine wenig frequentierte wunderschöne typisch Tiroler Landschaft und erreicht den Piburger See nach etwa einer 3/4 Stunde. Von da aus sind es noch 15 Minuten bis zum Ort Piburg.

In der Dorfmitte von Piburg steht dieser alte Bauerhof. Trotz der wenigen Häuser befinden sich zwei Gasthöfe am Ort, die auch Unterkünfte anbieten. Der Gasthof Piburger See ist einer dieser beiden Pensionen. Bei schönem Wetter kann man hier auf der Terrasse sitzen und das bäuerliche Alltagsleben genießen.

Die Bauern benutzen noch diesen uralten Traktor, der sicherlich seit mehr als 50 Jahre seinen Dienst tut. Der Ort strahlt die Idylle eines beschaulichen Dorflebens wieder, vorausgesetzt man verweilt hier nicht gerade in der Hauptsaison. Die schönste Zeit ist der Spät-Herbst, wenn der Hauptstrom der Touristen bereits wieder abgereist und Ruhe in die dörfliche Gemeinschaft eingekehrt ist.

Österreich – Oetztal – Piburg

Piburg
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Larstigalm
Österreich

Österreich – Larstighof

von Joe OnTour 28. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Larstighof

Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Larstighof ist der Ort Niederthai. In dem beschaulichen kleinen Ort kann man den PKW stehen lassen und wandert auf einem Waldweg, der gut beschildert ist, zum Larstighof, der auf einer Höhe von 1777 m liegt.

Auf der Wanderung, die immer an einem Wildbach entlangführt, hat man einen weiten Blick auf Niederthai. An einigen Stellen wird vor Wasserschwällen im Bachgebiet gewarnt, die in extremen Wettersituationen auftreten können.

Auf den Almen sind die Kühe unsere Begleiter, die frei im Gelände grasen, dösen oder wiederkäuen……..wenn sie nicht gerade an den Wegen Wegezoll kassieren……?

Unterwegs wandern wir immer am Wildbach entlang, der uns im Horlachtal auf dem Weg zum Larstighof begleitet. Eine kleine Weg-Kapelle lädt im Horlachtal zum Verweilen ein. Auf dem Weg zum Larstighof treffen wir auf frei laufende Pferde. Die Pferdemutter führt das Fohlen sicher durch die Almlandschaft.

Im Winter ist die Landschaft hier verlassener und einsamer als in den Sommermonaten, da das Gebiet kein klassisches Wintersportgebiet ist. Wir finden, dass die Winterwanderung zum Larstighof interessanter ist. Die Landschaft zeigt sich in einem vollkommen anderen Kleid. Die Frequentierung durch Touristen hat erheblich abgenommen. Die Wanderung wird je nach Wetterbedingungen und Schneehöhen auch erheblich schwieriger.

Aber der Reiz dieser Winterlandschaft wiegt die Mühen des Aufstiegs auf. Wir passieren einen einsamen und vollkommen verschneiter Bauernhof auf dem Weg zum Larstighof. Direkt vor dem Larstighof steht eine kleine Kapelle. Die Wanderung zum Larstighof ist ein lohnendes Ziel sowohl im Winter als auch im Sommer.

Bilder Österreich – Oetztal – Larstighof

Larstigalm
Larstigalm
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OnTourWorld Südafrika Kapstadt
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika Kapstadt

von Joe OnTour 14. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika Kapstadt

Kapstadt ist die schönste Stadt der Welt, sagen viele erfahrene Weltreisende. Auch wir sind von der Lage Südafrikas „Mother City“ am Fusse des mächtigen Tafelberg Massivs begeistert. Kapstadt liegt inmitten eines Nationalparks von aussergewöhnlicher Schönheit und ist mit ausgedehnten Sandstränden ausgestattet.

Kapstadt verfügt über eine interessante 350jährige Geschichte. Es gibt eine Vielzahl von historischen Bauten. In der Stadt herrscht ein multikulturelles Flair mit maritimem Charakter. Die Kapstädter verfügen über eine entspannte Lebensweise. In der quirligen Victoria & Alfred Waterfront tummelt sich ein buntes Völkergemisch. Die Landschaft zeichnet sich duch eine grosse Vielfalt an Pflanzen aus. Die schöne Kap Halbinsel, das Kap der guten Hoffnung und nicht zuletzt das reizvolle Umland tragen zur besonderen Attraktivität Kapstadts bei.

Der älteste Teil der Kapstädter Hafenanlagen wurde im Jahre 1990 grundlegend renoviert und zum Vergnügungsviertel mit exklusivem Einkaufszentrum ausgebaut. Dutzende von Restaurants, Cafés und Bistros, Livemusik, Kneipen und Pubs machen den Bummel an der *Victoria & Alfred Waterfront* bei Tag und bei Nacht zum unvergesslichen Erlebnis.

Doch nicht nur für in- und ausländische Touristen ist die Hafenstadt in den letzten Jahren die Hauptattraktion in Südafrika geworden. Kapstadt ist das Ziel der Auswanderer, auch für Südafrikaner. Wer hier Arbeit findet, zieht ans Kap. Denn diese Stadt ist europäisch geprägt und trotzdem afrikanisch.

Hier lebt man entspannter, freier und näher an der Natur. Und unter den Repräsentanten der Wirtschaft gilt Kapstadt schon lange als Boomtown. Firmen, die mit Südafrika Handel treiben, wollen und müssen heute in der Millionenstadt am Kap vertreten sein. An der Victoria & Alfred Waterfront ist immer etwas zu sehen. Nicht nur die Gaukler sorgen für hinreichend Abwechslung. Man kann hier auch ausgezeichnet shoppen und anschließend in einem der vielen Restaurants gut essen gehen oder man entspannt bei einem Tee oder Kaffe und genießt das Leben beim People-Watching.

Die Südafrikaner sind für ihre Kreativität bekannt. Manchmal wird das Verständnis für freie Schaffenskraft allerdings um einige Grade überschritten. Wie lange an einem solchen skurilen Kunstwerk gearbeitet wurde, kann man nur erahnen. Und das tollste: das Gefährt steht nicht nur am Straßenrand, es befördert seinen Schöpfer auch noch durch die Town.

Bilder Südafrika Kapstadt

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OnTourWorld Südafrika Kapstadt
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Türkei
TürkeiAllgemeine Länderinfos

Türkei – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 10. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Türkei – Allgemeine Informationen

Fläche: 779.452 km²

Einwohner: rund 85 bis 86 Millionen (Stand 2025/26) – deutlich mehr als die früher genannten rund 68 Millionen.

Hauptstadt: Ankara (größte Stadt des Landes bleibt jedoch weiterhin Istanbul mit rund 15–16 Mio. Einwohnern im Großraum).

Geografie: Die Republik Türkei grenzt im Westen an Griechenland, Bulgarien und das Mittelmeer, im Norden an das Schwarze Meer und im Osten an Georgien, Armenien, den Iran, den Irak sowie Syrien. Der asiatische Teil der Türkei mit Anatolien und Kleinasien umfasst rund 97 % der Landesfläche.

Urlaubsziele: Die beliebtesten Urlaubsziele bleiben Izmir, Bodrum, Kemer, Antalya, Belek, Side und Alanya an der West- bzw. Südküste des Landes.

Sprache: Landessprache ist Türkisch. Deutsch ist weiterhin, insbesondere in den touristischen Zentren, recht weit verbreitet – nicht zuletzt aufgrund der engen historischen Verbindungen und der großen türkischstämmigen Community in Deutschland.

Gesundheit: Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise. Vorsicht ist weiterhin beim Genuss ungekochter Speisen geboten; Leitungswasser sowie Eiswürfel in Getränken und Speiseeis sollten eher gemieden werden. In einigen ländlichen Gebieten im Südosten des Landes kommt vereinzelt noch Malaria vor, die türkische Mittelmeerküste gilt jedoch weiterhin als malariafrei.

Religion: Überwiegend islamisch geprägt, daneben christliche und jüdische Minderheiten.

Ortszeit: Seit 2016 nimmt die Türkei nicht mehr an der Sommerzeitumstellung teil und bleibt ganzjährig bei MEZ + 2 (Turkey Time, UTC+3) – eine wichtige Aktualisierung gegenüber der früheren saisonalen Regelung (MEZ+1 im Winter, MEZ+2 im Sommer).

Stromspannung: 220 V, 50 Hz.

Währung: Türkische Lira (TRY), 1 Lira = 100 Kuruş. Wichtiger Hinweis: Die frühere Bezeichnung „Neue Türkische Lira (YTL)“ war nur zwischen 2005 und 2008 im Umlauf; seit 2009 heißt die Währung offiziell wieder „Türkische Lira“. Aufgrund anhaltend hoher Inflation in den letzten Jahren hat die Lira erheblich an Wert verloren – der Kurs liegt Stand 2026 bei rund 50 TRY je Euro. Reisende sollten den aktuellen Kurs vor Abreise prüfen, da er sich weiterhin spürbar verändern kann.

Kreditkarten: Gängige Kreditkarten wie Visa, Mastercard und American Express werden weiterhin breit akzeptiert; Kartenzahlung ist heute noch verbreiteter als früher, an vielen Geldautomaten kann zudem mit deutschen Debitkarten (Girocard) Bargeld abgehoben werden, wobei türkische Banken hierfür meist eine nicht erstattungsfähige Gebühr berechnen.

Botschaft in Ankara: Deutschland: Atatürk Bulvarı 114, Ankara. Aktuelle Kontaktdaten sollten vor Reiseantritt auf der Website des Auswärtigen Amtes geprüft werden, da sich Telefonnummern gelegentlich ändern.

Einreise: Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen weiterhin lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass – eine visumfreie Einreise ist damit nach wie vor möglich, dieser Teil des Originalartikels war überraschend weiterhin aktuell. Bei Einreise mit dem Auto ist zusätzlich ein gültiger Reisepass notwendig, da das Fahrzeug im Pass eingetragen wird. Wichtig: Die frühere Praxis, durch eine eintägige Ausreise (z. B. nach Griechenland) einen neuen 90-Tage-Zeitraum zu begründen, ist nicht mehr möglich – diese wichtige Änderung fehlte im Original. Die Befreiung von der Visumpflicht gewährt zudem kein absolutes Einreiserecht; auch deutsche Staatsangehörige können im Einzelfall von Einreisesperren betroffen sein.

Fotos: Das Fotografieren militärischer Anlagen ist weiterhin strengstens verboten.

Feiertage: Die genannten offiziellen Feiertage sind weiterhin gültig: 1. Januar (Neujahr), 23. April (Nationaler Souveränitäts- und Kindertag), 19. Mai (Gedenk-, Jugend- und Sporttag), 30. August (Siegesfest), 29. Oktober (Tag der Republik). Ergänzend zu erwähnen sind die religiösen Feiertage Ramazan Bayramı (Zuckerfest) und Kurban Bayramı (Opferfest), deren Termine sich jährlich nach dem islamischen Mondkalender verschieben und während derer viele Geschäfte und Behörden geschlossen bleiben.

Türkei – Politik (im Original komplett fehlend)

Staatsform: Präsidiale Republik. Mit dem Verfassungsreferendum von 2017 und dessen vollständigem Inkrafttreten 2018 wurde das parlamentarische durch ein präsidiales Regierungssystem ersetzt, das die Machtbefugnisse des Präsidentenamts erheblich ausweitete und das Amt des Ministerpräsidenten abschaffte.

Aktueller Staatspräsident: Recep Tayyip Erdoğan, ununterbrochen an der Staatsspitze seit 2003 (zunächst als Ministerpräsident, seit 2014 als Staatspräsident, seit 2018 mit erweiterten präsidialen Vollmachten), zuletzt 2023 in einer Stichwahl wiedergewählt. Erdoğan und seine AKP prägen die türkische Politik damit bereits seit über zwei Jahrzehnten.

Wichtige aktuelle Ergänzung – das Erdbeben vom 6. Februar 2023: In der Nacht zum 6. Februar 2023 erschütterten zwei schwere Erdbeben (Stärke 7,7 und 7,6) den Südosten der Türkei nahe der Grenze zu Syrien, mit Epizentrum in der Provinz Kahramanmaraş. Mit über 50.000 Todesopfern allein auf türkischer Seite zählt es zu den folgenschwersten Erdbeben der jüngeren Geschichte; weite Teile mehrerer Provinzen wurden verwüstet. Der Wiederaufbau ist auch drei Jahre später noch nicht abgeschlossen, auch wenn nach Regierungsangaben bereits mehrere Hunderttausend neue Wohneinheiten fertiggestellt wurden. Die betroffene Region liegt abseits der touristischen Hauptrouten an der Ägäis- und Mittelmeerküste, sodass die klassischen Urlaubsziele von dem Ereignis nicht direkt betroffen waren – dennoch handelt es sich um ein zentrales Kapitel der jüngeren türkischen Geschichte, das in einem aktuellen Länderartikel nicht fehlen sollte.

Türkei – Klima

Klima im Norden der Türkei: Im Norden herrscht ein angenehmes, ausgeglichenes Klima mit warmen Sommern und milden Wintern, verbunden mit häufigen Niederschlägen.

Klima im östlichen Teil der Türkei: Im Osten regnet es mehr als im westlichen Bereich der Schwarzmeerküste.

Westen & Süden der Türkei: Hier herrscht mediterranes Klima mit langen, heißen Sommern und milden Wintern. Je weiter man nach Süden kommt, desto höher steigen Luft- und Wassertemperatur. Am regenreichsten an der türkischen Riviera sind die Monate November bis Februar. In Antalya, Alanya, Side, Kemer, Belek, Marmaris, Bodrum, Fethiye und Kuşadası herrscht praktisch das ganze Jahr über angenehmes Urlaubswetter.

Zentral- & Osttürkei: Hier gibt es heiße, trockene Sommer und schneereiche, kalte Winter.

Beste Reisezeit: Da besonders die Küstengebiete im Westen und Süden im Juli und August sehr heiß werden, gelten Mai, Juni, September und Oktober als beste Reisezeit. An der türkischen Riviera bei Antalya ist es meist auch außerhalb dieser Monate angenehm.

Türkei – Fauna

Die Türkei ist reich an Nutztieren – vor allem Rinder, Pferde, Büffel, Schafe und Ziegen sind hier zahlreich vertreten. Der Kamelbestand ist dagegen weiterhin rückläufig; als Lastenträger findet das Kamel heute kaum noch Verwendung.

Landesweit sind Niederwildarten und Wildschweine anzutreffen, deren Bestände durch intensive Bejagung kontinuierlich zurückgehen. An Raubtieren kommen weiterhin Braunbär, Wolf, Schakal und Luchs vor.

Zahlreiche Vogelarten überwintern in der Türkei; der Kuşcenneti-Nationalpark (Vogelparadies-Nationalpark) am Manyas-See ist als bedeutendes Vogelschutzgebiet bekannt, mit Pelikanen, Störchen, Kormoranen, Wildenten und Fasanen.

Türkei – Flora

Rund 36 % der Gesamtfläche der Türkei wird landwirtschaftlich genutzt, etwa 26–29 % der Landesfläche ist bewaldet.

Im Osten der Türkei ist die Flora am vielfältigsten; in den Hochebenen finden sich unzählige Wildblumenarten. In den Steppenregionen wachsen Sträucher, Nadelwälder und Schwarzkiefern, in trockeneren Gebieten auch Disteln und Kakteengewächse.

Im Norden des Landes und an der Schwarzmeerküste gibt es ausgedehnte Plantagen mit Haselnuss-, Mais- und Teeanbau. Der Süden der Türkei ist eher von Obst- und Baumwollplantagen geprägt; hier finden sich zudem immergrüne Hecken, Sträucher, Eichen, Olivenbäume sowie Johannisbrotbäume.

Türkei – Geschichte

10.000 v. Chr.: Nomadenstämme erkunden das Land und hinterlassen Höhlenmalereien.

3.000 v. Chr.: Erste feste Siedlungen entstehen, darunter das antike Troja, eine der ältesten Städte dieser Zeit.

1.500 v. Chr.: Griechische Stämme gründen Siedlungen an der türkischen Ägäisküste; Handel zwischen den griechischen Kolonien und Griechenland entsteht.

500 v. Chr.: Die Perser erobern Küstenstädte am Mittelmeer.

334 v. Chr.: Kleinasien wird von Alexander dem Großen erobert.

um 200 v. Chr.: Die Römer erobern die Südküste der Türkei und übernehmen Wirtschaft und Kultur des Landes; Tempel, Aquädukte, Straßen, Bäder und Theater werden errichtet.

330 n. Chr.: Byzanz wird in Konstantinopel umbenannt (später Istanbul) und zur Hauptstadt des (Ost-)Römischen Reiches; das Christentum verbreitet sich.

11. bis 15. Jahrhundert: Islamische Turkstämme erobern Teile des oströmischen Reiches; die Osmanen gewinnen zunehmend an Einfluss und Macht.

17. Jahrhundert: Das Osmanische Reich verliert durch diverse Kriege an Machtstellung.

1914–1918: Im Ersten Weltkrieg steht das Osmanische Reich an der Seite Deutschlands und Österreich-Ungarns; nach der Niederlage müssen Gebiete an die Alliierten abgetreten werden.

1919–1922: Mustafa Kemal („Atatürk“) organisiert den Widerstand; die Besatzungsmächte werden besiegt.

1923–1938: Atatürk gründet die Türkische Republik und setzt weitreichende Reformen durch, die das Land kulturell an westeuropäische Standards heranführen. Atatürk stirbt 1938.

1939–1945: Im Zweiten Weltkrieg bleibt die Türkei bis kurz vor Kriegsende neutral.

1960–1980: Mehrere Militärputsche führen zu wechselnden Machtverhältnissen.

1983: Neuwahlen läuten einen wirtschaftlichen Aufschwung ein; der Tourismus entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor.

1984: Die kurdische Arbeiterpartei PKK beginnt ihren bewaffneten Kampf für kurdische Autonomie, verbunden mit terroristischen Anschlägen.

1987: Erste Bemühungen um eine EU-Mitgliedschaft der Türkei.

1990: Im Golfkrieg fungiert die Türkei als wichtiger NATO-Partner in der Region.

Fortsetzung der Geschichte bis heute – im Original fehlend:

1999: Ein schweres Erdbeben in der Marmara-Region (Stärke 7,4, Epizentrum İzmit) fordert rund 17.000 Todesopfer – bis zum Erdbeben von 2023 das folgenschwerste der jüngeren türkischen Geschichte.

2002: Nach dem Zerfall der bisherigen Regierungskoalition und einer schweren Wirtschaftskrise gewinnt die neu gegründete AKP unter Recep Tayyip Erdoğan die vorgezogenen Neuwahlen; Erdoğan wird zunächst Ministerpräsident und prägt seither ununterbrochen die türkische Politik.

2005: Beginn offizieller EU-Beitrittsverhandlungen, die sich seither jedoch weitgehend festgefahren haben und aktuell praktisch zum Stillstand gekommen sind.

2016: Ein Putschversuch von Teilen des Militärs gegen die Regierung Erdoğan scheitert in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli; in der Folge verhängt die Regierung den Ausnahmezustand und lässt tausende mutmaßliche Regierungsgegner in Justiz, Militär, Bildungswesen und Medien entlassen oder inhaftieren.

2017/2018: Ein Verfassungsreferendum leitet den Übergang von einem parlamentarischen zu einem präsidialen Regierungssystem ein, das mit den Wahlen 2018 vollständig in Kraft tritt und die Machtbefugnisse des Präsidentenamts erheblich stärkt.

6. Februar 2023: Zwei schwere Erdbeben im Südosten des Landes fordern über 50.000 Todesopfer (Details siehe Kapitel „Politik“ oben).

Mai 2023: Erdoğan gewinnt die Präsidentschaftsstichwahl gegen Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu mit rund 52 % der Stimmen und bleibt damit Staatspräsident.

Die türkische Wirtschaft durchlief in den letzten Jahren zudem eine Phase besonders hoher Inflation, die zeitweise über 60–80 % pro Jahr lag und die Kaufkraft der Lira erheblich schmälerte; seit 2023 verfolgt die türkische Zentralbank einen Kurs geldpolitischer Straffung, um die Inflation wieder unter Kontrolle zu bringen.

Türkei – Essen & Trinken

Besucher der Türkei finden eine variantenreiche Zubereitung von Gemüse vor – frisches Gemüse hat in der türkischen Küche einen besonders hohen Stellenwert. Gemüsegerichte werden pur oder zusammen mit Fleisch zubereitet.

Gemüse wird auch mit Reis und Hackfleisch gefüllt (Dolma) oder mit Olivenöl kalt gegessen. Daneben werden Lamm-, Kalb-, Rind- und Hühnerfleisch angeboten; gläubige Muslime essen kein Schweinefleisch.

Zum Frühstück gibt es Tee oder dünnen Kaffee sowie süßes Gebäck oder Weißbrot mit Tomaten, Gurken, Schafskäse oder Joghurt, teils mit türkischem Honig.

Mezeler – die Vorspeisen: Besucher, die zum ersten Mal in die Türkei kommen, sind oft überrascht von der Vielfalt kleiner Gerichte, die auf großen Tabletts mit vielen kleinen Tellern serviert werden.

Dolmas sind gefüllte Paprikaschoten mit Reis, Korinthen und Pinienkernen, die in Weinblätter gewickelt werden. Humus ist eine pikante Paste aus Kichererbsen. Cigara-Börek sind mit weißem Käse und Petersilie gefüllte Teigröllchen; daneben gibt es Zucchinipuffer und gebackene Zucchiniblüten.

Dönerkebab: Am rotierenden Spieß werden Fleischscheiben abgeschnitten und mit rohen Zwiebeln und Salat in Pide (aufgeschlitztem Fladenbrot) serviert.

Gözleme: Ein dünner, an Crêpes erinnernder Pfannkuchen, gebacken auf einem gewölbten Blech und meist mit einer Mischung aus Schafskäse und Petersilie gefüllt.

Lahmacun: Eine Mischung aus Pizza und Tortilla – dünn ausgestrichenes, scharf gewürztes Hackfleisch auf Teig.

Getränke

Ayran: Ein mit etwas Wasser verdünntes, leicht gesalzenes Joghurtgetränk, gekühlt serviert und an heißen Tagen sehr erfrischend.

Raki: Ein rund 45%iger klarer Anisschnaps, der am Tisch meist mit etwa zwei Dritteln Wasser verdünnt und dabei milchig trüb wird – daher auch „Aslan Sütü“ (Löwenmilch) genannt. Wird zu Vorspeisen, Fisch und Fleisch getrunken; der Trinkspruch lautet „Şerefe“ (zum Wohlsein).

Tee (çay): Wird zu praktisch jeder Gelegenheit angeboten, ob beim Einkauf im Laden oder auf dem Basar.

Kaffee: Türkischer Kaffee wird traditionell im Cezve (Kännchen mit Stiel) zubereitet, wobei Kaffeepulver mit Wasser und Zucker bei kleiner Flamme aufgekocht wird. Serviert wird er in kleinen Mokkatassen in drei Varianten: sade (ungezuckert), orta (mittel) und şekerli (süß).

Türkisches Wörterbuch:

Appetit – iştah · Apfel – elma · Apfelsaft – elma suyu · Apfelsine – portakal · Apfelsinensaft – portakal suyu · Artischocke – enginar · Ayran – ayran · Baklava – baklava · Bier – bira · Bin satt – doydum · Birne – armut · Börek – börek · Bohnen – fasülye · Bohnen mit Fleisch – etli kuru fasülye · Brot – ekmek · Bulgur – bulgur · Bulgur-Reis – bulgur pilavı · Butter – tereyağ · Cacık – cacık · Döner – döner · Ei – yumurta · Eis (Eiswürfel) – buz · Eis (Speiseeis) – dondurma · Erbse – bezelye · Erdnuss – fıstık · Essen – yemek · Essig – sirke · Fisch – balık · Fleisch – et · Frisch – taze · Fruchtsaft – meyve suyu · Frühstück – kahvaltı · Frühstücksraum – kahvaltı salonu · Gabel – çatal · Gebratene Paprika – biber kızartması · Gefüllte Paprika – biber dolması · Gefülltes – dolma · Gekocht – haşlama · Gekochter Reis – pilav · Gemischtes Eis – karışık dondurma · Getränk – içki · Gewürz – baharat · Grill – mangal · Hase – tavşan · Honig – bal · Käse – peynir · Kaffee – kahve · Kalb – dana · Kartoffelsuppe – patates çorbası · Knoblauch – sarımsak · Kohl – lahana · Kopfsalat – marul salatası · Kuchen – pasta · Küche – mutfak · Kuh – inek · Lammkoteletts – pirzola · Limonade – limonata · Lokum – lokum · Marmelade – reçel · Menemen – menemen · Linsensuppe – mercimek çorbası · Messer – bıçak · Metzger – kasap · Milch – süt · Mineralwasser – maden suyu · Mit Milch – sütlü · Mit Paprika – biberli · Mit Zucker – şekerli · Mus – ezme · Muscheln – midye · Nicht frisch – bayat · Nudeln – makarna · Obst – meyve · Olive – zeytin · Petersilie – maydonoz · Pfirsich – şeftali · Pflaume – erik · Pilz – mantar · Porree – pırasa · Prost – şerefe · Pur – sade · Pute – hindi · Raki – rakı · Ravioli – mantı · Rind – sığır · Rotwein – kırmızı şarap · Salat – salata · Sauer – ekşi · Scharf – acı · Schmeckt gut – lezzetli · Schnitzel – biftek · Senf – hardal · Simit – simit · Spinat – ıspanak · Süß – tatlı · Tasse – fincan · Teig – hamur · Teller – tabak · Tomatensalat – domates salatası · Wassermelone – karpuz · Wein – şarap · Weißer Käse – beyaz peynir · Weißwein – beyaz şarap · Wurst – sucuk · Zucker – şeker · Zwiebel – soğan


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, Wechselkursen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

TürkeiAllgemeine Länderinfos

Türkei – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 10. April 2017
Türkei

Türkei – Antalya

von Joe OnTour 10. April 2017

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Korsika - Bastia
Türkei

Türkei – Antalya

von Joe OnTour 10. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Türkei – Antalya

Antalya ist umgeben von Bergen und dem Mittelmeer. In der Provinzhauptstadt scheint rein statistisch an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Antalya hat 800.000 Einwohner.

Das Wahrzeichen Antalyas ist das Minarett der Yivli-Minare-Moschee, das sich im Stadtzentrum befindet. Es wurde im 13. Jahrhundert unter dem seldschukischen Sultan Kai Kobad I. erbaut.

Die Küste ist gesäumt von Zitronen-, Orangen-, Bananen- und Avocadoplantagen. In unmittelbarer Nähe zu Antalya befinden sich die Touristenzentren Belek, Manavgat und Side im Osten und Kemer im Süden. Die Provinz ist reich an natürlichen und historischen Schätzen. Im Altstadtquartier „Kaleici“ lässt sich das alltägliche Leben der Türken studieren.

Besucht haben sollte man auf jeden Fall das archäologischen Museum mit seiner Sammlungen von Artefakten sowie das Atatürk-Museum, in dem Gebrauchsgegenstände des Gründers der Türkischen Republik ausgestellt sind. Ein Tipp sind die die tradionellen Ölringkämpfe auf der Yesil-Hochalm. Jeweils im Juni finden musikalische Darbietungen wie die internationalen Ballett- und Opernfestspiele statt. Eine Attraktion besonderer Art ist der Obst- und Gemüsemarkt mit seinem sagenhaften Angebot, eine wahre Fundgrube, um tolle Urlaubsbilder zu machen.

In der Provinz Antalya findet man viele sehenswerte natürliche und historische Stätten. 14 Kilometer nördlich von Antalya befindet sich der Obere Düden, ein Wasserfall, hinter den man laufen kann. Am Lara-Strand (12 Kilometer östlich der Stadt und und mit feinem Sand) stürzt der Untere Düden aus einer Höhe von 40 Metern ins Meer. Besuchen sollte man auch die Kursunulu-Wasserfälle und den Nilüfer-See (18 Kilometer von Antalya entfernt).

Etwa 30 Kilometer von Antalya entfernt, an den östlichen Hängen des Can-Berges, befindet sich die Kocain-Höhle. In ihr lebten bereits vor über 150 000 Jahren Menschen. Es ist das älteste in der Türkei entdeckte Siedlungsgebiet.

Im Nationalpark Güllük Dagi im Nordwesten von Antalya auf dem 1050 Meter hoch liegenden Plateau am Westhang des Güllük-Berges erstrecken sich die Ruinen der Stadt Termessos.

Besonder sehenswert ist der alte Hafen Antalyas mit der nahen Altstadt. Hier befinden sich zahlreiche Touristenläden und interessante Holzschnitzereien, Teppichgeschäfte und Restaurants. Der steile Abstieg aus der Altstadt lohnt sich auf jeden Fall.

Wer gerne Fisch isst, dem sei der Club Arma, ein phantastisches Fischrestaurant oberhalb des Hafens mit einem herrlichen Rundblick empfohlen. Es gibt aber auch direkt am Hafen weitere Restaurant, die ausgezeichnete Fischgerichte anbieten. Im Hafenviertel gibt es viele Geschäfte, hier herrscht immer ein lebhaftes Treiben.

TürkeiAllgemeine Länderinfos

Türkei – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 10. April 2017
Türkei

Türkei – Antalya

von Joe OnTour 10. April 2017

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OnTourWorld - Irland Oysterfestival Galway
Irland

Irland – Oysterfestival

von Joe OnTour 10. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Irland – Oysterfestival

Irland erstreckt sich über eine Fläche von 70.285 km² (davon 1390km² als Gewässer) und hat 3,8 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt ist Dublin. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 73,5 Jahren. Die Bevölkerung besteht zu 93,1 % aus Katholiken und zu 2,4 % aus Anglikanern, Presbyterianern und Juden.

Es wird Gaelisch und Englisch (als Verkehrssprache) gesprochen. Irland hat ein kühl gemäßigtes Klima. Ein siebtel des Landes (ca. 10000km²) sind mit Mooren bedeckt. Große Flächen der Küstengebiete sind mit Heide, Sumpf- und Marschland bedeckt. Nur 4,9 % des Landes sind bewaldet. Das Nationalgetränk ist Guinnes.

Wir hatten den Tip bekommen, dass alljährlich im September in Galway an der Westküste von Irland ein Oysterfestival stattfindet. Kurzentschlossen buchten wir einen Flug auf die Insel. Mit dem vorgebuchten Mietwagen fuhren wir vom Flughafen in wenigen Minuten in die Stadt Galway. Das Hotel direkt in der Innenstadt war ebenfalls vorgebucht, was zum Festival zwingend erforderlich ist, da zu dieser Zeit hier alles ausgebucht ist.

Galway ist eine pulsierende Stadt mit 60.000 Einwohnern und ist das Tor zu Connemara. Die Innenstadt von Galway ist mittelalterlich geprägte mit ihren verwinkelten kopfstein gepflasterten Gassen. Es ist ein buntes Völkchen gemischt aus Gauklern, Artisten, Einheimischen und Touristen zum Oyster-Festival in der Stadt. Zudem ist die Stadt wegen der hier ansässigen Universität voller junger Leute. Die Cafes und Pubs sind bereits am späten Nachmittag gerappelt voll. Das Oysterfestival ist „die Attraktion des Jahres“. Während des Festivals finden Paraden und Oldtimerumzüge statt.

Man zeigt sich und will gesehen werden, ist ausgelassen und feiert. Musik-Kapellen ziehen in bunter Reihenfolge durch die Straßen und ermuntern zum Mitfeiern. Der Bürgermeister hat die Ehre, die erste Auster der Saison zu öffnen.

Danach ist das Festival eröffnet. In einem Riesenzelt vor der Stadt werden tausende von Austern angeboten. Dazu fliesst reichlich Champagner und natürlich Guinnes. Die Fernsehstationen des Landes filmen alle Aktivitäten und abends wird das Spektakel dann im nationalen Fernsehen übertragen. In allen größeren Hotels finden Partys statt, zu denen man sich aber vorher anmelden muß. Das Festival beginnt Freitags und endet am Sonntag. Am Samstagabend wird ein internationaler Wettbewerb gestartet, in dem der Teilnehmer ermittelt wird, der die kürzeste Zeit beim Austernöffnen benötigt. Dabei müssen pro Teilnehmer jeweils 100 Austern geöffnet werden.

Das Teilnehmerfeld ist international. Dem Gewinner wird am Schluss der Veranstaltung ein Titel und viel Ehre überreicht. Die Gäste haben die Verpflichtung, die so geöffneten Austern anschließend zu verzehren, natürlich gegen Zahlung eines Eintrittsgeldes. Dafür können aber so viele Austern geschlürft werden, wie man verträgt. Nicht selten ist spät abends so mancher mit einem Eiweißschock gesichtet worden. Die Veranstaltung wird durch Musik- und Tanzgruppen untermalt. Das ganze ist ein Riesespass und ein Erlebnis der besonderen Art.

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Irland – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 25. Oktober 2026
Irland

Irland – Oysterfestival

von Joe OnTour 10. April 2017
Irland

Irland – Connemara

von Joe OnTour 10. April 2017

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OnTourWorld - Irland Connemara
Irland

Irland – Connemara

von Joe OnTour 10. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Irland – Connemara

Irland erstreckt sich über eine Fläche von 70.285 km² (davon 1390km² als Gewässer) und hat 3,8 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt ist Dublin. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 73,5 Jahren. Die Bevölkerung besteht zu 93,1 % aus Katholiken und zu 2,4 % aus Anglikanern, Presbyterianern und Juden.

Es wird Gaelisch und Englisch (als Verkehrssprache) gesprochen. Irland hat ein kühl gemäßigtes Klima. Ein siebtel des Landes (ca. 10000km²) sind mit Mooren bedeckt. Große Flächen der Küstengebiete sind mit Heide, Sumpf- und Marschland bedeckt. Nur 4,9 % des Landes sind bewaldet. Das Nationalgetränk ist Guinnes.

Nach so viel Eiweiss-Stärkung während des Oyster-Festivals haben wir Gott sei Dank noch ein paar Tage, um uns wieder zu erholen. Wir nutzen diese Zeit, um das Gebiet Connemara zu erkunden. Mit dem Mietwagen fahren wir an der Westküste auf der „336“ von Galway über Casla und weiter nach Scriob. Von da aus biegen wir auf die „340“ ab nach Glinsce. Wir fahren immer an der Küste entlang. Die Landschaft ist geprägt von Weiden und Moorflächen. Das Land ist dünn besiedelt.

Die Grundstücke der Landbesitzer sind mit 1,5 m hohen Steinmauern in einzelne Parzellen abgegrenzt. Diese stammen zum Teil noch aus der Zeit der Kelten und sind Teil der typischen Dorfgemäuerarchitektur. Die Mauern dienen nicht zuletzt als Schutz gegen Bodenkorrisionen. Klimatisch herrschen hier rauhe Wetterbedingungen vor. Die Wetterlage kann sich von einem zum anderen Augenblick blitzartig ändern.

Bei Cashel Bay biegen wir auf die „342“ ab, die dann später in die „341“ übergeht. Wir fahren über Roundstone nach Clifden. Von hier aus geht es in die Berge des Connemara Nationalparks. Auf den Hochebenen in Connemara und um Roundstone wird in großem Stil Torf abgebaut und gestochen. Überall sieht man die fein säuberlich gestapelten Torfstiche. Der großflächige Abbau ist ökologisch sehr umstritten, wird aber wegen der ökonomischen Bedeutung von der Regierung toleriert.

Torfstich in Connemara. Der Ausblick auf die immer nahe Küste ist phantastisch und bringt immer wieder neue Eindrücke mit sich.

Die Hochebene am See Lough Corrib ist ein Anglerparadies. Die Landschaft wird von vielen kleinen Flüssen durchzogen, die einen hohen Fischbestand aufweisen. Das Wasser ist meist dunkel von den Mooren gefärbt aber ausgesprochen sauber.

In Clifden machen wir eine Pause und legen eine Übernachtung in einem kleinen Cottage ein. Die Zimmer sind typisch irisch und im Landhausstil eingerichtet. Im Ergeschoss befindet sich eine kleine Lounge mit offenem Kamin. Der Gastwirt und Hausherr serviert uns ein Guinnes und spielt uns auf Wunsch auf dem Klavier einige typische irische Lieder vor. In der Altstadt gibt es die typischen irischen Pubs, wo sich ein Besuch allemal lohnt. Zur Zeit findet hier ein Folklore- und Musikfestival statt, zu dem aus dem ganzen Land Musikanten angereist sind, um in den Pubs typische alte irische Weisen aufzuspielen. Für uns ein Erlebnis der besonderen Art. Es wird an diesem Abend spät und das Guinnes schmeckt zu gut.

Am nächsten Morgen reisen wir weiter Richtung Leenane. Von hier aus geht es in die Berge. Wir haben einen wundervollen Ausblick auf die zerklüftete Küstenlandschaft. An der Kylemore Abbay machen wir erst einmal Rast. Das Schloss liegt malerisch an einem See. Es wurde 1860 gebaut und hat eine sehenswerte neugotische Kapelle. Das Anwesen wird heute von Benediktinerinnen geführt, die dort eine Mädchenschule betreiben. Die Innenräume sind zu besichtigen. Man glaubt, in den dunklen hohen Räumen die Geister der hier vor langer Zeit lebenden Schlossherren zu spüren. Ein Besuch des Schlosses ist sehr empfehlenswert. Von Leenane aus reisen wir auf der „336“ weiter wieder Richtung Süden. Unser Weg führt uns vorbei am See Lough Corrib. Die Hochebene von Connemara ist karg und einsam. Vereinzelt sehen wir Farmanlagen, die sich in die Landschaft eingebettet haben. Am späten Nachmittag erreichen wir unseren Ausgangspunkt Galway. Diese kleine Rundreise war ausgesprochen abwechslungsreich und ist in zwei Tagen gut zu schaffen.

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Irland – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 25. Oktober 2026
Irland

Irland – Oysterfestival

von Joe OnTour 10. April 2017
Irland

Irland – Connemara

von Joe OnTour 10. April 2017

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Ötz
Österreich

Österreich – Ötz

von Joe OnTour 6. April 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich – Oetztal – Ötz

Ötz ist der Hauptort des Ötztals und liegt am Eingang des Tals auf einer Höhe von 810 Metern. Ötz liegt in einem weiträumigen Talbecken, das durch den Fluss Ötzer Ache geteilt wird. Ötz ist eher ein Sommer-Urlaubsort, von dem aus man ausgedehnte Wanderungen unternehmen kann. Mit der Sesselbahn Hochötz gelangt man auch in die höher gelegenen Wandergebiete.

Der Ort Oetz lebt „fast ausschließlich“ vom Tourismus wie die meisten Täler in Tirol. Es gibt ein gut organisiertes Tourismusbüro, in dem man sich über freie Unterkünfte und Wanderrouten sowie Veranstaltungen etc. informieren kann. Im kleinen Ortszentrum ist der Gasthof Stern zu finden, der an der Stelle eines Meierhofs im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Später war er Gerichtshaus, heute dient er als Gasthaus. Die Aussenwände wurden 1573 erbaut und 1615 mit reichen Fresken bemalt.

Oben links der Eingang des ursprünglich alten Dorfmuseums in Ötz, das aber seine Pforten inzwischen geschlossen hat. In der Nähe der Kirche wurde das neue Museum eingerichtet. In der Ebene des Ötztals bei Ötz findet man zwischen dem Fluss Ötztaler Ache und der Landstrasse einen weiten Landschaftsbereich, der von Landwirtschaft und Wiesen geprägt ist. Interessant sind die Holzhütten, die direkt an oder über dem mitten durchs Tal fließenden kleinen Wildbach stehen. Auf dem Fluss „Ötztaler Ache“ werden organisierte Wildwasserfahrten unternommen, wenn der Fluss nicht zu reißend ist.

Das Tal zeigt sich von seiner romantischen Seite, wenn man sich bemüht, zu Fuss die Landschaft zu erkunden. Vom Tal aus hat man bei schönem Wetter einen wundervollen Blick auf den naheliegenden Acherkogel mit seinen über 3000 Metern Höhe. Heute zeigt der Dreitausender sich von seiner schönen Wetterseite mit einem leichten Schleier aus Wasserdampf. In den Sommermonaten ist das Tal auch ein Paradies für Paraglider und Gleitschirmflieger, die von Hochötz aus starten und hier unten im Tal landen.

Bilder Österreich – Oetztal – Ötz

Ötz
Ötz
Ötz
Ötz
Ötz
Ötz
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Österreich Oetztal Sölden
Österreich

Österreich Sölden

von Joe OnTour 12. März 2017
Erstellt von Joe OnTour

Österreich Oetztal Sölden

Sölden ist der Mittelpunkt der Innerötztaler Tourismusregion und liegt auf einer Höhe von 1377 m. Sölden ist vor allen Dingen im Winter ein vielbesuchter Ferienort. Hier hat sich die Ötztal-Arena, die Sportarena der Ötztaler Alpen etabliert, will heißen, hier tobt im Winter der Bär……

……und das bis hoch oben auf die Gipfel der Dreitausender. Man hat bei schönem Wetter von den Gipfeln der Ötztaler Berge einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Alpenregion. Die Sicht von den höchsten Gipfeln, wie hier vom Wurmkogel auf über 3000 m ist schon atemberaubend.

Die Ski-Abfahrten vom Wurmkogl dagegen sind etwas für „Könner“. Die Aussichten auf den Rettenbachferner und den Tiefenbachferner mit ihren Gletschergebieten entlohnt für die Mühen des Aufstiegs.

Die Skipisten sind im Winter wie die reinen Hotel- und Bettenburgen durch den Massentourismus überbevölkert. In Sölden wurde in den letzten Jahrzehnten erhebliches Kapital und noch viel mehr Anstrengungen investiert, um die Natur in eine Zirkuswelt zu verwandeln, in der Tag und Nacht das „pure Vergnügen für den Touristen“ regiert.

Da bleibt für die meisten Vergnügungssüchtigen keine Zeit, um sich mit der nur wenige Kilometer entfernten oft noch unberührten Naturlandschaft zu beschäftigen. Wir genießen deshalb noch einmal den phantastischen Ausblick auf die Alpenkulisse (hier vom Wurmkogel) und beenden unseren Tagesauflug nach Sölden mit einem Bier auf der Bergstation. Wir sind negativ beeindruckt von diesem „Skizirkus“ in Sölden, wie er sich selbst nennt.

Bilder Österreich – Sölden

Österreich Oetztal Sölden
Wilder Kaiser
Österreich Oetztal Sölden
Österreich Oetztal Sölden
Österreich Oetztal Sölden
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Österreich Oetztal Sölden
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Spanien
SpanienAllgemeine Länderinfos

Spanien – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 10. März 2017
Erstellt von Joe OnTour

Spanien – Allgemeine Infos 

Spanien ist ein traditionell beliebtes Reiseland, in dem Besucher gastfreundlich empfangen werden und in aller Regel einen unbeschwerten Urlaub verbringen. Insbesondere in den größeren Touristenzentren ist jedoch Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität angebracht. In der Urlaubszeit kommt es gelegentlich zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen (insbesondere auf der A-7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona). Die Betroffenen werden dabei auf vermeintliche Schäden an ihrem Fahrzeug (z. B. eine Reifenpanne) hingewiesen, woraufhin „Hilfeleistung“ angeboten wird. Es empfiehlt sich daher, möglichst nur auf belebten Raststätten zu halten, sich im Pannenfall zu vergewissern, dass der Abschleppwagen das Symbol von „Autopistas“ bzw. des angeforderten Pannendienstes trägt, das Fahrzeug stets abzuschließen und keine offen sichtbaren Gegenstände darin liegen zu lassen.

Spanien – Allgemeine Informationen

Fläche: 504.782 km²

Bevölkerungszahl: rund 48,6 bis 49 Millionen (Stand 2025/26) – deutlich mehr als die früher genannten 40,3 Millionen (Stand 2005); Spanien ist heute das viertbevölkerungsreichste Land der EU.

Bevölkerungsdichte: rund 96–97 pro km².

Hauptstadt: Madrid, heute mit rund 3,4 Millionen Einwohnern in der Kernstadt und rund 6,8 Millionen in der Metropolregion (statt der früher genannten rund 4 Mio., was vermutlich bereits die Metropolregion meinte).

Geografie: Spanien nimmt etwa vier Fünftel der Iberischen Halbinsel ein, die außerdem Portugal, Andorra und Gibraltar umfasst. Die Pyrenäen bilden im Nordosten eine natürliche Grenze zu Frankreich. Zum Staatsgebiet gehören zudem die südöstlich von Barcelona im Mittelmeer gelegenen Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) sowie die Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas. Dazu kommen die nordafrikanischen Exklaven Ceuta, Melilla, die Chafarinas-Inseln sowie mehrere kleinere Felseninseln (u. a. Peñón de Vélez de la Gomera und Peñón de Alhucemas) – diese Gebiete werden von Marokko beansprucht und sind seit Langem Gegenstand diplomatischer Spannungen zwischen Spanien und Marokko.

Spanien ist ein sehr gebirgiges Land und liegt im Durchschnitt 610 m ü. M. Die rund 400 km langen Pyrenäen erstrecken sich vom Baskenland im Nordwesten bis zum Mittelmeer; einige Gipfel erreichen eine Höhe von mehr als 3.000 m, der höchste ist der Pico de Aneto mit 3.404 m.

Im Landesinneren befindet sich die Meseta, ein riesiges, 600–800 m hohes Plateau, durchzogen von zahlreichen Sierras. Im Nordwesten und Norden wird die Meseta durch das Kantabrische Gebirge und das Iberische Randgebirge begrenzt, im Süden schließt die Sierra Morena an. Jenseits der Sierra Morena liegt das Guadalquivir-Tal.

Die gebirgige Landschaft Galiciens liegt an der stark zerklüfteten Atlantikküste im Norden der Iberischen Halbinsel. Die Sierra Nevada südöstlich von Granada in Andalusien ist Teil der parallel zum Mittelmeer verlaufenden Kordilleren; hier liegt mit dem Mulhacén (3.481 m) der höchste Berg des spanischen Festlandes.

Alle Küsten Spaniens zusammengerechnet sind knapp 3.500 km lang. Die Mittelmeerküste reicht von der französischen Grenze im Norden bis zum Felsen von Gibraltar im Süden. Die Straße von Gibraltar verbindet Mittelmeer und Atlantik und trennt Spanien von Nordafrika.

Sehenswürdigkeiten/Attraktionen: Spanien ist reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Sevilla, Barcelona, Toledo, Madrid und Girona, ergänzt durch landschaftliche Attraktionen und Badeparadiese entlang der Mittelmeerküsten, der Balearen und der Kanaren.

Staatsform: Parlamentarische Monarchie seit 1978, Verfassung von 1978. Zweikammerparlament (Cortes Generales): Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) mit 350 Abgeordneten und Senat (Senado) mit 259–266 Senatoren (die genaue Zahl variiert leicht je nach Wahlperiode und autonomen Gemeinschaften).

Staatsoberhaupt: König Felipe VI., im Amt seit 19. Juni 2014, nachdem sein Vater Juan Carlos I. – der im Original noch als aktuelles Staatsoberhaupt genannt wurde – nach 39-jähriger Regentschaft abgedankt hatte. Juan Carlos I. lebt seit 2020 überwiegend im Ausland (Abu Dhabi), nachdem er im Zusammenhang mit einer Korruptionsaffäre unter verstärkte öffentliche und juristische Beobachtung geraten war.

Regierungschef: Ministerpräsident Pedro Sánchez (PSOE), im Amt seit Juni 2018, seither mehrfach in wechselnden Koalitionen bestätigt; die spanische Innenpolitik der letzten Jahre war unter anderem geprägt von Debatten um die Amnestie katalanischer Unabhängigkeitsbefürworter sowie von einer fragmentierten Parlamentslandschaft mit häufig wechselnden Koalitionspartnern.

Sprache: Amtssprache ist Spanisch (Kastilisch). Katalanisch, Galizisch und Baskisch sind regional als Amtssprachen mitanerkannt und weit verbreitet; in Touristengebieten wird zudem teils Englisch und Deutsch verstanden.

Religion: Weiterhin überwiegend römisch-katholisch geprägt, wobei der Anteil praktizierender Katholiken gegenüber den früher genannten 94 % in den letzten Jahrzehnten spürbar gesunken ist, zugunsten eines wachsenden Anteils Konfessionsloser sowie muslimischer, protestantischer und weiterer religiöser Minderheiten.

Ortszeit: Spanien/Balearen: MEZ, mit Sommerzeitumstellung (letzter Sonntag März bis letzter Sonntag Oktober: MEZ+1); Differenz zu Mitteleuropa damit ganzjährig 0 Std. Kanarische Inseln: MEZ−1 mit Sommerzeitumstellung auf MEZ; Differenz zu Mitteleuropa ganzjährig −1 Std.

Geld und Preisniveau: Zahlungsmittel ist der Euro. Das allgemeine Preisniveau liegt in Spanien im Schnitt weiterhin etwas unter dem deutschen Niveau, ist aber seit den 2020er-Jahren durch die europaweit gestiegene Inflation spürbar näher an das deutsche Preisniveau herangerückt; in Ferienhochburgen bleibt es oft teurer als im Landesdurchschnitt.

Netzspannung: 220 V, 50 Hz (110/125 V noch vereinzelt in älteren Gebäuden kleinerer Ortschaften).

Telefon: Selbstwählferndienst ist Standard; öffentliche Münz- und Kartentelefone haben durch die praktisch flächendeckende Mobilfunknutzung heute nur noch geringe praktische Bedeutung. Landesvorwahl: 34. Ortsnetzkennzahlen der großen Städte: Madrid 91, Alicante 96, Balearen 971, Barcelona 93, Benidorm 96, Bilbao 94, Granada 958, Las Palmas 928, Málaga und Torremolinos 95, Santander 942, Sevilla 95, Teneriffa 922 und Valencia 96.

Anreise: Die Anreise mit dem eigenen Auto erfordert weiterhin Zeit und Muße; alle Hauptstrecken sind als Autobahnen ausgebaut. Die Durchreise durch Frankreich ist mit hohen Autobahngebühren verbunden, in Spanien werden ebenfalls Mautgebühren erhoben, die aber deutlich niedriger ausfallen als in Frankreich – auf vielen spanischen Autobahnabschnitten wurde die Maut in den letzten Jahren zudem abgeschafft oder reduziert. Wer Zeit hat, kann über Landstraßen fahren, was allerdings oft nur rund 300 km Wegstrecke am Tag bedeutet.

Auskünfte: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Myliusstr. 14, 60323 Frankfurt. Österreich: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Mahlerstr. 7, 1010 Wien. Schweiz: Office Espagnol du Tourisme, 15, rue Ami-Levrier, 1201 Genf. (Aktuelle Kontaktdaten sollten vor Reiseantritt geprüft werden, da sich Adressen und Telefonnummern von Fremdenverkehrsämtern gelegentlich ändern.)

Auto: Als Autofahrer benötigt man den nationalen Führerschein sowie den Fahrzeugschein; die internationale grüne Versicherungskarte wird empfohlen, ist innerhalb der EU inzwischen aber meist nicht mehr zwingend erforderlich, da der Versicherungsschutz ohnehin EU-weit gilt. Spanische Verkehrsregeln unterscheiden sich nicht wesentlich von den deutschen. Treibstoff ist als Normal (95 Oktan), Super (98 Oktan), Diesel (gasóleo) und in modernen Fahrzeugen praktisch ausschließlich als bleifrei (sin plomo) erhältlich – verbleiter Kraftstoff spielt heute keine Rolle mehr.

Auf wichtigen Straßen und in großen Städten sind weiterhin Straßenwachtfahrzeuge des RACE (ADAC-Partnerclub) unterwegs, landesweit rund um die Uhr erreichbar.

Spanien – Klima

Das spanische Festland verzeichnet in den letzten Jahren zunehmend heißere Sommer. In den Sommermonaten ist es vielerorts nur noch in klimatisierten Innenräumen gut auszuhalten. Im tiefsten Süden Andalusiens werden häufig über 40 Grad erreicht, was wiederholt zu ausgetrockneten Wasserspeichern und Wasserrationierungen geführt hat – Poolanlagen dürfen dann nicht mehr befüllt und Außenanlagen nicht mehr bewässert werden, mancherorts wird die Wasserversorgung zeitweise ganz eingestellt. Diese Dürreproblematik hat sich in den letzten Jahren, begünstigt durch den Klimawandel, in weiten Teilen Spaniens eher verschärft als entspannt.

Die Winter fallen dagegen zunehmend unbeständiger aus; so kommt es inzwischen vor, dass selbst im Januar oder Februar noch Schnee bis in die Strandregionen der Costa del Sol fällt.

Eine „beste Reisezeit“ gibt es dennoch nicht – jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten. In den Sommermonaten sind die Urlaubsgebiete an der Küste (die gesamte Mittelmeerküste von Port Bou bis Marbella ist inzwischen dicht mit Ferienanlagen bebaut) oft überfüllt, die Temperaturen kaum auszuhalten. Die Nebensaison im Frühjahr und Herbst ist nicht nur klimatisch angenehmer, auch der Besucherstrom ebbt spürbar ab, und Übernachtungs- sowie Lebensmittelpreise sinken in dieser Zeit oft deutlich.

Spanien – Fauna

Der Tourismus – in vielen Küstenregionen sogar der Massentourismus – hat inzwischen bis in ländliche Gebiete Spaniens Einzug gehalten. Die gute Erschließung der Küstenregionen erschwert es heimischen Tierarten, ungestörte Rückzugsräume zu finden; die Artenvielfalt an den Küsten Spaniens ist entsprechend stark dezimiert.

An einigen wenigen Stellen der dichtbesiedelten Küsten wurden Feuchtgebiete aufgrund ihrer hohen zoologischen und botanischen Bedeutung unter Naturschutz gestellt und dienen ziehenden Vogelarten als wichtiger Überwinterungsplatz. Im Landesinneren ist die Vogelwelt oft nur spärlich vertreten; größere Säugetiere wie Hirsche, Wildschweine, Marder, Füchse, Hasen und Kaninchen finden sich eher in den dünner besiedelten Regionen im Inland.

Der Fischreichtum an den Küsten von Costa Brava, Costa Daurada, Costa Blanca und Costa del Sol ist durch Überfischung stark zurückgegangen; ein erheblicher Teil des für den Kochtopf bestimmten Fischs muss importiert werden. Ein bekanntes, aber touristisch wenig erschlossenes Fischereizentrum mit einer Flotte von mehreren Hundert Fischerbooten findet sich in Sant Carles de la Ràpita, wenige Kilometer südlich von Tortosa am Cap de Tortosa. Manche Boote bleiben mehrere Tage auf See, bevor sie am Abend geschlossen in den Hafen zurückkehren. Angesichts der Überfischung fallen die Fänge meist eher bescheiden aus – vor allem Kleinfische, Krabben, Garnelen und Langusten werden noch in nennenswerten Mengen angelandet, daneben Tintenfische, Quallen, Sardinen und Thunfische.

Spanien – Flora

Die Kantabrische Bergkette teilt das Land grob in zwei Klimazonen mit unterschiedlicher Pflanzenwelt. Die Flora nördlich des Gebirges profitiert von einem maritimen Klima mit geringeren Temperaturschwankungen und häufigeren Niederschlägen, was eine üppigere Vegetation begünstigt – mit rund 5.000 verschiedenen Pflanzenarten trägt diese Region erheblich zur botanischen Vielfalt Spaniens bei.

In vielen anderen Landesteilen fällt dagegen die Waldarmut auf. Mit der bereits vor Jahrhunderten begonnenen Waldzerstörung ging vielerorts eine Bodenaustrocknung einher, die den Wasserhaushalt veränderte und zu erheblicher Bodenerosion führte. Wirtschaftlich orientierte Monokulturen (v. a. Kiefern und Eukalyptus) unterstützen die Erholung einer artenreichen Waldflora kaum. Weit verbreitet sind Farne, diverse Ginsterarten sowie Heidekraut; nur rund 30–37 % der Fläche Spaniens ist heute bewaldet, ein Anteil, der sich durch Aufforstungsprogramme in den letzten Jahrzehnten leicht erhöht hat, überwiegend jedoch weiterhin durch Kiefern- und Eukalyptus-Monokulturen.

In wenigen Bergregionen finden sich Buchenwälder und verschiedene Tannenarten, in niedrigeren Lagen auch Laubbäume wie Linden, Kastanien, Ahorn, Ulmen, Eschen, Haselnusssträucher sowie die für die Region typische Stieleiche.

Südlich des Kantabrischen Gebirges sind Fauna und Vegetation erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt; im Sommer werden bis zu 40 Grad erreicht, lange Trockenperioden prägen die Landschaft. Wälder sind hier selten, brachliegendes Land und Gestrüpp dominieren – doch auch hier haben sich einige an Trockenheit angepasste Baumarten behauptet, darunter Pinie, Steineiche, Seekiefer und Zerreiche.

Spanien – Geschichte

10.000 v. Chr.: Die Iberische Halbinsel wird im Laufe der Jahrtausende von Ureinwohnern, Kelten, Phöniziern, Karthagern, Griechen, Römern und später weiteren Völkern besiedelt – die Vorfahren der heutigen spanischen Bevölkerung.

1.000–700 v. Chr.: Die Phönizier gründen Handelskolonien an der spanischen Mittelmeerküste.

600 v. Chr.: Griechische Kolonien werden zunehmend von den Karthagern verdrängt, die eigene Siedlungen gründen.

200 v. Chr.: Die Römer erobern Spanien, errichten zahlreiche Bauwerke (u. a. Aquädukte, Amphitheater) und machen das Land zu einem Bestandteil des Römischen Reiches.

um 400 n. Chr.: Germanische Stämme, darunter die Westgoten, übernehmen im Zuge der Völkerwanderung die Herrschaft über weite Teile der Halbinsel.

7.–11. Jahrhundert: Die gotische Herrschaft dauert bis 711 an; der letzte Gotenkönig Roderich wird von muslimischen Truppen besiegt, die über die Straße von Gibraltar übersetzen. Die Mauren machen den Süden Spaniens durch fortschrittliche arabische Bewässerungstechnik zu einer blühenden Region.

12.–15. Jahrhundert: Die katholische Kirche wird von den spanischen Königen zunehmend gestärkt; im Zuge der Reconquista und der Inquisition werden Nichtchristen vertrieben oder zwangskonvertiert, was Wirtschaft und Handel zeitweise stark belastet.

16. Jahrhundert: Durch die Kolonialisierung großer Teile Amerikas wird Spanien zu einem der reichsten Länder Europas, auch wenn nicht alle geführten Kriege siegreich verlaufen.

17./18. Jahrhundert: Die Habsburger-Dynastie wird durch Philipp V. aus dem Haus Bourbon abgelöst.

19. Jahrhundert: Napoleon besetzt Spanien; wenige Jahre später kehrt der spanische König durch den Freiheitskampf seines Volkes auf den Thron zurück. Das Land wird von wiederkehrenden Unruhen und Machtkämpfen erschüttert; zeitweise wird die Republik ausgerufen, kurz darauf wieder von der Monarchie abgelöst.

1923–1930: Angesichts einer Wirtschaftskrise errichtet General Primo de Rivera eine Militärdiktatur.

1931: Die Militärdiktatur endet mit der Ausrufung der Zweiten Spanischen Republik.

1936–1939: Im Spanischen Bürgerkrieg erhalten die Nationalisten unter General Francisco Franco Unterstützung vom faschistischen Deutschland und Italien. Nach Kriegsende übernimmt Franco die Macht.

1975: Franco stirbt; es wird eine konstitutionelle Monarchie unter Juan Carlos I. ausgerufen.

1978: Spanien erhält seine bis heute geltende demokratische Verfassung.

1986: Spanien tritt der Europäischen Gemeinschaft (heute EU) bei.

1992: Die Olympischen Spiele finden in Barcelona statt, die Weltausstellung in Sevilla – ein Symboljahr für das moderne, demokratische Spanien.

Fortsetzung der Geschichte bis heute – im Original fehlend:

11. März 2004: Bei den Madrider Zuganschlägen sterben 191 Menschen und über 2.000 werden verletzt – der schwerste islamistisch motivierte Terroranschlag in der Geschichte Westeuropas bis dahin, der die Wahlen wenige Tage später maßgeblich beeinflusste.

2008–2014: Die globale Finanzkrise trifft Spanien besonders hart, mit einer schweren Immobilien- und Bankenkrise sowie zeitweise über 26 % Arbeitslosigkeit.

2014: König Juan Carlos I. dankt nach 39-jähriger Regentschaft zugunsten seines Sohnes ab; Felipe VI. wird neuer König.

2017: Ein von der katalanischen Regionalregierung organisiertes, von der spanischen Zentralregierung als verfassungswidrig eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum sowie eine anschließende einseitige Unabhängigkeitserklärung Kataloniens lösen die schwerste Verfassungskrise Spaniens seit der Demokratisierung aus; mehrere katalanische Politiker werden inhaftiert oder fliehen ins Ausland.

2018: Pedro Sánchez (PSOE) wird nach einem erfolgreichen Misstrauensvotum gegen seinen Vorgänger Mariano Rajoy neuer Ministerpräsident und bleibt dies seither durch mehrere Wahlen und wechselnde Koalitionen hindurch.

2021: Nach jahrelanger juristischer und öffentlicher Kontroverse um seine Finanzgeschäfte verzichtet Juan Carlos I. endgültig auf eine Rückkehr in den aktiven öffentlichen Raum und lebt seither überwiegend im Ausland.

Spanien zählt heute, nach Frankreich, zum zweitmeistbesuchten Land der Welt und bleibt einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren Südeuropas.

Spanien – Essen & Trinken

Das Abendessen ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Im Vergleich zu Deutschland geht man in Spanien deutlich später, meist erst zwischen 20 und 22 Uhr, zum Abendessen; es wird viel geredet, sodass eine Mahlzeit oft mehrere Stunden dauert. Das Mittagessen fällt dagegen meist eher schmal aus, das Frühstück besteht bei vielen Spaniern oft nur aus einer Tasse Kaffee mit einem kleinen Gebäckstück.

Spaniens Küche ist ausgesprochen vielfältig. In den Küstenorten steht häufig Fisch auf der Speisekarte, meist begleitet von Salaten oder Gemüse. Im Landesinneren werden dagegen eher deftige Fleisch- oder (im Herbst) Wildgerichte serviert, meist mit Reis und Gemüse. Typisch für die ländliche Küche sind deftige Gemüse- oder Fleischsuppen auf Basis von Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln, teils mit Schweine-, Hühner- oder Lammfleisch, teils auch mit Fisch.

Eine der bekanntesten Spezialitäten ist die Paella – eine Reispfanne mit verschiedensten Gemüse-, Fleisch- und Fischsorten sowie Meeresfrüchten. Auch Langusten, Muscheln und Tintenfische gehören vielerorts zum Standardrepertoire.

Für den kleinen Hunger zwischendurch eignen sich Tapas: kleine Appetithäppchen, Snacks und kleinere Mahlzeiten, die – da viele Spanier auf ein ausführliches Frühstück verzichten und oft erst gegen 14 Uhr zu Mittag essen – die Zwischenzeit überbrücken. Das Angebot reicht von einfachen Oliven bis zu Hühnchenschenkeln.

Spanische Rotweine sind die klassische Begleitung zum Essen und dienen zugleich als Grundlage für Sangría, der zusätzlich Obst oder Saft sowie Schnaps und Mineralwasser beigemischt werden.

Tipp: Auch in Spanien ist es üblich, dass das Bedienungspersonal einen Platz zuweist; sich unaufgefordert an einen Tisch zu setzen gilt als unhöflich, ebenso das Zusetzen zu fremden Gästen ohne Einladung. Die Frage „Ist hier noch frei?“ gilt als eher aufdringlich. Nach dem Essen wird üblicherweise eine gemeinsame Rechnung gebracht.

Spanien – Unterkünfte

Übernachtungsmöglichkeiten sind in Spanien reichhaltig und in jeder Preiskategorie zu finden; neben den üblichen Informationen aus Reisekatalogen lohnt sich auch die Nachfrage bei lokalen Fremdenverkehrsstellen.

Spanien als Reiseziel erschöpft sich nicht im Massentourismus mancher Küstenabschnitte (v. a. zwischen Barcelona und Málaga) – wer gezielt sucht, findet auch heute noch ruhigere Alternativen abseits der Hauptrouten.

Das Hotelangebot reicht von der einfachen Pension bis zum 5-Sterne-Haus, wobei der Standard oft anders ausfällt als in Deutschland gewohnt – ein kleines, gut geführtes 3-Sterne-Hotel kann mitunter besser sein als ein heruntergewirtschaftetes 4-Sterne-Haus. Neben klassischen Hotels gibt es zahlreiche Appartements sowie eine große Zahl an Campingplätzen. Wer nicht vorgebucht hat, sollte sich in größeren Orten in den örtlichen Touristenbüros über freie Unterkünfte und Preise informieren; in kleineren Städten und abgelegeneren Regionen ist diese Möglichkeit jedoch oft nicht gegeben.

Für Individualreisende sind die Preise in der Hauptsaison (Juni bis September), vor allem in den Touristenhochburgen, oft deutlich erhöht. In der Nebensaison lassen sich dagegen häufig erhebliche Preisnachlässe erzielen, mancherorts bis zu 50 % und mehr gegenüber dem sonst üblichen Preis.

Besonders im spanischen Inland finden sich die Paradores – die ursprünglichste Hotelkategorie Spaniens. Das staatliche Netzwerk umfasst heute rund 95 Häuser (eine leichte Zunahme gegenüber den früher genannten 86), darunter historische Burgen, Schlösser, Abteien, Klöster und Paläste, die speziell zu Übernachtungszwecken umgebaut wurden.


⚠️ Spanien – Wichtige Insidertipps für Rundreisende
Ein Roadtrip durch Spanien bietet fantastisch ausgebaute Straßen, birgt jedoch zwei berüchtigte Stolperfallen für Autofahrer: das Mautsystem und die strengen Umweltzonen.
 
🛣️ Autobahnen: Der Unterschied zwischen AP und A
In Spanien wird strikt zwischen zwei Autobahntypen unterschieden:
  1. Autovías (gekennzeichnet mit einem „A“, z. B. A-4): Diese Schnellstraßen sind völlig mautfrei und staatlich betrieben.
  2. Autopistas (gekennzeichnet mit „AP“, z. B. AP-7): Diese Autobahnen sind privat betrieben und mautpflichtig.
    • Maut-Tipp: Auf vielen spanischen Autobahnabschnitten (insbesondere großen Teilen der AP-7 entlang der Mittelmeerküste) wurde die Maut in den letzten Jahren abgeschafft oder drastisch reduziert. Wo noch gezahlt werden muss, funktioniert das meist über klassische Mautstationen mit Kreditkarte oder bar. Das elektronische System heißt hier Via-T.
🏷️ Die Umweltplakette „Distintivo Ambiental“
  • Was ist das? Spanien hat in allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern dauerhafte Umweltzonen (ZBE – Zonas de Bajas Emisiones) eingeführt (u. a. Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla).
  • Die Krux für Touristen: Ausländische Fahrzeuge können die offizielle spanische Umweltplakette aktuell nicht einfach online bestellen.
  • Die Lösung: Spanien erkennt die Umweltplaketten einiger anderer EU-Länder offiziell an. Wenn du die französische Crit’Air-Plakette an deiner Scheibe hast, bist du rechtlich geschützt und darfst in die spanischen ZBE-Zonen einfahren (eine Tabelle zur Gleichstellung findest du auf der offiziellen Seite der spanischen Verkehrsbehörde DGT). Alternativ musst du dich für Städte wie Barcelona vorab online im Register registrieren lassen, um kein Bußgeld (ab 200 Euro) zu riskieren.

🗺️ Der perfekte 10-Tages-Roadtrip: Der Zauber Andalusiens
Diese optimierte Route führt dich durch den feurigen Süden Spaniens – vorbei an maurischen Palästen, weißen Dörfern und spektakulären Schluchten.
  • Gesamtstrecke: ca. 520 km
  • Start/Ziel: Málaga oder Sevilla (perfekt als Rundreise)

Tag 1 & 2: Das Tor zum Süden (Málaga & Ronda)
  • Das erlebst du: Erkunde Málagas Festung Alcazaba und die lebendige Hafenpromenade. Fahre an Tag 2 über spektakuläre Serpentinen in das berühmte Bergdorf Ronda, das thront majestätisch auf einem Felsplateau und wird von einer monumentalen Brücke über eine tiefe Schlucht geteilt.
Tag 3 & 4: Die Wiege des Flamenco (Sevilla)
  • Route: Ronda ➔ Setenil de las Bodegas ➔ Sevilla (ca. 130 km)
  • Das erlebst du: Stoppe unterwegs in Setenil, wo die Häuser direkt in die Felsen hineingebaut sind. In Sevilla besichtigst du die gigantische Kathedrale mit dem Giralda-Turm, den königlichen Palast Real Alcázar und die wunderschöne Plaza de España.
Tag 5 & 6: Das maurische Erbe (Córdoba)
  • Route: Sevilla ➔ Carmona ➔ Córdoba (ca. 140 km)
  • Das erlebst du: Besuche die weltberühmte Mezquita-Catedral in Córdoba – ein faszinierendes Meisterwerk aus einem maurischen Säulenwald und einer mitten hineingebauten christlichen Kathedrale. Schlendere durch die blumengeschmückten Gassen des jüdischen Viertels.
Tag 7, 8 & 9: Das Wunder aus 1001 Nacht (Granada)
  • Route: Córdoba ➔ Baena ➔ Granada (ca. 160 km)
  • Das erlebst du: Besuche die Alhambra, die weltberühmte maurische Festungsstadt (Tickets zwingend 1–2 Monate im Voraus online buchen!). Genieße den Sonnenuntergang vom Aussichtspunkt Mirador de San Nicolás mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.
Tag 10: Rückreise an die Küste
  • Route: Granada ➔ Málaga (ca. 130 km). Rückgabe des Autos und Abreise.

💶 Geld, Restaurant-Etikette & Trinkgeld-Tipps (La Propina)
  1. Späte Essenszeiten: Spanier frühstücken kaum, essen mittags erst zwischen 14:00 und 16:00 Uhr und gehen nie vor 21:00 oder 22:00 Uhr zum Abendessen. Vor 20:30 Uhr sind die Küchen der authentischen Restaurants schlicht geschlossen.
  2. Die Platzweisung: Setze dich in Restaurants niemals unaufgefordert an einen freien Tisch, sondern warte auf den Kellner („¿Para cuántas personas?“ – Für wie viele Personen?). In lockeren Tapas-Bars an den Stehtischen oder an der Theke gilt diese Regel jedoch nicht.
  3. Das Trinkgeld: In Spanien ist Trinkgeld (Propina) kein Muss, da der Service im Preis inbegriffen ist. Bei gutem Service in Restaurants sind 5 % bis 10 % bar auf dem Teller absolut ausreichend. In Tapas-Bars oder Cafés lässt man einfach ein paar Cent-Münzen als Wechselgeld liegen.
  4. Die gemeinsame Rechnung: Es wird am Ende immer eine Gesamtrechnung pro Tisch gebracht („La cuenta“). Getrenntes Bezahlen am Tisch gibt es nicht. Man teilt den Betrag bar untereinander auf oder eine Person zahlt per Karte und man regelt den Rest privat.

📋 Übersicht: Die spanische Speisekarte (El Menú)
SpanischAusspracheDeutsch / Erklärung
EntrantesEntrantesVorspeisen
Plato principalPlato prinßipalHauptgericht
PostrePoßtreDessert / Nachspeise
Tapas / RacionesTapas / RazjonesTapas: Kleine Häppchen.
Raciones: Große Teller zum Teilen für den ganzen Tisch.
Menú del díaMenü del di-aDas Mittagsmenü (Meist 3 Gänge inkl. Wein und Wasser zum unschlagbaren Festpreis).
Pan con tomatePan kon tomateGeröstetes Brot mit eingeriebener Tomate, Knoblauch und Olivenöl (Der Frühstücksklassiker).
Jamón IbéricoChamon IberikoEdler, luftgetrockneter Schinken vom iberischen Eichelschwein.
Patatas BravasPatatas BrawasFrittierte Kartoffelwürfel mit einer scharfen Paprikasauce und Aioli.
Agua con gas / sin gasAgwa kon gas / ßin gasWasser mit / ohne Kohlensäure
Vino tinto / blancoBino tinto / blankoRotwein / Weißwein
La cuenta, por favor.La kwenta, por faworDie Rechnung, bitte.

🗣️ Die wichtigsten spanischen Höflichkeitsfloskeln
 
Spanier sind unglaublich kommunikativ und offen. Mit einem freundlichen Gruß bricht man sofort das Eis.
SpanischAusspracheDeutsch / Erklärung
¡Hola!OlaHallo! (Das „H“ wird im Spanischen niemals gesprochen).
¡Buenos días!Buenos di-asGuten Morgen! / Guten Tag! (Bis ca. 14:00 Uhr zum Mittagessen).
¡Buenas tardes!Buenas tardesGuten Tag! / Guten Abend! (Ab 14:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit).
¡Buenas noches!Buenas nochesGute Nacht! / Schönen Abend! (Sobald es dunkel ist).
¡Adiós! / ¡Hasta luego!Adioß / Aßta lwegoTschüss! / Bis später!
Por favorPor faworBitte. (Wenn man um etwas bittet).
¡Gracias! / Muchas graciasGratzjaß / Mutschas gratzjaßDanke! / Vielen Dank!
De nada.De nadaBitte sehr! / Gern geschehen! (Als Antwort auf ein Danke).
Perdone / DisculpePerdone / DißkulpeEntschuldigen Sie. (Um die Aufmerksamkeit des Kellners zu bekommen).
¿Qué tal?Ke talWie geht’s? (Sehr locker unter Bekannten).

Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und aktuellen Entwicklungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

SpanienAllgemeine Länderinfos

Spanien – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 10. März 2017
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Polarlichter
Spanien

Polarlichter in Spanien

von Joe OnTour 10. März 2017
Erstellt von Joe OnTour

Polarlichter in Spanien

Anfang März begegnet uns auf unserer Reise durch Spanien ein seltenes Phänomen und das am hellichten Tag.

Wir befinden uns in Spanien in der Region Tarragona im Bereich des Deltebre. Gegen 17.30 Uhr sehen wir eine seltsame Erscheinung am Himmel, die aus der Ferne wie der Teil eines Regenbogens aussieht. Er verändert jedoch ständig seine Form und stellt sich teilweise als Streifen dar und dann wiederum als riesiges Quadrat. Als wir immer näher kommen, sind wir uns sicher, daß es sich offensichtlich um Polarlichter handelt (Aurora borealis).

Später lesen wir im Internet, daß Polarlichter im März auch in England gesichtet wurden.

So weit im Süden Spaniens sind Polarlichter wohl noch extrem seltener.

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Korsika - Küsten
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Spanien – Ronda

von Joe OnTour 10. März 2017
Erstellt von Joe OnTour

Spanien – Ronda

Südlich von Malaga verlassen wir die Küstenregion etwa auf der Höhe von Marbella und reisen weiter ins Inland Richtung Ronda.

Wir sind froh, Marbella hinter uns zu lassen und fahren ins Spanische Inland nördlich Richtung Ronda. Die Strecke führt uns durch das Gebirge der Sierra de Ronda. Die umliegenden Gipfel sind 1500 bis 2000 Meter hoch. In leichten Serpentinen geht es beständig aufwärts. Kleine Bergdörfer ziehen an uns vorüber, die auf den Kuppen der umliegenden Bergketten wie Schwalbennester angelegt sind. Die Strecke ist eine wohltuende Alternative zu der zubebetonierten Küstenroute, die wir bisher absolviert haben.

Die Gebirgslandschaft ist geprägt von buschigen Grünpflanzen, Olivenhainen, Getreidefeldern und blühenden Wiesen. Der Tag neigt sich dem Ende zu und auf der Suche nach einer Unterkunft fahren wir auf einem Feldweg zu einem kleinen abseits des Weges liegenden Landgut (Bild unten rechts). Wir haben wieder einmal Pech, alles ist ausgebucht. Die Suche nach einer nächtlichen Unterkunft geht weiter. Da wir wie üblich auf unseren Reisen nicht vorgebucht haben, benötigen wir erneut mehrere Stunden, bis wir die „Richtige Unterkunft“ finden.

Eigentlich wollten wir ausserhalb von Ronda übernachten, um die Reisekasse nicht zu sehr zu strapazieren, aber alle angefragten Hotels und Pensionen waren belegt. Offensichtlich haben wir eine ungünstige Zeit erwischt. Dann haben wir doch Glück und finden nach langer Suche etwas ausserhalb von Ronda ein kleines Landhotel, das von zwei sympatischen Holländern geführt wird. Das Ambiente ist landestypisch und verfügt über den gewissen Charme der Provence.

Am nächsten Morgen packen wir unsere sieben Sachen. Wir wollen nicht noch eine weitere Nacht hier bleiben, da das ein zu grosses Loch in unsere Reisekasse reissen würde. Also entschliessen wir uns, Ronda einen Besuch abzustatten und anschliessend weiterzureisen. Bereits die Anfahrt in die Stadt Ronda führt uns durch verwinkelte kleine Gassen im typisch andalusischen Baustil.
Altstadt von RondaKirche in Ronda
Die mittelalterlichen Stadtmauern lassen die Wehrhaftigkeit dieser Stadt erahnen.

Man spürt sofort die Historie dieser Stadt, die aber auch gleichzeitig erfüllt ist mit quirligem und pulsierendem Leben, das man überall körperlich fühlt.

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