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Seychellen – Insel La Digue
Aktuell BeliebtSeychellen

Seychellen La Digue Strände

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Seychellen – Insel La Digue – Strände

Badevergnügen pur und eine fast unwirklich anmutende exotische Landschaft erwarten den Reisenden auf La Digue, das von traumhaften weissen Sandstränden geprägt ist. Die Unterwasserwelt rund um die Insel bietet mit über 800 bunten Fischarten ein Eldorado für Taucher und Schnorchler. Die Gastfreundlichkeit und Lebenslust der Bewohner dieses Kleinods verzaubern den Besucher.

Von einem Reisemagazin wurde die Grande Anse auf La Digue bereits zum schönsten Strand der Welt erklärt. Da die Seychellen kaum von so verheerenden Stürmen heimgesucht werden wie andere Tropeninseln können sie zudem mit makellos gewachsenen Palmen glänzen. Auf den Seychellen findet man traumhaft schöne Strände mit feinem weissen Sand und riesigen Palmen, die kaum von Touristen besucht sind. Zu jeder Tageszeit beeindrucken die Felsen mit einem anderen Lichtspiel.

Besonders phantastisch sind die Augenblicke vor den Sonnenuntergängen, die in dieser Region fast immer spektakulär sind. Die untergehende Sonne färbt die Felsen in einen rötlich warmen Ton. Morgens bei Sonnenaufgang haben die Felsen an der gleichen Stelle eine komplett andere Färbung und sie vermitteln eine völlg andere Stimmung. Der Aufenthalt auf der Insel La Digue erscheint uns wie im Paradies. Von Massentourismus keine Spur. Große Hotelanlagen fehlen ganz. Leere Strände wohin man schaut.

Im Inselinneren kann man die tropische Vegetation bewundern. La Digue ist wahrlich eine Reise wert, wenn auch die Preise weit über dem normalen Niveau liegen. Nicht umsonst gelten die Seychellen als exclusives Reiseziel für Individualreisende. Neben den teuren Vier- und Fünfsterne-Hotels gibt es aber auch einige kleinere Unterkünfte für den schmaleren Geldbeutel, die nicht unbedingt schlechter sein müssen, zumal man sich ohnehin tagsüber bis spät abends in freier Natur aufhält.

Allgemeine LänderinfosSeychellen

Seychellen – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 12. Juli 2017
Seychellen

Seychellen – People

by Joe OnTour 12. Juli 2017
Seychellen

Seychellen – Natur

by Joe OnTour 12. Juli 2017
Seychellen

Seychellen Bird Island – Vögel

by Joe OnTour 12. Juli 2017
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Seychellen Bird Island – Schildkröten

by Joe OnTour 12. Juli 2017
Seychellen

Seychellen Bird Island Strand

by Joe OnTour 12. Juli 2017
Seychellen

Seychellen – Insel Bird Island

by Joe OnTour 12. Juli 2017
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Seychellen La Digue Strände

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Seychellen

Seychellen – Insel La Digue

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Seychellen

Seychellen – Insel Praslin

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Seychellen

Seychellen Mahe Markt

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Seychellen

Seychellen Mahe Fischmarkt

by Joe OnTour 5. Juli 2017
Seychellen

Seychellen – Insel Mahe

by Joe OnTour 5. Juli 2017

Bilder Seychellen – Insel La Digue – Strände

Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
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Seychellen – Insel La Digue
Seychellen

Seychellen – Insel La Digue

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Seychellen – Insel La Digue

Die Ankunft auf der Insel La Digue ist genauso spektakulär einfach wie die Eindrücke, die wir während der nächsten Tage unseres Aufenthalts auf der Insel bekommen.

Wir kommen mit dem Schiff auf der Insel La Digue an und werden von unserem Gastgeber mit einem Ochsenkarren abgeholt. Unser Gepäck und auch wir werden kurzerhand auf den Karren befördert und schon geht es in gemächlichem Tempo über die „Hauptstrasse“ des Dorfes zu unserer neuen Heimat auf Zeit.

Autos sind auf der Insel weitgehend unbekannt. Wir haben den Eindruck, während der Überfahrt in einer Zeitmaschine gesessen zu haben, die uns um exakt 300 Jahre in der Zeit zurückbefördert hat. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Nicht nur die Transportmittel sind einige Jahrhunderte alt sondern auch das gesamte Leben scheint hier einem anderen Rhytmus zu folgen. Es dauert in unseren Augen eine Ewigkeit, bis die Formalitäten und die Begrüssungszeremonie absolviert sind. Ist dies das kleine Paradies, das wir uns erhofft haben?

Am folgenden Tag versuchen wir, eine Inselerkundung zu organisieren. Da es keine Autos auf der Insel gibt, sollte doch zumindest ein Montainbike aufzutreiben sein…………Nach langen Verhandlungen beschafft uns unser Gastgeber ein Mountainbike in der Urversion. Das Rad verfügt nur über einen Gang. Trotzdem begiebt sich Jürgen auf eine einsame Tour, um die Insel zu erkunden. Wir machen aus, dass er sich innerhalb von 8 Stunden zurückmeldet. Ansonsten wollen wir einen Notplan aktivieren. Mit diesem Equipment ist es schon ein kleines Abenteuer, die Insel zu erkunden. Aber die Kondition ist gut und Jürgen hat daheim ausreichend trainiert…….also soll er sein Abenteuer haben. ….Und Brigitte hatte Recht, es wurde ein Abenteuer.

Trotz der geringen Höhenunterschiede auf der Insel war die Tour sehr anstrengend aber anderseits auch ein echtes Erlebnis. Der Weg führt durch wild bewachsene Urlandschaften mit dichten Wäldern, in die vorher kein Mensch eingedrungen zu sein scheint. Alles ist vollkommen unberührt und die Einsamkeit ist ein wenig bedrückend. Nur einige Vögel kreischen ihr Entsetzen über den Eindringling in die Stille. Ein schmaler Pfad führt schliesslich an einen verwunschenen Strand, der wie aus einer anderen Welt anmutet. Die Szene scheint wie aus einem Traum zu sein. Die Granitfelsen mit den riesigen Palmen bilden eine unwirkliche Kulisse. Keine Menschenseele ist weit und breit zu sehen. Die Schatten werden schon etwas länger. Der Übergang zur Dunkelheit vollzieht sich in den Tropen ausgesprochen schnell. Es wird Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Der Trip dauert jetzt schon 7 Stunden und ich könnte mindestens noch einmal so lange weiterfahren. Ich kann mich nicht satt sehen an dieser Landschaft, die süchtig zu machen scheint. Ich könnte ewig hier verweilen. Der Schmerz in den Beinen von der ungewohnter Bewegung in der Übersetzung des „Eingang-Fahrrades“ macht sich langsam bemerkbar. Der Weg zurück ist jedoch noch lang. Der gleich Weg zurück durchs Inland würde mehrere Stunden betragen.

Die Alternative ist der direkte Weg am Strand entlang, den ich aber nicht kenne. Ich wage diese Alternative. Der Weg erweist sich als sehr viel schwieriger, da in dem tiefen Sand praktisch kaum ein direktes Fahren möglich ist. Oft heisst das…….“schieben bis die Arme glühen „…….die Entschädigung für diese Strapazen ist die phantastische abendliche Naturkulisse mit einem unvergleichlichen Sonnenuntergang. So schaffe ich es gerade noch bei Einbruch der Dunkelheit zurück zu unserer Unterkunft. Vollkommen erschöpft aber glücklich über dieses unglaubliche Erlebnis vergesse ich sogar das Abendessen und sinke in einen traumlosen Schlaf.

Anm.: An die meisten der abgelegenen Strände kommen kaum Besucher, da diese zu umständlich zu erreichen sind. Das trifft auch für das Inland zu. Allen Besuchern der Insel, die über etwas Kondition verfügen, können wir eine Tagestour mit dem Rad über die Insel La Digue empfehlen.

Bilder Seychellen – Insel La Digue

Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
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Seychellen – Insel Praslin
Seychellen

Seychellen – Insel Praslin

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Seychellen – Insel Praslin

Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und eine Granitinsel mit traumhaften, schneeweisen Sandstränden. Sie ist immerhin noch 13 Kilometer lang und 5 Kilometer breit. Hier leben 8.000 Einwohner.

Der Lebenstakt geht hier etwas langsamer als auf de Hauptinsel Mahe. Man erreicht Pralin mit der Fähre in etwa zwei Stunden von Mahe aus. Berühmt wurde Praslin aufgrund einer besonderen Pflanze, der Coco de Mer Palme. Man findet diese Palme im „Vallee de Mai“. Die Größe der Kokos-Nüsse und der Blätter sind beeindruckend. Die Frucht der Palme wid bis zu 25 kg schwer. Das besondere an den Kokos-Nüssen ist die erotische Form.

Im Norden der Insel Praslin findet man die lange „Cote d’Or“ mit goldfarbenem Sandstrand.

Die „Anse Lazio“ im Norden der Insel ist wohl der schönste Strand der Welt? Eine geschützte Bucht, spiegelglattes, hellgrüntürkisblaues Meer, weisser Sand und natürlich die dekorativen Palmen.
Im Osten gibt es dagegen kleine romantische Buchten. Im Süden beeindruckt der lange Strand der „Grand Anse“, der von den Besuchern als der Traumstrand schlechthin bezeichnet wird. Ein weiteres lohneswertes Ziel ist die „Anse Lazio“ im Westen der Insel. Praslin eignet sich besonders für alle Bade-Touristen, vor allem diejenigen, die sich zu den Individualisten zählen. Auch solche, die nicht nur die Ruhe und Abgeschiedenheit sondern einheimische Musik und etwas Unterhaltung suchen und einen Einblick ins Leben der Einheimischen nehmen möchten sind hier gut aufgehoben.

Ein Muss ist Praslin natürlich für alle Nuturliebhaber. Wir fahren hier mit einem gemieteten kleinen Geländewagen zum Norden der Insel, um die Anse Lazio zu besuchen. Ein Besuch des „Vallee de Mai“ ist besonders empfehlenswert. Es ist jeden Tag von 07.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Für den großen Rundgang sollte man etwa 4 Stunden einplanen. Günstig ist es, wenn man bereits in den frühen Morgenstunden aufbricht, da es dann noch ruhig zugeht. Das Valle de Mai wurde 1983 von der Unesco zum Weltkulturgut erhoben.

Auf diese Art und Weise will man sicherstellen, daß die dort geschützen Tier und Pflanzen für die Nachwelt erhalten bleiben. Unterwegs finden wir eine kleine offene Kapelle umrahmt von Granitfelsen. Dieser schmale Feldweg führt durch eine traumhaft schöne Landschaft zum Norden der Insel an die Anse Lazio.

In den hohen Granitbergen im Hintergrund kann man Greifvögel beobachten, die hier ihre Horste in den steilen Felswänden errichtet haben. Nach der anstrengenden Tagestour lassen wir den Tag beim Dinner mit einheimischen Fischgerichten ausklingen.

Bilder Seychellen – Insel Praslin

Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
1989 11 088

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Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen

Seychellen Mahe Markt

by Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Seychellen – Insel Mahe – Markt

Die Seychellen sind ein Ziel für Naturliebhaber, die bereit sind, für den Luxus dieser einzigartigen und unverdorbenen Natur mehr Geld als anderswo auszugeben. Es gibt auf den Seychellen kaum ein nennenswertes Nachtleben. Die Einkaufsmöglichkeiten beschränken sich auf den Markt in Victoria und auf kleine Läden und einzelne Supermärkte. Selbst Victoria ist kein Einkaufsparadies. Trotzdem lohnt sich der Besuch des Marktes, um die Mentalität der Inselbewohner zu studieren.

Die meisten Waren sind nur in geringer Auswahl und zu hohen Preisen (mindestens 50 % höher als in Europa) zu erhalten. Die tropischen Früchte verschiedenster Art sind zwar vorhanden, aber (bis auf Mangos, Papayas und Bananen) schwierig aufzutreiben und teuer, weil sie meist importiert werden müssen.

Zudem werden von Touristen oft „Spezialpreise“ verlangt, die deutlich erhöht sind. Bessere Preise erzielt man vor allem in abgelegenen und kleinen Läden zu denen nur selten Touristen kommen. Anders ist dies auf dem Fischmarkt von Viktoria. Auf den Märkten herrscht ein meist geschäftiges Treiben. Oft ist die gesamte Familie einschließlich der Kinder in die Verkaufsaktivitäten eingebunden. Regionale Produkte werden frisch und unkompliziert auf selbstgebastelten Verkaufstheken (einfachen Brettergestellen) oder auf dem Boden mit einer Decke als Untergrund angeboten.

Zur üblichen Ausstattung eines gut bestückten Marktsortiments gehören selbstverständlich auch die diversen Tröpfchen, Tinkturen, Salben und Gewürze. Selbst die „Coco de Mer“ wird hier in den kleineren Ausführungen angeboten. Das Angebot an Fleich ist rar und teuer. Es wird in eigenen Butcher-Läden verkauft, die lizenziert sein müssen….. oder sollten? Es herrscht ein geschäftiges Treiben, wie meistens auf den Märkten in tropischen Ländern.

Auffallend ist auf dem Markt in Viktoria jedoch, dass die Menschen immer fröhlich und gut gelaunt sind. Die Bekleidungen der Frauen auf den Seychellen besteht meistens aus bunten Kleidern und Stroh-Hüten gegen die kräftige Sonne. Die Männer tragen meist kurze Hosen, Sandalen und bunte Hemden. Oft sieht man die Frauen ihre Lasten auf dem Kopf tragen. Es gehört schon eine ständige Übung von jung an dazu, um die Balance zu halten. Diese Tradition ist wohl vom afrikanischen Kontinent übernommen worden. Beim Einkauf hat diese Technik natürlich den Vorteil, dass man die Hände zum Handeln und Feilschen frei hat. Apropos Handeln und Feilschen…. dies gehört zum Einkauf einfach dazu und ist ein unbedingtes „Muss“.

Auf diese Art und Weise kommt man auch ins „Gespräch“ und erfährt eine Menge über Land und Leute und das Alltagsleben der Bewohner auf den Seychellen. Brigitte versucht dies gerade anzuwenden. Auch bei den kleinsten Dingen wie bei diesem Strohbesen muss vorher über die Qualität gefachsimpelt werden……

…..dann legt man das Teil erst einmal beiseite und interessiert sich für einen anderen Gegenstand, um die Aufmerksamkeit vom Objekt der Begierde abzulenken ………….. schließlich kauft man etwas anderes nach langer Verhandlung zum kleinen Preis und erwirbt so nebenbei als Zugabe (zum halben Preis) den Strohbesen……………….ist das nicht perfekte Verhandlungsstrategie? Trotzdem sind beide Seiten mit dem Ergebnis höchst zufrieden!

Bilder Seychellen – Insel Mahe – Markt

Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
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Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
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Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen

Seychellen Mahe Fischmarkt

by Joe OnTour 5. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Seychellen – Insel Mahe – Fischmarkt

Ein Besuchsziel, das man unbedingt gesehen haben muß, ist der Fischmarkt auf der Insel Auf dem Fischmarkt von Mahe herrscht ein geschäftiges Treiben, ein ständiges Kommen und Gehen. Hier lassen sich nicht nur die Waren sondern auch die Menschen studieren.

Dies ist einer der interessantesten Fischmärkte, den wir auf unseren Reisen rund um die Welt besucht haben. Man sollte ziemlich früh auf den Markt kommen, da in den frühen Vormittagsstunden noch das größte und beste Angebot vorhanden ist und die meisten Einkäufer zu beobachten sind. Die Auswahl an frich gefangenem Fisch aus einheimischen Gewässern ist hier ausgesprochen reichhaltig.

Auf langen Theken werden die Fische pur und ohne viel Drumherum präsentiert. Hier zählt nur die Qualität der Ware. Die Fische werden auf den Fischbänken ausgenommen, geschuppt und auf die richtige Größe portionsweise nach Anforderung zurechtgeschnitten. Anschliessend werden sie gesäubert und an den Mann../ die Frau gebracht. Man muss allerdings zugestehen, dass der Anteil der Einkaufenden eindeutig von den Frauen dominiert wird. Der Händler auf dem oberen rechten Bild hat noch einen gewaltigen Vorrat an Fischen unter seiner Theke liegen.

Rein strategisch wird das Angebot begrenzt gehalten, denn würde die ganze Ware auf einmal präsentiert, könnte das den Preis drücken. Eine Auswahl derart großer Fische haben wir selten auf Fischmärkten angetroffen. Wir finden riesige Red Snapper, Thunfische, Haie, Schwertfische, Barsche und viele weitere Arten. Der Markt ist, wie überall in den tropischen Ländern, gleichzeitig auch ein Kommunikationszentrum. Es wird getratscht und über alle Neuigkeiten informiert.

Wichtig ist natürlich die Verhandlung über den Preis, die gleich auf den Small Talk folgt. Die kann schon mal länger und ausgiebiger ausfallen als das einleitende Gespräch über „Dies und Das“. Man spürt, dass all das ein Teil der Lebensfreude der Inselbewohner darstellt. Hinter den Ständen und Verkaufstheken ist noch lange nicht Schluss mit der Geschäftigkeit.

Die Reste und Abfälle holen sich dort die Reiher und Möven. So bleibt nichts von dem Naturprodukt Fisch übrig.

Offensichtlich mit dem Einkauf zufrieden ist dieser Inselbewohner. Er hat den Hecht gleich am Stück erworben…….

…………… und dazu ein Stück Gemüse. Das gibt bestimmt eine leckere Mahlzeit.

Auf dem Fischmarkt lassen sich immer wieder tolle Foto-Motive finden. Es macht einfach Spass, die Menschen bei ihren alltäglichen Aktivitäten zu studieren.

Bilder Seychellen – Insel Mahe – Fischmarkt

Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
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Seychellen – Insel Mahe
Seychellen

Seychellen – Insel Mahe

by Joe OnTour 5. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Seychellen – Insel Mahe

Mahé ist die größte Insel der Seychellen. Die Bergkette „Morne Seychellois“, der höchste Punkt des Inselstaates, bietet sich für kleinere Wanderungen an. Die Hauptstadt der Seychellen, Victoria, lädt mit ihrem Hafen und dem pittoresken Markt zum Verweilen ein.

Der berühmte Uhrenturm auf der Insel Mahe in Victoria ist eine originalgetreues Abbildung des Big Ben in London. Victoria – Beim Stichwort Öko-Urlaub denkt man an bescheidene Urlaubsquartiere und geringen Komfort. Nicht so auf den Seychellen. Auch die Kundschaft entspricht überhaupt nicht dem Klischeebild des Öko-Touristen.

Was daran liegt, dass die Seychellen für Urlauber eines der teuersten Länder weltweit sind: So gut wie alles muss für viel Geld eingeführt werden und ist obendrein mit einer saftigen Importsteuer belegt. Der typische Seychellen-Tourist ist also weniger einer, der eigentlich Urlaub auf dem Bauernhof macht, sondern ein wohlhabender Globetrotter, für den Geld nur eine Nebenrolle spielt und den es nicht stört, dass er und die 130.000 anderen Urlauber, die pro Jahr einreisen, 70 Prozent der Deviseneinnahmen beisteuern. Die rund 80.000 Seychellois leben nicht schlecht davon. Ihr Land hat das höchste Pro-Kopf-Einkommen und die höchste Lebenserwartung Afrikas.

Sie sind gratis krankenversichert und kennen keinen Massentourismus. Es gibt weder Ballermänner noch Hotel-Betonklötze, auch nicht in der Hauptstadt Victoria. Dafür kostet ein Importbier im Restaurant zehn Euro, eine billige Flasche Wein das Fünffache. Eine Nacht im Luxushotel ist für 300 Euro zu haben.

Oben ist die Trophäe eines Blue Marlin zu sehen. Der Blue Marlin erreicht in den Gewässern um Mauritius rekordverdächtige Ausmaße. Dieses Exemplar hatte ein Gewicht von 217 Kilogramm.

Bilder Seychellen – Insel Mahe

Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
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Mauritius Allgemeine Informationen
Allgemeine LänderinfosMauritius

Mauritius – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Allgemeine Informationen

Mauritius liegt im südwestlichen Indischen Ozean etwa 800 km östlich vom Madagaskar und gehört mit Reunion und Rodrigues zur Inselgruppe der Maskarenen.

Mauritius hat eine Fläche von 1.865 km/2 und ist mit ca. 1,074 Mio. Einwohnern dicht besiedelt.

Hauptstadt: Port Louis.

Telefon:
Vorwahl von BRD: 00230/Rufnummer
Vorwahl nach BRD: 0049/Ortsnetz ohne 0/Rufnummer

Sprache: Die Landessprache auf Mauritius ist Englisch und Französisch

Währung: 1 Mauritius-Rupee(MUR) = 100 Cents (c)/
100 MUR = ca. € 4.00

Verkehr:
Linkssverkehr / Ein internationaler Führerschein ist notwendig

Touristeninformationen:
Mauritius Informationsbüro
c/o GCI
Postfach 18 02 70
60083 Frankfurt
Tel. 0700- 628748487
Fax 069- 92187431
Internet: http://www.mauritius.net/

Mauritius unterhält in Deutschland keine Botschaft. Zuständig ist die Botschaft von Mauritius in Brüssel
Botschaft der Republik Mauritius
Rue de Bollandistes 68
B-1040 Brüssel
Tel.: 00322-7339988 / Fax.: 00322-7344021

Botschaften:
Deutschland unterhält keine Botschaft auf Mauritius, daher ist zuständig:
Honorary Consul General of the Federal Republic of Germany
32 bis, Rue Saint Georges
Port Louis / Mauritius
Tel. 00230 – 2114111

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und fast durchgehend von einem Korallenriff umgeben.

Zum Staatsgebiet von Mauritius gehören noch die Inseln Rodigues, St. Brandon, Agalega-Islands und weitere kleinere Inseln.

Mauritius ist seit 1968 ein unabhängiger Staat.

Die Zuckerindustrie ist die größte wirtschaftliche Kraft im Lande. Dies sieht man bei Fahrten über die Insel nur zu deutlicht. Manche Landstriche sind mit der Monokultur komplett übersät.

Als weitere wesentliche Wirtschaftsfaktoren sind noch die Textilindustrie und natürlich der Tourismus zu nennen.

 

Mauritius – Klima

Das Klima auf Mauritius ist das ganze Jahr über angenehm, wobei die Monate April bis Juli und September bis Oktober am schönsten sind.

In dieser Zeit fällt am wenigsten Regen, und die Temperaturen sind nicht zu hoch. Wer jedoch nicht auf die Blütenpracht der Flamboyant-Bäume und frische exotische Früchte wie Lytchees verzichten möchte, sollte unbedingt den mauritianischen Sommer bevorzugen; auch herrscht in dieser Jahreszeit in den Lagunen eine äußerst angenehme Wassertemperatur.

Von November bis März ist auf Mauritius Sommer mit Durchschnittstemperaturen von morgens 23°C bis 25°C, die im Laufe des Tages auf 30°C bis 32°C steigen.

Im Winter (April bis Oktober) liegen die Temperaturen ca. 7°C niedriger. Die Wasser temperaturen betragen um die 25°C. Durch die Nähe zum Äquator unterscheiden sich die Jahreszeiten nicht wesentlich voneinander, auch halten die Niederschläge selbst während der Regenzeit zwischen November und April nie lange an. Zwischen Januar und März treten gelegentlich Zyklone auf, Wirbelstürme, die auf dem offenen Meer entstehen.

Mauritius als Urlaubsdestination ist ein ganzjähriges Reiseziel mit milden Temperaturen. Im mauritischen Winter (April – Oktober) gibt es an der Ostküste stärkere Winde, dort kann es auch etwas kühler werden.

 

Mauritius – Fauna

Die Fauna und Flora der Inseln Mauritius sowie der Lebensraum der Arten haben stark unter der menschlichen Besiedlung gelitten. Durch die Abholzung der üppigen Wälder wurde der Lebensraum für die ursprüngliche Fauna zerstört. Viele Arten starben aus. Besonders betroffen war hierbei die einheimische Vogelwelt. Viele Vögel landeten in den Kochtöpfen oder fielen den importierten Affen und Ratten zum Opfer. Bis auf einige Fledermaus- und Vogelarten ist die ursprüngliche Fauna Mauritius vollkommen ausgerottet.
Die Dronte (Dodo)
Das bekannteste Tier und Wahrzeichen von Mauritius ist die Dronte, volkstümlich auch Dodo genannt. Sie ist bereits seit Jahrhunderten ausgestorben. Im Naturkundemuseum von Port Louis steht eines der raren vollständig erhaltenen Skelette und eine Rekonstruktion dieses Laufvogels. Besonders markante Merkmale waren die kurzen Stummelbeine, ein krummer Schnabel, Federn, die erst hinter den Augen begannen, und die Flugunfähigkeit.

Ausgewachsen wurde das Tier 20 – 25 kg schwer. Im Laufe der Evolution hatte es seine Flügel und den Schwanz zu kleinen Federbüscheln reduziert. Da die Dodos keine natürlichen Feinde besaßen, hatten sie ihre Flugfähigkeit verloren. Mit der Ankunft des Menschen kamen jedoch Feinde auf die Insel.

Bis hierhin drohte auch den Eiern und Jungvögeln niemals Gefahr, die Erdbrüter konnten demnach mit einem Nachkommen pro Jahr auskommen. Mit der Fremdbesiedelung im 16. Jahrhundert wurden Fressfeinde wie Ratten, Schweine, Ziegen und Affen, die sich auch von Eiern und Jungvögeln ernährten, auf die Insel gebracht. Ebenso wurde das wohlschmeckende Fleisch von den Menschen bevorzugt.
Vogelwelt
Als es auf Mauritius noch Regenwälder gab, lebte eine große Anzahl farbenprächtiger Vögel auf der Insel. Viele dieser Arten fielen der Veränderung ihrer Lebensräume durch den Menschen zum Opfer. An Stelle der ausgerotteten Tiere wurden andere Arten heimisch. In den letzten Resten der ursprünglichen Waldökosysteme im Südwesten von Mauritius haben einige der endemischen Vogelarten wie der Kestrel, die Rosataube, der Mauritiussittich und der Mauritiusraupenfänger eine letzte Zuflucht gefunden. Der Mauritius-Turmfalke oder Kestrel ist der einzige Greifvogel auf Mauritius und der seltenste Falke der Erde. Um 1970 existierten auf Mauritius nur noch vier Tiere dieser Art. Durch ein intensives Schutzprogramm ist es gelungen, den Bestand wieder auf inzwischen über 400 Tiere anwachsen zu lassen. Der Mauritius-Falke steht jedoch weiterhin auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.
Reptilien und Echsen
Auf Mauritius findet man nur kleineren Reptilien. In den ausgedehnten und weitläufigen Zuckerrohrplantagen leben vor allem Chamäleons und Eidechsen. Es existieren keine Giftschlangen auf der Insel.

Oft anzutreffen sind kleine Geckos auf Mauritius. Die harmlosen Tiere leben an den Wänden und Decken und sind wichtige Insektenvertilger in den Häusern der Einheimischen.

Wie auf den Galapagos- Inseln findet man auch im Indischen Ozean eine reiche Populationen von Riesenschildkröten. Die mauritianische Riesenschildkröte war dem Menschen hilflos ausgeliefert. Weil die Tiere monatelang ohne Nahrung überleben konnten, waren sie eine willkommene Fleischreserve auf den Schiffen. Die heute auf der Insel ausgestellten Riesenschildkröten gehören zu einer Art, die ursprünglich auf dem Atoll Aldabra, welches sich ca. 400 km nördlich von Madagaskar befindet, heimisch ist. Die einzigen drei überlebenden Exemplare der mauritianischen Art werden auf der Ile-Aux- Aigrettes in einem Naturpark geschützt.
Säugetiere
Die Säugetiere waren vor der Besiedelung Mauritius nur durch wenige Arten vertreten. Es existieren zwei endemische Arten von Fledermäusen auf der Insel. Schon im 16. Jahrhundert kamen mit den ersten Schiffen Ratten nach Mauritius, die viele andere Arten vernichteten. Zur Bekämpfung der Nager wurden auf der Insel Indische Mungos angesiedelt. Sie leben heute in vielen Regionen und sind häufig auf den Straßen rund um die ausgedehnten Zuckerrohrfelder zu sehen.

Von den Holländern wurde Rotwild aus Java eingeführt. In den Weidegebieten wird der Bestand auf über 25.000 Tiere geschätzt.

Vor 400 Jahren wurden durch die Portugiesen kleine Makaken aus Asien auf die Insel gebracht. Die Affen kommen aus den Wäldern ins flache Land und durchstöbern Pflanzungen und Siedlungen nach Nahrung. Sie räubern Eier aus Nestern, so dass es durch die Makaken bereits zur Ausrottung vieler Vogelarten kam. In der Bevölkerung werden sie hoch angesehen und dienen durch ihr schmackhaftes Fleisch auch als Nahrungsmittel.
Unterwasserwelt
Kanadas Klima ist durch die kontinentale Lage in arktische und gemäßigte Zonen unterteilt. Der größte Teil des Landes hat ausgeprägte und trocken-heiße Sommer und sehr kalte aber meistens sonnige Winter. Diese Zeiten dauern mindestens fünf Monate.

Kommt man weiter nach Norden, so fallen die Jahreszeiten Frühling und Herbst kürzer aus und das um so mehr, je weiter man nach Norden kommt. Hier werden diese Jahreszeiten auf zwei bis drei Monate begrenzt. Im Winter macht sich das arktische Klima mit seinen Kaltluftfronten bis weit in die südlichen Teile des Landes bemerkbar.

Im Sommer trifft man häufig in den südlichen Regionen Kanadas Temperaturen bis zu +35° Celsius bedingt durch die Warmluftfronten aus dem Golf von Mexiko an. In den nördlichen Teilen des Landes liegen die Sommertemperaturen jedoch tagsüber bei durchschnittlich +15°. Diese können nachts bis unter den Gefrierpunkt absinken.

Im Winter fallen die Temperaturen auf durchschnittlich -5° bis + 10° im Süden und +5° bis -40° im Norden des Landes.

An der milderen südlichen Pazifikküste von British Columbia halten sich die Temperaturen in der Regel oberhalb des Gefrierpunktes. Im Winter sind in allen Teilen des Landes bis auf Nova Scotia heftige Schneefälle anzutreffen.

 

Mauritius – Flora

Das Meer stellt eine gewaltige Barriere dar, die auf verschiedenen Wegen von Pflanzen und Tieren überwunden werden kann: aus eigener Kraft oder durch passiven Transport wie Meeresströmungen, Winde und im Gefieder, im Körper sowie an den Füßen von Vögeln.

Die erfolgreiche Ansiedlung von Pflanzen ist von drei Faktoren abhängig: dem Erreichen der Insel, dem Auffinden eines passenden Lebensraumes und der Sicherung der Fortpflanzung. Die Besiedlung der Inseln Mauritius und Réunion erfolgte in einer zu erwartenden Reihenfolge: Die ersten Lebewesen waren Seepflanzen und Larven sesshafter Seefauna; später wurde der nackte Fels mit Flechten überzogen und als die Bodenbildung auf den Inseln einsetzte, konnten von Wind, Meer und Vögeln angetragene Pflanzen Wurzeln schlagen.

Die häufigen Regenfälle und das warme Klima sorgten rasch für einen dichten Bewuchs der Inseln. Sowohl auf Mauritius als auch auf Réunion lassen sich zwei inselspezifische Merkmale nachweisen: Die Artenarmut ist das Ergebnis der zufälligen Besiedlung. Die hohe Endemismen-Rate ist auf einen besonders schnellen Ablauf von Evolutionsprozessen zurückzuführen, der durch ein rasches Durchsetzen von Mutationen in kleinen, isolierten Gesellschaften gekennzeichnet ist.

Hier haben sich neue Arten durchgesetzt, die sonst nirgendwo auf der Erde vorkommen. Allein 500 Blütenpflanzen sind für die Maskarenen endemisch. Jedoch ist die starke Begrenztheit des Lebensraumes ebenso ein Nachteil für die Inseln, denn ihr biologisches Gleichgewicht ist gegen Störungen stark anfällig.

Zu den endemischen Pflanzen zählen Ebenholzbäume, bois d’olive, bois de natte, bois de fer, bois puant, bois d’eponge, bois de rat, bois colophane, makak, tambalacoqü, Flaschenpalme, Hurrikanpalme und die Nationalblume Trochetia boutoniana (französisch: boucle d’oreille, zu deutsch Ohrring-Baum). Die Nationalblume ist ein weit verzweigter Busch oder niedriger Baum mit ovalen, ledrigen Blättern mit dichten Härchen an der Unterseite. Ihre glockenförmigen roten Blüten werden 5 – 6 cm lang.

Zu den landwirtschaftlichen Nutzpflanzen gehören Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Erdnüsse, Obst (Ananas, Bananen, Papayas, Mangos, Lychees, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse), Gemüse (Bohnen, Tomaten, Avocados), der Parfümstoff Ylang-Ylang und Schnittblumen.

 

Mauritius – Geschichte

Die Geschichte Mauritius ist relativ jung und zuerst um 1500 auf arabischen Karten eingezeichnet.

1598 nahmen die Holländer die Insel in Besitz und gaben ihr den Namen Mauritius.

1638 landeten die ersten Siedler die zunächst nur zwei Jahrzehnte auf der Insel blieben. Mehrere weitere Versuche das Eiland zu besiedeln scheiterten, so dass die Holländer die Insel 1710 aufgaben.

1715 wurde die Insel von den Franzosen in Besitz genommen, um ihre Schiffsrouten nach Indien zu sichern.

Die Besiedlung begann 1721.

Die Entwicklung des Landes beginnt 1735 mit der Ankunft des Gouverneurs Mahé de Labourdonnais, dessen Wirken man noch heute sehen kann:

Aufbau von Port Louis als Militärhafen und Schiffbauzentrum / Château de Mon Plaisir in Pamplemousses / Line Barracks in Port Louis / Teile des heutigen Government House.

Die Verwaltung der Insel übernahm bis 1767 die Französisch Ostindische Gesellschaft.
Während der napoleonischen Kriege war Mauritius Standort der Korsaren.

1810 große Seeschlacht zwischen England und Frankreich bei Grand Port. Im August 1810 landen die Engländer im Norden (Cap Malheureux) und verdrängen die Franzosen.

Im Verlaufe kam es zu großen sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen. Höhepunkt war 1835 die Abschaffung der Sklaverei.

Als Folge hiervon ist die Einwanderung von indischen Arbeitern, Hindus & Moslems zu sehen, die nun die Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern übernahmen. Durch ihre große Zahl wurde die Kultur der Insel stark geprägt. Chinesische Händler wandern ein.

Durch die gut entwickelte Zuckerindustrie kommt Mauritius zu Wohlstand.

Seit 1968 ist Mauritius ein unabhängiger Staat und seit dem 12.03.1992 Republik.

Die Zuwanderungen hat Mauritius zu einer Gesellschaft verschiedener Rassen, Kulturen und Religionen gemacht. Auf kleinem Raum leben hier Menschen afrikanischer, indischer, europäischer und chinesischer Herkunft mit unterschiedlichen Kulturen, Bräuchen, Sprachen friedlich und harmonisch zusammen. Mauritius kann damit als Vorbild für andere Gesellschaften der Welt angesehen werden.

 

Mauritius – Essen & Trinken

Es sind einige verschiedenartige lokale Küchen zu benennen:

– Kreolisch (scharf gewürzt)
– Chinesisch
– Indisch (gut gewürzt)
– Europäisch
– Fischgerichte – und zwar alles, was das heimische Meer zu bieten hat.

Unbedingt empfehlenswert ist das Nationalgericht Curry.

Es wird mit Huhn, Rind oder Fisch gegessen. Serviert wird hierzu einne große Portion Reis.
Getränke

Die Softdrinks Coca Cola oder Pepsi werden auf Mauritius abgefüllt und sie sind an jeder Ecke zu haben. Die Mauritianer bevorzugen stilles Wasser, es gibt aber auch Sparkling Water (Sprudelwasser).

Bier wird wie überall auf der Welt auch auf Mauritius gebraut. Es gibt die mauritianischen Arten wie das Phoenix-Bier und das etwas stärkere Blue Marlin.

Seit neuestem erhält man aber auch in Mauritius gebrautes Warsteiner.

Wein ist auf Mauritius sehr teuer, da er nicht im Land angebaut wird und importiert werden muss. Man trinkt hier leichtere Weine aus Südafrika oder Frankreich.

Das Hauptgetränk der Einwohner ist der auf Mauritius hergestellte Rum. Es gibt den einfachen (Goodwill), aber auch den edleren (Green Island). Rum wird pur, mit Cola (von den Einheimischen bevorzugt) oder als verschiedene Cocktailzubereitungen getrunken.

Aus anderen Ländern importierte alkoholische Getränke sind wegen der sehr hohen Einfuhrzölle ausgesprochen teuer.

Allgemeine LänderinfosMauritius

Mauritius – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius – Boote

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius – Heli Rundflug

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius – Küsten

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius Ile Aux Cerfs

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius – Strände

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius – Touessrok

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Mauritius

Mauritius – Die Insel

by Joe OnTour 3. Juli 2017

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Mauritius – Boote
Mauritius

Mauritius – Boote

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Boote

Auf Mauritius findet man immer wieder eine Vielzahl an Motiven, bei denen es sich lohnt, die Kamera auszupacken. Wir haben nachstehend einige Motive zusammengestellt und mit kurzen Texten erläutert.

Dem Hotelkomplex Le Touessrok ist eine kleine Insel vorgelagert, die „Ile Aux Cerfs“ heisst. Man erreicht diese Insel nur mit dem Boot von der Hotelanlage Touessrok aus. An dieser vorgelagerten Insel führt ein natürlicher Meereskanal vorbei, der als Zugang zum offenen Meer dient. Diesen Kanal benutzen auch die kleinen Segelboote der einheimischen Fischer, um an die Ausenriffe zu gelangen, wo sich die besten Fischgründe befinden. Das linke Bild zeigt den Zugang über den Meereskanal von der Insel zum offenen Meer.

Gefischt wird vor der Küste entlang der Korallenriffe. Die Ausbeute ist in diesen Gewässern zwar noch reichlich aber auch hier macht sich der weltweit abnehmende Fischbestand bereits bemerkbar. Die auf dem rechten Bild zu sehende Gruppe einheimischer Fischer kommt gerade vom Fischfang zurück. Das Boot ist uralt und ohne Außenbordmotor. Es wird nur mit dem Fetzen von Segel angetrieben.

Der Strand ist feinkörnig und weiss und lädt zum Sonnenbaden oder Srandwandern ein. Das Wasser ist hier im Meereskanal türkiesfarben und glasklar. Durch die ständige Strömung aus den Gezeiten fließt hier immer frisches Meerwasser in die Lagune. Die Suche nach kleinen Muschen und sonstigen Getieren ist ausgesprochen ergiebig und bringt etwas Abwechslung in das sonst so träge Strandleben auf einer kleinen Insel.

Einheimische Musiker spielen zur Freude der Gäste aber auch vorwiegend zur eigenen Unterhaltung. Die Bewohner Mauritius sind ausgesprochen musikbegeistert und es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit anzusehen, wie die Insulaner ihr Temperament bei den rhythmischen Klängen der Musik offenbaren. Die größte Attraktion von Mauritius sind sowieso die Einwohner dieser Insel. Dieses Völkergemisch lebt schon seit Generationen friedlich miteinander. Die Gastfreundschaft gehört quasi zur Lebensauffassung. Wir sind nicht nur von der Schönheit der Insel begeistert sondern vor allen Dingen von den Menschen.

Tom ist auch heute wieder auf seinem täglichen Gang den kleinen Strand entlang. Er trägt jeden Tag sein kleines Ladengeschäft als Strandverkäufer mit sich herum, das aus drei Körben mit Früchten besteht. Die werden dann unaufdringlich an den Mann/…die Frau gebracht. Die Kokusnüsse werden sogar fertig zubereitet. Dienstleistung wird eben groß geschrieben…..und kostet noch nicht einmal mehr.

In den abendlichen Stunden, wenn die Schatten schon etwas länger stehen und die Sonne nicht mehr so heiß herunterbrennt, kann man den Anglern bei ihrer Arbeit zusehen oder es einmal selbst ausprobieren. Der Tisch ist hier noch reichlich gedeckt. Keiner geht ohne den frischen Fisch nach Hause.

Mit den kleinen Trapezbooten, die am Strand vermietet werden, kann man in der Lagune herrlich segeln. Wer des Segelns noch nicht kundig ist, kann es hier von Instruktoren lernen.

Die geübten Segler trauen sich von hier aus an das Aussenriff und auf das offene Meer.

Bilder Mauritius – Boote

Mauritius – Touessrok
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius - Boote
Mauritius - Touessrok - Ile Aux Cerfs

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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius

Mauritius – Heli Rundflug

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Helikopter – Rundflug

Um die Insel Mauritius aus der Vogelperspektive kennenzulernen, haben wir uns entschlossen, einen Helikopter zu chartern. Dieser startet am Flughafen und holt uns direkt am Hotel zu einem Rundflug über die Insel ab. Der Flug musste über die „Air Mauritius“ organisiert werden, da es hier noch keine Gesellschaft gibt, die Helikopter-Rundflüge pauschal anbieten. Dementsprechend aufwendig war dann auch die Organisation…. und der Preis.

Der Heli landet neben dem Hotel auf einer freien Wiese…..völlig unspektakulär und ohne eine Genehmigung einzuholen……(in Old Germany wohl völlig undenkbar). Hier auf der Insel Mauritius wird das völlig unkomplizierter gehandhabt.

Das Fluggerät, hat man uns versprochen, ist neueren Datums und die Piloten sollen von der Air Mauritius ausgebildet sein. Also haben wir keine großen Bedenken und freuen uns schon über den wohl grandiosen Ausblick auf die Insel aus luftiger Höhe.

Wir starten über die Lagune. Rechts ist die kleine vorgelagerte Insel „Ile Aux Cerfs“ zu sehen, die zum Hotel gehört und hier einen eigenen kleinen Strandbetrieb unterhält. Im Hintergrund ist das offene Meer und die Grenze zum Aussenriff zu sehen, an der das Wasser schnell eine Tiefe von mehreren Hundert Metern erreicht. Das Außenriff ist an dem kleinen weissen Streifen auf dem Foto unterhalb des Horizonts zu erkennen.

Wir fliegen auch über das Landesinnere und sind über die abwechslungsreiche Landschaft erstaunt. Rechts ein Wasserfall, der in einen kleinen See mündet. Die Insel verfügt über einen großen Wildbestand. Wir sehen vom Helikopter aus zahlreiche große Rudel einheimischer Hirscharten, die in den weiten Gras- und Strauchlandschaften ausreichend Nahrung finden.

Es sollen auf der Insel bis zu 25.000 Tiere leben. Rund 3.000 Tiere sind jährlich für die Jagd freigegeben. Diese Massnahmen sind notwendig, um den Wildbestand auf ein für das ökologische Gleichgewicht notwendige Mass zu reduzieren. Anderenfalls würden sich die Tiere ihre Nahrungsgrundlage selbst entziehen, da auf der Insel keine natürlichen Feinde mehr vorhanden sind.

Der Flug dauert rund zwei Stunden. Wir haben einen Großteil der nördlichen Insel und das Landesinnere aus der Luft kennengelernt. Vom Helikopter aus konnten wir uns einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Insel verschaffen. Wir werden diesen Vorteil nutzen und unsere weiteren Erkundungen selektiv mit dem PKW durchführen.

Nachdem uns unser Pilot direkt am Hotel abgesetzt hat, verabschiedet er sich noch einmal mit einer kurzen Ehrenrunde von uns. Wir haben diesen spannenden und informativen kurzen Trip genossen und müssen jetzt erst einmal die neuen Eindrücke verarbeiten. Für die nächsten Tage haben wir uns vorgenommen, die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden. Dabei wollen wir uns Zeit lassen und auch an diversen Orten der Insel übernachten, da Tagesausflüge auf den hiesigen Strassen einfach zu stressig sind.

Wir sind schon gespannt, welche neuen Eindrücke wir auf unseren nächsten Etappen gewinnen werden.

Bilder Mauritius – Helikopter Rundflug

Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Strände
Mauritius – Touessrok
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug

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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius

Mauritius – Küsten

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Küsten

Mauritius ist nahezu vollständig von einem vorgelagerten Korallenriff umschlossen. Aus dem Helikopter ist dies besonders gut zu sehen.

Das Riff schützt die Strände vor der hohen Brandung des Ozeans und bietet im Bereich des Innenriffs vielen Fischarten Schutz vor größeren Raubfischen, die sich vornehmlich an den Außenriffen aufhalten.

Das bringt andererseits für den Bootsverkehr einige Probleme mit sich. Diese sind dann auf die kleinen Lücken im Riff oder auf hohen Wasserstand angewiesen.

Die Strände sind oft kilometerlang und fast immer weiss und feinsandig. Die Küstenlinie wird immer wieder von großen und kleineren Buchten unterbrochen. Das Wasser des Indischen Ozeans ist klar und sauber und ist an den Stränden meist türkisfarben, wie auf den Bildern oben und nebenstehend schön zu sehen ist. Im Norden der Insel findet man weite flache Landstriche. Die Insel Mauritius liegt im Indischen Ozean etwa 2000 km vor der Küste Afrikas. Bis zur Insel Madagaskar sind es knapp 800 km.

Die Insel Mauritius hat eine Fläche von ca. 1900 Quadratkilometern bei einer Länge von 64 km und einer Breite von 47 km. Man kann sich vorstellen, welche Vielzahl von wunderschönen Stränden hier auf den Besucher warten. Wir haben uns einen Leihwagen gemietet und sind den größten Teil der Küsten abgefahren. Viele Küstenstriche sind noch menschenleer und wenig bebaut. Für Individualisten, die die Einsamkeit und Stille suchen, gibt es hier noch reichlich Platz. Man muss sich einfach der geringen Mühe unterziehen und sich aus den Hotelanlagen herausbewegen.

Die Schönheit und Unberührtheit der Insel Mauritius entschädigt die Mutigen mit ihrem besondern Charme. Einige Küstenstriche sind natürlich mit größeren Hotel- und Bungalowanlagen bebaut. Noch hält sich jedoch das Gleichgewicht zwischen Zivilisation und unberührter Natur die Waage. Langsam werden auch die Baugenehmigungen für neue Anlagen zögerlicher von der Regierung erteilt. Man hat inzwischen auch festgestellt, dass die Natur nicht ausverkauft werden darf, da man sich damit das eigene Potenzial abgräbt.

Bilder Mauritius – Küsten

Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius

Mauritius Ile Aux Cerfs

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs

Das Hotel Touessrok verfügt gleich über mehrere hoteleigene Sandstrände. Wir zeigen nachstehend einen kleinen Ausschnitt davon.

Einer dieser Strände befindet sich auf der dem Hotel vorgelagerten Insel „Ile Aux Cerfs“.Die Insel „Ile Aux Cerfs“ ist nur über einen hoteleigenen Bootservice zu erreichenn.

Traumhafte Strände umgeben die kleinen Hotel- und Resort-Anlagen (auch auf dem unteren Bild ist eine Anlage im Norden der Insel Mauritius zu sehen).

Die Hotelanlage hat einen privaten eigenen geschützten Sportboot-Hafen. Von hier aus können auch Motor-Jachten für die Hochseefischerei gechartert werden. Ein idealer Ausgangspunkt für Hochsee-Angler, die auf den Blue Marlin gehen wollen. Auf Mauritius wurden schon viele Rekorde im Hochseeangeln aufgestellt. Die Lage mitten im Indischen Ozean, gut 2000 km vor der Küste Afrikas sorgt für einen wahren Fischreichtum. Bis zur Insel Madagaskar sind es knapp 800 km. Die Gäste warten hier auf die halbstündige Abfahrt. Mit dem Speedboot dauert die Überfahrt nur wenige Minuten.

Die Insel „Ile Aux Cerfs“ liegt an einem natürlichen Wasserkanal, der die Lagune mit ständig frischem Wasser aus dem Indischen Ozean versorgt. Die Strömung ist nicht ganz ungefährlich. Für gute Schwimmer bietet sie aber einen zusätzlichen Badespass. Die nebenstehende Aufnahme zeigt die Sicht über den Wasserkanal in Richtung zum offenen Meer. Auf der Insel „Ile Aux Cerfs“ befindet sich ein kleines Restaurant, das auch Getränke, Snacks und Obst etc. anbietet. Besonders oft haben wir die frischen Ananas gegesssen, die bereits geschält sehr gut schmecken und zudem ausgezeichnet den Durst löschen.

In der Hauptsaison ist der Strand der Insel „Ile Aux Cerfs“ sehr beliebt und folglich stark frequentiert. Es bieten sich aber für Ruhesuchende alternativ reichlich andere Strände in der näheren Umgebung an. Mit dem PKW ist man in kurzer Zeit an meschenleeren kilometerweiten feinkörnigen Sandstränden. Bei den hohen Temperaturen kann man es schon einmal etwas länger dösend am Strand aushalten. Wir nutzen dieses Angebot aber nicht all zu oft, da es auf der Insel Mauritius viel zu viel Interessantes zu entdecken gibt. Auf unseren weiteren Seiten berichten wir hiervon. Blick von der Insel „Ile Aux Cerfs“ über den natürlichen Wasserkanal auf das offene Meer.

Bilder Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs

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Mauritius – Touessrok
Mauritius – Touessrok
Mauritius – Touessrok
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Mauritius – Strände
Mauritius – Strände
Mauritius – Strände
Mauritius – Strände
Mauritius – Strände
Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius - Boote
Mauritius - Boote

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3. Juli 2017 0 comments
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Mauritius – Strände
Mauritius

Mauritius – Strände

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Strände

Bei einem Hubschrauber-Rundflug haben wir die unterschiedlichen Küstenregionen und Strände der Insel Mauritius fotografiert. Aus der Vogelperspektive ist die ganze Schönheit der Strände auf Mauritius zu erkennen.

Aus der Helikopter – Perspektive haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Küstenlandschaften der Insel Mauritius. Von hier oben aus kann man die unterschiedlichen Färbungen des Meeres klar erkennen. Im strandnahen Bereich hat das Wasser einen türkisfarbenen Ton. Dahinter geht die Färbung des Wassers in eine tiefblaue Farbe über. Die Sandstrände im Norden der Insel Mauritius sind hell weiss und feinkörnig.

Traumhafte Strände umgeben die kleinen Hotel- und Resort-Anlagen (auch auf dem unteren Bild ist eine Anlage im Norden der Insel Mauritius zu sehen).

Die Hotelanlage hat einen privaten eigenen geschützten Sportboot-Hafen. Von hier aus können auch Motor-Jachten für die Hochseefischerei gechartert werden. Ein idealer Ausgangspunkt für Hochsee-Angler, die auf den Blue Marlin gehen wollen. Auf Mauritius wurden schon viele Rekorde im Hochseeangeln aufgestellt. Die Lage mitten im Indischen Ozean, gut 2000 km vor der Küste Afrikas sorgt für einen wahren Fischreichtum. Bis zur Insel Madagaskar sind es knapp 800 km.

Die Insel hat eine Fläche von ca. 1900 Quadratkilometern und eine Länge von 64 km sowie eine Breite von 47 km. Die Ausmasse sind also sehr überschaubar und man kann die Insel mit dem Wagen bequem in einem Tag umrunden. Dabei bleibt auch genügend Zeit, sich an den schönen Stränden umzusehen oder ein Sonnenbad zu nehmen. Zu empfehlen ist es jedoch, genügernd Zeit für eine Erkundung der Insel einzuplanen. Wir haben uns einen Leihwagen genommen und an mehreren Tagen an verschiedenen Punkten der Insel Stopover gemacht.

Auf diese Weise lernt man die Insel in ihrer vollen Schönheit kennen und hat auch die Chance, mit den Einwohnern näher in Kontakt zu kommen, was ein wirkliches Erlebnis ist. Die freundlichen, fröhlichen Menschen übertragen ihre positive Lebenseinstellung in kürzester Zeit auf den Reisenden.

Bilder Mauritius – Strände

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Mauritius – Strände
Mauritius – Strände
Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Boote
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3. Juli 2017 0 comments
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Mauritius – Touessrok
Mauritius

Mauritius – Touessrok

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Touessrok

Die Hotelanlage Touessrok gehört zu den besten Hotels auf der Insel Mauritius. Sie ist wegen der einzigartigen Lage mit der zum Hotel gehörenden vorgelagerten Badeinsel „Ile Aux Cerfs“ ein beliebtes Feriendomizil. Hier finden auch viele Hochzeiten von ausländischen Gästen statt, da das Management diese Marktlücke früh erkannt hat.

Auf dem linken Foto haben wir aus dem Helikopter heraus die Hotelanlage Touessrok fotografiert. Das Haupthaus der Hotelanlage Touessrok befindet sich links neben der Brücke. Hier sind auch die Reception, das Restaurant und die Aufenthaltsräume untergebracht. Die Brücke führt auf eine vorgelagerte kleine Insel mit diversen Zimmern und Suiten.

Auf dieser Insel gibt es auch einen kleinen Sandstrand, der mit Palmen schön bepflanzt wurde. Die Unterkünfte sind modern gestaltet und haben einen hohen Standard. Man wohnt hier besonders ruhig und hat aus den Zimmern einen tollen Blick auf den Indischen Ozean. Man kann zu Fuss in wenigen Minuten über die kleine hoteleigene Brücke zum Haupthaus des Hotels gehen.

Die Bootsanlegestelle, an der man mit dem hoteleigenen Transferboot auf die Badeinsel „Ile Aux Cerfs“ gelangt, sieht wie eine kleine Trutzburg aus dem Mittelalter aus.

Das Restaurant und die Aufenthaltsräume sind teilweise offen angelegt, was in den warmen Nächten ausgesprochen angenehm ist. Bei schönem Wetter, was hier eigentlich fast das ganze Jahr über die Regel ist, geniesst man so mit Blick auf den sternenklaren Himmel die einheimische Küche.

Fast alles, was der Koch hier zubereitet, ist ausgesprochen gut. Besonders zu empfehlen sind natürlich die auf lokale Art zubereiteten Fischgerichte. Das Management ist gut ausgebildet und legt viel Wert auf eine gute Betreuung der Gäste. Wir haben uns in diesem Hotel immer sehr wohl gefühlt. Hinzu kommt die hervorragende Lage des Hotels direkt am Indischen Ozean.

Die gesamte Anlage liegt einige Kilometer von der Hauptdurchgangsstrasse entfernt. Die etwas isolierte Lage kommt aber den ruhesuchenden Gästen sehr entgegen. In der Hotelanlage werden aber auch viele Events wie zum Beispiel Hochzeiten gefeiert. Dann geht es schon einmal etwas lauter zu. Wir haben deshalb eine Unterkunft auf der dem Hotel vorgelagerten Insel bezogen.

Bilder Mauritius – Helikpoter Rundflug

Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Strände
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Mauritius – Die Insel
Mauritius

Mauritius – Die Insel

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Mauritius – Die Insel

Mauritius haben wir in verschiedenen Jahren besucht und die Insel sowohl aus der Luft mit dem Helikopter als auch am Boden mit dem PKW erkundet.

Nachdem wir die Insel bereits mit dem Helikopter aus der Luft kennengelernt haben, wollen wir jetzt eine Inselrundfahrt mit dem PKW unternehmen. Unterwegs haben wir einen herrlichen Ausblick auf diverse vorgelagerte Inseln. Die Straende sind menschenleer. Trotzdem fühlen wir uns nicht einsam. Die unglaubliche Vielfalt der Natur ist beeindruckend und beruhigend zugleich.

Wir machen uns auf den Weg, um unsere Erkundungstour mit dem Mietwagen zu starten. An einem einsamen Strand halten wir noch einmal an, um uns zu besprechen. Die Aufgaben sind klar verteilt.

Brigitte ist der Navigator, ich bin der Fahrer. Brigitte prüft noch einmal die genaue Route, die wir fahren wollen. Der riesige Mangrovenbaum, der unmittelbar am nahen Strand steht, bietet uns etwas Schutz vor der sengenden Sonne. Auch dieser Strand ist nicht mit Touristen sondern nur von wenigen Einwohnern des nahen Dorfes belebt.

Wir haben unsere Route gut gewählt und beschließen, der wenig befahrenen Küstenstrasse, die eher einem Feldweg gleicht, zu folgen. Auf diese Weise bekommen wir einen unmittelbaren Eindruck von der Insel, indem wir auch kleinere Dörfer besuchen, in die nur selten Fremde kommen.

Unterwegs passieren wir die Baustelle eines der wenigen reichen Einwohner des Landes. Der palastartige Bau ist mit seinen Türmchen und Minaretten im maurischen Stil gebaut. Er steht direkt am Strand und bildet einen starken Kontrast zu den wenige Schritte entfernten kargen Behausungen der armen Leute.Wir fahren an einem der vielen kleinen Restaurants vorbei, die auf unserem Weg liegen. Eine grosse Tafel ist als Speisekarte unmittelbar an der Straße aufgestellt. Alle Speisen werden natuerlich per Hand und tagesaktuell aufgeschrieben.

Die Speisen sind uebrigens alle ausgesprochen geschmackvoll und frisch zubereitet. Am besten isst man den regional gefangenen frischen „catch of the day“ (Fisch oder Fang des Tages), der auf unterschiedlichste Weise zubereitet wird. Auf der weiteren Fahrt sehen wir die Urspruenge der Entstehung der Insel, die als Vulkaninsel aus Lava entstanden ist.

Im Landesinneren bietet sich uns das Bild einer grandiosen Landschaft und mit hohen Wasserfauml;llen, bei denen das Wasser in mehreren Kaskaden in einen daruter liegenden See fauml;llt. Alles ist eingerahmt in eine immergrüne tropische Vegetation.

Die Einwohner der Insel Mauritius sind vor allen Dingen aufgeschlossen und fröhlich. Immer wieder findet sich jemand, der zur Gitarre greift und ein wenig Musik zur zur allgemeinen Unterhaltung macht…….

Die Menschen finden hier noch die Zeit und die Musse, miteinander zu kommunizieren. Ein kleiner Plausch ist allemal mehr wert, als sich in sein Schneckenhaus zurückzuziehen und vor dem Fernseher zu sitzen, wie es in vielen Europäischen Ländern leider immer mehr üblich wird. Auf der Insel Mauritius findet der alltägliche Informationsaustausch auf der Strasse, im Laden, auf dem Markt oder am Strand statt. Jeder geht auf seinen Nachbarn frei und offen zu. Hierdurch werden viele soziale Probleme im Do it yourself – Verfahren gelöst. Wir finden diese Form des zwichenmenschlichen Umgangs sehr sympatisch.

Mauritius – Die Insel

Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
Mauritius – Die Insel
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Südafrika Allgemeine Informationen
Allgemeine LänderinfosSüdafrika

Südafrika – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – Allgemeine Informationen

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen.

Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschafts: das Binnenhochland, die Berge und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateuas emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flußsysteme gibt, den Limpopo und den Orange, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap, das Nordkap, KwaZulu-Natal, Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Northern Province, Mpumalanga und Johannesburg.

Hauptstadt:
Pretoria (Regierungssitz). Einwohner: 525.583 (1991)
Kapstadt (Sitz des Parlaments). Einwohner: 854.616 (1991)
Fläche – 1.219.080 qkm.
Bevölkerungszahl – 42.106.000 (1999)

Wirtschaft
Südafrika hat die leistungsfähigste Wirtschaft im Südteil des afrikanischen Kontinents. Viehzucht ist weit verbreitet, und Zucker und Getreide werden in großen Mengen erzeugt. Hauptstütze der Wirtschaft ist allerdings der Bergbau. Kohle kommt in großen Mengen vor und Erze wie Chrom, Mangan, Vanadium und Platin werden ebenfalls abgebaut.

Die wertvollsten Mineralien des Landes sind Gold und Diamanten, mit denen Südafrika seit Jahren den Weltmarkt beherrscht.

Bergbau und Agrarwirtschaft zählen zu den größten Arbeitgebern und dominieren Südafrikas Exporte. Der größte Industriezweig ist die Fertigungswirtschaft. Stahl- und Schwerindustrie produzieren Maschinen und Transportmittel. In den letzten Jahren haben High-Tech-Unternehmen und der Dienstleistungssektor einen Aufschwung erlebt.

Die Tourismusindustrie gewinnt weiter an Bedeutung und liegt bei den Deviseneinnahmen nach Bergbau, Landwirtschaft und Automobilindustrie an vierter Stelle. Seit 1994 ist ein konstanter Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen. 1999 kamen 6 Mio. Auslandsgäste nach Südafrika. Der Anteil des Primärsektors am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 12% mit abnehmender Tendenz, der Sekundärsektor trägt derzeit mit rund 30% und der tertiäre Sektor mit 58% zur Entstehung des BIP bei.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete 2000 einen Zuwachs von 3%. Die südafrikanischen Exporte profitierten von einer gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der niedrigeren Bewertung des Rand. Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stagnierte jedoch und die Arbeitslosenquote lag bei 36%.

Die Inflationsrate betrug in 2000 7,7%. Zum Ende des Jahres 1999/2000 bestand ein Haushaltsdefizit in Höhe von 2,8%. Die Staatsverschuldung belief sich im Haushaltsjahr 2000/2001 auf 45%. USA, Großbritannien, Deutschland, Italien und Japan sind die wichtigsten Handelspartner.

Politik-Staatsform
Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 360-400 Mitgliedern und Nationalrat mit 90 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef: Thabo Mvuyelwa Mbeki, seit 1999.

Währung
1 Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.

Bevölkerung
Die großen Städte werden zum Teil von scharfen Gegensätzen geprägt.

Während bessere Wohngebiete oft großzügig angelegt und gepflegt sind, bestehen die „Townships“, in denen nach wie vor der Großteil der nicht-weißen Bevölkerungsgruppen lebt, aus einfachen Häusern, Baracken oder slumartigen Hütten. Vor allem die Townships, aber auch die Innenstädte der großen Städte wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban leiden unter der hohen Kriminalität im Land. Gerade Touristen sind ein beliebtes Opfer von Räubern, die meist vor Gewalt nicht zurückschrecken. Man sollte im Fall eines Überfalls daher unbedingt auf Gegenwehr verzichten.

Auto fahren
Es herrscht in Südafrika Linksverkehr. Kein Problem, weil – der Verkehr ist außerhalb der ganz großen Städte recht überschaubar ist. Allein im Kreisverkehr gehört schon etwas Überlegung dazu, richtig herum rein- und wieder rauszufahren.

Etwas ungewöhnlich sind die 4-Way-Stopschilder an vielen Straßenkreuzungen. Das bedeutet, wer zuerst kommt, fährt auch zuerst, dann der zweite, der dritte usw. Wer hier nicht bis vier zählen kann, kommt bald in den Genuß der Leistungen seiner Vollkaskoversicherung (Vorsicht: die hat eine ziemlich hohe Eigenbeteiligung).

Den Leihwagen sollte man von zuhause aus mieten. Die Preise gehen für eine Klein/-Mittelwagen für 25 Tage von 440 bis 820 Euro.

Beim Überholen: Der sichere Autofahrer geht, wenn er überholt wird, ganz nach links oder auf die „Standspur“ und läßt den Überholenden vorbeifahren. Dann bedankt sich der Überholer durch Betätigen der Warnblinkanlage, der Überholte hingegen bedient kurz die Lichthupe. Touristen erkennt man am verdatterten Gesichtsausdruck.

 

Südafrika – Klima

Südafrika erstreckt sich zwischen dem 22 und 34 Grad südlicher Breite und fällt somit in den Bereich der Subtropen.

Im Vergleich zu Gebieten mit ähnlicher Breitenlage sind die Temperaturen jedoch in vielen Regionen niedriger. An der Westküste sorgt der kalte Benguela-Meeresstrom für gemässigte Temperaturen, im zentralen Hochland ist es die Höhenlage (Johannesburg liegt auf 1753 m Höhe), die auch im Hochsommer das Thermometer kaum über 30 Grad klettern lässt.

Im Winter sinken die Temperaturen – ebenfalls bedingt durch die Höhe – bis auf den Gefrierpunkt, teilweise auch darunter. Lediglich an den Küsten ist es dann wärmer.

Niederschläge fallen vorwiegend in den Sommermonaten, ausser im westlichen Kap, das als Winterregengebiet gilt.

Die Jahreszeiten liegen den europäischen genau entgegengesetzt: Wenn in Deutschland der Winter herrscht, ist Sommer in Südafrika – und umgekehrt.

Der südafrikanische Winter (Juni bis August) ist trocken und angenehm warm, außer in der Region um Kapstadt, wo es um diese Jahreszeit ausgiebig regnen und nachts empfindlich kühl werden kann.

In den Drakensbergen ist Schnee dann möglich. Im Hochsommer (Oktober bis Februar) steigen die Temperaturen bis auf 30 Grad Celsius, in Durban und den angrenzenden Provinzen ist die Luftfeuchtigkeit hoch.

In den Monaten dazwischen herrschen in ganz Südafrika klimatische Bedingungen, die sich mit dem südeuropäischen Frühjahr und Herbst vergleichen lassen.

 

Südafrika – Fauna

Südafrika ist mit Recht stolz auf sein reiches Naturerbe, das in den zahlreichen Naturreservaten und National Parks sorgfältig geschützt wird. Das Land ist Heimat für mehr als 300 Säugetierarten, mehr als 500 Vogelarten, mehr als 100 Reptilienarten sowie für unzählige Insektenspezies.

Südafrika ist nicht nur Heimat der drei größten Landsäugetiere der Welt afrikanischer Elefant, Breitmaulnashorn und Flußpferd, hier lebt auch das höchste (Giraffe), der schnellste (Gepard) und das kleinste (Zwergspitzmaus).

Die Artenvielfalt ist groß, obwohl einige Arten seit Ankunft der Europäer ausgestorben sind. Das meiste Großwild lebt in den Nationalparks, in denen man auch die größte Chance hat Büffel, Löwen, Leoparden, Elefanten, Breit- und Spitznaulnashörner zu sehen.

Alle Wildschutzgebiete Südafrikas liegen in der Savanne oder Halbsavanne.

Es gibt viele Antilopenarten wie Impala, Kudu oder Springbock, aber auch Strauße, Flamingos und Zebras. Die überwältigende Vielfalt der Tierwelt Südafrikas sollte man mit eigenen Augen sehen.

 

Südafrika – Flora

Mit über 20.000 Pflanzenarten – rund 10% aller Pflanzen auf der Welt – verfügt Südafrika über eine extrem artenreiche Flora.

Rund 8000 Arten konzentrieren sich dabei auf die kleine westliche Kapregion. Von den sechs Florenreichen auf der Erde stellt diese „Fynbos“ Vegetationszone am Kap eines dar. Es handelt sich dabei vorwiegend um immergrüne Hartlaubgewächse mit meist feinen, nadelartigen Blättern.

Der Feinbusch ist besonders reich an prachtvollen Blütenpflanzen, vor allem die herrlichen Proteas, wovon es bereits 130 verschiedene Arten gibt.

Ist der Reichtum an Blütenpflanzen geradezu überwältigend, so sieht es mit den Waldbeständen total anders aus. Gerade einmal 1 Prozent der Fläche Südafrikas sind mit Wäldern bedeckt.

Diese befinden sich fast ausschliesslich im niederschlagsreichen Küstenstreifen des Indischen Ozeans und in den angrenzenden mittleren Höhenlagen des Randschwellengebirges gelegen. Leider handelt es sich dabei vorwiegend um Plantagen und importierte Baumarten, meist Eucalyptus, Kiefern oder Fichten.

Der ursprüngliche Regenwald fiel dem Raubbau weitgehend zum Opfer. Der einheimische Wald war wirtschaftlich nur von geringem Nutzen, deshalb wurde er von den Farmern schon in der früheren Geschichte Südafrikas rücksichtslos beseitigt. Nur kleine Flecken des Indigenous Forest sind hier und da noch erhalten. Die begehrten Harthölzer – Yellowwood, Stinkwood und Ironwood – stehen heute unter strengem Naturschutz.

Der weitaus grösste Teil Südafrikas ist Grasland. Insbesondere im Highveld dominiert ein Bewuchs aus verschiedenen Gräsern, niedrigen Büschen und vereinzelten Akazienbäumen, meist Kameldorn oder Weissdorn.

Im Nordwesten wird – wegen der geringeren Niederschläge – die Vegetation spärlicher.

Vor allem im trockenheissen Namaqualand findet man zahlreiche wasserspeichernde Sukkulentenarten sowie Aloen und Euphorbien.

Im Nordosten schliesslich geht die Gras- und Dornsavanne zunehmend in eine dichter bewachsene Buschsavanne über.

Besonders markant sind hier die Affenbrotbäume oder Baobabs, die man gut im nördlichen Teil des Krugerparks sehen kann.

 

Südafrika – Geschichte und Kultur

Die Besiedlung Südafrikas durch Europäer begann in Kapstadt. Nachdem sich die Engländer gegen die Etablierung einer Kolonie am Kap der Guten Hoffnung entschieden hatten, waren es die Holländer, die die strategische und ökonomische Bedeutung des Kaps als erste erkannten. Im Auftrag der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie landete darum der Kaufmann Jan van Riebeeck am 6. April 1652 in der malerischen Bucht am Fusse des Tafelbergs.

Seit Beginn des 18. Jahrhunderts dehnten sich die Siedler am Kap immer weiter Richtung Norden und Richtung Osten aus. Diese Siedlungsbewegungen wurden von den sogenannten Trekburen getragen, weisse Farmer, die auf der Suche nach Weideland für ihr Vieh immer weiter ins Inland vordrangen.

Seit Ende des Jahrhunderts waren es dann die im Osten siedelnden Xhosa Völker, die sich den Trekburen entgegenstellten.

In den städtischen Gemeinden wuchs die Gefahr der Konfrontation. Hier standen sich die nach politischer Selbstbestimmung strebenden Bürger und eine schwache, korrupte und wirtschaftlich nahezu bankrotte Kolonialverwaltung gegenüber. Die zahllosen Auseinandersetzungen mündeten schliesslich in offenem Protest. Die Städter forderten die Unabhängigkeit von der Kolonialverwaltung. In Swellendam und in Graaff-Reinet wurden die ersten Republiken ausgerufen. Ihre Existenz war allerdings nur von kurzer Dauer.

Der Machtkampf zwischen Bürgern und Verwaltung endete mit der Landung britischer Schiffe am Kap und der Übernahme der Kolonie durch das englische Königreich im Jahre 1795.

Die geschichtlichen Ereignisse im Südafrika des 19. Jahrhunderts sind durch den „Groot Trek“ geprägt. Mehr als 10.000 Buren, die sogenannten „Voortrekker“ verliessen ab 1835 mit ihren Familien die Kapkolonie und zogen nach Norden und Nordosten.

Am Ende des 18. Jahrhunderts bildeten sich überall im südlichen Afrika aus losen Stammesverbänden grössere Volksgemeinschaften. Dieser Prozess verlief keineswegs friedlich, sondern war Ergebnis langwieriger Kriege. Auch die Entwicklung des Königreichs der Zulus fiel in diese Zeit. Durch ein kaum vorstellbares Mass an Grausamkeit und Gewalt erlangte der berüchtigte Zulu-Krieger Shaka die Oberherrschaft über verschiedene Zulu-Clans. Systematisch dehnte er seinen Machtbereich immer weiter aus. Shakas Krieger fielen in die Zulu-Dörfer ein und brannten sie nieder. Frauen und Kinder wurden aufgespiesst, junge Männer eingezogen, die Häuptlinge gefoltert und zur Loyalität gezwungen.

Nachdem die Voortrekker vergeblich mit den Zulus um Siedlung- und Weideland verhandelt hatten und dabei mehreren katastrophalen Überfallen ausgesetzt waren, formierten sie sich im Jahre 1838 neu zur entscheidenden Schlacht. Am 16. Dezember siegten 464 Buren unter dem Kommando von Andries Pretorius über etwa 10.000 Zulu-Krieger.

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama erreichte die Bucht des heutigen Durban Weihnachten 1497. Er nannte sie „Rio de Natal“, Weihnachtsfluss. Seitdem wurde die Bucht immer mal wieder von Seefahrern und Kaufleuten angesteuert, aber erst 1823 entstand hier eine richtige Siedlung: „Port Natal“. 1835 erhielt der Ort den Namen Durban, nach dem damaligen Gouverneur der Kap-Kolonie, Sir Benjamin Durban. Das Leben in der kleinen Hafenstadt war geprägt von Unsicherheit. Die Zulus betrachteten Natal als ihr Stammesgebiet und duldeten die weissen Siedler nur, weil die Stadt ihnen als Handelsplatz von Nutzen war.

1844 wurde Natal britische Kronkolonie.

Der Anglo-Zulu Krieg ging weiter und endete – nach zahlreichen weiteren verlustreichen Kämpfen – 1887 mit dem Sieg der Engländer.

Nachdem die Voortrekker 1842 in Natal von den Engländern besiegt worden waren, zog der Grosse Trek weiter nach Nordosten und endete schliesslich in den Gebieten südlich und nördlich des Vaal-Flusses. Im Norden entstand zunächst das unabhängige Transvaal, das später in die Südafrikanische Republik umgewandelt wurde.

In der Zwischenzeit hatte sich die Kapkolonie immer weiter ausgedehnt, und 1848 wurde das gesamte Land zwischen Vaal und Oranje zum britischen Hoheitsgebiet erklärt.

Am 23. Februar 1854 wurde der Vertrag von Bloemfontein geschlossen, der zur Gründung des Oranje Freistaats führte.

Die Politik der konsequenten Rassentrennung wurde nach Gründung der Südafrikanischen Union im Jahre 1910 durch ein Bündel von Gesetzen eingeleitet, die alle die Rechte der schwarzen Bevölkerungsmehrheit immer weiter beschnitten. Der „Mines and Works Act“ von 1911 verpflichtete Schwarze zum Beispiel, ausschliesslich niedere Arbeiten zu verrichten und garantierte damit die Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte. Der „Native Land Act“ von 1913 erklärte 7,3 % der Fläche Südafrikas zu Reservationen für Schwarze und verbot ihnen, ausserhalb dieser Gebiete Land zu erwerben.

Da es – auf Grund des fehlenden Wahlrechts und eines generellen Streikverbots für Nicht-Weisse – keinerlei Möglichkeiten für politischen Protest gab, wurde der „African National Congress“ (ANC) sowie weitere Widerstandsbewegungen gegründet. Sie waren alle zunächst schlecht organisiert und wenig effektiv. Die weissen Regierungen konnten darum ihre Politik der Rassentrennung mehr oder weniger unbehelligt fortsetzen.

Nach dem 2. Weltkrieg verschärften sich die Konflikte, und es gab zahlreiche wilde Streiks schwarzer Arbeiter. Die verunsicherten Weissen verhalfen daraufhin der rechtskonservativen National Party unter Dr. D.F. Malan, der drastische Massnahmen gegen die „schwarze Gefahr“ garantiert hatte, zu einem überwältigenden Wahlsieg. Malan prägte den Begriff der „Apartheid“ und leitete die konsequente Umsetzung dieser unheilvollen Politik ein.

Frederik Willem de Klerk läutete im Februar 1990, nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt, durch eine historische Rede vor dem Parlament das Ende der Apartheid ein und sprach sich für ein demokratisches Südafrika aus. Das Verbot des ANC (African National Congress) wurde aufgehoben. Bereits einige Tage später wurde Nelson Mandela nach 27jähriger Haft auf der Gefängnisinsel Robben Island freigelassen. In geheimen Verhandlungen zwischen ANC und Regierung hatte man sich zuvor darauf geeinigt, auf Gewalt zukünftig zu verzichten und gemeinsam auf einen friedlichen Übergang und eine neue Verfassung hinzuarbeiten.

Im April 1994 wurden die ersten freien Wahlen in Südafrika abgehalten. Erwartungsgemäss errang der ANC dabei einen überwältigenden Wahlsieg.

Als erster schwarzer Präsident des neuen Südafrika trat Nelson Mandela am 10. Mai 1994 die Nachfolge von Frederik Willem de Klerk an. De Klerk, dessen Nationale Partei bei den Wahlen 1994 rund 20 % der Stimmen errang, wurde zweiter Vizepräsident der Interimsregierung in Südafrika. Erster Vizepräsident wurde Thabo Mbeki, heute Vorsitzender des ANC und Präsident der Republik Südafrika.

 

Südafrika – Essen & Trinken

Einheimische Spezialiäten sind z. B. Sosaties (eine Art Schaschlik), Bobotie (Gehacktes mit Curry), Bredies (Eintopf mit Fleisch, Tomaten und anderem Gemüse), Crayfish (Flußkrebs) und Biltong (Trockenfleisch).

Getränke
Es gibt ausgezeichnete einheimische Weine, auch Sherry wird im Land gekeltert. Liquor Stores, in denen Spirituosen verkauft werden, haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet. Mittlerweile ist Alkohol auch in Supermärkten erhältlich. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Privatbesuchen werden die üblichen Höflichkeitsformen erwartet. Zwanglose Kleidung ist angemessen, bei besonderen Anlässen ist elegante Kleidung angebracht. Im Kino und Theater ist Rauchen verboten.

Trinkgeld
10% ist üblich, wenn das Trinkgeld nicht im Preis enthalten ist. Portiers, Kellner und Zimmerservice-Personal, Gepäckträger und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld; in den Hotelrechnungen ist kein Bedienungsgeld enthalten.

Südafrika

Südafrika – Leoparden

by Joe OnTour 11. August 2019
Allgemeine LänderinfosSüdafrika

Südafrika – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – People

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Impressionen

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Unterkünfte

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Sun City Casino

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Sun City – Lost City

by Joe OnTour 3. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – Lost City

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Sun City

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Nashörner

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Ngala Lodge Giraffen

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Ngala Lodge

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Mala Mala Lodge

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Pretoria Blue Train

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Drakensberge

by Joe OnTour 2. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – George

by Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Plettenberg Bay

by Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Cape of Good Hope

by Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Gardenroute

by Joe OnTour 2. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika Kapstadt

by Joe OnTour 14. April 2017

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OnTourWorld Südafrika People
Südafrika

Südafrika – People

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – People

Nachstehend haben wir einige Szenen des „Südafrikanischen Alltagslebens“ mit der Kamera eingefangen.

Bilder Südafrika – People

OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Sun City
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People

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OnTourWorld Südafrika Impressionen
Südafrika

Südafrika – Impressionen

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – Impressionen

Unserer Anreise zur Ngala-Lodge führte uns direkt und viele Kilometer durch den unwegsamen Busch.

Einige tiefe Schlag- und Sandlöcher haben uns fast die Achse weggeschlagen. Eigentlich war dies ein idealer Weg für einen Landrover………

………..leider war der von uns gebuchte Landy nicht mehr verfügbar und der Vermieter glaubte, uns mit einem Daimler einen Gefallen zu tun. Wir haben ausdrücklich auf unsere Route in den Busch und das damit schwierige Gelände hingewiesen.

Er gab uns einen Freibrief. Gott sei Dank, denn auf dem Rückweg wurde das Gelände durch ein Unwetter mit metertiefen Wasserfurten und Schlammlöchern fast unpassierbar.

Die einzige Chance, aus dem Gebiet wieder herauszukommen, war die, das Gaspedal ganz unten zu lassen……………..eine derart schwierige Offroad-Tour war auch für einen Daimler zu viel.

Immer wieder begegnen uns auf unserer Reise Slums und Elendsviertel, die zur Realität des Landes gehören. Besonders drastisch waren die Slums in den Vororten von Johannesburg. Es empfiehlt sich, nicht an den Straßen anzuhalten, auch nicht, wenn vermeintlich liegengebliebene Fahrzeuge mit Einheimischen (was uns mehrfach passiert ist) um Hilfe bitten. Die Straßenräuberei ist in den Slums ein großes Problem.

Manche Hinweis-Schilder sind unmissverständlich……………..und enden oft auf einem Acker oder mitten im unwegsamen Busch. Da ist dann guter Rat teuer, am Besten man fährt zurück zum Ausgangsort, wenn man ihn noch findet….Den richtigen Weg ohne Navigationssystem im Busch zu finden ist nicht ganz so einfach.

Da werden schon einmal Straßen einfach umgelegt oder sie führen in eine Sackgasse………..und wenn man sich dann hoffnungslos verfahren hat, nutzt das Mobiltelefon eh nichts, da es im Busch keine Sendestationen gibt……

…………………………………..da hilft dann allenfalls…………….trommeln!!!!!

Bilder Südafrika – Impressionen

OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
Suedafrika Cape of Good Hope 017
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodg
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodg
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen

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Südafrika - Unterkünfte
Südafrika

Südafrika – Unterkünfte

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – Unterkünfte

In Südafrika findet der Reisende alle gängigen Formen von Unterkünften. Von Luxushotels über Standard-Hotels, Gästehäusern, Pensionen, Camp in den Wildparks, Backpacker-Hostels, Bed & Breakfast-Möglichkeiten bis hin zu Campingsplätzen ist hier alles zu haben. Die Hotels der mittleren Preisklasse sind in der Regel erstaunlich gut ausgerüstet und für Europäer durch den Wechselkurs relativ günstig. Gästehäuser gibt es in allen Qualitätsstufen von einfach bis zum 5*-Luxus. Die Preise sind fast überall saisonabhängig. Farmaufenthalte gibt es schon für 130 Rand p. P. incl. Frühstück. Die Preise in den Luxus-Game-Lodges liegen pro Person bei 400,– bis 500,–US $. Game Lodges liegen in privaten riesigengrossen Wildreservaten. In der Regel bekommt man hier sogar die Big Five vorgeführt.

Oftmals gibt es Rabatte, wenn man länger als zwei Nächte bleibt. Man sollte sich außerdem immer erkundigen, ob der Preis pro Person oder pro Zimmer ist und ob das Frühstück inclusive ist. Auf jeden Fall sollte man seine Unterkunft in der Hochsaison (Oktober bis Februar und über Ostern) vorbestellen. Wer sich nicht festlegen möchte, sollte ein bis zwei Tage vorher anrufen und bestellen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Verlässliche Hotelketten sind Sun International, Southern Sun, Protea Hotels, Holiday Inn und City Lodge. Die Camps in den staatseigenen Wildparks sind komfortabel und preisgünstig. Die Hotels sind in der Regel teuer und oft unpersönlicher als Gästefarmen, Retreats und Bed & Breakfasts als Unterkünfte. Hier wohnt man individueller und man kommt mit den Einheimischen in Kontakt und erhält oft viele Tipps, die man in keinem Reiseführer findet. Häufig kommt man auch mit anderen Gästen ins Gespräch, tauscht Erfahrungen aus und geht evtl. gemeinsam zum Abendessen. Der Standard ist insbesondere in der oberen Preiskategorie relativ hoch. Diese Unterkünfte sind ab 300 Rand pro Person und Nacht zu buchen. Oft sind diese Unterkünfte in historischen Gebäuden oder in privaten Villen und zumal in sehr guten Lagen vorzufinden. Jedoch auch die einfacheren Unterkünfte bieten ihren eigenen Charme. Es muss nicht immer das obere Preissegment sein.

Grundsätzlich sind bei der Vielzahl der Übernachtungsmöglichkeiten Reservierungen nicht unbedingt erforderlich. Wenn die Route aber bereits vorher feststeht, sind sie sehr praktisch, da die Sucherei vor Ort dann entfällt. So hat man die Gewissheit, wirklich die Unterkunft zu bekommt, die man haben möchte. In touristisch stark frequentierten Gegenden und für die Nationalparks sollte man auch ausserhalb der Hauptsaison unbedingt vorreservieren.

Bilder Südafrika – Unterkünfte

OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
Suedafrika Mala Mala Lodge 021
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Sun City
OnTourWorld Südafrika Sun City
OnTourWorld Südafrika Lost City
OnTourWorld Südafrika Lost City
OnTourWorld Südafrika Lost City
Südafrika - Unterkünfte
Südafrika - Unterkünfte
Südafrika - Unterkünfte
Südafrika - Sun City
Südafrika - George

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Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika

Südafrika Sun City Casino

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – Sun City – Casino

Sun City ist die zweitwichtigste Einnahmequelle der Nordwest-Provinz, denn sie ist eine fast perfekte Mischung aus Natur, Sporterlebnis und Casinowelt und zieht jährlich zigtausende Touristen und vor allem Spieler an.

Durch das Glücksspielverbots in Südafrika und der Nähe zum dicht besiedelten Gauteng ist der Besucherandrang sehr groß. Die Leute kommen aus allen Landesteilen hierher, um ihr Geld loszuwerden. Die Glücksspielindustrie wird mit diversen Revuen, bei denen natürlich auch leichtbekleidete Damen auftreten, angereichert.

Darüber hinaus gibt es Kinos, um zwischen den Spielen etwas Abwechslung zu haben. Dies alles gab es bis zur Gründung von Sun City nirgend wo sonst im übrigen Südafrika!

Bilder Südafrika – Sun City – Casino

Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika - Sun City - Casino
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OnTourWorld Südafrika Lost City
Südafrika

Südafrika Sun City – Lost City

by Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika Sun City – The Palace of Lost City

Das Palace Hotel ist das Herzstück von Lost City, das als „versunkene Stadt“ an vergangene afrikanische Kulturen erinnern soll. Es wurde vom Multimillionär Sol Kerzner erbaut.

Rund 700 Angestellte des Palace Hotels lesen dem Gast (fast) jeden Wunsch von den Augen ab. Überall ist das Palace Hotel von Wasserbecken und Kaskaden umgeben.

Das Innere des Hotels ist mit vielen (echten?) Antiquitäten ausgestattet. Die Deckenhöhen erinnern an die einer Kathedrale. Bereits der Empfang könnte ein Seitenschiff des Kölner Doms sein.

Riesige Fester sorgen für den richtigen Durchblick. Den braucht man auch, um den Überblick nicht zu verlieren. Man kann sich im wahrsten Sinne des Wortes hier verlaufen. Vorsichtshalber erhält man beim Einchecken auch einen umfangreichen Wegeplan.

Herr Kerzner hat bei der Erstellung des Komplexes nicht gekleckert sondern man spricht von 400.000.000,– Dollar, die allein für das Hotel verbaut worden sind.

Alles Geld von Anlegern, die auf eine Rendite hoffen….. Die Zimmer sind wahrlich fürstlich ausgestattet. Das kleinste Doppelzimmer hat eine Größe von 60 qm. Wir sind nur wenige Tage hier. Brigitte prüft rein vorsorglich noch einmal den Kontostand……

Bilder Südafrika – Sun City – Lost City

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Südafrika – Lost City

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Sun City – Lost City

Sun City, das Flagschiff der renommierten Sun-International-Tourismusgruppe, ist das größte Vergnügungszentrum der südlichen Hemisphere und die südafrikanische Antwort auf Las Vegas. Die Stadt aus Kunststoff, Glas und Marmor liegt 200 km nordwestlich von Johannesburg in einem Tal am südlichen Rand des Pilanesberg Game Reserve.

Aus dem Boden gestampft wurde sie zur Zeit der Apartheid im damaligen Homeland Bophutatswana von Sol Kerzner, einem millionenschweren Hotelmagnaten aus Johannesburg. Zu dieser Zeit waren im calvinistischen Südafrika Glücksspiele und Nacktrevuen verboten, daher bot sich diese „Alternative“ an. Seit dieser Zeit wird Sun City im Volksmund auch „Sin City“ (=Sündenstadt) genannt.

Heute ist Sun City die zweitwichtigste Einnahmequelle der Nordwest-Provinz, denn sie ist eine Mischung aus Natur, Sporterlebnis und Casinowelt und zieht alljährlich zigtausende Touristen und Spieler an. Sun City bietet auch Sport- und Freizeitmöglichkeiten aller Art. Golfer haben die Wahl zwischen zwei der besten Golfplätze Südafrikas, dem Gary Player Country Club und dem Lost City Golf Course. Im ersteren findet jedes Jahr das berühmte Million-Dollar-Turnier statt. Sun City hat vier Hotels, das relativ preiswerte Cabanas, sowie die 5-Sterne Hotels Main Hotel, The Cascades und The Palace of Lost City. Eine Suite im Palace kostet ca. 3000 DM pro Nacht.

Dafür bekommt man aber auch eine aufregende Mischung aus purem Luxus und afrikanischer Phantasie mit Zinnen, Türmen, einem 65m langem Pool, einer 25m hohen Eingangshalle und Mosaikböden. 700 Angestellte lesen dem Gast jeden Wunsch von den Augen ab. Das Palace Hotel ist das Herzstück von Lost City, das als „versunkene Stadt“ an versunkene afrikanische Kulturen erinnern soll. Natürlich finden sich auch mehrere elegante Restaurants in Spitzenqualität auf dem Gelände, z.B. das Peninsula im Cascades-Hotel oder das Villa de Palazzo im Palace-Hotel.<

Wegen des Glücksspielverbots in Südafrika und der Nähe zum dicht besiedelten Gauteng war der Besucherandrang von Anfang an sehr groß und so baute man zu Beginn der 80’er Jahre zwei weitere Luxushotels. Besonders begehrt waren am Anfang natürlich die Glücksspiele, die Revuen mit leichtbekleideten Damen und die Kinos mit Ihren Softpornos.

Dies alles gab es bis dahin nirgends im übrigen Südafrika! Das riesige Wellenbad mit Sandstrand, Valley of Waves, kann künstliche Wellen erzeugen, die groß genug für Surfwettbewerbe sind. Außerdem gibt es hier Reitställe, Bowlingbahnen, Tennis- und Squashplätze, Rundflüsse, künstlichen Regenwald mit Seilbrücken, Teichen und Wehren. Theater und Konzerthallen, Bars und Geschäfte runden das beeindruckende Bild von Sun City ab. Überall sind riesige Kaskaden zu finden.

Bilder Südafrika – Sun City – Lost City

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Südafrika – Sun City

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Sun City

Sun City ist der wohl bekannteste Ort dieser Provinz – Spielermekka und Austragungsort von Golfturnieren und Konzerten mit Starbesetzung. Nicht weit davon entfernt ist das Pilansberg Game Reserve, das älteste Schutzgebiet dieser Provinz. Etwas weiter südlich liegen Rustenberg und das Rustenberg Nature Reserve am Magaliesberg, das Habitat für Antilopen und andere Wildtiere sowie für seltene Raubvögel (Schwarzer Adler) ist. Weitere sehenswerte Orte sind Klerksdorp und die alte Universitätsstadt Potchefstroom.

Wem die Städte Südafrikas zu hektisch sind und die Naturreservate zu still, den erwartet in Sun City ein Erlebnis ganz anderer Art. Hier inmitten einer ausgedehnten Savannenlandschaft liegt das Las Vegas des südlichen Afrikas. Der weiträumige Vergnügungskomplex war einstmals Teil des inzwischen aufgelösten Homelands Bophuthatswana.

Die Unabhängigkeit des Homelands ermöglichte hier in räumlicher Nähe zu den Ballungszentren von Johannesburg und Pretoria ein umfangreiches Angebot an Glücksspielen und Nacktshows, alles Aktivitäten, die im calvinistischen Südafrika damals verboten waren. Doch den Ruch des Verbotenen hat Sun City längst verloren. Heute steht der Name für luxuriöse Hotelanlagen, herrlich angelegte Wassergärten, hervorragende Golfplätze, phantasievolle Glücksspielhallen, exklusive Casinos und erstklassige Unterhaltungsshows. Jüngstes Juwel in der Reihe der verschiedenen Casinokomplexe ist Lost City.

Die Anlage im Stil einer versunkenen, legendären afrikanischen Stadt ist traumhaft gelegen und ausgesprochen phantasievoll gestaltet. Kein Wunder also, dass Sun City jeden Tag mehr als 25.000 Besucher anzieht. Als der Multimillionär Sol Kerzner mit dem Bau des Sun City Komplex begann, war in Südafrika noch jegliches Glücksspiel verboten. Im teilautonomen Homeland Bophuthatswana erkannte man aber die lukrative Einnahmequelle und erlaubte den Bau. Nur knappe 180 Kilometer nördlich von Johannesburg entstand in mehreren Etappen, in einer trostlosen Landschaft südlich des Pilanesberg, ein weitläufiger Vergnügungspark, mit einer künstlichen Oase.

Alles begann mit einem Luxushotel mit Kasino, einem künstlichen See in der Wüste und einem ausgezeichneten Golfplatz von Gary Player. Am besten, man setzt sich nach dem Einchecken erst einmal gemütlich auf den Balkon seines Hotelzimmers, nimmt sich etwas Kühles zum trinken (Sun City macht dem Namen alle Ehre, es ist warm bis heiss und stets sonnig) und studiert den Lageplan, der in den Zimmern aufliegt, und den man dringend benötigt, um sich hier mental einzuleben. Gut erholt und mit dem Lageplan als Wegbegleiter sollte man schlicht und ergreifend einfach einmal die Anlage durchwandern, einen Spaziergang unternehmen und sich das Angebot an Freizeitaktivitäten in Augenschein nehmen. Im Inneren befindet sich das wohl luxuriöseste Hotel Afrikas, welches nur für Menschen mit dickem Geldbeutel zugänglich ist.

Im King Tower, dem höchsten Turm, befindet sich die Kings Suite, für die man etwa 3.200 Euro/Nacht berappen muss. Die Suite ist mit Ahorn ausgetäfelt, bietet neben Bar, Bibliothek, Speisezimmer, mehreren Schlafzimmern und einen wunderbaren Panoramablick eigentlich alles was man so braucht. Ein wirklich krasser Gegensatz zu der draußen tobenden Armut. Von Johannesburg sind es etwa 1700 Kilometer bis Sun City. Vom Johannesburg Airport verkehren täglich Flugzeuge und von der Innenstadt Johannesburg täglich mehrere Busse in das Vergnügungsparadies. An den Wochenenden pendeln auch zwischen Pretoria und Sun City einige Busse.

Bilder Südafrika – Sun City

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Südafrika - Nashörner
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Südafrika – Nashörner

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Nashörner

Es gibt zwei Arten von Nashörnern, das Breitmaulnashorn auch „White Rhino“ genannt und das Spitzmaulnashorn, „Black Rhino“ genannt. Wulstige Lippen und ein langgestreckter Kopf kennzeichnen das White Rhino. Das Black Rhino hat einen kürzeren Kopf, der in einer zugespitzten Greiflippe endet. Auf ihrem gewaltigen Maul oberhalb der Nasenlöcher tragen diese Kolosse zwei Nashörner. Das eine ist etwas länger. Das zweite hat einen kurzen Stumpf.

Rhinos sind haarlos bis auf ein paar Fransen an den Ohren und an der Schwanzspitze. Nach den Elefanten ist das Breitmaulnashorn das zweitgrößte Landsäugetier. Es erreicht eine Schulterhöhe von 180 cm. Die Bullen haben ein Gewicht von bis zu 2300 kg. Die Kühe wiegen etwas weniger und erreichen ein Gewicht bis zu 1600 kg.

Weniger massig und mit längeren Beinen ist das Spitzmaulnashorn ausgestattett. Die Bullen wiegen etwa 1200 kg. Die Schulterhöhe liegt bei ca. 160 cm. Das vordere Horn wird etwa 130 cm lang. Die Lebenserwartung der Rhinos beträgt etwa 45 Jahre. Breitmaulnashörner leben in offenen Baumsavannen und ernähren sich ausschließlich von kurzem Gras. Dabei fahren sie mit ihrem riesigen Maul wie ein Rasenmäher über den Boden. Spitzmaulnashörner bewohnen mehr das Buschland und dichter bewaldete Gegenden. Sie fressen hauptsächlich Blätter. Die aktivsten Zeiten der Nashörner sind der frühe Morgen, der späte Nachmittag und die Nacht. In der Mittagszeit ruhen sie. Die Nashörner sind halbblind, verfügen allerdings über einen ausgeprägten Geruchssinn und ein feines Gehör. Spitzmaulnashörner sind die wilden und draufgängerischen. Wittert ein Nashorn Gefahr, rast es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h geradeaus in die Richtung der vermeintlichen Gefahr. Die einzige Rettung ist dann der nächst Baum. Breitmaulnashörner sind dagegen sanftmütiger und scheu. Sie sind äußerst empfindlich gegenüber Lärm und ergreifen bei einer Störung sofort die Flucht.

Auf unseren Safaris durch den Busch Südafrikas haben wir auf einer unserer Touren Nashörner angetroffen. Mit dem Landrover konnten wir uns bis auf wenige Meter den Kolossen nähern. Der Bestand an Nashörner im Gebiet des Krüger Nationalparks ist ausgesprochen gering. Nashörner sind in ganz Afrika immer noch vom Aussterben bedroht. Selbst in den Nationalparks ist es nicht leicht, die Tiere zu schützen. Wilderern (im Krüger Park kommen Wilderer meist über die mehr als 300 Kilometer lange und darum kaum zu kontrollierende Grenze zu Mozambique) gelingt es weiterhin, Nashörner zu töten. Das Motiv sind die Hörner. Diese werden zu hohen Preisen auf dem schwarzen Markt veräußert. Das pulverisierte Horn ist besonders bei japanischen Männern als Potenzmittel begehrt.

Die Nashörner bevölkerten seit Millionen von Jahren die Savannen Afrikas. Es dauerte nur wenige Jahrzehnte, um sie fast auszurotten. Man trifft selbst nach monatelangem Aufenthalt in Ost- und Südafrika nur noch auf einzelne der gewaltigen, urzeitlichen Kolosse. Das ist das Ergebnis der skrupellosen Wilderei für Dolchgriffe im Jemen und traditionelle Medizin in Ostasien. Das zu Pulver gestoßene Horn dieser Tiere soll nicht nur schwere Krankheiten heilen, sondern auch die Manneskraft stärken – dieser Aberglaube der Ostasiaten ist wohl durch die endlosen Paarungsspiele der Nashörner entstanden. Das Horn wird mit dem dreifachen Goldgewicht aufgewogen und gegen derlei Aussicht auf Profit gerade in den armen Ländern Afrikas hilft kein internationales Schutzgesetz.

Inzwischen gibt es Schutzmaßnahmen von einigen afrikanischen Ländern, die versuchen, die bedrohten Tiere vor dem endgültigen Aussterben zu retten. Junge, zwei bis drei Jahre alte Männchen verlassen ihre Mutter und tun sich alsbald mit einem Artgenossen zusammen, um die Savannen zu erkunden. Mit diesem Freund verbindet sie dann zum Teil eine jahrelange Freundschaft. Die Nashörner sind aus nächster Nähe betrachtet äußerst beeindruckend.

Es ist eine Glücksfall, dass wir völlig unerwartet zwei dieser Exemplare direkt vor unserem Landrover stehen hatten. Wir kreuzten eine kleine Lichtung und unvermittelt standen sie da…….. Wir können die beiden Rhinos eine zeitlang beobachten, dann ziehen sie in den dichten Busch und entschwinden unseren Blicken.

Nach diesem Erlebnis haben wir uns erst einmal eine kurze Rast verdient. Unser Hilfs-Guide sorgt schon einmal für das Feuer. Brigitte wagt sich vorerst einmal nicht aus dem Landrover. Es könnte ja sein, dass die Nashörner plötzlich zurückkommen…..

Ein erlebnisreicher Tag im Busch von Südafrika liegt hinter uns und wir reisen zufrieden und glücklich in unsere Lodge zurück.

Bilder Südafrika – Nashörner

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OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
Südafrika

Südafrika Ngala Lodge Giraffen

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Ngala Lodge – Giraffen

Am westlichen Rand des Krüger Nationalparks liegt die Ngala Lodge. Hier unternehmen wir Pirschfahrten im offenen Landrover. Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, Giraffen, Antilopen und Steppenzebras in freier Wildbahn zu verfolgen.

Wir haben Spuren von Giraffen gesehen, denen wir folgen. Nach kurzer Zeit sehen wir sie auch schon über dichtem Buschwerk wie Wolkenkratzer in der Wildnis auftauchen. Giraffen sind in den meisten Nationalparks Südafrikas anzutreffen. Es ist immer wieder schön anzusehen, wenn die riesigen Tiere in ihrem wiegenden und zeitlupenartigen Gang durch den Busch wandern. Giraffen sind die grössten Landtiere der Erde.

Bullen erreichen in ausgewachsenem Zustand eine Grösse von nahezu 6 Metern bei einer Schulterhöhe von über 3 Metern. Die Tiere sind auffällig gemustert. Sie sind Baumäser. Den ganzen Tag lang sind sie mit der Nahrungssuche beschäftigt. Auf ihrer Wanderschaft von Baum zu Baum reissen sie kleine Zweige und Blätter ab. Am liebsten mögen sie das Laub der dornigen Akazienbäume. Zum Trinken spreizen die Giraffen ihre Vorderbeine sehr weit auseinander. Nur in dieser Position werden sie oft Beute von Löwen. Ansonsten verteidigen sie sich durch kräftige Schläge mit ihren langen Beinen sehr gut gegen diese Angreifer.

Unterwegs sehen wir zahlreiche Antilopen. Sie gehören zur riesigen Gruppe der Hornträger (Bovidae). Sie tragen ihre Hörner lebenslang und werfen sie niemals ab. Bei den meisten Arten tragen lediglich die Männchen die Stirnwaffen. Bei wenigen Arten haben jedoch beide Geschlechter Hörner. Antilopen sind in allen Wildreservaten äußerst zahlreich vertreten. Allein von den Impalas, der am meisten verbreiteten Antilopenart, gibt es ungefähr 120.000 Exemplare. Das schützt sie relativ gut vor Verfolgung durch Raubtiere.

Bei der weiteren Pirsch durch dichtes Unterholz kreuzt ganz plötzlich und unerwartet ein kleinerer Elefant unseren Weg. Wir halten an und lassen ihn seines Weges ziehen. Langsam ziehen wir uns mit aller Vorsicht zurück. Irgendwo im dichten Unterholz steht sicherlich nicht weit entfert seine Familie, mit der wir keinen Streit haben wollen. Das recht auffällige Streifenmuster der Steppenzebras ist bei jedem Tier anders gezeichnet.

Auf diese Art und Weise könne sich die Mitglieder einer Sippe an ihren Streifen erkennen. Aus geringer Entfernung betrachtet sind die Muster sehr aufffällig. Auf grössere Entfernung werden die Streifen jedoch zu einem idealen Tarnungsschutz. Auf diese Weise werden die Zebras vor Raubtieren geschützt. Besonders für Löwen sind Zebras ein bevorzugter Leckerbissen.

Bilder Südafrika – Ngala Lodge – Giraffen

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Südafrika – Ngala Lodge

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Ngala Lodge

In der Mpumalanga Provinz, am westlichen Rand des Krüger Nationalparks liegt die Ngala Lodge. Man braucht in der Regel einen geländegängigen Wagen, um zur Lodge zu gelangen. Die Umgebung um die Ngala Lodge ist pure Wildnis. Es werden von den erfahrenen und gut ausgebildeten Rangern täglich zwei Safaris und zwar früh morgends vor Sonnenaufgang und spät Nachmittags bis in den Einbruch der Dunkelheit durchgeführt. Auf diese Weise haben wir auch nachtaktive Tiere beobachten können. Die Pirschfahrten werden in offenen Landrovern durchgeführt. Der Park ist durch eine großartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren geprägt. Die Naturschönheiten dieser Region haben uns immer wieder aufs Neue gefesselt und uns in ihren Bann gezogen.

Dieser luxuriöse Traum von Afrika grenzt nördlich an den Krüger Nationalpark und liegt etwa 515 Kilometer von Johannesburg entfernt. Die Anreise führt uns durch die herrlichen Drakensberge, vorbei am berühmten Blyde River Canyon, dem Grand Canyon Südafrikas und durch den Strydom-Tunnel. Die Ngala Game Lodge liegt im südafrikanischen Lowveld am Ufer des Mopane Flusses im Norden des Tierschutzgebiets, während sich das Ngala Tented Safari Camp, das luxuriöse Zeltcamp, am Ufer des nur saisonal Wasser führenden Timbavati Flusses befindet. Die Landschaft ist im allgemeinen flach und leicht gewellt. Die Hauptform ist Buschsavanne mit Waldstreifen entlang des Timbavati, der das Gebiet von West nach Ost durchfließt.

Unser Ranger ist ein erfahrener und ausgebildeter Wildhüter und zugleich auch Spurensucher. Wildbeobachtungsfahrten führen uns im offenen Geländewagen (Landy) durch das etwa 15.000 ha große wildreiche Gebiet, das vor allem für seine vielen Löwen bekannt ist. Ngala heißt auch Löwe auf Shangaan.

Die Lodge war das erste private Safari-Reservat im weltberühmten Krüger Nationalpark. Ngala hat exklusive Nutzungsrechte über 15000 von den zwei Millionen Hektar des Krüger Nationalparks, der eine der artenreichsten und wichtigsten Großwild-Parks des Kontinents ist. Auf unserer ersten Safari wollen wir einen der „Big Five“ sehen. Im offenen Landrover Defender pirschen wir durch die Busch-Savanne. Unser Ranger sitzt am Steuer und sein Helfer positioniert sich vorne auf einen kleinen Sitz über dem linken Kotflügel, damit bei gesichtetem Wild sofort Meldung erfolgen kann.

Es dauert nicht lange und wir treffen zuerst auf eine kleine Herde von Elefanten. Wir nähern uns den gewaltigen Tieren vorsichtig bis auf wenige Meter. Der Bulle wedelt kräftig mit den Ohren und trompetet hektisch, was unseren Ranger sofort veranlasst, die Fluchtdistanz zu vergrößern, indem er den Rückwärtsgang einlegt. Auf eine direkte Konfrontation wollen wir uns nicht einlassen. Afrikanische Elefanten sind die größten Landsäugetiere der Erde. Bullen erreichen eine Höhe von über 3 m, und wiegen bis zu 6 Tonnen. Die Stoßzähne wiegen um die 60 kg. Elefantenkühe werden ca. 2,50 m groß und sind 3000 – 3500 kg schwer. Die Ohren der Elefanten erreichen eine Höhe von 2 m und eine Breite von 1,5 m. Die Haut der riesigen Tiere hat eine Stärke von 3 cm. Sie benötigt ausreichende Pflege, die in Schlammbädern vorgenommen wird.

Elefanten hören und riechen hervorragend, das Sehvermögen ist jedoch ziemlich schwach. Ihre Nahrung besteht aus Kräutern und Büschen, Blättern und Zweigen, Wurzeln und Baumrinden. Früchte sind für Elefanten eine Delikatesse. Die Elefanten haben einen Nahrungsbedarf von ca. 300 kg am Tag, weshalb sie ungefähr zwei Drittel ihrer Lebenszeit fressend verbringen. Der große Nahrungsbedarf führt dazu, daß für andere Tierarten der Lebensraum immer kleiner wird. Zudem können die Elefanten, die auf ihrer Wanderschaft große Strecken zurücklegen, nicht von Zäunen und Absperrungen aufgehalten werden. Sie reißen diese einfach nieder.

Hierdurch verlassen auch andere Tierarten den Park, die in aufwendigen Aktionen neu angesiedelt werden. Für das Schlafen bleiben den Elefanten nur 4 bis 5 Stunden. Die Hauptfutterzeiten sind morgens, nachmittags und nachts. Die Familie bildet einen Zusammenschluß von Elefantenkühen mit allen Kindern. Angeführt wird eine Gruppe von der größten, zumeist auch ältesten Elefantenkuh. Sie bestimmt wo und in welchem Tempo es hingeht. Junge männliche Nachwuchstiere verlassen die Familie mit 12 bis 13 Jahren.

Die Bullen schließen sich zu kleinen Herden von cirka 10 Tieren zusammen oder sie leben als Einzelgänger. Wenn Bullen fortpflanzungsfähig werden, machen sie sich auf die Suche nach einem passenden Weibchen. Nach 22 Monaten Tragzeit bringt die Elefantenkuh ein Kalb zur Welt. Die Kommunikation der Elefanten findet über Infraschall statt. Dabei werden sehr tiefe Töne, die für das menschliche Ohr nicht hörbar sind, abgegeben. Die Elefanten haben eine Lebenserwartung von etwa 60 Jahren. Ihr Tod wird durch den Zustand des Gebisses bestimmt. Elefantenzähne wachsen zeitlebens nach. Sie haben pro Kiefernhälfte 6 Zähne. Sobald diese aufgebraucht sind, endet auch das Leben eines Elefanten.

Auf unserer weiteren Pirschfahrt treffen wir auf eine Gruppe Zebras, die gerade unter einer schattigen Baumgruppe Rast macht. Das gibt genügend Zeit für uns, die Tiere in Ruhe zu beobachten. Ausgesprochen bemerkenswert ist das Gruppenverhalten der Zebras. Die Tiere leben in kleineren Verbänden von bis zu 20 Tieren, die von einem Leithengst angeführt werden. Die Familien bleiben normalerweise über lange Jahre zusammen. Geht einmal eines der Tier verloren, suht die Gruppe oft tagelangt nach ihm. Nach der mehrstündigen Pirschfahrt brauchen auch wir jetzt eine kleine Pause. Die vielen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. Brigitte erfrischt sich an den mitgebrachten Getränken aus der Kühlbox.

Bilder Südafrika – Ngala Lodge

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OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
Südafrika

Südafrika – Mala Mala Lodge

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Krüger Nationalpark – Mala Mala Lodge

Im weltbekannten Krüger-Nationalpark, dessen Ausdehnung ungefähr der Fläche Belgiens entspricht, sind Elefanten, Löwen, Leoparden, Nilpferde, Büffel, Zebras, Giraffen, Gnus und viele andere Tierarten zu Hause. Man kann hier die Big Five mit ein wenig Glück zu Gesicht bekommen.

Gegründet wurde der Krüger Nationalpark im Jahre 1898 um das Wildleben im südafrikanischen Lowveld zu schützen. Heute ist der Nationalpark mit fast 2 Millionen Hektar weltweit einmalig in seiner Vielfalt von Lebensformen. Der größte Nationalpark Südafrikas ist die Heimat für eine imposante Vielfalt von Arten: 336 Bäume, 49 Fisch-, 34 Amphibien-, 114 Reptilien-, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten können Sie hier antreffen.

Die ideale Zeit den Krüger Park zu besuchen ist von April bis August, da das Klima gemäßigt und trocken ist, und der Busch ausgedünnt und das Gras noch niedrig ist.

In der Regenzeit vom November bis Februar wird es heiß und feucht, und wegen der Mücken herrscht erhöhte Malariagefahr.

Der Krüger Nationalpark wird gerne als die Perle Südafrikas bezeichnet. Abenteuer bis zum Horizont: Hier, wo Giraffen, Elefanten und Löwen Zuhause sind, dürfen sich Menschen nur in sicherer Umgebung aufhalten. Wir haben uns die Mala Mala Lodge als Standort für unsere Tierbeobachtungen ausgesucht.

Mala Mala ist eine der ältesten und bekanntesten Lodges im Sabi Sands Gebiet. Die riedgedeckten Rondavels sind mit 2 Bädern, Klimaanlage, Telefon und Terrasse ausgestattet. Die exzellente Küche und der Service sind weltbekannt. Außerdem stehen zwei Pools und eine Bar zur Verfügung. Für einen Aufenthalt eignen sich am besten die Monate von Juni bis September. Dann sind die Tierbeobachtungen am schönsten. Der afrikanische „Winter“ ist sehr trocken, und so trifft man viele Tiere an den wenigen Wasserstellen. Außerdem ist das Gras der Savannen niedriger.

In dieser Jahreszeit kann man dann weiter und besser sehen und die Wildtiere besonders gut beobachten. Mit knapp 20.000 Quadratkilometern Fläche ist der Park etwa so groß wie Hessen. Knapp 2.000 Kilometer Straße stehen den Gästen für Pirschfahrten zur Verfügung. Doch wer das Nashorn im Busch oder den Gepard auf Jagd entdecken will, sollte die Langsamkeit entdecken.

Wir entspannen Abends nach dem Jagdstress des Tages ein wenig an der berühmten Bar in der Mala Mala Lodge. Ernest Hemingway war bereits hier und natürlich viele weitere berühmte „Persönlichkeiten“. Wohin das Auge auch schweift, es fängt immer wieder die unzähligen Trophähen an den Wänden ein. Die Bar ist ein idealer Treffpunkt für den abendlichen Smaltalk, bei dem man über die Erlebnisse der vergangenen Safari plaudern kann.

Die Zimmer bestehen aus Rundbungalows, die für die hiesigen Verhältnisse komfortabel und großzügig ausgestattet sind. Das schützt aber nicht vor den Gefahren der Wildnis. Trotz „Autan und Co.“ wird Jürgen am Abend von einem Skorpion gebissen. Die Folgen: Kreislaufkollaps, Erste Hilfe, Ausfall des Abendessens und Übelheit, Schwindel bis zum nächsten Morgen. Dann ist aber alles überstanden. Jürgen hat das „Biest“ noch unter der Decke erwischt und gekillt, damit es identifiziert werden kann. Gott sei Dank war es eines der nicht tödlichen giftigen Exemplare.

Südafrika – Krüger Nationalpark – Mala Mala Lodge

Suedafrika Mala Mala Lodge 021
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
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OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
Südafrika

Südafrika Pretoria Blue Train

by Joe OnTour 3. Juli 2017
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Südafrika – Pretoria und Blue Train

Von Pretoria nach Kapstadt, das ist unsere Route. Die Fahrt mit dem Blue Train ist natürlich kein billiges Reisen, aber es ist schon ein „besonderes Erlebnis“. Einer der luxuriösesten Nostalgiezüge, der „Blue Train“, führt uns auf einer Tour durchs südliche Afrika, die 1998 vom World Travel Award zur schönsten Zugreise der Welt gekürt wurde. In einer 25-Stunden-Fahrt fahren wir von der Hauptstadt Pretoria quer durch Südafrika nach Kapstadt. In exklusivem Ambiente, das an den Orient-Express erinnert, kann man im „Blue Train“ das beeindruckende Landschaftsbild gemächlich an sich vorbeiziehen lassen.

Wir kommen aus dem Krüger Nationalpark mit unserem Wagen in Pretoria an. Am übernächsten Tag wollen wir mit dem „Blue Train“ von Pretoria nach Kapstadt zurück reisen. Nach unseren Erlebnissen auf verschiedenen Safaris in den Lodges Mala_Mala und Ngala gönnen wir uns zwei Tage Entspannung in Pretoria. Das Hotel stimmt bereits auf die Reise mit dem Blue Train ein. Es ist im typischen Südafrikanischen Kolonialstil eingerichtet.

Der Aufenthaltsraum im Erdgeschoss des Hotels ist voll von nostalgischen Erinnerungen an den Blue Train und den Rovos Rail. Es gibt ausreichend Bücher, in denen man die Geschichten dieser berühmten Züge nachlesen kann.

Die Wände sind mit überdimensionalen Motiven der Züge dekoriert. Alte Fotoaufnahmen dokumentieren die ersten Fahrten des Blue Trains. Darunter sind ihre Gründer in diversen Posen zu sehen. In der nostalgischen Bar des Hotels kann man sich in tiefen Clubsesseln niederlassen und lesen oder relaxen oder sich bedienen lassen.

Nach den anstrengenden letzten Tagen auf unsereren Safaris ist dies auch nötig. Wir nutzen den Aufenthalt in Pretoria, um die Stadt kennenzulernen und besuchen das sehenswerte Nationalmuseum.

Am übernächsten Tag werden unsere Koffer bereits früh morgens vom Zugpersonal abgeholt, so dass wir nur mit unserem Handgepäck versehen die Eincheck-Prozedur vorzunehmen brauchen. Auf einem roten Teppich werden wir von unserem Stewart in unser Zugabteil geleitet, nicht ohne die vorher übliche Champagner – Begrüßung über uns ergehen zu lassen. Jedes Abteil im Blue Train verfügt über ein eigenes Badezimmer mit Dusche oder Vollbad, Telefon, Fernseher und eine individuell einstellbare Klimaanlage. Auf einem Videokanal kann man kurze Dokumentarfilme über die Region sehen, durch die der Zug gerade fährt, während eine große Leinwand im Clubwagen dank einer Kamera, die vorn auf die Lokomotive montiert ist, einen Ausblick auf die Schienenstrecke gewährt. Das professionell ausgebildete und freundliche Personal steht uns rund um die Uhr zur Verfügung. Der 380m lange Zug hat 18 Waggons, bietet Platz für 84 Fahrgäste und 27 Mitarbeiter und fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h unserem Ziel entgegen.

Bilder Südafrika – Pretoria und Blue Train

OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
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OnTourWorld Südafrika Drakensberge
Südafrika

Südafrika – Drakensberge

by Joe OnTour 2. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – Drakensberge

Die Drakensberge („Drachenberge“) sind das höchste Gebirge Südafrikas. Sie erstrecken sich über rund 1000 km in Nord-Süd-Richtung vom nordöstlichen Mpumalanga bis in die Provinz Ostkap also vom Krüger-Nationalpark im Norden bis zur Garden Route im Süden. Die eigentliche Heimat der Namen gebenden Drachen ist aber die Gegend zwischen Sentinel und Rhino Peak, wo sich die Berge über hundert Kilometer hinweg eine durchschnittliche Höhe von 3050 Metern haben und erhaben aus den Midlands, jener Region zwischen der Küstenstadt Durban und den Bergen selbst mit ihren sanften grünen Gipfeln, aufragen. Die schroffen Bergspitzen ähneln in der Gesamtansicht tatsächlich dem gezackten Rücken eines Drachens. Diese massiven Gebirgszüge mit ihren Dreitausendern, im Winter mit Schnee bedeckt, bieten tiefe Schluchten, Zinnen, Kämme, Höhlen, Überhänge und werden nicht umsonst in der Sprache der Zulu „Quathlamba“ genannt: „Barriere der aufrecht stehenden Speere“. Die 3000m hohe, alpin anmutende Abbruchkante bildet die natürliche Grenze zu Lesotho, wobei der Sani-Paß, der in das Königreich Lesotho führt, mit 2874m Höhe die höchste Paßstraße in Südafrika ist.

Grenze zu Lesotho ist täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist Piertermaritzburg. Besonders zu empfehlen sind die Nord-Drakensberge bei Mount-aux-Sources und die Zentral-Drakensberge beim Cathedral Peak und Giant’s Castle. Die Touristenrouten in diesem Gebiet sind mit einem braunen Schild markiert, das einen Lämmergeier zeigt. Besonders gut Bergwandern und Klettern kann man auf dem 3194m hohem Cathkin Peak, der einen herrlichen Rundblick bietet. Der „Royal Natal National Park“, einer der schönsten Südafrikas, hat über 20 verschiedene Wanderwege. Unvergesslich ist der Blick auf die Bergformation des „Amphihteater“. Fast die gesamte Gebirgskette ist Nationalpark-Gebiet, besonders geschützt wegen seiner zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Sie haben sich in dieser einmaligen Kombination aus reißenden Bergflüssen, die tiefe Schluchten in die Erde gefressen haben, Wasserfällen, die in schmale Canyons stürzen, und pilzartigen Bergkegel, die aus den Tälern wachsen, angesiedelt und erhalten. So gelten die Drakensberge als einer der ganz wenigen Plätze der Erde, an denen sich noch Artgeier in freier Wildbahn beobachten lassen. An die 90 Prozent der Tageslichtzeit verbringen sie im Flug und legen dabei an einem einzigen Tag bis zu 700 Kilometer zurück – unsere Wanderetappen-Bilanz sieht wesentlich bescheidener aus.

Um die klare Bergluft, die märchenhafte Athmosphäre, die Wasserfälle, Wildblumen und die Vogelwelt richtig erleben zu können, empfielt es sich mindestens eine Übernachtung in einem der zahlreichen Familienhotels im Vorland einzuplanen.

Wer längere Touren plant, sollte sich dringend im eigenen Interesse bei der Natal Parkbehörde abmelden (Tel.: 0331/845 1000). Falls etwas auf den schlechten, unbefestigten Straßen passiert, wären Suchtrupps in dem riesigen Gelände sonst völlig überfordert. Spektakulärster Teil der Drakensberge aber ist das : Über die 500 Meter hohe, steil abfallende Felswand zwischen Sentinel und Eastern Buttress stürzt der Tugela-River 850 Meter tief in fünf Stufen zu Tal. Den Wasserreichtum der Landschaft symbolisiert schon der Name des höchsten Gipfel des Plateaus, des 3282 Meter messenden Mont-aux-Sources „Berg der Quellen“, der nach den nicht weniger als acht hier entspringenden Flüssen benannt wurde. Das ganze Gebiet der Drakensberge ist ausgesprochen sehenswert und man sollte ausreichend Zeit für all die Sehenswürdigkeiten einplanen.

Bilder Südafrika – Drakensberge

OnTourWorld Südafrika Drakensberge
Suedafrika Drakensberge 015
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodg
OnTourWorld Südafrika Drakensberge
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Suedafrika Drakensberge 001
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Südafrika - George
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – George

by Joe OnTour 2. Juli 2017
Erstellt by Joe OnTour

Südafrika – George

George ist die größte Stadt der Garden Route und liegt etwa 20 km landeinwärts zu Füßen der Outeniqua Berge. Landschaftliche Schönheit und außerordentliche Sportmöglichkeiten sind Hauptmerkmale der Stadt.

Die *Montag* und *Outeniqua* Golfplätze auf Fancourt gehören zu den Top 10 Golfplätzen Südafrikas. Zusammen mit 3 weiteren exzellenten Golfplätzen machen sie George zu einem Mekka für Golfer. George ist ebenfalls Start- und Endpunkt der berühmten Outeniqua Choo-Tjoe Bahn. Das ist eine dampfgetriebene Schmalspurbahn, die in einer herrlichen Landschaft zwischen George und Knysna verkehrt. Bei einem Stadtausflug stellen wir fest, dass überall in George kleine Parks zu finden sind, die von blühenden Bäumen umsäumt sind. Das Städtchen ist hübsch und beschaulich und einen Abstecher auf der Gardenroute wert. Wir wohnen drei Tage über Sylvester und Neujahr im Fancour-Hotel, das direkt in die Golfanlage integriert wurde.

Für Golfer ist dies ein idealer Standort, zumal der 18-Loch-Golfplatz eine echte Herausforderung ist. Er darf nur mit einheimischen Caddys begangen werden, die bei jedem Schlag die nötigen Tips für ein perfektes Spiel parat haben. Dies ist auch eine besonders sympatische Art der Arbeitsbeschaffung. Die Caddys warten bereits früh morgens seit Stunden, um vom Golfpro für die Arbeit des Tages ausgesucht zu werden. Ein seltsamer Anblick sind die Taucher, die in den Teichen auf dem Fancourt – Golfplatz nach verschlagenen Bällen fischen.

Bilder Südafrika – George

Südafrika - George
Südafrika - George
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OnTourWorld Südafrika Plettenberg Bay
Südafrika

Südafrika – Plettenberg Bay

by Joe OnTour 2. Juli 2017
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Südafrika – Plettenberg Bay

Plettenberg Bay wurde nach dem Gouverneur Joachim von Plettenberg benannt, der die Bucht 1778 unter die Verwaltungshoheit der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft stellte. Die Kompagnie nutzte den Ort vorwiegend als Hafen für die Holzverschiffung. Später wurde hier eine Walfangstation erbaut, welche 1920 ihre Tätigkeit einstellte.

An der Stelle der ehemaligen Walfangstation steht heute eine exklusive Hotelanlage. Das Beacon Island gehört zu den bekanntesten Hotels an der Gardenroute und hat bei der Entwicklung Plettenberg Bays zum exklusiven Badeort entscheidend mitgewirkt.

Heute gibt es natürlich eine Fülle weiterer erstklassiger Hotels und Lodges, sowie zahlreiche B & Bs, Gästehäuser, Appartments und Campingplätze. *Plett* – wie der mondäne Badeort von Südafrikanern schlicht genannt wird – kann den schönsten Stränden an der Garden Route aufwarten. Sie ziehen sich über viele Kilometer ganz um die Bucht herum.

Die Wassersportmöglichkeiten sind vielfältig, und oft kann man Wale und Delphine in der Bucht beobachten. Diverse andere Sportarten, u.a. Fallschirmfliegen, können hier ebenfalls betrieben werden

Von Plettenberg aus fahren wir in das Naturreservat Tsitsikamma Forest mit seinen bekannten Gelbholzbäumen, einer langen im Wald und über eine tiefen Schlucht gelegenen Hängebrücke und seinen unvergesslichen meterhohen Meereswellen die mit lautem Getöse an den Klippen zerbersten. Von einem Aussichtspunkt am oberen Ende der Bucht hat man einen phantastischen Rundumblick.

Die weitläufigen weissen Sandstrände laden zum Verweilen und Baden ein. Leider haben wir nur zwei Tage Aufenthalt in Plettenberg vorgesehen, so dass wir es vorziehen, die nähere Umgebung zu erkunden.

Bilder Südafrika – Plettenberg Bay

OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
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OnTourWorld Südafrika Plettenberg Bay
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OnTourWorld Südafrika Cape of Good Hope
Südafrika

Südafrika – Cape of Good Hope

by Joe OnTour 2. Juli 2017
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Südafrika – Cape of Good Hope

Südlich von Kapstadt erstreckt sich die Kaphalbinsel mit dem Cape of Good Hope Nature Reserve, seit 1939 ein Naturschutzgebiet, das Antilopen, Strauße, Zebras und Paviane beherbergt und dem noch etwas weiter nordöstlich gelegenen 200 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Cape Point. Es bietet eine tolle Aussicht über die gesamte Falsebay und die tosende Brandung am Kap der Stürme. Hier entstand die Legende vom fliegenden Holländer, als 1641 der holländische Kapitän Hendrick van der Decken sich auf dem Weg von den Gewürzinseln der ostindischen Molukken nach Europa befand. Vor Cape Point hat er gegen die raue See angekämpft. Als das Schiff zu sinken drohte, schloss der Kapitän in seiner Panik einen Pakt mit dem Teufel. Seit dieser Zeit kreuzt das Geisterschiff des Holländers mitsamt seiner Geisterbesatzung über die Meere und bringt demjenigen Unglück der es sieht.

Unsere Fahrt führte entlang der Atlantikküste zum Cape Point und zum Cape of Good Hope Nature Reserve. Keines von beiden Kaps ist wirklich der südlichste Punkt Afrikas. Der liegt etwa 150 km weiter Richtung Südosten. Am Cape Agulhas treffen die beiden grossen Meere Atlantik und Indischer Ozean zusammen. Für die frühen Seefahrer war jedoch das Kap der Guten Hoffnung der Wendepunkt. Erst wenn man dieses „Kap der Stürme“ passiert hatte, hatte man es geschafft.

Unsere Anfahrt endet auf einem grossen Parkplatz, wo es einen Imbiss sowie ein exklusives Restaurant mit herrlichem Meerblick gibt.

Ein unvergessliches Schauspiel bekommt man alljährlich zwischen Mai und Dezember bei Hermanus geboten. Um ihre Jungen zur Welt zu bringen, tauchen im Mai als erste die Buckelwale in der Bucht auf.

Etwa einen Monat später erreichen auch die ersten Grauwale den Schutz vor den Stürmen des Atlantiks. Die Wale kommen dicht an die Küste, allein oder in kleinen Gruppen, zur Paarung oder zum Kalben und zur Aufzucht ihrer Jungen. Die bergige Kaphalbinsel mit ihren zahlreichen idyllischen Tälern, Buchten und Stränden ist für Naturliebhaber ein beeindruckendes Erlebnis.

Nirgendwo auf der Welt hat sich eine vergleichbare Vegetation aus Orchideen, Heideflora, Farnen sowie bizarren Proteafeldern, den Nationalpflanzen Südafrikas, etabliert. Die schmale Halbinsel verjüngt sich bis zum Felsen am Cape Point, der steil in die tosenden Wassermassen des atlantischen Ozeans abfällt. Etwas weiter Richtung Südosten liegt Cape Agulhas, der südlichste Punkt des Kontinents.Tückische Felsnadeln, denen dieses Kap den Namen verdankt, haben von jeher Angst und Schrecken unter gestandenen Seeleuten verbreitet. Wohl zurecht, denn so manches Schiff fand dort sein Ende. Die Wracks sind heute im Schiffswrackmuseum in Bredasdorp zu sehen. Am Cape Agulhas befindet sich der zweitälteste Leuchtturm Südafrikas.

Bilder Südafrika – Cape of Good Hope

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OnTourWorld Südafrika Gardenroute
Südafrika

Südafrika Gardenroute

by Joe OnTour 2. Juli 2017
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Reiseziel Südafrika – Gardenroute

Unser Weg führt uns entlang an der Gardenroute. Die Outeniqua-Berge bilden zusammen mit den Tsitsikamma Mountains den nördlichen Rand der Garden Route. Diese Gebirgsketten sind die Hauptursache für das relativ feuchte Klima (und den höheren Niederschlag) in der südlichen Küstenregion, welcher zum Gedeihen von einheimischen Wäldern und zum Teil üppiger Vegetation geführt hat. Der Artenreichtum der Pflanzenwelt ist zwar hoch, aber nicht so hoch wie in der westlichen Kapregion. Die Garden Route trägt ihren Namen also allein wegen des höheren Niederschlags und der Wälder, nicht wegen des Artenreichtums der Pflanzen. Weiter gehts durch den Tsitsikamma Coastal Park und die Swart-Berge mit den unterirdischen Cango-Höhlen. Die ausserordentliche Pflanzenvielfalt hat dieser Strecke ihren Namen gegeben. Die Region Jeffrey’s Bay ist insbesondere bei Wellenreitern beliebt. An der St. Francis Bay findet man breite Strände zum Baden und Muschelsammeln. Die Lagune am Paradise Beach ist ein Vogelschutzgebiet mit Flamingos und Schwänen. Zwischen Knysna und George liegt ein eindrucksvolles Seengebiet. Den Beinamen Garden City verdankt George dem riesigen Baumbestand. Bei Oudtshoorn besuchten wir mehrere Straußenfarmen.

Die Garden Route ist ein Muss für jeden, der in Südafrika Urlaub macht. Knysna, Mossel Bay, George, Plettenberg Bay und Oudtshoorn in der Kleinen Karoo und die zahlreichen Naturparks entlang der Gardenroute bieten alles, was zu einem Südafrika-Aufenthalt gehört.

Die Garden Route ist eines der schönsten und beliebtesten Reiseziele in Südafrika. Sie beginnt bei Gouritsmond (südwestlich von Mossel Bay) bis zum östlichen Ende des Tsitsikamma-Nationalparks. Der interessanteste und eindruckvollste Streckenabschnitt liegt jedoch zwischen Mossel Bay und der Storms River Mündung im Tsitsikamma Nationalpark.

An den traumhaften Küsten der Gardenroute wechseln steile Felsklippen mit malerischen Buchten, ausgedehnte Sandstrände mit dichtem, immergrünem Regenwald. In den angrenzenden Outeniqua und Tsitsikamma Bergen entspringen zahlreiche Flüsse, die sich in weiten Bögen durch grüne Küstenebenen schlängeln und schliesslich in den Indischen Ozean münden.

Unsere Route führt uns über Stellenbosch, das ca. 50 km von Kapstadt entfernt liegt. Stellenbosch ist nach Kapstadt die zweitälteste Siedlung Südafrikas. Man befindet sich hier auf historischem Boden. Dies spürt und sieht man in Stellenbosch überall. Das historische Ambiente sowie der Charme der über 300 Jahre alten Stadt laden zum Erholen und Verweilen ein und natürlich zum Weintrinken. Stellenbosch ist ein romantisches Städtchen mit 50.000 Einwohnern, endlosen Eichenalleen, gepflegten Parks und Gärten. Die Innenstadt weist unzählige Beispiele viktorianischer, georgianischer und kapholländischer Architektur auf.

Im alten Kern von Stellenbosch findet man überall diese weißgetünchten Häuser mit geschwungenen Frontgiebeln und weißen schmiedeeisernen oder hölzernen Balkonen und Gartenzäunen. Katastrophale Feuersbrünste suchten die Stadt mehrmals heim. Die meisten historischen Gebäude wurden jedoch wieder sorgsam restauriert, so dass Stellenbosch heute zu den am besten erhaltenen Städten aus der Gründerzeit der Kapkolonie zählt. In den kleinen urigen Restaurants kann man ausgezeichnet essen und natürlich den hier angebauten hervorragenden und berühmten südafrikanischen Wein genießen.

Der Name Garden Route geht auf die Zeit der Besiedlung dieser Region zurück. Den ersten Forschern, Entdeckern und Siedlern kam diese grüne, fruchtbare Gegend wie der Garten Eden vor. Dieser Eindruck wird dem Reisenden auch heute noch vermittelt, wenn er mit offenen Augen durch die Region reist. Hier kann man schroffe Berge, Steilküsten, einsame weiße Sandstrände, tiefe Wälder und Halbwüste auf engem Raum erleben. Entlang der Küste gibt es viele kleine Badeorte, die zum Verweilen einladen.

Die Cango Caves bei Oudtshoorn gehören zu den grössten Tropfsteinhöhlen der Welt. In den weit verzweigten unterirdischen Anlagen kann man geführte Besichtigungen unternehmen. Die Tropfsteinformationen sind teilweise bunt beleuchtet. Die bizarren Tropfsteingebilde in den Höhlen bestehen überwiegend aus Kalziumkarbonat. Sie entstehen, wenn kalkhaltiges Wasser aus dem Gestein herabtropft und verdunstet. Die von der Höhlendecke nach unten wachsenden Strukturen nennt man Stalagtiten, die vom Boden nach oben wachsenden Gebilde heissen Stalagmiten. Wenn beide Tropfsteinformationen sich zu Säulen verbinden, werden diese Stalagnaten genannt. Der Weg in das Höhlensystem ist etwas mühsam und für Bandscheibengeschädigte wenig empfehlenswert aber man wird für die Mühen reichlich entschädigt.

Es ist schon ein beeindruckendes Erlebnis, die riesigen Formationen, die in jahrhunderten entsanden sind, hautnah betrachten zu können. Geschafft, der Ausgang ist wieder erreicht. Unterwegs auf unserer weiteren Route finden wir immer wieder ein Plätzchen an einem der vielen einsamen Strände, um in unberührter Natur Rast zu machen.

Auf unserer Route besichtigen wir auch eine der riesigen Straußenfarmen. Die Straussenzucht um Oudtshoorn entwickelte sich während einer langanhaltenden Dürreperiode in der Region. Als die notleidenden Farmer entdeckten, dass Strausse trotz der Trockenheit recht gut gediehen, wurden die Farmen gegründet. Das Fleisch ist sehr schmackhaft und wird mittlerweile in alle Welt exportiert. Die Zuchttiere sind nach zwei oder drei Jahren geschlechtsreif. Die Paarung findet das ganze Jahr über statt. Die Hauptpaarungszeit ist aber von April bis September. Das Männchen schabt eine ausreichend grosse Nestmulde in den Boden. Danach legt das Weibchen jeden Tag ein Ei bis ungefähr 10 bis 15 Eier vorhanden sind. Danach beginnt die Brutzeit, die etwa 42 Tage dauert. Männchen und Weibchen wechseln sich ab. Die Männchen übernehmen fast immer die „Nachtschicht“, weil sie durch ihr dunkleres Gefieder besser getarnt sind. Die Strausseneier sind die grössten Vogeleier in der Tierwelt. Ein durchschnittliches Ei ist etwa 15 cm lang, 12 cm breit und wiegt ungefähr 1,5 kg. Obwohl die Schale nur 2 mm dick ist, kann das Ei ein Gewicht von bis zu 120 kg tragen.

Auf einer benachbarten Farm finden wir eine andere Tier-Gattung. Die beeindruckenden Exemplare der Krokodile sind während einer Fütterung zu beobachten…….anschließend dösen sie in der Sonne. Unseren weitereren Weg auf der Garden Route beschreiben wir auf den weiteren Seiten.

Bilder Südafrika Gardenroute

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OnTourWorld Südafrika Kapstadt
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