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Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
Kalifornien

Kalifornien – Impressionen

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Kalifornien – Impressionen

Wir haben auf dieser Seite einige Impressionen zusammengestellt, die charakteristisch für Kalifornien sind, wie wir meinen…….

Allgemeine LänderinfosKalifornien

Kalifornien – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 23. August 2017
Kalifornien

Kalifornien – Impressionen

von Joe OnTour 23. August 2017
Kalifornien

Kalifornien – Palm Springs

von Joe OnTour 23. August 2017
Kalifornien

Kalifornien – Sehenswürdigkeiten

von Joe OnTour 23. August 2017
KalifornienStädtereisen

Kalifornien – Los Angeles

von Joe OnTour 23. August 2017

Bilder Kalifornien – Impressionen

Kalifornien - Impressionen
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Kalifornien - Impressionen
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Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
Kalifornien

Kalifornien – Palm Springs

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Kalifornien – Palm Springs

Die Stadt Palm Springs, in einem Wüstental 100 Meilen östlich von Los Angeles, ist seit langem das Winterversteck der Filmstars und der reichen Kalifornier, die die Wärme und der ganzjährigen Sonnenschein hier her zieht. Zahlreiche Golfplätze, exklusive Geschäfte und hervorragende Restaurants sind genau das Richtige für das verwöhnte Publikum.

Palm Springs und seine Nachbargemeinden liegen alle an der Autobahn Route 10 und der parallelen Durchfahrtsstrasse, die man als Highway 111 kennt. Sie ist auch als Palm Canyon Drive bekannt.

Vor Jahren war Palm Springs der Wochenend-Urlaubsort für viele berühmte Hollywood Film Stars und Filmgrössen. Bereits zur Zeit der Stummfilme war dies der Ort, wo die Reichen und Berühmten der schmutzigen Luft und dem Stadtgewimmel in Los Angeles entfliehen wollten. Viele Hollywood-Persönlichkeiten bauten hier elegante pompöse Villen in der Wüste von Palm Springs. Einige dieser fantastischen Villlen sind noch da und erinnern an die grossartige Zeit Hollywoods. Viele Strassen, Boulevarde und Stadtgebäude tragen noch die Namen von berühmten Einwohnern wie Frank Sinatra Weg, Dinah Shore Weg, Gene Autry Pfad und das Bob Hope Kulturzentrum.

Palm Springs ist aus einem kleinen Wüstenbad entstanden. Rundherum gibt es hinzugewachsene Orte wie Palm Springs, Desert Hot Springs, Cathedral City, Rancho Mirage, Palm Desert, Indian Wells und Indio. Der Weg an der Route 111 ist gespickt mit vielen eleganten grossen Häusern, üppigen grünen Golfplätzen und eleganten Einkaufszentren mit feinen Designer-Läden sowie teuren Restaurants. Palm Springs ist als der Urlaubsort für reiche Senioren bekannt.

Es gibt eine sehr grosse Auswahl an Unterkünften in Palm Springs. Man kann elegante Urlaubshotel finden, die grosse Zimmer mit allen Komfort anbieten. Aber es gibt auch genug günstige Hotels. Man findet sogar eine Reihe von sehr preiswerten Motels. Die Hauptattraktionen in Palm Springs sind das Wetter, die Golfplätze und die eleganten Urlaubshotels. Die Temperaturen können im Sommer recht heiss und im Winter kühl sein, aber im Grossen und Ganzen ist es das ganze Jahr über sehr angenehm. Regen gibt es selten und die Sonne scheint das ganze Jahr von einem wolkenlosen blauen Himmel. Januar bis Mai sind gewöhnlich sehr angenehme Monate mit weniger Touristenströmen.

Golf wird das ganze Jahr über gespielt und es gibt mehr als hundert Plätze in der Gegend. Zur Bewässerung der Golpplätze werden mehr als 4 Millionen Liter Wasser jeden Tag verbraucht. Schwimmbäder und Tennisplätze sind so zahlreich wie die Palmen in dieser Gegend.

Bilder Kalifornien – Palm Springs

Kalifornien - Los Angeles
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Kalifornien - Los Angeles
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Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
Kalifornien

Kalifornien – Sehenswürdigkeiten

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Kalifornien – Sehenswürdigkeiten

Big Sur
Der Küstenstreifen etwa 100 Meilen südlich von Monterrey ist bekannt unter dem Namen Big Sur. Hier fällt das Küstengebirge direkt in den Pacific. Eine atemberaubende Landschaft aus Felsen und winzigen Stränden, versteckt in kleinen Buchten. Der Highway 1, der sich um die Hänge der Berge schlängelt, überrascht mit neuen Schönheiten hinter jeder Biegung.

Yosemite National Park
Das herrliche Gebirgstal Yosemite Valley, liegt etwa 150 Meilen östlich von San Francisco im Sierra Nevada Gebirge. Dieses faszinierende Tal ist nur 12 Meilen lang und nur etwa 1 Meile breit, hat aber mehr als 2000 feet-hohe Granitwände über die 9 Wasserfälle stürzen, einschliesslich des 2400 feet hohen Yosemite Falls. Ein ausserordentlich beliebter Treffpunkt für Touristen, Wanderer und Bergsteiger.

Sequoia National Park
Diese beiden Naturparks liegen in dem Sierra Nevada Gebirge, zwischen Los Angeles und San Francisco. Weniger bekannt als der Yosemite und nicht so übervölkert, sind sie ideal zum Wandern und der Besichtigung der kalifornischen Natur.
Lake Tahoe
Der von dichten Wäldern, schneebedeckten Hängen und Berggipfeln umgebene Gebirgssee Lake Tahoe (1900 Meter über dem Meer) ist eine der beliebtesten Ferienregionen Kaliforniens. Im Sommer kann man Motorboot oder Jet Ski fahren, Sonnenbaden, Segeln, Wandern, Angeln und im Winter kann hervorragend Ski gefahren werden. Das unglaubliche blaue Wasser des Sees erstreckt sich über die Landesgrenze von Kalifornien und Nevada. Die beste Zeit dem Lake Tahoe einen Besuch abzustatten ist von Juni bis September, da die durchschnittliche Tagestemperatur zu dieser Zeit bei 26° C liegt und es 27 wolkenlose Tage im Schnitt gibt. Auch der Mai und Oktober sind noch Monate die angenehme Temperaturen vorweisen können (19° C).

Death Valley
Etwa 150 Meilen östlich von Los Angeles, in der Nähe der Grenze zu Nevada, bietet Death Valley einige der verlassensten Landschaftsbilder der USA. In diesem schmalen und flachen Becken inmitten kahler Berge klettern die Tagestemperaturen auf mehr als 140° F. Das Valley ist fast ohne jegliches Leben. Und dennoch, die schroffen, farbenprächtigen Felsformationen und die leuchtend weissen Salzseen geben der Landschaft einen faszinierenden Zauber.

Joshua Tree National Park
Oestlich von Palm Springs, findet man in diesem Park die ungewöhnliche Flora und Fauna der Mojave Wüste einschliesslich tausender ungewöhnlich aussehender Joshua Bäume. Dieser Park ist nicht sehr bekannt und wenig besucht, ausser von ernsthaften Bergsteigern und Campern.

San Diego
An der Südgrenze Kaliforniens, nahe der mexikanischen Grenze, liegt San Diego. Bekannt für sein ausserordentlich angenehmes Klima und die warmen, tropischen Strände. Mit bedeutend weniger Verkehr als sein riesiger Nachbar Los Angeles, bietet diese Stadt eine ruhigere Atmosphäre. San Diego hat einen der besten zoologischen Gärten der Welt. Die Entfernung zur mexikanischen Grenzstadt Tijuana ist gering.

California Wine Country – Das Weinland
Als grösster Weinproduzent in den USA hat Kalifornien den Ruf für ausserordentlich gute Weine. Das Napa Valley und Sonoma Valley, etwa 50 Meilen nördlich von San Francisco, sind die bekanntesten Anbaugebiete. Die Zentalküste zwischen Monterrey und Santa Barbara ist fast ebenso bekannt. Daneben gibt es über den ganzen Staat verstreut noch eine Reihe kleinerer und unbekannterer Anbaugebiete. Viele Winzereien kann man kostenlos besichtigen und an Weinproben teilnehmen.

Bilder Kalifornien – Sehenswürdigkeiten

Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
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Kalifornien - Los Angeles
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Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
KalifornienStädtereisen

Kalifornien – Los Angeles

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Kalifornien – Los Angeles

Los Angeles liegt am Pazifischen Ozean und dem Fluss Los Angeles und befindet sich im Bundesstaat Kalifornien. Mit vollem Namen heißt die Stadt eigentlich: El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula. Umgangssprachlich verwendet man allgemeinhin die Abkürzung „L.A.“. Los Angeles ist Hauptstadt des Los Angeles County und mit 3,9 Mio. Einwohnern in der eigentlichen Stadt nach New York die zweitgrößte Stadt der USA. Mit einer Einwohnerzahl von 17,5 Mio. im Einzugsgebiet gehört die Stadt zu den größten Metropolregionen der Welt.

Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion durchschnittlich 32 Meter über dem Meeresspiegel. Downtown Los Angeles, ist wie für amerikanisch Großstädte üblich, ein Geschäftszentrum mit einer Skyline aus Glas und Beton. Im Westen und Süden grenzt die Stadt an den Pazifischen Ozean. Im Osten und Norden ist sie von Gebirgsketten umgeben. Im Norden der Stadt liegt das San Fernando Valley, in dem etwa ein Drittel der Bewohner überwiegend in Einfamilienhäusern lebt.

Das Tal ist durch den Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood und der Innenstadt abgeschnitten. Los Angeles ist die Autofahrer-Stadt schlechthin. Und obwohl sich die Autobahnen zehn – bis zwölfspurig, über häufig vierstöckige Kreuzungen durch die Stadt ziehen, sind diese zur Rush Hour meist hoffnungslos verstopft. Platz für einen weiteren Ausbau des Straßennetztes ist nicht mehr vorhanden.

Die Smog- und Feinstaubbelastung durch Auto- und Industrieabgase sind zu einem akuten Umweltproblem geworden. Die Stadt ist sehr weitläufig, man nennt sie deshalb auch horizontal city. Zum Sightseeing bieten sich deshalb vorzugsweise Samstage und Sonn – und Feiertage an. Ein Ausweichen auf andere Straßen abseits der Freeways ist bei größeren Distanzen selbst auf den breit ausgebauten und selten verstopften Hauptverkehrsboulevards wegen unzähliger Ampeln sehr zeitraubend.

Die bekanntesten Stadtteile sind Hollywood, die Heimat der Filmstudios, und Beverly Hills, das Wohngebiet in dem die Stars leben. Hollywood ist nicht nur ein Vorort von Los Angeles, sondern ein Denkmal für die amerikanische Filmindustrie. 1911 wurde hier das erste Filmstudio eröffnete. Es ist heute ein Museum und beherbergt eine Sammlung interessanter Erinnerungsstücke aus der Stummfilmzeit. Die südlichen Stadtteile, bekannt als die California Surfing Orte, sind Santa Monica Beach, Venice Beach und Redondo Beach am Westrand der Stadt und das original Disney Land findet man in der Gemeinde Anaheim.

Am Ostrand der Metropolregion verläuft die San-Andreas-Verwerfung. Seit 1800 wurde Los Angeles von neun großen Erdbeben mit einer Intensität von sechs und höher auf der Richterskala und Tausenden von kleineren Beben erschüttert. Das Klima in LA ist wechselhaft. Die Tagestemperaturen im Sommer liegen im Bereich zwischen 23° C und 28°C. Vorausgesetzt weder Smog, Bewölkung oder Seenebel liegen über der Stadt. Klares Wetter herscht vor allem zwischen August und November, Regen ist überwiegend den Wintermonaten vorbehalten.

Ausserhalb der Stadt liegt das Hollywood Bowl, ein natürliches Amphitheater. Das Philharmonische Orchester von Los Angeles und das Hollywood Bowl Orchestra haben hier ihren Sitz. Hier sind so berühmte Künstler wie die Beatles, Frank Sinatra aufgetreten. Noch heute finden hier diverse Konzerte in den Sommermonaten statt – Zutritt kostenlos.

Es gibt zahlreiche Museen in der Stadt, unter anderem das History Center of the California Historical Society, das Armand Hammer Museum of Art and Cultural Center und das Southwest Museum mit einer bedeutenden Sammlung indianischer Ausstellungsstücke. Darüber hinaus ist auch ein Besuch des in Santa Monica gelegenen „Santa Monica Museum of Art“ in der Michigan Ave. (zeitgenössische Kunst) zu empfehlen. Nicht vergessen sollte man das Getty Center in Brentwood in den Santa Monica Mountains.

Filminteressierten ist ein Besuch der Universal Studios in Universal City, die Warner Bros. Studios in Burbank und CBS Television City in Hollywood zu empfehlen. Das Hollywoodschild liegt im Norden der Stadt und ist vom Griffith Observatorium schön zu sehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das berühmte Westin Bonaventure Hotel und der Library Tower mit 310 Metern Höhe das höchste Gebäude der USA westlich des Mississippis. Wer in Down Town unterwegs ist sollte auch das Staples Center, die City Hall und die Watts Towers besuchen. Das Capitol Records Building und das Grauman’s Chinese Theater liegen beide in Hollywood.

Einige der bekanntesten Hotels in Los Angeles sind das „Beverly Willshire Hotel“, „The Beverly Hilton“, das „Chateau Marmont“ und das „Mondrian“. Ebenfalls direkt im Zentrum von Los Angeles liegt der Echo Park, der als Kulisse im erfolgreichen Film Chinatown diente. In den Parks von Los Angeles findet man zahlreiche Freizeit- und Kultureinrichtungen vor. Im El Pueblo de Los Angeles State Historic Park liegt die 1822 erbaute Plaza Church.

Mit zu den beliebtesten Stränden an der Pazifikküste von Los Angeles ist Venice Beach. Hier liegt auch die breite Promenade mit dem Namen Ocean Front Walk. An den Wochenenden (im Sommer täglich) sind hier zahlreiche Musiker, Maler und Artisten zur Unterhaltung tätig. Venice Beach ist nachts wegen der Straßengangs und zahlreicher Dealer ein gefährlicher Ort. Nach Sonnenuntergang ist der Besuch des Strandes verboten.

Bekannt ist auch die Strandkolonie von Malibu, weil hier viele Prominente wohnen. Palmengesäumte Strände und Hänge über dem Pazifik findet man in Santa Monica, das nördlich von Venice liegt. Santa Monica ist der grösste und bekannteste Badeort der Metropole. Hier leben viele Schriftsteller, Rockstars und bekannte Persönlichkeiten.

Bilder Kalifornien – Los Angeles

Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
Kalifornien - Sehenswürdigkeiten
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Kalifornien - Impressionen
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Kalifornien - Impressionen
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Dominikanische Republik
Dom RepAllgemeine Länderinfos

Dom Rep – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Dominikanische Republik – Allgemeine Informationen

Die Dominikanische Republik (span.: República Dominicana) ist ein Inselstaat und liegt auf der Insel Hispaniola östlich von Haiti, zwischen dem Atlantik und der Karibik.

Amtssprache: Spanisch

Hauptstadt: Santo Domingo

Staatsform: Präsidialrepublik

Fläche: 48.320–48.730 km² (Angaben schwanken geringfügig je nach Quelle)

Einwohnerzahl: rund 11,4 bis 11,6 Millionen (Stand 2026) – deutlich mehr als die früher genannten 9 Millionen.

Bevölkerungsdichte: rund 238–240 Einwohner pro km².

Währung: Dominikanischer Peso (DOP).

Zeitzone: UTC−4 (ganzjährig, ohne Sommerzeitumstellung).

Telefonvorwahl: Die Dominikanische Republik nutzt heute parallel drei Vorwahlen im nordamerikanischen Nummerierungsplan: +1-809 (ursprüngliche, weiterhin gültige Vorwahl), +1-829 sowie +1-849 (beide später eingeführt, da die verfügbaren Rufnummern unter +1-809 knapp wurden) – die frühere alleinige Nennung von +1-809 ist damit unvollständig.

Die größten Städte sind weiterhin die Hauptstadt Santo Domingo (heute rund 1 Million Einwohner im Kernstadtgebiet, rund 3–4 Mio. im Großraum) im Süden sowie Santiago de los Caballeros im Landesinneren (heute rund 700.000–800.000 Einwohner im Großraum). Weitere Städte über 100.000 Einwohner sind La Romana und San Pedro de Macorís im Süden, La Vega im Landesinneren sowie Puerto Plata im Norden.

Sprache: Landessprache ist Spanisch. In der Dominikanischen Republik lebt zudem eine bedeutende Bevölkerungsgruppe haitianischer Abstammung, die haitianisches Kreolisch spricht – ihre genaue Zahl ist politisch und statistisch umstritten und liegt nach verschiedenen Schätzungen deutlich höher als die früher genannten rund 159.000. Im Nordosten des Landes lebt in der Stadt Samaná weiterhin eine kleine englischsprachige Minderheit, Nachfahren ehemaliger US-amerikanischer Sklaven, die sich 1824 dort niederließen.

Religion: Christen, überwiegend Katholiken (heute noch rund 55–60 %, mit spürbar wachsendem Anteil evangelikaler und pfingstkirchlicher Freikirchen sowie einem zunehmenden Anteil Konfessionsloser – der früher genannte Katholikenanteil von 80 % ist damit nicht mehr aktuell).

Politik: Präsidialrepublik. Verfassung von 1966 mit zahlreichen späteren Änderungen (u. a. 2010, 2015). Wahlpflicht ab 18 Jahren. Zweikammerparlament („Congreso Nacional“): Abgeordnetenhaus („Cámara de Diputados“, heute 190 Mitglieder) und Senat („Senado“, 32 Mitglieder). Wahlen alle vier Jahre, Direktwahl des Staatsoberhaupts ebenfalls alle vier Jahre.

Aktueller Präsident: Luis Abinader (Partido Revolucionario Moderno, PRM), im Amt seit August 2020, im Mai 2024 mit klarer Mehrheit für eine zweite und laut geltender Verfassung letzte Amtszeit bis 2028 wiedergewählt.

Die politische Landschaft hat sich seit der Gründungszeit dieses Artikels deutlich verschoben: Die früher dominierende Partido de la Liberación Dominicana (PLD) hat nach einer Parteispaltung 2019/2020 stark an Bedeutung verloren, während die heute regierende PRM (aus der PRD hervorgegangen) sowie die traditionelle Partido Revolucionario Dominicano (PRD) und die konservative Partido Reformista Social Cristiano (PRSC) das Parteiensystem weiterhin mitprägen.

Dominikanische Republik – Einreise und aktuelle Lage

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen visumfrei einreisen; die früher separat zu zahlende Touristenkarte ist heute im Flugticketpreis enthalten bzw. wird über die verpflichtende elektronische Einreiseerklärung (E-Ticket, online vor Abflug auszufüllen) abgewickelt. Erforderlich ist ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass.

Wichtiger aktueller Hinweis zur Grenzregion zu Haiti: Diese Information fehlte im ursprünglichen Artikel komplett, ist aber relevant für die Gesamteinordnung des Landes: Die Nachbarrepublik Haiti auf derselben Insel durchlebt seit Jahren eine schwere politische und sicherheitspolitische Krise mit weitgehendem Staatsversagen und starker Bandenkriminalität in weiten Teilen des Landes. Die Dominikanische Republik hat ihre Landgrenze zu Haiti daher in den letzten Jahren zeitweise vollständig geschlossen bzw. stark reglementiert und den Grenzbereich militärisch verstärkt gesichert. Die touristisch relevanten Regionen der Dominikanischen Republik (u. a. Punta Cana, Puerto Plata, Samaná, Santo Domingo) sind von dieser Grenzproblematik in aller Regel nicht unmittelbar betroffen und gelten weiterhin als grundsätzlich sicher bereisbar; Reisen in unmittelbare Grenznähe zu Haiti sollten aber nur nach vorheriger Prüfung der aktuellen Lage unternommen werden. Vor jeder Reise empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Dominikanische Republik – Klima

Das Klima an der Küste der Dominikanischen Republik ist tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Auch im Winter werden nur selten Temperaturen unter etwa 15 Grad Celsius gemessen. Die Durchschnittstemperatur liegt bei rund 27 °C.

Die Dominikanische Republik liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelstürme (Hurrikans); die Hurrikansaison erstreckt sich klassisch von Juni bis November, mit statistischem Schwerpunkt zwischen August und Oktober – Reisende sollten dies bei der Planung insbesondere für diesen Zeitraum berücksichtigen und aktuelle Wetterwarnungen im Blick behalten.

In den Bergen ist es spürbar kühler. In der Cordillera Central, etwa in der auf rund 1.400 m Höhe gelegenen Stadt Constanza, sind im Winter auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt möglich.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern, der Grenzsituation zu Haiti und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

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Dominikanische Republik - Impressionen
Dom Rep

Dom Rep – Impressionen

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Dominikanische Republik – Impressionen

Die Dominikanische Republik weist eine hohe Armutsrate auf. Auffällig ist jedoch, dass man wenig direktes Elend sieht. Die Arbeitslosigkeit ist mit ca. 30 % sehr hoch und es herrscht eine weit verbreitete Unterbeschäftigung.

Es gibt eine allgemeine Schulpflicht im Land, die jedoch nicht überall gewährleistet ist. Die Analphabetenrate der Bevölkerung liegt bei etwa 17%. Die Einwohner sind zum grossen Teil Christen und überwiegend Katholiken (cirka 80 %).

Das Land ist zum grossen Teil gebirgig. Dabei wird in drei Gebirgsketten unterschieden. Die Cordillera Central befindet sich in der Inselmitte an der haitianischen Grenze. Die Cordillera Septentrional liegt im Norden und die Cordillera Oriental im Osten. Die höchsten Erhebungen des Landes sind der Pico Duarte mit 3.175 m (übrigens der höchste Berg der Karibik) und der Loma La Rucilla mit 3.099 m. Beide Gipfel liegen in der Cordillera Central.

Die Flora auf der Dominikanischen Republik ist unglaublich vielfältig und wie fast überall in der Karibik sehr farbenfroh.

Die tropische Vegetation begegnet uns auf Schritt und Tritt. Bananenplantagen wechseln sich ab mit zart blühenden Pflanzen. Überall ist die Luft von Blütendüften erfüllt.

Ein besonderes Erlebnis sind die einheimischen Kunstprodukte. In den kleinen Läden werden bunte Bilder, Figuren und Masken von ortsansässigen Künstlern angeboten.

Dom RepAllgemeine Länderinfos

Dom Rep – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 23. August 2017
Dom Rep

Dom Rep – Impressionen

von Joe OnTour 23. August 2017
Dom Rep

Dom Rep – Polosport

von Joe OnTour 23. August 2017
Dom Rep

Dom Rep – Altos de Chavon

von Joe OnTour 23. August 2017
Dom Rep

Dom Rep – La Romana

von Joe OnTour 23. August 2017

Bilder Dominikanische Republik – Impressionen

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Dominikanische Republik - Polosport
Dom Rep

Dom Rep – Polosport

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Dominikanische Republik – Polosport

Polo ist ein Sport für eine kleine elitäre Gruppe, umso erstaunter waren wir, als wir in diesem Land eine solche Anlage vorfanden. Die Pferde werden mit Privatjets eingeflogen.

Auf der riesigen Anlage des Campo befindet sich auch eine Poloanlage. Der elitäre Sport wird hier vorwiegend von den reichen Amerikanern betrieben. Aber es kommen zu den grossen Turnieren auch Spieler aus der ganzen Welt. Wir haben Glück und können an einem Samstag ein internationales Turnier verfolgen. Dabei ist weniger das Spiel selbst für uns so interesssant sondern eher das Randgeschehen. Wir besichtigen die Ställe der Pferde, die von den Pflegern wie königliche Gäste behandelt werden.

Vor dem Turnier werden die Pferde von den Pflegern auf Betriebstemperartur gebracht. Das jugendliche Publikum ist begeistert von den drahtigen kleinen Pferden und von den stolzen Reitern.

Langsam sammelt sich das illustre Publikum auf den fahrbaren Tribünen, die etwas vor der sengenden Sonne schützen.

Die Polospieler präsentieren sich und die Pferde vor dem Spiel dem Publikum.

Dann endlich beginnt das Spiel. In wilden Attacken wird der Ball über das Feld getrieben. Polo ist ein Sport, der den Pferden und den Reitern einiges an Kondition abverlangt. Nach der ersten Halbzeit werden die Pferde ausgetauscht.

Das Publikum diskutiert jeden Treffer mit viel Sachverstand. Der Polosport ist sehr aufwendig und wird deshalb auch nur von einer kleinen Gemeinschaft betrieben, die meistens unter sich bleibt. In einem so armen Land wie der Dominikanischen Republik, wo die meisten Bewohner deutlich unter der Armutsgrenze leben, macht ein so exclusiver Sport wie Polo die Klassenunterschiede um so deutlicher

Bilder Dominikanische Republik – Polosport

Dominikanische Republik - Polosport
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Dom Rep

Dom Rep – Altos de Chavon

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Dominikanische Republik – Campo – Altos de Chavon

Wenig oberhalb von Campo und unweit von La Romana befindet sich das idyllische Künstlerdorf Altos de Chavon, das zum grossen Teil nach alten Plänen nachgebaut wurde. Das Dorf ist mit grosszügigen Plätzen ausgestattet, die zum Verweilen auffordern.

Die Häuser sind eine getreue Nachbildung der historischen Gebäude. In verschiedenen Häusern sind urige Restaurants und Galerien untergebracht.

Manche Häuser scheinen aber auch noch bewohnt zu sein. Das Dorf ist auf einem Hügel oberhalb eines Flusses gebaut. Man hat von hier oben einen herrlichen Blick auf die umliegende Landdschaft.

Eine besondere Augenweide sind die vielen kleinen im Original erhaltenen Dinge wie Türen, Fensterläden, Figuren etc. Das Auge kann sich nicht satt sehen.

Dominikanische Republik – Campo – Altos de Chavon

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Dom Rep – La Romana

von Joe OnTour 23. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Dominikanische Republik – La Romana

La Romana ist eine Stadt im Südosten der Dominikanischen Republik. Hier findet man Hotelanlagen einfachen Stils aber auch exclusivere Resorts für den Individualtouristen.

Der grösste Anteil der Wirtschaftseinnahmen der Dominikanischen Republik wird aus dem Tourismus erwirtschaftet. Die meisten Touristen kommen aus den USA. Danach folgen die Europäer, vornehmlich Deutsche. Die Haupttouristengebiete liegen im Norden und Südosten der Dominikanischen Republik. Die Orte im Norden sind Puerto Plata, Sosua und Cabarete.

Im Südosten liegen die Orte Punta Cana, Boca Chica, Juan Dolio und La Romana. Die Hauptstadt Santo Domingo ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier findet man die ältesten Gebäude der neuen Welt. Die Region Samana ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben, da viele Touristen die lange Anfahrt von 3-5 Stunden nicht in Kauf nehmen. Die am meisten frequentierten Touristenorte sind Las Terrenas und Las Galeras.

Die Touristenhochburgen sind von Europa aus bequem zu buchen. Wer jedoch als Individualtourist Inlandsflüge oder Paketbuchungen vornehmen will, um die Insel weiter zu erforschen und um in entferntere Gebiete zu reisen, der muss sich im Land selbst bemühen, da Reiseveranstalter diesen Bereich selten abdecken.

Wir haben unsere Erkundungsfahrten deshalb auf eigene Faust vor Ort organisiert. Unsere Anlaufstation war dabei eine Resortanlage in La Romana im Südosten der Insel. Von hier aus haben wir die Insel mit dem Mietwagen erkundet. Die Resortanlage verfügt über komfortable Zimmer in kleinen Häusern mit jeweils zwei bis drei Einheiten, wobei sich ein gemeinschaftliches grosses Wohnzimmer im Erdgeschoss befindet.

Die Häuser sind in eine grosszügige und weitläufige Parklandschaft eingebettet. Zur Anlage gehört auch ein eigener Golfplatz, eine Poloanlage und ein eigener Strandbereich.

Die Inneneinrichtung ist gemütlich und wohnlich. Gespart wurde auch nicht an kleinen Accessoirs, die den Aufenthalt angenehm machen. Selbstverständlich findet man im Haupthaus die übliche Infrastruktur wie Restaurants, Lobby etc.

Bilder Dominikanische Republik – La Romana

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Puerto Rico
Puerto Rico

Puerto Rico 1

von Joe OnTour 19. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Puerto Rico

Der Freistaat Puerto Rico ist eines der amerikanischen Außengebiete, ein mit den USA assoziierter Inselstaat in der Karibik, bestehend aus der Insel Puerto Rico und den kleineren Nebeninseln Vieques, Culebra, Culebrita, Palomino, Mona und Monito. Puerto Rico ist die östlichste und kleinste Insel der Großen Antillen. Puerto Rico bedeutet „reicher Hafen“.

Von Christoph Kolumbus wurde Puerto Rico auf seiner zweiten Reise 1493 entdeckt. Daraufhin wurde Puerto Rico Teil des spanischen Herrschaftsgebiets. Fünfzehn Jahre später begann die Kolonisation unter Juan Ponce de León. Diese führte zur Ausrottung der ortsansässigen Indianer. Danach wurden schwarze Sklaven für die Arbeit eingeführt. Die Sklaverei wude im Jahr 1873 offiziell abgeschafft. Ein Jahr später annektierten die Amerikaner als Folge des spanisch-amerikanischen Krieges Puerto Rico. Mit der Verabschiedung des Jones Actim Jahr 1917 wird Puerto Rico erneut die innere Selbstverwaltung zugestanden. 1952 erhält die Insel den Status Dominion Estado Libre y Asociado de Puerto Rico (engl. Commonwealth of Puerto Rico).

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Die Insel hat während des ganzen Jahres subtropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen von etwa 28 °C. Dabei sind an der Nordküste und im Hochland die häufigsten Regenfälle zu verzeichnen. Im Süden der Insel ist es dabei relativ trocken. Die Insel ist gebirgig mit Regenwäldern, weist Wüsten auf und hat wunderschöne lange weisse Sand-Strände. Mehr als 80 % der 4 Mio. Puerto Ricaner sind katholisch. Obwohl die Insel zu den USA gehört bezeichnen sich nur etwa 10 % als Amerikaner. 87 % der Ricaner sehen sich als Nachkommen der Spanier oder als Nachkommen afrikanischer Sklaven. Spanisch wird von über 93 % der Bevölkerung als Erstsprache gesprochen, Die Universitäten lehren meist nur in englischer Sprache. Landwirtschaftliche Produkte sind Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Ananas und Tabak. Ein weitrer Erwerbszweig ist der Fischfang. Daneben gibt es noch solche Industriezweige wie die Nahrungsmittel-, Textil-, Zementindustrie und der Maschinenbau. Eine der weiterer wichtigsten Wirtschaftszweige ist der Tourismus.

Puerto Rico

Puerto Rico 1

von Joe OnTour 19. Juli 2017

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Bermudas
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Bermudas

von Joe OnTour 19. Juli 2017
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Bermudas

Bermuda ist eine Inselgruppe im Atlantik, die als Britisches Überseegebiet Teil des Vereinigten Königreichs (UK) ist. Es liegt östlich des US-Bundesstaats North Carolina.

Die Bermuda-Inseln sind vor allem für das Bermudadreieck und wegen der Bermuda-Shorts bekannt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es wirtschaftlich aufwärts und Bermuda hat sich in ein sehr erfolgreiches Finanzzentrum entwickelt. 1968 erhielt Bermuda seine Verfassung. In einem Volksbegehren vwurde 1995 jedoch die Unabhängigkeit abgelehnt. Bermuda ist ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs mit dem Staatsoberhaupt von Königin Elisabeth II. Sie wird durch einen von ihr ernannten Generalgouverneur vertreten. Wichtigen politische Entscheidungen, wie z. B. die Außen- und Verteidigungspolitik, werden direkt von der Regierung in England getroffen.

Klimatisch zählen die Bermuda-Inseln zu den subtropisch-feuchtwarmen Regionen. Im Januar können aber auch Temperaturen von kühlen 5 Grad vorherrschen. Der September ist der Monat mit häufigen Hurrikanes. Der höchste „Berg“ des Landes ist der Town Hill mit 79 Metern. Die Insel ist von Korallenriffen umgeben. Sie sind die nördlichst gelegenen auf dieser Erde. Regenwasser wird in Zisternen gesammelt, weil es auf den Inseln keine Flüsse gibt. Es herrscht eine subtropische Vegetation mit Gummibäumen und Salbei-Arten vor. Besonders charakteristisch ist die Bermuda-Zeder. An diversen Küstenabschnitten findet man auch noch Mangroven. Die Haupteinnahmequelle ist der Fremdenverkehr, der sage und schreibe 40% des Bruttoinlandsprodukts ausmacht.

Neunzig Prozent der Touristen kommen aus den nahegelegenen USA. Gelegnentlich verirren sich auch Europäer auf die Inseln, wobei dese meist nur die Hauptinsel besuchen. Bermuda hat einige sehr schöne Golfplätze.

Bermuda ist bekannt als ein Steuer-Paradies mit niedrigen Steuersätzen. Daher haben sich hier auch viele Kreditinstitute und Versicherungen angesiedelt. Durch das subtropische Klima kann eine intensive Landwirtschaft betrieben werden. Angebaut werden unter anderem Südfrüchte, Kartoffeln, Gemüse, Tabak und Blumen. Der Fischfang ist wenig bedeutend, er wird vor allem für die eigene Versorgung der heimischen Bevölkerung betrieben. Es ist auf den Bermudas nur erlaubt für jeweils eine Familie ein Auto zu fahren. Für die Touristen bleibt die Wahl zwischen Fahrrad, Bus, Taxi, Pferdedroschke und Moped. Das Moped ist übrigens das meistbenutzte Fortbewegungsmittel der Bermuda-Inseln. 70% der Bevölkerung sind Schwarze und Mulatten, 30% sind Weisse. Die Farbigen stammen vorwiegend von den afrikanischen Sklaven ab. Die Weissen sind britischer Herkunft. Die Hauptstadt Hamilton hat etwa 3.000 Einwohner. Die Stadt ist klein und verträumt und hat heute immer noch das Flair der früheren Kolonialzeit. Manchmal legen hier die grossen Kreuzfahrschiffe und Luxusliner direkt an der Hauptstrasse an. Mit ihren machmal 10 Stockwerken oder höher wirken sie in der kleinen idyllischen Town, wo die Häuser nur 3-4 Stockwerke hoch sind, wie Riesen in einem Spielzeugladen. Dann ist Hamilton plötzlich übervölkert und man sollte fluchtartig die Stadt verlassen, weil Heerscharen von Touristen alles überfallen, was nach Souvenir aussieht.

Amts- und Umgangssprache ist das britische Englisch. Der größte Anteil der Bewohner ist protestantisch. 15% sind römisch-katholisch. Der Lebensstandard auf den Bermudas ist sehr hoch. Es gibt faktisch keinerlei Arbeitslosigkeit. Mehr als 80% des Regierungsbudgets sind für die Resorts Sozialleistungen und Bildung reserviert. Die Einwohner Bermudas sind in der Auswahl der Arbeit sehr flexibel. Man scheut sich nicht, Arbeiten anzunehmen, für die man z.B. keine konkrete Ausbildung hat. Die Integration der unterschiedlichen Hautfarben funktinoniert auf den Bermudas vorbildlich. Die Kriminalitätsrate ist ausgesprochen niedrig. Man pflegt auf den Bermuda-Inseln die berühmte britische Tradition. Das merkt man in allen Lebenssituationen, von der Kleidung bis hin zur Küche.

Bermudas

Bermudas

von Joe OnTour 19. Juli 2017

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Bahamas
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Bahamas

von Joe OnTour 18. Juli 2017
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Bahamas

Westindischen Inseln. Sie liegen südöstlich der USA sowie nordöstlich von Kuba und werden zu Mittelamerika gezählt. Von den mehr als 700 Bahamainseln sind nur 30 bewohnt. Die Inselgruppe hat ihren Namen durch die spanischen Eroberer erhalten, sie nannten die Gewässer um die Inseln Baja Mar (span. für „flaches Meer“) woraus später Bahamas wurde. Die Amtssprache ist Englisch. Die Hauptstadt ist Nassau. Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II. Die Bahamas haben eine Fläche von 13.940 qkm. Die Bahamas haben 300.000 Einwohner bei einer Bevölkerungsdichte von 21,8 Einw./ qkm. Sie wurden am 10.7.1973 von Grossbritannien unabhängig. Währung ist der Bahama Dollar (BHD). Die Zeitzone ist EST = UTC -5.

Die Bahamas setzen sich aus über 700 Inseln, von denen allerdings nur 30 bewohnt sind sowie rund 2.400 Korallenriffen (den Cays) zusammen. Die Bahamas erstrecken sich von der Südostküste der USA entlang der Nordostküste Kubas bis hin zur Nordwestküste der Turks- und Caicosinseln. Sie haben eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 650 km und einer West-Ost-Breite von bis zrund 750 km. Die am stärksten bewohnten Inseln sind New Providence, Grand Bahama und in die Out Islands. Der höchste Punkt der Bahamas ist der Mount Alvernia mit 63 m auf Cat Island. Die flächenmässig grösste Insel ist Andros mit 5.957 km².

Auf den Bahamas herrscht ein mildes und subtropisches Klima. Im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 28°C. Im Winter sinken die Temperaturen selten unter 20°C. Das jahresmittel liegt bei 26°C. Die beiden wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Nassau und Freeport. In beiden zusammen leben mehr als dreiviertel der Bevölkerung. Nassau ist mit seinen mehr als 200.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Inselstaates.

Afroamerikaner bilden mit 85 % den grössten Anteil der Inselbevölkerung. Die restlichen 15 % teilen sich in 12 % europäischer Herkunft, sowie 3 % ssiatischer und lateinamerikanischer Herkunft auf. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gilt der zum Commonwealth of Nations zählende Inselstaat als Touristenziel und Steueroase. Auf den Bahamas leben heute etwa 300.000 Menschen. Das Land verfügt über keine nennenswerten Rohstoffe, deshalb ist die Wirtschaft stark auf den Tourismus und das Bankengewerbe angewiesen.

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Bahamas

von Joe OnTour 18. Juli 2017

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Arizona – Allgemeine Informationen
Allgemeine LänderinfosArizona

Arizona – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Allgemeine Informationen

Fläche: 294.333 km².

Bevölkerungszahl: rund 7,6 bis 7,7 Millionen (Stand 2025/26) – deutlich mehr als die früher genannten 5,86 Millionen (Stand 2005); ein Anstieg von rund 30 % innerhalb von zwei Jahrzehnten, der Arizona weiterhin zu einem der am schnellsten wachsenden US-Bundesstaaten macht.

Die ethnische Zusammensetzung hat sich seit 2005 spürbar verändert: Der Anteil der Latinos bzw. Hispanics liegt heute bei über 30 % (deutlich gestiegen gegenüber früheren Jahrzehnten), der Anteil der weißen, nicht-hispanischen Bevölkerung liegt heute bei rund 53–55 % (statt der früher genannten rund 80 %). Zu den bedeutenden indigenen Bevölkerungsgruppen zählen weiterhin vor allem die Navajo und Hopi; insgesamt leben in Arizona heute über 300.000 Angehörige indigener Völker (deutlich mehr als die früher genannten 200.000), verteilt auf 27 staatlich anerkannte Stämme – rund ein Viertel der Landesfläche Arizonas sind Indianerreservate, darunter mit der Navajo Nation das größte Indianerreservat der gesamten USA.

Bevölkerungsdichte: rund 26 Einwohner pro km² (gestiegen gegenüber den früher genannten 20).

Hauptstadt: Phoenix.

Einwohner Phoenix: Die Kernstadt zählt heute rund 1,6 bis 1,7 Millionen Einwohner (statt der früher genannten 1,43 Mio. von 2005), der gesamte Ballungsraum (Metro Phoenix) heute knapp 5 Millionen Menschen – damit ist Phoenix heute die fünftgrößte Stadt der USA.

Geografie: Die Landschaft Arizonas ist aus zahlreichen Filmen bekannt und vor allem von kargen Plateaus, Bergen, bizarren Gesteinsformationen und weiten Wüstenebenen geprägt. Die drei berühmtesten Nationalparks sind Grand Canyon, Painted Desert und Petrified Forest. Im Grand Canyon sind die ältesten freiliegenden Gesteinsschichten der Erde sichtbar, die auf bis zu 2 Mrd. Jahre zurückgehen. Phoenix, die Hauptstadt Arizonas, ist eine grüne Oase inmitten einer Sand- und Gebirgswüste.

Ortszeit: MEZ − 8. Arizona nimmt (mit Ausnahme der Navajo Nation, die die Sommerzeit übernimmt) an keiner Sommer-/Winterzeitumstellung teil. Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt daher im Winter −8 Stunden und im Sommer −9 Stunden.

Allgemeines: Arizona ist ein Bundesstaat im Südwesten der USA, im Norden begrenzt von Utah, im Osten von New Mexico, im Süden von den mexikanischen Bundesstaaten Sonora und Baja California sowie im Westen von Kalifornien und Nevada. Ein großer Teil der Westgrenze wird durch den Colorado River gebildet.

Arizona trat am 14. Februar 1912 als 48. Bundesstaat den USA bei. Die Wirtschaft hat sich seit den 1950er-Jahren rasant entwickelt und Arizona zu einem bedeutenden Zentrum des sogenannten Sun Belt gemacht; heute spielen neben Tourismus und Landwirtschaft zunehmend auch Hightech-Industrie und Halbleiterfertigung (u. a. große neue Chipfabriken im Raum Phoenix) eine wachsende wirtschaftliche Rolle.

Der Name des Bundesstaates leitet sich vermutlich vom Wort „Arizonac“ ab, was so viel wie „Ort der kleinen Quelle“ bedeutet.

Die bedeutendsten Städte sind weiterhin die Landeshauptstadt Phoenix, Tucson, Mesa, Glendale, Tempe und Scottsdale sowie die in den letzten Jahren stark gewachsenen Vorstädte im Großraum Phoenix (u. a. Chandler, Gilbert, Peoria).

Verwaltung und Politik: Arizona wird nach der Verfassung von 1912 regiert. An der Spitze der Exekutive steht der Gouverneur bzw. die Gouverneurin, gewählt vom Volk für eine vierjährige Amtszeit (ein Amt des Vizegouverneurs existiert in Arizona nicht). Die Gesetzgebung liegt beim Parlament aus Senat und Repräsentantenhaus, beide für eine zweijährige Amtszeit gewählt.

Aktuelle Gouverneurin: Katie Hobbs (Demokratische Partei), im Amt seit Januar 2023 – die erste demokratische Gouverneurin Arizonas seit 2009 und die fünfte Frau in diesem Amt in der Geschichte des Bundesstaates. Hobbs gewann die Wahl 2022 denkbar knapp gegen die republikanische Kandidatin Kari Lake und tritt 2026 zur Wiederwahl an, wobei Arizona als politisch hart umkämpfter „Swing State“ gilt.

Arizona – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) ohne klassisches Visum in die USA einreisen. Voraussetzung ist die vorherige Online-Registrierung über das elektronische Einreisesystem ESTA (Electronic System for Travel Authorization), die spätestens 72 Stunden vor Abflug – besser deutlich früher – über die offizielle Website esta.cbp.dhs.gov beantragt werden sollte. Die Gebühr liegt bei 21 US-Dollar; eine genehmigte ESTA ist in der Regel zwei Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses gültig und berechtigt zu mehrfacher Einreise.

Voraussetzung ist ein biometrischer, maschinenlesbarer Reisepass sowie das Fehlen bestimmter Ausschlusskriterien (u. a. relevante Vorstrafen oder frühere Reisen nach bzw. doppelte Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Nordkorea, Sudan, Syrien oder Kuba seit 2011) – in solchen Fällen ist stattdessen ein reguläres Touristenvisum (B1/B2) bei der US-Botschaft erforderlich.

Von der Nutzung inoffizieller Drittanbieter-Websites, die für die ESTA-Beantragung überhöhte Gebühren verlangen, wird abgeraten – die Beantragung sollte ausschließlich über die offizielle Regierungsseite erfolgen. Da sich US-Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich vor jeder Reise ein Blick auf die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes sowie der US-Botschaft.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen zur ESTA/Einreise empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf esta.cbp.dhs.gov sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

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Arizona - Harley Davidson
Arizona

Arizona – Harley Davidson

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Harley Davidson

Arizona und insbesondere die Gegend um Scottsdale ist ein beliebter Standort für Harley Davidson – Fahrer.

Wir haben einen exclusiven Laden in Scottsdale gefunden, der ausschliesslich Motorräder der Marke Harley Davidson verkauft.

Eine Spezialität dieser Werkstatt ist das Tunen von Harleys. Im Shop werden aber auch viele Sonderzubehörteile angeboten. Darüber hinaus gibt es eine Unmenge an Zubehör wie Kopftücher, Uhren und Bekleidungsstücke.

Wir sind zwar selbst keine Harley-Fahrer aber diese Marke hat uns schon immer fasziniert und es macht einfach Spass, hier ein wenig zu stöbern und zu fachsimpeln. Man kann sich hier auch eine Harley mieten und die wundervolle Landschaft Arizonas auf zwei Rädern erkunden.

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Arizona – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Arizona

Arizona – Harley Davidson

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Arizona

Arizona – Golfplätze

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Tempe

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Scottsdale

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Phoenix

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Arizona

Arizona – Northern Arizona

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Boulders

von Joe OnTour 12. Juli 2017

Bilder Arizona – Harley Davidson

Arizona - Harley Davidson
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Arizona - Golfplätze
Arizona

Arizona – Golfplätze

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Golfplätze

Scottsdale in Arizona ist ein Mekka des Golfsports. Hier findet man ein Vielzahl an Plätzen auf kleinstem Raum. Eine gute Basis und Ausgangspunkt für die Erkundung der Region ist das Phönix-Hotel in Scottsdale mit seinen beiden hoteleigenen 18-Loch Golfplätzen „Phoenician“.

Direkt am Gelände des Hotels ist der gleichnamige und zum Hotel gehörende Golfplatz „Phoenician“ mit 36 Löchern etabliert. Die Anlage des Phoenician – Golfclubs ist eine ideale Gelegenheit, sich zu aklimatisieren und sich für die anderen Plätze der Region fit zu machen. Das Clubhaus ist typisch amerikanisch pömpös und gediegen.

Selbstverständlich ist hier der berühmte amerikanische Service überall zu spüren. Amerika ist im Gegegnsatz zu Europa ein absolutes Service-Land. Wenn man hier zur Hauptsaison spielen will, sollte man die Startzeiten rechtzeitig vorher reservieren lassen, da diese oft für Wochen im voraus blockiert sind. Das kann man z.B. gleich vor seiner Abreise von Europa aus per Mail oder Fax organisieren.

Die Greenfees der beiden 18-Loch Golfplätze sind sehr gepflegt. Die Anlage ist abwechslungsreich gestaltet und hat nicht nur die sonst so üblichen Sandbunker- sondern auch Wasserhindernisse aufzuweisen. Zudem sind die Golfplätze in eine kleine Gebirgs- und Fels-Landschaft eingebettet, was der Spielfreude noch einiges an Würze gibt. Die Fairwas sind breit und grosszügig geplant und kommen der europäischen Spielweise sehr entgegen.

Ein Kurs führt direkt durch das kleine Gebirge und manche Löcher sind anspruchsvoll zu spielen. Der Kurs ist aber sehr abwechslungsreich und man hat von jedem Abschlag eine neue Perspektive und ein neues Panorama.

An manchen Stellen wird vor den Rattle Snakes gewarnt, die hier in der Wüste halt überall vorkommen.

Allein im weiteren Einzugsgebiet von Phoenix gibt es weit über 100 Golfplätze. Der Schwerpunkt liegt dabei um das Gebiet von Scottsdale.

Scottsdale ist sozusagen das Mecka des Golfsports schlechthin. Hier sind eine Vielzahl von Weltklasse-Golfplätzen entstanden, die einen ausgesprochen hohen Standard haben. Alljährlich finden hier bekannte Turniere statt, an denen die besten Professionals der Welt teilnehmen. Wir hatten das Vergnügen, Greg Norman auf einer Final-Runde, das mit einem Preisgeld von einer Million Dollar für den Sieger dotiert war, zu begleiten. Da liegen bei so manchem Pro schon die Nerven blank.

Viele Plätze sind nur von Mitgliedern zu bespielen und für Greenfee-Spieler ohne Einladung eines Mitglieds unerreichbar. Wohnt man in einem der renommierten Hotels der Stadt, kann das mitunter aber verschlossene Türen öffnen. Die bekannten Plätze mit ihren grossen Namen sind millionenschwere Wirtschaftsprojekte.

Das erkennt man dann auch an den Mitgliedsbeiträgen, die durch ihre Höhe bereits jeden Normal-Golfer schon vor dem Spiel ins Schwitzen bringen. Allein die Greenfee-Beiträge liegen für die renommierten Golfplaetze pro Person und Spiel um die 300 Dollar. Dafür kann man sich dann für drei bis fünf Stunden auf den gepflegten Grüns vergnügen. Die Clubhäuser mit ihren Aufenthaltsräumen und Restaurants brauchen den Vergleich mit 5-Sterne-Hotels nicht zu scheuen.

Durch die einmalige Naturlandschaft sind die Plätze in die Wüste fast immer perfekt und harmonisch eingebettet. Bunker gibt es reichlich, denn Sand ist hier kein Problem. Eine besondere Augenweide auf den Plätzen sind die oft vielarmigen Säulen- oder Armleuchterkakteen, die Saguaros (sprich: ssa-wu-a-ros). Diese Kakteenart wächst fast nur im trockenheissen Arizona.

Sich in dieser Wüsten-Landschaft aufzuhalten ist ein Erlebnis der besonderen Art. Die Greens sind zudem gepflegt, als würden sie mit einer Nagelschere geschnitten. Die meisten Golfplätze sind für Europäer ziemlich schwer zu spielen. Man muss präzise über die oft kleinen grünen Fairway-Inseln navigieren.

Bilder Arizona – Golfplätze

Arizona - Golfplätze
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Arizona – Tempe

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Tempe

Tempe, südlich von Phoenix gelegen, ist Sitz der Arizona State University. Sie ist die fünftgrösste Universität der USA. Das Stadtzentrum, direkt neben der Universität gelegen, ist eine Mischung aus Restaurants, Geschäften und historischen Gebäuden.

Eine der grössten Attraktionen unweit von Tempe ist der Town Lake. Der im Salt River angelegte See ist 3,5 km lang. Hier kann man Bootstouren machen oder auch Boote mieten. Oft finden auf den angrenzenden Wiesen rund um den See kleinere Veranstaltungen statt.

Neben einem Besuch der Innenstadt mit vielen historischen Gebäuden sind die interessanten Museen auf dem Campus der ASU ein unbedingtes Muss. Man findet hier das ASU Art Museum im Nelson Fine Art Center. Hier wird die zeitgenössische nord- und südamerikanische Kunst sowie Kunsthandwerk und Skulpturen gezeigt. Auf dem Campus befinden sich wichtige Forschungszentren wie das Museum of Anthropology, das Geology Museum, das ASU Planetarium, das Center for Meteoric Studies und einige mehr. Der Papago Park, der wegen seiner Attraktionen und seines grossen Erholungswerts besonders geschätzt wird, grenzt unmittelbar an die Städte Tempe, Phoenix und Scottsdale an. Im Desert Botanical Garden gibt es einen 2,4 km langen Lehrpfad, an dem man tausende von Kakteen und anderen Pflanzen der Wüste kennenlernen kann.

Bilder Arizona – Tempe

Arizona - Tempe
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Arizona - Scottsdale
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Arizona – Scottsdale

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Arizona – Scottsdale

Scottsdale liegt nicht weit von Phoenix. Es verfügt über mehrere grosse Einkaufscentren und hat eine kleine City, wie sie in den Gründerzeiten des Wilden Westens üblich waren.

Wir haben uns im Phoenician, einem grossen Hotel etwas ausserhalb von Scottsdale eingemietet. Das Hotel verfügt, wie hier schon fast üblich, über zwei wunderschöne eigene 18-Loch Golfplätze. Die Hotelanlage ist modern gebaut und hat natürlich den berühmten amerikanischen Luxus. Hier ist alles etwas grösser, höher, pompöser und schöner als anderswo. Bereits die Anfahrt erinnert an die eines Bahnhofes, selbstverständlich mit Portier- und Limousinenservice. Für ein paar Tage wollen wir uns diesen Luxus gönnen.

Die Lobby- und Empfangshalle hält in ihren Dimensionen jedem Vergleich mit dem Kölner Dom stand. Es gibt diverse Restaurants im Haus, die alle eine Spitzenküche haben. Die Zimmer sind, wie eben alles in Amerika, riesig gross. Als erstes erkunden wir die historische Altstadt von Scottsdale. Man könnte meinen, das Zeitalter des Wilden Westens ist hierher zurückgekehrt.

Die historischen Häuser sind in ihrem Zustand perfekt erhalten geblieben und teilweise auch nachgebaut. Hier gibt es Saloons, Restaurants und kleine Geschäfte in denen man über Kunst und Kitsch alles erstehen kann.

Bilder Arizona – Scottsdale

Arizona - Scottsdale
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Arizona - Phoenix
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Arizona – Phoenix

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Phoenix

Phoenix ist die Hauptstadt Arizonas. Wirtschaftliche Bedeutung hat neben dem Flugzeugbau, der elektronischen Industrie und der Nahrungsmittelverarbeitung die Textilindustrie. Das Klima, die Parks und die Wirtschaftsstruktur haben Phoenix zu einer der am schnellsten wachsenden Städte der Vereinigten Staaten von Amerika gemacht.

Eine der wichtigsten Bildungseinrichtungen sind die University of Phoenix (1976) und die Grand Canyon University (1949). Bekannte Museen in der Stadt sind das Heard-Museum, das Pueblo-Grande-Museum und das Arizona State Capitol Museum.

Seit etwa 300 v. Chr. war das Gebiet von der Hohokamkultur besiedelt. Im Jahr 1871 wurde von Siedlern die Stadt Phoenix gegründet. 1887 wurde sie an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Phoenix ist seit 1889 die Hauptstadt Arizonas. Die Fertigstellung des Theodore-Roosevelt-Damms am Salt 1911 stellte die Wasserversorgung der Stadt sicher und lieferte den elektrischen Strom, der für die Industriebetriebe benötigt wurde.

Durch das Klima entwickelte sich Phoenix zu einem beliebten Erholungsort, vor allem für Pensionäre. In den letzten Jahren entwickelte sich Phoenix aber auch zunehmend zu einem wirtschaftlichen Standort der Region, insbesondere viele HighTec-Firmen haben sich hier angesiedelt. Die Stadt Phoenix hat etwa 1 000 000 Einwohner.

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Arizona - Golfplätze
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Arizona - Northern Arizona
Arizona

Arizona – Northern Arizona

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Northern Arizona

Das Colorado Plateau, durchschnitten vom Colorado River, nimmt den Norden des Staates Arizona ein. Der Colorado River bildet einen großen Teil der Westgrenze des Staates. Hier findet man eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten inmitten einer beeindruckenden Naturlandschaft.

Das grösste Wasserreservat und ein beliebtes Ausflugsziel liegt ganz im Norden von Arizone an der Grenze zu Utah. Es ist der Lake Powell. Die grösste Marina am See ist die Wahweap Marina. Sie ist gut gerüstet für grosse Besucherzahlen. Man findet hier Möglichkeiten zum leihen von Booten- und Hausbooten und kann ausgiebige Bootstouren unternehmen. Es gibt eine Vielzahl an Gästezimmern, Campingplätzen, Restaurants und Einkaufsläden. Die sogenannten Personal Watercrafts also Jetski, Waverrunner etc. können in Page gebucht werden, ebenso die Fishing Guides. Weitere lohnenswerte Ziele sind hier der Glen Canyon und Antelope Canyon sowie Old Paria und die Rainbow Bridge.

Der riesige Glen Canyon-Damm, der über 210 Meter hoch ist, wurde 1963 fertiggestellt und staut den Lake Powell. Die empfehlenswerten selbstgeführten Touren werden täglich im Carl Hayden Visitor Center angeboten und beinhalten einen Trip an den Fuss der Staumauer.

Ein kurzer Fussweg führt vom Glen Canyon zum spektakulären Horseshoe Bend (Hufeisen Biegung). Vergessen sollte man auf keinen Fall die Fotoausrüstung (Weitwinkelobjektiv), denn es gibt eine Menge von interessanten Motiven. Die Rainbow Bridge (Regenbogen Brücke) ist die weltgrösste natürliche Brücke. Man findet sie 88 Meter hoch über einem Zufluß des Lake Powells in einer sehenswerten Lage unterhalb der Navajo Mountains.

Man kann sie übrigens nur vom Boot aus besichtigen. Der geschützte Bereich des Paria Canyons ist ein Favorit unter Hikern. Wanderer können hier eine 4-Tages-Tour oder länger unternehmen. Start ist die Eingangsstation in Utah am Highway 89 und das Ende ist Lee’s Ferry in Arizona. Spektakuläre Steinwellen und eine einmalige Landschaft belohnen für den langen Weg.

Das Grand Staircase Escalante National Monument ist eines der neuesten amerikanischen National Monuments. Es wurde eingerichtet, um die unberührte Natur zwischen dem Bryce Canyon und dem Lake Powell zu schützen. Es wird nicht bebaut werden und konzentriert sich ganz auf Abenteuer-Aktivitäten wie wandern. Die Trails führen in sehr weit abgelege und von der Zivilisation entfernte Gebiete. Hier kann man noch das Abenteuer des ursprünglichen Wilden Westens erleben.

Der Antelope Canyon ist ein fantastischer surrealer Canyon. Er liegt etwas ausserhalb von Page in östlicher Richtung. Seinen Beiname Slot Canyon (Schlitz Canyon) bekam er, weil er nur wenige Meter breit aber bis über 30 Meter hoch ist. Der Canyon besteht aus steilen Felswänden, ihre Rundungen und Kanten wurden durch Erosion geformt.

Das unvergleichliche Lichtspiel bei Sonneneinfall zieht viele Touristen und Fotografen an. Ebenfalls nicht weit enternt ist der insbesondere aus der Tabakwerbung bekannte Teil des Navajo-Reservats, das Monument Valley ist als Schauplatz zahlloser Western-Filme bekannt. Diese Landschaft ist die Vorstellung von einer Western-Landschaft schlechthin.

In einer Tagestour ist von hier aus der Grand Canyon zu besichtigen, der mit 1.600 Metern Tiefe und über 460 km Länge, ein Farbenspiel der Natur und ein Erlebnis der besonderen Art ist. Der Grand Canyon ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf unserer Erde. Atemberaubend ist auch die Landschaft um Sedona, Oak Creek Canyon und den Red Rock States Park, eine Ansammlung von Tafelbergen, Felsspitzen und Wänden.

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Arizona - Boulders
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Arizona - Boulders
Arizona

Arizona – Boulders

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Arizona – Boulders

Boulders ist ein kleiner Ort oder besser gesagt, eine kleine Ansammlung von Häusern und Steinen, allerdings sehr grossen Steinen. Hier wurden auch zwei der besten Golfplätze Amerikas, wenn nicht der Welt gebaut.

Boulders liegt nördlich von Scottsdale. Die Strasse führt schnurgerade durch die Wüste und vorbei an den wichtigsten Golfresorts des Landes. Der Golfsport ist hier eine wichtige Einnahmequelle. Viele internationale Masters werden hier ausgetragen. Jedes grosse Hotel von Rang hat hier seinen eigenen Golfplatz. In der Region gibt es cirka 120 Golfplätze. Wir kommen im Boulders – Resort an und sind immer noch vom Flug einigermassen geschafft.

Wir haben uns am Flughafen in Phoenix einen Mietwagen geliehen, der hier unverzichtbar ist. Die Entfernungen sind riesig und ohne Mietwagen ist man quasi aufgeschmissen. Das Boulders – Resort besteht aus einem Haupthaus, in dem einige Hotelzimmer, das Restaurant und das Clubhaus des Golfplatzes untergebracht sind.

Daneben gibt es weit über das Gelände verstreut eine Anzahl von doppelstöckigen Bungalows. Diese sind im mexikanischen Stil rustikal gebaut und passen sich der Landschaft gut an.

In einem Haus befinden sich jeweils zwei grosse Apartments, die über alle Annehmlichkeiten verfügen. In den Wohnzimmern ist ein offener Kamin integriert, den man hier in der Wüste abends oder Nachts auch braucht. Wir hatten hier im Januar nachts sogar Minustemperaturen mit morgentlichem Frost. An fast jedem Haus befindet sich aussen ein Holzlagerplatz, der vom Personal täglich aufgefüllt wird.

Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Besonders die Sonnenuntergänge haben es uns hier in der Wüste angetan. Es ist ein fantastisches Naturschauspiel, wenn sich der Himmel in den unterschiedlichsten Rot- und Gelbtönen verfärbt. Während wir das draussen auf der Veranda sitzend bei einem Glas Wein geniessen, heult in der Ferne ein Rudel von Kojoten. Eine Stimmung, die uns noch lange im Bewusstsein haften bleibt.

Bilder Arizona – Boulders

Arizona - Golfplätze
Arizona - Boulders
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Arizona – Allgemeine Informationen
Allgemeine LänderinfosHawaii

Hawaii – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Allgemeine Informationen

Hawaii liegt etwa in der Mitte des Nordpazifiks, zwischen 19°–28° nördlicher Breite und 154°–178° westlicher Länge. Es gibt acht größere und über 100 kleine Inseln. Die Landfläche beträgt 16.700 km².

Die Inseln haben heute rund 1,4 Millionen Einwohner (Stand 2026) – etwas mehr als die früher genannten 1,2 Millionen. Der Anteil der Bevölkerung mit ausschließlich oder überwiegend hawaiischen Wurzeln liegt bei rund 10 %, ein deutlich größerer Teil der Bevölkerung gibt gemischte hawaiische bzw. teilweise hawaiische Abstammung an. Die Bevölkerungsdichte liegt bei rund 84 Einwohnern je km². Gesprochen wird Englisch und Hawaiisch (beide sind offizielle Amtssprachen des Bundesstaates). In der Hauptstadt Honolulu leben heute rund 350.000 Menschen (Kernstadt; die Metropolregion Honolulu zählt deutlich mehr). Touristisch erschlossen sind weiterhin die Inseln Oahu, Kauai, Maui, Molokai, Lanai und Hawaii (Big Island).

Die Inseln sind geologisch noch sehr jung und durch vulkanische Eruptionen entstanden; diese halten bis heute an. Auf der südlichsten und größten Insel Hawaii lässt sich die vulkanische Aktivität weiterhin direkt beobachten – der Kilauea, einer der aktivsten Vulkane der Welt, war zuletzt wiederholt (u. a. 2023, 2024 und 2025) ausgebrochen, meist ohne unmittelbare Gefahr für bewohnte oder touristisch genutzte Gebiete außerhalb des Absperrbereichs im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark.

Die Inseln sind durch die Vulkane charakteristisch geprägt: stark gefaltete, grün bewachsene Berge und Wasserfälle im Landesinneren sowie steile Klippen an den Küsten.

Wirtschaft: Die Hawaiianer leben in der Hauptsache vom Tourismus, vom Militär und von der Landwirtschaft. Der Tourismussektor musste sich nach dem verheerenden Lahaina-Feuer 2023 (siehe Geschichtsabschnitt) sowie zuvor der Corona-Pandemie mehrfach neu aufstellen; die Besucherzahlen haben sich seither auf einem gegenüber den 2010er-Jahren teils etwas niedrigeren, aber weiterhin bedeutenden Niveau eingependelt.

Politik: Hawaii ist ein Bundesstaat der USA mit einem Gouverneur bzw. einer Gouverneurin an der Spitze der Exekutive sowie zwei gesetzgebenden Kammern (Repräsentantenhaus und Senat).

Währung: US-Dollar.

Hawaii – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) ohne klassisches Visum in die USA einreisen. Voraussetzung ist die vorherige Online-Registrierung über das elektronische Einreisesystem ESTA (Electronic System for Travel Authorization), die spätestens 72 Stunden vor Abflug – besser deutlich früher – über die offizielle Website esta.cbp.dhs.gov beantragt werden sollte. Die Gebühr liegt bei 21 US-Dollar; eine genehmigte ESTA ist in der Regel zwei Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses gültig und berechtigt zu mehrfacher Einreise. Da Hawaii wie jeder andere US-Bundesstaat behandelt wird, gelten hier keine gesonderten Einreisebestimmungen.

Von der Nutzung inoffizieller Drittanbieter-Websites, die für die ESTA-Beantragung überhöhte Gebühren verlangen, wird abgeraten – die Beantragung sollte ausschließlich über die offizielle Regierungsseite erfolgen.

Hawaii – Klima

Hawaii hat ein tropisch mildes Klima. Die Temperaturen sind ausgeglichen und liegen über das ganze Jahr zwischen 23 °C und 28 °C.

Das Wetter wird im Wesentlichen von den Passatwinden beeinflusst, die vorwiegend aus Nordost kommen. Dadurch haben die Nord- und Ostküsten reichlich Niederschlag mit ausgiebigen Regenfällen. Die im Süden und Westen liegenden Inselbereiche sind dagegen durch trockenes, sonniges Klima gekennzeichnet. Die größten Niederschlagsmengen fallen auf der Insel Kauai (Mount Waiʻaleʻale) mit rund 1.140–1.200 cm im Jahr – einer der regenreichsten Orte der Erde.

An den hohen Berghängen der Inseln werden die Wolken aufgefangen und regnen sich dort ab. Es gibt im Archipel keine ausgeprägten Jahreszeiten; der Sommer ist daran zu erkennen, dass die Sonne höher am Himmel steht und es etwas wärmer ist, mit beständigerem Passatwind. Im Winter steht die Sonne etwas tiefer und es ist um wenige Grad kühler.

Reisezeit: Die „beste Reisezeit“ für das Hawaii-Archipel ist grundsätzlich das ganze Jahr, mit reichlich Sonne über alle Monate verteilt. Für Wellensurfer ist der Winter die beste Reisezeit, da dann die Wellen am höchsten sind; für Windsurfer eignet sich eher der Sommer, wenn die Passatwinde am verlässlichsten wehen. Zu beachten sind die Hochsaisonzeiten zwischen Weihnachten/Neujahr bis Mitte Januar, in denen viele Hotels stark ausgebucht sind.

Hawaii – Fauna

Einheimische Landtiere sind Fledermäuse und Vögel, wobei Letztere in reicher Artenvielfalt vorkommen – gleichzeitig nimmt die Zahl gefährdeter und bereits ausgestorbener heimischer Vogelarten weiterhin besorgniserregend zu, Hawaii gilt als eine der Regionen mit der höchsten Aussterberate von Vogelarten weltweit. In den Lavagesteinen ist die Hawaii-Gans (Nene), der Staatsvogel Hawaiis, zu Hause; ihr Bestand hat sich dank intensiver Schutzprogramme in den letzten Jahrzehnten von wenigen Dutzend Tieren auf mehrere Tausend erholt. Daneben gibt es Insekten und weiteres Kleingetier; Hawaii ist malariafrei. Zudem sind eingeführte Tiere wie Pferde, Hunde, Ziegen und Kühe vorhanden.

Der Pazifik bietet eine ungleich größere Artenvielfalt an Meerestieren; im Gegensatz zu vielen europäischen Gewässern ist das Ökosystem rund um die Hawaii-Inseln noch vergleichsweise gut erhalten, auch wenn Korallenbleiche durch steigende Meerestemperaturen ein wachsendes Problem darstellt. In den vorgelagerten Korallenriffen findet sich eine Vielzahl bunter Riff-Fische wie Schmetterlingsfisch und Papageienfisch, dazu der als hawaiischer Zungenbrecher bekannte „Humuhumunukunukuāpuaʻa“ (Picassoiher-Fisch), der Staatsfisch Hawaiis. An den Stränden graben verschiedene Krebsarten ihre Löcher, in den Riffen finden sich Seeanemonen, Seesterne, Seegurken und zahlreiche Muschelarten. In tieferen Gewässern sind viele Delfin- und Walarten zu beobachten.

In den Wintermonaten tummeln sich vor Hawaiis Küsten tausende Buckelwale, am häufigsten zwischen den Inseln Maui, Molokai und Lanai; entsprechende Whale-Watching-Touren werden angeboten. Die Buckelwale werden bis zu 15 m lang, halten sich während der Wintermonate zur Paarung in diesen Gewässern auf und ziehen zum Ende des Winters nordwärts; im Folgejahr kehren die Weibchen zurück, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Weitere Meeresbewohner sind Schwertfische, Marline, Zackenbarsche, Haie, Barrakudas, Bonitos, Thunfische und Makrelen. Haie sind aufgrund fehlender Außenriffe auch in Küstennähe anzutreffen; weites Hinausschwimmen ins offene Meer ist deshalb nicht ganz ungefährlich.

Bedrohte Lebensräume: Die Ökosysteme Hawaiis liegen auf kleinstem Raum dicht beieinander – kahle Steppen neben tropischen Regenwäldern, Lavawüsten neben Sandstränden mit Korallenriffen. Dieses Paradies ist jedoch weiterhin stark bedroht: Massentourismus, Zersiedelung und Bebauung, industrielle Luft- und Wasserverschmutzung (besonders ausgeprägt im Raum Honolulu), Abholzung, Ausschöpfung natürlicher Wasserreserven sowie aggressive Landerschließung für Monokulturen, Hotelkomplexe, Resorts und Golfplätze setzen der einheimischen Artenvielfalt weiterhin erheblich zu.

Hawaii – Flora

Durch die isolierte Lage der Hawaii-Inseln hat sich eine große Zahl endemischer Pflanzenarten entwickelt, die ausschließlich hier vorkommen. Die Inseln sind daher eine Fundgrube für Botaniker: Es wachsen rund 2.400 höhere Pflanzenarten, die meisten davon in schwer erreichbaren Hochtälern und Klippenregionen.

Die wohl am häufigsten anzutreffende Pflanze ist der Hibiskus mit mehreren tausend Sorten; der gelbe Hibiskus ist zugleich die offizielle Staatsblume Hawaiis. In den Kalderas, den Kraterbecken der Vulkane, wächst mit dem Silversword eine der seltensten Pflanzen der Erde. Der Kukui-Baum (Kerzennussbaum) ist der Staatsbaum Hawaiis.

Viele weitere Pflanzen wurden ursprünglich von polynesischen Siedlern eingeführt, darunter Kokospalme, Zuckerrohr, Yams, Taro und Brotfrucht. Spätere weiße Siedler brachten unter anderem Ananas, Zuckerrohr, Melonen, Zitrusfrüchte, Kaffee und Macadamianüsse zum Anbau mit.

Wie bereits im Fauna-Abschnitt beschrieben, ist auch die einzigartige hawaiische Flora durch Massentourismus, Zersiedelung, Abholzung und aggressive Landnutzung erheblich unter Druck.

Hawaii – Geschichte, Kultur, Kunst

Hawaii gehört zum Kulturkreis Polynesiens und bildet mit Neuseeland und den Osterinseln das sogenannte polynesische Dreieck. Sprache und Kultur der polynesischen Inseln haben ihren Ursprung auf Tonga und Samoa, von wo aus auch die übrigen Inseln Polynesiens besiedelt wurden. Erst um etwa 300 n. Chr. wurden die Hawaii-Inseln von den Marquesas aus bevölkert; eine zweite Besiedlungswelle erreichte die Inseln um 1.000 n. Chr. von Tahiti und den Gesellschaftsinseln aus. Aus dieser Zeit stammt die alte hawaiische Kultur.

Diese Besiedlung, über rund 5.000 km offenes Meer mit primitiven, aber seetüchtigen Doppelrumpf- bzw. Auslegerkanus aus ausgehöhlten Baumstämmen, gilt als eine der bemerkenswertesten Seefahrtsleistungen der Menschheitsgeschichte. Ein Nachbau eines solchen Kanus, die „Hōkūleʻa“, ist im Hafen von Honolulu zu besichtigen; mit ihr wurde 1976 eine erfolgreiche Fahrt von Hawaii nach Tahiti unternommen, um die Machbarkeit dieser Überfahrten zu demonstrieren.

Das traditionelle Gesellschaftssystem basierte auf einer Häuptlingsaristokratie: Die „Aliʻi“ bildeten die Adelsklasse, die über das übrige Volk herrschte, sowohl als militärische Führer als auch als Richter. Die Hawaiianer lebten ursprünglich in Großfamilien. Nach der polynesischen Mythologie wurde die Welt durch mehrere Götter erschaffen, denen Opfer aus Speisen, Tieren und mitunter auch Menschen dargebracht wurden; die aus Lavasteinen errichteten Opferstätten („Heiaus“) sind teilweise bis heute erhalten.

Hawaii wurde am 18. Januar 1778 von James Cook „entdeckt“ – über 1.000 Jahre nach Ankunft der ersten polynesischen Siedler. Bei seiner Rückkehr ein Jahr später landete Cook zufällig während eines Fests zu Ehren des Gottes Lono; die Hawaiianer hielten ihn zunächst für diese Gottheit. Nach Beschädigungen seiner Schiffe durch einen Sturm musste Cook zurückkehren; die Stimmung kippte, es kam zu Konflikten, und am 14. Februar 1779 wurde Cook bei einem Handgemenge getötet.

Für die Ureinwohner hatte der Kontakt mit den Europäern fatale Folgen: Durch eingeschleppte Krankheiten sank die Bevölkerung innerhalb von rund 100 Jahren von geschätzt 600.000 auf nur noch etwa 40.000 Menschen.

Kamehameha I., Kriegshäuptling von Big Island, einte nach langen Kämpfen alle Inseln zu einem Königreich. Nach seinem Tod hob seine Witwe zentrale traditionelle Tabus auf und öffnete das Inselreich westlichen Einflüssen; kurz darauf gingen die ersten protestantischen Missionare (ab 1820) an Land, gefolgt von Katholiken, Mormonen und weiteren Glaubensgemeinschaften. Die Christianisierung führte einerseits zum Ende teils grausamer alter Riten, zerstörte andererseits aber auch weite Teile der ursprünglichen hawaiischen Kultur, da traditionelle Tänze und Lieder lange als unsittlich verboten wurden. Eine Wiederbelebung dieser Traditionen setzte erst mit der Entwicklung des Tourismus im 20. Jahrhundert wieder ein, wenn auch die heutigen touristischen Hula-Darbietungen oft nur noch eine kommerzialisierte Annäherung an die ursprüngliche Kunstform darstellen.

Im 19. Jahrhundert wurden die Hawaii-Inseln zunächst Anlaufstelle großer Walfangflotten (bis rund 1870, danach durch Petroleum als Lampenbrennstoff abgelöst), später Zentrum einer bedeutenden Zuckerrohrindustrie, in deren Folge rund 400.000 Vertragsarbeiter vor allem aus China, Japan und den Philippinen auf die Inseln kamen.

Um 1920 stellten Japanischstämmige rund ein Viertel der stimmberechtigten Bevölkerung Hawaiis. Wachsende Spannungen zwischen den USA und dem expandierenden japanischen Kaiserreich mündeten schließlich in den überraschenden japanischen Angriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor auf Oahu am frühen Morgen des 7. Dezember 1941, bei dem unter anderem das Schlachtschiff USS Arizona mit über 1.000 Mann an Bord sank – das Wrack liegt bis heute am Grund, die USS Arizona Memorial-Gedenkstätte darüber ist eine der meistbesuchten historischen Stätten Hawaiis. Der Angriff markierte den Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg.

Nach einem Volksentscheid wurde Hawaii 1959 zum 50. Bundesstaat der USA erklärt; im selben Jahr landete das erste Düsenflugzeug, und das Zeitalter des Massentourismus begann. 1983 überschritt die Bevölkerung der Inseln die Millionengrenze. Hurrikan Iniki verwüstete am 12./13. September 1992 mit Windgeschwindigkeiten bis 280 km/h die Insel Kauai; der Wiederaufbau dauerte mehrere Jahre. In den späten 1990er-Jahren erholten sich die Besucherzahlen nach einem krisenbedingten Einbruch wieder auf rund 7 Millionen Touristen jährlich.

Wichtige aktuelle Ergänzung – das Lahaina-Feuer vom 8. August 2023: Am 8. August 2023 zerstörte ein durch starke, sturmbedingte Winde extrem angefachtes Waldbrandereignis weite Teile der historischen Stadt Lahaina auf Maui – über Jahrhunderte das kulturelle und einstige Königreichs-Zentrum Hawaiis und eines der beliebtesten Ausflugsziele der Insel. Der Brand forderte über 100 Todesopfer und gilt als eine der tödlichsten Naturkatastrophen der jüngeren US-Geschichte; der historische Kern entlang der berühmten Front Street und der Lahainaluna Street wurde nahezu vollständig vernichtet. Der Wiederaufbau ist auch drei Jahre später, Stand 2026, noch nicht abgeschlossen: Front Street wurde erst im August 2026 wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben, rund ein Viertel der zerstörten Wohnhäuser sowie nur ein kleiner Teil der zerstörten Gewerbeflächen waren bis dahin wiederaufgebaut. Einige Restaurants und Geschäfte am nördlichen Rand Lahainas („North End“) haben wieder geöffnet, der historische Kernbereich bleibt jedoch größtenteils Bau- und Sperrgebiet. Reisende, die Lahaina besuchen möchten, sollten sich vor Ort bewusst respektvoll verhalten, ausgewiesene Zugangsregeln beachten und sich vorab über den aktuellen Öffnungsstatus informieren.

Hawaii – Essen & Trinken

Das Angebot an Restaurants ist so vielfältig wie die Mischung der Bevölkerung. Man findet chinesische, italienische, griechische, französische und typisch amerikanische Küche; eine eigenständige, klar abgrenzbare „hawaiische Küche“ im engeren Sinne ist im Alltag eher selten zu finden, wird jedoch in gehobenen Hotels und zunehmend auch in einer wachsenden Zahl ambitionierter Restaurants der modernen „Hawaii Regional Cuisine“ gepflegt, die lokale Zutaten mit internationalen Einflüssen verbindet.

Daneben sind sämtliche amerikanischen Fast-Food-Ketten vertreten. In Steakhäusern werden neben Steaks auch Fisch, Hummer, Salatbuffets, Pasta und mexikanisch inspirierte Gerichte serviert.

Nach amerikanischem Vorbild gelten einige Verhaltensregeln, die für Europäer nicht immer selbstverständlich sind: Beim Betreten eines Restaurants wartet man, bis ein Tisch zugewiesen wird; man setzt sich nicht ungefragt zu fremden Gästen. Rauchern werden separate Zonen zugewiesen bzw. das Rauchen ist außerhalb dieser Zonen inzwischen praktisch überall untersagt. Ein Trinkgeld von heute eher 18–20 % (die früher üblichen 15 % gelten mittlerweile als eher knapp bemessen) wird erwartet und ist in der Regel nicht in der Rechnung enthalten.

In normalen Restaurants sind lockere Kleidung und Shorts üblich, in gehobenen Häusern werden lange Hose und Hemd erwartet; bei Tischreservierungen empfiehlt sich eine Nachfrage zum Dresscode.

Cocktails werden von Amerikanern gern auch zum Essen bestellt. Der Mai Tai, ein typisch hawaiischer Cocktail, ist überall erhältlich und sollte zumindest einmal probiert werden.

Zu den Restaurantempfehlungen in Lahaina: Der ursprüngliche Artikel enthielt an dieser Stelle konkrete Empfehlungen für mehrere Restaurants im historischen Zentrum Lahainas (u. a. an der Front Street und Lahainaluna Street). Da dieser Bereich beim Brand vom August 2023 nahezu vollständig zerstört wurde und der Wiederaufbau dort noch andauert, wurden diese Einzelempfehlungen entfernt. Für aktuelle, verlässliche Restaurantempfehlungen in West-Maui empfiehlt sich eine tagesaktuelle Recherche, da sich die Situation vor Ort – welche Lokale wiedereröffnet haben, an welcher Adresse und mit welchen Öffnungszeiten – weiterhin regelmäßig ändert.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, dem Wiederaufbaustand Lahainas und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen zur ESTA/Einreise sowie zum Besuch West-Mauis empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf esta.cbp.dhs.gov sowie die offiziellen Seiten der Maui County Wiederaufbaubehörde.

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Hawaii – Lanai
Hawaii

Hawaii – Lanai

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Lanai

Die kleine Insel Lanai liegt im Windschatten von Molokai und Maui und hat nur wenig mehr als 2000 Einwohner. Um Lanai kennenzulernen, heißt es Gegensätze zu erleben. Innerhalb weniger Minuten kann man von einem abgeschiedenen Strand durch Kiefern bewaldetes Hochland zur vulkanischen Landschaft der Insel gelangen.

Die drittkleinste aller Hawaii-Inseln ist ein wahres Paradies für Golfer. Die besten Resort-Hotels Hawaiis und zwei der schönsten Golfplätze der Welt liegen auf der Insel Lanai. Microsoft-Chef Bill Gates ist regelmäßig Gast im „Manele Bay Hotel“ und schwingt auf The Challenge at Manele seine Golfschläger.

Wir haben einen Flug von Oahu auf die kleine Insel Lanai gebucht und werden hier den Jahreswechsel verbringen, bevor wir uns zu den weiteren Inseln des Hawaii-Archipels aufmachen. Bereits im Landeanflug sehen wir die bizarre Schönheit dieser Insel, die sich einem jedoch erst so richtig bei einer Wanderung über die Insel erschliesst.

Die Insel Lanai nennt man auch die Paradiesinsel. Sie ist die kleinste, aber auch exklusivste der erschlossenen Inseln von Hawaii. Bis 1990 war es eine reine Ananasinsel. Inzwischen sind zwei der exklusivsten Hotels von ganz Hawaii entstanden. Das Manele Bay Hotel soll unsere erste Unterkunft sein. Wir komen erst spät abends an und nutzen die warmen Abendstunden zu einem Essen auf der Terrasse.

Nur 29km lang und 21km breit ist Lanai und hat nur knapp 50km asphaltierte Straßen. Die beiden Luxushotels haben insgesamt nur 350 Zimmer. Für mehr Besucher hat die Insel kaum Platz. Wer einmal für einige Tage das Paradies entdecken möchte, der ist hier richtig. Auf der Insel Lanai befindet sich die größte Ananas-Plantage der Welt. Sie gehört – wie fast ganz Lanai – der Dole Pineapple Company. Lanai ist ein besonderer „Geheimtipp“ mit traumhaften, fast menschenleeren Stränden, Wanderwegen durch eine wildreiche Bergregion und einem winzigen, zentral gelegenen Inselhauptstädtchen in kühlen 500 Metern Höhe. Lanai City ist ein verschlafener Ort, der sich in 100 Jahren kaum verändert hat. Die exklusiven Villen und Suiten des Manele Bay Hotel liegen an einem Traumstrand. Der Blick aus der mit Antiquitäten überladenen Lobby und vom Pool ist atemberaubend.

The Experience at Koele, in der romantischen Wald- und Parklandschaft der „Lodge at Koele“, wurde zum besten Golfplatz der USA gewählt. Bilder sind auf unserer Seite Lanai-Golfplätze sehen. An der Küste locken weiße Sandstrände mit rauschenden Palmen.

Holprige Trails – nur mit Geländewagen zu befahren – führen durch das raue, aber eindrucksvolle Hinterland. Man kann hier auch Outback-Touren in Wrangler-Jeeps über den Munro Trail, einen 12 km langen Trail durch die Berge, unternehmen. Alternativ ist der Trail natürlich auch zu Fuss zu erwandern. Während der Tour hat man herrrliche Ausblicke über die kleine Insel und das Meer. Einen schöneren Strand als die Polihua Beach auf Lanai gibt es nur selten. Nirgendwo sonst ist der Sand so weich und das Wasser so blau. Obwohl der Garden of the Gods nur wenige km entfernt liegt, verirren sich nur wenige Reisende in den abgelegenen Nordwesten der Insel. Das Schwimmen ist an dieser Stelle wegen der starken Strömung zu gefährlich. Ein Picknick gehört aber auch hier zu den Höhepunkten eines Lanai-Aufenthalts.

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Hawaii – Allgemeine Informationen

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Hawaii

Hawaii – Lanai

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Hawaii – Kauai – Ke’e Beach

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Hawaii – Kauai – Hanalei

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Hawaii – Kauai – Na Pali Coast

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Hawaii – Kauai – Strände

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Hawaii – Kauai

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Hawaii – Maui

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Hawaii – Big Island

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Hawaii – Oahu

von Joe OnTour 12. Juli 2017

Bilder Hawaii – Lanai

Hawaii – Lanai
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Hawaii – Kauai – Ke’e Beach
Hawaii

Hawaii – Kauai – Ke’e Beach

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Kauai – Ke’e Beach

Von Princeville aus in Richtung Hanalei kommt man auf dem Weg zur Na Pali Coast an der Ke’e Beach vorbei. Dieser traumhafte Küstenabschnitt ist in seiner Ursprünglichkeit noch vollkommen erhalten. Keine Hotelbauten oder ähnliches stören hier die Südseeidylle.

Hinter Hanalei wird die Straße immer enger und kurvenreicher. Sie windet sich am Fuß der Klippen entlang nach Westen und man kann die ersten Ausläufer der Na Pali Klippen erkennen. Die Vegetation wird hier immer dichter und wir kommen an kleinen, windschiefen Holzhäusern vorbei, die vereinzelt am Wegesrand liegen.

Die Häuser sind von tropischen Gärten umgeben, in denen Bananenstauden wachsen.Auf der Weiterfahrt reiht sich ein weißer Traumstrand an den Nächsten. Die meisten sind menschenleer.

Der Strand der Ke´e Beach ist von Palmen gesäumt und die weißen Schaumkronen, die sich am vorgelagerten Riff brechen, lassen echtes Südseefeeling aufkommen. Das seichte Wasser ist hier ideal zum Schnorcheln.

Von hier aus sind zu Fuß die in den Bergen liegenden Überreste alter Tempelanlagen zu besichtigen. Man hat von dort aus einen herrlichen Blick auf die brandungsumtoste Küste. Von der Ke´e Beach aus führt der Kalalau Trail in steilen Windungen hinauf in die Klippen. Im Unterholz des Buschwerks wachsen Pandanus-Bäume, Kukui-Bäume, Ti-Pflanzen, wilder Ingwer und allerlei weiterer bunt blühender Pflanzen. Der Pfad windet sich bergauf und bergab und man erreicht nach cirka einem Kilometer den ersten Aussichtspunkt, der einen unbeschreiblichen Blick auf die unten osende Brandung und den fast senkrecht in den Himmel aufsteigenden tausend Meter hohen Lavaklippen freigibt. Fürwahr ein beeindruckendes Erlebnis.

Etwas weiter kommt man in das Hanakapi’ai Valley. Hier hat die Erosion eine tiefe Kerbe in die Klippen geschlagen. Der feine Sandstrand lädt hier zur Rast ein. Eine Erfrischung kann man an dem kleinen Flüßchen Hanakapi’ai genießen. Hier leben Süßwasserfische, die im Laufe der Evolution durch Saugnäpfe an den Flossen in der Lage sind, die steinigen Wasserfälle emporzuklettern.Man kann auf einem schmalen Pfad weiter bis zu den Hanakapi’ai Wasserfällen klettern. Der Pfad ist von dichten Mango- und Guava-Bäumen umwuchert. Vereinzelt sieht man noch die Reste von Steinmauern, die aus früheren Besiedlungszeiten stammen. Bis zum Hankapi’ai Valley sind es 6,5 Kilometer hin und zurück. Die Tour ist in etwa 3 Stunden zu schaffen. Der gesamte Trail ist etwa 12 Meilen lang. Je nach dem, welche Seitentäler man mitnimmt, kann diese auch mehrere Tage dauern. Informationen über den Zustand des Trails und Besonderheiten sollte man vorher bei den State- Department einholen.

Bilder Hawaii – Kauai – Ke’e Beach

Hawaii – Kauai – Ke’e Beach
Hawaii – Kauai – Ke’e Beach
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Hawaii – Kauai – Hanalei
Hawaii

Hawaii – Kauai – Hanalei

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Kauai – Hanalei

Kaua’i wird auch als Garteninsel bezeichnet. Kein Wunder, denn es blüht und grünt an allen Ecken und Enden der Insel. Grosse Teile der Insel Kauai sind sogar noch von urwüchsigem Dschungel bewachsen. Sehenswert ist der kleine Ort Hanalei, der sich den Charme und die Urwüchsigkeit der Jahrhundertwende bis heute erhalten hat.

Am zweiten Tag auf der Insel besorgen wir uns erst einmal einen fahrbarer Untersatz. Wir haben uns zur Einstimmung eine erste Route nach Hanalei und weiter zur Ke´e Beach ausgewählt. Die Strasse endet dort in einer Sackgasse und ist nicht weiter zu befahren, da ab hier die steilen Klippen der Na Pali Coast beginnen. Kurz hinter Princeville vor dem Ortseingang von Hanalei überqueren wir eine abenteuerlich alte einspurige Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1912. Auf dem Weg nach Hanalei hat man auf der linken Seite einen schönen Ausblick auf das Hanalei Valley, das von dunkelgrünen Tarofeldern gekennzeichnet ist. Weiter entfernt erkennt man die Bergketten der beiden Vulkanberge Waiáleále und Kawaikini, die beide mit 1570 Metern ü.M. etwa gleich hoch sind. Von dort ergießen sich die abgeregneten reichhaltigen Wassermassen in mehreren teils schiffbaren Flüssen Richtung Meer.

Hanalei ist ein kleines verträumtes Dorf mit vorwiegend eingeschossigen Holzhäusern, die meistens auf Stelzen gebaut sind. Die Zeit scheint hier um die Jahrhundertwende stehen geblieben zu sein. Es herrscht keinerlei Hektik und alles geht geruhsam vonstatten. Es gibt einige Shops für den täglichen Bedarf, ein kleines Postamt und mehrere Restaurants. Neben der einheimischen Bevölkerung haben sich hier viele Aussteiger auf Zeit angesiedelt. Das junge Publikum und auch „junggebliebene Alte“ finden an diesem stillen Fleckchen Erde hervorragende Bedingungen für alle Arten von Wassersport vor. An erster Stelle steht natürlich das Surfen. Etwas weiter hinter dem Dorf Hanalei Richtung Ha´ena, einem weiteren kleinen Örtchen hat sich die Surfscene vollständig etabliert.

Die Old Hanalai School mit dem integrierten kleinen Einkaufszentrum bildet den Mittelpunkt des Ortes und prägt mit ihrem markanten langgezogenen Bau das Straßenbild. Hier sind auch einige Läden für den täglichen Bedarf untergebracht. Die halbkreisförmige Hanalei Bay wird von einem feinsandigen weißen Sandstrand gesäumt. Weiter westlich schließt diese an den Makahoa Point an. Dahinter liegt die Lumahai Beach.

Hier wurde der Film South Pacific gedreht. In den 60er Jahren Jahren haben sich viele Hippies in den benachbarten Tälern niedergelassen. Ein wenig ist davon noch heute in Hanalei zu spüren. Die 400 Seelen des Ortes, darunter viele Alt-Hippies und Künstler, haben sich bis heute erfolgreich dagegen gewehrt, die alte einspurige BrÜcke am Ortseingang durch eine neue Zweispurige zu ersetzen. Damit ist den großen Reisebussen die Zufahrt verwehrt und der Massentourismus bleibt außerhalb von Hanalei. So haben sich die Einwohner ihr eigenes kleines Südseeparadies erhalten. Nach jedem Hurrikan werden die windschiefen Holzhütten wieder aufgebaut und dabei soll es nach ihrer Meinung auch bleiben. Im alten Schulgebäude ist auch das Hanalei Gourmet, ein kleines Café untergebracht, die gute Sandwiches, Salate und Suppen servieren. Man fühlt sich sofort zu Hause in der gemütlichen Atmosphäre und die freundliche Bedienung trägt ebenfalls dazu bei. Hier fühlen sich die „Alt-Hippies“ genauso wohl wie die Künstler des Dorfes und die Surferszene. Der ein oder andere Reisende oder Golfer aus Princeville ist ebenfalls anzutreffen. Insgesamt sind aber auf wohl aufgrund der oben beschriebenen Umstände sehr wenige Touristen anzutreffen.

In den Monaten von Dezember bis April können von Hanalei aus Bootsausflüge für das Whale Watching unternommen werden. Man kann die Wale aber auch von der Kee Beach aus beobachten. Hier ist ein besonderer Ausblick, die Laka’s Hula-Plattform eingerichtet worden, die 3o Meter oberhalb des Beachparks liegt. Mit ein wenig Glück kann man die häufig vorkommenden Buckelwale sehen. Im Ort Hanalai werden spritzige 4-stündige Schlauchboottouren entlang der Na Pali Küste angeboten. In den Wintermonaten sind diese jedoch nur bei ruhigem Wetter anzuraten. Ein besonderes Erlebnis sind die vom Flugplatz bei Princeville aus startenden Hubschraubertouren rund um die Na Pali Coast, die zwischen 30 und 60 Minuten dauern. Wir berichten hiervon auf unserer gesonderten Seite „Na Pali Coast“. Einen Besuch wert ist das Wai´oli Mission House, ein kleines Museum, das direkt hinter der grün gestrichenen Missionskirche zu finden ist. Das Haus wurde 1837 von dem Missionsehepaar Alexander im Neuenglandstil gebaut. Es ist mit orginalen Möbeln aus der Gründerzeit ausgestattet und vermittelt eine Ahnung vom damaligen Lebensstil.

Rund um Hanalei ist die Landschaft wohl seit Generationen unverändert geblieben. Seit ewigen Zeiten wird im Valley Taro angebaut. Taro ist eine polynesische Naturpflanze und wurde von den ersten Einwanderern von den Maquesas-Inseln eingeführt und angebaut. Die Pflanze ist sehr vitaminrreich und und hat einen hohen Mineralgehalt. Die roten Knollen der Taro-Wurzel werden zerstoßen und zu einem Brei, dem poi vermengt. Da ganze schmeckt recht fade, ist aber erwiesenermaßen äußerst gesund und wird sogar für Allergiker empfohlen. Das gesamte Schwemmlandgebiet des Hanalei-River ist ein Refugium für Wildtiere. Hier tummeln sich die unter Naturschutz gestellten vielen Wasservögel sowie Reiher und Enten. Die kleinen frechen Cardinal-Vögel mit ihren roten Köpfen sind zu Kulturfolgern geworden und lauern an den Tischen auf abfallende Brotkrumen.

Bilder Hawaii – Kauai – Hanalei

Hawaii – Kauai – Hanalei
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Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii

Hawaii – Kauai – Na Pali Coast

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Kauai – Na Pali Coast

Die Na Pali Coast ist ein Küstenabschnitt im Norden der Insel Kauai. Die malerisch zerklüftete Felsküste fängt kurz hinter Haena an der Kee Beach an und verläuft von hier aus in westlicher Richtung. Dieser Küstenabschnitt ist nicht erschlossen, d.h. es führt dort keine Straße vorbei, die befahren werden kann. Um die Küste zu besichtigen hat man mehrere Optionen. Man kann diese zu Fuß erwandern, sich einen Helikopter mieten und in einem gut einstündigen Rundflug einen kurzen Überblick über diese Küstenregion zu erhalten oder sich von der Seeseite mit einem Boot annähern. Welche der Optionen gewählt wird, hängt auch von der Kondition und der zur Verfügung stehenden Zeit des Besuchers ab.

Wir haben erst die Besichtigung aus der Luft vorgenommen um anschließend das Erlebnis Na Pali Coast hautnah zu erwandern. Zu empfehlen sind jedenfalls beide Optionen, wobei nach unserer Meinung der nachhaltigere Eindruck durch den langsameren Weg (zu Fuß) zu gewinnen ist. Wenn man über etwas Kondition verfügt, sollte man sich diese hautnahe „Experience“ nicht entgehen lassen. Die mehrstündige Wanderung auf dem Kalalau Trail haben wir auf einer weiteren Seite etwas näher beschrieben. Der etwa einstündige Rundflug führt über den Waimea Canyon und anschließend entlang der Na Pali Coast. Es gibt eine ausreichend große Anzahl an Flugunternehmen, die diese Flüge anbieten. Von allen drei Flughäfen, dem Port Allen im Süden, dem Lihue an der Ostküste und dem Princeville Airport im Norden starten die Helikopter. Die Kosten liegen zwischen 80 und 100 US$ p.P.

Wir sind vom Princeville Airport aus mit Papillon Hawaiian Helikopters (Tel. 826 6591) gestartet.

Außer dem Piloten haben noch vier weitere Mitreisende im Helikopter Platz. Einer vorne neben dem Piloten und drei weitere Passagiere auf den hinteren Plätzen. Jeder erhält einen Satz Kopfhörer mit Mikro, so dass eine gute Verständigung während des Fluges möglich ist.

Der Ausblick auf die der Na Pali Coast vorgelagerte Bergkette ist beeindruckend. Der Waimea Canyon ist aus der Luft in seiner ganzen Dimension zu erkennen.

Die dem Meer abgewandte Seite der Na Pali Coast ist stark zerklüftet. Blick in den Waimea Canyon aus der Helikopter-Perspektive. Unser Pilot zieht den Helikopter im Steigflug über die Na Pali Klippen.

Auf dem Rückflug sind die bizarren Verläufe der Gebirgsketten mit ihrem vulkanischen Ursprung deutlich zu erkennen. Im Landesinneren überfliegen wir einen der vielen Wasserfälle.

Die Na Pali Coast ist ein Küstenabschnitt im Norden der Insel Kauai. Die malerisch zerklüftete Felsküste fängt kurz hinter Haena an der Kee Beach an und verläuft von hier aus in westlicher Richtung. Dieser Küstenabschnitt ist nicht erschlossen, d.h. es führt dort keine Straße vorbei, die befahren werden kann. Um die Küste zu besichtigen hat man mehrere Optionen. Man kann diese zu Fuß erwandern, sich einen Helikopter mieten und in einem gut einstündigen Rundflug einen kurzen Überblick über diese Küstenregion zu erhalten oder sich von der Seeseite mit einem Boot annähern. Welche der Optionen gewählt wird, hängt auch von der Kondition und der zur Verfügung stehenden Zeit des Besuchers ab.

Wir haben erst die Besichtigung aus der Luft vorgenommen um anschließend das Erlebnis Na Pali Coast hautnah zu erwandern. Zu empfehlen sind jedenfalls beide Optionen, wobei nach unserer Meinung der nachhaltigere Eindruck durch den langsameren Weg (zu Fuß) zu gewinnen ist. Wenn man über etwas Kondition verfügt, sollte man sich diese hautnahe „Experience“ nicht entgehen lassen. Die mehrstündige Wanderung auf dem Kalalau Trail haben wir auf einer weiteren Seite etwas näher beschrieben. Der etwa einstündige Rundflug führt über den Waimea Canyon und anschließend entlang der Na Pali Coast. Es gibt eine ausreichend große Anzahl an Flugunternehmen, die diese Flüge anbieten. Von allen drei Flughäfen, dem Port Allen im Süden, dem Lihue an der Ostküste und dem Princeville Airport im Norden starten die Helikopter. Die Kosten liegen zwischen 80 und 100 US$ p.P.

Der Waimea Canyon mit seinen Ausläufern in den grünen Tropenwald an den Na Pali Klippen mit Blickrichtung ins Landesinnere, alles aus der Helikopterperspektive gesehen.

Auf den oberen Bildern können wir die Aussicht beim Helikopter-Anflug auf die Na Pali Küste bewundern.

Die Bergrücken und Ausläufer der Na Pali Klippen sind aus der Helikopterpersepektive beeindruckend. Die Na Pali Klippen steigen steil aus dem Meer auf.

Die Kee Beach und die Na Pali Klippen bilden aus der Vogelperspektive eine grandiose Naturkulisse, die in ihrer Eigenart auf der Welt wohl einzigartig sind.

Vor uns landet gerade eine zweimotorige Maschine und wir müssen abwarten, bis diese ausgerollt ist. Der Flug ist ein Erlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die grandiose Landschaft bleibt lange in Erinnerung.

Bilder Hawaii – Kauai – Na Pali Coast

Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
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Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
Hawaii – Kauai – Na Pali Coast
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Hawaii – Kauai – Strände
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Hawaii – Kauai – Strände

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Kauai – Strände

Wir haben hier eine kleine Auswahl an Stränden und Küstenregionen der Insel Kaua’i aufgezeichnet. Alle Strände zu erfassen würde den Rahmen dieser Seite sprengen, da es so unglaublich viele kleine und kleinste naturbelassene und noch unverbaute Strände auf Kaua’i gibt. Kumukumu Beach (auch Donkey Beach genannt) an der Ostküste wird zwar allgemeinhin als der schönste Strand auf Kaua’i bezeichnet, man kann unseres Erachtens aber nicht von dem schönsten Strand sprechen, da wir meinen, dass jeder Teil der Insel seine eigenen spezifischen Reize hat. Die Strände von Kaua’i ziehen sich wie an einer Perlenschnur rund um die Insel. Die meisten sind nicht ausgeschildert und müssen einfach erfragt oder gesucht werden. Am interessantesten fanden wir die halbmondförmig ausgebildeten kleinen Buchten, die abseits der großen Straßen liegen. Generell kann man sagen, dass die Strände im Norden der Insel weniger bevölkert sind. Oft ist man sogar der einzige Besucher. Dort, wo sich die großen Hotels und die Condominiums konzentrieren, sind die Strände dann schon mehr frequentiert.

Besonders beeindruckend ist der berühmte Strand an der Ke’e Beach. Die Fotos können nur eine kurze und unvollständige Momentaufnahme wiedergeben. Dort am Strand zu sitzen und die salzhaltige Luft des Meeres einzuatmen und das Rauschen der Brandung zu spüren ist ein unwiederbringliches sinnliches Erlebnis.

Der Strand bei Hanalei (oben) ist so unwirklich wie die gesamte Kulisse aus einem Traum zu sein scheint. Nicht umsonst ist dies das Aussteigerparadies der Hippies der sechziger und siebziger Jahre.

Die Ke’e Beach liegt im Norden der Insel im Haena State Park und ist am Ende der Road Nr. 560 zu finden. Hier beginnt der Na Pali Trail, der entlang der Küste führt. Im Westen ragen die bis zu 1000 Meter hohen Klippen der Na Pali Coast auf.

Untenstehend ein Haus in der Nähe von Hanalei. Typisch ist die nach unten offene Bauweise. Hier wurde im „Untergeschoss “ zu ebener Erde Raum für ein schattiges Plätzchen für den PKW und für das Boot geschaffen.

Im I. OG wird gewohnt (mit umlaufender Terrasse) und im 2. OG sind die Schlafräume. Das Ganze ist natürlich umrahmt von Palmen und Bananenstauden. Der Strand ist 50 Meter entfernt. Für viele bleibt dies jedoch ein Traum, da die Preise für Bauland in dieser Region einfach nicht mehr zu bezahlen sind.

Kilauea Point ist der nördlichste Punkt der Insel Kaua’i und wird von einem Leuchtturm aus dem Jahr 1913 bewacht. Die kleine Landzunge wurde zu einem Reservat für Meeresvögel.

Bilder Hawaii – Kauai – Strände

Hawaii – Kauai – Strände
Hawaii – Kauai – Strände
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Hawaii – Kauai
Hawaii

Hawaii – Kauai

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Kauai

Kaua’i wird aufgrund seiner ausgesprochen üppigen Vegetation auch als „Garteninsel“ bezeichnet. Die Insel bietet eine der spektakulärsten und ursprünglichsten Landschaften des Archipels. Es gibt hier immer noch unwegsame Dschungelgebiete, die vollkommen unerschlossen sind.

Die Insel verfügt über wüstenhafte Ebenen, tiefe Schluchten und Steilklippen, die bis zu 1000 Meter aus dem Meer aufragen. Überhaupt ist Kaua’i mit Superlativen nur so bestückt. Hier sind die schönsten Strände, die üppigste tropische Flora und die größten Korallenriffe des Archipels zu finden. Kaua’i liegt am nordwestlichsten Ende der Inselkette. Die Erosion hat an der Nordküste dramatische Klippen entstehen lassen. Im Landesinneren haben sich gewaltige Canyons gebildet. Am 1500 Meter hohen Wai’ale’ale werden die Passatwolken aufgefangen und entladen ihre Wassermassen mit 12 Metern Niederschlag pro Jahr. Das weiche vulkanische Gestein wird durch diese Wassermassen zu bizarren Formationen ausgewaschen. Wir hatten das Empfinden, dass Kaua’i die geringste Touristenzahl aufweist. Es gibt hier noch viel Ursprüngliches zu erfahren. Das liegt wohl auch daran, dass die Insel häufig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht wird, was die Investoren offensichtlich abschreckt, weitere Hotelkomplexe zu erstellen. Im Jahr 1992 hat der Hurrikan „Iniki“ große Teile der Ferienzentren dem Erdboden gleichgemacht und 10.000 Häuser zerstört. Seltsamerweise hat sich die Natur schnell davon erholt, denn bereits ein Jahr später waren die Schäden kaum mehr zu sehen. Kaua’i gehört zu den wenigen Inseln, die man nicht vollständig mit dem PKW umrunden kann, da der gesamte Bereich um die Na Pali Coast keine Durchfahrtsmöglichkeit bietet.

Wir landen nach kurzem Flug mit einer zweimotorigen Propellermaschine auf dem Princeville Airport im Norden der Insel. Die Landebahn reicht gerade für die Prop-Maschinen aus und das kleine Gebäude für die Abfertigung am Rande der Landebahn vermittelt bereits Südseefeeling. Wir haben noch keinen Mietwagen vorbestellt und müssen erst ein Taxi organisieren. Die Fahrt zum bereits vorgebuchten Sheraton Princeville Hotel dauert zehn Minuten.

Das Hotel liegt an der Hanalei Bay und wurde erst kürzlich komplett mit großem Aufwand neu restauriert. Der Eingang wird von einer beeindruckenden riesigen Empfangshalle mit einem phantastischen Rundblick auf die Bucht und die benachbarte Na Pali Coast dominiert. Man sagt, dies sei die wohl unbestritten beste Lage von ganz Hawaii. Das Ambiente ist gediegen und modern. Die Empangshalle ist mit antiken Möbel aus dem 18. und 19. Jahrhundert bestückt.

Das Hotel verfügt natürlich bei dem üblichen amerikanischen Standard über alle erdenklichen Annehmlichkeiten wie Schwimmbad, Sauna, Firtnesscenter, mehrere Restaurants etc. Es liegt direkt am feinsandigen Sandstrand. Wir haben unseren Stützpunkt eine Woche vorgebucht und wollen die Insel von hier aus erkunden. Das Hotel ist trotz der Weihnachts- und Neujahrszeit nicht komplett ausgebucht und so bekommen wir nach langem zähen Verhandeln ein extra großes Zimmer mit Blick auf die Na Pali Küste. Brigitte ist begeistert. Das Bad verfügt über eine Panoramascheibe, so dass man während des Badens den Blick auf die Na Pali Küste genießen kann.

Jetzt aber genug von so viel Schwärmerei, schließlich wollen wir noch die Insel Kauai mit ihren vielen Geheimnissen entdecken. Das selbst auferlegte und völlig freiwillige Programm steht allerdings erst am nächsten Morgen an und so lassen wir den Abend gemütlich bei einem Gläschen Wein mit Blick auf den typisch hawaiischen Sonnenuntergang ausklingen. Es ist ein schönes Schauspiel, wenn der riesige Feuerball der Sonne im Meer versinkt und die Bali-Hai Felsen der Na Pali Coast golden anstrahlt.

Bilder Hawaii – Kauai

Hawaii – Kauai
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Hawaii – Maui
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Hawaii – Maui

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Hawaii – Maui

Maui ist die zweitgrösste Insel des Hawaii-Archipels. Maui wird durch ein breites Tal in zwei ungleiche, jeweils von einem erloschenen Vulkan überragten Hälften, geteilt. Maui hat eine Fläche von 1888 Quadratkilometern (zum Vergleich das Saarland mit 2573 Quadratkilometern) und wird von 106 000 Menschen bewohnt. Die wichtigste Stadt und Sitz der County-Verwaltung ist Wailuku. Ihre abwechslungsreiche Landschaft ist durch goldene Strände, bewaldete Gebirgszüge mit bizarren Felsen, Grasländer und weite Ebenen gekennzeichnet. Höchste Erhebung ist der 3.055 Meter hohe, ruhende Vulkan Haleakala.

Die Tagesdurchschnittstemperaturen liegen zwischen 21° und 25° C; die Niederschlagsmengen variieren von Ort zu Ort. Ihren Namen erhielt die Insel in Anlehnung an Maui, ein Halbgott aus der alten hawaiianischen Mythologie. Mauis Taten sind in historischen Gesängen überliefert. Eine Legende berichtet, dass Maui die Inseln des Hawaii-Archipels mit einem riesigen Angelhaken aus dem Pazifik zog.

Die Insel hat eine facettenreiche Siedlergeschichte. Als Kamehameha I. alle Hawaii-Inseln in seinem Reich vereinte, machte er 1802 Lahaina auf Maui zu seiner Hauptstadt. Missionare und Walfänger trafen bald darauf hier ein und teilten die Insel in zwei Lager. Das Ende der Walfänger kam mit dem US-Bürgerkrieg von 1860 und dem Aufstieg der Petroleum-Industrie. Ein Großteil der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche Mauis wurde mit Zuckerrohr bepflanzt, Arbeitskräfte wurden aus Asien herbeigebracht. Die Insel entwickelte sich zu einem friedvollen Landwirtschaftsgebiet mit besonderem Charme und rustikaler Schönheit. Der boomende Tourismus sorgte dafür, dass heutzutage die Besucher den Charme der Insel auf mannigfaltige Weise erleben können.

Das kleinere West Maui bietet nach Stil und Qualität sehr gepflegte touristische Einrichtungen. Hier liegt auch die verschlafene Hauptstadt und die ehemalige Walfangstation Lahaina mit der größten Attraktionen, dem schwimmenden Walfangmuseum im Hafen. Wir finden, Mauis Landschaft ist die „hawaiianischste“ der gesamten Inselwelt. Zudem sind hier die Strände die traumhaftesten im ganzen Archipel. Auf Maui ist eine grosse Vielfalt der Landschaft vorzufinden, von felsumrahmten Sandbuchten bis hin zu wundervollen Tälern mit rauschenden Wasserfällen über Regenwälder und üppige Plantagen. Hier scheint wirklich alles zu gedeihen, was es an tropischen Pflanzen und Früchten gibt. Über der ganzen Szenerie erhebt sich der mächtige Vulkan Haleakala (3057 m) mit seinen erkalteten Kratern. An seinen Hängen weiden Rinderherden. Die riesige Kraterlandschaft kann man zu Fuß oder auf dem Pferderücken durchwandern.

Wer oben in einer Hütte übernachtet oder morgens zeitig auf der gewundenen Straße zum Gipfel hinauffährt, kann einen Sonnenaufgang im Hollywood-Stil erleben. Die Vulkanlandschaft mit mit ihrem einzigartigem Ökosystem verfügt über ausgedehnte Regenwälder, tiefe Schluchten und seltene Vögel. Mittelpunkt des Parks ist der 4 Kilometer breite und 12 Kilomter lange Haleakala Krater.

Einer der wohl schönsten Plätze auf Maui ist Wailua. Unterhalb der Wailua-Fälle fließt das klare Wasser durch sieben Becken („Seven Pools“), um sich anschliessend ins offene Meer zu ergiessen. Das ist gleichzeitig auch ein beiebter Badeplatz. Maui ist für Touren zur Walbeobachtung der günstigste Ort auf Hawaii. Alljährlich von November bis April versammeln sich Buckelwale in den warmen Gewässern vor der Küste. Die ausgewachsenen Tiere werden mehr als 13 Meter lang und wiegen mehr als 40 Tonnen.

Das Iao Valley ist heute heute ein reizvoller Naturpark im Regenwald, einst jedoch Kampfort bei der Eroberung Mauis durch Kamehameha I. Sehenswert ist auch das Ahihi-Kinau Natural Area Reservat. Besonders beeindruckend ist eine Tour entlang der reizvollen Küstenstrasse zum Hana Valley. Auch der Oheo Stream und die Seven Pools mit ihrem natürlichen Felsbecken und klarem Wasser sind eine Reise wert. Für botanisch Interessierte ist der botanischer Garten Helani Gardens sehr sehenswert, während der Kepaniwai Heritage Garden den Kulturen der Hawaii-Bewohner gewidmet ist. Lahaina ist ein quirliges, malerisches Städtchen mit Museen und historische Stätten, Geschäften, Cafés und Kunstgalerien.

Weitere beschauliche Provinzorte sind die Künstlerkolonien Makawao, Ha iku und Kula an den Hängen des Haleakala. Reizvoll für sportlich orietierte sind die Strände vor Molokini (zum Schnorcheln), die Paia Beach (ein weltklasse Windsurfing-Revier) und die Hookipa Beach (Windsurfen).

Bilder Hawaii – Maui

Hawaii – Maui
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Hawaii – Maui
Hawaii – Maui
Hawaii – Maui
Hawaii – Maui
Hawaii – Maui
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1994 12 384
1994 12 383
1994 12 382
Hawaii – Maui
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Hawaii Big Island
Hawaii

Hawaii – Big Island

von Joe OnTour 12. Juli 2017
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Hawaii – Big Island

Die Insel Hawaii trägt den gleichen Namen wie der Staat Hawaii. Zur Unterscheidung musste also ein Zweitname her. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich daher der Name Big Island durchgesetzt. Big Island ist die größte Insel des Archipels. Von der Fläche her würden alle anderen Inseln hier hineinpassen.

Dennoch ist Big Island geologisch gesehen die jüngste der Inseln. Im südlichen Teil der Insel wird durch vulkanische Aktivitäten ständig neues Land geschaffen. Durch die riesigen Lavawüsten ergeben sich interessante Extreme in der Landschaft, denn sobald man diese Gegenden verlässst, wird man von tropischen Regenwäldern, grünem Weideland, steilen Felsklippen und schroffen Gebirgen überrascht. James Cook, der Entdecker Hawaiis, landete hier und verstarb auch auf der Insel. Heute leben auf Hawaii die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen. Sie bestehen aus den Paniolos (spanischer Abstammung), die als Cowboys auf der größten Rinderfarm der Insel leben, aus reichen Amerikanern und Grundbesitzern sowie aus hawaiischen Fischern und Zuckerrohrfarmern. Darüber hinaus haben sich viele Ausstteiger und Umweltschützer auf der Insel niedergelassen. Auf dem höchsten Berg, dem Mauna Kea mit seinen 4200 Metern ü.M. leben Forscher aus diversen Ländern, die alternative Energieformen testen. Viele Sportler bereisen Hawaii, um Wassersport, Golfsport, Sport- und Hochseefischererei zu betreiben. Alljährlich wird auch der Ironman-Wettkampf hier ausgetragen. Im Winter ist am Mauna Kea sogar der Skisport möglich. Auf der Insel haben sich viele Luxusresorts und Golfplätze niedergelassen. Daneben gibt es aber auch günstige Unterkünfte, die Bed & Breakfast bieten. Es ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.

Wir kommen nach kurzem Flug von Honolulu am Hilo Airport auf der Insel Hawaii (Big Island) an. Es ist in der Hauptsaison empfehlenswert, einen Mietwagen vorzubuchen.

Wir haben mit dem Wetter Glück, denn die Hilo Coast (Ostküste) ist eine der feuchtesten Orte Amerikas. Hier fällt an 270 Tagen im Jahr Regen. Durch die hohen Vulkane werden praktisch zwei Wetterzonen gebildet, die eben genannte feuchte Hilo Coast und die wüstentrockene Kona Coast im Westen des Landes. Auf die rund 120.000 Einwohner von Big Island kommen pro Jahr rund 800.000 Besucher. Die Entwicklung des Tourismus ist jedoch rückläufig. Die großen Hotelresorts entstanden vorwiegend in den 70er und 80er Jahren. Von weiterer großer Bautätigkeit ist die Insel Hawaii daher in den 90er Jahren weitgehend verschont geblieben. Um die Insel Big Island zu erkunden, ist ein Mietwagen praktisch unumgänglich. Wir haben uns einen weißen Oldsmobile ausgesucht, den wir nach langem Verhandeln anstelle eines japanischen Kleinwagens ohne Aufpreis bekommen. Von weiterer großer Bautätigkeit ist die Insel Hawaii daher in den 90er Jahren weitgehend verschont geblieben. Um die Insel Big Island zu erkunden, ist ein Mietwagen praktisch unumgänglich.

Wir haben uns einen weißen Oldsmobile ausgesucht, den wir nach langem Verhandeln anstelle eines japanischen Kleinwagens ohne Aufpreis bekommen. Die Angestellte der Vermietungsfirma zeigte sich kooperativ, das Problem mit den langen Beinen zu lösen. Der erste Eindruck, den wir von den unglaublichen Lavamassen erhalten, ist einfach überwältigend. Die Lavaströme machen vor nichts Halt. Sie überrollen die asphaltierten Straßen mit meterhohen Lavabergen, so dass die Straßen umverlegt werden müssen. Die Bewohner haben sich an die Naturgewalten auf Hawaii gewöhnt und nehmen das Geschehen mit einer ausgeprägten Gelassenheit hin. Dort, wo die Lavaströme sich ins Meer ergießen, wirkt die Umgebung wie eine Mondlandschaft. Erst nach und nach bildet sich dann vereinzelt Pflanzenwachstum, der Besitz vom neu geschaffenen Territorium ergreift. Auf diese Weise schließt sich dann der Kreislauf von Sterben und Leben, der sich hier hautnah nachvollziehen lässt. Wir haben einen „kurzen“ Weg von ca. 100 Kilometern bis zu unserem Hotel an der Kohala Coast.

Das Ritz Carlton Mauna Lani ist das neueste Hotel der Insel und liegt an der kleinen und geschützen Pauoa Bay. Die Anreise führt uns an der Ostküste entlang. Der Highway 19 ist gut ausgebaut und so geht die Fahrt Richtung Norden vorbei an Zuckerrohrfeldern und Obstplantagen. Der Gipfel des Mauna Kea liegt in dichten Wolken. So fahren wir vorbei am verschlafenen Westerndorf Honomu. Der Ort ist geprägt von verwitterten Holzhäusern. Sehenswert sind hier die Akaka Falls im gleichnamigen State Park. Sie werden zu den schönsten Wasserfällen der Insel gezählt. Ein Rundweg führt durch einen tropischen Regenwald zu dem 135 Meter hohen Wasserfall. Bis Honaka’a passieren wir eine ganze Reihe kleiner und kleinster Dörfer. Honaka’a ist mit seinen etwa 2000 Einwohnern die größte Stadt an der Hamakua Coast. Die Bewohner leben hier vorwiegend vom Zuckerrohranbau, der Landwirtschaft und dem Anbau von Macadamia-Nüssen. Von Honaka’a aus geht der Weg über den Hwy 19 jetzt Richtung Westen durch die Kohala Mountain.

Wir kommen ins Hochland der Insel. Hier empfängt uns ein nebeliges Nieselwetter, das nicht einmal die Sonne durchdring. Doch sobald wir die Berge durchfahren haben, wird es trockener und die Sonne brennt wieder vom Himmel. Der Highway verläuft an der Kohala Coast durch endlose Lavafelder. Es scheint so, als seien die weit abseits der Straßen an der Küste liegenden Hotels durch die großen Lavaströme voneinander fein säuberlich getrennt worden. Jedes der hier liegenden Hotels hat eine eigene Zufahrtsstraße, die immer direkt an den Lavafeldern vorbeiführt.

Endlich haben wir das Hotel erreicht. Das Ritz Carlton ist das europäischste aller Hotels auf Big Island und ist durch einen schlichten, eleganten Stil geprägt, während die benachbarten Hotels wie z. B. das Hyatt für europäische Verhältnisse überladen und pompös wirken. Die Innenausstattung der Hallen und Räume ist mit Kunstgegenständen aus dem 18. Jahrhundert dekoriert. Die Zimmer sind ausgesprochen groß (50 – 60 qm) und geschmackvoll eingerichtet. Alle Zimmer haben Blick direkt zum Meer. Dem Hotel sind 2 Top-Golfplätze angeschlossen, die wir auf unserer Seite „Golfplätze“ näher beschreiben.

Es gibt einen feinsandigen kleinen Sandstrand am Hotel aber auch den dunklen von der Lava geprägten Strand wenige Meter weiter entfernt. Die Golfplätze sind teilweise direkt in die Lavafelder gebaut worden. Dadurch ergibt sich eine abstrakt interessante Gestaltung der Plätze. Die Plätze sind nicht leicht zu spielen, da man immer entweder mit erstarrten Lavaströmen oder mit dem nahen Wasser des Meeres zu kämpfen hat. Davon aber mehr auf unserer gesonderten Seite für Golfinteressierte.

Ein Trio bestehend aus zwei Gittaristen und einer Sängerin vermittelt uns die ursprüngliche hawaiische Folklore, die noch auf den großen Ranches der Insel gepflegt wird. Sie ziehen sozusagen von Gast zu Gast und so können wir in einem Gespräch mit ihnen in Erfahrung bringen, dass sie im richtigen Leben auf einer Ranch in der Hochebene der Insel arbeiten. In Ihrer Freizeit werden Sie von Zeit zu Zeit von den Hotels engagiert und bessern sich so Ihren Lohn auf. In Ihren originalen Landestrachten sind ihre Darstellungen ein Erlebnis für Auge und Ohr. Nach einem langen, ereignisreichen Tag steht jetzt erst einmal die wohlverdiente Siesta am Strand an. Jürgen hat sich ein schattigen Plätzchen in der Hängematte ausgesucht und träumt von vielen weiteren Tagen und Abenteuern auf Hawaii. Wir werden auf den weiteren Seiten nicht nur von seinen Träumen berichten.

Bilder Hawaii – Big Island

Hawaii Big Island
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Hawaii Big Island
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Hawaii Big Island
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Hawaii Big Island
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Hawaii – Oahu
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Hawaii – Oahu

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hawaii – Oahu

Oahu ist die drittgrößte Insel des Archipels. Die Hauptstadt Honolulu ist eine quirlige moderne Metropole mit ca. 400.000 Einwohnern. Im gesamten Einzugsgebiet leben sogar 800.000 Menschen. Die Stadt liegt an der Südküste der Insel und ist für die meisten Touristen die erste Anlaufstation. Karte von der Insel Oahu – HawaiiFür viele bleibt sie auch die Einzige, denn sie verbringen ihren ganzen Urlaub in einem der rund 30.000 Hotelzimmer von Waikiki, dem glamourösen Badeort von Honolulu. Der weiße Sandstrand zieht sich sichelförmig vom Jachthafen aus bis zum Diamond Head Krater, dem Wahrzeichen der Stadt. Man empfindet immer eine leichte kühlende Brise vom Meer her und ist verzaubert von dem glasklaren, türkisfarbenen Wasser, auf dem die bunten Katamarane segeln. Für viele ist dies der Traum von Urlaub schlechthin. Wir haben uns jedoch vorgenommen, abseits des üblichen Tourismusstroms die Inseln zu erkunden. Das ist wieder einmal mit viel Aufwand und Zeit verbunden, da die benachbarten Insel nur mit den regionalen kleinen Flugzeugen zu erreichen sind. Aber davon später und auf den weiteren Seiten mehr. Hier wollen wir erst einmal von Oahu berichten.

Auf den Flugtickets steht „HNL“ und so landen auch wir auf dem internationalen Flughafen Honolulu. Wir schweben nachts über der Stadt ein, die fast den Eindruck einer amerikanischen Großstadt mit den vielen Lichtern macht. Wir sind etwas enttäuscht. Zur Aklimatisierung haben wir uns für einige Tage in der Pink Lady von Waikiki, dem Royal Hawaiian eingemietet. Das Hotel liegt direkt am Strand. Angeblich ist es das berühmteste Hotel am Ort, jedenfalls ist es ein Plüschtraum in Pink. Hier die Adresse: 2259 Kalakaua Ave., Honolulu, HI 96815, Tel. 923-7311. Am Waikiki-Strand reiht sich ein großes Hotel ans andere.

Am nächsten Morgen sieht dann schon alles etwas anders aus. Ausgeruht und mit einem ordentlichen Frühstück verwöhnt, haben wir uns vom Flugstress etwas erholt und wollen jetzt die Stadt und die benachbarten Strände erkunden. Das Wetter meint es ebenfalls gut mit uns. Der Waikiki – Strand ist ausgesprochen gut besucht. Das Publikum scheint vorwiegend aus Amerikanern und Japanern zu bestehen. Die Zeit mit Sonnenbaden zu verbringen, finden wir zu schade und so besorgen wir uns für die erste Erkundungstour einen Mietwagen und beschließen, die Downtown und die unmittelbar benachbarten Strände auszukundschaften. Sobald man den Hauptstrand Waikiki-Beach verlässt, erhält man einen ersten Eindruck vom ehemals ursprünglichen Hawaii. Einige Kilometer von Waikiki entfernt sind die Strände fast menschenleer. Das Wasser an den Stränden ist glasklar und schimmert hellblau, grün und türkis. Die leichte Brise vom offenen Meer sorgt für eine angenehme Kühlung. Wir sind wieder einmal durch die Natur versöhnt und gleichzeitig eingestimmt auf weitere hoffentlich positive Erfahrungen. Waikiki und Honolulu liegen an der Südküste der Insel Oahu. Hier ist die trockene, sonnige Seite der Insel. Der Wald der Hoteltürme reicht im Osten bis zum Kapi‘ olani Park. Dahinter ragt der Diamond-Head-Krater auf. Dieser ist das Wahrzeichen Waikikis.

Am Mittag sind wir zurück in Honolulu. Die Straßen sind hektisch, laut und von einem bunten Völkergemisch beseelt. Wir finden viele kleine asiatische Geschäfte in der Chinatown vor, die zum bummeln und shoppen einladen. Die Chinesen leben hier schon seit 1850 und haben ihren ureigenen Stadtteil gegründet. Wir sind wieder einmal fasziniert von diesem bunten, quirligen Leben. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und auszukundschaften.

In der King Street werden exotische Früchte angeboten und an kleinen Garküchen auf der Straße wird für das leibliche Wohl gesorgt. Der Duft aus den brodelnden Töpfen erfüllt die Luft. In einem kleinen Laden finden wir seltsame Mixturen, die uns der Inhaber zur Linderung aller möglichen Leiden anbietet. In der Maunakea Street werden von Frauen geflochtene Kränze aus bunten Blüten feilgeboten. Alles hier ist eine seltsame Mischung aus Nostalgie, Kitsch und Kommerz. Dazu trägt das bunte Völkergemisch aus Chinesen, Filipinos, amerikanischen Touristen im knallbunten Ferien-Dress, Japanern im Business- und stämmigen hawaiischen mammies in wallenden mu’umu’us entscheidend bei. Die Waikiki-Trolleys laden zum Sightseeing ein. Man kann an vielen Stationen zu und aussteigen und sich so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ruhe ansehen. Wir entschließen uns, dem geschichtsträchtigen Hafen „Pearl Harbour“ einen Besuch abzustatten. Der Perlenhafen ist mit seinem schmalen Eingang und den vielen Lagunen der beste Naturhafen des gesamten hawaiischen Archipels.

Seit dem Amerikanisch-Spanischen Krieg von1898 ist dies der wichtigste Kriegshafen in der pazifischen Region. Berühmt wurde er am 7. Dezember 1941 durch den überraschenden japanischen Angriff, bei dem der Hafen zerbomt wurde und in dessen Folge Präsident Roosevelt den Eintritt in den zweiten Weltkrieg befahl. Hier kamen insgesamt 2300 amerikanische Soldaten ums Leben. Der Anfriff dauerte insgesamt nur zwei Stunden, wobei alleine auf dem Schlachtschiff „U S S Arizona“ 1.100 Menschen ihr Leben ließen. Das Wrack des Schiffes wurde zum USS Arizona Memorial erklärt. Die Gedenkstätte liegt an der Battleship Row direkt im Hafengebiet. Die USS Bowfin liegt fest vertaut ebenfalls direkt am Hafen zur Besichtigung. Wir treffen einen über 70-jährigen Veteran im Visitor-Center, der hier als Ranger seinen ehrenamtlichen Dienst verrichtet und bereitwillig Auskünfte über die damaligen Ereignisse erteilt. Er erzählt von dem flammenden Chaos und dem Bombenhagel und wie die Kameraden ohne Kleidung an Deck rennen und in dem Inferno aus explodierenden Bomben und Munitionskammern elend umkommen. Für dieAmerikaner ist diese Gedenkstätte eine Pflichtübung und das Center ist entsprechend stark frequentiert. Aber auch die Japaner besichtigen diese Stätte und sie bitten uns, von ihnen ein Gruppenbild vor der „USS Bowfin“ zu machen. Sie haben hier keinerlei Empfindlichkeiten, schließlich gehört ihnen heute halb Hawaii. Gedenktafeln und Reliquien der Neuzeit sind am Hafen vereint.

Ausgediente Raketen aus der Anfangszeit der Raumfahrt sind ebenfalls am Hafen zur Schau gestellt. Am Abend genießen wir den Sunset auf Magic Island. Direkt am Strand spielt im Hotelgarten ein Trio auf. Eine Viertelstunde nach Sonennuntergang erstrahlt der Himmel in einem warmen, feuerroten Widerschein. Die untergehende Sonne wirft mit letzter Kraft ihre Strahlen gegen die langsam vorbeiziehenden Wolken und lässt diese zu einem Naturfeuerwerk erglühen. Die heraufziehende Dunkelheit wird von den angehenden Lichtern der umliegenden Hotelkomplexe und der auf dem Meer beleuchteten Boote abgelöst.

Man rüstet sich zur allabendlichen Show. Auch wir wollen ein klein wenig von dieser ganz besonderen Atmosphäre genießen, zumal sich unser Jetlag kangsam auflöst. Im benachbarten Hotelgarten wird gerade eine große Hochzeitsfeier abgehalten. Für viele Japaner ist die Hochzeitsfeier auf den Hawaii-Inseln eines der wichtigsten Erlebnis in ihrem Leben. Dementsprechend aufwendig werden diese Feiern ausgestattet. Der gesamte Familienclan ist eingeladen und besteht mitunter aus hunderten von Gästen. Nicht selten werden die gesamten Ersparnisse der Familie für diese Zeremonie geopfert. Nach der Hektik des Tages genießen wir das Naturschauspiel des phantastischen Sonnenuntergangs bei einem Gläschen Wein.

Jetzt haben wir erst einmal etwas Zeit, um die Gedanken zu ordnen und Pläne für den nächsten Tag zu machen. Ein Tag mit vielen neuen Eindrücken neigt sich dem Ende. Wir sind gespannt, was uns morgen erwartet.

Bilder Hawaii – Oahu

Hawaii – Oahu
Hawaii – Oahu
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Ägypten - Allgemeine Informationen
ÄgyptenAllgemeine Länderinfos

Ägypten – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Ägypten – Allgemeine Informationen

Lage: Nordostafrika

Fläche: 1.001.450 km² (bzw. rund 995.450 km² reine Landfläche ohne Binnengewässer, je nach Quelle)

Bevölkerungszahl: rund 115 bis 118 Millionen (Stand 2026) – deutlich mehr als die früher genannten 71,2 Millionen (Stand 2006); Ägypten ist damit heute das bevölkerungsreichste Land der arabischen Welt und das dritt­bevölkerungsreichste Land Afrikas.

Bevölkerungsdichte: rund 115–120 Einwohner pro km² (bezogen auf die Gesamtfläche; da rund 95 % der Bevölkerung im schmalen bewohnbaren Nilstreifen leben, liegt die tatsächliche Dichte dort um ein Vielfaches höher).

Hauptstadt: Kairo (El Kahira) – Einwohner heute rund 10 Mio. in der Kernstadt, rund 21–22 Mio. im Großraum Kairo/Gizeh – damit die mit Abstand größte Stadt Afrikas und der arabischen Welt (statt der früher genannten 7,8 Mio. von 2006).

Neue Verwaltungshauptstadt: Seit 2015 baut Ägypten rund 60 km östlich von Kairo eine komplett neue Hauptstadt (offiziell „New Administrative Capital“), in die seit 2023 schrittweise Regierungsbehörden und Ministerien umziehen. Ziel ist es, den enormen Bevölkerungsdruck auf Kairo zu verringern; die neue Stadt wächst bislang jedoch deutlich langsamer als geplant. Kairo bleibt auf absehbare Zeit das wirtschaftliche, kulturelle und für Reisende relevante Zentrum des Landes.

Staatsform: Präsidialrepublik seit 1953. Aktuelle Verfassung von 2014 (mit Änderungen 2019, u. a. Verlängerung der Amtszeiten); die früher geltenden, seit 1981 in Kraft befindlichen Notstandsgesetze wurden 2021 offiziell aufgehoben, einzelne ihrer Befugnisse wurden jedoch in reguläre Gesetze überführt. Zweikammerparlament (Repräsentantenhaus sowie der 2020 wiedereingeführte Senat). Unabhängig seit 1922 (ehemaliges britisches Protektorat).

Aktueller Präsident: Abdel Fattah al-Sisi, im Amt seit Juni 2014 (durch eine Verfassungsänderung 2019 potenziell bis 2030 wiederwählbar).

Geografie: Ägypten grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Süden an den Sudan, im Westen an Libyen und im Osten an das Rote Meer sowie Israel. Das Nildelta liegt in Unterägypten, das Niltal in Oberägypten. Östlich des Suezkanals liegt die Sinai-Halbinsel. Nach wie vor lebt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung im landwirtschaftlich geprägten Nildelta und -tal; Oasen sind die einzigen Überbleibsel der einst fruchtbaren Niederungen abseits des Nils. Die schmalen Küstenregionen am Mittelmeer und an der afrikanischen Seite des Roten Meeres sind ebenfalls dicht besiedelt bzw. touristisch erschlossen. Der Assuan-Staudamm reguliert weiterhin die früher jährlich wiederkehrende Nilüberschwemmung.

Sprache: Amtssprache ist Arabisch. Englisch wird im Tourismus- und Geschäftsleben heute deutlich häufiger verwendet als Französisch, das an Bedeutung verloren hat.

Religion: rund 90 % der Einwohner sind Muslime (fast ausschließlich Sunniten), rund 10 % gehören christlichen Minderheiten an, überwiegend der koptisch-orthodoxen Kirche.

Ortszeit: MEZ + 1 (WEZ+2). Ägypten hatte die Sommerzeit zwischenzeitlich abgeschafft und 2023 für einige Monate testweise wieder eingeführt; seither gilt wieder ganzjährig eine einheitliche Zeit ohne Umstellung – Reisende sollten die genaue aktuelle Regelung kurz vor Abreise prüfen, da diese in den letzten Jahren mehrfach geändert wurde.

Netzspannung: 220 V, 50 Hz. In einigen ländlichen Gebieten teils abweichende Werte. Zweipolige Steckdosen (Typ C/F) sind Standard.

Ägypten – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Ägypten weiterhin ein Visum – eine visumfreie Einreise ist nicht möglich. Es stehen drei Optionen zur Wahl:

  • Visa on Arrival: direkt am Flughafen bei Ankunft erhältlich, Kosten seit März 2026 30 US-Dollar (zuvor 25 US-Dollar), zahlbar in bar (USD oder Euro) am Bankschalter vor der Passkontrolle.
  • E-Visum: online vorab über die offizielle ägyptische Regierungsseite zu beantragen, empfohlen mindestens 7 Tage vor Abreise, Kosten ebenfalls rund 30 US-Dollar für die einfache Einreise (bzw. rund 65 US-Dollar für mehrfache Einreise).
  • Visum bei der Botschaft/Konsulat: in Deutschland, Österreich oder der Schweiz vorab erhältlich, empfehlenswert bei Geschäftsreisen oder wenn ein Visum bereits vor Abreise vorliegen soll.

Das Standard-Touristenvisum berechtigt zu einem Aufenthalt von 30 Tagen und kann vor Ort verlängert werden. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und über eine freie Seite für den Visumsstempel verfügen.

Wichtige aktuelle Ergänzung: Seit Februar 2026 führt Ägypten an den internationalen Flughäfen schrittweise ein digitales Einreisesystem ein, bei dem Einreisedaten zunehmend online oder an Terminals vor Ort erfasst werden, statt wie bisher ausschließlich über Papierformulare. Da sich der Prozess noch in einer Übergangsphase befindet und je nach Flughafen und Fluggesellschaft unterschiedlich ablaufen kann, sollten Reisende ausreichend Zeitpuffer einplanen und sich nicht darauf verlassen, dass Papierformulare überall bereits vollständig abgeschafft sind.

Da sich Visumsgebühren und Einreisebestimmungen erfahrungsgemäß häufiger ändern, empfiehlt sich vor Reiseantritt ein aktueller Blick auf die Hinweise des Auswärtigen Amtes.

Ägypten – Klima

Ägypten liegt größtenteils im subtropischen Trockengürtel mit geringen Niederschlagsmengen. Eine Ausnahme bilden das Nildelta und die rund 700 km lange Mittelmeerküste, wo es häufiger Winterniederschläge gibt.

Ägypten lässt sich in fünf klimatisch unterschiedliche Wetterzonen unterteilen:

Mittelmeerraum und Nildelta: Mildere Winter und sehr warme Sommer. Tagesdurchschnittstemperaturen liegen bei 17–20 Grad, nachts kühlt es auf 8–11 Grad ab. Die nördlichen Regionen um Alexandria verzeichnen rund 30 Regentage im Jahr (meist im Winter). Im Frühjahr, Sommer und Herbst variieren die Tageswerte zwischen 28–32 Grad mit Höchstwerten um 45 Grad, nachts 19–24 Grad, bei einer Luftfeuchtigkeit von 60–75 %. Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei rund 28 Grad, im Winter bei rund 17 Grad.

Unteres Niltal (Kairo bis Asyut): Mildere Winter, deutlich heißere Sommer mit geringen Niederschlägen bei einer Luftfeuchtigkeit von 40–60 %. Durchschnittstemperatur tags 18–22 Grad, nachts 4–9 Grad, Maximalwerte bis 48 Grad.

Oberes Niltal: Mildere Wintermonate, warmes Frühjahr und Herbst, sehr heiße und trockene Sommer. In Luxor regnet es im Schnitt an rund 2 Tagen im Jahr; Höchsttemperaturen von bis zu 50 Grad wurden gemessen.

Küste des Roten Meeres: Meist milde bis warme Winter mit Temperaturen über 20 Grad auch nachts. Langer, heißer und sehr trockener Sommer. Badetemperaturen im Meer liegen zwischen 20–29 Grad.

Sinai: Nimmt geografisch eine Sonderstellung ein, mit im Winter deutlich kühleren Temperaturen (in höheren Lagen tagsüber unter 15 Grad, nachts um 5 Grad). Im Sommer steigen die Temperaturen auf bis zu 32 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 20–40 %. An 1–3 Tagen im Jahr regnet es.

Beste Reisezeit: Im Raum Luxor von November bis März, im Raum Kairo zwischen Oktober und April, am Roten Meer von April bis Oktober.

Ägypten – Fauna

Bis auf das Nilufer und das Delta ist Ägypten ein sehr trockenes Land. Im Deltabereich und am Nil gibt es viele Wasservögel wie Reiher, Kraniche und Nilgänse. In den Wintermonaten gesellen sich zahlreiche europäische Zugvögel hinzu. Heimisch sind zudem Raub- und Aasvögel wie Milan, Lämmergeier und Habicht.

Zu den größeren Säugetieren zählen neben domestizierten Kamelen, Eseln, Schafen und Ziegen auch Schakale, Hyänen, Wüstenfüchse (Fenneks), Wildkatzen sowie in den Gebirgen Steinböcke. Wildlebende Kamele gibt es nicht mehr. Als einziges Tier, das es mit Kobras aufnehmen kann, sind Mungos in Ägypten heimisch.

In der Wüste finden sich Hasen, Springmäuse, zahlreiche Eidechsenarten sowie Skorpione. Der Fennek, ein eleganter Wüstenfuchs mit auffällig großen Ohren, ist scheu, aber zugleich neugierig.

Am Nil ist die ägyptische Kobra beheimatet. Am Nassersee leben weiterhin Nilkrokodile. Im Nil und in den Seen der Deltaküste finden sich über 160 verschiedene Fischarten.

Ägypten – Flora

Rund 70 verschiedene Pflanzenarten sind in Ägypten endemisch. Durch die trockenen Bedingungen und die intensive landwirtschaftliche Nutzung setzt sich die Flora Ägyptens größtenteils aus Kulturpflanzen zusammen.

Eine ausgeprägtere Vegetation findet sich vor allem im Nildelta, im Niltal und in den Oasen. Die am weitesten verbreitete Baumart ist die Dattelpalme. Einheimische Bäume sind zudem Maulbeerbäume, Tamarisken, Akazien und Johannisbrotbäume. Eingeführte Baumarten sind Zypresse, Ulme, Eukalyptus, Mimose sowie verschiedene Obstbäume.

Besonders auf den Schwemmlandböden des Deltagebiets gedeiht eine vielfältige Pflanzenwelt mit Weinreben, diversen Gemüsesorten und Blumen wie Lotos, Jasmin und Rosen.

In den Trockengebieten finden sich Halfagras und verschiedene Dornstraucharten. Die Papyrusstaude, die einst weite Teile des Nilufers säumte, wächst heute nur noch im äußersten Süden des Landes.

Ägypten – Geschichte, Kultur, Kunst

Ca. 10.000 bis 3.000 v. Chr.: Besiedlung der Nilregion. Der wiederholt über die Ufer tretende Nil hinterlässt fruchtbare Erde; die Menschen organisieren gemeinsam die Landwirtschaft. Günstige klimatische Voraussetzungen und die Fähigkeit zum organisierten gemeinsamen Leben lassen in Ägypten eine Hochkultur entstehen.

Frühzeit, ca. 3.000–2.700 v. Chr.: Die rivalisierenden Stämme von Unter- und Oberägypten vereinigen sich, Memphis wird Hauptstadt des neuen Reichs. In der 1. und 2. Dynastie entstehen Papyrus, Hieroglyphenschrift und ein 365-Tage-Kalender.

Altes Reich, ca. 2.700–2.200 v. Chr.: Blütezeit der 3. bis 6. Dynastie, das „Pyramidenzeitalter“ – in dieser Zeit entstehen unter anderem die drei Pyramiden von Gizeh.

Erste Zwischenzeit, ca. 2.200–2.000 v. Chr.: Niedergang der Pharaonenmacht (7. bis 11. Dynastie), das Reich zerfällt; Theben gewinnt als Hauptstadt eines Teilreichs an Bedeutung.

Mittleres Reich, ca. 2.000–1.600 v. Chr.: Mentuhotep II. vereinigt das Land erneut, zweite Blütezeit (11. bis 14. Dynastie); Theben bleibt kulturelles Zentrum, viele Tempelanlagen entstehen, die Pharaonenmacht schwindet jedoch wieder.

Zweite Zwischenzeit, ca. 1.600–1.500 v. Chr.: Erneuter Zerfall, die Hyksos erobern das Land (14. bis 17. Dynastie).

Neues Reich, ca. 1.500–1.100 v. Chr.: Wiedervereinigung, Beginn der 18. Dynastie; Ägypten wird Großmacht mit kultureller Blütezeit unter Pharaonen wie Ramses II., Echnaton und Nofretete sowie Königin Hatschepsut. Zahlreiche Tempelanlagen im Tal der Könige entstehen.

Dritte Zwischenzeit, ca. 1.100–700 v. Chr.: Aufspaltung in ein nördliches und südliches Reich (21. bis 24. Dynastie), regiert von libyschen Fürsten.

Spätzeit, 700–332 v. Chr.: Weitere Blütezeit (25. bis 30. Dynastie); zwischenzeitliche persische Fremdherrschaft, die wieder vertrieben wird.

332 v. Chr.: Eroberung durch Alexander den Großen, Gründung Alexandrias.

332–30 v. Chr.: Griechische Vormachtstellung. Kleopatra versucht, mit Julius Caesar und später Marcus Antonius ein neues Großreich zu errichten; nach der Niederlage gegen Rom begeht sie Suizid.

30 v. Chr. bis 700 n. Chr.: Ägypten wird römische Provinz und „Kornkammer Roms“. Das Christentum gewinnt an Bedeutung, das Koptentum sowie das Mönchtum entstehen.

7. bis 16. Jh.: Arabische Eroberung bringt den Islam ins Land; islamische Herrscher widersetzen sich später den Kreuzzügen.

16./17. Jh.: Osmanische Eroberung, Eingliederung ins Osmanische Reich.

1798–1805: Napoleon Bonaparte erobert Ägypten, zieht sich wenige Jahre später zurück.

1805–1849: Unter Mohammed Ali beginnt die Industrialisierung Ägyptens.

1869: Eröffnung des Suezkanals.

1914–1922: Britisches Protektorat.

1922–1952: Parlamentarische Monarchie; 1952 wird der König durch einen Staatsstreich vertrieben.

1953: Ägypten wird Republik.

1967: Sperrung des Suezkanals für israelischen Schiffsverkehr führt zum Sechstagekrieg; Israel besetzt den Sinai.

1970: Fertigstellung des Assuan-Hochdamms, Entstehung des Nassersees.

Ab 1974: Friedensverhandlungen mit Israel.

1979: Ägypten wird wegen des Friedensvertrags mit Israel aus der Arabischen Liga ausgeschlossen; Kritik islamischer Fundamentalisten wächst.

1981: Präsident Sadat wird ermordet; Nachfolger Mubarak hält am Friedensvertrag mit Israel fest und verbessert die Beziehungen zu den arabischen Staaten.

1992–1997: Anschläge islamistischer Fundamentalisten auf Zivilisten mit dem Ziel eines islamischen Staates, u. a. der Anschlag von Luxor 1997.

Seit den 2000er-Jahren – wichtige Ergänzung, die im Original fehlte:

2011: Im Zuge des „Arabischen Frühlings“ kommt es zu landesweiten Massenprotesten; Präsident Husni Mubarak, seit 1981 im Amt, tritt nach fast 30 Jahren zurück.

2012: Mohammed Mursi von der Muslimbruderschaft wird in freien Wahlen zum Präsidenten gewählt – der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens.

2013: Nach erneuten Massenprotesten gegen Mursis Regierung setzt das Militär unter Führung von General Abdel Fattah al-Sisi Mursi ab.

2014: Al-Sisi wird zum Präsidenten gewählt und tritt sein Amt im Juni 2014 an; er wird seither mehrfach wiedergewählt (zuletzt 2024) und regiert das Land bis heute mit deutlich autoritärerem Kurs als seine unmittelbaren Vorgänger.

2015: Baubeginn der neuen Verwaltungshauptstadt östlich von Kairo (siehe oben).

2020: Wiedereinführung des Senats als zweite Parlamentskammer.

2023/2024: Der Gaza-Krieg nach dem Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 rückt Ägypten – als direktes Nachbarland des Gazastreifens mit dem Grenzübergang Rafah – erneut in eine zentrale diplomatische Vermittlerrolle im Nahost-Konflikt, die es bereits seit den späten 1990er-Jahren innehat.

Ägypten bleibt bis heute einer der wichtigsten Vermittler im Nahost-Konflikt sowie ein zentraler strategischer Partner des Westens in der Region.

Ägypten – Essen & Trinken

Eine ägyptische Küche im traditionellen Sinn gibt es nicht in Reinform. Die meisten gängigen Gerichte stammen ursprünglich aus der arabischen (libanesischen und syrischen) Küche, etwa die Rezepte für Baba Ghanoush oder Salata Tahina. Eine regionale Besonderheit ist Ta’ameya, die ägyptische Variante der Falafel.

Die ägyptische Küche ist zudem von der mediterranen Küche inspiriert: Béchamelsauce, Moussaka und gefüllte Weinblätter finden sich häufig auf dem Speiseplan.

Die Speisen werden meist scharf gewürzt, Nachspeisen sind fast immer sehr süß. Das Abendessen ist ausgesprochen ergiebig; man sitzt lange in großer Runde zusammen.

Zum Frühstück wird Tee oder dünner Kaffee getrunken, dazu süßes Gebäck oder Weißbrot mit Tomaten, Gurken, Schafskäse oder Joghurt. Mittags werden meist nur kleine Mahlzeiten aus frischem Gemüse oder etwas Fleisch mit Fladenbrot gegessen.

Das Abendessen besteht oft aus einer Vorspeise (Mezze) mit vielfältigen kleinen Häppchen – Salate oder gefülltes Gemüse. Als Hauptgericht folgen verschiedene Fisch- oder Fleischgerichte (Lamm, Hühnchen, Rind – kein Schweinefleisch aufgrund des Islam). Der Nachtisch besteht aus süßem Kuchen, Pudding oder frischem Obst. Zu trinken gibt es Fruchtsäfte oder einheimisches Bier; das traditionelle Getränk bleibt Tee, der zu praktisch jeder Gelegenheit getrunken wird.

Es ist weiterhin üblich, mit der Hand zu essen (die linke Hand darf die Speisen dabei nicht berühren); auswärts wird jedoch meist mit europäischem Besteck gegessen, bei Familienessen teils mit Besteck, teils mit der Hand. Um dem Gastgeber unauffällig zu signalisieren, dass man satt ist, verlässt man traditionell den Esstisch und setzt sich in den meist angrenzenden Wohnraum – für Europäer ungewohnt, in Ägypten aber völlig normal.

Täglicher Speisezettel: Gemüse aus dem Niltal wie Bamya (Okraschoten), Bohnen (Ful) und Falafel, Tomaten, dazu Fladenbrot und Reis. Fleisch und Geflügel sind vergleichsweise teuer und kommen eher an Festtagen auf den Tisch. Als Getränke stehen Säfte, Karkade (roter Malventee), starker schwarzer Tee mit Minze und Wasser zur Verfügung. Im Nildelta werden ordentliche Weine produziert; empfehlenswert ist das im Land verbreitete Stella-Lagerbier.

Essen, Trinken, Gesundheit: Unbesorgt essen kann man in den besseren Restaurants. Salate, die mit unreinem Leitungswasser gewaschen wurden, sollten eher gemieden werden. Wer einen unempfindlichen Magen hat, kann Kuschari probieren (Linsen mit Reis und Nudeln, gerösteten Zwiebeln und einer scharfen, knoblauchreichen Tomatensauce). Fleisch sollte stets gut durchgegart sein.

An heißen Tagen sollte ausreichend getrunken werden, bis zu 3 Liter am Tag; Mineralwasser sollte grundsätzlich nur aus Flaschen mit originalem, unversehrtem Verschluss stammen.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

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Ägypten – Allgemeine Infos

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Ägypten – Kairo

von Joe OnTour 12. Juli 2017
Erstellt von Joe OnTour

Ägypten – Kairo

Die Stadtfläche von Kairo beträgt 214 Quadratkilometer. Kairo liegt im Nordosten des Landes am rechten Nilufer. Die Innenstadt teilt sich in einen traditionellen und einen modernen Teil.

Kairo ist wohl die bedeutendste Stadt Ägyptens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Theatern, Museen und Baudenkmälern. Die Altstadt von Kairo ist geprägt von islamischer Baukunst. Sie ist seit 1979 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Mit seinen registrierten ca. 20 Mio. Einwohnern ist die Metropole Kairo ein absoluter Schmelztiegel. Viele Einwohner halten sich zudem illegale in Kairo auf, dadurch ist die Zahl der Bewohner sicher erheblich größer.

Auf der Zitadelle von Kairo befindet sich die berühmte Alabastermoschee. Von der hier befindlichen Aussichtsplattform aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Darüber hinaus sollte man einen Besuch der Hängenden Kirche „Al-Moallaka“ unbedingt einplanen. Es ist die älteste Koptische Kirche Kairos.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Besuch des berühmten Khan Khalili Bazars, Kairos größter Bazar. Man sollte genügend Zeit einplanen, um durch die Gassen des Riesenbazars zu schlendern. Hier wird so ziemlich alles angeboten, vom Schmuck über Kleidung und was man sonst so zum täglichen Leben braucht (oder auch nicht).

Das Ägyptische Museum ist ein Höhepunkteines jeden Kairoaufenthaltes. DAs Museum wurde im Jahre 1900 durch die Engländer erbaut. Heute findet man hier eine Ansammlung der größten Kostbarkeiten ägyptischer Kunst. Weltweit bekannt ist der 1922 vom Engländer Howard Carter gefundene goldene Sarg von König Tutanchamun und seine goldene Totenmaske.

Im Museum befindet sich auch der Mumiensaal, der eine Vielzahl von tausendjährigen Mumien aufweist. In ihren gläsernen Särgen sind sie ein besonderer Anziehungsounkt für die Besucher.

Bilder Ägypten – Kairo

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