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Ägypten - Küsten
Ägypten

Ägypten – Küsten

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Ägypten – Küsten

Die Küsten Ägyptens liegen im Osten des Landes am Roten Meer und im nördlichen Teil am Mittelmeer. Beide Meere sind verbunden durch den 161 km langen Suezkanal. Die Mittelmeer-Küste hat eine Länge von 2450 km. Das Rote Meer ist 1930 km lang und hat eine Fläche von 270000 km2.

Auf der Sinai-Halbinsel befindet sich der 2.637 m hohe Berg Jabal Katrina (Katharinenberg). Es ist der höchste Berg Ägyptens. Die Halbinsel wird vom Golf von Suez und vom Golf von Aqaba begrenzt. Die Küste am Roten Meer ist schroff, da die Gebirgszüge vielfach direkt bis ans Meer reichen.

Die sonnenreichen Küsten des Roten Meeres und der Golf von Aqaba sind gespickt mit zahlreichen Badeorten. Die wichtigsten ägyptischen Badeorte sind Taba, Dahab, Nuweiba, Sharm El Sheikh, Ein Soukhana, El Gouna, Hurghada, Soma Bay, Makadi Bay, Jafaga, El Quseir und Maria Alam.

Die Wassertemperatur im Roten Meer beträgt zwischen 20 und 22 Grad Celsius. im Winter und im Sommer zwischen 23 und 28 Grad. An den Küsten des Roten Meeres beträgt die Sichtweite unter Wasser meist mehr als 30 m. Neuerdings dürfen Taucher nur bis auf maximal 30m Tauchtiefe abtauchen.

ÄgyptenAllgemeine Länderinfos

Ägypten – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 12. Juli 2017
ÄgyptenStädtereisen

Ägypten – Kairo

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Ägypten

Ägypten – Küsten

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Ägypten

Ägypten – Strände

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Ägypten

Ägypten – Sharm el Sheik

von Joe OnTour 12. Juli 2017

Bilder Ägypten – Küsten

Sharm El Sheikh
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Ägypten - Strände
Ägypten

Ägypten – Strände

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Ägypten – Strände

Die Strände in Sharm el Sheik, Dahab, Taba und Nuweiba weisen ein beeindruckendes Panorama auf. Das Wasser ist türkisblau und bildet einen starken Kontrast zu den braunen Hängen des bizarren Gebirges des Sinai. Für Taucher ist dieses Fleckchen Erde ein Paradies. Die Tauchgründe zählen zu den schönsten der Welt.

An der Küste des Roten Meeres, in Hurghada, Marsa Alam, El Gouna und Safaga findet man unendlich lange Sandstrände. Sie fallen meist flach ins Meer ab. Man kann hier alle möglichen Wassersportarten betreiben, wie Windsurfen, Segeln, Hochseefischen, Schnorcheln und natürlich ganz besonders das Tauchen.

Das Wasser des ägyptischen Mittelmeeres ist meist kristallklar und man findet hier ein ausgeglichenes Klima vor. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 32 Grad C. Für einen Badeurlaub eignen sich besonders die Monate von April bis Ende November.

Bilder Ägypten – Strände

Sharm El Sheikh
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Ägypten - Tauchen - Sharm el Sheik
Ägypten

Ägypten – Sharm el Sheik

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Ägypten – Tauchen – Sharm el Sheik

Scharm El-Scheich liegt an der Südspitze der Halbinsel Sinai und befindet sich zwischen dem Nationalpark von Ras Mohammed und Nabq mit den Bergen des Sinai im Rücken. Das Klima ist trocken. In den Sommermonaten sind Temperaturen von 35 Grad Celsius der Regelfall. in der Winterzeit ist es erheblich kälter mit einem Durchschnitt von 12 bis 16 Grad. In den Monaten Mai bis August fallen fast keine Niederschläge. Ideale Reisezeit ist der Herbst und die Frühjahrsmonate.

Im Jahr 1967 blockierte der seinerzeitige ägyptische Präsident Nasser die Straße von Tiran. Somit war die Zufahrt zum Roten Meer für die Israelis gesperrt. Dies Ereignis löste den Sechstagekrieg aus. Die Sinaihalbinsel wurde von den Israelis besetzt. Mit Unterzeichnung des Friedensvertrages von 1979 zwischen Israel und auml;gypten ging Scharm El-Scheich wieder an auml;gypten zurück.

Als wir Scharm El-Scheich das erste Mal bereisten, war es ein kleines Fischerdorf. Es gab lediglich ein kleines Hotel und eine Tauchbasis, die aus einer Holzhütte bestand. In den 1990er Jahren erlebte Sharm El-Scheich einen touristischen Aufschwung. Es wurde eine Unzahl von Hotels und Unterkünften gebaut. Scharm El-Scheich ist heute eine der wichtigsten Tourismusorte in Ägypten. Es ist heute der teuerste Badeort in Ägypten. Für Taucher und Schnorchler ist das ganze Gebiet zusammen mit dem Nationalpark Ras Mohammed als die besten Tauchgründe weltweit bekannt.

Bilder Ägypten – Tauchen – Sharm el Sheik

Sharm El Sheikh
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Seychellen Flagge
Allgemeine LänderinfosSeychellen

Seychellen – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Allgemeine Informationen

Die Republik der Seychellen besteht aus 115 Inseln und gliedert sich in 32 Gebirgsinseln (hauptsächlich Granitstein), welche die eigentlichen Seychellen darstellen, sowie in zahlreiche kleine Koralleninseln, die auf einer Meeresfläche von über 400.000 km² verteilt liegen.

Die Inselgruppe um Mahé ist die am dichtesten bevölkerte und damit wichtigste Inselgruppe des Landes. Wie die meisten anderen bewohnten Inseln gehören auch ihre Inseln zu den Gebirgsinseln. Auf Mahé liegt zudem der höchste Punkt des Landes, der Morne Seychellois mit 905 m über dem Meeresspiegel. Auf den Koralleninseln gibt es wegen der geringen Höhe (höchste Punkte bei rund 9 m über dem Meeresspiegel) und mangelndem Trinkwasser nur wenige, kleine Siedlungen.

Das Klima ist wegen der Nähe zum Äquator tropisch und recht konstant, die Temperatur schwankt zwischen 24 °C und 30 °C. Auch die vergleichsweise geringe Niederschlagsmenge variiert nur zwischen rund 2.200 mm in der Hauptstadt Victoria und rund 3.550 mm in den Bergregionen.

Hauptstadt: Victoria (rund 25.000 Einwohner).

Fläche: 455 km², 491 km Küstenlänge.

Bevölkerungszahl: rund 100.000 bis 101.000 Einwohner (Stand 2024–2026) – eine deutliche Steigerung gegenüber den früher genannten 80.000; rund 90 % der Bevölkerung leben auf der Hauptinsel Mahé.

Wirtschaft: Seit der Unabhängigkeit 1976 hat sich das Pro-Kopf-Einkommen der Seychellen im Vergleich zum früheren Subsistenzniveau vervielfacht. Das Wachstum wird angeführt vom Tourismussektor, der einen erheblichen Teil der Arbeitsplätze stellt und den Großteil der Deviseneinnahmen erwirtschaftet, sowie von der Thunfischindustrie. Die Regierung fördert seit Jahren ausländische Investitionen in Hotellerie und Dienstleistungen und versucht zugleich, die Abhängigkeit vom Tourismus durch Landwirtschaft, Fischerei und kleinere produzierende Betriebe zu verringern.

Die Verwundbarkeit des Tourismussektors zeigte sich in der Vergangenheit wiederholt deutlich – etwa durch den Golfkrieg 1991, die Anschläge vom 11. September 2001, den Irakkrieg 2003 sowie besonders stark durch die COVID-19-Pandemie 2020–2022, in der die Besucherzahlen zeitweise auf nahezu null einbrachen. Nach jeder dieser Krisen erholte sich der Sektor jedoch vergleichsweise schnell wieder.

Wichtige Korrektur zur Währungssituation: Mitte 2008 war der Staat aufgrund einer langjährigen strukturellen Devisenkrise faktisch zahlungsunfähig. Mit Unterstützung des Internationalen Währungsfonds wurde daraufhin ein umfassendes Wirtschaftsreformprogramm durchgeführt: Die Seychellen-Rupie wurde Ende 2008 freigegeben und dabei um rund 40 % abgewertet, feste Wechselkurskontrollen und die zuvor bestehende faktische Pflicht, touristische Leistungen in Bardevisen zu bezahlen, wurden abgeschafft. Die Wirtschaft hat sich seither deutlich erholt: Die Seychellen weisen heute mit die höchsten Pro-Kopf-Einkommen aller afrikanischen Staaten auf. Die früher in Reiseführern beschriebene chronische Devisennot mit künstlich hochgehaltener Währung ist damit nicht mehr aktuell – Devisen können heute bei Banken und in Wechselstuben unkompliziert getauscht werden, und Kreditkarten werden in Hotels, größeren Restaurants und bei Autovermietungen breit akzeptiert.

Seychellen – Politik/Staatsform

Aktueller Präsident der Seychellen ist Patrick Herminie (United Seychelles Party), der im Oktober 2025 den bisherigen Amtsinhaber Wavel Ramkalawan in einer Stichwahl besiegte (52,7 % zu 47,3 % der Stimmen) und damit dessen fünfjährige Amtszeit beendete. Ramkalawan selbst hatte 2020 als erster Oppositionskandidat seit der Unabhängigkeit die Präsidentschaftswahl gewonnen – der erste friedliche Machtwechsel in der Geschichte des Landes.

Das Staatsoberhaupt ist auf den Seychellen zugleich Regierungschef und ernennt die Richter der beiden höchsten Gerichte. Präsidentschaftswahlen finden weiterhin alle fünf Jahre statt.

Das Parlament (Nationalversammlung) besteht aus 35 Sitzen; ein Teil der Abgeordneten wird direkt gewählt, die übrigen Sitze werden proportional zu den Parteien verteilt, die mindestens 10 % der Stimmen erhalten haben.

Währung: Seychellen-Rupie (SCR).

Seychellen – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen (verlängerbar vor Ort bis auf maximal 12 Monate) kein klassisches Visum. Bei Einreise wird kostenlos eine Besuchsgenehmigung (Visitor’s Permit) erteilt.

Wichtiger, im Original komplett fehlender Punkt: Reisende müssen heute vor Abflug zusätzlich eine digitale Einreisegenehmigung (Travel Authorization) über die offizielle Website der seychellischen Regierung oder die zugehörige mobile App beantragen. Benötigt werden dabei Reisepass, Passfoto, Kontaktdaten, Flugdaten, ein Nachweis der Unterkunft für den gesamten Aufenthalt sowie eine Kredit- oder Debitkarte zur Gebührenzahlung; die Bearbeitung dauert in der Regel bis zu 24 Stunden (Express-Bearbeitung gegen Aufpreis möglich). Ohne gültige Travel Authorization kann die Einreise verweigert werden.

Der Reisepass muss über die gesamte Reisedauer hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten aufweisen; die Einreise mit Personalausweis ist nicht möglich, jedes Kind benötigt einen eigenen Reisepass.

Gesundheitshinweis: Seit Dezember 2025 gibt es Hinweise auf einen Ausbruch von Chikungunya-Fieber auf den Seychellen. Reisende sollten sich insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen schützen; eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar und sollte bei individuellem Risiko mit einem Arzt besprochen werden. Für die direkte Einreise aus Deutschland sind ansonsten keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben; bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden über 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich vor Reiseantritt ein aktueller Blick auf die Hinweise des Auswärtigen Amtes sowie der seychellischen Regierung.

Seychellen – Klima

Die niedrigste jemals auf den Seychellen gemessene Temperatur betrug 19,8 °C, die höchste 34 °C. Tagsüber ist meist mit 27–30 °C zu rechnen, nachts mit 24–26 °C – es wird selten sehr heiß, kühlt aber auch nachts kaum ab.

Die Luft ist oft außergewöhnlich klar (kaum Staub oder Abgase im Umkreis von 1.600 km), sodass man in manchen Nächten phänomenale Sternenhimmel bewundern kann. Die Wassertemperaturen liegen gleichmäßig bei 26–29 °C, wobei in besonders flachen Lagunen gelegentlich regelrechte Badewannentemperaturen erreicht werden.

Man unterscheidet die Zeit des Südost- vom Nordwestmonsun. Während des Südostmonsuns (Juni bis Oktober) ist der Wind stetiger, die Luftfeuchtigkeit niedriger, und es regnet etwas weniger. Nur während des Nordwestmonsuns (Dezember bis April) besteht eine geringe Gefahr, für mehrere Tage eingeregnet zu werden; in dieser Zeit regnet es fast täglich, meist jedoch nur in kurzen Schauern von höchstens halbstündiger Dauer.

Wer empfindlich auf Schwüle reagiert, sollte vor allem die Monsun-Übergangszeiten im Mai und November meiden, da der Wind dann häufig ganz aussetzt. Zu beachten ist, dass auf den Seychellen seit einigen Jahren zunehmend Verschiebungen und Ausnahmen im gewohnten klimatischen Jahresablauf auftreten – die Wetterbedingungen einzelner Monate lassen sich daher nicht mehr ganz so zuverlässig vorhersagen wie in früheren Jahrzehnten.

Wegen der Äquatornähe sind Tage und Nächte das ganze Jahr über etwa gleich lang. Die Niederschläge variieren erheblich von Jahr zu Jahr und lassen sich daher nur schwer vorhersagen.

Durch die Lage rund 4° südlich des Äquators ist für Reisende vor allem die Sonneneinstrahlung ein Thema: Die UV-Intensität ist hier etwa drei- bis viermal so hoch wie im deutschen Hochsommer, da die Ozonschicht rund um den Äquator natürlicherweise dünner ist. Die Sonne geht täglich gegen 6:30 Uhr auf und gegen 18:30 Uhr unter, die Dämmerung dauert nur rund 30 Minuten.

Seychellen – Fauna

Zu den interessantesten einheimischen Vögeln zählt der Seychellen-Rabenpapagei, dessen Bestand dank intensiver Schutzmaßnahmen inzwischen wieder auf mehrere Hundert Tiere angewachsen ist (deutlich mehr als die früher genannten rund 100), außerdem der Dickschnabel-Fluchtvogel, die Warzenfruchttaube und die in Höhlen nistende Seychellen-Höhlensalangane.

Einzige einheimische Säugetiere sind der Seychellen-Flughund sowie die Fledermausart Coleura seychellensis, die zur Familie der Glattnasen-Freischwänze zählt und zu den seltensten Fledermausarten der Welt gehört.

Das Meer mit seinem fast unerschöpflichen Reichtum sorgt nicht nur für das Leben unter Wasser, sondern bietet auch die Lebensgrundlage für Millionen Vögel. Einige Inseln wie Bird Island sind ein wahres Vogelparadies: Hier gibt es keine natürlichen Feinde – weder Krokodile noch Schlangen, Ratten oder Katzen. Da die Vogelinseln (Bird Island, Aride) zudem nur umständlich zu erreichen sind, können hier noch Vogelarten existieren, die anderswo längst ausgestorben sind.

Der Fischreichtum der Seychellen-Gewässer und die noch weitgehend intakten Korallenriffe machen die Inseln zu einem hervorragenden Tauchrevier; zumindest das Schnorcheln sollte jeder Besucher einmal ausprobieren, auch wenn Korallenbleiche durch steigende Meerestemperaturen inzwischen auch hier ein zunehmendes Problem darstellt und einzelne Riffabschnitte beeinträchtigt hat.

Immer wieder anzutreffen sind die kleinen, grauen, allesfressenden Skinke. Unübersehbar sind die Geckos, die auf Mahé meist grau oder braun, auf La Digue dagegen fast immer leuchtend grün gefärbt sind (sogenannte Taggeckos) – diese nützlichen Insektenfresser lassen sich abends häufig im Lampenschein von Gebäuden beobachten.

Zu den weniger beliebten Kleintieren zählen Kakerlaken und Stechmücken. Erstere sind auf den Seychellen dank großzügigem Insektizideinsatz seltener anzutreffen als in vielen anderen tropischen Regionen. Stechmücken gibt es dagegen fast überall, ihre Zahl hält sich aber wegen fehlender stehender Gewässer und des beständigen Windes meist in Grenzen; nur in der Dämmerung in sumpfigeren Gebieten (etwa auf La Digue) empfiehlt sich Mückenschutz. Die als Malaria-Überträger gefürchteten Anopheles-Mücken gibt es auf den Seychellen nicht, eine Malariaprophylaxe ist daher nicht notwendig – allerdings ist, wie oben erwähnt, seit Ende 2025 verstärkt auf durch Aedes-Mücken übertragenes Chikungunya-Fieber zu achten. Ein größeres Problem an manchen Stränden sind kleine Sandfliegen, deren Stiche in der Wirkung Kribelmücken ähneln.

Im Sand der Strände leben zahlreiche Kleintiere und Krebse, größere Exemplare vor allem nach Einbruch der Dunkelheit oder an einsamen Stränden. Die überall im Unterholz in ihren Netzen sitzenden großen, schwarz-gelben Palmspinnen sehen zwar gefährlich aus, sind jedoch harmlos. Vorsicht ist dagegen bei großen Hundertfüßlern geboten, deren Biss giftig ist und schmerzhafte Wunden verursachen kann – sie kommen allerdings selten vor. Auf einigen Inseln gibt es zudem kleine Skorpionarten, deren Stich nicht lebensgefährlich ist. Insgesamt gehen von der Tierwelt der Seychellen kaum nennenswerte Risiken für Besucher aus.

Besonders bemerkenswert unter den zahlreichen, teils äußerst seltenen Vogelarten ist die Seychellen-Schamadrossel, die nur noch auf der Insel Frégate vorkommt; da die Vögel keinen ausgeprägten Fluchtinstinkt besitzen, muss die Insel konsequent ratten- und katzenfrei gehalten werden, um das Überleben der letzten Population zu sichern. Nicht ganz so selten, aber ausgesprochen schön sind die schneeweißen Feenseeschwalben mit ihren pechschwarzen Augen und blauen Schnäbeln, ebenso die in den warmen Aufwinden an den Berghängen segelnden Tropikvögel. Mehrere Gebiete der Seychellen, darunter die Inseln Aride, Cousin und Bird Island, stehen als Vogelschutzgebiete unter strenger Aufsicht und sind für ornithologisch Interessierte ein unbedingtes Muss.

Der Seychellen-Flughund, die einzige einheimische Säugetierart, ist in der Dämmerung häufig zu sehen und zu hören; aus der Nähe erinnert sein rotbraunes Fell an einen kleinen Fuchs. Seine Nahrung besteht ausschließlich aus Früchten.

Seychellen – Flora

Das Vallée de Mai, ein rund 0,195 km² großes Tal im Praslin-Nationalpark, wurde 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Die nur auf den Seychellen vorkommende Seychellennusspalme „Coco de Mer“ trägt die größten Samen im gesamten Pflanzenreich und erreicht eine Höhe von 30 bis 40 m. Daneben gibt es sechs weitere, ausschließlich auf den Seychellen heimische Palmenarten sowie Schraubenbäume wie den Horne-Schraubenbaum.

Bis vor rund 60 Jahren war der urzeitlich anmutende Palmenwald in einem abgelegenen Hochtal Praslins noch völlig unberührt; heute kommen Menschen aus aller Welt, um die seltene Coco-de-Mer-Palme mit ihrem bis zu 20 kg schweren Samen – dem größten Samen der Welt – zu bewundern.

Die bis zu 800 Jahre alt werdenden Fächerpalmen finden sich heute nur noch auf Praslin und der kleinen Nachbarinsel Curieuse; der Bestand wird auf mehrere Hundert Exemplare geschätzt. Eine kluge Wirtschaftspolitik schützt die Idylle: Große Hotels dürfen im Schutzgebiet nicht gebaut werden, was die Besucherzahl begrenzt und zur Erhaltung der Naturwelt beiträgt.

Im Vallée de Mai lässt sich die legendenumwobene Fortpflanzung der Coco de Mer studieren: Es gibt weibliche und männliche Palmen, deren markante Fruchtform seit jeher erotische Fantasien und den Volksglauben an eine potenzsteigernde Wirkung befeuert hat. Nach der Bestäubung vergehen rund sieben Jahre, bis eine reife Frucht für den nächsten Fortpflanzungszyklus bereitsteht. Ohne den schützenden Nationalpark wäre die seltene Palme vermutlich längst verschwunden – im vergangenen Jahrhundert hatte die gewöhnliche, kommerziell genutzte Kokosnuss die Coco de Mer auf weiten Teilen der Inseln verdrängt.

Seychellen – Geschichte, Kultur, Kunst

Man vermutet, dass die Inseln der Seychellen ursprünglich von arabischen Händlern entdeckt wurden. Die ersten nachweislich dokumentierten Entdecker waren jedoch die Portugiesen, die die Inseln erstmals 1505 erwähnten.

Besiedelt wurden die Seychellen erst rund 150 Jahre nach ihrer Entdeckung, durch die Franzosen. Zwischen 1794 und 1811 kam es zwischen Briten und Franzosen zum Konflikt um die Inseln, aus dem die Briten als Sieger hervorgingen; unter britischer Herrschaft wurden die Seychellen zunächst Teil von Mauritius, bevor sie 1903 den Status einer eigenständigen Kronkolonie erhielten (nicht erst nach dem Ersten Weltkrieg, wie teils fälschlich kolportiert wird).

Die Unabhängigkeit erlangten die Seychellen 1976 als parlamentarische Monarchie im Commonwealth; noch im selben Jahr wurde die sogenannte Erste Republik ausgerufen. 1977 kam es zu einem unblutigen Staatsstreich, in dessen Folge France-Albert René die Macht übernahm; 1979 wurde zugunsten eines Einparteienregimes eine neue Verfassung eingeführt (Zweite Republik). Mit der Rückkehr zu einem Mehrparteiensystem trat 1993 die aktuelle Verfassung der Dritten Republik in Kraft.

René blieb bis 2004 im Amt und übergab dann an seinen bisherigen Vizepräsidenten James Michel, der bis 2016 regierte. Ihm folgte Danny Faure (2016–2020). Die Präsidentschaftswahl 2020 markierte einen historischen Wendepunkt: Erstmals seit der Unabhängigkeit gewann mit Wavel Ramkalawan ein Oppositionskandidat die Wahl – der erste friedliche demokratische Machtwechsel in der Geschichte des Landes. Bei der Wahl 2025 wiederum verlor Ramkalawan die Stichwahl an Patrick Herminie, der seither das Amt des Präsidenten innehat (Details siehe oben).

Seychellen – Essen & Trinken

Speisen Von den Seychellen sagt man, dass hier die beste kreolische Küche aller Inseln des Indischen Ozeans zu finden ist. Dabei spielen Einflüsse aus der indischen, afrikanischen und französischen Küche eine große Rolle. Neben Rind und Huhn wird vor allem Fisch verarbeitet. Als Beilagen werden meist Reis und Chutneys aus verkochtem Gemüse oder Obst serviert; besonderer Beliebtheit erfreut sich Kürbis-Chutney.

Grundlagen der kreolischen Küche sind die süßliche Eintopfsoße Daube, die auf Tomatenbasis reduzierte Sauce Rougaille und die milde, an Südostasien erinnernde Kokosbasis Carri-Coco.

Aus der französischen Küche wurde die Vorliebe für Suppen übernommen, besonders Fischsuppen (Bouillons). Auch die lokalen Salate werden mit Raffinesse zubereitet – erwähnenswert sind der kreolische Oktopussalat, der Palmherzsalat sowie verschiedene Salate mit grüner Papaya. Das in manchen Restaurants angebotene Gericht aus Flughunden ist eine einheimische Spezialität, die sicher nicht jedem Gaumen zusagt und mit Blick auf den Artenschutz mittlerweile zunehmend kritisch gesehen wird.

Zum Dessert werden häufig Tropenfrüchte sowie die aus Afrika stammende Nachspeise Kat-Kat (grüne Bananen in süßer Kokosmilch gekocht) serviert.

Getränke Eigene Weine sind auf den Seychellen kaum verbreitet, importierte Weine entsprechend teuer. Eine lokale Alternative bieten der selbst gebrannte Früchte-Bakka sowie Calou (Palmmost) – vor häufig angebotenem Billigfusel sollte man sich jedoch in Acht nehmen.

Seychellen – Unterkünfte

Wer die Seychellen besucht, sollte gelegentlich mit unerwarteten Zusatzkosten rechnen. Eine Flughafengebühr (heute meist bereits im Ticketpreis enthalten, in seltenen Fällen aber weiterhin separat zu entrichten) sowie gelegentliche Gebühren für die Nutzung privater Wege können für Überraschungen sorgen; es lohnt sich, entsprechende Kosten vorab beim Reiseveranstalter zu erfragen.

Mit der Beschaffung der einheimischen Währung gibt es heute in aller Regel keine Probleme mehr: Euro können bei Banken sowie in zahlreichen Wechselstuben auf den Seychellen unkompliziert eingewechselt werden, ebenso funktioniert die Abhebung von Rupien an Geldautomaten mit gängigen internationalen Karten. Die früher verbreitete Empfehlung, Reiseschecks mitzuführen, ist inzwischen überholt – Reiseschecks werden heute kaum noch akzeptiert; eine international einsetzbare Kredit- oder Debitkarte ist die praktikabelste Lösung.

Die Unterkünfte auf den Seychellen decken alle Kategorien ab, vom einfachen Gästehaus bis zum Luxushotel. Das Preisniveau liegt jedoch durchgehend deutlich über dem für die jeweilige Kategorie in Deutschland üblichen Niveau.

Wer gut essen möchte, wird nicht enttäuscht – vor allem Fischgerichte gibt es in großer Vielfalt. Da Fleisch (außer Hühnerfleisch) importiert werden muss, lohnt sich hier eher Zurückhaltung. Die Speisekarten werden oft von Curry-Zubereitungen dominiert, die auf den Seychellen wie im Ursprungsland Indien eine eigene kulinarische Wissenschaft darstellen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Essen ist grundsätzlich in Ordnung, auch wenn günstiges Essen vielerorts kaum möglich ist. Das „einheimische“ Bier SeyBrew, ursprünglich nach deutscher Brautradition hergestellt, gilt (nicht zuletzt dank des weichen lokalen Wassers) als durchaus gelungen.

Das in Gästezimmern mitunter in Thermosflaschen bereitgestellte Trinkwasser sollte man eher meiden, da es gelegentlich zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann; besser verträglich ist in Plastikflaschen verkauftes Mineralwasser.

Ein großes Plus der Seychellen als Reiseziel bleibt, dass sie praktisch frei von den gefürchteten klassischen Tropenkrankheiten sind – spezielle Pflichtimpfungen wie für viele andere tropische Reiseziele entfallen (zum aktuellen Chikungunya-Hinweis siehe Einreise-Kapitel oben). Es lohnt sich dennoch, den aktuellen Stand rechtzeitig vor Reiseantritt bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder einem tropenmedizinischen Institut zu erfragen.

Die Besucherzahlen der Seychellen sind mittlerweile deutlich höher als früher – heute kommen jährlich über 300.000 bis 400.000 Touristen ins Land (statt der früher genannten rund 100.000), was die Inseln stärker prägt als noch vor zwei Jahrzehnten, auch wenn die Kapazität weiterhin bewusst begrenzt gehalten wird und Massenandrang wie an vielen Mittelmeerstränden nicht zu erwarten ist. Der belebteste Strand bleibt der Beau-Vallon-Beach im Nordwesten von Mahé. Außerhalb der Hauptsaison (europäische Sommerferien, Weihnachten, Ostern) sind die meisten Strände weiterhin wenig besucht bis menschenleer.

Die relativ hohen Kosten sind als „Eintrittsgeld“ in ein außergewöhnliches Naturparadies zu verstehen. Es bleibt ein erklärtes Ziel der Regierung, aus einem möglichst umweltverträglichen Tourismus mit begrenzten Besucherzahlen wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen; Billig- oder Backpacker-Tourismus ist entsprechend nicht das Zielsegment des Landes. Wer klassischen Clubtourismus sucht, ist auf den Seychellen an der falschen Adresse – wer dagegen einen stillen Moment in überwältigender Landschaft auch ohne fremde Anleitung genießen kann, wird die Seychellen zu seinen eindrücklichsten Reiseerlebnissen zählen.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern, der Gesundheitslage und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Allgemeine LänderinfosSeychellen

Seychellen – Allgemeine Infos

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Seychellen – Insel Mahe

von Joe OnTour 5. Juli 2017

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Seychellen – Insel Mahe
Seychellen

Seychellen – People

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – People

Die Bevölkerung der Seychellen (heute etwa 80.000, von denen die weitaus meisten auf Mahe leben) stammt vorwiegend von afrikanischen Sklaven ab.

Durch Vermischung mit den ehemaligen weißen Kolonialherren aus Frankreich und England sowie asiatischen Sklaven und Zuwanderern ist bis heute jedoch ein Völkergemisch entstanden, das jede denkbare Schattierung von Hautfarbe enthält. Es gibt aber auf den Seychellen kaum Rassenprobleme.

Indische Zuwanderer hatten in erster Linie kulturellen Einfluß, denn sie vermischten sich kaum mit den übrigen Gruppen.

Besonders der Einzelhandel wird heute zu einem großen Teil von Geschäftsleuten indischer Abstammung getragen. Insgesamt sind Kultur und Mentalität am deutlichsten von französischen und afrikanischen Einflüssen geprägt, während Bildungswesen und staatliche Organisation eher britischen Stil erkennen lassen.

Auf den Seychellen werden drei Sprachen gesprochen, nämlich Englisch, Französisch und Kreolisch. Letzteres besteht vorwiegend aus französischen Sprachelementen sowie englischen und afrikanischen Einflüssen, weist jedoch eine eigene Entwicklungslinie auf.Nach Auffassung heutiger Linguisten handelt es sich bei Kreolisch nicht, wie man in Europa lange annahm, um einen primitiven Kauderwelsch, sondern um eine echte, eigenständige Sprache.

;Sie ist für die alltägliche Verständigung der Seychellois die wichtigste Sprache und übrigens dem karibischen Kreolisch trotz der großen räumlichen Entfernung ähnlich genug, um eine problemlose Unterhaltung mit den Bewohnern bestimmter Karibikinseln zu ermöglichen.

Für unsere von deutschen Lauten nicht gerade verwöhnten Ohren klingt die kreolische Sprache sehr melodisch und spiegelt unüberhörbar den gelassen-fröhlichen Lebensstil der Seychellois wider. Hier sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen: Die Seychellois sind ein freundliches, aber stolzes und manchmal etwas reserviertes Volk. Wer freundlich und respektvoll behandelt werden will, sollte sich (eigentlich eine Selbstverständlichkeit) ebenso verhalten. Touristen werden insgesamt gern gesehen, haben aber keine „Narrenfreiheit“.

Vor allem die älteren Seychellois, die ruhigere Zeiten erlebt haben und nicht genug Geld besitzen, um die durch den Tourismus verursachten Preissteigerungen auszugleichen, sind natürlich weniger begeistert.

Junge Leute hingegen empfinden das althergebrachte Inselleben als trostlos und langweilig. Sie freuen sich über jede Abwechslung und den modernisierenden Einfluß der Besucher. Touristen, die zumeist aus Frankreich, England oder Deutschland kommen, müssen ihre Erwartungen an jede Art beruflicher Motivation bei den Einheimischen deutlich korrigieren.

Der Gedanke, irgendetwas müsse dringend oder gar sofort erledigt werden, ist einem Seychellois nämlich vollkommen fremd.

Wenn man seine eigene Haltung entsprechend anpaßt, kann diese Lebensweise sehr entspannend sein. Einheimischer Alleinunterhalter auf den Seychellen bei einer Kostprobe seines Talents. Vermutlich afrikanische Wurzeln hat das auf den Seychellen vorherrschende Matriarchat. Dreh- und Angelpunkte der Familien sind die Mütter, während die Männer, so hat man manchmal den Eindruck, nichts mit sich anzufangen wissen.

Paare zeigen sich jedenfalls selten gemeinsam in der Öffentlichkeit. Am Strand werden frische Früchte und Kokosnüsse von den fliegenden Händlern angeboten.

Bilder Seychellen – People

Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island

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Seychellen – Insel Mahe
Seychellen

Seychellen – Natur

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Natur

Eine echte Stärke der Seychellen ist ihr recht hoher Anteil an endemischen Tier- und Pflanzenarten, von denen nicht wenige zu den seltensten der Erde gehören. In jedem Reiseführer erwähnt wird beispielsweise die relativ unauffällige insektenfressende Pitcher Plant (Kannenliane), die sich vor allem in den Hochlagen von Mahé findet.

Das Landschaftsbild im Großen wird jedoch von den tropischen Kosmopoliten bestimmt: Kokospalmen, Kasuarinen und Takamaka-Bäume sind in Küstennähe verbreitet. Man findet auch Mangroven, deren Bestand jedoch seit der Besiedelung deutlich reduziert worden ist. (Sie gehören definitiv zu den einheimischen Arten.) Leider sind, wie erwähnt, die Urwälder aus bis zu 40 m hohen Bäumen, die die bergigen Inseln einst bedeckten, dem Raubbau der frühen Siedler zum Opfer gefallen. Echter Urwald existiert nur noch in den nebligen Hochlagen der Berge.

Unter den Blütenpflanzen sind gängige Arten die auffälligsten, wie Hibiskus Frangipani Bougainvillea oder Begonien. Auf den Seychellen findet man verschiedene Lilien- sowie einige seltene Orchideen-Arten. Im Landesinneren sind ausgedehnte Zimtwälder zu sehen, eine Folge der Verwilderung der seit langem auf den Seychellen kultivierten Gewürzpflanze.

Auch Vanille, die bis heute angebaut wird, wächst hier und da in verwilderter Form. In den Sumpfgebieten gedeihen die verschiedensten Arten von Wasserpflanzen.

Wesentlich spektakulärer wirkt dagegen die Coco de Mer, die größte Palmenart der Welt. Sie hält nebenbei noch zwei weitere Rekorde: Für die großflächigsten (bis 15 qm) Blätter und die schwersten Samen. Eine Nuß kann bis zu 20 kg Gewicht erreichen. Die Coco de Mer, von der es männliche und weibliche Exemplare gibt, lebt, von wenigen Ausnahmen auf La Digue und Mahé abgesehen, nur noch in einem Tal auf Praslin (ca. 5.000 Exemplare).

Das Tal heißt Vallée de Mai und wird seit den 30er Jahren parkähnlich verwaltet. Immer wieder fanden Seeleute ungewöhnlich große Kokusnüsse. Die schwammen im Meer oder wurden an Stränden angeschwemmt. Ihre Herkunft konnte sich keiner erklären. Denn nirgendwo in Afrika oder auf den bekannten Inseln des Indischen Ozeans hatte man Palmen mit derart gewaltigen Früchten gesehen. Diese Palme mußte also wohl eine Meerespflanze sein. Und so nannte man sie ‚Coco de Mer‘ und machte sich auf die Suche nach ihr.

Der Reichtum an Pflanzenarten ist gewaltig. Mit etwas Glück findet man die seltsamsten Gebilde und Formen. Die Insel ist mit blühenden Pflanzen übersät. Im Gegensatz zu vielen anderen bewohnten Tropeninseln sind die Seychellen aber immer noch dicht bewachsen. Kahle, sonnenverbrannte Gebiete gibt es hier nicht, dafür (fast) überall üppigste Vegetation. Nur eben auf „Urwald“ im Sinne des Wortes muß man weitgehend verzichten.

Bilder Seychellen – Natur

Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel La Digue

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Seychellen Bird Island
Seychellen

Seychellen Bird Island – Vögel

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Bird Island – Vögel

Die Seychellen sind ein Ziel für Naturliebhaber, die bereit sind, für den Luxus dieser einzigartigen und unverdorbenen Natur mehr Geld als anderswo auszugeben. Es gibt auf den Seychellen kaum ein nennenswertes Nachtleben. Die Einkaufsmöglichkeiten beschränken sich auf den Markt in Victoria und auf kleine Läden und einzelne Supermärkte. Selbst Victoria ist kein Einkaufsparadies. Trotzdem lohnt sich der Besuch des Marktes, um die Mentalität der Inselbewohner zu studieren.

Die meisten Waren sind nur in geringer Auswahl und zu hohen Preisen (mindestens 50 % höher als in Europa) zu erhalten. Die tropischen Früchte verschiedenster Art sind zwar vorhanden, aber (bis auf Mangos, Papayas und Bananen) schwierig aufzutreiben und teuer, weil sie meist importiert werden müssen.

Zudem werden von Touristen oft „Spezialpreise“ verlangt, die deutlich erhöht sind. Bessere Preise erzielt man vor allem in abgelegenen und kleinen Läden zu denen nur selten Touristen kommen. Anders ist dies auf dem Fischmarkt von Viktoria. Auf den Märkten herrscht ein meist geschäftiges Treiben. Oft ist die gesamte Familie einschließlich der Kinder in die Verkaufsaktivitäten eingebunden. Regionale Produkte werden frisch und unkompliziert auf selbstgebastelten Verkaufstheken (einfachen Brettergestellen) oder auf dem Boden mit einer Decke als Untergrund angeboten.

Zur üblichen Ausstattung eines gut bestückten Marktsortiments gehören selbstverständlich auch die diversen Tröpfchen, Tinkturen, Salben und Gewürze. Selbst die „Coco de Mer“ wird hier in den kleineren Ausführungen angeboten. Das Angebot an Fleich ist rar und teuer. Es wird in eigenen Butcher-Läden verkauft, die lizenziert sein müssen….. oder sollten? Es herrscht ein geschäftiges Treiben, wie meistens auf den Märkten in tropischen Ländern.

Auffallend ist auf dem Markt in Viktoria jedoch, dass die Menschen immer fröhlich und gut gelaunt sind. Die Bekleidungen der Frauen auf den Seychellen besteht meistens aus bunten Kleidern und Stroh-Hüten gegen die kräftige Sonne. Die Männer tragen meist kurze Hosen, Sandalen und bunte Hemden. Oft sieht man die Frauen ihre Lasten auf dem Kopf tragen. Es gehört schon eine ständige Übung von jung an dazu, um die Balance zu halten. Diese Tradition ist wohl vom afrikanischen Kontinent übernommen worden. Beim Einkauf hat diese Technik natürlich den Vorteil, dass man die Hände zum Handeln und Feilschen frei hat. Apropos Handeln und Feilschen…. dies gehört zum Einkauf einfach dazu und ist ein unbedingtes „Muss“.

Auf diese Art und Weise kommt man auch ins „Gespräch“ und erfährt eine Menge über Land und Leute und das Alltagsleben der Bewohner auf den Seychellen. Brigitte versucht dies gerade anzuwenden. Auch bei den kleinsten Dingen wie bei diesem Strohbesen muss vorher über die Qualität gefachsimpelt werden……

…..dann legt man das Teil erst einmal beiseite und interessiert sich für einen anderen Gegenstand, um die Aufmerksamkeit vom Objekt der Begierde abzulenken ………….. schließlich kauft man etwas anderes nach langer Verhandlung zum kleinen Preis und erwirbt so nebenbei als Zugabe (zum halben Preis) den Strohbesen……………….ist das nicht perfekte Verhandlungsstrategie? Trotzdem sind beide Seiten mit dem Ergebnis höchst zufrieden!

Bilder Seychellen – Insel Bird Island – Vögel

Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island

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Seychellen Bird Island
Aktuell BeliebtSeychellen

Seychellen Bird Island – Schildkröten

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Bird Island – Schildkröten

Die einzigen großen Landtiere auf den Seychellen sind Riesenschildkröten. Auch wenn Reiseunternehmen nicht müde werden, zu erwähnen, daß Aldabra eine große Kolonie dieser Tiere beherbergt, ist es nur mit besonderer Genehmigung erlaubt, dieses entlegene Naturreservat zu betreten und man kann Riesenschildkröten derselben Art auf vielen der inneren Inseln in Gehegen und teilweise (etwa auf Frégate oder Bird Island) auch freilebend bewundern.

Auf der Insel Bird Island sollen noch frei laufende Schildkroeten zu finden sein. Wir sind vor unserem Flug auf die Insel gespannt, ob sich diese Voraussage erfüllen wird. Nachdem wir den kleinen Islandhopper (so nennen wir unser Fluggerät, mit dem wir auf die Insel gekommen sind) verlassen haben, packen wir unser spärliches Gepäck aus dem Flugzeug aus und gehen erst einmal zum nahen Strandrestaurant.

Hier erwartet uns schon der Besitzer der Insel. Einige wenige kleine Bungalows im Stil der Seychellenbauweise sollen die Handvoll Gäste aufnehmen. Schnell sind die Bungalows verteilt und wir richten uns ein wenig auf die kommenden Tage ein. Jetzt sind wir aber schon gespannt auf die hier lebende Tierwelt. Wir brauchen nicht lange zu suchen.

Hinter unserem Bungalow macht sich bereits ein neugieriger Gast bemerkbar. Es ist eine Riesenschildkröte, die sich im Schildkrötentempo auf Erkundungstour begibt.

Sie ist ebenso neugierig, die neuen Gäste der Insel kennenzulernen, wie umgekehrt.

Esmeralda“, die mit 298 kg schwerste und berühmteste Aldabra-Riesenlandschildkröte der Welt ist über 150 Jahre alt. Bei der Annäherung zwischen Mensch und Schildkröte werden die wahren Ausmaße erst richtig ersichtlich. Esmeralda hat das Privileg, sich frei auf der Insel Bird Island bewegen zu dürfen.

Esmeralda hat keinerlei Scheu vor der Spezies Mensch, da die Insel ja ihr gehört. Die Insel Bird Island ist nicht nur ein Vogel-Paradies, wie man hier sieht. Nach anfänglichem Respekt freunden wir uns mit dieser Urspezies gleich an. Esmeralda verfolgt uns auf Schritt und Tritt. Kaum sind wir auf einer Wanderung um die Insel, schon tritt Esmeralda aus dem Unterholz auf uns zu, um uns zu begrüssen.

Wenn sie hocherfreut ist, stellt sie sich auf ihre Füsse und richtet sich zu uns auf, als wollte sie uns eine geheime Botschaft übermitteln….oder bilden wir uns das etwa nur ein.

Na ja, die Insel verleitet schnell zu mancherlei Spekulationen. Je länger wir hier verweilen, desto merkwürdiger und geheimnisvoller wirkt die wundervolle Natur auf uns.

Wir merken schnell, dass auf dem Eiland Zeit und Raum zu einer Einheit verschmelzen. Unwichtige Dinge werden auf einmal wichtig und vermeintlich wichtige Dinge erscheinen ganz plötzlich völlig bedeutunglos. Ist das nach so kurzer Anwesenheit etwa schon der berühmte Inselkoller, der uns erfasst hat? Wir wollen dieser Theorie nicht so ohne weiteres folgen. Vielleicht ist es auch nur die Wirklichkeit, die uns hier einholt.

Es gibt kein Entrinnen, wir sind verdammt, uns hier und jetzt mit den Gesetzmässigkeiten des für uns ungewohnten Robinsonlebens auseinanderzusetzen. Unsere Bedürfnisse reduzieren sich auf die ganz wenigen wichtigen Dinge des Lebens. Diese Probleme hat „Esmeralda“ anscheinend nicht. Sie hat ihren vorgegebenen Rhytmus von Fressen, Schlafen und „uns verfolgen“.

Wir kommen uns sichtlich näher……..so nah, dass sie uns bereits am frühen Morgen nach dem Zähneputzen auf der kleinen Veranda fröhlich begrüsst………….

………….. ob wir diese Dreisamkeit nach unserer Rückkehr in die Zivilisation wohl vermissen werden???

Bilder Seychellen – Insel Bird Island – Schildkröten

Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island

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Seychellen Bird Island
Seychellen

Seychellen Bird Island Strand

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Bird Island – Strand

Wenn die ‚blaue Lagune‘ in Wirklichkeit noch schöner ist als in jeder Phantasie, die weißen Sandstrände noch sanfter sind und das azurblau mit dem türkisgrün für die schönsten Wasserfarben werben, wenn vergrabene Schätze und Piratenverstecke, die größten Schildkröten der Welt und die exotisch-erotische Coco de Mer den Besucher auf eine Inselwelt nahe Afrika und Madagaskar geführt und vielleicht ein wenig verführt haben, dann ist man auf den Seychellen.

Die Strände der Seychellen gehören zu den schönsten der Welt, so daß selbst die meisten hartgesottene Globetrotter ins Schwärmen geraten. Wir schliessen uns da mit ein. Trotzdem oder gerade weil wir schon die meisten Strände der Welt gesehen haben, spüren wir hier auf Bird Island die Einmaligkeit dieser abgeschiedenen Insel im Indischen Ozean. Als wir gleich nach der Landung mit dem kleinen Islandhopper den Fuss auf dieses Eiland gesetzt haben, fällt alle Hektik und der Reisestress der letzten Tage von uns ab. Die seltsame Stille, die nur vom Rufen der Vögel und vom Rauschen der Brandung unterbrochen wird, hat eine seltsame Wirkung auf unsere Psyche.

Der komplett um die Insel Bird Island verlaufende, mal breiter und schmaler werdende feinkörnige weisse Sandstrand ist in seiner Art ebenso einmalig wie die Insel selbst.

In der ersten Nacht in unserem kleinen Palmdach-Bungalow (unten auf dem Bild zu sehen) werden wir noch häufig wach. Wir vermissen tatsächlich die sonst so allgegenwärtige Geräuschkulisse von Strassenlärm und vorbeifahrenden Autos. Hier hören wir nur das leise Rauschen des lediglich wenige Meter entfernten Indischen Ozeans. Es gibt weder Fernsehen noch Radio und so sind wir froh, dass wir unseren kleinen Weltradioempfänger (wie immer auf unseren Reisen) mit dabei haben, um wenigstens gelegentlich Kontakt zur Aussenwelt aufbauen zu können. Am nächsten Morgen empfängt uns eine glutrot aufgehende Sonne am Horizont. Die wenigen Wolken tauchen in ein Farbenmeer ein. Es ist so, als werden wir mit einem Feuerwerk geweckt. Schnell steigt die Sonne höher und taucht die Insel Bid Island in ein gleissendes Licht. Die Temperaturen am Strand steigen schnell auf über 30 Grad.

Das Eingangsschild zur Bird Island-Lodge, so nennen sich die wenigen Bungalows, liegt verlassen und unbeachtet am Strand. Kein Wunder, denn Reklame braucht die Anlage nicht zu machen. Auf vorbeifahrende Schiffe braucht man nicht zu hoffen. Die Insel liegt fernab von den üblichen Schifffahrtsrouten. Insider und Liebhaber der Seychellen wissen dieses Plätzchen auch so zu finden. Bird Island ist vollkommen flach und ragt nur wenig aus dem türkisblauen Meer hervor.

Durch die geringe Anzahl an Bungalows herrrscht am Strand niemals Enge und Bedrängnis. Man kann sich „seinen Platz“ auf der Insel in Ruhe aussuchen und wird ansonsten den ganzen Tag nicht gestört.

Jeden Morgen machen wir uns zu einer Inselumrundung auf den Weg. Im Joggingstil schafft man die Umrundung in einer halben Stunde. Es gibt aber am Strand immer wieder Neues und Interessantes zu sehen, so dass wir uns Zeit lassen. So können auch schon einmal einige Stunden bis zu unserer Rückkehr vergehen. Im strandnahen Wasser sehen wir die unterschiedlichsten Fischarten. Sogar kleine Babyhaie treffen wir an. Brigitte sammelt verschiedene Arten von Muscheln. Wenn es uns zu heiss wird, nehmen wir ein kühlendes Bad in der leichten Brandung des Indischen Ozeans. Wir vergessen sehr schnell die Zeit und liegen dösend im weissen Sand. Es gibt nur wenige Palmen, die ein wenig Schutz vor der sengenden Sonne bieten. Auf der anderen Seite der Insel befinden sich ausgedehnte Mangrovenanpflanzungen, die bis ins Meer hineingewachsen sind. An dieser Stelle müssen wir bei hohem Tidenstand unsere sieben Sachen auf dem Kopf zusammenbinden und die Hindernisse umschwimmen.

Die Bungalows liegen nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Das vordere Bungalow (Bild links) war unser Zuhause auf Zeit. Die genaue Lage der Bungalows kann man auf dem Lageplan der Insel auf unserer Seite „Bird Island“ ersehen. Das Leben auf dieser einsamen Insel verlangt von uns eine komplette Umstellung unseres Lebensrhytmus. Schon nach kurzer Zeit fällt die für uns Europäer typische Unruhe und Geschäftigkeit von uns ab. Es breitet sich eine besondere Art von Gelassenheit und innere Ruhe aus. Langsam verstehen wir die Mentalität der einheimischen Bevölkerung. Nicht nur die Abgeschiedenheit zwingt uns ihren eigenen Rhytmus auf. Die erbarmungslos herabscheinende Sonne mit den tropischen Temperaturen trägt auch dazu bei, alle Aktivitäten auf ein Minimum zu reduzieren.

Die sich ankündigenden Abenstunden mit dem nahenden Sonnenuntergang sind besonders spektakulär.

Es gibt an jedem Abend ein neues Feuerwerk der Natur, das beeindruckend und sogar vollkommen kostenlos präsentiert wird. Zuerst färbt sich der Himmel in wundebar seichten pastellfarbenen Tönen. Die einbrechende Dämmerung unterstreicht das nahe Finale der untergehenden Sonne. Wir sitzen wie in einem Freilichttheater am Strand und harren der Dinge, die da kommen.

In diesen Minuten lassen wir unsere Gedanken schweifen. Könnten die Tage nicht endlos sein, begleitet von einem immerwährenden Sonnenuntergang? Könnten wir nicht ewig auf dieser Insel leben?

Wir verwerfen diese Gedanken. Wir sind noch zu fest in unseren eingefahrenen Bahnen und Strukturen verwurzelt.

Das Feuerwerk des finalen Sonnenuntergangs wischt unsere Gedanken beiseite und nimmt allen Raum in uns ein. Die Regenbogenfarben spiegeln sich im fast glatten Wasser des Indischen Ozeans wie in einem Spiegel wieder.

Eins steht fest, wir werden wiederkommen……..

Bilder Seychellen – Insel Bird Island – Strand

Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
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Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen

Seychellen – Insel Bird Island

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Seychellen – Insel Bird Island

Bird Island ist nur sehr schwer und umständlich von der Hauptinsel Mahe aus zu erreichen. Ein unregelmäßiger Flugdienst der Air Seychelles befördert eine geringe Anzahl an Besuchern einmal pro Woche auf die Insel. Die Unterkünfte bestehen aus einigen kleinen Bungalows im einheimischen Stil und einem Strand-Restaurant.

Wir landen nach kurzem Flug mit einer zweimotorigen Maschine der Air Sechelles auf dem gut gefegten Rasen-Landeplatz der Insel Bird Island. Die Piloten erhalten eine extra Ausbildung für die Landung auf Bird Island, da die Bahn ausgesprochen kurz ist. Der Aufsatzpunkt beginnt wenige Meter hinter dem weissen feinen Sandstrand, der beim Landeanflug zum Greifen nahe ist. Unmittelbar nach dem Aufsetzen werden die Motoren mit ohrenbetäubendem Lärm auf „Bremswirkung“ umgestellt. Es empfiehlt sich, gut angeschnallt zu sein. Die Koffer müssen selbst aus dem Laderaum des Fliegers geholt werden. Der Terminal (auf dem rechten Bild hinter dem Flugzeug) besteht aus einer kleinen im Durchmesser 2 Meter großen Palmhütte.

Auf den handgemalten Lageplänen, die aussen an der Restaurantwand ausgehängt sind, sieht man sehr schön die Ausmasse der Insel Bird Island. Man kann darauf gut erkennen, dass die Landebahn die ganze Länge der Insel einnimmt.

Auf der linken Seite des Planes kann man die wenigen Bungalows erkennen, nördlich davon befindet sich das kleine Restaurant. Die Insel ist zu Fuß bei entsprechendem Wasserstand problemlos in einer Stunde gemütlich zu umrunden. Dies gehörte zu unserem täglichen Fitnessprogramm. Es empfiehlt sich aber, ausreichend Sonnenschutz und Kleidung mitzunehmen, da die Strahlenbelastung hier durch Reflektion des Wassers und des weißen feinkörnigen Sandstrandes ausgesprochen hoch ist. Die kleine, flache Koralleninsel ist nur 1,5 km lange und 0,65 km breit. Die höchste Erhebung liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden fällt der Meeresboden steil bis auf 3000 Meter Tiefe ab.

Im nördlichen und östlichen Teil der Insel befindet sich ausgedehnter und dichter Mangrovenbewuchs, der am Strand bis ins Wasser reicht. Bei der Inselumrundung muss man folglich bei Flut bis zum Bauch ins Wasser waten oder sogar schwimmen. Die Bungalows sind einfach und in landestypischer Bauweise errichtet. Insekten und Geckos sind des Nachts unsere Mitbewohner. Außer den phantastischen Tierbeobachtungen und ausgiebigem Schwimmen und Schnorcheln bietet die Insel keinerlei touristische Abwechslungen. Man sollte ausreichend Lesestoff mitbringen. Um die Natur und die hier vorkommenden Vögel zu erkunden, reichen eigentlich wenige Tage Aufenthalt. Wenn da nicht dieser Suchtfaktor wäre, der so manchen darüber nachdenken lässt, für immer hier zu bleiben.

Auf der Info-Tafel werden die täglichen Hoch- und Tief-Wasserstände (Tide) angezeigt. Man kann auch ein Glasbodenboot mieten, um die Unterwasserwelt ausgiebig zu studieren (für alle die, denen Schnorcheln zu anstrengend ist).

Für Hochseeangler lassen sich vorzubuchende Fahrten auf den Blue Marlin organisieren. Dann sollte man aber einige Tage mehr für seinen Aufenthalt einplanen.

Die Jagd auf den Blue Marlin ist hier eine Tradition. Es gibt in den Gewässern um die Seychellen die größten Exemplare des Indischen Ozeans mit rekordverdächtigen Gewichtsklassen.

Es gibt sogar eine handgebastelte Einrichtung, mit der die vom Hochseeangeln erbeuteten Fänge gewogen und für gut befunden werden können. Auf der kleinen Terrasse des Restaurants, das direkt am Strand liegt, kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen und so richtig relaxen.

Wir haben die wenigen Tage auf der Insel sehr genossen und können jedem empfehlen, bei einem Seychellen-Aufenthalt auch die Insel Bird Island zu besuchen. Die Insel ist ein echtes Erlebnis auch für die eigene Seele.

Bilder Seychellen – Insel Bird Island

Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen Bird Island
Seychellen Bird Island
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Seychellen – Insel La Digue
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Seychellen La Digue Strände

von Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel La Digue – Strände

Badevergnügen pur und eine fast unwirklich anmutende exotische Landschaft erwarten den Reisenden auf La Digue, das von traumhaften weissen Sandstränden geprägt ist. Die Unterwasserwelt rund um die Insel bietet mit über 800 bunten Fischarten ein Eldorado für Taucher und Schnorchler. Die Gastfreundlichkeit und Lebenslust der Bewohner dieses Kleinods verzaubern den Besucher.

Von einem Reisemagazin wurde die Grande Anse auf La Digue bereits zum schönsten Strand der Welt erklärt. Da die Seychellen kaum von so verheerenden Stürmen heimgesucht werden wie andere Tropeninseln können sie zudem mit makellos gewachsenen Palmen glänzen. Auf den Seychellen findet man traumhaft schöne Strände mit feinem weissen Sand und riesigen Palmen, die kaum von Touristen besucht sind. Zu jeder Tageszeit beeindrucken die Felsen mit einem anderen Lichtspiel.

Besonders phantastisch sind die Augenblicke vor den Sonnenuntergängen, die in dieser Region fast immer spektakulär sind. Die untergehende Sonne färbt die Felsen in einen rötlich warmen Ton. Morgens bei Sonnenaufgang haben die Felsen an der gleichen Stelle eine komplett andere Färbung und sie vermitteln eine völlg andere Stimmung. Der Aufenthalt auf der Insel La Digue erscheint uns wie im Paradies. Von Massentourismus keine Spur. Große Hotelanlagen fehlen ganz. Leere Strände wohin man schaut.

Im Inselinneren kann man die tropische Vegetation bewundern. La Digue ist wahrlich eine Reise wert, wenn auch die Preise weit über dem normalen Niveau liegen. Nicht umsonst gelten die Seychellen als exclusives Reiseziel für Individualreisende. Neben den teuren Vier- und Fünfsterne-Hotels gibt es aber auch einige kleinere Unterkünfte für den schmaleren Geldbeutel, die nicht unbedingt schlechter sein müssen, zumal man sich ohnehin tagsüber bis spät abends in freier Natur aufhält.

Bilder Seychellen – Insel La Digue – Strände

Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
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Seychellen – Insel La Digue
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Seychellen – Insel La Digue
Seychellen

Seychellen – Insel La Digue

von Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel La Digue

Die Ankunft auf der Insel La Digue ist genauso spektakulär einfach wie die Eindrücke, die wir während der nächsten Tage unseres Aufenthalts auf der Insel bekommen.

Wir kommen mit dem Schiff auf der Insel La Digue an und werden von unserem Gastgeber mit einem Ochsenkarren abgeholt. Unser Gepäck und auch wir werden kurzerhand auf den Karren befördert und schon geht es in gemächlichem Tempo über die „Hauptstrasse“ des Dorfes zu unserer neuen Heimat auf Zeit.

Autos sind auf der Insel weitgehend unbekannt. Wir haben den Eindruck, während der Überfahrt in einer Zeitmaschine gesessen zu haben, die uns um exakt 300 Jahre in der Zeit zurückbefördert hat. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Nicht nur die Transportmittel sind einige Jahrhunderte alt sondern auch das gesamte Leben scheint hier einem anderen Rhytmus zu folgen. Es dauert in unseren Augen eine Ewigkeit, bis die Formalitäten und die Begrüssungszeremonie absolviert sind. Ist dies das kleine Paradies, das wir uns erhofft haben?

Am folgenden Tag versuchen wir, eine Inselerkundung zu organisieren. Da es keine Autos auf der Insel gibt, sollte doch zumindest ein Montainbike aufzutreiben sein…………Nach langen Verhandlungen beschafft uns unser Gastgeber ein Mountainbike in der Urversion. Das Rad verfügt nur über einen Gang. Trotzdem begiebt sich Jürgen auf eine einsame Tour, um die Insel zu erkunden. Wir machen aus, dass er sich innerhalb von 8 Stunden zurückmeldet. Ansonsten wollen wir einen Notplan aktivieren. Mit diesem Equipment ist es schon ein kleines Abenteuer, die Insel zu erkunden. Aber die Kondition ist gut und Jürgen hat daheim ausreichend trainiert…….also soll er sein Abenteuer haben. ….Und Brigitte hatte Recht, es wurde ein Abenteuer.

Trotz der geringen Höhenunterschiede auf der Insel war die Tour sehr anstrengend aber anderseits auch ein echtes Erlebnis. Der Weg führt durch wild bewachsene Urlandschaften mit dichten Wäldern, in die vorher kein Mensch eingedrungen zu sein scheint. Alles ist vollkommen unberührt und die Einsamkeit ist ein wenig bedrückend. Nur einige Vögel kreischen ihr Entsetzen über den Eindringling in die Stille. Ein schmaler Pfad führt schliesslich an einen verwunschenen Strand, der wie aus einer anderen Welt anmutet. Die Szene scheint wie aus einem Traum zu sein. Die Granitfelsen mit den riesigen Palmen bilden eine unwirkliche Kulisse. Keine Menschenseele ist weit und breit zu sehen. Die Schatten werden schon etwas länger. Der Übergang zur Dunkelheit vollzieht sich in den Tropen ausgesprochen schnell. Es wird Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Der Trip dauert jetzt schon 7 Stunden und ich könnte mindestens noch einmal so lange weiterfahren. Ich kann mich nicht satt sehen an dieser Landschaft, die süchtig zu machen scheint. Ich könnte ewig hier verweilen. Der Schmerz in den Beinen von der ungewohnter Bewegung in der Übersetzung des „Eingang-Fahrrades“ macht sich langsam bemerkbar. Der Weg zurück ist jedoch noch lang. Der gleich Weg zurück durchs Inland würde mehrere Stunden betragen.

Die Alternative ist der direkte Weg am Strand entlang, den ich aber nicht kenne. Ich wage diese Alternative. Der Weg erweist sich als sehr viel schwieriger, da in dem tiefen Sand praktisch kaum ein direktes Fahren möglich ist. Oft heisst das…….“schieben bis die Arme glühen „…….die Entschädigung für diese Strapazen ist die phantastische abendliche Naturkulisse mit einem unvergleichlichen Sonnenuntergang. So schaffe ich es gerade noch bei Einbruch der Dunkelheit zurück zu unserer Unterkunft. Vollkommen erschöpft aber glücklich über dieses unglaubliche Erlebnis vergesse ich sogar das Abendessen und sinke in einen traumlosen Schlaf.

Anm.: An die meisten der abgelegenen Strände kommen kaum Besucher, da diese zu umständlich zu erreichen sind. Das trifft auch für das Inland zu. Allen Besuchern der Insel, die über etwas Kondition verfügen, können wir eine Tagestour mit dem Rad über die Insel La Digue empfehlen.

Bilder Seychellen – Insel La Digue

Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
Seychellen – Insel La Digue
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Seychellen – Insel Praslin
Seychellen

Seychellen – Insel Praslin

von Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Praslin

Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und eine Granitinsel mit traumhaften, schneeweisen Sandstränden. Sie ist immerhin noch 13 Kilometer lang und 5 Kilometer breit. Hier leben 8.000 Einwohner.

Der Lebenstakt geht hier etwas langsamer als auf de Hauptinsel Mahe. Man erreicht Pralin mit der Fähre in etwa zwei Stunden von Mahe aus. Berühmt wurde Praslin aufgrund einer besonderen Pflanze, der Coco de Mer Palme. Man findet diese Palme im „Vallee de Mai“. Die Größe der Kokos-Nüsse und der Blätter sind beeindruckend. Die Frucht der Palme wid bis zu 25 kg schwer. Das besondere an den Kokos-Nüssen ist die erotische Form.

Im Norden der Insel Praslin findet man die lange „Cote d’Or“ mit goldfarbenem Sandstrand.

Die „Anse Lazio“ im Norden der Insel ist wohl der schönste Strand der Welt? Eine geschützte Bucht, spiegelglattes, hellgrüntürkisblaues Meer, weisser Sand und natürlich die dekorativen Palmen.
Im Osten gibt es dagegen kleine romantische Buchten. Im Süden beeindruckt der lange Strand der „Grand Anse“, der von den Besuchern als der Traumstrand schlechthin bezeichnet wird. Ein weiteres lohneswertes Ziel ist die „Anse Lazio“ im Westen der Insel. Praslin eignet sich besonders für alle Bade-Touristen, vor allem diejenigen, die sich zu den Individualisten zählen. Auch solche, die nicht nur die Ruhe und Abgeschiedenheit sondern einheimische Musik und etwas Unterhaltung suchen und einen Einblick ins Leben der Einheimischen nehmen möchten sind hier gut aufgehoben.

Ein Muss ist Praslin natürlich für alle Nuturliebhaber. Wir fahren hier mit einem gemieteten kleinen Geländewagen zum Norden der Insel, um die Anse Lazio zu besuchen. Ein Besuch des „Vallee de Mai“ ist besonders empfehlenswert. Es ist jeden Tag von 07.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Für den großen Rundgang sollte man etwa 4 Stunden einplanen. Günstig ist es, wenn man bereits in den frühen Morgenstunden aufbricht, da es dann noch ruhig zugeht. Das Valle de Mai wurde 1983 von der Unesco zum Weltkulturgut erhoben.

Auf diese Art und Weise will man sicherstellen, daß die dort geschützen Tier und Pflanzen für die Nachwelt erhalten bleiben. Unterwegs finden wir eine kleine offene Kapelle umrahmt von Granitfelsen. Dieser schmale Feldweg führt durch eine traumhaft schöne Landschaft zum Norden der Insel an die Anse Lazio.

In den hohen Granitbergen im Hintergrund kann man Greifvögel beobachten, die hier ihre Horste in den steilen Felswänden errichtet haben. Nach der anstrengenden Tagestour lassen wir den Tag beim Dinner mit einheimischen Fischgerichten ausklingen.

Bilder Seychellen – Insel Praslin

Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
Seychellen – Insel Praslin
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1989 11 088

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Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen

Seychellen Mahe Markt

von Joe OnTour 11. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Mahe – Markt

Die Seychellen sind ein Ziel für Naturliebhaber, die bereit sind, für den Luxus dieser einzigartigen und unverdorbenen Natur mehr Geld als anderswo auszugeben. Es gibt auf den Seychellen kaum ein nennenswertes Nachtleben. Die Einkaufsmöglichkeiten beschränken sich auf den Markt in Victoria und auf kleine Läden und einzelne Supermärkte. Selbst Victoria ist kein Einkaufsparadies. Trotzdem lohnt sich der Besuch des Marktes, um die Mentalität der Inselbewohner zu studieren.

Die meisten Waren sind nur in geringer Auswahl und zu hohen Preisen (mindestens 50 % höher als in Europa) zu erhalten. Die tropischen Früchte verschiedenster Art sind zwar vorhanden, aber (bis auf Mangos, Papayas und Bananen) schwierig aufzutreiben und teuer, weil sie meist importiert werden müssen.

Zudem werden von Touristen oft „Spezialpreise“ verlangt, die deutlich erhöht sind. Bessere Preise erzielt man vor allem in abgelegenen und kleinen Läden zu denen nur selten Touristen kommen. Anders ist dies auf dem Fischmarkt von Viktoria. Auf den Märkten herrscht ein meist geschäftiges Treiben. Oft ist die gesamte Familie einschließlich der Kinder in die Verkaufsaktivitäten eingebunden. Regionale Produkte werden frisch und unkompliziert auf selbstgebastelten Verkaufstheken (einfachen Brettergestellen) oder auf dem Boden mit einer Decke als Untergrund angeboten.

Zur üblichen Ausstattung eines gut bestückten Marktsortiments gehören selbstverständlich auch die diversen Tröpfchen, Tinkturen, Salben und Gewürze. Selbst die „Coco de Mer“ wird hier in den kleineren Ausführungen angeboten. Das Angebot an Fleich ist rar und teuer. Es wird in eigenen Butcher-Läden verkauft, die lizenziert sein müssen….. oder sollten? Es herrscht ein geschäftiges Treiben, wie meistens auf den Märkten in tropischen Ländern.

Auffallend ist auf dem Markt in Viktoria jedoch, dass die Menschen immer fröhlich und gut gelaunt sind. Die Bekleidungen der Frauen auf den Seychellen besteht meistens aus bunten Kleidern und Stroh-Hüten gegen die kräftige Sonne. Die Männer tragen meist kurze Hosen, Sandalen und bunte Hemden. Oft sieht man die Frauen ihre Lasten auf dem Kopf tragen. Es gehört schon eine ständige Übung von jung an dazu, um die Balance zu halten. Diese Tradition ist wohl vom afrikanischen Kontinent übernommen worden. Beim Einkauf hat diese Technik natürlich den Vorteil, dass man die Hände zum Handeln und Feilschen frei hat. Apropos Handeln und Feilschen…. dies gehört zum Einkauf einfach dazu und ist ein unbedingtes „Muss“.

Auf diese Art und Weise kommt man auch ins „Gespräch“ und erfährt eine Menge über Land und Leute und das Alltagsleben der Bewohner auf den Seychellen. Brigitte versucht dies gerade anzuwenden. Auch bei den kleinsten Dingen wie bei diesem Strohbesen muss vorher über die Qualität gefachsimpelt werden……

…..dann legt man das Teil erst einmal beiseite und interessiert sich für einen anderen Gegenstand, um die Aufmerksamkeit vom Objekt der Begierde abzulenken ………….. schließlich kauft man etwas anderes nach langer Verhandlung zum kleinen Preis und erwirbt so nebenbei als Zugabe (zum halben Preis) den Strohbesen……………….ist das nicht perfekte Verhandlungsstrategie? Trotzdem sind beide Seiten mit dem Ergebnis höchst zufrieden!

Bilder Seychellen – Insel Mahe – Markt

Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
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Seychellen – Insel Mahe - Markt
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Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen

Seychellen Mahe Fischmarkt

von Joe OnTour 5. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Mahe – Fischmarkt

Ein Besuchsziel, das man unbedingt gesehen haben muß, ist der Fischmarkt auf der Insel Auf dem Fischmarkt von Mahe herrscht ein geschäftiges Treiben, ein ständiges Kommen und Gehen. Hier lassen sich nicht nur die Waren sondern auch die Menschen studieren.

Dies ist einer der interessantesten Fischmärkte, den wir auf unseren Reisen rund um die Welt besucht haben. Man sollte ziemlich früh auf den Markt kommen, da in den frühen Vormittagsstunden noch das größte und beste Angebot vorhanden ist und die meisten Einkäufer zu beobachten sind. Die Auswahl an frich gefangenem Fisch aus einheimischen Gewässern ist hier ausgesprochen reichhaltig.

Auf langen Theken werden die Fische pur und ohne viel Drumherum präsentiert. Hier zählt nur die Qualität der Ware. Die Fische werden auf den Fischbänken ausgenommen, geschuppt und auf die richtige Größe portionsweise nach Anforderung zurechtgeschnitten. Anschliessend werden sie gesäubert und an den Mann../ die Frau gebracht. Man muss allerdings zugestehen, dass der Anteil der Einkaufenden eindeutig von den Frauen dominiert wird. Der Händler auf dem oberen rechten Bild hat noch einen gewaltigen Vorrat an Fischen unter seiner Theke liegen.

Rein strategisch wird das Angebot begrenzt gehalten, denn würde die ganze Ware auf einmal präsentiert, könnte das den Preis drücken. Eine Auswahl derart großer Fische haben wir selten auf Fischmärkten angetroffen. Wir finden riesige Red Snapper, Thunfische, Haie, Schwertfische, Barsche und viele weitere Arten. Der Markt ist, wie überall in den tropischen Ländern, gleichzeitig auch ein Kommunikationszentrum. Es wird getratscht und über alle Neuigkeiten informiert.

Wichtig ist natürlich die Verhandlung über den Preis, die gleich auf den Small Talk folgt. Die kann schon mal länger und ausgiebiger ausfallen als das einleitende Gespräch über „Dies und Das“. Man spürt, dass all das ein Teil der Lebensfreude der Inselbewohner darstellt. Hinter den Ständen und Verkaufstheken ist noch lange nicht Schluss mit der Geschäftigkeit.

Die Reste und Abfälle holen sich dort die Reiher und Möven. So bleibt nichts von dem Naturprodukt Fisch übrig.

Offensichtlich mit dem Einkauf zufrieden ist dieser Inselbewohner. Er hat den Hecht gleich am Stück erworben…….

…………… und dazu ein Stück Gemüse. Das gibt bestimmt eine leckere Mahlzeit.

Auf dem Fischmarkt lassen sich immer wieder tolle Foto-Motive finden. Es macht einfach Spass, die Menschen bei ihren alltäglichen Aktivitäten zu studieren.

Bilder Seychellen – Insel Mahe – Fischmarkt

Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
Seychellen – Insel Mahe - Markt
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Seychellen – Insel Mahe
Seychellen

Seychellen – Insel Mahe

von Joe OnTour 5. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Seychellen – Insel Mahe

Mahé ist die größte Insel der Seychellen. Die Bergkette „Morne Seychellois“, der höchste Punkt des Inselstaates, bietet sich für kleinere Wanderungen an. Die Hauptstadt der Seychellen, Victoria, lädt mit ihrem Hafen und dem pittoresken Markt zum Verweilen ein.

Der berühmte Uhrenturm auf der Insel Mahe in Victoria ist eine originalgetreues Abbildung des Big Ben in London. Victoria – Beim Stichwort Öko-Urlaub denkt man an bescheidene Urlaubsquartiere und geringen Komfort. Nicht so auf den Seychellen. Auch die Kundschaft entspricht überhaupt nicht dem Klischeebild des Öko-Touristen.

Was daran liegt, dass die Seychellen für Urlauber eines der teuersten Länder weltweit sind: So gut wie alles muss für viel Geld eingeführt werden und ist obendrein mit einer saftigen Importsteuer belegt. Der typische Seychellen-Tourist ist also weniger einer, der eigentlich Urlaub auf dem Bauernhof macht, sondern ein wohlhabender Globetrotter, für den Geld nur eine Nebenrolle spielt und den es nicht stört, dass er und die 130.000 anderen Urlauber, die pro Jahr einreisen, 70 Prozent der Deviseneinnahmen beisteuern. Die rund 80.000 Seychellois leben nicht schlecht davon. Ihr Land hat das höchste Pro-Kopf-Einkommen und die höchste Lebenserwartung Afrikas.

Sie sind gratis krankenversichert und kennen keinen Massentourismus. Es gibt weder Ballermänner noch Hotel-Betonklötze, auch nicht in der Hauptstadt Victoria. Dafür kostet ein Importbier im Restaurant zehn Euro, eine billige Flasche Wein das Fünffache. Eine Nacht im Luxushotel ist für 300 Euro zu haben.

Oben ist die Trophäe eines Blue Marlin zu sehen. Der Blue Marlin erreicht in den Gewässern um Mauritius rekordverdächtige Ausmaße. Dieses Exemplar hatte ein Gewicht von 217 Kilogramm.

Bilder Seychellen – Insel Mahe

Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Bird Island
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Mahe
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Seychellen – Insel Mahe
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Mauritius Allgemeine Informationen
Allgemeine LänderinfosMauritius

Mauritius – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Allgemeine Informationen

Mauritius liegt im südwestlichen Indischen Ozean etwa 800 km östlich von Madagaskar und gehört mit Réunion und Rodrigues zur Inselgruppe der Maskarenen.

Mauritius hat eine Fläche von 1.865 km² und ist mit heute rund 1,24 bis 1,26 Millionen Einwohnern (Stand 2025/26) dicht besiedelt – eine leichte Zunahme gegenüber den früher genannten rund 1,074 Millionen.

Hauptstadt: Port Louis.

Telefon: Vorwahl von Deutschland: 00230/Rufnummer Vorwahl nach Deutschland: 0049/Ortsnetz ohne 0/Rufnummer

Sprache: Landessprachen sind offiziell Englisch (alleinige Amtssprache) sowie Französisch als weit verbreitete Verkehrssprache; im Alltag wird zudem überwiegend Mauritius-Kreolisch (Morisyen) gesprochen, das inzwischen auch im Bildungswesen zunehmend Berücksichtigung findet.

Währung: 1 Mauritius-Rupie (MUR) = 100 Cents. Wichtige Kursaktualisierung: 100 MUR entsprechen heute nur noch rund 1,85 Euro (Kurs 2026: 1 EUR ≈ 54–55 MUR) – der im Original genannte Kurs von „100 MUR ≈ 4 Euro“ ist damit seit Langem überholt und würde Reisende bei der Budgetplanung erheblich in die Irre führen.

Verkehr: Linksverkehr. Der deutsche Führerschein wird für kurze Mietwagenaufenthalte in der Praxis meist akzeptiert, ein internationaler Führerschein ist jedoch weiterhin empfehlenswert und wird von manchen Vermietern verlangt.

Touristeninformationen: Die Kontaktdaten offizieller Tourismusbüros und Botschaften ändern sich gelegentlich; für aktuelle Adressen empfiehlt sich eine Prüfung auf den offiziellen Seiten der Mauritius Tourism Promotion Authority sowie des Auswärtigen Amtes vor Reiseantritt.

Mauritius unterhält in Deutschland weiterhin keine eigene Botschaft; zuständig ist die Botschaft der Republik Mauritius in Brüssel. Deutschland unterhält ebenfalls keine eigene Botschaft auf Mauritius; zuständig ist die Botschaft in Antananarivo (Madagaskar) mit einem Honorarkonsul vor Ort in Port Louis.

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und fast durchgehend von einem Korallenriff umgeben. Zum Staatsgebiet von Mauritius gehören zudem die Inseln Rodrigues, St. Brandon (Cargados Carajos), die Agalega-Inseln sowie der Chagos-Archipel, dessen Souveränität lange zwischen Mauritius und Großbritannien umstritten war – 2024 einigten sich beide Länder in einem historischen Abkommen darauf, dass die Souveränität über die Chagos-Inseln an Mauritius übergeht, während Großbritannien bzw. die USA den Militärstützpunkt Diego Garcia langfristig weiter nutzen dürfen. Diese Einigung markiert das Ende eines jahrzehntelangen völkerrechtlichen Streits und war im ursprünglichen Artikel naturgemäß noch nicht erwähnt.

Mauritius ist seit 1968 ein unabhängiger Staat und seit dem 12. März 1992 Republik.

Politik: Mauritius ist eine parlamentarische Republik mit einem weitgehend repräsentativ agierenden Präsidenten als Staatsoberhaupt sowie einem Premierminister als Regierungschef. Aktueller Premierminister ist Navin Ramgoolam (Labour Party), der das Amt im November 2024 bereits zum dritten Mal antrat, nachdem sein Bündnis die Parlamentswahlen deutlich gewonnen hatte; er löste damit Pravind Jugnauth ab. Staatsoberhaupt ist Präsident Dharam Gokhool.

Wirtschaft: Die Zuckerindustrie war historisch die größte wirtschaftliche Kraft des Landes und prägt bei Fahrten über die Insel mit ihren Monokulturen weiterhin große Landstriche, hat inzwischen aber deutlich an relativer wirtschaftlicher Bedeutung verloren. Heute stützt sich die Wirtschaft von Mauritius vor allem auf Tourismus, Finanzdienstleistungen (Mauritius hat sich zu einem bedeutenden internationalen Offshore-Finanzzentrum entwickelt), Textilindustrie sowie einen wachsenden Technologiesektor; die einstige Textilindustrie-Dominanz hat sich zugunsten dieser diversifizierteren Wirtschaft verschoben.

Mauritius – Klima

Das Klima auf Mauritius ist das ganze Jahr über angenehm, wobei die Monate April bis Juli sowie September bis Oktober als besonders schön gelten. In dieser Zeit fällt am wenigsten Regen, und die Temperaturen sind nicht zu hoch. Wer auf die Blütenpracht der Flamboyant-Bäume und frische exotische Früchte wie Litschis nicht verzichten möchte, sollte dagegen den mauritischen Sommer bevorzugen; auch herrscht in dieser Jahreszeit in den Lagunen eine besonders angenehme Wassertemperatur.

Von November bis März ist auf Mauritius Sommer, mit Durchschnittstemperaturen von morgens 23–25 °C, die im Tagesverlauf auf 30–32 °C steigen. Im Winter (April bis Oktober) liegen die Temperaturen rund 7 °C niedriger, die Wassertemperaturen bei rund 25 °C. Durch die Nähe zum Äquator unterscheiden sich die Jahreszeiten nicht wesentlich voneinander; auch während der Regenzeit zwischen November und April halten die Niederschläge selten lange an. Zwischen Januar und März treten gelegentlich Zyklone auf, tropische Wirbelstürme, die sich auf dem offenen Meer bilden.

Mauritius ist als Reiseziel ganzjährig geeignet, mit durchweg milden Temperaturen. Im mauritischen Winter (April–Oktober) weht an der Ostküste stärkerer Wind, dort kann es dann auch etwas kühler wirken.

Hinweis zur Zeitzone: Mauritius nimmt seit März 2009 nicht mehr an einer Sommer-/Winterzeitumstellung teil; die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt daher im mitteleuropäischen Winter 3 Stunden, im mitteleuropäischen Sommer 2 Stunden.

Mauritius – Fauna

Fauna und Flora der Insel Mauritius sowie der Lebensraum vieler Arten haben stark unter der menschlichen Besiedlung gelitten. Durch die Abholzung der einst üppigen Wälder wurde der Lebensraum der ursprünglichen Fauna weitgehend zerstört; viele Arten starben aus, besonders betroffen war die einheimische Vogelwelt. Viele Vögel landeten in Kochtöpfen oder fielen eingeführten Ratten und Affen zum Opfer. Bis auf einige Fledermaus- und Vogelarten ist die ursprüngliche Fauna von Mauritius heute vollständig ausgerottet.

Die Dronte (Dodo): Das bekannteste Tier und Wahrzeichen von Mauritius ist die Dronte, volkstümlich Dodo genannt, seit Jahrhunderten ausgestorben. Im Naturkundemuseum von Port Louis steht eines der raren, vollständig erhaltenen Skelette sowie eine Rekonstruktion des flugunfähigen Vogels. Markante Merkmale waren kurze Stummelbeine, ein krummer Schnabel und Federn, die erst hinter den Augen begannen. Ausgewachsen wog das Tier 20–25 kg. Da die Dodos auf der Insel keine natürlichen Feinde besaßen, hatten sie im Lauf der Evolution ihre Flugfähigkeit verloren; mit der Ankunft des Menschen im 16. Jahrhundert kamen jedoch Fressfeinde wie Ratten, Schweine, Ziegen und Affen ins Land, die sich auch von Eiern und Jungvögeln ernährten – zusätzlich zur menschlichen Bejagung des wohlschmeckenden Fleisches führte dies binnen weniger Jahrzehnte zum Aussterben der Art.

Vogelwelt: Als es auf Mauritius noch Regenwälder gab, lebte eine große Zahl farbenprächtiger Vögel auf der Insel; viele Arten fielen der Veränderung ihres Lebensraums zum Opfer. In den letzten Resten der ursprünglichen Waldökosysteme im Südwesten von Mauritius haben endemische Arten wie der Mauritius-Turmfalke, die Rosataube, der Mauritiussittich und der Mauritiusraupenfänger eine letzte Zuflucht gefunden. Der Mauritius-Turmfalke (Kestrel) ist der einzige Greifvogel der Insel und galt lange als der seltenste Falke der Erde: Um 1970 existierten nur noch vier Tiere dieser Art. Durch ein intensives, international beachtetes Schutzprogramm konnte der Bestand seither auf mehrere Hundert Tiere anwachsen; die Art gilt heute als eines der bekanntesten Erfolgsbeispiele des Artenschutzes weltweit, auch wenn sie weiterhin als gefährdet eingestuft bleibt.

Reptilien und Echsen: Auf Mauritius kommen nur kleinere Reptilien vor. In den ausgedehnten Zuckerrohrplantagen leben vor allem Chamäleons und Eidechsen; Giftschlangen gibt es auf der Insel nicht. Häufig anzutreffen sind kleine Geckos, die als Insektenvertilger an Wänden und Decken vieler Häuser eine nützliche Rolle spielen.

Wie auf den Galápagos-Inseln findet sich auch im Indischen Ozean eine Population von Riesenschildkröten. Die ursprüngliche mauritische Riesenschildkröte war dem Menschen hilflos ausgeliefert, da die Tiere monatelang ohne Nahrung überleben konnten und daher als Fleischreserve auf Schiffen sehr geschätzt waren – sie ist heute ausgestorben. Die heute auf der Insel zu sehenden Riesenschildkröten (u. a. auf der Île aux Aigrettes) gehören zu einer Art, die ursprünglich auf dem rund 400 km nördlich von Madagaskar gelegenen Aldabra-Atoll heimisch ist und zu Wiederansiedlungs- und ökologischen Ersatzzwecken auf Mauritius eingeführt wurde.

Säugetiere: Vor der menschlichen Besiedlung waren Säugetiere auf Mauritius nur durch wenige Arten vertreten, darunter zwei endemische Fledermausarten. Bereits im 16. Jahrhundert kamen mit den ersten Schiffen Ratten auf die Insel, die viele andere Arten dezimierten. Zur Bekämpfung der Nager wurden später indische Mungos angesiedelt, die heute in vielen Regionen verbreitet und häufig an den Straßenrändern rund um die Zuckerrohrfelder zu sehen sind.

Von den Holländern wurde einst Rotwild aus Java eingeführt; der Bestand in den Weidegebieten wird auf mehrere Zehntausend Tiere geschätzt. Vor rund 400 Jahren brachten die Portugiesen zudem kleine Makaken aus Asien auf die Insel. Die Affen kommen aus den Wäldern ins Kulturland und durchstöbern Plantagen und Siedlungen nach Nahrung; sie plündern auch Vogelnester, was zur Ausrottung mehrerer Vogelarten beigetragen hat. In der Bevölkerung sind sie dennoch verbreitet und werden teils auch als Nahrungsmittel genutzt bzw. für die biomedizinische Forschung gezüchtet – ein Wirtschaftszweig, der in den letzten Jahren international zunehmend kritisch diskutiert wird.

Unterwasserwelt (korrigierter Abschnitt – im Original stand hier versehentlich ein Text über das Klima Kanadas): Die Gewässer rund um Mauritius zählen zu den artenreichsten des Indischen Ozeans. Das die Insel fast durchgehend umgebende Korallenriff bietet Lebensraum für eine Vielzahl bunter Fischarten, darunter Papageifische, Falterfische, Rotfeuerfische sowie zahlreiche Riffhaie, die für Taucher in der Regel ungefährlich sind. In den tieferen Gewässern jenseits des Riffs sind regelmäßig Delfine zu beobachten, insbesondere vor der Westküste bei Tamarin und Rivière Noire, wo Große Tümmler und Spinnerdelfine ganzjährig anzutreffen sind. Zwischen Juli und September ziehen zudem Buckelwale entlang der Küste, die zunehmend Ziel verantwortungsvoller Whale-Watching-Angebote sind. Die Riffe selbst stehen wie andernorts im Indischen Ozean unter dem Druck der Korallenbleiche durch steigende Meerestemperaturen sowie durch Küstenbebauung; mehrere Meeresschutzgebiete rund um die Insel (u. a. um Blue Bay im Südosten) sollen die verbliebenen intakten Riffabschnitte langfristig erhalten.

Mauritius – Flora

Das Meer stellt eine gewaltige Barriere dar, die Pflanzen und Tiere auf verschiedenen Wegen überwinden können: aus eigener Kraft oder durch passiven Transport wie Meeresströmungen, Winde sowie im Gefieder, Körper oder an den Füßen von Vögeln.

Die erfolgreiche Ansiedlung von Pflanzen hängt von drei Faktoren ab: dem Erreichen der Insel, dem Auffinden eines passenden Lebensraums und der Sicherung der Fortpflanzung. Die Besiedlung von Mauritius und Réunion folgte einer typischen Reihenfolge: Zunächst Seepflanzen und Larven sesshafter Meeresfauna, dann Flechten auf nacktem Fels, schließlich – mit einsetzender Bodenbildung – von Wind, Meer und Vögeln herangetragene Pflanzen.

Häufige Regenfälle und warmes Klima sorgten rasch für dichten Bewuchs. Sowohl auf Mauritius als auch auf Réunion lassen sich zwei inselspezifische Merkmale nachweisen: eine vergleichsweise geringe Artenzahl als Folge der zufälligen Besiedlung sowie eine hohe Endemismus-Rate, bedingt durch besonders schnell ablaufende Evolutionsprozesse in kleinen, isolierten Populationen. Hier haben sich neue Arten durchgesetzt, die sonst nirgendwo auf der Erde vorkommen – allein rund 500 Blütenpflanzenarten sind für die Maskarenen endemisch. Diese Begrenztheit des Lebensraums macht das biologische Gleichgewicht der Inseln jedoch zugleich besonders anfällig für Störungen.

Zu den endemischen Pflanzen zählen verschiedene Ebenholzarten, Bois d’Olive, Bois de Natte, Bois de Fer, Bois Puant, Bois d’Éponge, Bois de Rat, Bois Colophane, Makak, Tambalacoque, die Flaschenpalme, die Hurrikanpalme sowie die Nationalblume Trochetia boutoniana (Boucle d’Oreille, „Ohrring-Baum“). Die Nationalblume ist ein weit verzweigter Busch oder niedriger Baum mit ovalen, ledrigen, an der Unterseite dicht behaarten Blättern; ihre glockenförmigen roten Blüten werden 5–6 cm lang.

Zu den landwirtschaftlichen Nutzpflanzen zählen Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Erdnüsse, Obst (Ananas, Bananen, Papayas, Mangos, Litschis, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse), Gemüse (Bohnen, Tomaten, Avocados), der Parfümstoff Ylang-Ylang sowie Schnittblumen.

Mauritius – Geschichte

Die Geschichte von Mauritius ist relativ jung; die Insel wurde erstmals um 1500 auf arabischen Karten verzeichnet.

1598 nahmen die Holländer die Insel in Besitz und gaben ihr den Namen Mauritius, zu Ehren des Statthalters Moritz von Oranien. 1638 landeten die ersten Siedler, die zunächst nur zwei Jahrzehnte blieben; mehrere weitere Besiedlungsversuche scheiterten, sodass die Holländer die Insel 1710 endgültig aufgaben.

1715 nahmen die Franzosen die Insel in Besitz, um ihre Schiffsrouten nach Indien zu sichern; die Besiedlung begann 1721. Die eigentliche Entwicklung des Landes begann 1735 mit der Ankunft des Gouverneurs Mahé de Labourdonnais, dessen Wirken bis heute sichtbar ist: der Aufbau von Port Louis als Militärhafen und Schiffbauzentrum, das Château de Mon Plaisir in Pamplemousses, die Line Barracks in Port Louis sowie Teile des heutigen Government House. Bis 1767 verwaltete die Französische Ostindien-Kompanie die Insel.

Während der Napoleonischen Kriege diente Mauritius als Stützpunkt für Freibeuter. 1810 kam es zur großen Seeschlacht zwischen England und Frankreich bei Grand Port; im August 1810 landeten die Engländer im Norden (Cap Malheureux) und verdrängten die Franzosen endgültig.

In der Folgezeit kam es zu großen sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen, deren Höhepunkt 1835 die Abschaffung der Sklaverei war. In der Folge wanderten zahlreiche indische Vertragsarbeiter (Hindus und Muslime) ein, die nun die Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern übernahmen und die Kultur der Insel durch ihre große Zahl nachhaltig prägten; auch chinesische Händler siedelten sich an.

Durch die gut entwickelte Zuckerindustrie kam Mauritius zu wirtschaftlichem Wohlstand. Seit 1968 ist Mauritius unabhängiger Staat, seit dem 12. März 1992 Republik.

Die verschiedenen Zuwanderungswellen haben Mauritius zu einer multiethnischen Gesellschaft gemacht. Auf kleinem Raum leben Menschen afrikanischer, indischer, europäischer und chinesischer Herkunft mit unterschiedlichen Kulturen, Bräuchen und Sprachen weitgehend friedlich zusammen – ein Umstand, der Mauritius international häufig als Beispiel gelungener multiethnischer Koexistenz angeführt wird, auch wenn wie in jeder Gesellschaft punktuelle soziale Spannungen nicht ausgeschlossen sind.

Ein wichtiges aktuelles Kapitel der jüngeren Geschichte, das im ursprünglichen Artikel naturgemäß fehlte: 2024 einigten sich Mauritius und Großbritannien nach jahrzehntelangem internationalem Rechtsstreit darauf, dass die Souveränität über den Chagos-Archipel – inklusive des Militärstützpunkts Diego Garcia – an Mauritius übergeht, während die militärische Nutzung durch Großbritannien und die USA vertraglich langfristig gesichert bleibt. Dies gilt als bedeutender außenpolitischer Erfolg für Mauritius und beendet einen der letzten großen Dekolonisierungsstreitfälle weltweit.

Mauritius – Essen & Trinken

Es lassen sich mehrere lokale Küchenrichtungen unterscheiden:

  • Kreolisch (scharf gewürzt)
  • Chinesisch
  • Indisch (kräftig gewürzt)
  • Europäisch
  • Fischgerichte – und zwar alles, was das heimische Meer zu bieten hat

Unbedingt empfehlenswert ist das Nationalgericht Curry, das mit Huhn, Rind oder Fisch zubereitet und meist mit einer großzügigen Portion Reis serviert wird.

Getränke

Die Softdrinks Coca-Cola und Pepsi werden auf Mauritius abgefüllt und sind überall erhältlich. Die Mauritianer bevorzugen stilles Wasser, es gibt aber auch Sparkling Water.

Bier wird ebenfalls auf Mauritius gebraut, unter anderem die einheimischen Marken Phoenix und das etwas stärkere Blue Marlin; inzwischen wird auch die deutsche Marke Warsteiner in Lizenz vor Ort gebraut.

Wein ist auf Mauritius vergleichsweise teuer, da er nicht im Land angebaut wird und importiert werden muss; verbreitet sind leichtere Weine aus Südafrika und Frankreich.

Das Hauptgetränk der Einwohner bleibt der auf Mauritius hergestellte Rum – vom einfachen Goodwill bis zum edleren Green Island. Rum wird pur, mit Cola (bei Einheimischen beliebt) oder in verschiedenen Cocktailvariationen getrunken. Aus anderen Ländern importierte alkoholische Getränke sind aufgrund hoher Einfuhrzölle weiterhin ausgesprochen teuer.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, Wechselkursen, politischen Ämtern und aktuellen Entwicklungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

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Mauritius – Boote
Mauritius

Mauritius – Boote

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Boote

Auf Mauritius findet man immer wieder eine Vielzahl an Motiven, bei denen es sich lohnt, die Kamera auszupacken. Wir haben nachstehend einige Motive zusammengestellt und mit kurzen Texten erläutert.

Dem Hotelkomplex Le Touessrok ist eine kleine Insel vorgelagert, die „Ile Aux Cerfs“ heisst. Man erreicht diese Insel nur mit dem Boot von der Hotelanlage Touessrok aus. An dieser vorgelagerten Insel führt ein natürlicher Meereskanal vorbei, der als Zugang zum offenen Meer dient. Diesen Kanal benutzen auch die kleinen Segelboote der einheimischen Fischer, um an die Ausenriffe zu gelangen, wo sich die besten Fischgründe befinden. Das linke Bild zeigt den Zugang über den Meereskanal von der Insel zum offenen Meer.

Gefischt wird vor der Küste entlang der Korallenriffe. Die Ausbeute ist in diesen Gewässern zwar noch reichlich aber auch hier macht sich der weltweit abnehmende Fischbestand bereits bemerkbar. Die auf dem rechten Bild zu sehende Gruppe einheimischer Fischer kommt gerade vom Fischfang zurück. Das Boot ist uralt und ohne Außenbordmotor. Es wird nur mit dem Fetzen von Segel angetrieben.

Der Strand ist feinkörnig und weiss und lädt zum Sonnenbaden oder Srandwandern ein. Das Wasser ist hier im Meereskanal türkiesfarben und glasklar. Durch die ständige Strömung aus den Gezeiten fließt hier immer frisches Meerwasser in die Lagune. Die Suche nach kleinen Muschen und sonstigen Getieren ist ausgesprochen ergiebig und bringt etwas Abwechslung in das sonst so träge Strandleben auf einer kleinen Insel.

Einheimische Musiker spielen zur Freude der Gäste aber auch vorwiegend zur eigenen Unterhaltung. Die Bewohner Mauritius sind ausgesprochen musikbegeistert und es ist schon ein besonderes Erlebnis, mit anzusehen, wie die Insulaner ihr Temperament bei den rhythmischen Klängen der Musik offenbaren. Die größte Attraktion von Mauritius sind sowieso die Einwohner dieser Insel. Dieses Völkergemisch lebt schon seit Generationen friedlich miteinander. Die Gastfreundschaft gehört quasi zur Lebensauffassung. Wir sind nicht nur von der Schönheit der Insel begeistert sondern vor allen Dingen von den Menschen.

Tom ist auch heute wieder auf seinem täglichen Gang den kleinen Strand entlang. Er trägt jeden Tag sein kleines Ladengeschäft als Strandverkäufer mit sich herum, das aus drei Körben mit Früchten besteht. Die werden dann unaufdringlich an den Mann/…die Frau gebracht. Die Kokusnüsse werden sogar fertig zubereitet. Dienstleistung wird eben groß geschrieben…..und kostet noch nicht einmal mehr.

In den abendlichen Stunden, wenn die Schatten schon etwas länger stehen und die Sonne nicht mehr so heiß herunterbrennt, kann man den Anglern bei ihrer Arbeit zusehen oder es einmal selbst ausprobieren. Der Tisch ist hier noch reichlich gedeckt. Keiner geht ohne den frischen Fisch nach Hause.

Mit den kleinen Trapezbooten, die am Strand vermietet werden, kann man in der Lagune herrlich segeln. Wer des Segelns noch nicht kundig ist, kann es hier von Instruktoren lernen.

Die geübten Segler trauen sich von hier aus an das Aussenriff und auf das offene Meer.

Bilder Mauritius – Boote

Mauritius – Touessrok
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius – Boote
Mauritius - Boote
Mauritius - Touessrok - Ile Aux Cerfs

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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius

Mauritius – Heli Rundflug

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Helikopter – Rundflug

Um die Insel Mauritius aus der Vogelperspektive kennenzulernen, haben wir uns entschlossen, einen Helikopter zu chartern. Dieser startet am Flughafen und holt uns direkt am Hotel zu einem Rundflug über die Insel ab. Der Flug musste über die „Air Mauritius“ organisiert werden, da es hier noch keine Gesellschaft gibt, die Helikopter-Rundflüge pauschal anbieten. Dementsprechend aufwendig war dann auch die Organisation…. und der Preis.

Der Heli landet neben dem Hotel auf einer freien Wiese…..völlig unspektakulär und ohne eine Genehmigung einzuholen……(in Old Germany wohl völlig undenkbar). Hier auf der Insel Mauritius wird das völlig unkomplizierter gehandhabt.

Das Fluggerät, hat man uns versprochen, ist neueren Datums und die Piloten sollen von der Air Mauritius ausgebildet sein. Also haben wir keine großen Bedenken und freuen uns schon über den wohl grandiosen Ausblick auf die Insel aus luftiger Höhe.

Wir starten über die Lagune. Rechts ist die kleine vorgelagerte Insel „Ile Aux Cerfs“ zu sehen, die zum Hotel gehört und hier einen eigenen kleinen Strandbetrieb unterhält. Im Hintergrund ist das offene Meer und die Grenze zum Aussenriff zu sehen, an der das Wasser schnell eine Tiefe von mehreren Hundert Metern erreicht. Das Außenriff ist an dem kleinen weissen Streifen auf dem Foto unterhalb des Horizonts zu erkennen.

Wir fliegen auch über das Landesinnere und sind über die abwechslungsreiche Landschaft erstaunt. Rechts ein Wasserfall, der in einen kleinen See mündet. Die Insel verfügt über einen großen Wildbestand. Wir sehen vom Helikopter aus zahlreiche große Rudel einheimischer Hirscharten, die in den weiten Gras- und Strauchlandschaften ausreichend Nahrung finden.

Es sollen auf der Insel bis zu 25.000 Tiere leben. Rund 3.000 Tiere sind jährlich für die Jagd freigegeben. Diese Massnahmen sind notwendig, um den Wildbestand auf ein für das ökologische Gleichgewicht notwendige Mass zu reduzieren. Anderenfalls würden sich die Tiere ihre Nahrungsgrundlage selbst entziehen, da auf der Insel keine natürlichen Feinde mehr vorhanden sind.

Der Flug dauert rund zwei Stunden. Wir haben einen Großteil der nördlichen Insel und das Landesinnere aus der Luft kennengelernt. Vom Helikopter aus konnten wir uns einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Insel verschaffen. Wir werden diesen Vorteil nutzen und unsere weiteren Erkundungen selektiv mit dem PKW durchführen.

Nachdem uns unser Pilot direkt am Hotel abgesetzt hat, verabschiedet er sich noch einmal mit einer kurzen Ehrenrunde von uns. Wir haben diesen spannenden und informativen kurzen Trip genossen und müssen jetzt erst einmal die neuen Eindrücke verarbeiten. Für die nächsten Tage haben wir uns vorgenommen, die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden. Dabei wollen wir uns Zeit lassen und auch an diversen Orten der Insel übernachten, da Tagesausflüge auf den hiesigen Strassen einfach zu stressig sind.

Wir sind schon gespannt, welche neuen Eindrücke wir auf unseren nächsten Etappen gewinnen werden.

Bilder Mauritius – Helikopter Rundflug

Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Strände
Mauritius – Touessrok
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius

Mauritius – Küsten

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Küsten

Mauritius ist nahezu vollständig von einem vorgelagerten Korallenriff umschlossen. Aus dem Helikopter ist dies besonders gut zu sehen.

Das Riff schützt die Strände vor der hohen Brandung des Ozeans und bietet im Bereich des Innenriffs vielen Fischarten Schutz vor größeren Raubfischen, die sich vornehmlich an den Außenriffen aufhalten.

Das bringt andererseits für den Bootsverkehr einige Probleme mit sich. Diese sind dann auf die kleinen Lücken im Riff oder auf hohen Wasserstand angewiesen.

Die Strände sind oft kilometerlang und fast immer weiss und feinsandig. Die Küstenlinie wird immer wieder von großen und kleineren Buchten unterbrochen. Das Wasser des Indischen Ozeans ist klar und sauber und ist an den Stränden meist türkisfarben, wie auf den Bildern oben und nebenstehend schön zu sehen ist. Im Norden der Insel findet man weite flache Landstriche. Die Insel Mauritius liegt im Indischen Ozean etwa 2000 km vor der Küste Afrikas. Bis zur Insel Madagaskar sind es knapp 800 km.

Die Insel Mauritius hat eine Fläche von ca. 1900 Quadratkilometern bei einer Länge von 64 km und einer Breite von 47 km. Man kann sich vorstellen, welche Vielzahl von wunderschönen Stränden hier auf den Besucher warten. Wir haben uns einen Leihwagen gemietet und sind den größten Teil der Küsten abgefahren. Viele Küstenstriche sind noch menschenleer und wenig bebaut. Für Individualisten, die die Einsamkeit und Stille suchen, gibt es hier noch reichlich Platz. Man muss sich einfach der geringen Mühe unterziehen und sich aus den Hotelanlagen herausbewegen.

Die Schönheit und Unberührtheit der Insel Mauritius entschädigt die Mutigen mit ihrem besondern Charme. Einige Küstenstriche sind natürlich mit größeren Hotel- und Bungalowanlagen bebaut. Noch hält sich jedoch das Gleichgewicht zwischen Zivilisation und unberührter Natur die Waage. Langsam werden auch die Baugenehmigungen für neue Anlagen zögerlicher von der Regierung erteilt. Man hat inzwischen auch festgestellt, dass die Natur nicht ausverkauft werden darf, da man sich damit das eigene Potenzial abgräbt.

Bilder Mauritius – Küsten

Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius Ile Aux Cerfs

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs

Das Hotel Touessrok verfügt gleich über mehrere hoteleigene Sandstrände. Wir zeigen nachstehend einen kleinen Ausschnitt davon.

Einer dieser Strände befindet sich auf der dem Hotel vorgelagerten Insel „Ile Aux Cerfs“.Die Insel „Ile Aux Cerfs“ ist nur über einen hoteleigenen Bootservice zu erreichenn.

Traumhafte Strände umgeben die kleinen Hotel- und Resort-Anlagen (auch auf dem unteren Bild ist eine Anlage im Norden der Insel Mauritius zu sehen).

Die Hotelanlage hat einen privaten eigenen geschützten Sportboot-Hafen. Von hier aus können auch Motor-Jachten für die Hochseefischerei gechartert werden. Ein idealer Ausgangspunkt für Hochsee-Angler, die auf den Blue Marlin gehen wollen. Auf Mauritius wurden schon viele Rekorde im Hochseeangeln aufgestellt. Die Lage mitten im Indischen Ozean, gut 2000 km vor der Küste Afrikas sorgt für einen wahren Fischreichtum. Bis zur Insel Madagaskar sind es knapp 800 km. Die Gäste warten hier auf die halbstündige Abfahrt. Mit dem Speedboot dauert die Überfahrt nur wenige Minuten.

Die Insel „Ile Aux Cerfs“ liegt an einem natürlichen Wasserkanal, der die Lagune mit ständig frischem Wasser aus dem Indischen Ozean versorgt. Die Strömung ist nicht ganz ungefährlich. Für gute Schwimmer bietet sie aber einen zusätzlichen Badespass. Die nebenstehende Aufnahme zeigt die Sicht über den Wasserkanal in Richtung zum offenen Meer. Auf der Insel „Ile Aux Cerfs“ befindet sich ein kleines Restaurant, das auch Getränke, Snacks und Obst etc. anbietet. Besonders oft haben wir die frischen Ananas gegesssen, die bereits geschält sehr gut schmecken und zudem ausgezeichnet den Durst löschen.

In der Hauptsaison ist der Strand der Insel „Ile Aux Cerfs“ sehr beliebt und folglich stark frequentiert. Es bieten sich aber für Ruhesuchende alternativ reichlich andere Strände in der näheren Umgebung an. Mit dem PKW ist man in kurzer Zeit an meschenleeren kilometerweiten feinkörnigen Sandstränden. Bei den hohen Temperaturen kann man es schon einmal etwas länger dösend am Strand aushalten. Wir nutzen dieses Angebot aber nicht all zu oft, da es auf der Insel Mauritius viel zu viel Interessantes zu entdecken gibt. Auf unseren weiteren Seiten berichten wir hiervon. Blick von der Insel „Ile Aux Cerfs“ über den natürlichen Wasserkanal auf das offene Meer.

Bilder Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs

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Mauritius – Touessrok
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Mauritius – Strände
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Boote
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Mauritius – Strände
Mauritius

Mauritius – Strände

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Strände

Bei einem Hubschrauber-Rundflug haben wir die unterschiedlichen Küstenregionen und Strände der Insel Mauritius fotografiert. Aus der Vogelperspektive ist die ganze Schönheit der Strände auf Mauritius zu erkennen.

Aus der Helikopter – Perspektive haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Küstenlandschaften der Insel Mauritius. Von hier oben aus kann man die unterschiedlichen Färbungen des Meeres klar erkennen. Im strandnahen Bereich hat das Wasser einen türkisfarbenen Ton. Dahinter geht die Färbung des Wassers in eine tiefblaue Farbe über. Die Sandstrände im Norden der Insel Mauritius sind hell weiss und feinkörnig.

Traumhafte Strände umgeben die kleinen Hotel- und Resort-Anlagen (auch auf dem unteren Bild ist eine Anlage im Norden der Insel Mauritius zu sehen).

Die Hotelanlage hat einen privaten eigenen geschützten Sportboot-Hafen. Von hier aus können auch Motor-Jachten für die Hochseefischerei gechartert werden. Ein idealer Ausgangspunkt für Hochsee-Angler, die auf den Blue Marlin gehen wollen. Auf Mauritius wurden schon viele Rekorde im Hochseeangeln aufgestellt. Die Lage mitten im Indischen Ozean, gut 2000 km vor der Küste Afrikas sorgt für einen wahren Fischreichtum. Bis zur Insel Madagaskar sind es knapp 800 km.

Die Insel hat eine Fläche von ca. 1900 Quadratkilometern und eine Länge von 64 km sowie eine Breite von 47 km. Die Ausmasse sind also sehr überschaubar und man kann die Insel mit dem Wagen bequem in einem Tag umrunden. Dabei bleibt auch genügend Zeit, sich an den schönen Stränden umzusehen oder ein Sonnenbad zu nehmen. Zu empfehlen ist es jedoch, genügernd Zeit für eine Erkundung der Insel einzuplanen. Wir haben uns einen Leihwagen genommen und an mehreren Tagen an verschiedenen Punkten der Insel Stopover gemacht.

Auf diese Weise lernt man die Insel in ihrer vollen Schönheit kennen und hat auch die Chance, mit den Einwohnern näher in Kontakt zu kommen, was ein wirkliches Erlebnis ist. Die freundlichen, fröhlichen Menschen übertragen ihre positive Lebenseinstellung in kürzester Zeit auf den Reisenden.

Bilder Mauritius – Strände

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Mauritius – Strände
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
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Mauritius – Touessrok – Ile Aux Cerfs
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Boote
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Mauritius – Touessrok
Mauritius

Mauritius – Touessrok

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Touessrok

Die Hotelanlage Touessrok gehört zu den besten Hotels auf der Insel Mauritius. Sie ist wegen der einzigartigen Lage mit der zum Hotel gehörenden vorgelagerten Badeinsel „Ile Aux Cerfs“ ein beliebtes Feriendomizil. Hier finden auch viele Hochzeiten von ausländischen Gästen statt, da das Management diese Marktlücke früh erkannt hat.

Auf dem linken Foto haben wir aus dem Helikopter heraus die Hotelanlage Touessrok fotografiert. Das Haupthaus der Hotelanlage Touessrok befindet sich links neben der Brücke. Hier sind auch die Reception, das Restaurant und die Aufenthaltsräume untergebracht. Die Brücke führt auf eine vorgelagerte kleine Insel mit diversen Zimmern und Suiten.

Auf dieser Insel gibt es auch einen kleinen Sandstrand, der mit Palmen schön bepflanzt wurde. Die Unterkünfte sind modern gestaltet und haben einen hohen Standard. Man wohnt hier besonders ruhig und hat aus den Zimmern einen tollen Blick auf den Indischen Ozean. Man kann zu Fuss in wenigen Minuten über die kleine hoteleigene Brücke zum Haupthaus des Hotels gehen.

Die Bootsanlegestelle, an der man mit dem hoteleigenen Transferboot auf die Badeinsel „Ile Aux Cerfs“ gelangt, sieht wie eine kleine Trutzburg aus dem Mittelalter aus.

Das Restaurant und die Aufenthaltsräume sind teilweise offen angelegt, was in den warmen Nächten ausgesprochen angenehm ist. Bei schönem Wetter, was hier eigentlich fast das ganze Jahr über die Regel ist, geniesst man so mit Blick auf den sternenklaren Himmel die einheimische Küche.

Fast alles, was der Koch hier zubereitet, ist ausgesprochen gut. Besonders zu empfehlen sind natürlich die auf lokale Art zubereiteten Fischgerichte. Das Management ist gut ausgebildet und legt viel Wert auf eine gute Betreuung der Gäste. Wir haben uns in diesem Hotel immer sehr wohl gefühlt. Hinzu kommt die hervorragende Lage des Hotels direkt am Indischen Ozean.

Die gesamte Anlage liegt einige Kilometer von der Hauptdurchgangsstrasse entfernt. Die etwas isolierte Lage kommt aber den ruhesuchenden Gästen sehr entgegen. In der Hotelanlage werden aber auch viele Events wie zum Beispiel Hochzeiten gefeiert. Dann geht es schon einmal etwas lauter zu. Wir haben deshalb eine Unterkunft auf der dem Hotel vorgelagerten Insel bezogen.

Bilder Mauritius – Helikpoter Rundflug

Mauritius – Heli Rundflug
Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Heli Rundflug
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Mauritius – Die Insel
Mauritius

Mauritius – Die Insel

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Mauritius – Die Insel

Mauritius haben wir in verschiedenen Jahren besucht und die Insel sowohl aus der Luft mit dem Helikopter als auch am Boden mit dem PKW erkundet.

Nachdem wir die Insel bereits mit dem Helikopter aus der Luft kennengelernt haben, wollen wir jetzt eine Inselrundfahrt mit dem PKW unternehmen. Unterwegs haben wir einen herrlichen Ausblick auf diverse vorgelagerte Inseln. Die Straende sind menschenleer. Trotzdem fühlen wir uns nicht einsam. Die unglaubliche Vielfalt der Natur ist beeindruckend und beruhigend zugleich.

Wir machen uns auf den Weg, um unsere Erkundungstour mit dem Mietwagen zu starten. An einem einsamen Strand halten wir noch einmal an, um uns zu besprechen. Die Aufgaben sind klar verteilt.

Brigitte ist der Navigator, ich bin der Fahrer. Brigitte prüft noch einmal die genaue Route, die wir fahren wollen. Der riesige Mangrovenbaum, der unmittelbar am nahen Strand steht, bietet uns etwas Schutz vor der sengenden Sonne. Auch dieser Strand ist nicht mit Touristen sondern nur von wenigen Einwohnern des nahen Dorfes belebt.

Wir haben unsere Route gut gewählt und beschließen, der wenig befahrenen Küstenstrasse, die eher einem Feldweg gleicht, zu folgen. Auf diese Weise bekommen wir einen unmittelbaren Eindruck von der Insel, indem wir auch kleinere Dörfer besuchen, in die nur selten Fremde kommen.

Unterwegs passieren wir die Baustelle eines der wenigen reichen Einwohner des Landes. Der palastartige Bau ist mit seinen Türmchen und Minaretten im maurischen Stil gebaut. Er steht direkt am Strand und bildet einen starken Kontrast zu den wenige Schritte entfernten kargen Behausungen der armen Leute.Wir fahren an einem der vielen kleinen Restaurants vorbei, die auf unserem Weg liegen. Eine grosse Tafel ist als Speisekarte unmittelbar an der Straße aufgestellt. Alle Speisen werden natuerlich per Hand und tagesaktuell aufgeschrieben.

Die Speisen sind uebrigens alle ausgesprochen geschmackvoll und frisch zubereitet. Am besten isst man den regional gefangenen frischen „catch of the day“ (Fisch oder Fang des Tages), der auf unterschiedlichste Weise zubereitet wird. Auf der weiteren Fahrt sehen wir die Urspruenge der Entstehung der Insel, die als Vulkaninsel aus Lava entstanden ist.

Im Landesinneren bietet sich uns das Bild einer grandiosen Landschaft und mit hohen Wasserfauml;llen, bei denen das Wasser in mehreren Kaskaden in einen daruter liegenden See fauml;llt. Alles ist eingerahmt in eine immergrüne tropische Vegetation.

Die Einwohner der Insel Mauritius sind vor allen Dingen aufgeschlossen und fröhlich. Immer wieder findet sich jemand, der zur Gitarre greift und ein wenig Musik zur zur allgemeinen Unterhaltung macht…….

Die Menschen finden hier noch die Zeit und die Musse, miteinander zu kommunizieren. Ein kleiner Plausch ist allemal mehr wert, als sich in sein Schneckenhaus zurückzuziehen und vor dem Fernseher zu sitzen, wie es in vielen Europäischen Ländern leider immer mehr üblich wird. Auf der Insel Mauritius findet der alltägliche Informationsaustausch auf der Strasse, im Laden, auf dem Markt oder am Strand statt. Jeder geht auf seinen Nachbarn frei und offen zu. Hierdurch werden viele soziale Probleme im Do it yourself – Verfahren gelöst. Wir finden diese Form des zwichenmenschlichen Umgangs sehr sympatisch.

Mauritius – Die Insel

Mauritius – Die Insel
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Fragen zum Reiseziel Mauritius?

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Südafrika Allgemeine Informationen
Allgemeine LänderinfosSüdafrika

Südafrika – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Allgemeine Informationen

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Eswatini (früher Swasiland, seit 2018 offiziell umbenannt) begrenzt. Lesotho wird von Südafrika vollständig eingeschlossen.

Drei geografische Regionen dominieren Südafrikas Landschaft: das Binnenhochland, die Berge und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der Guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveld- und Strombergketten.

Provinzen (korrigiert): Seit den ersten demokratischen Wahlen 1994 ist Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Westkap (Provinzhauptstadt Kapstadt), Ostkap, Nordkap, KwaZulu-Natal, Free State (Bloemfontein), North West (Mahikeng), Limpopo (Polokwane – die ursprünglich „Northern Province“ genannte Provinz wurde bereits 2003 umbenannt), Mpumalanga sowie Gauteng (Johannesburg/Pretoria) – die im Original fälschlich als „Johannesburg“ bezeichnete neunte Provinz. Gauteng ist flächenmäßig die kleinste, aber mit weitem Abstand bevölkerungsreichste Provinz des Landes.

Hauptstadt: Pretoria (Regierungssitz, heute rund 2,5–3 Mio. Einwohner im Großraum). Kapstadt (Sitz des Parlaments, heute rund 4,8 Mio. Einwohner im Großraum). Bloemfontein bleibt daneben Sitz der obersten Berufungsgerichtsbarkeit – Südafrika verfügt damit einmalig über drei Hauptstädte mit jeweils unterschiedlichen Regierungsfunktionen.

Fläche: 1.219.090 km² (bzw. rund 1.213.090 km² reine Landfläche).

Bevölkerungszahl: rund 63 bis 65 Millionen (Stand 2025/26) – deutlich mehr als die früher genannten 42,1 Millionen (Stand 1999). Größte Metropolregion ist heute Johannesburg mit rund 4,8 Mio. Einwohnern, dicht gefolgt von Kapstadt mit rund 4,77 Mio.

Wirtschaft: Südafrika hat weiterhin die am weitesten entwickelte Industriewirtschaft im südlichen Teil Afrikas, auch wenn Nigeria und Ägypten inzwischen teils höhere Gesamt-BIP-Werte erreichen. Viehzucht ist weit verbreitet, Zucker und Getreide werden in großen Mengen erzeugt. Der Bergbau bleibt eine wichtige Wirtschaftssäule: Kohle wird in großen Mengen gefördert, dazu Chrom, Mangan, Vanadium und Platin. Die wertvollsten Rohstoffe des Landes sind weiterhin Gold und Diamanten, wenn auch Südafrikas Anteil an der Weltgoldproduktion gegenüber früheren Jahrzehnten deutlich zurückgegangen ist.

Bergbau und Landwirtschaft zählen weiterhin zu den bedeutenden Arbeitgebern und Exportsäulen, der größte Wirtschaftssektor ist heute jedoch klar der Dienstleistungssektor. Der Tourismussektor ist inzwischen einer der wichtigsten Deviseneinnahmequellen des Landes; die Besucherzahlen haben sich seit den früher genannten 6 Millionen (1999) mehr als verdoppelt, mit teils erheblichen Schwankungen durch die COVID-19-Pandemie 2020–2022 und einer seitherigen Erholung.

Die südafrikanische Wirtschaft kämpft seit Jahren mit strukturellen Herausforderungen: hoher struktureller Arbeitslosigkeit (die Quote lag zuletzt bei rund 30–33 %, teils noch höher als die im Original genannten 36 % aus dem Jahr 2000), wiederkehrenden Stromausfällen durch den maroden staatlichen Energieversorger Eskom sowie einem im internationalen Vergleich nur moderaten Wirtschaftswachstum. China, die USA, Deutschland und weitere EU-Staaten zählen heute zu den wichtigsten Handelspartnern.

Politik/Staatsform: Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961, aktuelle Verfassung seit 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (400 Mitglieder) und Nationalrat der Provinzen (90 Mitglieder).

Aktueller Staats- und Regierungschef: Cyril Ramaphosa (ANC), im Amt seit Februar 2018 (als Nachfolger des zurückgetretenen Jacob Zuma), 2019 sowie 2024 im Amt bestätigt.

Wichtige aktuelle politische Entwicklung, die im Original fehlt: Bei den Parlamentswahlen im Mai 2024 verlor der ANC erstmals seit dem Ende der Apartheid 1994 seine absolute Mehrheit und erreichte nur noch rund 40 % der Stimmen. Da keine Partei eine eigene Mehrheit erzielte, bildete Ramaphosa eine „Regierung der Nationalen Einheit“ (Government of National Unity, GNU) – ein breites Bündnis aus ANC, der größten Oppositionspartei Democratic Alliance (DA), der IFP sowie mehreren kleineren Parteien. Dies markiert einen historischen Einschnitt in der südafrikanischen Nachkriegspolitik und wird von vielen Beobachtern als Chance für pragmatischere Reformen gewertet, auch wenn die Koalition intern immer wieder um Kurs und Postenbesetzung ringt.

Währung: 1 Rand (ZAR) = 100 Cents.

Südafrika – Bevölkerung, Sicherheit und Autofahren

Die großen Städte Südafrikas sind weiterhin von teils scharfen sozialen Gegensätzen geprägt: Während bessere Wohngebiete oft großzügig angelegt und gepflegt sind, bestehen die „Townships“, in denen nach wie vor ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebt, überwiegend aus einfachen Häusern, Baracken oder informellen Siedlungen. Insbesondere die Townships, aber auch Teile der Innenstädte großer Städte wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban leiden weiterhin unter hoher Kriminalität; Südafrika zählt international zu den Ländern mit besonders hoher Gewaltkriminalitätsrate. Touristen können Ziel von Raubüberfällen werden, bei denen Täter mitunter nicht vor Gewalt zurückschrecken. Im Fall eines Überfalls wird grundsätzlich weiterhin dazu geraten, auf Gegenwehr zu verzichten und Wertsachen widerstandslos herauszugeben.

Für aktuelle, regional differenzierte Sicherheitseinschätzungen (z. B. zu bestimmten Stadtteilen oder Regionen) empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes, da sich die Lage regional und zeitlich unterscheiden kann.

Auto fahren: Es herrscht Linksverkehr; außerhalb der großen Ballungsräume ist der Verkehr meist überschaubar. Etwas Übung erfordert das Einfädeln in Kreisverkehre sowie die in Südafrika verbreiteten 4-Way-Stopschilder an vielen Kreuzungen: Wer zuerst an der Kreuzung ankommt, fährt auch zuerst, danach der/die Nächste in Ankunftsreihenfolge.

Ein Mietwagen sollte idealerweise bereits von zuhause aus gebucht werden; aktuelle Preise variieren je nach Saison, Fahrzeugklasse und Anbieter erheblich und sollten vor Reiseantritt verglichen werden.

Beim Überholtwerden hält sich der umsichtige Fahrer weit links bzw. weicht auf die Standspur aus, um den Überholenden vorbeizulassen; als Dank wird häufig kurz die Warnblinkanlage betätigt, der Überholte revanchiert sich mit kurzer Lichthupe – eine unter Einheimischen verbreitete, für Touristen oft neue Verkehrsgeste.

Südafrika – Klima

Südafrika erstreckt sich zwischen dem 22. und 34. Grad südlicher Breite und fällt somit in den Bereich der Subtropen. Im Vergleich zu Gebieten ähnlicher Breitenlage sind die Temperaturen jedoch in vielen Regionen niedriger. An der Westküste sorgt der kalte Benguela-Meeresstrom für gemäßigte Temperaturen; im zentralen Hochland ist es die Höhenlage (Johannesburg liegt auf rund 1.753 m Höhe), die auch im Hochsommer das Thermometer selten über 30 Grad klettern lässt.

Im Winter sinken die Temperaturen – ebenfalls höhenbedingt – bis auf den Gefrierpunkt, teilweise auch darunter; lediglich an den Küsten ist es dann wärmer. Niederschläge fallen vorwiegend in den Sommermonaten, mit Ausnahme des westlichen Kaps, das als Winterregengebiet gilt.

Die Jahreszeiten liegen den europäischen genau entgegengesetzt: Wenn in Deutschland Winter herrscht, ist in Südafrika Sommer – und umgekehrt. Der südafrikanische Winter (Juni bis August) ist meist trocken und angenehm warm, außer in der Region um Kapstadt, wo es um diese Jahreszeit ausgiebig regnen und nachts empfindlich kühl werden kann. In den Drakensbergen ist dann Schnee möglich. Im Hochsommer (Oktober bis Februar) steigen die Temperaturen bis auf rund 30 Grad, in Durban und den angrenzenden Provinzen ist die Luftfeuchtigkeit hoch.

In den Übergangsmonaten herrschen in ganz Südafrika klimatische Bedingungen, die sich mit dem südeuropäischen Frühjahr und Herbst vergleichen lassen.

Südafrika – Fauna

Südafrika ist zu Recht stolz auf sein reiches Naturerbe, das in zahlreichen Naturreservaten und Nationalparks sorgfältig geschützt wird. Das Land ist Heimat von mehr als 300 Säugetierarten, über 500 Vogelarten, mehr als 100 Reptilienarten sowie unzähligen Insektenarten.

Südafrika ist nicht nur Heimat der drei größten Landsäugetiere der Welt – Afrikanischer Elefant, Breitmaulnashorn und Flusspferd –, hier lebt auch das höchste (Giraffe), das schnellste (Gepard) und eines der kleinsten Säugetiere überhaupt (Zwergspitzmaus).

Die Artenvielfalt bleibt beeindruckend, auch wenn einige Arten seit Ankunft der Europäer ausgestorben sind. Das meiste Großwild lebt in den Nationalparks, wo die größte Chance besteht, Büffel, Löwen, Leoparden, Elefanten sowie Breit- und Spitzmaulnashörner zu beobachten. Alle großen Wildschutzgebiete Südafrikas liegen in der Savanne oder Halbsavanne.

Es gibt zahlreiche Antilopenarten wie Impala, Kudu oder Springbock, daneben Strauße, Flamingos und Zebras. Die Nashornwilderei bleibt trotz intensiver Schutzmaßnahmen ein ernstes Problem, insbesondere im Krüger-Nationalpark, wobei internationale Zusammenarbeit und verstärkte Ranger-Einsätze in den letzten Jahren zu einem gewissen Rückgang der Wilderei-Zahlen beigetragen haben. Die überwältigende Vielfalt der Tierwelt Südafrikas sollte man mit eigenen Augen erleben.

Südafrika – Flora

Mit über 20.000 Pflanzenarten – rund 10 % aller Pflanzenarten weltweit – verfügt Südafrika über eine außergewöhnlich artenreiche Flora.

Rund 8.000 Arten konzentrieren sich auf die kleine westliche Kapregion. Von den sechs Florenreichen der Erde stellt diese „Fynbos“-Vegetationszone am Kap eines dar – es handelt sich vorwiegend um immergrüne Hartlaubgewächse mit meist feinen, nadelartigen Blättern.

Der Fynbos ist besonders reich an prachtvollen Blütenpflanzen, allen voran die Proteas, von denen es über 130 verschiedene Arten gibt.

Steht der Reichtum an Blütenpflanzen dem gegenüber, sieht es bei den Waldbeständen ganz anders aus: Nur rund 1 % der Fläche Südafrikas ist bewaldet. Diese Wälder liegen fast ausschließlich im niederschlagsreichen Küstenstreifen des Indischen Ozeans und in den angrenzenden mittleren Höhenlagen des Randschwellengebirges. Es handelt sich dabei überwiegend um Plantagen mit importierten Baumarten, meist Eukalyptus, Kiefern oder Fichten.

Der ursprüngliche Wald fiel dem Raubbau weitgehend zum Opfer, da er wirtschaftlich lange als wenig nutzbringend galt und daher schon in der früheren Geschichte Südafrikas rücksichtslos gerodet wurde. Nur kleine Flecken des ursprünglichen „Indigenous Forest“ sind heute noch erhalten; die begehrten Harthölzer Yellowwood, Stinkwood und Ironwood stehen mittlerweile unter strengem Naturschutz.

Der weitaus größte Teil Südafrikas ist Grasland. Insbesondere im Highveld dominiert ein Bewuchs aus verschiedenen Gräsern, niedrigen Büschen und vereinzelten Akazien, meist Kameldorn oder Weißdorn. Im Nordwesten wird die Vegetation aufgrund geringerer Niederschläge spärlicher; vor allem im trockenheißen Namaqualand finden sich zahlreiche wasserspeichernde Sukkulentenarten sowie Aloen und Euphorbien.

Im Nordosten geht die Gras- und Dornsavanne zunehmend in eine dichter bewachsene Buschsavanne über. Besonders markant sind hier die Affenbrotbäume (Baobabs), die sich gut im nördlichen Teil des Krüger-Nationalparks beobachten lassen.

Südafrika – Geschichte und Kultur

Die Besiedlung Südafrikas durch Europäer begann in Kapstadt. Nachdem sich die Engländer zunächst gegen die Etablierung einer Kolonie am Kap der Guten Hoffnung entschieden hatten, erkannten die Holländer als Erste die strategische und ökonomische Bedeutung des Kaps. Im Auftrag der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie landete der Kaufmann Jan van Riebeeck am 6. April 1652 in der Bucht am Fuß des Tafelbergs.

Seit Beginn des 18. Jahrhunderts dehnten sich die Siedler am Kap immer weiter nach Norden und Osten aus – getragen von den sogenannten Trekburen, weißen Farmern auf der Suche nach Weideland. Seit Ende des Jahrhunderts stellten sich ihnen die im Osten siedelnden Xhosa-Völker entgegen.

In den städtischen Gemeinden wuchs die Gefahr der Konfrontation zwischen nach politischer Selbstbestimmung strebenden Bürgern und einer schwachen, korrupten Kolonialverwaltung. In Swellendam und Graaff-Reinet wurden erste, nur kurzlebige Republiken ausgerufen. Der Machtkampf endete 1795 mit der Landung britischer Schiffe am Kap und der Übernahme der Kolonie durch das englische Königreich.

Das 19. Jahrhundert wurde vom „Groot Trek“ geprägt: Ab 1835 verließen mehr als 10.000 Buren, die „Voortrekker“, mit ihren Familien die Kapkolonie und zogen nach Norden und Nordosten. Zur gleichen Zeit bildeten sich im südlichen Afrika aus losen Stammesverbänden größere Volksgemeinschaften – ein Prozess, der keineswegs friedlich verlief. In diese Zeit fiel auch die Entwicklung des Zulu-Königreichs; durch ein hohes Maß an Gewalt erlangte der Zulu-Krieger Shaka die Oberherrschaft über verschiedene Zulu-Clans und dehnte seinen Machtbereich systematisch aus.

Nach vergeblichen Verhandlungen und mehreren katastrophalen Überfällen kam es 1838 zur entscheidenden Schlacht: Am 16. Dezember siegten 464 Buren unter Andries Pretorius über etwa 10.000 Zulu-Krieger.

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama hatte die Bucht des heutigen Durban bereits Weihnachten 1497 erreicht und „Rio de Natal“ genannt; eine erste feste Siedlung, „Port Natal“, entstand jedoch erst 1823. 1835 erhielt der Ort nach dem damaligen Gouverneur der Kapkolonie den Namen Durban. 1844 wurde Natal britische Kronkolonie; der Anglo-Zulu-Krieg endete nach zahlreichen verlustreichen Kämpfen 1879 mit dem Sieg der Briten.

Nachdem die Voortrekker 1842 in Natal von den Briten besiegt worden waren, zog der Groot Trek weiter nach Nordosten in die Gebiete südlich und nördlich des Vaal-Flusses. Im Norden entstand zunächst das unabhängige Transvaal, später umgewandelt in die Südafrikanische Republik. Die Kapkolonie dehnte sich derweil weiter aus; 1848 wurde das gesamte Land zwischen Vaal und Oranje britisches Hoheitsgebiet. Am 23. Februar 1854 führte der Vertrag von Bloemfontein zur Gründung des Oranje-Freistaats.

Nach Gründung der Südafrikanischen Union 1910 wurde die Politik der konsequenten Rassentrennung durch ein Bündel von Gesetzen eingeleitet, die die Rechte der schwarzen Bevölkerungsmehrheit immer weiter beschnitten – etwa der „Mines and Works Act“ (1911) und der „Native Land Act“ (1913), der 7,3 % der Landesfläche zu „Reservaten“ für Schwarze erklärte und ihnen den Landerwerb außerhalb dieser Gebiete verbot.

Da es aufgrund fehlenden Wahlrechts und generellen Streikverbots für Nicht-Weiße kaum Möglichkeiten für politischen Protest gab, wurde 1912 der „African National Congress“ (ANC) sowie weitere Widerstandsbewegungen gegründet, die zunächst wenig effektiv agierten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschärften sich die Konflikte; die verunsicherte weiße Wählerschaft verhalf 1948 der rechtskonservativen National Party unter D. F. Malan, der drastische Maßnahmen gegen die vermeintliche „schwarze Gefahr“ versprochen hatte, zu einem Wahlsieg. Malan prägte den Begriff der „Apartheid“ und leitete deren systematische Umsetzung ein.

Frederik Willem de Klerk läutete im Februar 1990, wenige Monate nach seinem Amtsantritt, durch eine historische Parlamentsrede das Ende der Apartheid ein; das ANC-Verbot wurde aufgehoben, und wenige Tage später wurde Nelson Mandela nach 27-jähriger Haft freigelassen. In geheimen Verhandlungen hatten sich ANC und Regierung zuvor auf einen gewaltfreien, friedlichen Übergang und eine neue Verfassung geeinigt.

Im April 1994 fanden die ersten freien Wahlen Südafrikas statt, bei denen der ANC erwartungsgemäß einen überwältigenden Sieg errang. Am 10. Mai 1994 trat Nelson Mandela als erster schwarzer Präsident des neuen Südafrika die Nachfolge de Klerks an, der zweiter Vizepräsident der Interimsregierung wurde. Erster Vizepräsident wurde Thabo Mbeki, der Mandela 1999 als Präsident nachfolgte und bis 2008 im Amt blieb.

Fortsetzung der Geschichte bis in die Gegenwart – im Original fehlend: Nach Mbekis erzwungenem Rücktritt 2008 (im Zuge parteiinterner Machtkämpfe) folgte Kgalema Motlanthe als Übergangspräsident, ab 2009 dann Jacob Zuma, dessen fast neunjährige Präsidentschaft zunehmend von Korruptionsvorwürfen und der sogenannten „State Capture“-Affäre überschattet wurde. Nach parteiinternem Druck trat Zuma 2018 zurück; sein Nachfolger wurde der bisherige Vizepräsident und heutige Amtsinhaber Cyril Ramaphosa.

Ramaphosa gewann die Präsidentschaftswahl 2019 regulär, verlor mit dem ANC bei den Wahlen 2024 jedoch erstmals seit 1994 die absolute Mehrheit und regiert seither an der Spitze der oben beschriebenen „Regierung der Nationalen Einheit“. Zu den zentralen politischen Themen der letzten Jahre zählen die anhaltende Energiekrise mit wiederkehrenden landesweiten Stromabschaltungen („Load Shedding“), hohe Jugendarbeitslosigkeit, Korruptionsaufarbeitung sowie Debatten um eine mögliche Landreform.

Südafrika – Essen & Trinken

Einheimische Spezialitäten sind unter anderem Sosaties (eine Art Schaschlik), Bobotie (Hackfleisch mit Curry-Würzung), Bredies (Eintopf mit Fleisch, Tomaten und weiterem Gemüse), Crayfish (Flusskrebs) sowie Biltong (luftgetrocknetes Trockenfleisch) – Letzteres gilt bis heute als beliebter südafrikanischer Snack schlechthin.

Getränke: Südafrika produziert ausgezeichnete einheimische Weine – die südafrikanische Weinindustrie, vor allem rund um Stellenbosch, Franschhoek und Paarl, hat international in den letzten Jahrzehnten deutlich an Ansehen gewonnen. Auch Sherry wird im Land gekeltert. Liquor Stores, in denen Spirituosen verkauft werden, haben meist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet, wobei die genauen Öffnungszeiten je nach Provinz und lokalen Vorschriften variieren können; Alkohol ist inzwischen auch in vielen Supermärkten erhältlich.

Zur Begrüßung reicht man sich die Hand. Bei Privatbesuchen werden übliche Höflichkeitsformen erwartet; zwanglose Kleidung ist im Alltag angemessen, zu besonderen Anlässen elegante Kleidung. In Kinos und Theatern ist Rauchen verboten.

Trinkgeld: Rund 10 % sind üblich, wenn das Trinkgeld nicht bereits im Preis enthalten ist. Portiers, Kellner, Zimmerservice-Personal, Gepäckträger und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld; in Hotelrechnungen ist üblicherweise kein Bedienungsgeld enthalten.


 
⚠️ Südafrika – Wichtige Insidertipps für Rundreisende
 
Ein Roadtrip durch Südafrika bietet einige der schönsten Küstenstraßen und Safari-Erlebnisse weltweit, erfordert jedoch aufgrund des Linksverkehrs, der Sicherheitslage und lokaler Infrastruktur-Besonderheiten eine aufmerksame Reiseplanung.
 
🚗 Linksverkehr, Potholes und die „Car Guards“
  • Der Linksverkehr & Vier-Wege-Stopps: In Südafrika herrscht Linksverkehr. Eine Besonderheit an Kreuzungen sind die sogenannten „4-Way-Stops“. Hier gilt nicht rechts vor links, sondern das simple und faire Prinzip: Wer zuerst an der Kreuzung ankommt und anhält, darf auch als Erster wieder fahren.
  • Vorsicht vor Schlaglöchern (Potholes): Während die Nationalstraßen (N-Routes, z. B. die N2) hervorragend ausgebaut sind, können Regionalstraßen tückische, tiefe Schlaglöcher aufweisen. Fahre wegen der Potholes und wegen unbeleuchteter Fußgänger oder Tiere auf der Fahrbahn niemals nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Die „Car Guards“: Wenn du in Städten oder an Ausflugszielen parkst, wirst du fast immer von Personen in Warnwesten angesprochen, den selbsternannten Car Guards. Sie passen auf dein Auto auf, während du weg bist. Das System ist halboffiziell und dient der Kriminalitätsprävention. Wenn du zurückkehrst und dein Auto unversehrt ist, gibt man dem Car Guard ein kleines Trinkgeld von 5 bis 10 Rand (bar).
💡 „Load Shedding“: Stromausfälle einplanen
  • Südafrika leidet seit Jahren unter einer Stromkrise. Die staatlich kontrollierten, rollierenden Stromabschaltungen heißen Load Shedding. Je nach Stufe (Stage) haben ganze Stadtteile für mehrere Stunden am Tag keinen Strom.
  • Der Reise-Tipp: Größere Hotels und Safari-Lodges haben meist automatische Backup-Generatoren. Lade dir dennoch vorab die App EskomSePush herunter, um die täglichen Abschaltzeiten für deinen Ort zu sehen. Führe immer eine Powerbank und eine kleine Taschenlampe im Reisegepäck mit.

 
🗺️ Der perfekte 10-Tages-Roadtrip: Die Garden Route & Kapstadt
 
Diese optimierte Route führt dich entlang der weltberühmten Garden Route und der Kap-Halbinsel – die perfekte Kombination aus atemberaubender Küstenlandschaft, kulinarischen Highlights und unvergesslichen Tierbeobachtungen.
  • Gesamtstrecke: ca. 510 km
  • Start: Gqeberha (ehemals Port Elizabeth)
  • Ziel: Kapstadt (Cape Town)

Tag 1 & 2: Safari-Auftakt & die Elefanten (Addo Elephant Park)
  • Das erlebst du: Starte deinen Roadtrip am Flughafen von Gqeberha und fahre direkt in den nahegelegenen Addo Elephant National Park. Unternimm eine erste Selbstfahrer-Safari – der Park ist berühmt für seine riesigen, tiefenentspannten Elefantenherden, beheimatet aber auch Löwen, Büffel und Nashörner.
  • Kulinarischer Tipp: Genieße abends ein traditionelles südafrikanisches Barbecue (Braai) am offenen Lagerfeuer deiner Lodge.
Tag 3 & 4: Urwälder & Bungee-Adrenalin (Tsitsikamma & Knysna)
  • Route: Addo ➔ Tsitsikamma-Nationalpark ➔ Knysna (ca. 290 km / 3,5 Std.)
  • Das erlebst du:
    • Wandere im Tsitsikamma-Nationalpark über die spektakuläre Hängebrücke an der Mündung des Storms River, wo der Urwald direkt auf den tosenden Atlantik trifft. Mutige stoppen unterwegs an der Bloukrans Bridge für den höchsten Brücken-Bungee-Sprung der Welt (216 Meter).
    • Erkunde an Tag 4 die malerische Lagunenstadt Knysna und genieße den Ausblick von den monumentalen Felsklippen Knysna Heads.
Tag 5 & 6: Die Wale & das Kap der Guten Hoffnung (Hermanus & Simon’s Town)
  • Route: Knysna ➔ Hermanus ➔ Simon’s Town (ca. 420 km / 4,5 Std. – längere Etappe, landschaftlich reizvoll)
  • Das erlebst du:
    • Stoppe in Hermanus, dem weltbesten Ort für Walbeobachtungen vom Land aus (Hauptsaison für Buckelwale und Südkaper ist von Juni bis November).
    • Fahre am sechsten Tag über den atemberaubenden Küstenpass Clarence Drive nach Simon’s Town auf der Kap-Halbinsel und besuche die berühmte Pinguinkolonie am Boulders Beach.
Tag 7, 8, 9 & 10: Die schönste Stadt der Welt (Kapstadt & Weinland)
  • Route: Simon’s Town ➔ Kap-Halbinsel ➔ Kapstadt (ca. 50 km)
  • Das erlebst du:
    • Fahre über den legendären Chapman’s Peak Drive – eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt – nach Kapstadt.
    • Tag 8 & 9: Fahre mit der Seilbahn auf den Tafelberg, besuche das historische Viertel Bo-Kaap mit seinen knallbunten Häusern und schlendere entlang der belebten V&A Waterfront.
    • Tag 10: Mach einen Tagesausflug in das weltberühmte Weinland nach Stellenbosch oder Franschhoek. Genieße eine Weinverkostung inmitten kapholländischer Weingüter, bevor du die Heimreise antrittst.

 
💶 Geld, Restaurant-Etikette & Trinkgeld-Tipps
  1. Zahlungsmittel & Sicherheit: Die südafrikanische Währung ist der Rand (ZAR). Südafrika ist extrem bargeldlos: Selbst kleinste Beträge an Marktständen oder Parkgebühren werden per Kreditkarte oder Smartphone (Apple Pay / Samsung Pay) kontaktlos bezahlt. Trage aus Sicherheitsgründen niemals große Mengen Bargeld mit dir herum.
  2. Die Trinkgeld-Kultur (Tips): In südafrikanischen Restaurants ist das Servicepersonal auf Trinkgelder angewiesen, da der Grundlohn sehr niedrig ist. Ein Trinkgeld von 10 % bis 15 % auf den Rechnungsbetrag ist der absolute Standard für guten Service. Bei Gruppen ab sechs Personen wird die Service Charge oft direkt automatisch auf die Rechnung aufgeschlagen.
  3. Trinkgeld per Karte: Wenn du mit Karte bezahlst, bringt der Kellner das mobile Terminal an den Tisch. Du wirst vor dem Einstecken der Karte fast immer gefragt: „Would you like to add a tip?“ Du nennst dem Kellner dann entweder den neuen Gesamtbetrag oder tippst den gewünschten Trinkgeldbetrag selbst in das Gerät ein.

 
📋 Übersicht: Die südafrikanische Speisekarte (The Menu)
 
Die südafrikanische Küche (oft als „Regenbogen-Küche“ bezeichnet) ist ein faszinierender Mix aus afrikanischen Traditionen, holländischen Einflüssen und malaiischen Gewürzen. Südafrika ist zudem ein Paradies für Fleischliebhaber.
Englisch / AfrikaansAusspracheDeutsch / Erklärung
StartersStartersVorspeisen
Mains / GrillsMäns / GrillsHauptgerichte (meist vom Grill)
BraaiBreiDas traditionelle südafrikanische Barbecue über echtem Holzfeuer. Es ist ein tief verwurzeltes soziales Kulturevent.
BiltongBiltongLuftgetrocknetes, würziges Trockenfleisch (vom Rind, Kudu oder Springbock). Der unbestrittene Lieblingssnack der Südafrikaner.
BobotieBobotiEin süß-säuerlich gewürzter Hackfleischauflauf mit einer Schicht aus Ei und Milch, verfeinert mit Rosinen und Curry (ein Klassiker der Kap-Malaien-Küche).
BoereworsBuraworsEine herzhafte, spiralförmig aufgerollte Rindfleisch-Bratwurst mit Koriander und Muskatnuss, die auf keinem Braai fehlen darf.
Game MeatGäjm MietWildfleisch (auf den Speisekarten finden sich standardmäßig Steaks vom Kudu, Springbock, Strauß oder Impala – extrem mager und zart).
The bill, please.Dö bill, plißDie Rechnung, bitte.
 
🗣️ Die wichtigsten Sprachbegriffe & Höflichkeitsfloskeln
 
Südafrika hat 11 offizielle Amtssprachen, doch Englisch ist die universelle Sprache in Politik, Wirtschaft und Tourismus. Die zweitwichtigste Sprache im Alltag von Rundreisenden ist oft Afrikaans (das historische Kap-Holländisch).
Südafrikanisches EnglischAusspracheDeutsch / Erklärung
Howzit?Chau-sitHallo! / Wie geht’s? (Die universelle, super-entspannte südafrikanische Begrüßung für jeden Tag).
Lekker!LekkerGroßartig! / Toll! / Lecker! (Aus dem Afrikaans entlehnt. Das wohl wichtigste Modewort: Ein gutes Essen, tolles Wetter oder ein schönes Auto – alles ist lekker).
Sharp Sharp!Scharp ScharpAlles klar! / Passt so! / Auf Wiedersehen! (Ein sehr herzlicher, rhythmischer Ausdruck aus den Townships, der überall genutzt wird).
Now-now / Just nowNau-nau / Dschast nauDie größte südafrikanische Zeit-Falle:
Now-now bedeutet: Gleich / In ein paar Minuten.
Just now bedeutet: Irgendwann später / Vielleicht heute noch.
Please / Thank youPliß / Sänk juBitte / Danke. (Sehr wichtig im täglichen, überaus höflichen Umgang).
Is it?Is itEcht? / Tatsächlich? (Wird als Standard-Reaktion in Gesprächen genutzt, um Interesse zu bekunden).


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern, der Sicherheitslage und wirtschaftlichen Kennzahlen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes..

Südafrika

Südafrika – Leoparden

von Joe OnTour 11. August 2019
Allgemeine LänderinfosSüdafrika

Südafrika – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – People

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Impressionen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Unterkünfte

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Sun City Casino

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Sun City – Lost City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – Lost City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Sun City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Nashörner

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Ngala Lodge Giraffen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Ngala Lodge

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Mala Mala Lodge

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Pretoria Blue Train

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Drakensberge

von Joe OnTour 2. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika – George

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Plettenberg Bay

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika – Cape of Good Hope

von Joe OnTour 2. Juli 2017
Südafrika

Südafrika Gardenroute

von Joe OnTour 2. Juli 2017
SüdafrikaStädtereisen

Südafrika Kapstadt

von Joe OnTour 14. April 2017

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3. Juli 2017 0 comments
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OnTourWorld Südafrika People
Südafrika

Südafrika – People

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – People

Nachstehend haben wir einige Szenen des „Südafrikanischen Alltagslebens“ mit der Kamera eingefangen.

Bilder Südafrika – People

OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Sun City
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People
OnTourWorld Südafrika People

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3. Juli 2017 0 comments
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OnTourWorld Südafrika Impressionen
Südafrika

Südafrika – Impressionen

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Impressionen

Unserer Anreise zur Ngala-Lodge führte uns direkt und viele Kilometer durch den unwegsamen Busch.

Einige tiefe Schlag- und Sandlöcher haben uns fast die Achse weggeschlagen. Eigentlich war dies ein idealer Weg für einen Landrover………

………..leider war der von uns gebuchte Landy nicht mehr verfügbar und der Vermieter glaubte, uns mit einem Daimler einen Gefallen zu tun. Wir haben ausdrücklich auf unsere Route in den Busch und das damit schwierige Gelände hingewiesen.

Er gab uns einen Freibrief. Gott sei Dank, denn auf dem Rückweg wurde das Gelände durch ein Unwetter mit metertiefen Wasserfurten und Schlammlöchern fast unpassierbar.

Die einzige Chance, aus dem Gebiet wieder herauszukommen, war die, das Gaspedal ganz unten zu lassen……………..eine derart schwierige Offroad-Tour war auch für einen Daimler zu viel.

Immer wieder begegnen uns auf unserer Reise Slums und Elendsviertel, die zur Realität des Landes gehören. Besonders drastisch waren die Slums in den Vororten von Johannesburg. Es empfiehlt sich, nicht an den Straßen anzuhalten, auch nicht, wenn vermeintlich liegengebliebene Fahrzeuge mit Einheimischen (was uns mehrfach passiert ist) um Hilfe bitten. Die Straßenräuberei ist in den Slums ein großes Problem.

Manche Hinweis-Schilder sind unmissverständlich……………..und enden oft auf einem Acker oder mitten im unwegsamen Busch. Da ist dann guter Rat teuer, am Besten man fährt zurück zum Ausgangsort, wenn man ihn noch findet….Den richtigen Weg ohne Navigationssystem im Busch zu finden ist nicht ganz so einfach.

Da werden schon einmal Straßen einfach umgelegt oder sie führen in eine Sackgasse………..und wenn man sich dann hoffnungslos verfahren hat, nutzt das Mobiltelefon eh nichts, da es im Busch keine Sendestationen gibt……

…………………………………..da hilft dann allenfalls…………….trommeln!!!!!

Bilder Südafrika – Impressionen

OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Kapstadt
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
Suedafrika Cape of Good Hope 017
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodge Giraffen
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodg
OnTourWorld Südafrika Ngala Lodg
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen
OnTourWorld Südafrika Impressionen

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Südafrika - Unterkünfte
Südafrika

Südafrika – Unterkünfte

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Unterkünfte

In Südafrika findet der Reisende alle gängigen Formen von Unterkünften. Von Luxushotels über Standard-Hotels, Gästehäusern, Pensionen, Camp in den Wildparks, Backpacker-Hostels, Bed & Breakfast-Möglichkeiten bis hin zu Campingsplätzen ist hier alles zu haben. Die Hotels der mittleren Preisklasse sind in der Regel erstaunlich gut ausgerüstet und für Europäer durch den Wechselkurs relativ günstig. Gästehäuser gibt es in allen Qualitätsstufen von einfach bis zum 5*-Luxus. Die Preise sind fast überall saisonabhängig. Farmaufenthalte gibt es schon für 130 Rand p. P. incl. Frühstück. Die Preise in den Luxus-Game-Lodges liegen pro Person bei 400,– bis 500,–US $. Game Lodges liegen in privaten riesigengrossen Wildreservaten. In der Regel bekommt man hier sogar die Big Five vorgeführt.

Oftmals gibt es Rabatte, wenn man länger als zwei Nächte bleibt. Man sollte sich außerdem immer erkundigen, ob der Preis pro Person oder pro Zimmer ist und ob das Frühstück inclusive ist. Auf jeden Fall sollte man seine Unterkunft in der Hochsaison (Oktober bis Februar und über Ostern) vorbestellen. Wer sich nicht festlegen möchte, sollte ein bis zwei Tage vorher anrufen und bestellen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Verlässliche Hotelketten sind Sun International, Southern Sun, Protea Hotels, Holiday Inn und City Lodge. Die Camps in den staatseigenen Wildparks sind komfortabel und preisgünstig. Die Hotels sind in der Regel teuer und oft unpersönlicher als Gästefarmen, Retreats und Bed & Breakfasts als Unterkünfte. Hier wohnt man individueller und man kommt mit den Einheimischen in Kontakt und erhält oft viele Tipps, die man in keinem Reiseführer findet. Häufig kommt man auch mit anderen Gästen ins Gespräch, tauscht Erfahrungen aus und geht evtl. gemeinsam zum Abendessen. Der Standard ist insbesondere in der oberen Preiskategorie relativ hoch. Diese Unterkünfte sind ab 300 Rand pro Person und Nacht zu buchen. Oft sind diese Unterkünfte in historischen Gebäuden oder in privaten Villen und zumal in sehr guten Lagen vorzufinden. Jedoch auch die einfacheren Unterkünfte bieten ihren eigenen Charme. Es muss nicht immer das obere Preissegment sein.

Grundsätzlich sind bei der Vielzahl der Übernachtungsmöglichkeiten Reservierungen nicht unbedingt erforderlich. Wenn die Route aber bereits vorher feststeht, sind sie sehr praktisch, da die Sucherei vor Ort dann entfällt. So hat man die Gewissheit, wirklich die Unterkunft zu bekommt, die man haben möchte. In touristisch stark frequentierten Gegenden und für die Nationalparks sollte man auch ausserhalb der Hauptsaison unbedingt vorreservieren.

Bilder Südafrika – Unterkünfte

OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Gardenroute
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
OnTourWorld Südafrika Pretoria Blue Train
Suedafrika Mala Mala Lodge 021
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Krüger Nationalpark Mala Mala Lodge
OnTourWorld Südafrika Sun City
OnTourWorld Südafrika Sun City
OnTourWorld Südafrika Lost City
OnTourWorld Südafrika Lost City
OnTourWorld Südafrika Lost City
Südafrika - Unterkünfte
Südafrika - Unterkünfte
Südafrika - Unterkünfte
Südafrika - Sun City
Südafrika - George

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Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika

Südafrika Sun City Casino

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Sun City – Casino

Sun City ist die zweitwichtigste Einnahmequelle der Nordwest-Provinz, denn sie ist eine fast perfekte Mischung aus Natur, Sporterlebnis und Casinowelt und zieht jährlich zigtausende Touristen und vor allem Spieler an.

Durch das Glücksspielverbots in Südafrika und der Nähe zum dicht besiedelten Gauteng ist der Besucherandrang sehr groß. Die Leute kommen aus allen Landesteilen hierher, um ihr Geld loszuwerden. Die Glücksspielindustrie wird mit diversen Revuen, bei denen natürlich auch leichtbekleidete Damen auftreten, angereichert.

Darüber hinaus gibt es Kinos, um zwischen den Spielen etwas Abwechslung zu haben. Dies alles gab es bis zur Gründung von Sun City nirgend wo sonst im übrigen Südafrika!

Bilder Südafrika – Sun City – Casino

Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika - Sun City - Casino
Südafrika - Sun City - Casino

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OnTourWorld Südafrika Lost City
Südafrika

Südafrika Sun City – Lost City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika Sun City – The Palace of Lost City

Das Palace Hotel ist das Herzstück von Lost City, das als „versunkene Stadt“ an vergangene afrikanische Kulturen erinnern soll. Es wurde vom Multimillionär Sol Kerzner erbaut.

Rund 700 Angestellte des Palace Hotels lesen dem Gast (fast) jeden Wunsch von den Augen ab. Überall ist das Palace Hotel von Wasserbecken und Kaskaden umgeben.

Das Innere des Hotels ist mit vielen (echten?) Antiquitäten ausgestattet. Die Deckenhöhen erinnern an die einer Kathedrale. Bereits der Empfang könnte ein Seitenschiff des Kölner Doms sein.

Riesige Fester sorgen für den richtigen Durchblick. Den braucht man auch, um den Überblick nicht zu verlieren. Man kann sich im wahrsten Sinne des Wortes hier verlaufen. Vorsichtshalber erhält man beim Einchecken auch einen umfangreichen Wegeplan.

Herr Kerzner hat bei der Erstellung des Komplexes nicht gekleckert sondern man spricht von 400.000.000,– Dollar, die allein für das Hotel verbaut worden sind.

Alles Geld von Anlegern, die auf eine Rendite hoffen….. Die Zimmer sind wahrlich fürstlich ausgestattet. Das kleinste Doppelzimmer hat eine Größe von 60 qm. Wir sind nur wenige Tage hier. Brigitte prüft rein vorsorglich noch einmal den Kontostand……

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Südafrika – Lost City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Sun City – Lost City

Sun City, das Flagschiff der renommierten Sun-International-Tourismusgruppe, ist das größte Vergnügungszentrum der südlichen Hemisphere und die südafrikanische Antwort auf Las Vegas. Die Stadt aus Kunststoff, Glas und Marmor liegt 200 km nordwestlich von Johannesburg in einem Tal am südlichen Rand des Pilanesberg Game Reserve.

Aus dem Boden gestampft wurde sie zur Zeit der Apartheid im damaligen Homeland Bophutatswana von Sol Kerzner, einem millionenschweren Hotelmagnaten aus Johannesburg. Zu dieser Zeit waren im calvinistischen Südafrika Glücksspiele und Nacktrevuen verboten, daher bot sich diese „Alternative“ an. Seit dieser Zeit wird Sun City im Volksmund auch „Sin City“ (=Sündenstadt) genannt.

Heute ist Sun City die zweitwichtigste Einnahmequelle der Nordwest-Provinz, denn sie ist eine Mischung aus Natur, Sporterlebnis und Casinowelt und zieht alljährlich zigtausende Touristen und Spieler an. Sun City bietet auch Sport- und Freizeitmöglichkeiten aller Art. Golfer haben die Wahl zwischen zwei der besten Golfplätze Südafrikas, dem Gary Player Country Club und dem Lost City Golf Course. Im ersteren findet jedes Jahr das berühmte Million-Dollar-Turnier statt. Sun City hat vier Hotels, das relativ preiswerte Cabanas, sowie die 5-Sterne Hotels Main Hotel, The Cascades und The Palace of Lost City. Eine Suite im Palace kostet ca. 3000 DM pro Nacht.

Dafür bekommt man aber auch eine aufregende Mischung aus purem Luxus und afrikanischer Phantasie mit Zinnen, Türmen, einem 65m langem Pool, einer 25m hohen Eingangshalle und Mosaikböden. 700 Angestellte lesen dem Gast jeden Wunsch von den Augen ab. Das Palace Hotel ist das Herzstück von Lost City, das als „versunkene Stadt“ an versunkene afrikanische Kulturen erinnern soll. Natürlich finden sich auch mehrere elegante Restaurants in Spitzenqualität auf dem Gelände, z.B. das Peninsula im Cascades-Hotel oder das Villa de Palazzo im Palace-Hotel.<

Wegen des Glücksspielverbots in Südafrika und der Nähe zum dicht besiedelten Gauteng war der Besucherandrang von Anfang an sehr groß und so baute man zu Beginn der 80’er Jahre zwei weitere Luxushotels. Besonders begehrt waren am Anfang natürlich die Glücksspiele, die Revuen mit leichtbekleideten Damen und die Kinos mit Ihren Softpornos.

Dies alles gab es bis dahin nirgends im übrigen Südafrika! Das riesige Wellenbad mit Sandstrand, Valley of Waves, kann künstliche Wellen erzeugen, die groß genug für Surfwettbewerbe sind. Außerdem gibt es hier Reitställe, Bowlingbahnen, Tennis- und Squashplätze, Rundflüsse, künstlichen Regenwald mit Seilbrücken, Teichen und Wehren. Theater und Konzerthallen, Bars und Geschäfte runden das beeindruckende Bild von Sun City ab. Überall sind riesige Kaskaden zu finden.

Bilder Südafrika – Sun City – Lost City

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Südafrika – Sun City

von Joe OnTour 3. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Südafrika – Sun City

Sun City ist der wohl bekannteste Ort dieser Provinz – Spielermekka und Austragungsort von Golfturnieren und Konzerten mit Starbesetzung. Nicht weit davon entfernt ist das Pilansberg Game Reserve, das älteste Schutzgebiet dieser Provinz. Etwas weiter südlich liegen Rustenberg und das Rustenberg Nature Reserve am Magaliesberg, das Habitat für Antilopen und andere Wildtiere sowie für seltene Raubvögel (Schwarzer Adler) ist. Weitere sehenswerte Orte sind Klerksdorp und die alte Universitätsstadt Potchefstroom.

Wem die Städte Südafrikas zu hektisch sind und die Naturreservate zu still, den erwartet in Sun City ein Erlebnis ganz anderer Art. Hier inmitten einer ausgedehnten Savannenlandschaft liegt das Las Vegas des südlichen Afrikas. Der weiträumige Vergnügungskomplex war einstmals Teil des inzwischen aufgelösten Homelands Bophuthatswana.

Die Unabhängigkeit des Homelands ermöglichte hier in räumlicher Nähe zu den Ballungszentren von Johannesburg und Pretoria ein umfangreiches Angebot an Glücksspielen und Nacktshows, alles Aktivitäten, die im calvinistischen Südafrika damals verboten waren. Doch den Ruch des Verbotenen hat Sun City längst verloren. Heute steht der Name für luxuriöse Hotelanlagen, herrlich angelegte Wassergärten, hervorragende Golfplätze, phantasievolle Glücksspielhallen, exklusive Casinos und erstklassige Unterhaltungsshows. Jüngstes Juwel in der Reihe der verschiedenen Casinokomplexe ist Lost City.

Die Anlage im Stil einer versunkenen, legendären afrikanischen Stadt ist traumhaft gelegen und ausgesprochen phantasievoll gestaltet. Kein Wunder also, dass Sun City jeden Tag mehr als 25.000 Besucher anzieht. Als der Multimillionär Sol Kerzner mit dem Bau des Sun City Komplex begann, war in Südafrika noch jegliches Glücksspiel verboten. Im teilautonomen Homeland Bophuthatswana erkannte man aber die lukrative Einnahmequelle und erlaubte den Bau. Nur knappe 180 Kilometer nördlich von Johannesburg entstand in mehreren Etappen, in einer trostlosen Landschaft südlich des Pilanesberg, ein weitläufiger Vergnügungspark, mit einer künstlichen Oase.

Alles begann mit einem Luxushotel mit Kasino, einem künstlichen See in der Wüste und einem ausgezeichneten Golfplatz von Gary Player. Am besten, man setzt sich nach dem Einchecken erst einmal gemütlich auf den Balkon seines Hotelzimmers, nimmt sich etwas Kühles zum trinken (Sun City macht dem Namen alle Ehre, es ist warm bis heiss und stets sonnig) und studiert den Lageplan, der in den Zimmern aufliegt, und den man dringend benötigt, um sich hier mental einzuleben. Gut erholt und mit dem Lageplan als Wegbegleiter sollte man schlicht und ergreifend einfach einmal die Anlage durchwandern, einen Spaziergang unternehmen und sich das Angebot an Freizeitaktivitäten in Augenschein nehmen. Im Inneren befindet sich das wohl luxuriöseste Hotel Afrikas, welches nur für Menschen mit dickem Geldbeutel zugänglich ist.

Im King Tower, dem höchsten Turm, befindet sich die Kings Suite, für die man etwa 3.200 Euro/Nacht berappen muss. Die Suite ist mit Ahorn ausgetäfelt, bietet neben Bar, Bibliothek, Speisezimmer, mehreren Schlafzimmern und einen wunderbaren Panoramablick eigentlich alles was man so braucht. Ein wirklich krasser Gegensatz zu der draußen tobenden Armut. Von Johannesburg sind es etwa 1700 Kilometer bis Sun City. Vom Johannesburg Airport verkehren täglich Flugzeuge und von der Innenstadt Johannesburg täglich mehrere Busse in das Vergnügungsparadies. An den Wochenenden pendeln auch zwischen Pretoria und Sun City einige Busse.

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