OnTourWorld – Reisemagazin
  • HOME
  • REISEBERICHTE
    • Europa
      • Spanien
      • Portugal
      • Frankreich
      • Irland
      • Italien
      • Kroatien
      • Niederlande
      • Österreich
      • Russland
    • Afrika
      • Südafrika
      • Mauritius
      • Seychellen
      • Ägypten
      • Kenia
    • Amerika
      • Hawaii
      • New England
      • New York
      • Arizona
      • Galapagos
      • Ecuador
      • Kanada
      • Kalifornien
      • Mexiko
      • Dom Rep
      • Puerto Rico
      • Bermudas
      • Bahamas
    • Asien
      • Bali
      • Hong Kong
      • Java
      • Malediven
      • Philippinen
      • Singapur
      • Sri Lanka
      • Thailand
      • Türkei
    • Ozeanien
      • Australien
      • Neuseeland
      • Südsee
  • STÄDTEREISEN
  • Länderinfos
  • FORUM
  • SERVICE
    • Nützliche Links
    • Impressum
    • Datenschutz
  • Deutsch
  • Englisch
Singapur
SingapurStädtereisen

Singapur City

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Singapur

Der südostasiatische Inselstaat vor dem Südzipfel der Halbinsel Malakka besteht aus der Insel Singapur (573 km²) und ungefähr fünfzig kleineren Inseln mit insgesamt 45 km² Fläche. Allerdings nehmen diese Flächen von Jahr zu Jahr zu, da durch Aufschüttungen in die See neues Land gewonnen wird.

Die im Timah Hill bis 177 m hohe Hauptinsel ist mit der Malaiischen Halbinsel durch einen 1200 m langen Damm über die Straße von Johor verbunden, der die Straßen- und Eisenbahnverbindungen zum Festland herstellt und daneben Wasserleitungen enthält. Die Oberfläche der Hauptinsel ist flachwellig und von einem verzweigten Kleingewässernetz durchzogen. Die Stadt Singapur nimmt etwa 100 km² Fläche auf dem südlichen Teil der Insel ein.

Der tropische Regenwald, der ursprünglich einen Großteil der Insel bedeckte, ist durch die starke Besiedlung weitgehend zerstört worden. Fremde Besucher begegnen Singapur vielfach mit Klischees: Die einen nennen die Insel wegen ihrer Sauberkeit lobend die Schweiz Südostasiens. Andere bezeichnen den total organisierten und streng kontrollierten Zwergstaat abfällig als „Nation 1984“ in Anspielung auf George Orwells Roman. Wieder andere sehen Singapur wegen seiner breiten Straßen und kühnen Autobahnviadukte, seiner Wolkenkratzer und seiner unzähligen Schnellimbissketten nach amerikanischem Vorbild als ein total verwestlichtes Gebilde an, als eine Art asiatisches Houston oder Vancouver.

Historiker setzen die Gründung des modernen Singapur auf das Jahr 1819 fest, als der Gesandte der „British East India Company“, Stamford Raffles (1781-1826), an der damals erst von einigen Fischerfamilien bewohnten Insel an Land ging. Raffles erwarb das Eiland, um dort zum Schutze der britischen Besitzungen in Südostasien und als Gegenpol zu der holländischen Präsenz in Malakka einen britischen Hafen zu errichten. Mit dieser Entscheidung legte er den Grundstein für die Entwicklung Singapurs.

Aus dem aus strategischen Gründen gebauten britischen Flottenstützpunkt wurde über die Jahre hinweg ein international bedeutender Handelshafen. 1867 wurde Singapur, das seit 1824 die gesamte Insel umfasste, zur britischen Kronkolonie ernannt. Nach der Entlassung in die Unabhängigkeit 1963 hatte der Inselstaat, dessen Hafen heutzutage einer der größten der Welt ist, mehrere Bewährungsproben zu bestehen. Wenige Jahre, genauer 1963-1965, bildete die Insel einen Bestandteil der Föderation Malaysia.

Das Zusammengehen mit dem rohstoffreichen Nachbarn basierte auf der Überzeugung, dass Singapur auf sich allein gestellt keine Überlebenschancen habe, dass ein Hafen ohne ein Hinterland völlig nutzlos sei. Doch die Integration der rohstofflosen Hafenstadt – Singapur muss sogar sein Trinkwasser aus Malaysia importieren – scheiterte an politischen Gegensätzen. 1965 verließ Singapur die Föderation, um als souveräner Staat einen Neubeginn zu wagen. Kaum hatte sich die junge Nation einigermaßen organisiert, ordnete London die Schließung seiner Flottenbasis in Singapur an.

Damit verlor die Hafenstadt einen ihrer bedeutendsten Arbeitgeber. Tausenden drohte eine Zukunft ohne Beschäftigung und für viele Beobachter besiegelte der britische Flottenabzug aus Singapur den Untergang des jungen Inselstaates. Doch Singapurs Regierung ließ sich von diesen düsteren Prophezeiungen nicht beeindrucken. Vertrauend auf den überlebenswillen und die Kraft der Bevölkerung, lancierte die Regierung ein ehrgeiziges Industrialisierungsprogramm, mit dem ausländisches Kapital und technisches „Know-how“ nach Singapur gelangten. Dies ermöglichte die Schaffung der dringend benötigten neuen Arbeitsplätze.

Die Regierung machte im Gegenzug großzügige steuerliche Zugeständnisse an die ausländischen Konzerne. Mit umfassenden neuen Gesetzen sicherte sie politische Stabilität, einen entspannten Arbeitsmarkt und Harmonie unter den verschiedenen Ethnien der Inselnation. Das moderne Singapur ist Beweis dafür, dass die Rechnung der Gründerväter aufging. Die seit 1959 in Singapur regierende „People’s Action Party“ (PAP) verwandelte die ehemals heruntergekommene Hafenstadt, in welcher Bandentum, Korruption,

Drogenhandel und Prostitution beheimatet waren, in ein international anerkanntes asiatisches Zentrum moderner Technologie und Finanzwirtschaft, wo die Laster der Vergangenheit auf ein Minimum reduziert worden sind. Offiziell hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, in Singapur einen mit der Schweiz vergleichbaren Lebensstandard zu erreichen.

Ein Lieblingswort der Regierenden heißt „Excellence“. Singapur soll ein vortrefflicher Staat werden, eine Nation, die aus kollektivem Überlebensdrang alles unternimmt, um ihren rohstoff- und bevölkerungsreichen Nachbarn wirtschaftlich und technisch immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

SingapurAllgemeine Länderinfos

Singapur – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
SingapurStädtereisen

Singapur City

von Joe OnTour 9. September 2017
SingapurStädtereisen

Singapur – China Town

von Joe OnTour 9. September 2017

Bilder Singapur

Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town

Fragen zum Reiseziel Singapur

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

9. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Singapur - China Town
SingapurStädtereisen

Singapur – China Town

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Singapur – China Town

Die „Löwenstadt“ an der Südspitze der malaiischen Halbinsel, nur einen Grad nördlich des Äquators, war schon immer ein Schmelztiegel der Völker. Auch heute noch finden sich in Singapur die Spuren chinesischer, malaiischer, indischer und britischer Kulturen. Auf den ersten Blick dominiert die ultramoderne Skyline, aber bei genauerem Hinsehen zeigen sich die alten Traditionen in Chinatown, „Little India“ und Arab Street, und unerwartete neue Kontraste tun sich auf, etwa im Bird Park mit seinen 3500 Vogelarten, in den chinesischen Märchenparks oder beim Besuch des Zoos, einem der größten der Welt, der zur nächtlichen Tour mit Dschungelatmosphäre einlädt oder zum Frühstück mit einem Orang Utan.

Die Chinatown von Singapur ist einzigartig: Hier ist nicht nur einer der Gründungskerne der Stadt, sondern besonders viele der historischen Gebäude sind bis heute erhalten geblieben. Chinatown in Singapur ist noch immer ein Ort, an dem jahrhunderte alte Traditionen noch gepflegt werden aber darüber hinaus ein lebendiger Stadtteil der Metropole Singapur. Hier trifft Moderne und Tradition aufeinander und so werden hier die Ideen der Zukunft entwickelt. Der Kontrastreichtum macht die Faszination von Chinatown aus und viele Teile von Chinatown sind dabei nicht einmal chinesischen Ursprungs.

Der Besucher findet hier z.B. den ältesten Hindutempel von Singapur und auch Moscheen, die hier – lange vor der Einwanderungswelle aus China – entstanden.Die Wurzeln Chinatowns reichen zurück in das Jahr 1819, als Sir Stamford Raffles an dieser strategisch günstig gelegenen Bucht einen Handelsposten errichtete. Singapur war als Freihafen gegründet und so wurde der kleine Handelsposten schnell zu einem Anziehungspunkt für Immigranten und Glücksjäger. Die erste größere Einwanderungswelle von China begann 1821. Die Einwanderer aus Xiamen errichteten aus Dankbarkeit für die glücklich überstandene Reise und in Hoffnung auf eine gute Zukunft den Thian Hock Keng Tempel.

Chinatown wurde die Heimat der chinesischen Einwanderer, der Ort in dem sie lebten. Arbeit fanden sie in der Nähe des Flusses. Der Kontrastreichtum macht die Faszination von Chinatown aus und viele Teile von Chinatown sind dabei nicht einmal chinesischen Ursprungs. Der Besucher findet hier z.B. den ältesten Hindutempel von Singapur und auch Moscheen, die hier – lange vor der Einwanderungswelle aus China – entstanden.Die Wurzeln Chinatowns reichen zurück in das Jahr 1819, als Sir Stamford Raffles an dieser strategisch günstig gelegenen Bucht einen Handelsposten errichtete.

Singapur war als Freihafen gegründet und so wurde der kleine Handelsposten schnell zu einem Anziehungspunkt für Immigranten und Glücksjäger. Die erste größere Einwanderungswelle von China begann 1821. Die Einwanderer aus Xiamen errichteten aus Dankbarkeit für die glücklich überstandene Reise und in Hoffnung auf eine gute Zukunft den Thian Hock Keng Tempel. Chinatown wurde die Heimat der chinesischen Einwanderer, der Ort in dem sie lebten. Arbeit fanden sie in der Nähe des Flusses.

Der Einfluss des Empires macht sich besonders im gregorianischen Stil der Fenster bemerkbar. Die chinesische Patenschaft wird durch die reichen Farben offensichtlich die das ganze Haus verzieren. Ebenfall überall in und an den Shophouses findet man chinesische Glückssymbole, die böse Geister bannen und Glück und Reichtum der Bewohner bewahren sollen. Man kann auch noch einige Häuser sehen, deren Keramik gedeckte Dächer einen Halbmond bilden. Diese Dachkonstruktion soll den Abfluss des Regenwassers sammeln und als sichtbares Zeichen für Reichtum über die Fassade des Hauses ableiten.

Die Lebensbedingungen der chinesischen Einwanderer waren alles andere als gut. Bandenkriminalität und schlechte Sanitäre Versorgung machten den Arbeitern das Leben schwer. Viele der unqualifizierten Arbeiter, die mit großen Hoffnungen hierher gekommen waren sahen ihre Hoffnungen schwinden. Der Missbrauch von Opium leistete der Armut und der Hoffnungslosigkeit weiter Vorschub. Doch die schlechte Situation in China und der Hoffnungsschimmer auf ein besseres Leben in Singapur ließ den Strom der Einwanderer in den nächsten Jahren nicht abreißen. Heute ist Chinatown eine Insel im sonst so hektischen Singapur. Vielen Dingen ist hier noch die alte Tradition anzumerken. Man fühlt sich ins letzte Jahrhundert zurückversetzt. Waren und Lebensmittel werden auf der Straße verkauft.

In den kleinen Läden der Shophäuser findet man alles vom Souvenir bis zur Arznei aus Kräutern, Schlangenhäuten und sonstigen undefinierbaren Tinkturen. Es macht Spass, sich hier umzusehen und mit den Verkäufern zu verhandeln. Man könnte tagelang damit verbringen, die kleinen Läden zu durchstöbern und würde doch immer wieder etwas neues entdecken. Wem das Laufen dann zu viel wird, kann sich eines der unzähligen Rickschas bedienen. Ganz Singapur ist ein Paradies für Feinschmecker und Chinatown bildet hierbei keine Ausnahme.

Essen spielt überall in Chinatown eine große Rolle. Hier dinieren Geschäftsleute und verwöhnen den Gaumen mit erlesenen Weinen und Haifischflossensuppe, während nur einige Meter weiter eine chinesische Familie den Hunger an einer Schüssel Gemüse stillt. Natürlich ist die chinesische Küche die häufigste in Singapur – ganz besonders in Chinatown. Hier findet man die Spezialitäten nahezu jeder chinesischen Provinz, allen voran die Gerichte aus Kanton, Hakka, Hokkien und Hainan.

Bilder Singapur

Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town
Singapur - China Town

Fragen zum Reiseziel Singapur

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

9. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali Indonesien
JavaAllgemeine Länderinfos

Java – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 8. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Java und Indonesien – Allgemeine Informationen

Die folgenden Angaben beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf Indonesien als Gesamtstaat, dessen Teil die Insel Java ist – die politischen, sprachlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen (Regierung, Amtssprache, Zeitzonen, Notrufnummern etc.) gelten einheitlich im ganzen Land.

Indonesien – Fläche: rund 1,905 Mio. km² (Land- und Wasserfläche), viertgrößtes Land Asiens. Indonesien – Bevölkerungszahl: rund 285–290 Millionen (Stand 2026) – damit ist Indonesien nach China, Indien und den USA das viertbevölkerungsreichste Land der Welt sowie das Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung.

Java – die Insel selbst: Mit rund 138.800 km² ist Java flächenmäßig nur ein kleiner Teil Indonesiens, beherbergt aber mit über 150 Millionen Menschen mehr als die Hälfte der gesamten indonesischen Bevölkerung – Java gilt damit als die bevölkerungsreichste Insel der Welt.

Hauptstadt: Jakarta ist weiterhin die faktische Hauptstadt und das mit Abstand wichtigste Wirtschafts- und Regierungszentrum Indonesiens, mit rund 10–11 Millionen Einwohnern im Kerngebiet und einer Metropolregion (Jabodetabek) von schätzungsweise 32 bis über 40 Millionen Menschen – eine der größten Ballungsräume der Welt. Da Jakarta zunehmend unter Überflutung, Verkehrskollaps und massivem Absinken des Bodens (bis zu 20 cm pro Jahr in Teilen der Stadt) leidet, hat Indonesien 2019 den Bau einer komplett neuen Hauptstadt namens Nusantara auf der Insel Borneo (Kalimantan) beschlossen. Erste Regierungseinrichtungen sind seit 2024 dort ansässig, der offizielle Umzug der gesamten Regierung verzögert sich jedoch und ist derzeit für die kommenden Jahre vorgesehen; Jakarta bleibt bis auf Weiteres das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes und für Reisende auf Java der zentrale Ankunfts- und Ausgangspunkt.

Geografie: Indonesien besteht aus den fünf Hauptinseln Sumatra, Sulawesi, Java, Kalimantan (der indonesische Teil Borneos) und den westlichen Provinzen Neuguineas (Papua) sowie zahlreichen kleineren Inselgruppen, darunter Bali und die Kleinen Sundainseln. Insgesamt zählt Indonesien über 17.000 Inseln, von denen der überwiegende Teil unbewohnt ist; das Land liegt in einer aktiven vulkanischen Zone mit weit über 100 noch aktiven Vulkanen. Landschaftlich sind die Inseln sehr unterschiedlich geprägt – von Gebirgsketten und Hochebenen bis zu flachen Küstenebenen und Schwemmland.

Staatsform: Präsidialrepublik seit 1945, mehrfach reformierte Verfassung von 1945. Einkammerparlament (Repräsentantenrat, DPR) mit 580 Abgeordneten, ergänzt durch die Beratende Volksversammlung (MPR), der zusätzlich die Mitglieder des Regionalrats (DPD) angehören. Aktueller Staats- und Regierungschef (Präsident): Prabowo Subianto, im Amt seit Oktober 2024. Vizepräsident: Gibran Rakabuming Raka, Sohn des vorherigen Präsidenten Joko Widodo („Jokowi“, im Amt 2014–2024). Unabhängig seit 1945 (international anerkannt 1949, ehemalige niederländische Kolonie „Niederländisch-Indien“).

Sprachen: Amtssprache ist Bahasa Indonesia. Daneben besitzt praktisch jede der zahlreichen Ethnien ihre eigene Regionalsprache – insgesamt werden in Indonesien mehrere Hundert Sprachen und Dialekte gesprochen (auf Java u. a. Javanisch und Sundanesisch als bedeutende Regionalsprachen). Englisch ist die wichtigste Fremdsprache im Tourismus- und Geschäftsleben; Niederländisch spielt praktisch nur noch bei der ältesten Generation eine geringe Rolle.

Religionen: rund 87 % Muslime (überwiegend sunnitisch – Indonesien ist das Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung), daneben Christen (ca. 10 %), Hindus (ca. 1,7 %, konzentriert vor allem auf Bali), Buddhisten sowie Anhänger von Naturreligionen in abgelegenen Regionen. Der Islam ist nicht Staatsreligion; die Verfassung erkennt mehrere Religionen offiziell an.

Ortszeit: Indonesien hat drei Zeitzonen. Java, Sumatra, West- und Mittelkalimantan sowie Madura liegen in der westindonesischen Zeitzone WIB: MEZ + 6 Stunden (UTC+7), MESZ + 5 Stunden. Zentralindonesien (u. a. Bali, Ost- und Südkalimantan, Sulawesi) liegt eine Stunde später (UTC+8), Ostindonesien (u. a. Papua, Molukken) zwei Stunden später (UTC+9).

Netzspannung: 220–230 V, 50 Hz; in ländlichen Gebieten gelegentlich noch 110 V. Es kommen überwiegend zweipolige Rundstecker (Typ C/F) zum Einsatz.

Telefon: Internationale Direktwahl ist in größeren Städten problemlos möglich, in kleineren Orten helfen Telefonbüros (Wartel) weiter, auch wenn diese durch die Verbreitung von Smartphones und Prepaid-Datenkarten stark an Bedeutung verloren haben. Landesvorwahl: 62. Ortsnetzkennzahlen: Bandung „022″, Jakarta „021″, Medan „061″, Surabaya „031″. Notrufnummern: 110 (Polizei), 118 (Ambulanz für Verkehrsunfälle), 119 (Notarzt), 113 (Feuerwehr); zusätzlich ist mittlerweile die landesweite einheitliche Notrufnummer 112 verfügbar.

Mobilfunk/Internet: Prepaid-SIM-Karten der großen Anbieter Telkomsel, Indosat Ooredoo Hutchison und XL Axiata sind praktisch überall günstig erhältlich; die Netzabdeckung ist auf Java und den touristischen Zentren generell gut, in abgelegenen Regionen anderer Inseln teils eingeschränkt.

Währung: Indonesische Rupiah (IDR). Aufgrund der hohen Stückelung sollten Reisende sich vor Ort schnell an die vielen Nullen gewöhnen; Kartenzahlung ist in Städten und größeren Hotels/Restaurants verbreitet, auf Märkten und in kleineren Warungs wird überwiegend bar bezahlt.

Indonesien – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indonesien (einschließlich Java und Bali) ein Visum – eine visumfreie Einreise ist nicht möglich. Die gängigste und unkomplizierteste Option ist das Visa on Arrival (VoA) bzw. dessen elektronische Variante e-VOA, das für einen Aufenthalt von 30 Tagen ausgestellt und einmalig um weitere 30 Tage verlängerbar ist (maximal 60 Tage Gesamtaufenthalt). Die Gebühr beträgt umgerechnet rund 25–30 Euro (500.000 IDR) und kann entweder online vorab (empfehlenswert, spart Wartezeit) oder direkt am Ankunftsflughafen entrichtet werden.

Voraussetzungen sind ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass sowie ein Nachweis der Weiterreise. Seit Oktober 2025 ist zusätzlich eine digitale Einreise- und Zollerklärung über die Plattform „All Indonesia“ verpflichtend, die vor Ankunft online auszufüllen ist. Wer ausschließlich oder zusätzlich Bali besucht, muss seit Februar 2024 eine separate Touristenabgabe von 150.000 IDR (rund 9–10 Euro) entrichten, die vorab online über die offizielle Plattform „Love Bali“ bezahlt werden kann.

Für längere Aufenthalte (Studium, Arbeit, digitale Nomaden, längere „Social-Cultural“-Aufenthalte) existieren gesonderte Visakategorien, die vorab bei der zuständigen Auslandsvertretung bzw. online beantragt werden müssen. Da sich Einreisebestimmungen erfahrungsgemäß häufiger ändern, sollten Reisende die aktuellen Anforderungen kurz vor Abreise über die offizielle Website evisa.imigrasi.go.id sowie beim Auswärtigen Amt prüfen.

Java – Klima

Auf Java herrscht ein tropisches Monsunklima mit ausgeprägten regionalen Unterschieden.

Der Ostmonsun bringt auf Java das trockenste Wetter in den Monaten Mai bis Oktober. Der Westmonsun trägt die Regenzeit nach Java, und zwar in den Monaten Dezember bis März. Im Westen Javas ist häufiger mit ganzjährigen Niederschlägen zu rechnen. In den Bergen ist es merklich kühler als in den Küstenregionen und Tiefebenen.

Java – Land & Leute

In Indonesien findet man über 700 unterschiedliche Sprachen und Dialekte – Indonesien zählt damit zu den sprachlich vielfältigsten Ländern der Erde. Seit der Unabhängigkeit haben viele Indonesier einen starken Nationalstolz entwickelt.

An überlieferten Tänzen sowie traditionellen Techniken der Malerei, Holzschnitzerei und Bildhauerei wird weiterhin festgehalten. Tanzen ist in Indonesien eine bedeutende Kunstform und wird von früher Kindheit an gefördert und praktiziert. Das umfassende Repertoire basiert auf alten Legenden und Überlieferungen; Aufführungen finden in Dorfhallen und auf Dorfplätzen statt, aber auch in vielen führenden Hotels. Zu den berühmtesten Tänzen zählen der Legong, ein langsamer, graziöser Tanz göttlicher Nymphen, der Baris, eine rasante, lautstarke Darstellung männlichen, kriegerischen Verhaltens, und der Jauk, ein fesselnder Solotanz eines maskierten und reich kostümierten Dämons. Beim dramatischen Kecak-Tanz mit hundert oder mehr Teilnehmern agieren nur mit Lendenschurz bekleidete junge Männer als wilde Affenschar, Untertanen des hinduistischen Affengottes Hanuman – dieser Tanz ist vor allem auf Bali verbreitet, wird aber auch andernorts in Indonesien gezeigt.

Indonesische Gamelan-Orchester bestehen in erster Linie aus verschiedenen xylophonähnlichen Schlaginstrumenten, Flöten und harfenähnlichen Instrumenten. Diese Klänge sind in vielen indonesischen Geschäften und Restaurants zu hören und gehören zu jeder Tanz- und Schattentheateraufführung.

Schattentheaterstücke werden landesweit aufgeführt, wofür die traditionellen Wayang-Kulit-Schattenpuppen aus Holz und Leder benutzt werden. Gegenstand der Stücke sind oft die Geschichten der Ramayana und Mahabharata, berühmte alte Hindu-Legenden; daneben werden auch moderne Stücke gezeigt. Für Besucher ohne Indonesischkenntnisse ist es oft am interessantesten, hinter der Bühne zu sitzen, da man dort dem Puppenspieler bei seiner Arbeit am besten zusehen kann.

Bei Ticket- und Hotelbuchungen auf Java und in Indonesien allgemein wird oft nur der Vorname verwendet. In Gesellschaft ist man vielfach recht formell – bei einer Mahlzeit sollte man nicht mit dem Essen oder Trinken beginnen, bevor der Gastgeber dazu auffordert. Man sollte nicht mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zeigen oder Kinder am Kopf berühren. Essen oder Geld wird auf Java üblicherweise mit der rechten Hand genommen oder gegeben.

Indonesier sind in aller Regel höflich und freundlich und erweisen vertrauten Ausländern unzählige Gefälligkeiten und Freundschaftsdienste. Händeschütteln zur Begrüßung ist üblich. Bei einer Einladung in ein Privathaus ist ein kleines Gastgeschenk gern gesehen. Legere Kleidung ist im Alltag üblich, einige gehobene Etablissements erwarten jedoch Abendgarderobe zu den Mahlzeiten.

Islamische Sitten und Gebräuche, die die Bekleidung betreffen, sollten insbesondere von Frauen respektiert werden. Tempel sollten nur mit Sarong sowie Schultern und Arme bedeckenden Oberteilen betreten werden.

Trinkgeld ist üblich, aber nicht verpflichtend; in manchen Hotels und Restaurants werden für Bedienung bereits 10 % extra berechnet.

Java – Essen & Trinken

Essen

Indonesische Gewürze machen die einheimische Küche, deren Grundlage Reis (Nasi) ist, unverwechselbar.

Es gibt unzählige Spezialitäten, u. a. Rijsttafel (indonesisch-niederländische Mischung aus einer Vielzahl von Fleischsorten, Gemüse, Salaten, Fisch und Curry), Sate (pikant gewürztes, gegrilltes Rind-, Fisch-, Schweine-, Hähnchen- oder Lammfleisch am Spieß mit Erdnusssoße), Ayam Goreng (Java; in Öl frittiertes, mariniertes Hähnchenfleisch), Ikan Acar Kuning (Jakarta; leicht marinierter Bratfisch mit einer Soße aus eingelegten Gewürzen), Soto Ayam (Suppe mit Klößchen, Gemüse und Huhn), Gado-Gado (Java; Salat aus rohen und gekochten Gemüsen mit Kokosmilch- und Erdnusssoße), Pempek (Palembang; frittierte Fischbällchen in warmer süßsaurer Essigsoße), Babi Guling (gebratenes Spanferkel, vor allem auf dem hinduistischen Bali verbreitet) und Opor Ayam (gekochtes Huhn in mild gewürzter Kokosmilch). Fisch und Meeresfrüchte sowie tropisches Obst runden das Speisenangebot ab.

Indonesier mögen ihr Essen gut gewürzt; feuerscharf sind vor allem die kleinen roten und grünen Chilischoten (Cabai), die häufig in Salaten oder Gemüsegerichten zu finden sind. In Restaurants, die an ausländische Touristen gewöhnt sind, wird meist auf deren Geschmack Rücksicht genommen. Experimentierfreudige Besucher probieren gerne auch die Spezialitäten der zahlreichen Straßenstände (Warungs).

Manche Warungs sind fest installiert und bieten mit Tischen und Bänken etwa Nasi Goreng (Bratreis mit Gemüse) oder Mie Goreng (gebratene Nudeln) sowie Getränke an; andere bestehen aus einer mobilen Glas- und Holzkiste auf Rädern, spezialisiert etwa auf Tahu (Tofu) oder Tempe Goreng (frittierte, fermentierte Sojabohnen), Sate, Obst oder Süßigkeiten. In Jakarta ist praktisch jede internationale Küchenrichtung vertreten.

Getränke

Einheimisches und importiertes Bier ist auf Java in fast jedem Restaurant erhältlich, in größeren Restaurants gibt es zudem Spirituosen. Alkoholische Spezialität Balis ist der Reiswein Brem, in Süd-Sulawesi der hochprozentige Tuak. Tee und Kaffee werden meist schwarz und süß getrunken – Indonesien, insbesondere Java und Sumatra, zählt zu den bedeutendsten Kaffeeanbauländern der Welt, was sich in einer entsprechend hochwertigen lokalen Kaffeekultur widerspiegelt. Überall in Indonesien werden zudem viele verschiedene, äußerst schmackhafte Fruchtsäfte angeboten, etwa Ananas-, Papaya-, Avocado- und Duriansaft.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf evisa.imigrasi.go.id sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

JavaAllgemeine Länderinfos

Java – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 8. September 2017
Java

Java – Jakarta

von Joe OnTour 8. September 2017
Java

Java – People

von Joe OnTour 8. September 2017
Java

Java – Tempeltänze

von Joe OnTour 8. September 2017
Java

Java – Tempel

von Joe OnTour 8. September 2017

Fragen zum Reiseziel Java

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

8. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Java - Jakarta
Java

Java – Jakarta

von Joe OnTour 8. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Java – Jakarta

Die Hauptstadt Jakarta bietet eine faszinierende Mischung verschiedenster Einflüsse. Sehenswert ist die Altstadt mit Bauwerken aus der niederländischen und portugiesischen Kolonialzeit. Das Nationaldenkmal erhebt sich 140 m über dem Merdeka-Platz und ist mit einer vergoldeten »Flamme« gekrönt. Das Central Museum hat eine gute völkerkundliche Abteilung und zeigt u.a. Skulpturen aus vor-hinduistischer Zeit. Die Portugiesische Kirche mit der riesigen niederländischen Pumporgel (1695) ist ebenfalls einen Besuch wert.

Die moderne Istiqlal-Moschee im Zentrum der Stadt ist eine der größten der Welt. Sehenswert sind auch der Antiquitätenmarkt in der Jalan Surabaya (Surabaya Straße) und die unzähligen Batikfabriken im Karet-Viertel. Im Südosten der Stadt liegt Taman Mini Indonesia Indah, ein 100 Hektar großer Themenpark, der einen Überblick über die kulturell teilweise sehr unterschiedlichen 26 indonesischen Provinzen bietet.

Jede Provinz ist in Taman Mini durch ein maßstabsgetreues Haus im jeweiligen traditionellem Baustil vertreten, in den Häusern werden auch Austellungen traditioneller Kleidung und Handwerkskünste der jeweiligen Region gezeigt. Die meisten Häuser bieten auch kulturelle Vorführungen an, einen Veranstaltungskalender ist bei der Tourist-Information erhältlich. Das Jakartaer Kulturzentrum gehört zu den größten in Südostasien.

Java ist die kleinste, aber bedeutendste der Großen Sundainseln. Die Insel ist überwiegend gebirgig. Tätige sowie erloschene Vulkane und Vulkangruppen bilden die zentrale Achse der Insel. Auf beiden Seiten der Vulkanausrichtungen (es gibt 17 aktive Vulkane) haben sich sich Berg- und Hügelländer gebildet. Im Norden der Insel sind dem Bergland teilweise versumpfte Schwemmlandebenen vorgelagert. Die javanische Erde ist ausgesprochen unruhig und mitunter hochexplosiv. Man findet auf der Insel 35 aktive Vulkane.

Durch die fruchtbaren vulkanischen Böden haben sich hier viele Menschen angesiedelt. Sie leben jedoch in ständiger Gefahr. Die Feuerberge sind nirgendwo so deutlich zu spüren wie auf Java. Jakarta besteht praktisch aus einer riesigen Ansammlung von Kampungs, d. h. von Dörfern, durchsetzt mit vielen Hochhäusern und Autobahnen. Das Stadtgebiet hat eine riesige Ausdehnung. Ein eigentliches Zentrum ist indes nicht zu finden. In der Metropole liegen Reichtum und Armut dicht beieinander. Sehenswert ist das Nationalmuseum und der alte Hafen Sunda Kelapa mit den traditionellen Segelschiffen sowie der „Flohmarkt“ in der Surabaya-Strasse. Darüber hinaus sollte man sich Glodok, das Chinesenviertel ansehen. Ebenso sehenswert sind „Taman Merkdeka“, der Freiheitsplatz mit dem Präsidentenpalast und der „Istiqlal-Moschee“, die größte Moschee in ganz Indonesien.

Der Aufenthalt in Jakarta ist keine Erholung im gängigen Sinn, die Luftverschmutzung ist ausgesprochen hoch. Trinkwasser ist wie in den meisten Dritte-Welt-Ländern ein rares Gut. Ein weiteres Problem sind die riesigen Müllberge. All diese Probleme scheinen jedoch das Leben der Menschen nicht grundlegend zu beeinträchtigen. In den kleineren Tempelanlagen kann man die Kultur des Landes und die Gewohnheiten der Menschen auf unverfälschte Art und Weise studieren. Mitgebrachte Opfergaben werden den Göttern dargeboten.

180 km von Jakarta entfernt liegt Bandung, die Hauptstadt West Javas und drittgrößte Stadt in Indonesien. Wegen seines europäischen Ambientes, des angenehmen Klimas und der vielen Parks und Gärten wurde Bandung in kolonialen Zeiten auch das javanische Paris genannt. Viele Wohnviertel sind auch heute noch durch die niederländische Kolonialarchitektur geprägt. Die Handwerkskunst hat auf Java einen hohen Stellenwert. Unsere weitere Reise führt uns nach Yogyakarta.

Bilder Java - Jakarta

Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
asien indonesien 002
Indonesien Java
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - People
Java - People
Java - People
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
java tempel 008
java tempel 007
java tempel 006
java tempel 005
java tempel 004
Java Tempel
java tempel 002
Java - Tempel

Fragen zum Reiseziel Java - Jakarta

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

8. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Java - People
Java

Java – People

von Joe OnTour 8. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Java – People

Mit der Kamera haben wir einige besondere Szenen aus dem Alltagsleben auf Java eingefangen.

Auf Java findet man eine Vielzahl von Handwerksberufen. Hierzu zählen auch die Holzschnitzer.

Szene in einer Tempelanlage. Frauen bringen Opfergaben in einem Tempel dar.

Bilder Java - Jakarta

Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
Indonesien Java
Java - Jakarta
Java - Jakarta
java tempel 008
Java - People
Java - People
Java - People

Fragen zum Reiseziel Java - Jakarta

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

8. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Java - Tempeltänze
Java

Java – Tempeltänze

von Joe OnTour 8. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Java – Tempeltänze

Tanzen ist in Indonesien eine wichtige Kunstform und wird von frühester Kindheit an gefördert und praktiziert.

Das umfassende Repertoire bei den Tanzdarbietungen basiert auf alten Legenden und Überlieferungen. Aufführungen finden in Dorfhallen und auf Dorfplätzen statt, außerdem in einigen der führenden Hotels.

Einige der berühmtesten Tänze Balis sind der Legong, ein langsamer, graziöser Tanz göttlicher Nymphen; der Baris, eine rasante, lautstarke Darstellung männlichen, kriegerischen Verhaltens, und der Jauk, fesselnder Solotanz eines maskierten und reich kostümierten Dämons.

Beim dramatischen Kecak – Tanz mit 100 oder mehr Teilnehmern agieren nur mit Lendenschurz bekleidete junge Männer als wilde Affenschar, Untertanen des hinduistischen Affengottes Hanuman. Indonesische Gamelan – Orchester bestehen in erster Linie aus verschiedenen Xylophon-ähnlichen Schlaginstrumenten, Flöten und Instrumenten, die der Harfe ähneln. Diese Klänge sind in vielen indonesischen Geschäften und Restaurants zu hören und gehören zu jeder Tanz- und Schattentheateraufführung.

Bilder Java - Jakarta

Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze
Java - Tempeltänze

Fragen zum Reiseziel Java - Jakarta

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

8. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Java Tempel
Java

Java – Tempel

von Joe OnTour 8. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Java – Tempel

13 km von Yogyakarta entfernt liegt der riesige Prambanan-Tempelkomplex, der zu Ehren der Hindu-Götter Shiva, Brahma und Vishnu gebaut wurde. Der im 10. Jh. errichtete Loro-Jonggrang-Tempel gilt als der schönste Hindutempel Indonesiens. Auf einem Hügel westlich von Yogyakarta liegt Borobodur, das wohl größte buddhistische Heiligtum der Welt, mit Steinreliefs von insgesamt über 5 km Länge.

Der Königliche Mangkunegaran-Palast in Surakarta ist heute ein Museum, in dem Tanzornamente, Schmuck und königliche Kutschen aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt sind. Mount Bromo, im Osten Javas, ist ein noch heute aktiver Vulkan. Von Surabaya aus kann man Ausflüge auf dem Pferderücken zum Kraterrad unternehmen. Im August und September ist Madura Schauplatz von Ochsenrennen. Höhepunkt der Ochsenrennen ist der zwei Tage und Nächte dauernde Karneval der Stadt Pamekasan.

Heute sind wir ganz früh morgens losgefahren, um den Prambanan-Tempel zu besichtigen. Er liegt 17 km von Yogya entfernt. Wir haben einen schönen Tag ohne Regen erwischt, so dass die Sicht sehr gut war. Eine unendliche Menschenschlange wälzt sich bereits in Richtung Tempelanlage.

Der Prambanan ist der größte hinduistische Tempelkomplex auf Java, der angeblich im 9. bis 10. Jahrhundert erbaut wurde, wie der Fund einer Urne mit Grabbeilagen belegen soll. Auf einer riesigen Terrasse befindet sich eine Gruppe von acht Tempeln mit dem Haupttempel Lara Jonggrang. Südlich und nördlich daneben liegt ein dem Gott Brahma und dem Gott Vishnu geweihter Tempel.

Die große Terrasse ist von einer niedrigeren umgeben, auf der 224 kleine Tempel in drei konzentrierten Reihen stehen. Die ganze Anlage wurde im 16 Jahrhundert durch ein Erdbeben fast völlig zerstört. Bereits seit dem Jahr 1918 wurde der Wiederaufbau mit den umfangreichen Restaurierungsarbeiten betrieben. Nach der Prambanan-Tempelanlage besuchen wir am nächsten Tag noch Borobodur.

Bei den Hindus kennt man keine Appelle (z.B. durch Predigten) im Hinblick auf religiöses und moralisches Verhalten. Auch Gemeinschaftsfeiern gibt es kaum. Die Anlage von Borobodur hat überhaupt keine Innenräume, sie bedeckt terrassenförmig einen ganzen Hügel. Drei Ebenen entsprechen der Idee des Buddhismus:

• die unterste für das alltägliche Dasein,

• darüber die vergeistigte Form

• und ganz oben die vollständige Abstraktion und die Loslösung von der diesseitigen Welt.

Die Terrassen haben Reliefs aus der Buddhalegende und sind etwa 5 km lang. Oben befinden sich unzählige Stupas (glockenförmige Steinkäfige), in denen Buddhas in der typischen Meditationsstellung sitzen. Die Tempelanlage von Borobodur war bis zum letzten Jahrhundert durch einen Ausbruch des Merapi-Vulkans verschüttet, Sie wurde von der UNESCO für 21 Millionen US$ restauriert.

Bilder Java - Jakarta

Indonesien Java
Indonesien Java
asien indonesien 002
Indonesien Java
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Jakarta
Java - Tempeltänze
java tempel 008
java tempel 007
java tempel 006
java tempel 005
java tempel 004
Java Tempel
java tempel 002
Java - Tempel

Fragen zum Reiseziel Java - Jakarta

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

8. September 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hongkong
Hong KongAllgemeine Länderinfos

Hongkong – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hongkong – Allgemeine Informationen

Geografie: Hongkong liegt in Südostasien am südchinesischen Festland, südlich des nördlichen Wendekreises. Die ehemalige britische Kolonie besteht aus der Insel Hongkong (rund 80 km²), weiteren kleineren Inseln, der Halbinsel Kowloon sowie den New Territories auf dem chinesischen Festland. Die Insel Hongkong liegt rund 32 km östlich der Perlflussmündung und etwa 135 km südöstlich von Guangzhou (Kanton); sie wird vom Festland durch einen natürlichen Tiefwasserhafen, den Victoria Harbour, getrennt. Das gesamte Territorium umfasst heute rund 1.110 km².

Bevölkerung: rund 7,4 bis 7,8 Millionen Einwohner (Stand 2026) bei einer der weltweit höchsten Bevölkerungsdichten (über 7.000 Einwohner pro km²).

Staatsform: Sonderverwaltungsregion (Special Administrative Region, SAR) der Volksrepublik China seit dem 1. Juli 1997, gemäß dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“. Parlament: Legislativrat (LegCo). Hongkong entsendet zudem Abgeordnete in den Nationalen Volkskongress Chinas. Staatsoberhaupt (Präsident der Volksrepublik China): Xi Jinping, im Amt seit 2013. Chief Executive (Regierungschef Hongkongs): John Lee Ka-chiu, im Amt seit 1. Juli 2022 – ein ehemaliger hoher Polizeibeamter und Sicherheitsminister, der als politischer Hardliner gilt. Anders als früher ist der Kreis wählbarer bzw. wahlberechtigter Personen für das Amt seit einer Wahlrechtsreform 2021 deutlich auf peking-nahe Kandidaten und Wahlgremien beschränkt. Die ehemalige britische Kronkolonie wurde am 1. Juli 1997 an die Volksrepublik China zurückgegeben; das Grundgesetz Hongkongs garantiert dem Territorium formal bis 2047 einen hohen Grad an Autonomie sowie eigenständige Rechts-, Wirtschafts- und Verwaltungssysteme.

Sprachen: Kantonesisch ist die meistgesprochene Sprache, Englisch ist weit verbreitet, vor allem in Geschäftskreisen. Beide Sprachen sind als Amtssprachen anerkannt; Mandarin (Putonghua) gewinnt seit einigen Jahren im Bildungswesen und im Kontakt mit dem chinesischen Festland zunehmend an Bedeutung.

Religionen: Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus; christliche, muslimische und hinduistische Minderheiten.

Ortszeit: MEZ + 7 Stunden, MESZ + 6 Stunden (Hong Kong Time, UTC+8, ganzjährig ohne Sommerzeit).

Netzspannung: 220 V, 50 Hz. Es kommen dreipolige, britische Steckertypen (Typ G) zum Einsatz.

Telefon: Internationale Direktwahl ist Standard. Landesvorwahl: 852.

Mobilfunk/Internet: Prepaid-SIM-Karten sind am Flughafen und in der Stadt günstig und unkompliziert erhältlich (u. a. von CSL, SmarTone, 3 Hong Kong, China Mobile Hong Kong); die Netzabdeckung inklusive schnellem mobilem Internet ist landesweit ausgezeichnet. Kostenloses WLAN ist an vielen öffentlichen Orten (u. a. „Wi-Fi.HK“) verfügbar.

Impfungen: Schutzimpfungen sind für den Besuch Hongkongs nicht vorgeschrieben. Allen Besuchern wird dringend empfohlen, vor Reisebeginn eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, da Hongkong über kein kostenloses Gesundheitswesen für Touristen verfügt und jede medizinische Behandlung – mit Ausnahme akuter Erste-Hilfe-Leistungen in staatlichen Krankenhäusern – bezahlt werden muss.

Hongkong – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische und geschäftliche Zwecke visumfrei für bis zu 90 Tage nach Hongkong einreisen, sofern keine Erwerbstätigkeit vor Ort geplant ist. Voraussetzung ist ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass; ein Ausreise- oder Weiterreiseticket kann verlangt werden.

Wichtig: Hongkong ist zoll- und einreiserechtlich nicht identisch mit dem chinesischen Festland. Ein Hongkong-Aufenthalt berechtigt nicht automatisch zur Einreise nach Festlandchina (hierfür ist in der Regel ein separates China-Visum erforderlich), und umgekehrt berechtigt ein China-Visum nicht automatisch zur Einreise nach Hongkong.

Wichtiger Hinweis zur aktuellen Rechtslage: Seit Inkrafttreten des Hongkonger Nationalen Sicherheitsgesetzes im Jahr 2020 sowie ergänzender lokaler Sicherheitsgesetzgebung hat sich der rechtliche Rahmen in Hongkong spürbar verändert. Das Gesetz deckt ein sehr breites Spektrum an Straftatbeständen ab – u. a. Sezession, Subversion, Terrorismus und Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten – und sieht dafür Strafen bis hin zu lebenslanger Haft vor. Nach Angaben des deutschen Auswärtigen Amtes werden dabei auch Handlungen und Äußerungen verfolgt, die außerhalb Hongkongs getätigt wurden, unabhängig von der Staatsangehörigkeit der betroffenen Person. Reisende sollten sich dieser veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen bewusst sein, insbesondere im Hinblick auf öffentliche politische Meinungsäußerungen, und vor Reiseantritt die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes konsultieren.

Hongkong – Kleidung

Was man einpackt, hängt stark von der Jahreszeit ab. Für die heißen Monate Mai bis Oktober empfehlen sich viele leichte Sachen aus Baumwolle oder Mischgewebe. Shorts, T-Shirts und bequeme Schuhe sind wichtig, vor allem bei viel Zeit im Freien.

Von November bis April können sich die Temperaturen von einem Tag zum anderen deutlich verändern – ein leichter Pullover, Regenmantel oder -umhang, Regenschirm sowie warme Socken sind daher empfehlenswert.

Unabhängig von der Jahreszeit zieht man sich in Hongkong traditionell zum Dinner um: Für elegante Restaurants oder private Abendeinladungen empfiehlt sich gepflegte Gesellschaftskleidung. Manche Discos und Nachtclubs lassen niemanden mit Turnschuhen, Jeans oder Shorts hinein.

Ein Wort zu Klimaanlagen: Restaurants, Hotels und Büros können selbst an den heißesten Sommertagen unangenehm kühl klimatisiert sein – in den Sommermonaten lohnt sich daher ein leichter Pullover oder eine dünne Jacke für drinnen. Brillenträger und Träger harter Kontaktlinsen sollten zudem beachten, dass Gläser und Linsen beim Wechsel von klimatisierten Innenräumen in die schwüle Außenluft schnell beschlagen können.

Hongkong – Klima

Hongkong liegt knapp südlich vom Wendekreis des Krebses. Das Klima ist subtropisch mit vier ausgeprägten Jahreszeiten.

Winter: Von Ende Dezember bis Februar ist es mal mild, mal kühl mit Nebel und Regen. Die Temperaturen liegen meist zwischen 13 und 20 Grad Celsius, gelegentlich gibt es auch kurze, kühlere Perioden nahe dem Gefrierpunkt in höheren Lagen.

Frühling: Von März bis Mitte Mai herrscht oft regnerisches, bewölktes Wetter; es können Tage vergehen, bis wieder die Sonne scheint. Die durchschnittliche Tagestemperatur liegt im März bei rund 17 Grad und steigt bis Mai auf etwa 28 Grad.

Sommer: Von Ende Mai bis Mitte September erreichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit hohe, mitunter drückende Werte, wenn der Südwestmonsun das Wetter bestimmt. Nachmittags klettert das Thermometer leicht auf 33–35 Grad. Gewitter und gelegentliche Taifune sind in dieser Zeit keine Seltenheit.

Herbst: Mit dem Nordostmonsun kommt kühlere, trockenere Luft aus Zentralasien. Von Ende September bis Ende Dezember herrschen meist klarer Himmel und angenehme Temperaturen zwischen 18 und 29 Grad – die beliebteste Reisezeit.

Beste Reisezeit: Die günstigste Zeit für eine Hongkong-Reise ist von Oktober bis Anfang Dezember, wenn angenehme, oft sonnige Temperaturen um die 20–25 Grad herrschen und seltener mit Regen oder Gewittern zu rechnen ist.

Starke Regenfälle und Taifune treten meist zwischen Juni und September auf, wenn die Monsunsaison beginnt. Vor tropischen Stürmen muss man sich in der Regel jedoch nicht fürchten: Schwere, verheerende Taifune mit größeren Schäden sind vergleichsweise selten, auch wenn Hongkong regelmäßig von Signalwarnungen betroffen ist, die zu vorübergehenden Schließungen von Geschäften und dem öffentlichen Leben führen können – Reisende sollten während der Sommermonate die lokale Wettervorhersage im Blick behalten. Zwischen den im Sommer immer wieder auftretenden Regenschauern ist bei Sonnenschein guter Sonnenschutz wichtig, da die UV-Strahlung in dieser Klimazone leicht unterschätzt wird.

Schnee oder Frost gibt es in Hongkong praktisch nie. Die durchschnittliche Tagestemperatur liegt zwischen Oktober und Dezember bei rund 20 °C, im Juni bei etwa 30 °C; die durchschnittliche Nachttemperatur liegt im Dezember bei rund 13 °C, im Juni bei etwa 25 °C.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen – insbesondere zur Rechtslage und Sicherheitseinschätzung – empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Website des Hongkonger Immigration Department.

Hong KongAllgemeine Länderinfos

Hongkong – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
Hong KongStädtereisen

Hongkong Städtetrip

von Joe OnTour 27. August 2017
Hong KongStädtereisen

Hongkong – Kowloon

von Joe OnTour 27. August 2017
Hong Kong

Hongkong – People

von Joe OnTour 27. August 2017
Hong Kong

Hongkong – Impressionen

von Joe OnTour 27. August 2017
Hong Kong

Hongkong – Sea Palace

von Joe OnTour 27. August 2017

Fragen zum Reiseziel HongKong

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hongkong
Hong KongStädtereisen

Hongkong Städtetrip

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hongkong

Hong Kong besteht hauptsächlich aus der sich auf dem Festland befindlichen Stadt Kowloon und Victoria auf Hong Kong Island. Zweitere beherbergt auch die beeindruckende Skyline von Hong Kong, quasi die ganze Wasserfront wird von Wolkenkratzern eingenommen.

Der Süden von Hongkong Island unterscheidet sich ziemlich stark vom übrigen Hongkong. Er hat eine „südliche“, unbeschwertere, fast eine Ferienatmosphäre. Im Süden befindet sich der Stadtteil Tsim Sha Tsui.

Dieser bietet sich wegen der Nähe zur Uferpromenade und der guten Erreichbarkeit zur U-Bahn für Besucher als Standort für das Hotel recht gut an. Quer durch Kowloon bildet die Nathan Road die Hauptschlagader in Richtung Nord-Süd.

Besonders bei Nacht bietet die Strasse ein fast schon unheimliches Spektakel an Leuchtreklame. Oberhalb der Stadt Hong Kong hat man einen herrlichen Blick auf die Town und das Hafengebiet. Die Wolkenkratzer bilden die Skyline von Hong Kong.

Die achtziger Jahre sind der Anfang eines wilden Baubooms in Hong Kong. Die Hochhäuser sind mit Baugerüsten aus Bambusstangen eingerüstet. Ein für europäische Augen seltsamer Anblick. Die Hochhäuser werden in einer Bauzeit von wenigen Monaten erstellt.

Ein unübersehbares Heer von Arbeitern wuselt auf den Baustellen. Viele Bauarbeiter und ungelernte Kräfte aus China werden als Gastarbeiter eingestellt. Die Arbeiter übernachten auf den Baustellen in den unfertigen Wohnungen und in den Kellern. Oft teilen sich bis zu 10 Personen einen kleinen Raum von 10 qm.

Bilder HONGKONG

Hongkong
Hongkong
Hongkong
Hongkong
Hongkong
Hongkong
Hongkong
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon

Fragen zum Reiseziel HongKong

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hongkong - Kowloon
Hong KongStädtereisen

Hongkong – Kowloon

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hongkong – Kowloon

Kowloon (übersetzt heißt das: „Neun Drachen“) ist die große Halbinsel nördlich von Hongkong Island (der Name „Hongkong“ bedeutet „Duftender Hafen“). Tsim Sha Tsui ist der südlichste Stadtteil von Kowloon. Dieser ist bei den Touristen am beliebtesten. Die Hauptattraktion hier sind die Einkaufsmöglichkeiten.

Der Hafen von Aberdeen war früher für die vielen chinesischen Sampans (das sind kleine Boote mit flachem Boden) und Dschunken berühmt, die dort ankerten und für die „schwimmenden“ Restaurants und die Hausboote, auf denen die Fischer lebten.

An den Hung Hom Ferry Piers bietet sich eine Fahrt quer über den ganzen Hafen zum Star Ferry oder Queens Pier in Victoria an. Obwohl es heute nicht mehr der faszinierende exotische Ort ist, der es einmal war, ist Aberdeen immer noch einen Besuch wert. Am interessantesten ist er am frühen Morgen, wenn auf der Hafenpromenade der Fang der vorherigen Nacht verkauft wird.

Im Hafen sind die unterschiedlichsten Boote zu bewundern. Hier findet man sowohl die größeren Frachtschiffe als auch kleinere Boote, die dem regionalen Handel dienen. Es herscht ein buntes Treiben. Auf dem Wasser wird Handel getrieben und gelebt. Viele Chinesen können sich keine der teuren Wohnungen in den Hochhäusern leisten und wohnen deshalb auf ihren Booten, die an den Anlegestellen vertäut sind.

Wir besuchen eine kleine Fischfabrik, von denen es hier sehr viele gibt. In kleinen Wasserbecken werden Langusten und andere rare Meerestiere für die Kundschaft frisch gehalten. Beliebt sind hier auch Zierfische, die zu horrenden Preisen feilgeboten werden. Hummer sind eine Delikatesse, die auf allen Fischmärkten angeboten werden.

Interessant ist es, die Fischer bei der Löschung ihres frischen Fangs zu beobachten. Der unten zu sehende Fischfang sieht sehr erfolgreich aus. Das Boot ist prall gefüllt mit Körben voller Fisch. Die Körbe sind so schwer, dass sie gerade noch von zwei Fischern getragen werden können. Von den Erträgen müssen oft mehrere Familien leben. Oft sind die Fischer mehrere Tage auf See. Ein eigenes Boot können sich nur die reicheren Fischer leisten.

Die Bootsindustrie besteht aus kleinen rund um die Küste verstreuten Werften, die die Boote in mühsamer Handarbeit komplett aus Holz fertigen. Hier ist noch echte Zimmermannsarbeit gefragt.

Überall im Hafengebiet findet man die Hausboote, auf denen nicht nur die Fischer leben. Die Boote liegen dicht nebeneinander und meist in mehreren Reihen vom Ufer entfernt. So entsteht ein quirliger Schmelztiegel unterschiedlichster Lebensräume.

Bestimmte Anlegestellen sind jedoch den größeren Schiffen vorbehalten. Gegegensätze ziehen sich an, sagt man.

Ein skurriles Bild liefern die kleinen Holzboote unmittelbar vor der gigantischen Kulisse der Wolkenkratzer von Hong Kong.

Bilder HongKong

Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon

Fragen zum Reiseziel HongKong

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hongkong - People
Hong Kong

Hongkong – People

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hongkong – People

In der Fotogalerie haben wir einige Eindrücke und Impressionen vom Alltagsleben in Hong Kong mit der Kamera festgehalten.

Bilder HongKong

Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace

Fragen zum Reiseziel HongKong

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hongkong - Impressionen
Hong Kong

Hongkong – Impressionen

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hongkong – Impressionen

Eine besondere Attraktion ist das Drachenfest in Hongkong. Zu Tausenden stürmen die Menschen auf die Strassen um die kunstvoll geschmückten Figuren zu bewundern.

Hochhäuser mit 50 Geschossen und mehr bilden mit den direkt daneben stehenden Tempelanlagen im Herzen von Hongkong eine seltsame Symbiose.

Sogar im Hafengebiet finden wir kleine Opferstätten und Statuen die von den Bewohnern Hongkongs für ihre religiösen Rituale ausgiebig genutzt werden.

Manche Tempelanlage zeugt von dem Reichtum der Gläubigen. Sie stehen jedoch im krassen Gegensatz zu den oft erbärmlichen Lebensverhältnissen der armen Bevölkerung. Gemeint sind hier vor allem die in geringem Lohn stehenden Bauarbeiter, die zu Tausenden wie Ameisen an den Hochäusern der Stadt bauen. Sie leben oft in den Kellern der unfertigen Bauten, wobei sich bis zu 10 Personen einen Raum von 10 qm teilen und das ohne Licht und ohne sanitäre Einrichtungen.

Bilder HongKong

Hongkong - People
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon

Fragen zum Reiseziel HongKong

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hongkong - Sea Palace
Hong Kong

Hongkong – Sea Palace

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Hongkong – Sea Palace

Einen Besuch eines der diversen im Hafen fest vertäuten Schiffs-Restaurants sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man Hongkong besucht. Wir nehmen eines der zahllosen kleinen Fährboote, um zum Sea-Palace, einem der Schiff-Restaurants zu kommen.

Wir haben einen Tisch vorgebucht, da gerade in der Vorweihnachtszeit hier großer Andrang herrscht. In den Abendstunden kann man den herrlichen Sonnenuntergang in der Bucht während der Überfahrt geniessen.

Die Fährboote fahren in kurzen Abständen und werden in Hongkong wie ein Bussystem benutzt. Auf der Sea-Palace erhalten wir zur Begrüßung erst einmal einen kleinen Aperetif.

Das Schiffsrestaurant verfügt über schätzungsweise 1000 Sitzplätze in mehreren Restaurants.

Anschliessend werden wir zu unserem Tisch geleitet. In typisch chinesischer Tradition werden in der Mitte diverse Schalen und Töpfe mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten aufgebaut. Jeder Gast kann sich jetzt die passenden Gerichte aussuchen.

Selbstverständlich wird mit Stäbchen gegessen, was uns inzwischen schon ganz gut von der Hand geht. Viele andere ausländische Gäste haben da so ihr kleines Problem und wir haben manchen Besucher des Restaurants gesehen, der eher hungrig als gesättigt das Schiff verließ.

Das Innere des Schiffs ist reich mit chinesischen Masken und Figuren geschmückt. Die Schiffe verfügen über mehrere Geschosse, in denen die einzelnen Restaurants untergebracht sind. Auf der Rückfahrt passieren wir noch andere Restaurantschiffe, die hell erleuchtet einen tollen Konrast zu der nahen Skyline Hongkongs abgeben. Bei der Vorbeifahrt wirken sie wie riesige Tempelanlagen.

Bilder HonKong Sea Palaca

Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace

Fragen zum Reiseziel HongKong

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali Indonesien
BaliAllgemeine Länderinfos

Bali – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Bali – Allgemeine Informationen

Geografie Bali liegt 8 Grad südlich des Äquators, ist rund 140 km lang, 80 km breit und 5.590 km² groß. Die Insel ist die westlichste der indonesischen Kleinen Sundainseln, durch die Balistraße von Java getrennt. Hauptstadt der Insel bzw. der gleichnamigen Provinz ist Denpasar (rund 725.000 Einwohner im Stadtgebiet, die Metropolregion Sarbagita zählt heute knapp 1,8 Millionen Menschen).

Bevölkerung: rund 4,4 bis 4,5 Millionen Menschen (Stand 2026) – deutlich mehr als die früher oft genannten rund 3 Millionen, bedingt durch anhaltendes Bevölkerungswachstum und Zuwanderung aus anderen Teilen Indonesiens. Bali ist damit die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius‘ mit hinduistischer Bevölkerungsmehrheit; rund 89 % der Inselbevölkerung sind ethnische Balinesen.

Über die Insel erstreckt sich eine Bergkette, die sich von Westen nach Osten zieht, darunter einige noch aktive Vulkane, z. B. der „Mutterberg“ Gunung Agung (3.142 m). Der vulkanische Einfluss trägt zur außergewöhnlichen Fruchtbarkeit Balis bei, da die hohen Berge eine zuverlässige Regenquelle bilden, die für die Bewässerung der Reisterrassen wichtig ist.

Gesundheit Impfungen empfohlen für Polio, Tetanus, Typhus, Diphtherie, Hepatitis A; je nach Reiseform und Aufenthaltsdauer kann eine reisemedizinische Beratung zu weiteren Impfungen (u. a. Tollwut, Japanische Enzephalitis) sinnvoll sein.

In vielen Gebieten Indonesiens besteht ein erhöhtes Malariarisiko, Balis Touristenzentren gelten jedoch als nahezu malariafrei. Eine reisemedizinische Beratung zur Frage einer Malariaprophylaxe wird dennoch empfohlen, insbesondere bei Reisen ins ländliche Umland.

Darminfektionen sollte man vorbeugen, indem man möglichst nur Gekochtes oder Geschältes isst. Vorsicht ist u. a. bei Milchprodukten und Eiern hinsichtlich Salmonellen geboten. Eine übliche Grundausstattung für die Reiseapotheke ist empfehlenswert; Apotheken gibt es auf Bali zwar zahlreich, die Qualität und Herkunft mancher Präparate ist jedoch nicht immer verlässlich einzuschätzen.

Verkehrsmittel In Indonesien und somit auch auf Bali herrscht Linksverkehr. Für Motorradfahrer besteht gesetzliche Helmpflicht, seit einigen Jahren wird diese sowie die Vorlage eines gültigen (internationalen) Führerscheins durch die Polizei verstärkt kontrolliert – ohne entsprechenden Führerschein drohen empfindliche Bußgelder, und im Schadensfall kann der Versicherungsschutz entfallen.

Der Fahrstil der Einheimischen ist gewöhnungsbedürftig; feste Geschwindigkeitsbegrenzungen im europäischen Sinn gibt es kaum. An staatlichen Pertamina-Tankstellen tankt man zu moderaten Festpreisen; auf dem Land ist die Benzinversorgung oft privat organisiert und nur durch ein einfaches Schild „Bensin“ gekennzeichnet. Diesel heißt Solar, Super-Kraftstoffe Pertamax/Pertalite.

Ob man auf Bali selbst am Steuer eines Leihwagens oder Motorrollers sitzt, sollte man sich gut überlegen: Auf dem Land sind die Straßen oft eng und unübersichtlich, in den Städten ist die Verkehrslage häufig chaotisch. Bei einem Unfall haftet in der Regel der Fahrer, im Zweifel der ausländische – eine Vollkaskoversicherung beim Mieten eines Fahrzeugs ist daher dringend zu empfehlen. Vor Unterschrift des Mietvertrags sollte der Fahrzeugzustand, insbesondere die Bremsen, genau geprüft werden.

Eine gute Alternative ist die Anmietung eines Wagens mit Fahrer. Für kurze Strecken innerhalb der Touristenzentren haben sich zudem Fahrdienst-Apps (u. a. Gojek, Grab) etabliert, die eine bequeme und meist preiswerte Alternative zum eigenständigen Fahren darstellen – wobei deren Nutzung in einigen traditionellen Taxi- und Ojek-Standplätzen örtlich eingeschränkt sein kann. Klassische Minibusse (Bemo) auf festen Routen sind zwar weiterhin ein sehr preiswertes, einheimisches Transportmittel, spielen für Touristen heute aber eine deutlich geringere Rolle als früher.

Zeit Auf Bali gilt die Zentralindonesische Zeit (WITA, UTC+8). Gegenüber der MEZ müssen Reisende ihre Uhren 7 Stunden vorstellen, während der europäischen Sommerzeit 6 Stunden.

Banken – Wechselstuben Niederlassungen vieler indonesischer Banken finden sich im Süden Balis. Übliche Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–15 Uhr, Sa eingeschränkt bzw. geschlossen (viele Filialen haben inzwischen samstags geschlossen). Geldautomaten (ATM) sind in allen touristischen Zentren weit verbreitet und heute meist die praktischste Möglichkeit, sich mit Bargeld zu versorgen; achten Sie auf die von der jeweiligen Bank erhobenen Gebühren. In allen touristischen Zentren gibt es zudem zahlreiche Wechselstuben, die oft bis spät in die Nacht geöffnet haben – hier lohnt sich ein Kursvergleich sowie das genaue Nachzählen des erhaltenen Geldes, da unseriöse Wechselstuben (etwa in Kuta) nach wie vor vorkommen. Nur offiziell lizenzierte Wechselstuben mit sichtbarer „KUPVA BB“-Lizenz der indonesischen Zentralbank nutzen.

Bali – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Bali (wie für ganz Indonesien) ein Visum – eine visumfreie Einreise ist nicht möglich. Die gängigste Option ist das Visa on Arrival (VoA) bzw. dessen elektronische Variante e-VOA, gültig für 30 Tage und einmalig um weitere 30 Tage verlängerbar (maximal 60 Tage Gesamtaufenthalt). Die Gebühr liegt bei umgerechnet rund 25–30 Euro (500.000 IDR) und lässt sich vorab online oder direkt am Flughafen entrichten.

Voraussetzungen sind ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass sowie ein Nachweis der Weiterreise. Seit Oktober 2025 ist zusätzlich eine digitale Einreise- und Zollerklärung über die Plattform „All Indonesia“ verpflichtend vor Ankunft auszufüllen.

Speziell für Bali gilt seit Februar 2024 zusätzlich eine touristische Umwelt- und Kulturabgabe von 150.000 IDR (rund 9–10 Euro) pro Person, die der Erhaltung von Balis Natur und Kultur zugutekommen soll. Die Gebühr kann bequem vorab online über die offizielle Plattform „Love Bali“ bezahlt werden; der QR-Code der Zahlungsbestätigung wird bei Einreise am Flughafen Ngurah Rai (DPS) kontrolliert.

Da sich Einreisebestimmungen und Gebühren gelegentlich ändern, sollten Reisende die aktuellen Anforderungen kurz vor Abreise über evisa.imigrasi.go.id sowie beim Auswärtigen Amt prüfen.

Bali – Klima

Die Temperaturen sind auf Bali das ganze Jahr über recht gleichmäßig, zwischen 27 und 30 Grad Celsius, bei einer Luftfeuchtigkeit von oft 90 Prozent. Im Bergland ist es oft bis zu 10 Grad kühler.

Die Regenzeit auf Bali liegt in den Monaten November bis März, wobei es nicht den ganzen Tag regnet – die Sonne zeigt sich meist zwischendurch immer wieder. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und September; in dieser Zeit sind allerdings auch die meisten Touristen auf Bali unterwegs.

Bali – Geschichte

Die ersten Einwanderer auf Bali waren Südinder, die etwa 1500 v. Chr. auf die Insel gelangten. Aus dieser Zeit stammt bereits das System der Banjar, der Dorfgemeinschaft. Schriftlich belegt ist, dass auf Bali bereits um 900 v. Chr. das komplizierte Bewässerungssystem für den Nass-Reisanbau beherrscht wurde.

Der Hinduismus gelangte um Christi Geburt auf friedlichem Weg über handeltreibende Inder nach Java; einzelne Brahmanen brachten die Religion weiter bis nach Bali. Urkundlich belegt ist die erste balinesische Königsdynastie im Jahr 991. Durch Heirat des damaligen balinesischen Königs mit einer javanesischen Prinzessin geriet Bali bis ins 13. Jahrhundert mal mehr, mal weniger in kulturelle wie wirtschaftliche Abhängigkeit von Java.

Im 12. Jahrhundert erlangte Bali für kurze Zeit Unabhängigkeit; es entstand die Pejeng-Dynastie, die bis 1343 bestand. Im 14. Jahrhundert übernahm die Majapahit-Dynastie von Java aus die Herrschaft über ein Territorium, das in etwa den heutigen Grenzen Indonesiens entsprach. Mit der Verbreitung des Islam über Sumatra nach Java im 15. Jahrhundert zerfiel das einst mächtige Majapahit-Reich, und Bali wurde zum letzten Rückzugsgebiet des Hinduismus in der Region.

1478 nahm sich der letzte Majapahit-König das Leben; sein Sohn floh mit der gesamten javanischen Oberschicht nach Bali und siedelte sich an der Südküste in Gelgel an, wo er sich zum König Balis erklärte – die Gelgel-Dynastie war geboren. Der König nannte sich Dewa Agung und teilte die Insel unter Verwandte und Generäle auf; der Sitz verlegte sich später nach Klungkung, wo Kunst und Kultur besonders erblühten. Die einzelnen Provinzen Balis verselbstständigten sich zunehmend zu eigenen Königreichen unter Herrschern, die sich Rajas nannten. Die Gelgel-Dynastie bestand insgesamt rund 400 Jahre, bis die Holländer ihr ein Ende setzten.

Seit dem 16. Jahrhundert hatte Indonesien Kontakt mit dem europäischen Ausland – zunächst Portugiesen und Spanier, dann Engländer und Holländer. Seit der Landung der Holländer 1597 begannen diese, Indonesien unter ihre Kontrolle zu bringen; Bali blieb davon zunächst ausgenommen, da es weder bedeutende Gewürze noch einen geeigneten Hafen zu bieten hatte. Erst 1846 griffen die Holländer auch Bali an und brachten den Hafen von Singaraja im Norden der Insel unter ihre Kontrolle.

Die eigentliche Unterwerfung begann am 20. September 1906 mit einem Angriff auf Denpasar. Die Herrscher von Badung, Klungkung und Tabanan erkannten ihre militärische Unterlegenheit, entschieden sich statt Kapitulation und Exil jedoch für den rituellen Kampf bis zum Tod, den Puputan: Die Rajas brannten ihre eigenen Paläste nieder und führten anschließend, in prächtigster Kleidung, ihr Königshaus und ihre Priester in den aussichtslosen Kampf gegen die modernen niederländischen Waffen. An einem einzigen Tag wurden vor den Palästen von Denpasar und Pemecutan schätzungsweise rund 1.000 bis 4.000 Balinesen getötet – die genauen Opferzahlen variieren je nach Quelle. Lediglich die Herrscher von Gianyar und Karangasem (Amlapura) kooperierten mit den Niederländern, verloren dabei aber ihre politische Macht.

Den Niederländern war vor allem an der wirtschaftlichen Ausbeutung gelegen, weshalb sie – anders als etwa die Spanier in anderen Kolonien – nicht versuchten, die Bevölkerung zu christianisieren. Kultur und Religion der Balinesen blieben so bis heute weitgehend erhalten.

Die niederländische Kontrolle über Bali war jedoch nur von kurzer Dauer, da im Zweiten Weltkrieg ganz Indonesien unter japanische Besatzung fiel (1941–1945). Nach der japanischen Kapitulation am 17. August 1945 erklärte Sukarno, Anführer der indonesischen Unabhängigkeitsbewegung, die Unabhängigkeit seiner Nation. Die Niederländer versuchten dennoch, ihre koloniale Herrschaft fortzusetzen, was in der Schlacht von Marga am 20. November 1946 zu einem erneuten, fast schon symbolischen Puputan balinesischer Widerstandskämpfer führte. Der bewaffnete Widerstand dauerte bis 1949, als die Niederlande die Unabhängigkeit Indonesiens schließlich anerkannten.

Beim verheerenden Ausbruch des Gunung Agung 1963 kamen Tausende Menschen ums Leben, große Teile der Insel wurden verwüstet. 1965 wurde in Indonesien ein tatsächlicher oder vorgeblicher kommunistischer Putschversuch niedergeschlagen; Bali hatte damals, gemessen an der Einwohnerzahl, die größte Anhängerschaft der Kommunistischen Partei (PKI) im Land. Bei den darauffolgenden landesweiten Massakern wurden auch auf Bali schätzungsweise rund 80.000 bis über 100.000 Menschen getötet – ein bis heute traumatisches, in Indonesien lange tabuisiertes Kapitel der jüngeren Geschichte.

1966 übernahm General Suharto faktisch die Macht und wurde 1968 offiziell zum Staatspräsidenten gewählt. Aufgrund seines Interesses an westlicher Wirtschaftskraft trieb er die touristische Erschließung Balis gezielt voran; seit den 1960er-Jahren wird die Insel zunehmend von internationalem Tourismus geprägt.

Die asiatische Wirtschaftskrise führte 1998 zu schweren politischen und sozialen Unruhen, in deren Folge Suharto nach 32 Jahren Herrschaft zurücktreten musste. Ihm folgten in rascher Abfolge B. J. Habibie, Abdurrahman Wahid (2001 durch die Beratende Volksversammlung des Amtes enthoben) und Megawati Sukarnoputri. Es folgten die Präsidentschaften von Susilo Bambang Yudhoyono (2004–2014), Joko Widodo („Jokowi“, 2014–2024) und seit Oktober 2024 Prabowo Subianto, dem aktuellen Staatspräsidenten Indonesiens.

Der Pauschaltourismus verändert mit all seinen Auswirkungen langfristig auch die Eigenständigkeit der balinesischen Kultur, Religion und Weltanschauung – ein Prozess, der sich durch soziale Medien, internationale Streaming-Angebote und den in den letzten Jahren stark gewachsenen Zustrom digitaler Nomaden nach Bali eher noch beschleunigt als verlangsamt hat. Die balinesische und indonesische Regierung reagiert darauf zunehmend mit Regulierungsmaßnahmen – etwa der 2024 eingeführten Touristenabgabe sowie verschärften Regeln für Fehlverhalten von Touristen an heiligen Stätten.

Ob die „Insel der Götter“ ihren besonderen Charakter bewahren kann, hängt also nicht zuletzt vom respektvollen Verhalten der Reisenden selbst ab.

Bali – Sehenswürdigkeiten

Tanah Lot Tempel Traumhafte Sonnenuntergänge und Tanzveranstaltungen, besonders eindrucksvoll sind Legong- und Kecak-Vorführungen.

Klungkung Alte Gerichtshalle mit einmaligen Deckengemälden.

Celuk Das Zentrum der Silberschmiedekunst.

Besakih Tempel Der „Muttertempel“ und wichtigstes Heiligtum auf Bali.

Ubud Künstlerdorf und Affenwald; heute auch bekannt als Zentrum der internationalen Yoga-, Wellness- und Digital-Nomaden-Szene.

Nusa Lembongan Insel östlich von Bali mit guten Schnorchelmöglichkeiten.

Feste Es gibt unglaublich viele Feste auf Bali, darunter das balinesische Neujahrsfest Nyepi (ein Tag völliger Stille, an dem selbst der Flughafen geschlossen bleibt) sowie Galungan und Kuningan. Am besten erkundigt man sich direkt vor Ort nach dem aktuellen Festkalender.

Badeorte

Sanur – Kilometerlanger, feinsandiger Strand sowie ein Riff, das die Brandung abhält, aber auch bedingt, dass bei Ebbe die Strandabschnitte „trockenliegen“ (zeitweise Algen- bzw. Seegrasanschwemmungen möglich). Touristische Infrastruktur, die fast keine Wünsche offenlässt – Sanur bedeutet Urlaub ohne den großen Rummel von Kuta/Legian.

Tuban – Die genaue Grenze zu Kuta ist schwer zu definieren. Nightlife, Bars und Restaurants befinden sich in bequemer Gehweite. Der Strand ist hier schmaler und dunkler, ein auslaufendes Riff schützt vor der starken Brandung (bei Ebbe eingeschränkte Bademöglichkeiten).

Kuta – Beliebter und belebter Haupt-Touristenort der Insel. Nightlife, Bars und Restaurants in großer Vielfalt, der weitläufige Strand ist für Sonnenuntergänge und Surfer berühmt. Durch teils starke Brandung und Unterströmung (besonders im Winterhalbjahr) ist das Baden hier nicht ungefährlich – Warnhinweise am Strand unbedingt beachten.

Legian – Hier geht es etwas ruhiger zu als im angrenzenden Kuta. Auch hier findet man Restaurants, Bars und Läden in großer Auswahl.

Seminyak – Nördliche Fortsetzung von Legian (meist hoher Wellengang und starke Unterströmung), inzwischen eines der angesagtesten Viertel Balis mit großer Auswahl an gehobenen Restaurants und Bars.

Tanjung Benoa – Überschaubare Auswahl an Restaurants und Läden, dafür kein nächtlicher Trubel. Der kilometerlange, feinsandige Strand ist durch ein vorgelagertes Riff vor starker Brandung geschützt.

Jimbaran – Südlich vom Flughafen gelegen (selten Fluglärm-Beeinträchtigungen), gut 4 km langer, feinsandiger Strand. Sehr empfehlenswert sind die Open-Air-Fischrestaurants am Strand. Nusa Dua oder Kuta sind in knapp 20 Fahrminuten erreichbar.

Nusa Dua – Etwas noblere Atmosphäre, internationale Hotelketten favorisieren diesen malerischen, parkähnlich gestalteten Strandabschnitt. Im Einkaufsviertel „Galleria“ und dem alten Ortskern „Bualu“ gibt es Shops und Restaurants. Die Strände sind stark gezeitenabhängig.

Bali – Land und Leute

Knapp 4,4 bis 4,5 Millionen Menschen wohnen heute auf Bali, von denen nur ein kleiner Teil einer anderen Religion als der Hindu-Dharma-Religion angehört – überwiegend chinesischstämmige Balinesen sowie kleinere muslimische und christliche Gemeinden. Von der Urbevölkerung, den Bali-Aga, gibt es heute nur noch wenige; einige Hundert leben meist zurückgezogen in wenigen Dörfern, vor allem im Osten der Insel und am Batur-See.

Das ganze Leben der Balinesen ist geprägt von tiefer Religiosität, die sich auch in Kunst, Kultur und Politik der Insel widerspiegelt und zu den farbenprächtigsten Ausdrucksformen weltweit zählt.

Anders als bei vielen anderen Inselvölkern ist das Leben nicht auf das Meer, sondern landeinwärts auf die Berge und das Landesinnere gerichtet. Höhe, Berge und Himmel gelten als heilig, die Tiefe des Meeres dagegen als Reich der Dämonen.

Die Menschen wirken meist ausgeglichen und freundlich; Geduld, Toleranz und Gastfreundschaft gehören zu den wichtigsten Tugenden. Mehrmals täglich werden handgemachte Opferschalen mit Räucherstäbchen an den hauseigenen Familientempeln dargebracht.

Dem Kunsthandwerk kommt besondere Bedeutung zu, da die Balinesen seit jeher künstlerisch veranlagt sind – nahezu alles, was hergestellt wird, wird verziert, kunstvoll bearbeitet, filigran beschnitzt und bemalt, nicht zuletzt aus religiösen Gründen, um den Göttern zu gefallen.

Zwei traditionelle Organisationen haben besondere Bedeutung: der Banjar als Volksvertretung eines Dorfes, dessen Einfluss über Jahrhunderte von keiner Regierung gebrochen werden konnte, sowie der Subak für die Reisbauern, der gemeinschaftlich das Bewässerungssystem funktionsfähig hält und jedem Mitglied die benötigte Wassermenge zukommen lässt (das Subak-System wurde 2012 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt). Jeder verheiratete Mann muss dem Banjar seines Dorfes angehören und regelmäßig an dessen Versammlungen teilnehmen.

Die Gründung einer Familie gehört zu den höchsten Pflichten eines Balinesen; ein Mann kann erst Mitglied einer Dorfgemeinschaft (Banjar) werden, wenn er sesshaft und verheiratet ist. Wer sich an die Tradition hält, lebt in größeren Gemeinschaften mit mehreren Generationen auf dem Familiengehöft. Wer als Tourist in einem Homestay wohnt, kann das geschäftige Treiben oft den ganzen Tag beobachten, da sich ein Großteil des Lebens im Innenhof des Anwesens abspielt.

Ältere Menschen redet man mit Ibu (Mutter) bzw. Bapak (Vater) an, jüngere und Gleichaltrige mit Adik (jüngerer Bruder/Schwester). Als Touristen wird man mitunter noch mit dem aus der Kolonialzeit stammenden Tuan („Herr“) angesprochen.

Fast alle Indonesier lachen gerne – das verrät nicht zwingend etwas über die wahren Gefühle, dennoch sollte man freundlich zurücklächeln. Wutausbrüche und lautes Schreien werden nicht akzeptiert und erzeugen Unverständnis und Distanz; nur bei kleinen Kindern wird unbeherrschtes Verhalten toleriert. Hauptziel der Erziehung ist Harmonie, begleitet von Lächeln und innerer Ruhe.

Peinlichkeiten werden nach Möglichkeit vermieden – lieber eine (womöglich falsche) Antwort geben als zuzugeben, keine zu kennen, um das Gesicht nicht zu verlieren. Das sollte man als Tourist im Hinterkopf behalten, wenn man etwa nach dem Weg fragt und eine unsichere Antwort erhält.

Die linke Hand gilt als unrein, da sie traditionell zur Reinigung verwendet wird; zum Begrüßen, Berühren oder Weiterreichen von Gegenständen wird stets die rechte Hand benutzt. Die Füße gelten als unsauberster Körperteil – Fußsohlen sollten nicht auf andere Personen gerichtet werden.

Zur Begrüßung reicht man die rechte Hand mit einer leichten Berührung, kräftiges Schütteln ist unüblich; anschließend führt man die eigene Hand oft kurz zum Herzen. Schuhe sollten beim Betreten eines Hauses oder Geschäfts ausgezogen werden.

Herbeiwinken erfolgt mit dem Handrücken nach oben – für westliche Augen sieht das eher wie eine Wegscheuch-Geste aus. Mit dem Finger direkt auf jemanden zu zeigen, die Arme vor der Brust zu verschränken oder die Hände in die Hüften zu stemmen gilt als überheblich bzw. aggressiv.

Zur Kleidung: In der Öffentlichkeit sollten Männer nicht mit kurzen Hosen oder entblößtem Oberkörper herumlaufen, Frauen nicht „oben ohne“ baden. Die zunehmende Verwestlichung weicht diese Sitten zwar allmählich auf, zumindest gegenüber Touristen wird entsprechendes Verhalten heute vielerorts toleriert – Respekt vor lokalen Gepflogenheiten bleibt aber empfehlenswert.

Ein Tempel sollte keinesfalls ohne Sarong bzw. Hüfttuch betreten werden; diese sind in den zahlreichen Shops günstig erhältlich, viele Tempel verleihen sie auch direkt am Eingang. Tempelmauern und -wände gelten als heilig und dürfen weder berührt noch beklettert werden; Blut auf dem Tempelboden ist tabu, weshalb Frauen während der Menstruation traditionell keine Tempel betreten. In heiligen Quellen darf nicht gebadet werden – wird man dabei erwischt, kann das teuer werden. Prozessionen haben im Straßenverkehr stets Vorrang.

Auf die häufige Frage, ob man verheiratet ist und Kinder hat, antwortet man in der balinesischen Höflichkeitskultur traditionell am besten zustimmend, da Familiengründung als oberstes Lebensziel gilt – „keine Kinder haben zu wollen“ stößt bei manchen Gesprächspartnern auf Unverständnis. Öffentliche Zärtlichkeiten zwischen Paaren, selbst Händchenhalten, gelten traditionell als unschicklich, wobei sich diese Norm in den stark touristisch geprägten Zentren zunehmend gelockert hat.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf evisa.imigrasi.go.id sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

BaliAllgemeine Länderinfos

Bali – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali Insel

von Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Tempel – 1

von Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Tempel – 2

von Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Hahnenkampf

von Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Strände

von Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Land und Leute

von Joe OnTour 27. August 2017

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali
Bali

Bali Insel

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Insel Bali

In Bali arbeiten die Frauen, und die Männer machen Kunst, sagt man. Aber das ist nicht ganz richtig. Die Mädchen tanzen und besuchen Malschulen. Sie fertigen auch Opfergaben an. In Bali ist Kunst als Spiegel des religiösen Denkens zu verstehen.

Die Balinesen lernen von jung auf an, mit Kunst zu leben und sie zu verstehen. Alle Dinge, die hergestellt werden, sind seit alter Tradition verziert, bemalt und filigran geschnitzt. Das alles wurde gemacht, um den Göttern zu gefallen. Man sagt den Balinesen nach, das darstellerisch begabteste Volk unserer Erde zu sein. An den Berghängen, inmitten von Reisterrassen und Palmhainen in einer wunderschönen Landschaft haben sich regelrechte Künstlerdörfer entwickelt. In Ubud ist das Zentrum der Malerei und Batik, die Holzschnitzer leben in Mas, die Gold- und Silberschmiedearbeiten kommen meist aus Celuk.

Die Insel Bali ist fast vollständig vulkanischen Ursprungs. Die geologisch jüngsten Vulkane sind sich im Osten der Insel vorzufinden. Im Westen der Insel sind Überreste von Vulkanen zu finden, die über eine Million Jahre alt sind. Die Insel ist vom Vulkanismus geprägt. Hierdurch ist die Gestalt der Insel entstanden. Er hat der Insel auch fruchtbare Böden geschenkt. Der letzte Ausbruch wurde 1963 verzeichnet.

Ein rechteckiger offener Pavillion, genannt Bale, mit einem Dach aus Palmenblättern, ist das Grundelement der balinesischen Architektur. Auf jedem Familiengrundstück befinden sich mehrere einzelne Bales, wovon jedes einem anderen Zweck dient, z.B. Küche, Schlafraum, Aufenthaltsraum, usw. Selbst große Hotels und Restaurants haben oft Empfangshallen oder Speisesäle, die den Bales nachempfunden sind.

Manche Tempelanlagen sind mit Badebecken versehen, an denen sich die Gläubigen reinigen können. Das ist ein religiöses Ritual. Steinskulpturen dienten früher nur rein traditionellen Zwecken und wurden als Tempelschmuck verwendet. Heute ist jedes Hotel mit ihnen geschmückt.

Die Skulpturen der reich ausgestatteten Tempel scheinen in Details und Komplexität oftmals fast überzuquellen. Die Eingangstore eines Tempels sind z.B. Zentimeter für Zentimeter mit Verzierungen geschmückt und zum Schutz vor bösen Geistern mit einigen Dämonengesichtern versehen.

Größte architektonische Sorgfalt wird allerdings auf die eindrucksvollen Tempelanlagen gelegt, selbst Paläste erscheinen im Vergleich zu den wichtigsten balinesischen Tempelanlagen bescheiden. Die Kunst war auf Bali eigentlich, wie fast alles andere auch, eine sakrale Angelegenheit. Man stellte die verschiedenen Götter dar, und nutzte diese Bilder als Tempelschmuck.

Farben und Proportionen waren festgelegt und folgten nicht dem individuellen Stil eines einzelnen Künstlers. Die Bilder wurden grundsätzlich im Wayang Stil gemalt. Sie waren zweidimensional und flach. Diese traditionelle Kunst findet man auch heute noch. In den 30er Jahren kamen die Maler Spies und Bonnet nach Ubud, und lehrten die balinesischen Künstler den Umgang mit neuen Techniken.

Die neuen Inhalte, die sie lehrten, veränderten die balinesische Malerei von Grund auf. Es wurde plötzlich der Balinese selbst zum Inhalt des Bildes, also z.B. der Reisbauer, die Landschaft, der Hahnenkampf usw. Auch lernte man auf Perspektive und Anatomie einzugehen. So entstand eine neue moderne balinesische Malerei, die traditionelle Themen und moderne Techniken verband. Was Spies und Bonnet lehrten, also die künstlerische Kreativität eines Malers freizusetzen, das macht heute leider der Massentourismus zunichte.

Mit der Schule des Holländers ist eine neue Stilrichtung entstanden, die bunt und naiv ist. Es werden hauptsächlich Bilder mit balinesischen Landschaften dargestellt, die vorwiegen von den Touristen gekauft werden. Die schnelle und einfache Anfertigung dieser Bilder erlaubt den Künstlern ein massenhaftes Erstellen dieser Bilder, die dann leider oft zu dem selben Preis an Touristen verkauft werden, den auch ein Bild nach alter traditioneller Malweise erzielen würde. Da sich der Balinese nicht als Künstler versteht – dieses Wort gibt es nicht in der balinesischen Sprache -, sondern als Handwerker, wurde auch weiterhin kein großer Wert auf eigenen Stil gelegt.

Bilder Bali

Bali
Bali
Bali
Bali - Tempel
Bali
Bali
Bali
Bali
Bali
Bali
Bali - Tempel
Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali
Bali

Bali – Tempel – 1

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Bali – Tempel – Reisebericht 1

Bali wird oft die Insel der 10.000 Tempel genannt (oder auch „Insel der Götter“). Das ist keine Übertreibung. Jedes einzelne Dorf hat mindestens 3 Tempel: den Pura Desa, wo Tempelfeste gefeiert werden, den Pura Dalem für die Göttin des Todes (das ist auch der Platz, wo die Verbrennungszeremonien anfangen) und den Pura Puseh, der den Göttern des Himmels gewidmet ist. Tempel sind überall zu finden, auf den Bergen, in den Tälern, in den Reisfeldern und am Meer. Dabei ist jeder Tempel anders. Nach der balinesischen Glaubensmythologie war am Anfang das Wasser. Die Götter erschufen die Schildkröte, die von ihnen ins Meer ausgesetzt wurde. Auf dem Rücken der Schildkröte entstand dann die Insel Bali. Das Himmelsreich ist der Wohnsitz der Ahnen. Das Meer ist das Reich der Dämonen. Zwischen diesen beiden Extremen leben die Menschen. Doch all das wird von den Göttern beherrscht. Die Balinesen betrachten ihre Heimat als Leihgabe der Götter.

Die Bevölkerung besteht zu 95 % aus Hindus. Der sogenannte Agama Hindu Bali, der Buddhismus, der Islam oder auch das Christentum sind geprägt vom Animismus, dem Glauben der beseelten Natur, an Dämonen und magische Kräfte. Und den Ausspruch – „Bali, Insel der Götter und Dämonen“ findet man überall bestätigt. Jeder Tempel verfügt über einen Schrein für die Ahnen (das ist der wichtigste Schrein in jedem Tempel) und zwei Schreine für die beiden heiligsten Berge Balis, die Vulkane Gunung Agung und Gunung Batour. Es gibt auch stets einen Thron für den Sonnengott Surya und Schreine für sogenannte Hilfsgottheiten, die darauf achten sollen, daß bei den Anbetungszeremonien auch alles ordnungsgemäß vor sich geht und die für die Götter Buch über die Opfergaben führen.

Den Göttern und Dämonen wird durch unzählige kleine Flechtwerke, in welche Blüten, Speisen und Räucherstäbchen gelegt werden, gehuldigt. Man findet diese Körbchen am Straßenrand, vor dem Geschäftseingang der Boutique, am Hauseingang, an Tempelanlagen, an Wegkreuzungen, in Autos, am Strand… ….kurz gesagt, überall. Die balinesische Religion ist noch sehr lebendig. Jeden Morgen kann man irgendwo auf Bali kleine oder größere Gruppen von Mädchen und Frauen mit aufwendig dekorierten Opfergaben zu einem Tempel gehen sehen. Die wichtigsten Tempelfeste werden mit langen Prozessionen gefeiert, an denen jeder teilnimmt und die auch von Gamelan – Musikern begleitet werden.

Obwohl jeder Tempel einzigartig ist, haben sie doch gewisse gemeinsame Elemente. Jeder Tempel hat zwei Höfe, einen äußeren, den man durch das Spalttor Candi Bentar, es symbolisiert die zwei auseinandergerückten Hälften einer Stupa) betreten und einen Innenhof, der durch ein überdachtes Tor (Padu Raksa) zugänglich ist. Im Außenhof finden Vorbereitungen für Tempelfeste oder religiöse Riten statt. Der Innenhof umgrenzt das eigentliche Heiligtum mit den Schreinen und Götterthronen. Beim Betreten der Tempelanlagen ist immer ein Selendang (Tempelschal) zu tragen.

Balinesen sich in einer langen Ahnenkette, verbunden mit denen, die vor ihnen waren und denen, die danach kommen werden. Der Tod ist dabei der Übergang in eine andere Form des Seins. Das Leben auf der Erde gebietet deshalb alles zu tun was den Göttern gefällt. Die Natur, das Land und das Meer sind nur eine Leihgabe der Götter. Nahezu jeder Tempel wird von den phantasievollen Figuren geschmückt. Diese, meist Holzfiguren, sind aufwendig bemalt und verkörpern die verschiedenen Dämonen und Götter sowie Wächter, welche die bösen Geister hindern sollen, in das Heiligtum des Tempels vorzudringen.

Bilder Bali

Bali
Bali
Bali
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali - Tempel
Bali

Bali – Tempel – 2

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Bali – Tempel – Reisebericht 2

Auf Bali gibt es ca. 20.000 Tempel ! Aber auch zu jedem Haus gehört ein kleiner Opferaltar oder Tempel. Brahman ist der Oberste der Götter. Vishnu ist der Gott des Guten, der Sonne. Shiwa ist der Gott des Bösen, der Nacht. Daneben gibt es viele andere Götter, z.B. Dewi Sri, die Göttin der Fruchtbarkeit und Dewi Lakshmi, die Göttin des Glücks.

Da die Götter von Tempel zu Tempel ziehen, findet nach hinduistischem Kalender in jedem Tempel alle 210 Tage ein großes Tempelfest statt. Das Leben spielt sich nach hinduistischem Glauben zwischen zwei Polen (gut – böse bzw. Tag – Nacht) und in drei Welten ab (Oberwelt = Götter = Kopf, Mittelwelt = Menschen = Körper, Unterwelt = Dämonen = Füße).

Wir fahren über Butabulan nach Klungkung, der ehemaligen Fürstenhauptstadt Balis. Sehenswert ist die reichverzierte offene Gerichtshalle Kerta Gosa. Das religiöse Gericht auf Bali bestraft die Übeltäter bei schweren Verbrechen mit der Todesstrafe durch Steinigung. Am Hang des 3.100 m hohen Vulkans Gunung Agun liegt der Tempel Pura Besaki, der Haupttempel Balis. Es ist eine riesige Tempelanlage, die aus etwa 200 Bauwerken besteht, die in fünf Höfen übereinander am Berghang angeordnet sind.

Hier kann man auch noch das Ritual der HahnenkÄmpfe sehen. Der Hahnenkampf ist ursprünglich ein religiöses Ritual und der im Kampf getötete Hahn wird dem Gott Shiwa geopfert. Dieser Brauch stammt aus vorhinduistischer Zeit. Das Blut, das beim Hahnenkampf in die Erde fließt, soll alle Dämonen besänftigen. Auf jeden Fall sollte man sich bei einem Besuch Balis die Tänze ansehen, die auf alte mythische Überlieferungen der Balinesen aus der Zeit der hinduistischen Königreiche zurückführen. Der bekannteste ist sicher der Kecak-Tanz.

Der Tanz und Gesang von ca. 100 in Sarongs gekleideten Männern um die Geschichte von Rama und Sita ist absolut sehenswert. Rama, die Inkarnation von Vishnu, trotzt dem Bösen in Gestalt von Ravana, der seine Gattin Sita entführt hat. Dabei hilft ihm eine Armee von Affen.
Tempelanlage auf der Insel Bali
Sehenswert ist auch der Affentempel von Alas Kedaton, in dem man von aufdringlichen, diebischen und verspielten Affen ständig verfolgt wird. Der Affe spielt in der hinduistischen Mythologie eine gewichtige Rolle (Affenkönig Hanuman). Der sogenannte „Affenweg“ soll den Menschen zur Erkenntnis führen.

Ein touristisches Muss ist der Meerestempel Tanah Lot. Der Tempel liegt auf einem Felsvorsprung in der Meeresbrandung. In den Felshöhlen halten sich Schlangen auf. Die Schlange ist ein heiliges Tier. Shiwa wird oft mit einer Schlange dargestellt. Die Schlangengeister (nagas) hausen in der Unterwelt der Dämonen.

Während unserer Fahrt sehen wir auch immer wieder eine Totenverbrennung nach einem traditionellen Ritual. Meist nimmt die gesamte Ortschaft an dem Ritual teil. Wenn man sich der Feier anschließt (ohne Probleme möglich) empfindet man ein wenig von der Kultur und dem Glauben auf Bali mit. Vor der eigentlichen Totenfeier werden die Straßen mit Blumen und Girlanden geschmückt.

Dann findet im Hause der Familie ein großes Festmahl statt. Mitten in der Versammlung liegt der in weiße Tücher gewickelte Leichnam. Der Tote wird anschließend auf einen Altar gelegt und in einer Prozession der Angehörigen und der Dorfbewohner zu dem Platz geführt, wo die Toten verbrannt werden. Von einem Teil der Asche des Toten erhält die Familie eine Urne. Die verbleibende Asche wird ins Meer geschüttet. Nach dem Hinduistischen Glauben an die Wiedergeburt bzw. des Aufsteigens in das Nirwana ist der Tod für die Balinesen nichts Trauriges. Die Totenverbrennung ist daher eher ein Freudenfest.

Bilder Bali

Bali
Bali
Bali
Bali
Bali
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali - Hahnenkampf
Bali

Bali – Hahnenkampf

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Bali – Hahnenkampf

Der Hahnenkampf ist ursprünglich ein religiöses Ritual und der im Kampf getötete Hahn wird dem Gott Shiwa geopfert. Der Brauch stammt aus vorhinduistischer Zeit. Das Blut, das beim Hahnenkampf in die Erde fließt, soll die Dämonen besänftigen. Inzwischen ist der Hahnenkampf aber immer mehr zum Unterhaltungssport der Männer geworden.

Der Hahnenkampf ist der Nationalsport der Männer Balis.Auf den Straßen sieht man überall glockenförmig geflochtene Körbe stehen, in denen die Hähne stolz auf und ab gehen. Sie werden eitel bewacht, gepflegt und sogar täglich massiert, damit sich ihre Muskulatur stark entwickelt.

Sitzen die Männer abends nach getaner Arbeit zusammen, wird verglichen, welcher wohl der beste Hahn sei und über vergangene und kommende Kämpfe diskutiert. Der Hahnenkampf stammt noch aus vorhinduistischer Zeit, er war damals ein Ritus, um böse Geister durch ein Blutopfer zu besänftigen. Heute dient er nur noch zur Befriedigung der Wettleidenschaft. Durch Zupfen an den Federn werden die Tiere wütend gemacht. Sie gehen mit langen, scharfen Messern, die an einem der Füße angebracht werden, aufeinander los.

Bereits nach wenigen Sekunden ist der Kampf zumeist entschieden. Einer der beiden Hähne bricht blutend zusammen. Eigentlich sind Hahnenkämpfe, die lediglich im Rahmen einen Wettstreites veranstaltet werden, seit 1982 verboten.

Erlaubt sind Hanhnenkämpfe weiterhin für rituelle Veranstaltungen (z.B. Reinigungszeremonien, Tempelfeste). Trotz des Verbots finden aber weiterhin viele sog. „Trainingsveranstaltungen“ statt.

Bilder Bali

Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali - Strände
Bali

Bali – Strände

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Bali – Strände

Für viele gilt Bali als der Inbegriff eines Traumurlaubs. Ewige Sonne, immerwährende Heiterkeit, die Insel der Glückseligen. Und bei so viel Schwärmerei ist einiges Wahres daran.

Neben der traumhaft schönen Landschaft sind es vor allem die Kultur und die positive Lebenseinstellung der Balinesen, die dem Reisenden aus Europa diese Insel so unvergesslich machen. Die heitere Grundeinstellung und die Bereitschaft, Neues aufzunehmen, ohne das Alte aufzugeben, mögen der Grund dafür sein, dass Bali trotz des zunehmenden Ansturms von Touristen aus aller Welt seinen Charakter und seine Tradition nicht verloren hat.

Auch wenn es einem so vorkommen mag, als seien die prunkvollen Feste und Riten, die es beinahe täglich über die Insel verstreut gibt, lediglich eine Inszenierung für Touristen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Die zahlreichen Feierlichkeiten und Feste gelten schon seit Jahrhunderten als fester Bestandteil des balinesischen Lebens. Fremde Besucher werden dabei wie selbstverständlich in diesen Lebensrythmus mit einbezogen.

Die meisten StrÄnde sind durch ein vorgelagertes Riff geschützt. Das Schnorcheln ist leider nicht so ganz ungefährlich. Bei Ebbe zieht sich das Wasser zu einem flachen Tümpel zurück und man kann bis zum Riff laufen. Das ist eine gute Gelegenheit, die kleinen Rifftiere zu beobachten. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Arten von Seesternen. So gefährlich, wie sie beim Schnorcheln sind, so delikat werden sie in der heimischen Küche zubereitet.

Kleine Opfergaben am Strand sollen die Götter gnädig stimmen und die Dämonen aus dem Meer besänftigen. Der Animismus, d.h. der Glaube an Dämonen und Geister ist auf Bali weit verbreitet. Die Balinesen haben ein stark dualistisches Weltbild in dem Himmel und Erde, Tag und Nacht, und Götter und Dämonen einander als gegensätzliche, aber gleich wichtige Elemente gegenüberstehen.

Genauso wie die Götter brauchen also auch die Dämonen Opfergaben, um sie milde und versöhnlich zu stimmen. Diese Opfergaben sind oft nicht mehr als ein Bananenblatt mit einer Handvoll Reis oder ein kleines flaches Körbchen mit Blumen und Sie können sie überall vorfinden, nicht nur in den Tempel und Schreinen, sondern auch auf den Fußgängerwegen vor Geschäften, an Stränden etc.

Die meisten gehobenen Strandhotels haben einen eigenen kleinen Park mit tropischer Vegetation.

Bilder Bali

Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bali - Land und Leute
Bali

Bali – Land und Leute

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

Bali – Land und Leute

Bali hat ein hinduistisches Kastensystem, das dem indischen sehr ähnelt. Die höchste Kaste sind die Bramahnen, die Priester. Darunter kommen die Adeligen. Heute sind das die überlebenden Mitglieder der früheren königlichen Familien Balis. Sie heißen Ksatriyas. Die nächstangesehene Kaste sind die Vesiya, die Kriegerkaste.

Die niedrigste Kaste sind die Sudra, der ca. 95% der balinesischen Bevölkerung angehören. Die Mitglieder der höheren Kasten haben spezielle Titel wie Gusti (Abkömmling der Kriegerkaste), Ida Ayu oder Ida Bagus (Frau oder Mann aus einer Bramahnenfamilie) oder Anak Agung (Mitglied einer Adelsfamilie), usw.

Die balinesische Schnitzkunst war ursprünglich, wie auch die Malerei, rein traditionellen Charakters, und diente der Schmückung von Tempeln und Palästen, Instrumenten und Türöffnungen sowie der Herstellung von wunderbaren Masken für dramatische Aufführungen.

Die Massenproduktion hat in einigen Fällen unvermeidliche Auswirkungen auf die Qualität. Die steigende Nachfrage bewirkte aber auch die Entstehung einer ganzen Reihe von neuen Gegenständen, die von talentierten Künstlern erfunden werden.

Bilder Bali

Bali
Bali - Tempel
Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf
Bali - Strände
Bali - Land und Leute
Bali - Land und Leute
Bali - Land und Leute
Bali - Land und Leute
Bali - Land und Leute

Fragen zum Reiseziel Bali

Im Asien-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New York City
New YorkAllgemeine Länderinfos

New York – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New York – Allgemeine Informationen

Der Staat New York hat eine Fläche von 141.300 Quadratkilometern und ist mit knapp 20 Millionen Einwohnern nach Kalifornien, Texas und Florida der viertbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.

Die Hauptstadt des Bundesstaates New York ist Albany, die größte und namensgebende Stadt ist New York City mit rund 8,3 bis 8,6 Millionen Einwohnern – damit leben knapp die Hälfte aller New Yorker im Bundesstaat in der gleichnamigen Metropole. Gouverneurin des Bundesstaates ist seit August 2021 Kathy Hochul von der Demokratischen Partei.

New York City befindet sich an der Ostküste der USA und liegt in der New York Bay an der Mündung des Hudson River und des East River. Die Stadt New York ragt nur etwa sechs Meter über dem Meeresspiegel hervor. Die geografischen Koordinaten sind 40,46 Grad nördlicher Breite und 73,54 Grad westlicher Länge.

New Yorks Stadtmitte befindet sich auf der Insel Manhattan. Die Bebauung der Stadt reicht von den Flussufern mit etlichen Vorstädten weit ins Land hinein. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von rund 780–800 Quadratkilometern.

New Yorks Küstenebene reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis nach Jacksonville.

Das Stadtgebiet ist in fünf Bezirke, die sogenannten Boroughs, aufgeteilt. Jeder Borough untersteht einem Borough President.

Manhattan (New York County) hat rund 1,6 bis 1,7 Mio. Einwohner und eine Landfläche von 59 Quadratkilometern. Manhattan besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umschlossen ist. Hier liegen auch weitere kleine Inseln wie Roosevelt Island, Governors Island und ein kleines Stück Festland, Marble Hill.

Brooklyn (Kings County) hat rund 2,6 bis 2,7 Mio. Einwohner und ist der bevölkerungsreichste Borough New Yorks. Brooklyn liegt im Südosten der Stadt am westlichen Ende Long Islands. Die Fläche beträgt rund 183 Quadratkilometer.

Queens (Queens County) hat rund 2,3 bis 2,4 Mio. Einwohner und ist mit seiner Fläche von 283 Quadratkilometern der flächengrößte Stadtteil New Yorks. Er befindet sich im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet. Hier liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport.

Die Bronx (Bronx County) hat rund 1,4 bis 1,5 Mio. Einwohner und ist 109 Quadratkilometer groß. Die Bronx war früher eine eigenständige Stadt und ist seit dem 1. Januar 1874 nach New York eingemeindet. Den Namen hat die Bronx von dem aus Schweden ausgewanderten Siedler Jonas Bronck.

Staten Island (Richmond County) hat rund 495.000 Einwohner und eine Landfläche von 151 Quadratkilometern. Staten Island liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Die Insel ist über die mautpflichtige Verrazzano-Narrows-Brücke mit Brooklyn verbunden und über die kostenlose Staten Island Ferry mit Manhattan. New Jersey erreicht man über die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel ist der Todt Hill.

New York City gilt als eine der ethnisch vielfältigsten Städte der Welt: Rund ein Drittel der Einwohner ist außerhalb der USA geboren – ein höherer Anteil als in jeder anderen amerikanischen Großstadt.

New York – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) ohne klassisches Visum in die USA einreisen. Voraussetzung ist die vorherige Online-Registrierung über das elektronische Einreisesystem ESTA (Electronic System for Travel Authorization), die spätestens 72 Stunden vor Abflug – besser deutlich früher – über die offizielle Website esta.cbp.dhs.gov beantragt werden sollte. Die Gebühr liegt bei 21 US-Dollar; eine genehmigte ESTA ist in der Regel zwei Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses gültig und berechtigt zu mehrfacher Einreise.

Voraussetzungen für die ESTA-Teilnahme sind unter anderem ein biometrischer, maschinenlesbarer Reisepass sowie keine relevanten Vorstrafen oder frühere Visa-Verstöße; unter bestimmten Umständen (u. a. frühere Reisen nach Iran, Irak, Nordkorea, Sudan, Syrien oder Kuba seit 2011, oder doppelte Staatsangehörigkeit dieser Länder) kann die ESTA-Teilnahme ausgeschlossen sein – in diesem Fall ist ein reguläres Touristenvisum (B1/B2) bei der US-Botschaft erforderlich.

Wichtig: Von der Nutzung inoffizieller Drittanbieter-Websites, die für die ESTA-Beantragung deutlich überhöhte Gebühren verlangen, wird abgeraten – die Beantragung sollte ausschließlich über die offizielle Regierungsseite erfolgen. Da sich US-Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich vor jeder Reise ein Blick auf die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes sowie der US-Botschaft.

New York – Klima

Die Stadt New York befindet sich in der gemäßigten Klimazone.

Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind normalerweise sehr heiß, die Winter dagegen sehr kalt.

Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 Grad Celsius und kann im Januar unter -10 bis -20 Grad Celsius fallen. Gelegentlich bringt Meeresluft aus dem Nordosten („Nor’easters“) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean, verbunden mit starken Winden und heftigen Regen- oder Schneefällen.

Das durchschnittliche Jahresmittel beträgt rund 12,5 Grad Celsius, die mittlere jährliche Niederschlagsmenge etwa 1.070 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich rund 25 Grad Celsius, der kälteste der Januar mit Werten nahe dem Gefrierpunkt im Mittel.

New York – Geschichte

Bereits 1524 fanden die ersten Entdeckungsreisen ins Gebiet des heutigen New York durch Giovanni da Verrazzano und 1609 durch Henry Hudson statt. Um 1610 begannen Kaufleute aus den Niederlanden einen umfangreichen Fellhandel mit den hier lebenden indigenen Bewohnern.

Die Kolonisation des Gebietes um New York begann 1624. Die ersten Siedler waren rund 30 niederländische Familien, die auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware Fuß fassten.

1626 kaufte Peter Minuit den Eingeborenen, wahrscheinlich einem Zweig der Lenni-Lenape, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland ab. Die Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland.

Im Krieg zwischen England und den Niederlanden wurde Nieuw Nederland durch die Engländer eingenommen; Gouverneur Petrus Stuyvesant übergab die Stadt am 24. September 1664. Die Kolonie wurde dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., zugesprochen, zu dessen Ehren die Stadt in New York umbenannt wurde. 1667 gaben die Niederländer im Frieden von Breda alle Ansprüche auf die Kolonie auf.

Im 18. Jahrhundert beteiligte sich New York aktiv an der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und wurde 1776 kurzzeitig von britischen Truppen besetzt, die die Stadt erst 1783 wieder verließen, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von Großbritannien anerkannt worden war. Im selben Jahr zerstörte ein verheerendes Feuer große Teile New Yorks, 1785 verwüstete eine weitere Brandkatastrophe erneut Stadtteile.

Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA; George Washington wurde hier 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Nachkriegsjahren gründeten Wertpapierhändler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York City zur Hauptstadt des Bundesstaates New York ernannt und ist es bis heute.

Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, ganz Manhattan mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überplanen. Mit der Fertigstellung des Eriekanals 1825 entstand eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und dem Mittleren Westen; über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagplatz an der amerikanischen Ostküste.

Mitte des 19. Jahrhunderts plante man den Central Park, dessen Bauarbeiten 1858 begannen und 1866 abgeschlossen waren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen zunehmend mehr Einwanderer nach New York – Iren, Italiener, Deutsche und viele weitere Gruppen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, wobei viele in Elendsvierteln wie Five Points und der Bowery lebten, was zu erheblichen sozialen Spannungen führte.

1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Staten Island, Queens und die Bronx zu „Greater New York“ zusammen.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Stadt zum Zentrum von Industrie und Handel auf. In den „Roaring Twenties“ geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929 („Schwarzer Donnerstag“) ein jähes Ende fand. Die folgende Weltwirtschaftskrise traf die Stadt hart, die Arbeitslosenquote stieg auf über 25 Prozent. Bauprogramme unter Bürgermeister Fiorello La Guardia brachten allmählich die Wende. In dieser Zeit entstanden die ersten großen Wolkenkratzer – allen voran das Woolworth Building, das Chrysler Building und das Empire State Building –, die bis heute zu den Wahrzeichen der Stadt zählen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit der Wirtschaft zeitweise wieder bergab, die Mittelschicht zog verstärkt in die Vororte, viele Industriebetriebe wanderten ab. 1975 stand die Stadt am Rand des Bankrotts. Bürgermeister Edward Koch (1978–1989) sanierte in seiner Amtszeit den Haushalt der Stadt. Im Wirtschaftsaufschwung der 1980er-Jahre etablierte sich die Wall Street endgültig als globales Finanzzentrum. In den 1990er-Jahren erzielte Bürgermeister Rudolph Giuliani mit seiner „Nulltoleranzstrategie“ deutliche Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung, was einen spürbaren Zuzug einkommensstärkerer Bewohner nach sich zog.

Im Spätsommer 2001 wurde das World Trade Center bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vollständig zerstört – der schwärzeste Tag in der jüngeren Geschichte New Yorks. Die Aufräumarbeiten an Ground Zero waren im Mai 2002 abgeschlossen; 2004 fiel die Entscheidung für das Memorial „Reflecting Absence“ von Michael Arad und Peter Walker, das 2011 zum zehnten Jahrestag der Anschläge eröffnet wurde. Der benachbarte One World Trade Center, mit rund 541 Metern das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre, wurde 2014 fertiggestellt.

Von 2002 bis 2013 war Michael Bloomberg Bürgermeister von New York City, gefolgt von Bill de Blasio (2014–2021) und Eric Adams (2022–2025). Bei der Bürgermeisterwahl im November 2025 setzte sich der demokratische Sozialist Zohran Mamdani durch, der am 1. Januar 2026 als 112. Bürgermeister und erster muslimischer Bürgermeister der Stadt vereidigt wurde. Der 34-jährige, in Kampala geborene Politiker trat mit einer ausgeprägt linken Agenda an – u. a. mit dem Versprechen bezahlbaren Wohnraums, kostenloser Kinderbetreuung und eines kostenlosen Busverkehrs – und sorgte damit über New York hinaus für bundesweite politische Aufmerksamkeit. In seinen ersten Amtsmonaten musste er sich mit einem erheblichen Haushaltsdefizit sowie den Grenzen seiner Kompetenzen gegenüber Bundesstaat und öffentlichen Verkehrsbetrieben (MTA) auseinandersetzen; wie sich seine Amtszeit langfristig entwickelt, bleibt abzuwarten.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen zur ESTA/Einreise empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf esta.cbp.dhs.gov sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Fragen zum Reiseziel New York?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New York City
New YorkStädtereisen

New York – City

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New York – City

New York ist eine Stadt im US-Bundesstaat New York in den Vereinigten Staaten von Amerika, kurz USA. Sie ist mit rund 8. Mio. Einwohnern auf 800 Quadratkilometern die größte Stadt des Landes. In der Region leben 22 Mio. Menschen (Stand 2005). Damit die Stadt New York vom Staat New York unterschieden werden kann, wird sie New York City genannt. Als Spitzname sagt man auch zur Stadt New Yok „Big Apple“ Großer Apfel).

New York besteht aus den Stadtteilen (boroughs) Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die Region New York ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume der Erde. Die Stadt New York besitzt viele interessante architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien sowie cirka 150 Museen und mehr als 100 Theater. In den über 17.000 Restaurants kommt nie Langeweile bei der Auswahl der Speisen auf.

New York ist mit rund 8 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts merh als verdoppelt. Seit 1825 war die Stadt durch die Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt für Einwanderer aus der ganzen Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur größten Industriestadt Amerikas und zur grössten Finanzmetropole der Welt. Die bedeutendsten Institutionen sind hierbei die New York Stock Exchange. Sie ist die größte Börse der Welt.

Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise in dem teuren Stadtteil Manhattan. Sozial schwache Menschen dagegen wohnen in verfallenden Häusern, die von den Eigentümern nicht mehr renoviert werden oder in sogenannten projects.

New YorkAllgemeine Länderinfos

New York – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
New YorkStädtereisen

New York – City

von Joe OnTour 27. August 2017
New YorkStädtereisen

New York City – Helikopterflug

von Joe OnTour 27. August 2017
New YorkStädtereisen

New York – Bauwerke

von Joe OnTour 27. August 2017
New YorkStädtereisen

New York – Broadway Theater

von Joe OnTour 27. August 2017
New YorkStädtereisen

New York – Fifth Avenue

von Joe OnTour 27. August 2017

Bilder New York

New York City
New York City
New York City
New York City
New York City
New York City
New York City
New York - City
New York - City
New York - City
New York - City
New York - City
New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue

Fragen zum Reiseziel New York?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New York City
New YorkStädtereisen

New York City – Helikopterflug

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New York City – Helikopterflug

Wir haben einen Helikopter-Rundflug über New York gebucht. Am besten organisiert man ihn über das jeweilige Hotel, in dem man sich in New York aufhält.

Mit einer Stretch-Limousine werden wir vom Hotel abgeholt. Der Startplatz des Helikopters liegt in Manhattan am Ufer des Hudson Rivers. Der Flug soll sozusagen einmal rund um Manhattan gehen. Dabei dürfen wir die Stadt nicht direkt überfliegen.

In früheren Jahren war dies noch möglich, da konnten die Helis auch auf den Dächern der Wolkenkratzer landen. Nach einem Unfall, bei dem ein Helikopter vom Dach eines Wolkenkratzers stürzte, wurden die Flüge über die Stadt verboten. Der Pilot steuert sein Fluggerät immer schön am Rande von Manhattan vorbei und wir überfliegen dabei den Hudson River.

Die Aussicht ist fantastisch und wir können aus dieser Höhe erst so richtig die Dimensionen der Stadt New York erkennen. In der City von Manhattan reiht sich ein Wolkenkratzer an den anderen. Von hier oben kann man sehen, dass New York nur wenige Meter aus dem Meer herausragt. Aus der Volgelperspektive kann man auch das rasterförmige Strassennetz bewundern, das Manhattan erschliesst.

Bilder New York

New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
New York City

Fragen zum Reiseziel New York?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New York City
New YorkStädtereisen

New York – Bauwerke

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New York – Bauwerke

Überwiegend beherrschen Wolkenkratzer das Stadtbild New Yorks. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war einer der ersten Wolkenkratzer in der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im Art-Deco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von der Aussichtsplattform auf New York hinunter.

Zu den bekannten Kirchen in der Stadt gehören die 1879 fertig gestellte Saint Patrick’s Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine, Baubeginn war 1892, die Trinity Church im Herzen der Wall Street, St. John the Divine, die „United Synagogue of Conservative Judaism“ und die „Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy“.

Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, New Jersey, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York sowie der 1913 eröffnete Grand Central Terminal. Dann sind auf jeden fall noch sehenswert die Brooklyn Bridge, diie Manhattan und Brooklyn verbindet sowie die weltbekannte Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen. Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit Triumphbogen und Jefferson Market Courthouse (heute Bibliothek) sollten auf jeden Fall besichtigt werden, um den Charakter von New York zu verstehen. Ellis Island ist der ehemalige Ankunftspunkt für Einwanderer gewesen.

Bekannte Hotels sind unter anderem das Regent Wall Street in der Wall Street (eröffnet 1842), das Peninsula in der 5th Avenue & 55th Street (eröffnet 1900), The Plaza New York in der 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907), das Walldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993).

Bilder New York

New York City
New York City
New York - City
New York - City
New York - City
New York - City
New York City - Helikopterflug
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue

Fragen zum Reiseziel New York?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New York City
New YorkStädtereisen

New York – Broadway Theater

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New York – Broadway Theater

Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 off-Broadway und off-off-Broadway Aufführungen pro Jahr in kleineren Theatern.

Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Das Gebäude wurde von Charles Frohman 1893 mit 1000 Sitzplätzen erbaut. Es lag direkt gegenüber dem Opernhaus der Metropolitan Opera, an dessem alten Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway. Der Broadway erlebte in der Zeit von 1910 bis 1930 eine grosse Anzahl von Theater-Neugründungen. Das älteste Theater aus dieser Zeit ist das im Jahr 1903 eröffnete Lyceum. Es war das erste Theater mit elektrischem Licht im kompletten Gebäude. Die Beleuchtung wurde seinerzeit von Thomas Alva Edison eingebaut.

In den 1980er Jahren überkam den Broadway ein regelrechtes Theatersterben. Durch eine komplette Umstrukturierung des Theaterwesens ist diese Krise heute aber Vergangenheit. Die grössten Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, Lion King und The Producers.

Nicht weit entfernt vom Central Park befinden sich das Metropolitan Opera House MET. Hier ist die Metropolitan Opera Company fest etabliert. Neben den grossen bekannten Theatern gibt es eine Vielzahl kleiner Häuser, den Off-Off – Broadway-Häusern, die die Szene bereichern.

Bilder New York

New York - Broadway Theater
New York - Broadway Theater
New York - Broadway Theater
New York - Broadway Theater
New York - Broadway Theater
New York - Broadway Theater

Fragen zum Reiseziel New York

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New York City
New YorkStädtereisen

New York – Fifth Avenue

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New York – Fifth Avenue

Ein Erlebnis der besonderen Art und ein Muss für jeden Reisenden in New York ist ein Besuch der Fifth Avenue. Sie zieht sich sozusagen der Länge nach durch Manhattan. Hier liegen fast alle berühmten Gebäude der Stadt.

Zahllose Wolkenkratzer säumen die 5th Ave. Einer der neueren Wolkenkratzer ist der Trump Tower, der unweit des Central Parks liegt. Erbaut wurde er vom Baulöwen und Spielcasino-Besitzer Donald Trump.

Man kann die 5th Ave gut zu Fuss erlaufen und besichtigt fast im Vorbeigehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Manhattan. Fast in der Mitte liegt die Saint Patrick’s Cathedral und in einer Seitenstrasse das Rockefeller – Center. Eine Institution ist inzwischen auch das Sacks – Kaufhaus geworden.

Zum Shoppen hat man übrigens an der 5th Ave ausreichend Gelegenheit. Wer denkt, an der Fifth Avenue stehen nur Hochhäuser und Wolkenkratzer, der irrt. Ein besonderer Kontrast sind die wenigen kleinen vier- bis fünfstöckigen Gebäude aus der Gründerzeit New Yorks, die sich wie Zwerge unter den riesigen Skyscrapern ausmachen.

Bilder New York

New York City
New York City
New York City
New York City
New York City
New York City
New York - City
New York - City
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Bauwerke
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - Fifth Avenue
New York - City

Fragen zum Reiseziel New York?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Kalifornien - Allgemeine Informationen
New EnglandAllgemeine Länderinfos

New England – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New England – Allgemeine Informationen

Neuengland ist die historische Region im Nordosten der USA, in der die englische Kolonialisierung Nordamerikas ihren Ausgang nahm. Die Besiedlung begann zunächst im Bereich der Küsten, an denen Dörfer und Städte angelegt wurden.

Neuengland umfasst die Staaten Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Hier befand sich der Ursprung der Vereinigten Staaten: In Boston, der Hauptstadt von Massachusetts, fand der erste Aufstand gegen die britische Kolonialherrschaft statt, der anschließend zur Unabhängigkeit der USA führte.

Die Besiedlung Neuenglands begann ab 1620 durch die Pilgerväter, die mit der Mayflower in der Massachusetts Bay landeten, nahe der heutigen Stadt Plymouth. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Boston zu einem der wichtigsten Häfen Amerikas.

Neuengland gilt als der europäischste Teil der USA, weshalb es gerade bei vielen europäischen Reisenden besonders beliebt ist. Landschaft, Klima und Vegetation Neuenglands wirken auf Europäer vertraut. Die Region ist überaus geschichtsträchtig – vor über 400 Jahren landete hier die Mayflower mit den Pilgervätern an Bord, und in der heimlichen Hauptstadt Boston fand die berühmte Boston Tea Party statt.

Neuengland ist zudem bis heute die Region der traditionsreichsten Colleges und Universitäten der USA. Neben den beiden wohl berühmtesten, Harvard in Massachusetts und Yale in Connecticut, gibt es eine große Zahl weiterer, im ganzen Land angesehener Hochschulen (u. a. das MIT, Dartmouth, Brown, Amherst, Williams).

Neuengland ist flächenmäßig etwa so groß wie Österreich und Portugal zusammen – gemessen am riesigen amerikanischen Kontinent dennoch eher klein. Im Indian Summer erstrahlen die Wälder Neuenglands alljährlich in den schönsten Farben.

New England – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) ohne klassisches Visum in die USA einreisen. Voraussetzung ist die vorherige Online-Registrierung über das elektronische Einreisesystem ESTA (Electronic System for Travel Authorization), die spätestens 72 Stunden vor Abflug – besser deutlich früher – über die offizielle Website esta.cbp.dhs.gov beantragt werden sollte. Die Gebühr liegt bei 21 US-Dollar; eine genehmigte ESTA gilt in der Regel zwei Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses und berechtigt zu mehrfacher Einreise.

Voraussetzung ist ein biometrischer, maschinenlesbarer Reisepass sowie das Fehlen bestimmter Ausschlusskriterien (u. a. relevante Vorstrafen oder frühere Reisen nach bzw. doppelte Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Nordkorea, Sudan, Syrien oder Kuba seit 2011) – in solchen Fällen ist stattdessen ein reguläres Touristenvisum (B1/B2) bei der US-Botschaft erforderlich.

Von der Nutzung inoffizieller Drittanbieter-Websites, die für die ESTA-Beantragung überhöhte Gebühren verlangen, wird abgeraten – die Beantragung sollte ausschließlich über die offizielle Regierungsseite erfolgen. Da sich US-Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich vor jeder Reise ein Blick auf die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes sowie der US-Botschaft.

Autofahren Autofahren in den Neuengland-Staaten ist am ehesten mit dem Fahren in deutschen Städten vergleichbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der USA ist die Bevölkerungsdichte in Neuengland relativ hoch, wenn auch nicht mit Deutschland vergleichbar. Amerikanische Autofahrer sind in der Regel sehr diszipliniert. Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten stets eingehalten werden, da Kontrollen häufig sind und Verstöße empfindlich geahndet werden. Auf den Highways empfiehlt es sich, im Verkehrsfluss mitzuschwimmen.

Parken an gelb markierten Bordsteinen sowie näher als rund drei Meter an einem Hydranten oder einer Einfahrt ist verboten.

Ampelanlagen sind meist mitten über der Kreuzung installiert; zwischen Rot und Grün gibt es keine Gelbphase – gelb blinkende Ampeln sind eine Warnung, rot blinkende fordern zum Anhalten auf. Rechts abbiegen ist außerhalb großer Städte, unter Beachtung der Vorfahrtsregeln, auch bei Rot erlaubt. Schulbusse (gelb, mit besonderen Warnzeichen versehen) dürfen, sobald ihre roten Blinklichter aktiviert sind, weder überholt noch vom Gegenverkehr passiert werden – das gilt auf beiden Fahrbahnseiten und wird streng kontrolliert.

Der deutsche Führerschein reicht für touristische Aufenthalte grundsätzlich aus; bei längeren Aufenthalten oder zur Vorlage bei Mietwagenfirmen ist zusätzlich ein internationaler Führerschein empfehlenswert.

Autovermietung Mieter sollten über 21 Jahre alt sein; bei Fahrern unter 25 Jahren verlangen manche Vermieter einen zusätzlichen Aufpreis. Eine Kreditkarte ist von Vorteil, da andernfalls eine hohe Kaution zu hinterlegen ist. Empfehlenswert ist der Abschluss eines ausreichenden Versicherungsschutzes, u. a. mit den Bausteinen CDW/LDW (Haftungsbefreiung für Schäden am Mietfahrzeug), PAI (Insassenunfallversicherung) und Liability Insurance Supplement/Extended Protection (erweiterter Haftpflichtschutz).

Geld Auch im „Land der Kreditkarten“ wird nach wie vor häufig bar bezahlt, insbesondere für Trinkgelder und kleinere Beträge – etwas Bargeld in kleiner Stückelung ist daher sinnvoll. Kreditkarten (Visa, Mastercard, in geringerem Umfang Amex) werden praktisch überall akzeptiert und sind heute das übliche Zahlungsmittel; Reiseschecks spielen im Alltag inzwischen praktisch keine Rolle mehr und werden von vielen Hotels und Geschäften nicht mehr angenommen – von ihrer Mitnahme wird daher eher abgeraten, stattdessen empfiehlt sich eine international einsetzbare Kredit- oder Debitkarte.

Trinkgeld ist so gut wie nie im Preis inbegriffen: Kellner, Taxifahrer und Zimmermädchen erwarten üblicherweise 15 bis 20 Prozent der Rechnungssumme (die früher üblichen 10–15 % gelten heute als eher knapp bemessen). Steuern (Sales Tax) werden zusätzlich zum ausgewiesenen Preis berechnet und variieren je nach Bundesstaat und Ort.

New England – Klima

In Neuengland herrscht ein Kontinentalklima – im Winter kann es sehr kalt werden, im Sommer ist es oft schwül-warm.

Die meisten Niederschläge fallen in der kalten Jahreszeit. Als ideale Reisezeit gilt die Zeit von Mai bis August, auch wenn dann die hohe Luftfeuchtigkeit gelegentlich unangenehm sein kann.

Die schönste Jahreszeit ist jedoch der Herbst von Anfang September bis Mitte Oktober mit dem sogenannten Foliage bzw. Indian Summer. Die Laubwälder zeigen zu dieser Jahreszeit eine unglaubliche Farbenpracht.

Wegen des hohen Besucherandrangs aus aller Welt sollte man Hotelreservierungen in dieser Zeit unbedingt frühzeitig vornehmen.

New England – Flora – Indian Summer

Die beeindruckendste Jahreszeit in allen Neuengland-Staaten ist der Herbst, der grob von Anfang/Mitte September bis Mitte/Ende Oktober reicht – die genaue Zeitspanne variiert jedoch von Jahr zu Jahr. Es empfiehlt sich, sich im Vorfeld über den aktuellen Stand der Blätterfärbung (Foliage) zu informieren; entsprechende „Foliage-Tracker“-Websites und -Apps der einzelnen Bundesstaaten sowie lokale Radiosender berichten während der Saison laufend über den aktuellen Stand.

Die Laubwälder zeigen zu dieser Jahreszeit eine wahre Farbenpracht, und Neuengland wimmelt von „Leaf Peepers“, den Laubtouristen. Hotelreservierungen sind in dieser Zeit unbedingt empfehlenswert, da freie Unterkünfte sonst schwer zu finden sind. Die Berkshires, eine gebirgige Region im äußersten Westen von Massachusetts, zählen zu den Hochburgen des Indian Summer.

Im Baxter State Park und rund um den Moosehead Lake in Maine trifft man dagegen auf deutlich weniger Touristen. Auch die White Mountains in New Hampshire oder die Green Mountains in Vermont sind zu dieser Jahreszeit besonders sehenswert. Der genaue Starttermin sowie Länge und Intensität der Verfärbung hängen von vielen Faktoren ab, etwa den Temperaturen und der Feuchtigkeit im vorangegangenen Frühjahr.

Hervorgerufen wird die Farbenpracht durch den Kontrast zwischen kalten Nachttemperaturen und relativ warmen, sonnigen Tagestemperaturen. Die Blattverfärbung zeigt sich an einer Vielzahl von Baumarten, etwa den Ahornarten Red Maple und Silver Maple, den Eichenarten Northern Red Oak und Scarlet Oak sowie Sassafras, Dogwood und Sweetgum.

Durch die extremen Temperaturschwankungen produzieren die Bäume eine korkhaltige Substanz, die den Flüssigkeitsaustausch zwischen Blättern und Ästen blockiert. Dadurch sinkt der Chlorophyllgehalt der Blätter, wodurch die darunterliegenden, das ganze Jahr über vorhandenen Farbpigmente sichtbar werden und die Blätter in ihren prächtigen Farben erstrahlen lassen.

Der Name „Indian Summer“ geht auf eine alte indigene Legende zurück, nach der das Rot der Bäume das Blut eines erlegten Bären symbolisieren soll.

New England – Geschichte

Die Besiedlung des amerikanischen Kontinents durch den Menschen erfolgte nach heutigem Forschungsstand vor rund 15.000 bis maximal 30.000 Jahren (ältere, teils umstrittene Datierungen reichen weiter zurück); Neuengland selbst war bis zum Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren noch weitgehend unbewohnbar.

Die ältesten Fundstätten in Neuengland datieren auf etwa 4.000 v. Chr. (u. a. der Boylston Street Fish Weir in Boston, Muschelhaufen bei Ellsworth Falls in Maine). Zu den hier ansässigen indigenen Völkern zählten unter anderem die Mahican (Mohikaner) in Vermont und Massachusetts, bekannt aus J. F. Coopers Roman „Der letzte Mohikaner“, sowie zahlreiche weitere Algonkin-sprachige Völker wie die Wampanoag, Narragansett und Abenaki.

Um das Jahr 1000 fand vermutlich der erste Vorstoß nordischer Seefahrer an die Küste Neuenglands statt. Im 16. Jahrhundert erreichten verschiedene europäische Entdecker (u. a. Giovanni da Verrazzano, Jacques Cartier) die Küste, ohne sich dort niederzulassen.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts folgten weitere Entdeckungs- und Forschungsreisen, unter anderem durch Samuel de Champlain, Adriaen Block, Bartholomew Gosnold und John Smith. Auf John Smith geht der Name „New England“ zurück.

1620 erreichten die Pilgerväter mit der Mayflower Plymouth und gründeten die Plymouth Plantation. 1630 gründete John Winthrop Boston bzw. das umliegende Gebiet als führendes Zentrum des neuenglischen Puritanismus. 1635 entstanden Städte am Connecticut River (Kolonie Connecticut), 1635/36 gründete Roger Williams – nach seiner Vertreibung aus der Massachusetts Bay Colony wegen abweichender religiöser Ansichten – Providence (Kolonie Rhode Island). 1679 wurde die königliche Provinz New Hampshire gegründet, 1684 wurde Massachusetts königliche Kolonie.

1773 fand die Boston Tea Party statt, 1775 das Gefecht von Lexington und Concord, das den Ausbruch des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges markierte. Am 4. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet. Die neue Bundesverfassung wurde von den Neuengland-Staaten wie folgt ratifiziert: Connecticut (9.1.1788), Massachusetts (6.2.1788), New Hampshire (21.6.1788), Rhode Island (29.5.1790) sowie – nach vorheriger Zeit als unabhängige Republik – Vermont (1791) als 14. Bundesstaat der USA.

1820 wurde Maine, das zuvor zu Massachusetts gehört hatte, im Rahmen des sogenannten Missouri-Kompromisses als eigenständiger Bundesstaat aufgenommen.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich Neuengland zu einem Zentrum der amerikanischen Textil- und Industrieproduktion (u. a. in Lowell, Massachusetts, einer der Wiegen der amerikanischen Industriellen Revolution) und war zugleich Ausgangspunkt bedeutender gesellschaftlicher Bewegungen wie der Abolitionismus- und späteren Bildungsreformbewegung. Im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert wandelte sich die Region wirtschaftlich hin zu Dienstleistungen, Bildung, Medizintechnik und Hochtechnologie, insbesondere im Großraum Boston, der heute zu den bedeutendsten Forschungs- und Biotech-Standorten der Welt zählt.

New England – Essen und Trinken

Die Küche Neuenglands ist deftig und gehaltvoll.

Die Nationalspeise Neuenglands ist der Hummer. In Maine wird Hummer an nahezu jedem Imbissstand angeboten. Als die frühen Siedler die Küste Neuenglands erreichten, waren Hummer von über einem Meter Länge keine Seltenheit – heute sind derart große Exemplare selten geworden, Maine bleibt aber weiterhin der mit Abstand größte Hummerproduzent der USA.

Eine bekannte Fischspezialität ist Clam Chowder, eine „dicke“ Suppe aus Meeresfrüchten und ein traditionelles Rezept der neuenglischen Küche. Zu den Zutaten zählen Muscheln (Clam ist ein Oberbegriff für hartschalige Venusmuscheln und weichschalige Sandklaffmuscheln), Speck bzw. Schweinefleisch, Kartoffeln, Milch und Sahne. Der Name „Chowder“ geht auf das französische „chaudière“ zurück, die Bezeichnung für den Topf, in dem Fischer früher ihre Mahlzeiten zubereiteten.

Daneben gibt es die Clambake, einen traditionell in der Erde gegarten Meeresfrüchtetopf aus Kartoffeln, Muscheln, Hühnchen, Zwiebeln, Mais, Würstchen, Krebsen und Hummer. Häufig stehen zudem Kabeljau (Cod), junger Kabeljau (Scrod), Schellfisch, Seezunge, Flunder und Seebarsch auf der Speisekarte.

Das New England Boiled Dinner ist ein Schmortopf aus Rindfleisch, Kartoffeln und Gemüse. Boston Baked Beans gelten als eines der typischsten puritanischen Gerichte: getrocknete, mit Schweinefleisch und Melasse gekochte braune Bohnen, traditionell mit dunklem Brot serviert. Die Boston Cream Pie ist eine Süßspeise aus Eiercreme und Schokoladenüberzug.

Ahornsirup wird aus dem Saft des Zuckerahornbaums (Acer saccharum) gewonnen. Im zeitigen Frühjahr, bei Tagestemperaturen um 4 Grad Celsius und leichten Nachtfrösten, bohrt der Farmer Löcher in den Stamm und setzt einen Zapfen ein, durch den der Saft abläuft. Man benötigt etwa 40 Liter Ahornsaft, um einen Liter Ahornsirup herzustellen; der Sirup wird je nach Farbe und Geschmacksintensität in unterschiedlichen Handelsklassen angeboten.

Die Cranberry, die rote amerikanische Preiselbeere, fehlt auf keiner Thanksgiving-Tafel und ist eine klassische Beilage zu Truthahn-Gerichten – der Truthahn ist ein echter nordamerikanischer Ureinwohner unter den Vögeln und ist bis heute in den Wäldern der nördlichen Neuengland-Staaten anzutreffen.

Traditionell versorgten sich Farmerfamilien in Neuengland selbst mit frischer Milch und Butter von eigenen Kühen; ein Teil der Milch wurde zu Käse weiterverarbeitet, meist zu Cheddar nach englischer Art, der in großen, mit Wachs und Tuch versiegelten Laiben gereift wurde. Diese Tradition lebt heute in zahlreichen handwerklichen Käsereien der Region fort.

Neuengland verfügt zudem, wie die gesamten USA, über eine große und stetig wachsende Auswahl an Craft-Bieren; besonders die IPA-Brauszene rund um Vermont und Massachusetts genießt inzwischen auch international einen ausgezeichneten Ruf.


Hinweis: Alle Angaben zu Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen zur ESTA/Einreise empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf esta.cbp.dhs.gov sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Fragen zum Reiseziel New England?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New England - Rhode Island
New England

New England – Rhode Island

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New England – Rhode Island

Rhode Island, RI (Insel des roten Klees) ist der kleinste Staat der USA. Er umfasst das flache Land um die Narragansett Bay mit mehreren Inseln sowie das westlich anschließende Hügelland.

Von Roger Williams und weiteren Dissidenten aus Massachusetts wurde Rhode Island seit der Gründung von Providence im Jahre 1636 besiedelt. Die erste britische Kolonie praktizierte die strikte Trennung von Kirche und Staat und wurde nach der Charter zur Religionsfreiheit von 1644 Zufluchtsstätte verfolgter religiöser Gemeinschaften (Quäker, Baptisten, Juden).

Ein lebhafter Seehandel und Schmuggel, wie etwa in der Stadt Newport sowie demokratischer Oppositionsgeist und eine chaotische Währungspolitik kennzeichneten in dieser Zeitepoche Rhode Islands Entwicklung. Rhode Island trat am 25.5.1790 als letzter der 13 Gründungsstaaten der Union bei.

Besondere Sehenswürdigkeiten in Rhode Island sind die Providence – Benefit Street, eine historische Meile mit mehr als 200 geschichtsträchtigen Häusern sowie das Museum of Rhode Island History. Darüber hinaus die Brown University und das State House. Newport war im 19. Jahrhundert das Sommerdomizil der allerreichsten Amerikaner. Insbesondere sind hier zu erwähnen: The Breakers von den Vanderbilts, Marble House und Rosecliff, alle vom sogenannten Cliff Walk (einem kleinen Wanderweg an der Küste) aus zu besichtigen.

Hier sind die riesigen Anwesen der früheren Geldbarone zu bestaunen. Bemerkenswert ist auch Bowen’s Wharf, das historische Marktviertel. Dann gibt es da noch die International Tennis Hall of Fame und das Museum of Yachting. Die Touro Synagogue ist die älteste jüdische Kirche in Amerika.

New EnglandAllgemeine Länderinfos

New England – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 27. August 2017
New England

New England – Rhode Island

von Joe OnTour 27. August 2017
New England

New England – Vermont

von Joe OnTour 27. August 2017
New England

New England – New Hampshire

von Joe OnTour 27. August 2017
New England

New England – Massachusetts

von Joe OnTour 27. August 2017
New England

New England – Maine

von Joe OnTour 27. August 2017
New EnglandStädtereisen

New England – Boston

von Joe OnTour 27. August 2017
New EnglandStädtereisen

New England – Newport

von Joe OnTour 27. August 2017
New England

New England – Kennedy

von Joe OnTour 27. August 2017

Bilder New England – Rhode Island

New England - Rhode Island
New England - Rhode Island
New England - Rhode Island
New England - Rhode Island
New England - Rhode Island
New England - Rhode Island

Fragen zum Reiseziel New England?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New England - Vermont
New England

New England – Vermont

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New England – Vermont

Vermont (VT) wird in französisch auch „Les verts monts“ genannt. Wir sagen einfach „Die grünen Berge“. Der Staat Vermont wurde am 4. März 1791 als 14. Staat der USA gegründet. Man nennt ihn auch den Green Mountain State. Die Haupstadt von Vermont ist Montpelier. Die grösste Stadt im Staat ist Burlington. Das Gebiet von Vermont umfasst die nördlichen Appalachen, also von den Green Mountains (1338 m ü. M.)

zwischen dem Champlain-Sees im Westen und der Talebene des Connecticut – Rivers im Osten. Die Staatsfläche wid zu 76 % mit Wald bedeckt. Vermont wurde im Jahr 1609 von S. de Champlain entdeckt. Viele Jahre stritten sich die Franzosen (Fort St. Anne, 1666) und Engländern (Fort Dummer, 1724) um die Vorherrrschaft im Land. 1777 hat Vermont die Unabhängigkeit ausgerufen.

Wir haben uns für eine besondere Art Neuengland zu entdecken entschieden. Es sollte eine Rundreise mit vorwiegenden Übernachtungen in den wundervollen Country Inns sein. Diese Hotels sind meistens an einem historischen und teilweise auch romantischen Ort mit viel Atmosphäre gelegen. Die Country Inns sind kleine Romantikhotels mit hohem Komfort in typischer Neuengland -Atmosphäre. Sie liegen in entweder in den alten Teilen der Städte oder in landschaftlich schönen Gegenden.

Meist bieten diese Hotels eine hervorragende Küche an. Wir können jedem Reisenden in Neuengland empfehlen, zumindest einige Male in diesen Hotels zu nächtigen. Unser Startpunkt war die Stadt Boston, wo wir einige Tage verbracht haben. Als Reisezeit hatten wir uns den Indian Summer (Blätterverfärbung), also den Herbst augesucht.

Von Boston aus sind wir zuerst Richtung Rhode Island, dann über Massachusetts nach Vermont gefahren. Weitere Ziele waren New Hampshire und Maine und von hier aus zurück an der Küste nach Boston. Obwohl Neuengland nicht die typischen riesigen amerikanischen Ausmasse hat, ist ein solcher Rundtrip mit genauer Planung verbunden. Wenn man etwas Zeit hat, sollte man sich den Quechee Gorge State Park ansehen. Er hat eine tolle Schlucht und verfügt über zahlreiche schöne Wanderwege. Besonders sehenswert ist Woodstock mit seinen vornehmen Geschäften. Hier befindet sich auch das Vermont Institute of Natural History.

In St. Johnsbury lohnt sich ein Besuch der Maple Grove Factory, die älteste und größte Ahornzuckerfabrik und das Fairbanks Museum mit mehr als 3000 ausgestopten Tieren ansehen. Stowe ist eines der beliebtesten Skigebiete am Mount Mansfield. Der Lake Champlain dagegen ein Eldorado für Wassersportler.

Bilder New England – Vermont

New England - New Hampshire
New England - Vermont
New England - Vermont
New England - Vermont
New England - Vermont
New England - Vermont

Fragen zum Reiseziel New England?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New England - New Hampshire
New England

New England – New Hampshire

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New England – New Hampshire

New Hampshire (NH) wurde als neunter Staat am 21. Juni 1788 gegründet und hat den Beiname Granite State. Die Hauptstadt ist Concord . New Hampshire wurde seit 1623 von Massachusetts und Connecticut aus besiedelt. Nach heftigen Kämpfen gegen die Indianer begann um 1725 eine starke Einwanderungswelle. New Hampshire galt als Hauptausgangsort der Unabhängigkeitsbewegung. Im Januar 1776 ernannte es als erste der britischen Kolonien eine neue Regierung und trat 1788 der Union bei.

Fast immer war New Hampshire der Staat, in dem traditionell die erste „Primary“ eine Vorwahl für die Präsidentschaftswahlen stattfand. Bill Clinton durchbrach 1992 zwar dieses ungeschriebene Gesetz, aber bis dahin zog immer der ins Weiße Haus ein, der in News Hampshire die Vorwahl gewann. New Hampshire hat noch eine andere Sonderstellung. Hier wird keine state sales tax, also keine staatliche Steuer auf Waren, erhoben. So gibt es einen regen Verkehr aus den anderen Staaten, da viele Neuengländer hierher zum Einkaufen kommen.

Es gibt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in New Hampshire. Portsmouth ist der einzige Hafen New Hampshires mit einem großen Freilichtmuseum (Strawberry Banke Museum). In Rye Harbor hat man die Möglichkeit, zu Wahlbeobachtungsexkursionen zu starten. In Concord gibt es das Museum der League of New Hampshire Craftsmen, das Kapitol und das New Hampshire Historical Society Museum. Das Canterbury Shaker Village ist eine Nachbildung eines historischen Dorfes der Shaker-Sekte.

Lake Winnipesaukee ist eine beliebte Feriengregion mit vielen Attraktionen. Man kann hier Eisenbahnfahrten mit historischen Zügen der Wolfeboro Railroad unternehmen. Von Conway aus kann man wundervolle Erkundungtouren in die White Mountains unternehmen. Der Mt. Washington ist 1.917 m hoch. Hier gibt es die älteste Zahnradbahn der Welt und das Mount Washington Hotel.

Im Franconia Notch State Park findet der Besucher zwei gesichtsförmige Felsgebilde, den Indian Head und den Old Man of the Mountains. Hier befindet sich auch der Wasserfall The Flume. In Hanover ist einer der bekanntesten und exklusivsten amerikanischen Universitäten, das Dartmouth College angesiedelt.

Bilder New England – New Hampshire

New England - New Hampshire
New England - New Hampshire
New England - New Hampshire
New England - New Hampshire
New England - New Hampshire
New England - New Hampshire

Fragen zum Reiseziel New England?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New England - Massachusetts
New England

New England – Massachusetts

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New England – Massachusetts

Massachusetts (MA), der Name ist abgeleitet vom Indianerwort: mass adchu ut, was so viel heisst: bei den großen Hügeln. Massachusetts wurde als Staat 1788 mit seinem Beinamen Bay State gegründet. Massachusetts hat eigentlich alles, was das Herz begehrt: Strände, Inseln, Kulturelles, Historisches und eine bezaubernde Hauptstadt. Hier wird Neuengland auf kleinstem Raum repräsentiert. Zudem ist es zusammen mit Boston das geistige Zentrum der Region. Massachusetts hat im Osten ein hügeliges Vorland und eine reich gegliederte Küste.

Massachusetts hat eine reiche Geschichte, die mit der Landung der Mayflower in Plymouth im Jahre 1620 beginnt. Die Besiedlung findet unter dem königlichen Freibrief seit 1629 in der Mass. Bay Colony statt. Die Hauptstadt ist seit 1632 Boston.

Unterdrückte Puritaner beginnen 1630 mit Massenauswanderungen aus England (Great Migration). In Massachusetts schaffen sie ein theokratisches Gemeinwesen. Im Jahr 1684 geht der Freibrief durch eine Auseinandersetzung mit dem Mutterland verloren. 1686 vereint sich Massachusetts mit den Nachbarkolonien sowie New York zum Commonwealth of New England. Im 18 Jhd. hat es durch den Handel seine Blütezeit. Noch heute gibt es rund ums Jahr viele historische und militärische Spektakel zu sehen, die an die alten Zeoten erinnern. Cape Cod ist auch bekannt als das Kabeljau Kap. Die auffallend geformet Halbinsel südlich von Boston ist auch ein beliebter Urlaubsort. Sehenswert ist dort Hyannis und Martha’s Vineyard, das als der Sommersitz der reichen New Yorker gilt. Auch Bill Clinton hat hier sein Sommerhaus.

Wenn man die Amerikaner in ihren ureigenen Gefühlen und ihrem Anspruchsdenken verstehen will, muss man unbedingt hierher reisen. Bereisenswert ist auch der Mohawk Trail, ein alter Indianerpfad. Er führt durch eine der reizvollsten Landschaften des Staates Massachusetts. Man wandert vorbei an Mt. Greylook, dem mit 1064m höchsten Berg der Berkshire Mountains.

Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht. Sehenswert ist auch Nantucket, eine bezaubernde Insel vor Cape Cod. Nantucket ist sehr viel ruhiger als Martha’s Vineyard. Walbeobachtungen sind in Massachusetts sehr beliebt. Bei Provincetown kann man die Riesen der Meere aus der Nähe sehen.

Bilder New England – Massachusetts

New England - Massachusetts
New England - Massachusetts
New England - Massachusetts
New England - Massachusetts
New England - Massachusetts

Fragen zum Reiseziel New England?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
New England - Maine
New England

New England – Maine

von Joe OnTour 27. August 2017
Erstellt von Joe OnTour

New England – Maine

Der Staat Maine (ME) wude 15. März 1820 als 23. Staat von Amerika mit dem Beinamen „Pine Tree State“gegründet. Maine ist der größte Staat Neuenglands. Die Hauptstadt ist Augusta, während die größte Stadt Portland ist. Maine umfaßt den groessten Teil der Rumpfgebirgslandschaft der noerdlichen Appalachen. Der Mount Katahdin ist 1606 m hoch. Der Staat Maine ist ausgesprochen seenreich. An der zerkluefteten Fjaerdenkueste findet man mehr als 1200 meist bewaldete Inseln.

1622 wurde Maine eine Eigentümerkolonie, die sich im Besitz von Sir Ferdinando Gorges befand. Im Jahr 1677 wurde Maine an Massachusetts angegliedert. Später wurde Maine durch den Missouri-Kompromiß wieder abgetrennt. Im jahr 1820 trat Maine der Union bei.

Es gibt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in Maine. Zuallererst ist da Kennebunkport – ein beliebtes Badestädtchen zu nennen. Kennebunkport wurde unter anderem durch Präsident Bush, der dort ein Anwesen besitzt, bekannt. Dann ist da noch das Sea-shore-Trolley Museum mit über 200 Straßenbahnen, Pferdekutschen und anderen Transportfahrzeugen zu nennen.

Portland ist der gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des Staates. Man sollte hier auf jeden Fall das Museum of Art, das Scarborough Marsh Nature Center (Lebensraum Salzmarsch) und den Leuchtturm Portland head Light besichtigen. In Brunswick befindet sich das Bowdoin College. Brunswick ist auch der Austragungsort etlicher Musikfestivals. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Indianerreservate in Eastport und der Penobscot River nahe Old Town. In Bath ist das Maine Maritime Museum and Shipyard sehenswert.

In Boothbay Harbour findet man die Colonial Pemaquid Histori Site mit Fundamenten alter indianischer Siedlungen und Häuser aus dem 17. Jahrhundert. Searsport ist ein schönes kleines Hafenstädtchen, in dem man das Penobscot Marine Museum besichtigen kann. Der Acadia National Park ist ein besonderer Naturpark mit einem cirka 400 Meter hohem Berg. Man kann im Naturpark Fischadler und Weißkopfseeadler sehen und für die Aktivisten sind hier auch Fuß-, Boots- und Fahrradtouren zu unternehmen. In Bar Habor befindet sich das Mount Desert Oceanarium, das man auf jeden Fall einmal besuchen sollte. In Eastcoast dominiert der Hummerfang.

Bei Bangor findet man eine rauhe und wildromantische Lanschaft, wo noch Elche und Scharzbären anzutreffen sind. Ein besonderes Highlight ist hier der Baxter State Park. Hier endet auch der Appalachian Trail. Für Outdoor-Fans ist der Allagash Wilderness Waterway ein unbedingtes Muss. Wunderschön gelegen ist auch der Moosehead Lake.

Bilder New England – Maine

New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine
New England - Maine

Fragen zum Reiseziel New England?

Im Amerika-Forum bekommst Du die Antworten!

27. August 2017 0 comments
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Newer Posts
Older Posts

Bleib auf dem Laufenden – abonniere unseren Newsletter.

Travel Blog | OnTourWorld | ReiseBlog

OnTour World

OnTour World ist ein exclusiver Reise-Blog & Reise-Forum mit vielen Tipps, Infos und Wissenswertes zum Planen deiner Weltreise oder Langzeitreise.

Besuch unser Reise-Forum

Kontakt

  • Telefon: +1 (307) 481-7707
  • E-Mail: contact@ontourworld.com
  • Adresse: OnTourWorld | Office Lisbon, Rua Correia Teles, 28 A 1350-100 – Lisbon

Services

  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Anmeldung
  • Registrierung
  • Profil
  • Meine Abonnements
  • Bezahlseite
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Anmeldung
  • Registrierung
  • Profil
  • Meine Abonnements
  • Bezahlseite

Inspirierende Destinationen

Afrika – Kenia

Russland – St. Petersburg

Südafrika - Leoparden

Südafrika – Leoparden

Neuseeland – Nationalmuseum

Neuseeland – Nationalmuseum

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark

Neuseeland – Abel Tasman Nationalpark

@2003 – 2026 All Right Reserved. Designed and Developed by OnTourWorld

OnTourWorld – Reisemagazin
  • HOME
  • REISEBERICHTE
    • Europa
      • Spanien
      • Portugal
      • Frankreich
      • Irland
      • Italien
      • Kroatien
      • Niederlande
      • Österreich
      • Russland
    • Afrika
      • Südafrika
      • Mauritius
      • Seychellen
      • Ägypten
      • Kenia
    • Amerika
      • Hawaii
      • New England
      • New York
      • Arizona
      • Galapagos
      • Ecuador
      • Kanada
      • Kalifornien
      • Mexiko
      • Dom Rep
      • Puerto Rico
      • Bermudas
      • Bahamas
    • Asien
      • Bali
      • Hong Kong
      • Java
      • Malediven
      • Philippinen
      • Singapur
      • Sri Lanka
      • Thailand
      • Türkei
    • Ozeanien
      • Australien
      • Neuseeland
      • Südsee
  • STÄDTEREISEN
  • Länderinfos
  • FORUM
  • SERVICE
    • Nützliche Links
    • Impressum
    • Datenschutz
  • Deutsch
  • Englisch