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Hongkong - People
Hong Kong

Hongkong – People

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Hongkong – People

In der Fotogalerie haben wir einige Eindrücke und Impressionen vom Alltagsleben in Hong Kong mit der Kamera festgehalten.

Hong KongAllgemeine Länderinfos

Hongkong – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
Hong KongStädtereisen

Hongkong Städtetrip

by Joe OnTour 27. August 2017
Hong KongStädtereisen

Hongkong – Kowloon

by Joe OnTour 27. August 2017
Hong Kong

Hongkong – People

by Joe OnTour 27. August 2017
Hong Kong

Hongkong – Impressionen

by Joe OnTour 27. August 2017
Hong Kong

Hongkong – Sea Palace

by Joe OnTour 27. August 2017

Bilder HongKong

Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - People
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace

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Hongkong - Impressionen
Hong Kong

Hongkong – Impressionen

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Hongkong – Impressionen

Eine besondere Attraktion ist das Drachenfest in Hongkong. Zu Tausenden stürmen die Menschen auf die Strassen um die kunstvoll geschmückten Figuren zu bewundern.

Hochhäuser mit 50 Geschossen und mehr bilden mit den direkt daneben stehenden Tempelanlagen im Herzen von Hongkong eine seltsame Symbiose.

Sogar im Hafengebiet finden wir kleine Opferstätten und Statuen die von den Bewohnern Hongkongs für ihre religiösen Rituale ausgiebig genutzt werden.

Manche Tempelanlage zeugt von dem Reichtum der Gläubigen. Sie stehen jedoch im krassen Gegensatz zu den oft erbärmlichen Lebensverhältnissen der armen Bevölkerung. Gemeint sind hier vor allem die in geringem Lohn stehenden Bauarbeiter, die zu Tausenden wie Ameisen an den Hochäusern der Stadt bauen. Sie leben oft in den Kellern der unfertigen Bauten, wobei sich bis zu 10 Personen einen Raum von 10 qm teilen und das ohne Licht und ohne sanitäre Einrichtungen.

Bilder HongKong

Hongkong - People
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Impressionen
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon
Hongkong - Kowloon

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Hongkong - Sea Palace
Hong Kong

Hongkong – Sea Palace

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Hongkong – Sea Palace

Einen Besuch eines der diversen im Hafen fest vertäuten Schiffs-Restaurants sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man Hongkong besucht. Wir nehmen eines der zahllosen kleinen Fährboote, um zum Sea-Palace, einem der Schiff-Restaurants zu kommen.

Wir haben einen Tisch vorgebucht, da gerade in der Vorweihnachtszeit hier großer Andrang herrscht. In den Abendstunden kann man den herrlichen Sonnenuntergang in der Bucht während der Überfahrt geniessen.

Die Fährboote fahren in kurzen Abständen und werden in Hongkong wie ein Bussystem benutzt. Auf der Sea-Palace erhalten wir zur Begrüßung erst einmal einen kleinen Aperetif.

Das Schiffsrestaurant verfügt über schätzungsweise 1000 Sitzplätze in mehreren Restaurants.

Anschliessend werden wir zu unserem Tisch geleitet. In typisch chinesischer Tradition werden in der Mitte diverse Schalen und Töpfe mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten aufgebaut. Jeder Gast kann sich jetzt die passenden Gerichte aussuchen.

Selbstverständlich wird mit Stäbchen gegessen, was uns inzwischen schon ganz gut von der Hand geht. Viele andere ausländische Gäste haben da so ihr kleines Problem und wir haben manchen Besucher des Restaurants gesehen, der eher hungrig als gesättigt das Schiff verließ.

Das Innere des Schiffs ist reich mit chinesischen Masken und Figuren geschmückt. Die Schiffe verfügen über mehrere Geschosse, in denen die einzelnen Restaurants untergebracht sind. Auf der Rückfahrt passieren wir noch andere Restaurantschiffe, die hell erleuchtet einen tollen Konrast zu der nahen Skyline Hongkongs abgeben. Bei der Vorbeifahrt wirken sie wie riesige Tempelanlagen.

Bilder HonKong Sea Palaca

Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace
Hongkong - Sea Palace

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Bali Indonesien
BaliAllgemeine Länderinfos

Bali – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Bali – Allgemeine Informationen

Geographie
Bali liegt 8 Grad südlich des Äquators, ist 140 km lang, 80 km breit und 5620 km² groß. Die Insel Bali ist die westlichste der indonesischen Kleinen Sundainseln, durch die Balistraße von Java getrennt, 2,9 Mio. Einwohner, Hauptstadt: Denpasar.

Über die Insel erstreckt sich eine Bergkette, die sich von Westen nach Osten zieht, worunter einige noch aktive Vulkane sind, z.B. der „Mutterberg“ Gunung Agung (3142m). Der vulkanische Einfluß trägt zur außergewöhnlichen Fruchtbarkeit Balis bei, da die hohen Berge eine zuverlässige Regenquelle bilden, die für die Bewässerung der Reisterassen wichtig ist.

Gesundheit
Impfungen empfohlen für Polio, Tetanus, Typhus, Diphterie, Hepatitis A.

In vielen Gebieten Indonesiens gibt es ein erhöhtes Malariarisiko, Balis Touristenzentren sind aber nahezu Malariafrei. Prophylaktisch sollte ein Malariamittel eingepackt werden.

Darminfektionen gilt es zu vermeiden, möglichst nur essen und trinken, was gekocht oder geschält ist. Vorsicht vor Salmonellen u.a. bei Milchprodukten, Eiern.

Übliche Grundaustattung für die Reiseapotheke, wobei es auch viele Apotheken auf Bali gibt, wo alles Mögliche gekauft werden kann. Aber ob auch das drin ist, das draufsteht?

Verkehrsmittel
In Indonesien und somit auch auf der Insel Bali herrscht Linksverkehr. Für Motorradfahrer besteht gesetzliche Helmpflicht.

Der Fahrstil der Einheimischen ist gewöhnungsbedürftig. Verkehrsregeln im europäischen Sinn sowie feste Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es nicht.

Zu sehr moderaten Festpreisen tankt man an den staatlichen Pertamina-Tankstellen. Man sollte vorsorgen, denn auf dem Land ist die Benzinversorgung privat geregelt und wird, wenn überhaupt, durch ein schlichtes Schild „Bensin“ angezeigt. Diesel heißt Solar, Super Premig.

Man sollte es sich gut überlegen, ob man auf Bali selbst am Steuer eines Leihwagens oder eines Motorrades sitzt. Auf dem Land sind die Straßen oft eng und unübersichtlich, in den Städten ist die Verkehrslage verheerend.

Bei einem Unfall haftet immer der Fahrer, im Zweifelsfall der ausländische. Es empfiehlt sich daher beim Mieten eines Fahrzeugs sicherheitshalber eine Vollkaskoversicherung abzuschliessen.

Vor dem Unterschreiben des Mietvertrages sollte man den Zustand des Fahrzeugs genauestens prüfen und vor allem auf die Bremsen achten.

Eine gute Alternative ist es, sich einen Wagen mit Fahrer und Führer zu mieten.

Weitere Alternative: Alle Kurz- sowie die meisten Mittel- und Langstrecken werden von Minibussen, genannt Bemo, befahren. Sie bleiben auf festen Routen und halten auf Handzeichen bzw. Zuruf, wo immer die Passagiere es verlangen. Einen festen Fahrplan gibt es nicht, und viele stellen bei Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrten ein. Bemos sind als preiswertes, einheimisches Transportmittel oft mit Menschen und Waren hoffnungslos überladen, was die Fahrt eher zu einem Abenteuer macht. Touristen sollten sich vor Fahrtantritt nach dem korrekten Fahrpreis erkundigen.

Zeit
Auf Bali gilt die Zentralindonesische Zeit. Gegenüber der MEZ müssen Touristen ihre Uhren 7 bzw. während der europäischen Sommerzeit 6 Stunden vorstellen.

Banken – Wechselstuben
Niederlassungen vieler indonesischer Banken sind im Süden Balis zu finden. Öffnungszeiten sind üblicherweise: Mo-Fr 8-12, Sa 8-11 Uhr. Allerdings wechselt nicht jede Bank Geld oder Traveller Cheques. Es gibt jedoch in allen touristischen Zentren unzählige Wechselstuben, die oft bis spät in die Nacht hinein geöffnet haben. Hier gilt es, Kurse zu vergleichen und gegebenenfalls erhobene Kommission mitzuberechnen. Die Kurse der Hotels sind oft schlechter als die auf dem freien Markt. In jedem Fall sollte man die Rupiahs nachzählen, denn man bekommt große Summen. Und schwarze Schafe unter den Geldwechslern sind besonders in den chaotischen Touristenzentren wie z.B. Kuta nicht selten.

 

Bali – Klima

Die Temperaturen sind auf Bali das ganze Jahr über ziemlich gleich, zwischen 27 -30 Grad Celsius, bei einer Luftfeuchtigkeit von oft 90 Prozent.

Im Bergland ist es oft bis zu 10 Grad kühler.

Die Regenzeit auf Bali ist in den Monaten November bis März, wobei es nicht den ganzen Tag regnet, die Sonne schaut immer mal wieder heraus.

Die beste Reisezeit liegt zwischen April bis September, in dieser Zeit sind aber auch die meisten Touristen auf Bali unterwegs.

 

Bali – Geschichte

Die ersten Einwanderer auf der Insel Bali waren Südinder. Sie gelangten ca. 1500 vor Christi Geburt nach Bali. Noch aus dieser Zeit stammt das System der Banjar, der Dorfgemeinschaft.

Es ist schriftlich belegt, daß man auf Bali bereits 900 v. Chr. das komplizierte Bewässerungssystem für den Nass-Reisanbau beherrschte.

Der Hinduismus wird um Christi Geburt auf friedlichem Wege von handelstreibenden Indern von Indien nach Java importiert. Einzelne Brahmanen wandern bis zur Nachbarinsel Bali und bringen ihre Religion auf die Insel.

Urkundlich belegt ist die erste balinesische Königsdynastie im Jahre 991.

Durch Heirat des damaligen balinesischen Königs mit einer javanesischen Prinzessin gelagte Bali bis ins 13. Jahrhundert mal mehr, mal weniger in die kulturelle wie auch wirtschaftliche Abhängigkeit Javas.

Im 12. Jahrhundert erlangte Bali für kurze Zeit die Unabhängigkeit, es entstand die Pejeng-Dynastie, die bis 1343 bestand.

Im 14. Jahrhundert hatte die Majapahit-Dynastie von Java aus die Regierung über ein Territorium übernommen, das in etwa den heutigen Staatsgrenzen der Republik Indonesien entspricht.

Der Islam hielt im 15. Jahrhundert Einzug über Sumatra nach Java und so zerfiel das einst mächtige Majapahit-Reich. Bali wurde zum letzten Rückzugsgebiet des Hinduismus.

1478 brachte sich der letzte Majapahit-König um und sein Sohn floh mit der gesamten Oberschicht Javas nach Bali. An der Südküste Balis in Gelgel siedelte sich dieser an und erklärte sich zum König Balis. So entstand die Gelgel-Dynastie. Der König nannte sich Dewa Agung (Dewa = Gott / Agung = der heilige Berg Balis) und teilte die Insel unter Verwandte und Generäle auf.

Der Sitz des Dewa Agung wurde später nach Klungkung verlegt, hier erblühten Kunst und Kultur.

Die einzelnen Provinzen Balis begangen sich nach und nach zu verselbständigen und aus der Unterordnung zu entfliehen. Die Herrscher der einzelnen Machtgebiete nannten sich Rajas und ihre jeweiligen Territorien wurden eigenständige Königreiche.

Die Gelgel-Dynastie mit dem Dewa Agung als Vorsitzender der Königsversammlung, blieb rund 400 Jahre bestehen, bis die Holl diesem Geschlecht ein Ende setzten.

Seit dem 16. Jahrhundert hat Indonesien Kontakt mit dem europäischen Ausland. Es kamen Portugiesen und Spanier, dann Engländer und Holländer.

Seit der Landung der Holländer im Jahre 1597, begangen diese Indonesien in ihre Macht zu bringen. Bali blieb von dieser Entwicklung erstmal ausgeschlossen, da es weder Gewürze noch Elfenbein zu holen gab und auch kein richtiger Hafen existierte.

Erst im Jahre 1846 überfielen die Holländer auch Bali und brachten den einzigen großen Hafen in Singaraja im Norden der Insel unter ihre Kontrolle. Damit begnügten sie sich eine Weile.

Die Ausbeutung begang am 20. September 1906 mit einem Bombenangriff auf Denpasar. Die Herrscher von Badung, Klungkung und Tabanan erkannten schnell, daß sie angesichts der Zahl der gegnerischen Soldaten und Waffen unterlegen waren. Kapitulation und Exil waren für sie keine Alternativen, so daß sie sich für den selbstmörderischen Kampf bis zum Tod, genannt Puputan, entschieden.

Die Rajas brannten selbst ihre Paläste nieder, um dann in ihrer schönsten Kleidung und dem prächtigsten Schmuck, ihr Königshaus und ihre Priester gegen die modernen Waffen der Niederländer anzuführen. So wurden an einem einzigen Tag vor den Palästen von Denpasar und Pemecutan 4000 Balinesen niedergemetzelt. Lediglich die Herrscher von Gianyar und Karangasem (Amlapura) kooperierten mit den Holländern, die politische Macht wurde ihnen aber entzogen.

Den Holländern war glücklicherweise nur an der Ausbeutung der Rohstoffe gelegen, so versuchte man nicht, wie z.B. die Spanier, die Bevölkerung zu christianisieren.

Kultur und Religion der Balinesen blieb so bis heute bestehen.

Die niederländische Kontrolle über Bali war aber nur von kurzer Dauer, da im Zweiten Weltkrieg ganz Indonesien in die Hände der Japaner fiel. Von 1941 bis 1945 ersetzten die Japaner die Holländer in der Rolle der Besetzer. Nach der Kapitulation der Japaner am 17. August 1945, erklärte Sukarno, der Anführer der indonesischen Unabhängigkeitsbewegung, die Unabhängigkeit seiner Nation.

Doch auch jetzt erschienen wieder die Holländer, um die Ausbeutung des Landes fortzusetzen. So kam es in der Schlacht von Marga am 20. November 1946 zu einer Art Wiederholung des Puputan fast ein halbes Jahrhundert später, in der eine Gruppe balinesischer Widerstandskämpfer ausgelöscht wurden. Bis 1949 dauerte dieser blutige Widerstandskampf, bis die Niederländer die Unabhängigkeit Indonesiens anerkannten.

Bei dem schrecklichen Ausbruch des Gunung Agung wurden im Jahre 1963 Tausende von Menschen getötet und riesige Teile der Insel verwüstet.

1965 wurde ein kommunistischer Putschversuch auf Java niedergeschlagen. Gemessen an der Einwohnerzahl, hatte Bali damals die größte Anhängerschaft in der Kommunistischen Partei (PKI). Während der folgenden Säuberungen brachten Balinesen ca. 100.000 Menschen um. Wie es zu diesem kollektiven Amoklauf kam, kann bis heute kein Balinese erklären. Wahrscheinlich war es der geradezu schon mystische Wunsch, das Land von allem Bösen zu befreien, aber wahrscheinlich waren ebenso einfache Rachemotive mit im Spiel. Die Morde waren wohl nicht brutaler als anderswo, aber sie standen in einem so krassen Gegensatz zu den freundlichen und friedliebenden Balinesen.

1966 übernahm General Suharto die Macht und wurde 1968 offiziell zum Staatspräsidenten gewählt. Da er sehr an der westlichen Wirtschaftskraft interessiert war, forcierte er geradezu die Tourismusplanung . Seit den 60er Jahren wird Bali mehr und mehr von Touristenheeren überschwemmt.

Die Wirtschaftskrise in Südostasien führte 1998 zu politischen und sozialen Konflikten. Nach schweren Unruhen musste Suharto zurücktreten. Neuer Staatschef wurde der bisherige Vizepräsident Habibie , der das Amt nach nur 17 Monaten an Abdurrahman Wahid von der neu gegründeten islamischen Partei des nationalen Erwachens (PKB) übergeben musste.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts verschärften sich sowohl die Bestrebungen zur Unabhängigkeit einzelner Inseln als auch die politisch-religiösen Auseinandersetzungen innerhalb des Vielvölkerstaates und gefährdeten die innere Ordnung des Landes. Die Regierungsführung des Präsidenten, dem Inkompetenz und Korruption vorgeworfen wurde, stieß auf den Widerstand des Parlaments. Am 23.07.2001 enthob die Beratende Volksversammlung Wahid des Amtes. Zu seiner Nachfolgerin wurde die bisherige Vizepräsidentin Megawati Sukarnoputri bestimmt.

Der Pauschal-Tourismus schafft es langsam, mit all seinen negativen Auswirkungen, die Eigenständigkeit der balinesischen Kultur, Religion und Weltanschauung zu verändern. Auch die westlichen Kinofilme und das Fernsehen beeinflussen in zunehmendem Maße die Weltanschauung der Balinesen. Die Globalisierung macht sich auch hier bereits bemerkbar.

Ob die Insel der Götter und Dämonen eine Trauminsel bleiben wird, hängt also auch nicht unwesentlich von den Touristen ab !

 

Bali – Sehenswürdigkeiten

Tanah Lot Tempel
Traumhafte Sonnenuntergänge und Tanzveranstaltungen, besonders eindrucksvoll sind Legong- und Kecak-Vorführungen.

Klungkung
Alte Gerichtshalle mit einmaligen Deckengemälden.

Celuk
Das Zentrum der Silberschmiedekunst.

Besakih Tempel
Der „Muttertempel“ und wichtigstes Heiligtum auf Bali.

Ubud
Künstlerdorf und Affenwald.

Nusa Lembongan
Insel östlich von Bali, gute Schnorchelmöglichkeiten.

Feste
Es gibt unglaublich viele Feste auf Bali. Am besten, man erkundigt sich jeweils direkt vor Ort und erhält so einen aktuellen Stand.
Badeorte

Sanur
Kilometerlanger, feinsandiger Strand sowie ein Riff, das die Brandung abhält, aber auch bedingt, dass bei Ebbe die Strandabschnitte „trocken liegen“ (zeitweise Algen- bzw. Seegrasanschwemmungen möglich). Dazu eine touristische Infrastruktur, die fast keine Wünsche offen lässt – Sanur bedeutet Urlaub ohne den grossen Rummel von Kuta/Legian.

Tuban
Wo genau die Grenze zu Kuta verläuft ist schwer definierbar. Nightlife, Bars und Restaurants befinden sich auf jeden Fall in bequemer Gehweite. Der Strand ist hier schmaler und dunkler, ein auslaufendes Riff schützt vor der starken Brandung ( bei Ebbe eingeschränkte Bademöglichkeiten).

Kuta
Beliebter und belebter Haupt-Touristenort der Insel, hier tobt das Leben. Nightlife, Bars und Restaurants in unglaublicher Vielfalt, der weitläufige Strand ist für seine Sonnenuntergänge und Wellenreiter berühmt. Durch (besonders im Winterhalbjahr) starke Brandung und Unterströmung ist das Baden hier nicht ungefährlich, immer die Warnhinweise am Strand beachten.

Legian
Hier geht es etwas ruhiger als im angrenzenden Kuta zu. Restaurants, Bars und Läden findet man aber auch hier in grosser Auswahl.

Seminyak
Dieser Strandabschnitt (fast immer hoher Wellengang und starke Unterströmung) ist die nördliche Fortsetzung von Legian. Im Bereich des Saphir Bali, Bali Holiday Resort und Royal Seminyak gibt es eine grosse Auswahl an Restaurants und Bars, diese Gegend hat sich zum In-Viertel gemausert. Die Umgebung beim Intan und Taman Rosani wird eher durch kleine Dörfer und Reisfelder bestimmt. Nach Kuta/Legian sind es aber nur 20-25 Fahrminuten, in der Nähe des Intan Bali Village selbst finden Sie einige sehr gute Restaurants mit guter Atmosphäre.

Tanjung Benoa
Es gibt eine überschaubare Auswahl an Restaurants und Läden, nächtlichen Trubel sucht man aber hier vergebens. Der kilometerlange Strand ist feinsandig und durch ein vorgelagertes Riff vor starker Brandung geschützt. Bei Ebbe muss man zur Abkühlung in den Hotelpool hüpfen. Zeitweise sind Algen- bzw. Seegrasanschwemmungen möglich.

Jimbaran
Südlich vom Flughafen (selten Beeinträchtigungen) liegt einer der schönsten und schwimmbarsten Strände Balis, gut 4 km lang und feinsandig. Sehr zu empfehlen sind die Open-Air-Fischrestaurants in Gehweite vom InterConti. Nusa Dua oder Kuta sind in knapp 20 Fahrminuten erreichbar.

Nusa Dua
Hier geht alles etwas nobler zu, internationale Hotelketten favorisieren diesen malerischen Strand mit der gepflegten, parkähnlichen Umgebung. Im Einkaufsviertel „Galleria“ und dem alten Ortskern „Bualu“ findet man Shops und Restaurants. Die Strände sind gezeitenabhängig. Bei Ebbe zieht sich das Wasser oft weit zurück. Bei Flut ist dann der Badespass garantiert. Algen- und Seegrasanschwemmungen kommen selten vor.

 

Bali – Land und Leute

Knapp 3 Mio. Menschen wohnen heute auf Bali, von denen nur ca. 5% einer anderen Religion als der Hindu-Dharma-Religion angehören. Diese Minderheit bilden ungefähr 8000 Chinesen sowie eine Handvoll Araber, Inder und Europäer. Von der Urbevölkerung, den Bali-Aga, gibt es heute nicht mehr viele. Wenige Hundert leben meist in Abgeschiedenheit in einigen wenigen Dörfern.

Das ganze Leben der Balinesen ist geprägt von seiner tiefen Religiösität, die selbst Kunst, Kultur und Politik der zählen zu den farbenprächtigsten überhaupt.

Das Leben ist nicht, wie bei vielen anderen Inselvölkern, auf das Meer gerichtet, sondern landeinwärts auf die Berge sowie das Landesinnere. Höhe, die Berge und der Himmel gelten als heilig, die Tiefe des Meeres dagegen gehört zum Reich der Dämonen.

Die Menschen scheinen ausgeglichen und freundlich, Geduld, Toleranz und Gastfreundschaft gehören zu ihren Tugenden.

5 mal täglich werden handgemachte Opferschalen versehen mit Räucherstäbchen auf den hauseigenen Familientempeln dargebracht.

Dem Kunsthandwerk kommt eine besondere Bedeutung zu, denn von jeher waren die Balinesen in besonderem Maße künstlerisch veranlagt. Alles was man herstellt, wird verziert, kunstvoll bearbeitet, filigran beschnitzt und bemalt. Dies hat auch einen religiösen Hintergrund, man will den Göttern gefallen.

Besondere Bedeutung haben zwei traditionelle Organisationen: Der Banjar, als die Volksvertretung eines Dorfes, dessen Macht über Jahrhunderte von keiner Regierung gebrochen werden konnte, sowie der Subak für die Reisbauern. Hier arbeiten alle Reisbauern zusammen, um das Bewässerungssystem funktionsfähig zu erhalten und um jedem Mitglied die benötigte Menge Wasser zukommen zu lassen.

Jeder verheiratete Mann muß dem Banjar seines Dorfes angehören und zu den regelmäßigen Treffpunkten erscheinen, um Entscheidungen für sein Dorf zu treffen. Der Banjar regelt so das Dorfleben, um der staatlichen Verwaltung nicht mehr Einfluß zu geben.

Die Gründung einer Familie auf Bali gehört zu den höchsten Pflichten eines Balinesen. Ein Mann kann erst Mitglied einer Dorfgemeinschaft (Banjar) werden, wenn er seßhaft und verheiratet ist.

Hält man sich noch an die Tradition, lebt man in größeren Gemeinschaften mit Mutter und Vater, Oma und Opa, Kindern und Enkeln auf dem Familiengehöft.

Wer als Tourist in einem Homestay wohnt, kann das geschäftige Treiben den ganzen Tag beobachten, denn fast das ganze Leben spielt sich auf dem Innenhof des Anwesens ab.

Ältere Leute redet man mit Ibu(=Mutter) und Bapak (=Vater) an. Dieser „Titel“ wird vor den Namen gestellt. Jüngere und Gleichaltrige spricht man mit Adik (=jüngerer Bruder bzw. Schwester) an. Als Touristen wird man meist mit Tuan bezeichnet, welches unserem „Herr“ entspricht und ein Überbleibsel der Kolonialzeit ist.

Fast alle Indonesier lachen gerne. Dies mag nicht immer etwas über ihre wahren Gefühle vermittelt. Trotzdem sollte man versuchen, zurückzulächeln.

Wutausbrüche und Schreien werden nicht akzeptiert und erzeugen Unverständnis und Distanz. Nur bei kleinen Kindern wird ein unbeherrschtes Verhalten toleriert. Wer sich nicht unter Kontrolle hat, verliert in den Augen der Indonesier sein Gesicht.

Hauptziel jeder Erziehung ist Harmonie, alles wird mit einem Lächeln und einer gewissen inneren Ruhe begleitet.

Peinlichkeiten werden tunlichst vermieden. Es ist peinlich, keine passende Antwort geben zu können, da ist es besser, man gibt eine falsche. Denn dann verliert man sein Gesicht nicht. Dies sollte man als Tourist wissen, wenn man eine Auskunft braucht und z.B. nach dem richtigen Weg fragt.

Ausdruck dieser Sichtweise ist auch, wie es für den Touristen scheinen könnte, eine gewisse Schadensfreude: Stürzt z.B. jemand auf der Straße, bricht alles in schallendes Gelächter aus, weil dem Gestürzten so der Gesichtsverlust erspart wird.

Die linke Hand ist unsauber, da sie traditionell das Toilettenpapier ersetzt, um Menschen zu begrüßen, zu berühren oder um etwas weiterzureichen, wird immer die rechte Hand verwendet. Niemals ersatzweise die linke Hand reichen.

Die Füße sind der unsauberste Teil des Körpers, es gilt es unhöflich, die Fußsohlen auf eine Person zu richten.

Zur Begrüßung reicht man sich die rechte Hand nur mit einer leichten Berührung. Kräftiges Schütteln kennt man nicht. Anschließend führt man seine Hand an sein Herz.

Schuhe sollten beim Betreten eines Hauses und auch eines Geschäftes ausgezogen werden. Will man nicht als Barbar gelten, sollte man die Schuhe auch im eigenen Hotelzimmer draußen lassen. Aus diesem Grunde ist Barfußlaufen auf der Straße verpöhnt.

Das Herbeiwinken mit der Hand erfolgt mit dem Handrücken nach oben, was für uns eher aussieht wie Wegscheuchen.

Es gilt als Überhebliche und aggressive Geste, mit dem Finger direkt auf eine Person zu zeigen, die Arme vor der Brust zu verschränken sowie die Hände in die Hüften zu stemmen.

Zum Thema Kleidung gibt es zu sagen, daß Männer in der Öffentlichkeit nicht mit kurzen Hosen herumlaufen und auch keinen entblößten Oberkörper zeigen sollten. Dasselbe gilt bei Frauen für das Oben-Ohne-Baden. Die allmähliche Verwestlichung weicht jedoch auch hier die Sitten allmählich auf, zumindest wird das Verhalten bei den Touris toleriert.

Auf keinen Fall darf man aber einen Tempel betreten, wenn man sich nicht einen Sarong oder einen Schal um die Hüfte gebunden hat. Man bekommt diese Dinge aber sehr günstig in den vielen Shops.

Die Tempelmauern und Wände gelten als heilig. Es ist verboten, sie zu berühren oder auf ihnen herumzuklettern. Ebenso ist Blut auf dem Tempelboden ein Tabu, aus diesem Grunde dürfen Frauen während ihrer Menstruation den Tempel nicht betreten.

In heiligen Quellen darf nicht gebadet werden, wird man erwischt, kann das sehr teuer werden.

Prozessionen haben immer Vorrang, diese Erfahrung wird man vielleicht machen, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.

Auf die häufige Frage, ob man verheiratet ist und Kinder hat, sollte man immer mit Ja antworten, denn eine Familie zu gründen, ist für den Balinesen oberstes Gebot. Keine Kinder haben zu wollen, stößt auf Unverständnis.

Männer und Frauen umarmen und küssen sich nicht in der Öffentlichkeit, selbst Händchenhalten gilt als anstößig.

BaliAllgemeine Länderinfos

Bali – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali Insel

by Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Tempel – 1

by Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Tempel – 2

by Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Hahnenkampf

by Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Strände

by Joe OnTour 27. August 2017
Bali

Bali – Land und Leute

by Joe OnTour 27. August 2017

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Bali
Bali

Bali Insel

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Insel Bali

In Bali arbeiten die Frauen, und die Männer machen Kunst, sagt man. Aber das ist nicht ganz richtig. Die Mädchen tanzen und besuchen Malschulen. Sie fertigen auch Opfergaben an. In Bali ist Kunst als Spiegel des religiösen Denkens zu verstehen.

Die Balinesen lernen von jung auf an, mit Kunst zu leben und sie zu verstehen. Alle Dinge, die hergestellt werden, sind seit alter Tradition verziert, bemalt und filigran geschnitzt. Das alles wurde gemacht, um den Göttern zu gefallen. Man sagt den Balinesen nach, das darstellerisch begabteste Volk unserer Erde zu sein. An den Berghängen, inmitten von Reisterrassen und Palmhainen in einer wunderschönen Landschaft haben sich regelrechte Künstlerdörfer entwickelt. In Ubud ist das Zentrum der Malerei und Batik, die Holzschnitzer leben in Mas, die Gold- und Silberschmiedearbeiten kommen meist aus Celuk.

Die Insel Bali ist fast vollständig vulkanischen Ursprungs. Die geologisch jüngsten Vulkane sind sich im Osten der Insel vorzufinden. Im Westen der Insel sind Überreste von Vulkanen zu finden, die über eine Million Jahre alt sind. Die Insel ist vom Vulkanismus geprägt. Hierdurch ist die Gestalt der Insel entstanden. Er hat der Insel auch fruchtbare Böden geschenkt. Der letzte Ausbruch wurde 1963 verzeichnet.

Ein rechteckiger offener Pavillion, genannt Bale, mit einem Dach aus Palmenblättern, ist das Grundelement der balinesischen Architektur. Auf jedem Familiengrundstück befinden sich mehrere einzelne Bales, wovon jedes einem anderen Zweck dient, z.B. Küche, Schlafraum, Aufenthaltsraum, usw. Selbst große Hotels und Restaurants haben oft Empfangshallen oder Speisesäle, die den Bales nachempfunden sind.

Manche Tempelanlagen sind mit Badebecken versehen, an denen sich die Gläubigen reinigen können. Das ist ein religiöses Ritual. Steinskulpturen dienten früher nur rein traditionellen Zwecken und wurden als Tempelschmuck verwendet. Heute ist jedes Hotel mit ihnen geschmückt.

Die Skulpturen der reich ausgestatteten Tempel scheinen in Details und Komplexität oftmals fast überzuquellen. Die Eingangstore eines Tempels sind z.B. Zentimeter für Zentimeter mit Verzierungen geschmückt und zum Schutz vor bösen Geistern mit einigen Dämonengesichtern versehen.

Größte architektonische Sorgfalt wird allerdings auf die eindrucksvollen Tempelanlagen gelegt, selbst Paläste erscheinen im Vergleich zu den wichtigsten balinesischen Tempelanlagen bescheiden. Die Kunst war auf Bali eigentlich, wie fast alles andere auch, eine sakrale Angelegenheit. Man stellte die verschiedenen Götter dar, und nutzte diese Bilder als Tempelschmuck.

Farben und Proportionen waren festgelegt und folgten nicht dem individuellen Stil eines einzelnen Künstlers. Die Bilder wurden grundsätzlich im Wayang Stil gemalt. Sie waren zweidimensional und flach. Diese traditionelle Kunst findet man auch heute noch. In den 30er Jahren kamen die Maler Spies und Bonnet nach Ubud, und lehrten die balinesischen Künstler den Umgang mit neuen Techniken.

Die neuen Inhalte, die sie lehrten, veränderten die balinesische Malerei von Grund auf. Es wurde plötzlich der Balinese selbst zum Inhalt des Bildes, also z.B. der Reisbauer, die Landschaft, der Hahnenkampf usw. Auch lernte man auf Perspektive und Anatomie einzugehen. So entstand eine neue moderne balinesische Malerei, die traditionelle Themen und moderne Techniken verband. Was Spies und Bonnet lehrten, also die künstlerische Kreativität eines Malers freizusetzen, das macht heute leider der Massentourismus zunichte.

Mit der Schule des Holländers ist eine neue Stilrichtung entstanden, die bunt und naiv ist. Es werden hauptsächlich Bilder mit balinesischen Landschaften dargestellt, die vorwiegen von den Touristen gekauft werden. Die schnelle und einfache Anfertigung dieser Bilder erlaubt den Künstlern ein massenhaftes Erstellen dieser Bilder, die dann leider oft zu dem selben Preis an Touristen verkauft werden, den auch ein Bild nach alter traditioneller Malweise erzielen würde. Da sich der Balinese nicht als Künstler versteht – dieses Wort gibt es nicht in der balinesischen Sprache -, sondern als Handwerker, wurde auch weiterhin kein großer Wert auf eigenen Stil gelegt.

Bilder Bali

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Bali - Tempel
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Bali - Tempel
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Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände

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Bali
Bali

Bali – Tempel – 1

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Bali – Tempel – Reisebericht 1

Bali wird oft die Insel der 10.000 Tempel genannt (oder auch „Insel der Götter“). Das ist keine Übertreibung. Jedes einzelne Dorf hat mindestens 3 Tempel: den Pura Desa, wo Tempelfeste gefeiert werden, den Pura Dalem für die Göttin des Todes (das ist auch der Platz, wo die Verbrennungszeremonien anfangen) und den Pura Puseh, der den Göttern des Himmels gewidmet ist. Tempel sind überall zu finden, auf den Bergen, in den Tälern, in den Reisfeldern und am Meer. Dabei ist jeder Tempel anders. Nach der balinesischen Glaubensmythologie war am Anfang das Wasser. Die Götter erschufen die Schildkröte, die von ihnen ins Meer ausgesetzt wurde. Auf dem Rücken der Schildkröte entstand dann die Insel Bali. Das Himmelsreich ist der Wohnsitz der Ahnen. Das Meer ist das Reich der Dämonen. Zwischen diesen beiden Extremen leben die Menschen. Doch all das wird von den Göttern beherrscht. Die Balinesen betrachten ihre Heimat als Leihgabe der Götter.

Die Bevölkerung besteht zu 95 % aus Hindus. Der sogenannte Agama Hindu Bali, der Buddhismus, der Islam oder auch das Christentum sind geprägt vom Animismus, dem Glauben der beseelten Natur, an Dämonen und magische Kräfte. Und den Ausspruch – „Bali, Insel der Götter und Dämonen“ findet man überall bestätigt. Jeder Tempel verfügt über einen Schrein für die Ahnen (das ist der wichtigste Schrein in jedem Tempel) und zwei Schreine für die beiden heiligsten Berge Balis, die Vulkane Gunung Agung und Gunung Batour. Es gibt auch stets einen Thron für den Sonnengott Surya und Schreine für sogenannte Hilfsgottheiten, die darauf achten sollen, daß bei den Anbetungszeremonien auch alles ordnungsgemäß vor sich geht und die für die Götter Buch über die Opfergaben führen.

Den Göttern und Dämonen wird durch unzählige kleine Flechtwerke, in welche Blüten, Speisen und Räucherstäbchen gelegt werden, gehuldigt. Man findet diese Körbchen am Straßenrand, vor dem Geschäftseingang der Boutique, am Hauseingang, an Tempelanlagen, an Wegkreuzungen, in Autos, am Strand… ….kurz gesagt, überall. Die balinesische Religion ist noch sehr lebendig. Jeden Morgen kann man irgendwo auf Bali kleine oder größere Gruppen von Mädchen und Frauen mit aufwendig dekorierten Opfergaben zu einem Tempel gehen sehen. Die wichtigsten Tempelfeste werden mit langen Prozessionen gefeiert, an denen jeder teilnimmt und die auch von Gamelan – Musikern begleitet werden.

Obwohl jeder Tempel einzigartig ist, haben sie doch gewisse gemeinsame Elemente. Jeder Tempel hat zwei Höfe, einen äußeren, den man durch das Spalttor Candi Bentar, es symbolisiert die zwei auseinandergerückten Hälften einer Stupa) betreten und einen Innenhof, der durch ein überdachtes Tor (Padu Raksa) zugänglich ist. Im Außenhof finden Vorbereitungen für Tempelfeste oder religiöse Riten statt. Der Innenhof umgrenzt das eigentliche Heiligtum mit den Schreinen und Götterthronen. Beim Betreten der Tempelanlagen ist immer ein Selendang (Tempelschal) zu tragen.

Balinesen sich in einer langen Ahnenkette, verbunden mit denen, die vor ihnen waren und denen, die danach kommen werden. Der Tod ist dabei der Übergang in eine andere Form des Seins. Das Leben auf der Erde gebietet deshalb alles zu tun was den Göttern gefällt. Die Natur, das Land und das Meer sind nur eine Leihgabe der Götter. Nahezu jeder Tempel wird von den phantasievollen Figuren geschmückt. Diese, meist Holzfiguren, sind aufwendig bemalt und verkörpern die verschiedenen Dämonen und Götter sowie Wächter, welche die bösen Geister hindern sollen, in das Heiligtum des Tempels vorzudringen.

Bilder Bali

Bali
Bali
Bali
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
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Bali - Tempel
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Bali - Tempel
Bali

Bali – Tempel – 2

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Bali – Tempel – Reisebericht 2

Auf Bali gibt es ca. 20.000 Tempel ! Aber auch zu jedem Haus gehört ein kleiner Opferaltar oder Tempel. Brahman ist der Oberste der Götter. Vishnu ist der Gott des Guten, der Sonne. Shiwa ist der Gott des Bösen, der Nacht. Daneben gibt es viele andere Götter, z.B. Dewi Sri, die Göttin der Fruchtbarkeit und Dewi Lakshmi, die Göttin des Glücks.

Da die Götter von Tempel zu Tempel ziehen, findet nach hinduistischem Kalender in jedem Tempel alle 210 Tage ein großes Tempelfest statt. Das Leben spielt sich nach hinduistischem Glauben zwischen zwei Polen (gut – böse bzw. Tag – Nacht) und in drei Welten ab (Oberwelt = Götter = Kopf, Mittelwelt = Menschen = Körper, Unterwelt = Dämonen = Füße).

Wir fahren über Butabulan nach Klungkung, der ehemaligen Fürstenhauptstadt Balis. Sehenswert ist die reichverzierte offene Gerichtshalle Kerta Gosa. Das religiöse Gericht auf Bali bestraft die Übeltäter bei schweren Verbrechen mit der Todesstrafe durch Steinigung. Am Hang des 3.100 m hohen Vulkans Gunung Agun liegt der Tempel Pura Besaki, der Haupttempel Balis. Es ist eine riesige Tempelanlage, die aus etwa 200 Bauwerken besteht, die in fünf Höfen übereinander am Berghang angeordnet sind.

Hier kann man auch noch das Ritual der HahnenkÄmpfe sehen. Der Hahnenkampf ist ursprünglich ein religiöses Ritual und der im Kampf getötete Hahn wird dem Gott Shiwa geopfert. Dieser Brauch stammt aus vorhinduistischer Zeit. Das Blut, das beim Hahnenkampf in die Erde fließt, soll alle Dämonen besänftigen. Auf jeden Fall sollte man sich bei einem Besuch Balis die Tänze ansehen, die auf alte mythische Überlieferungen der Balinesen aus der Zeit der hinduistischen Königreiche zurückführen. Der bekannteste ist sicher der Kecak-Tanz.

Der Tanz und Gesang von ca. 100 in Sarongs gekleideten Männern um die Geschichte von Rama und Sita ist absolut sehenswert. Rama, die Inkarnation von Vishnu, trotzt dem Bösen in Gestalt von Ravana, der seine Gattin Sita entführt hat. Dabei hilft ihm eine Armee von Affen.
Tempelanlage auf der Insel Bali
Sehenswert ist auch der Affentempel von Alas Kedaton, in dem man von aufdringlichen, diebischen und verspielten Affen ständig verfolgt wird. Der Affe spielt in der hinduistischen Mythologie eine gewichtige Rolle (Affenkönig Hanuman). Der sogenannte „Affenweg“ soll den Menschen zur Erkenntnis führen.

Ein touristisches Muss ist der Meerestempel Tanah Lot. Der Tempel liegt auf einem Felsvorsprung in der Meeresbrandung. In den Felshöhlen halten sich Schlangen auf. Die Schlange ist ein heiliges Tier. Shiwa wird oft mit einer Schlange dargestellt. Die Schlangengeister (nagas) hausen in der Unterwelt der Dämonen.

Während unserer Fahrt sehen wir auch immer wieder eine Totenverbrennung nach einem traditionellen Ritual. Meist nimmt die gesamte Ortschaft an dem Ritual teil. Wenn man sich der Feier anschließt (ohne Probleme möglich) empfindet man ein wenig von der Kultur und dem Glauben auf Bali mit. Vor der eigentlichen Totenfeier werden die Straßen mit Blumen und Girlanden geschmückt.

Dann findet im Hause der Familie ein großes Festmahl statt. Mitten in der Versammlung liegt der in weiße Tücher gewickelte Leichnam. Der Tote wird anschließend auf einen Altar gelegt und in einer Prozession der Angehörigen und der Dorfbewohner zu dem Platz geführt, wo die Toten verbrannt werden. Von einem Teil der Asche des Toten erhält die Familie eine Urne. Die verbleibende Asche wird ins Meer geschüttet. Nach dem Hinduistischen Glauben an die Wiedergeburt bzw. des Aufsteigens in das Nirwana ist der Tod für die Balinesen nichts Trauriges. Die Totenverbrennung ist daher eher ein Freudenfest.

Bilder Bali

Bali
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Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
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Bali - Tempel
Bali - Tempel
Bali - Tempel
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Bali - Tempel
Bali - Tempel

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Bali - Hahnenkampf
Bali

Bali – Hahnenkampf

by Joe OnTour 27. August 2017
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Bali – Hahnenkampf

Der Hahnenkampf ist ursprünglich ein religiöses Ritual und der im Kampf getötete Hahn wird dem Gott Shiwa geopfert. Der Brauch stammt aus vorhinduistischer Zeit. Das Blut, das beim Hahnenkampf in die Erde fließt, soll die Dämonen besänftigen. Inzwischen ist der Hahnenkampf aber immer mehr zum Unterhaltungssport der Männer geworden.

Der Hahnenkampf ist der Nationalsport der Männer Balis.Auf den Straßen sieht man überall glockenförmig geflochtene Körbe stehen, in denen die Hähne stolz auf und ab gehen. Sie werden eitel bewacht, gepflegt und sogar täglich massiert, damit sich ihre Muskulatur stark entwickelt.

Sitzen die Männer abends nach getaner Arbeit zusammen, wird verglichen, welcher wohl der beste Hahn sei und über vergangene und kommende Kämpfe diskutiert. Der Hahnenkampf stammt noch aus vorhinduistischer Zeit, er war damals ein Ritus, um böse Geister durch ein Blutopfer zu besänftigen. Heute dient er nur noch zur Befriedigung der Wettleidenschaft. Durch Zupfen an den Federn werden die Tiere wütend gemacht. Sie gehen mit langen, scharfen Messern, die an einem der Füße angebracht werden, aufeinander los.

Bereits nach wenigen Sekunden ist der Kampf zumeist entschieden. Einer der beiden Hähne bricht blutend zusammen. Eigentlich sind Hahnenkämpfe, die lediglich im Rahmen einen Wettstreites veranstaltet werden, seit 1982 verboten.

Erlaubt sind Hanhnenkämpfe weiterhin für rituelle Veranstaltungen (z.B. Reinigungszeremonien, Tempelfeste). Trotz des Verbots finden aber weiterhin viele sog. „Trainingsveranstaltungen“ statt.

Bilder Bali

Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf
Bali - Hahnenkampf

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Bali - Strände
Bali

Bali – Strände

by Joe OnTour 27. August 2017
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Bali – Strände

Für viele gilt Bali als der Inbegriff eines Traumurlaubs. Ewige Sonne, immerwährende Heiterkeit, die Insel der Glückseligen. Und bei so viel Schwärmerei ist einiges Wahres daran.

Neben der traumhaft schönen Landschaft sind es vor allem die Kultur und die positive Lebenseinstellung der Balinesen, die dem Reisenden aus Europa diese Insel so unvergesslich machen. Die heitere Grundeinstellung und die Bereitschaft, Neues aufzunehmen, ohne das Alte aufzugeben, mögen der Grund dafür sein, dass Bali trotz des zunehmenden Ansturms von Touristen aus aller Welt seinen Charakter und seine Tradition nicht verloren hat.

Auch wenn es einem so vorkommen mag, als seien die prunkvollen Feste und Riten, die es beinahe täglich über die Insel verstreut gibt, lediglich eine Inszenierung für Touristen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Die zahlreichen Feierlichkeiten und Feste gelten schon seit Jahrhunderten als fester Bestandteil des balinesischen Lebens. Fremde Besucher werden dabei wie selbstverständlich in diesen Lebensrythmus mit einbezogen.

Die meisten StrÄnde sind durch ein vorgelagertes Riff geschützt. Das Schnorcheln ist leider nicht so ganz ungefährlich. Bei Ebbe zieht sich das Wasser zu einem flachen Tümpel zurück und man kann bis zum Riff laufen. Das ist eine gute Gelegenheit, die kleinen Rifftiere zu beobachten. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Arten von Seesternen. So gefährlich, wie sie beim Schnorcheln sind, so delikat werden sie in der heimischen Küche zubereitet.

Kleine Opfergaben am Strand sollen die Götter gnädig stimmen und die Dämonen aus dem Meer besänftigen. Der Animismus, d.h. der Glaube an Dämonen und Geister ist auf Bali weit verbreitet. Die Balinesen haben ein stark dualistisches Weltbild in dem Himmel und Erde, Tag und Nacht, und Götter und Dämonen einander als gegensätzliche, aber gleich wichtige Elemente gegenüberstehen.

Genauso wie die Götter brauchen also auch die Dämonen Opfergaben, um sie milde und versöhnlich zu stimmen. Diese Opfergaben sind oft nicht mehr als ein Bananenblatt mit einer Handvoll Reis oder ein kleines flaches Körbchen mit Blumen und Sie können sie überall vorfinden, nicht nur in den Tempel und Schreinen, sondern auch auf den Fußgängerwegen vor Geschäften, an Stränden etc.

Die meisten gehobenen Strandhotels haben einen eigenen kleinen Park mit tropischer Vegetation.

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Bali - Strände
Bali - Strände
Bali - Strände
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Bali - Land und Leute
Bali

Bali – Land und Leute

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Bali – Land und Leute

Bali hat ein hinduistisches Kastensystem, das dem indischen sehr ähnelt. Die höchste Kaste sind die Bramahnen, die Priester. Darunter kommen die Adeligen. Heute sind das die überlebenden Mitglieder der früheren königlichen Familien Balis. Sie heißen Ksatriyas. Die nächstangesehene Kaste sind die Vesiya, die Kriegerkaste.

Die niedrigste Kaste sind die Sudra, der ca. 95% der balinesischen Bevölkerung angehören. Die Mitglieder der höheren Kasten haben spezielle Titel wie Gusti (Abkömmling der Kriegerkaste), Ida Ayu oder Ida Bagus (Frau oder Mann aus einer Bramahnenfamilie) oder Anak Agung (Mitglied einer Adelsfamilie), usw.

Die balinesische Schnitzkunst war ursprünglich, wie auch die Malerei, rein traditionellen Charakters, und diente der Schmückung von Tempeln und Palästen, Instrumenten und Türöffnungen sowie der Herstellung von wunderbaren Masken für dramatische Aufführungen.

Die Massenproduktion hat in einigen Fällen unvermeidliche Auswirkungen auf die Qualität. Die steigende Nachfrage bewirkte aber auch die Entstehung einer ganzen Reihe von neuen Gegenständen, die von talentierten Künstlern erfunden werden.

Bilder Bali

Bali
Bali - Tempel
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Bali - Land und Leute
Bali - Land und Leute
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Bali - Land und Leute
Bali - Land und Leute

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New York City
New YorkAllgemeine Länderinfos

New York – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York – Allgemeine Informationen

Der Staat New York hat eine Fläche von 141.080 Quadratkilometern und ist mit 18,98 Millionen Einwohnern nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.

Die Hauptstadt des Staates New Yorks ist Albany und die größte Stadt im Staat ist New York City.

New York befindet sich an der Ostküste der USA und liegt in der New York Bay an der Mündung des Hudson River und des East River. Die Stadt New York ragt nur cirka sechs Meter über dem Meeresspiegel hevor. Die geografischen Koordinaten sind 40,46 Grad nördlicher Breite und 73,54 Grad westlicher Länge.

New Yorks Stadtmitte befindet sich auf der Insel Manhattan. Die Bebauung der Stadt reicht von den Flussufern mit etlichen Vorstädten weit ins Land hinein. Die Vorort-Gemeinden sind Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island und Manhattan. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 800 Quadratkilometer.

New Yorks Küstenebene reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis nach Jacksonville.

Das Stadtgebiet ist in fünf Gemeinden, den sog. boroughs aufgeteilt. Jedes Borough untersteht einem Borough President.

Manhattan (New York County) hat 1,6 Mio. Einwohner und eine Landfläche von 59 Quadratkilometern. Manhattan besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umschlossen ist. Hier liegen auch noch weitere kleine Inseln wie Roosevelt Island, Belmont Island, Governors Island und ein kleines Stück vom Festland, Marble Hill.

Brooklyn (Kings County) hat 2,5 Mio. Einwohner und ist die bevölkerungsreichste Gemeinde New Yorks. Brooklyn liegt im Südosten der Stadt und am westlichen Ende Long Islands. Die Fläche beträgt 183 Quadratkilometer.

Queens (Queens County) hat 2,3 Mio. Einwohner und ist mit seiner Fläche von 283 Quadratkilometern der Größte Stadtteil von New York. Er befindet sich im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet. Hier liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport.

Die Bronx (Bronx County) hat 1,4 Mio. Einwohner und ist 109 Quadratkilometer gross. Die Bronx war früher eine eigenständige Stadt. Seit dem 1. Januar 1874 ist sie nach New York eingemeindet. Den Namen hat Bronx von einem Auswanderer namens Jonas Broncks, der aus Schweden kam.

Staten Island (Richmond County) hat 460.000 Einwohner und eine Landfläche von 151 Quadratkilometern. Staten Island liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Die Insel ist über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke mit Brooklyn verbunden. New Jersey erreicht man über die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel ist der Todt Hill.

 

New York – Klima

Die Stadt New York befindet sich in der gemäßigten Klimazone.

Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst.

Die Sommer sind normalerweise sehr heiss und die Winter dagegen sehr kalt.

Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 Grad Celsius und kann im Januar unter -20 Grad Celsius fallen.

Manchmal bringt Meeresluft aus dem Nordosten (the Northeasters) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean verbunden mit starken Winde und heftigen Regen- oder Schneefällen.

Das durchschnittliche Jahresmittel beträgt 12,5 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 1.070 Millimeter.

Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 24,7 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit -0,4 Grad Celsius im Mittel.

Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juli mit 104 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Januar mit 80 Millimeter im Mittel.

 

New York – Geschichte

Bereits 1524 fanden die ersten Entdeckungsreisen ins Gebiet des heutigen New York durch Giovanni da Verrazano und 1609 durch Henry Hudson statt. Um 1610 begannen Kaufleute aus den Niederlanden einen umfangreichen Fellhandel mit den hier lebenden Indianern.

Die Kolonisation des Gebietes um New York begann 1624. Die ersten Siedler waren 30 niederländische Familien, die auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware Fuss fassten.

1626 kaufte Peter Minuit den Eingeborenen, wahrscheinlich ein Zweig der Lenni-Lenape-Indianer, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland für 60 Gulden ab. Die Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland.

Im Krieg zwischen England und den Niederlanden wurde Nieuw Nederland durch die Engländer geplündert, worauf der Gouverneur Petrus Stuyvesant die Stadt am 24. September 1664 abtrat. Die Kolonie wurde dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., zugesprochen. Zu seinen Ehren wurde die Stad in New York umbenannt. 1667 gaben die Niederländer alle Ansprüche auf die Kolonie im Frieden von Breda auf.

Im 18. Jahrhundert beteiligte sich New York aktiv an der Unabhängigkeitsbewegung. 1776 war sie für kurze Zeit Diese verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von europäischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. In diesem Jahr zerstörte ein verheerendes Feuer grosse Teile von New York. 1785 verwüstete eine weitere Brandkatastrophe weitere Bereiche der Stadt.

Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA. George Washington wurde in New York im Jahr 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg gründeten Wertpapierhändler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York zur Hauptstadt des Bundesstaates New York ernannt. Albany ist bis heute noch die Hauptstadt.

Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als jemals vorher in ihrer Geschichte. 1811 beschlossen die Stadtplaner New Yorks, die ganze Insel Manhattan mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überplanen.

Durch die Fertigstellung des Eriekanals im Jahr 1825 wurde eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und damit dem Mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen Ostküste.

Mitte des 19. Jahrhunderts plante man einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten begannen 1858 und waren 1866 abgeschlossen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen immer mehr Einwanderer nach New York. Iren, Italiener und Deutsche kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Viele von ihnen kamen jedoch aus den Elendsquartieren (Slums) wie Five Points und der Bowery nicht heraus. Das führte naturgemäss zu starken Konflikten, die die Stadt in das grösste Chaos ihrer Geschichte stürzten.

1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Staten Island, Queens und die Bronx zu Greater New York zusammen.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Stadt zum Zentrum der Industrie und des Handels auf. In den wilden Zwanzigern geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929 ein jähes Ende fand. Die folgende Wirtschaftskrise traf New York hart.

Die Arbeitslosenquote stieg auf über 25 Prozent. Viele Menschen verloren ihre Arbeit und ihr Zu Hause. Die Wende brachten die vonm Bürgermeister Fiorello LaGuardia aufgelegten Bauprogramme. So entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Wolkenkratzer, allen voran das Woolworth Building und das Empire State Building osowie das Chrysler Building. Alle wurden sie zu Wahrzeichen der Stadt Stadt Ney York.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg ging es mit der Wirtschaft wieder bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte. Viele Industrieunternehmungen wanderten ab. 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklären. Edward Koch sanierte während seiner Amtszeit als Bürgermeister (1978-1989) die Stadt New York. Im folgenden Wirtschaftsaufschwung der 1980er Jahre etablierte sich die Wall Street in der Finanzwelt. In den 1990er Jahren erzielte der populäre New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani mit der sogenannten Nulltoleranzstrategie einschlagende Erfolg in der Bekämpfung der Kriminalität. Das brachte einen neuen entscheidenden Zuzug der besserverdienenden Bürger nach New York.

Im Spätsommer 2001 wurde das World Trade Center bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 völlig zerstört. Dies war der schwärzeste Tag in der Geschichte New Yorks. Erst Im Mai 2002 sind die Aufräumarbeiten auf Ground Zero beendet. Das Zahlungsdefizit der Stadt beträgt mehr als 7 Milliarden Dollar.

Die Entscheidung für das Memorial an Ground Zero fällt im Jahr 2004 – „Reflecting Absence“ von Michael Arad und Peter Walkers.

Seit 1. Januar 2002 ist Michael Bloomberg der 108. Bürgermeister von New York. Im Jahre 2001 gewann er die Bürgermeisterwahl und trat die Nachfolge von Rudolph Giuliani an. 2005 wurde er mit 59 Prozent aller abgegebenen Stimmen erneut gewählt.

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New York City
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New York – City

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New York – City

New York ist eine Stadt im US-Bundesstaat New York in den Vereinigten Staaten von Amerika, kurz USA. Sie ist mit rund 8. Mio. Einwohnern auf 800 Quadratkilometern die größte Stadt des Landes. In der Region leben 22 Mio. Menschen (Stand 2005). Damit die Stadt New York vom Staat New York unterschieden werden kann, wird sie New York City genannt. Als Spitzname sagt man auch zur Stadt New Yok „Big Apple“ Großer Apfel).

New York besteht aus den Stadtteilen (boroughs) Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die Region New York ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume der Erde. Die Stadt New York besitzt viele interessante architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien sowie cirka 150 Museen und mehr als 100 Theater. In den über 17.000 Restaurants kommt nie Langeweile bei der Auswahl der Speisen auf.

New York ist mit rund 8 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts merh als verdoppelt. Seit 1825 war die Stadt durch die Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt für Einwanderer aus der ganzen Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur größten Industriestadt Amerikas und zur grössten Finanzmetropole der Welt. Die bedeutendsten Institutionen sind hierbei die New York Stock Exchange. Sie ist die größte Börse der Welt.

Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise in dem teuren Stadtteil Manhattan. Sozial schwache Menschen dagegen wohnen in verfallenden Häusern, die von den Eigentümern nicht mehr renoviert werden oder in sogenannten projects.

New YorkAllgemeine Länderinfos

New York – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York – City

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York City – Helikopterflug

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York – Bauwerke

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York – Broadway Theater

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York – Fifth Avenue

by Joe OnTour 27. August 2017

Bilder New York

New York City
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New York - City
New York - City
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New York City - Helikopterflug
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New York - Fifth Avenue
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New York City
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New York City – Helikopterflug

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New York City – Helikopterflug

Wir haben einen Helikopter-Rundflug über New York gebucht. Am besten organisiert man ihn über das jeweilige Hotel, in dem man sich in New York aufhält.

Mit einer Stretch-Limousine werden wir vom Hotel abgeholt. Der Startplatz des Helikopters liegt in Manhattan am Ufer des Hudson Rivers. Der Flug soll sozusagen einmal rund um Manhattan gehen. Dabei dürfen wir die Stadt nicht direkt überfliegen.

In früheren Jahren war dies noch möglich, da konnten die Helis auch auf den Dächern der Wolkenkratzer landen. Nach einem Unfall, bei dem ein Helikopter vom Dach eines Wolkenkratzers stürzte, wurden die Flüge über die Stadt verboten. Der Pilot steuert sein Fluggerät immer schön am Rande von Manhattan vorbei und wir überfliegen dabei den Hudson River.

Die Aussicht ist fantastisch und wir können aus dieser Höhe erst so richtig die Dimensionen der Stadt New York erkennen. In der City von Manhattan reiht sich ein Wolkenkratzer an den anderen. Von hier oben kann man sehen, dass New York nur wenige Meter aus dem Meer herausragt. Aus der Volgelperspektive kann man auch das rasterförmige Strassennetz bewundern, das Manhattan erschliesst.

Bilder New York

New York City - Helikopterflug
New York City - Helikopterflug
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New York City - Helikopterflug
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New York – Bauwerke

by Joe OnTour 27. August 2017
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New York – Bauwerke

Überwiegend beherrschen Wolkenkratzer das Stadtbild New Yorks. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war einer der ersten Wolkenkratzer in der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im Art-Deco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von der Aussichtsplattform auf New York hinunter.

Zu den bekannten Kirchen in der Stadt gehören die 1879 fertig gestellte Saint Patrick’s Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine, Baubeginn war 1892, die Trinity Church im Herzen der Wall Street, St. John the Divine, die „United Synagogue of Conservative Judaism“ und die „Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy“.

Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, New Jersey, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York sowie der 1913 eröffnete Grand Central Terminal. Dann sind auf jeden fall noch sehenswert die Brooklyn Bridge, diie Manhattan und Brooklyn verbindet sowie die weltbekannte Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen. Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit Triumphbogen und Jefferson Market Courthouse (heute Bibliothek) sollten auf jeden Fall besichtigt werden, um den Charakter von New York zu verstehen. Ellis Island ist der ehemalige Ankunftspunkt für Einwanderer gewesen.

Bekannte Hotels sind unter anderem das Regent Wall Street in der Wall Street (eröffnet 1842), das Peninsula in der 5th Avenue & 55th Street (eröffnet 1900), The Plaza New York in der 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907), das Walldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993).

Bilder New York

New York City
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New York - City
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New York - Bauwerke
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New York - Fifth Avenue
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New York – Broadway Theater

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New York – Broadway Theater

Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 off-Broadway und off-off-Broadway Aufführungen pro Jahr in kleineren Theatern.

Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Das Gebäude wurde von Charles Frohman 1893 mit 1000 Sitzplätzen erbaut. Es lag direkt gegenüber dem Opernhaus der Metropolitan Opera, an dessem alten Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway. Der Broadway erlebte in der Zeit von 1910 bis 1930 eine grosse Anzahl von Theater-Neugründungen. Das älteste Theater aus dieser Zeit ist das im Jahr 1903 eröffnete Lyceum. Es war das erste Theater mit elektrischem Licht im kompletten Gebäude. Die Beleuchtung wurde seinerzeit von Thomas Alva Edison eingebaut.

In den 1980er Jahren überkam den Broadway ein regelrechtes Theatersterben. Durch eine komplette Umstrukturierung des Theaterwesens ist diese Krise heute aber Vergangenheit. Die grössten Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, Lion King und The Producers.

Nicht weit entfernt vom Central Park befinden sich das Metropolitan Opera House MET. Hier ist die Metropolitan Opera Company fest etabliert. Neben den grossen bekannten Theatern gibt es eine Vielzahl kleiner Häuser, den Off-Off – Broadway-Häusern, die die Szene bereichern.

Bilder New York

New York - Broadway Theater
New York - Broadway Theater
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New York – Fifth Avenue

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New York – Fifth Avenue

Ein Erlebnis der besonderen Art und ein Muss für jeden Reisenden in New York ist ein Besuch der Fifth Avenue. Sie zieht sich sozusagen der Länge nach durch Manhattan. Hier liegen fast alle berühmten Gebäude der Stadt.

Zahllose Wolkenkratzer säumen die 5th Ave. Einer der neueren Wolkenkratzer ist der Trump Tower, der unweit des Central Parks liegt. Erbaut wurde er vom Baulöwen und Spielcasino-Besitzer Donald Trump.

Man kann die 5th Ave gut zu Fuss erlaufen und besichtigt fast im Vorbeigehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Manhattan. Fast in der Mitte liegt die Saint Patrick’s Cathedral und in einer Seitenstrasse das Rockefeller – Center. Eine Institution ist inzwischen auch das Sacks – Kaufhaus geworden.

Zum Shoppen hat man übrigens an der 5th Ave ausreichend Gelegenheit. Wer denkt, an der Fifth Avenue stehen nur Hochhäuser und Wolkenkratzer, der irrt. Ein besonderer Kontrast sind die wenigen kleinen vier- bis fünfstöckigen Gebäude aus der Gründerzeit New Yorks, die sich wie Zwerge unter den riesigen Skyscrapern ausmachen.

Bilder New York

New York City
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New York - Bauwerke
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New York - Fifth Avenue
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Kalifornien - Allgemeine Informationen
New EnglandAllgemeine Länderinfos

New England – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – Allgemeine Informationen

bezeichnen. Die Besiedlung begann zunächst im Bereich der Küsten, an denen Dörfer und Städte angelegt wurden.

Neuenglands beeinhaltet die Staaten Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Hier befand sich der Ursprung der Vereinigten Staaten. In Boston, der Hauptstadt von Massachusetts, fand der erste Aufstand gegen die Besatzer England statt. Dieser Aufstand führte anschliessend zur Unabhängigkeit der USA.

Die Besiedlung Neuenglands fand ab 1620 durch die Pilgerväter statt, die mit der Mayflower in der Massachusetts Bay landeten, nahe der heutigen Stadt Plymouth. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Boston zu einem der wichtigsten Häfen Amerikas.

Neuengland ist der europäischste Teil der USA, deshalb gefällt es wohl gerade vielen Europäern hier so gut. Landschaft, Klima und Vegetation Neuenglands sind Europäern vertraut. New England ist eine sehr geschichtsträchtige Region, wo vor über 350 Jahren die Mayflower mit den Pilgervätern an Bord landete, der heimlichen Hauptstadt Boston, wo die berühmte Tea Party stattfand.

Neuengland ist auch heute noch die Region der Colleges und Universitäten (Forschung und Wissenschaft). Neben den beiden wohl berühmtesten, Harvard in Massachusetts und Yale in Connecticut, gibt es eine große Zahl weiterer kleiner und großer Universitäten, die im ganzen Land bekannt sind.

Neuengland ist fast so groß wie Österreich und Portugal zusammen, trotzdem ist es im Vergleich zum riesigen Amerikanischen Kontinent eher winzig. Im Indian Summer erstrahlen die Wälder Neuenglands in den schönsten Farben.

Autofahren
Autofahren ist in den Neuengland Staaten vergleichbar mit Fahren in Deutschlands Städten. Im Gegensatz zu anderen Staaten der USA ist die Bevölkerungsdichte in Neueungland recht groß, trotzdem ist es nicht mit Deutschland vergleichbar. Amerikaner sind zudem sehr disziplinierte Autofahrer, die ihre Aggressionen nicht beim Autofahren abreagieren. Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten immer beachtet werden, weil Kontrollen allgegenwärtig sind und harte Strafen bei Überschreitungen drohen. Auf den Highways solte man im Verkehrsfluss mitschwimmen. Auf diese Weise kann man die Geschwindigkeit auch mal etwas überschreiten. Parken an gelb markierten Bordsteinen sowie näher als 3 Meter an einem Hydranten oder einer Einfahrt ist verboten.

Die Ampelanlagen sind meist mitten über der Kreuzung installiert. Zwischen Rot und Grün gibt es keine Gelbphase. Gelb blinkende Ampeln sind eine Warnung. Rot blinkende Ampeln fordern zum Anhalten auf. Rechts abbiegen ist außerhalb großer Städte, natürlich unter Beachtung der Vorfahrtsregeln, auch bei Rot erlaubt. Schulbusse (diese sind gelb und mit besonderen Warnzeichen versehen) dürfen, sobald sie die roten Blinker eingeschaltet haben weder überholt noch vom Gegenverkehr passiert werden. Der deutsche Führerschein reicht aus, bei längeren Aufenthalten ist die Ausstellung eines internationalen Führerscheins zu empfehlen.

Autovermietung
Der Mieter des Wagens sollte über 21 Jahre alt sein (bei einigen Vermietern wird bei Fahrern unter 25 Jahren ein zusätzlicher Versicherungsbeitrag gefordert). Eine Kreditkarte ist von Vorteil, da man ansonsten eine hohe Kaution hinterlegen muss. Zu empfehlen ist der Abschluss eines ausreichenden Versicherungsschutzes. Dieser sollte folgende Zusätze enthalten: CDW (Collision Damage Waver, manchmal auch LDW genannt – Haftung für eigenverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug oder Diebstahl desselben), PAI (Personal Accidents Insurance – Insassenversicherung) und LIS (Liability Insurance Supplement auch EP (Extended Protection).

Geld
Im Land der Kreditkarten wird aber auch bar gezahlt. Bargeld sollte man auf jeden Fall mitbringen. Man sollte kleine Stückelungen mitbringen. Neben der Kreditkarte haben wir Dollar-Reisechecks mitgenommen, die in den Hotels und in den meisten Restaurants und Geschäften in Zahlung genommen werden.

Trinkgeld ist selten im Preis inbegriffen und Kellner wie auch Taxifahrer oder Zimmermädchen erwarten einen tip von mindestens 10 bis 15% der Rechnungssumme. Steuern werden noch zusätzich berechnet.

 

New England – Klima

In Neuengland herrscht ein Kontinentalklima, das heisst im Winter kann es sehr kalt werden und im Sommer ist es oft sehr schwül und warm.

Die meisten Niederschläge fallen in der kalten Jahreszeit. Als ideale Reisezeit kann man die Zeit von April bis August bezeichnen, auch wenn dann die hohe Luftfeuchtigkeit etwas unangenehm sein kann.

Die schönste Jahreszeit ist allerdings der Herbst von Anfang September bis Mitte Oktober mit den Foliage oder auch Indian Summer.

Die Laubwälder zeigen zu dieser Jahreszeit eine unglaubliche Farbenpracht.

Wegen des hohen Besucherandrangs aus aller Welt sollte man Hotelreservierungen in dieser Zeit auf jeden Fall vornehmen.

Das aktuelle Wetter Neuenglands kann man auch unter Neuengland Wetter erfragen.

 

New England – Flora – Indian Summer

Die beeindruckendste Jahreszeit in allen Neuengland-Staaten ist der Herbst, der von Anfang/Mitte September bis Mitte/Ende Oktoberreicht. Die Zeitspanne variiert jedoch jedes Jahr. Man sollte sich im Vorhinein informieren, wann mit dem Foliage bzw. Indian Summer zu rechnen ist. Es gibt hier ausreichend Websites, die darüber informieren. Auch in den lokalen Radiosendern wird jeweils über den altuellen Stand der Blätterfärbung informiert.

Die Laubwälder zeigen zu dieser Jahreszeit eine wahre Farbenpracht und Neuengland wimmelt nur so von Leaf Peepern, den Laubtouristen. Hotelreservierungen sind in dieser Zeit absolut empfehlenswert, da man ansonsten schwierig eine Unterkunft bekommt. Die Berkshires, eine gebirgige Region im äußersten Westen Massachusetts, zählt zu den Hochburgen im Indian Summer.

Im Baxter State Park und rund um den Moosehead Lake in Maine findet man jedoch nicht so viele Touristen. Viele andere Regionen wie etwa die White Mountains in New Hampshire oder die Green Mountains in Vermont sind zu dieser Jahreszeit ganz besonders besuchenswert. Allerdings hängt der genaue Starttermin und auch die Länge und Intensität der Verfärbung von vielen Faktoren ab (z.B. den Temperaturen und der Feuchtigkeit im Frühjahr).

Hervorgerufen wird diese Farbenpracht durch den Unterschied der kalten Nachttemperaturen und der relativ warmen und sonnigen Tagestemperaturen. Die Blattverfärbung ist an den vielfältigen Baumarten der Ahornarten Red Maple und Silver Maple, die Eichen Northern Red Oak und Scarlet Oak und andere wie Sassafras, Dogwoods, Sweetgum zu sehen.

Die Bäume produzieren aufgrund der extremen Temperaturschwankungen eine korkhaltige Substanz, die den Flüssigkeitsaustausch zwischen Blättern und Ästen blockiert. Dadurch sinkt der Chlorophyllgehalt der Blätter und der Zucker in den Blättern lässt sie in den prächtigen Farben erblühen.

Der Name „Indian Summer“ ist überliefert nach einer alten indianischen Legende, nach der das Rot der Bäume das Blut eines erlegten Bären symbolisieren soll.

 

New England – Geschichte

Neuengland ist ein Gebiet im Nordosten der USA und als Ursprung der englischen Besiedlung Amerikas zu

Besiedlung des amerikanischen Kontinents vor ca. 70.000 bis 140.000 Jahren. Neuengland war jedoch bis zum Ende der letzten Eiszeit vor cirka 12.000 Jahren noch unbewohnbar

erste Fundstätten in Neuengland von etwas 4000 v. Chr. (Fishwehr – Boylston Street Fish Weir in Boston, Muschelhaufen – Ellsworth Falls in Maine)
Indianerstämme waren: Mahican in Vermont und Massachusetts (= Mohikaner, auch im Buch von J.F. Cooper „Der letzte Mohikaner“)
etwa um das Jahr 1000 fand der erste Vorstoss der Wikinger an die Küste Neuenglands statt

im 16. Jhd. erreichen verschiedene Entdecker (Giovanni da Verrazano, Jacques Cartier) die Küste Neuenglands, siedeln dort aber nicht an

zu Beginn des 17 Jahrhunderts wurden verschiedene Entdeckungs- und Forschungsreisen nach Neuengland unternommen und zwar von Samuel de Champlain, Adriaen Block, Bartholomew Gosnold und John Smith. Auf John Smith geht der Name New England zurück.

1620 die Pilgerväter erreichen mit dem Schiff Mayflower Plymouth und gründen die Plymouth Plantation

1630 John Winthrop gründet Salem, das führende Zentrum des neuenglischen Puritanismus

1635 Gründung von Städten am Connecticut River (Kolonie Connecticut)

1635/36 gründet Roger Williams Providence (Kolonie Rhode Island)

1679 Gründung der königlichen Provinz New Hampshire

1684 Massachusetts wird königliche Kolonie

1773 Boston Tea Party

1775 Scharmützel von Lexington – führt zum Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges

4. Juli 1776 Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung

Ratifizierung der neuen Verfassung: Connecticut (9.1.1788), Massachusetts (6.2.1788), New Hampshire (21.6.1788), Rhode Island (29.5.1790), Vermont (1791)

1820 Maine wird selbständiger Staat

 

New England – Essen und Trinken

Die Küche Neuenglands ist deftig und gehaltvoll.

Die Nationalspeise Neuenglands ist natürlich der Hummer. In Maine wird fast an jedem Stehimbiß Hummer angeboten. Als die frühen Siedler die Küste Neuengland erreichten, waren Hummer von über einem Meter Länge keine Seltenheit.

Fischspezialitäten sind Clam Chowder. Chowder ist eine „dicke“ Suppe aus Meeresfrüchten. Clam Chowder ist ein traditionelles Rezept aus der Küche Neuenglands. Zu ihren Zutaten zählen Muscheln (Clam ist ein Oberbegriff für die hartschaligen Venumuscheln und die weichschaligen Sandklaffmuscheln), Schweinefleisch, Kartoffeln, Milch und Sahne. Die Suppe schmeckt einfach phantastisch. Der Name Clam Chowder kommt aus dem französischen und heisst übersetzt „chaudière“, der Bezeichnung für einen Topf, in dem die Fischer ihre Mahlzeiten zubereiteten.

Dann gibt es noch die Clambake, ein in der Erde gebackener Meeresfrüchtetopf aus Kartoffeln, Muscheln, Hühnchen, Zweibeln, Mais, Würstchen, Krebsen und Hummer.

Darüber hinaus stehen häufig Kabeljau (Cod), Dorsch (Scrod), Schellfisch, Seezunge, Flunder und Seebarsch auf der Speisekarte.

New England Boiled Dinner ist ein Schmortopf aus Rindfleisch, Kartoffeln und Gemüse.

Boston Baked Beans sind die typischsten aller puritanischen Gerichte. Sie setzen sich aus getrockneten, mit Schweinefleisch und Melasse gekochten braunen Bohnen zusammen. Dazu wird dunkles Brot gereicht.

Boston Cream Pie ist eine Süssspeise aus Eiercreme und Schokolade.

Ahornsirup wird aus dem Saft des Zuckerahornbaumes (Acer Saccarum) gewonnen. Im Frühling, wenn die Tagestemperaturen etwa 4 Grad Celsius betragen, vorwiegend bei leichten Nachtfröste, bohrt der Farmer Löcher in den Stamm. Dann steckt er einen Zapfen hinein, durch die der Saft ablaufen kann. Nach einigen Stunden sind die Eimer (bis zu drei pro Baum) voll. Man braucht cirka 40 Liter Ahornsaft, um einen Liter Ahornsirup zu erzeugen. Er wird in unterschiedlichen Handelsklassen je nach Farbe und Geschmack angeboten.

Die Cranberry, die rote amerikanische Preiselbeere fehlt auf keiner Thanksgiving-Tafel. Sie ist eine ideale Ergänzung zu den Truthahn-Gerichten. Der Truthahn ist ein echter Ureinwohner Amerikas und noch heute in den Wäldern der nördlichen Staaten Neuenglands vorzufinden.

Die Farmerfamilien versorgten sich früher selbst mit frischer Milch und Butter von eigenen Kühen. Die Milch wurde unter anderem auch zu Käse weiterverarbeitet. Hergestellt wurde dann meist Cheddarkäse nach englischer Art, der in großen Rädern von einem halben Meter Durchmesser mit einer Wachshülle, Tuch und trockener Rinde versiegelt wurde.

Es gibt eine riesige Auswahl an Biersorten in Neuengland, wie übrigens in ganz Amerika auch.

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New England - Rhode Island
New England

New England – Rhode Island

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Rhode Island

Rhode Island, RI (Insel des roten Klees) ist der kleinste Staat der USA. Er umfasst das flache Land um die Narragansett Bay mit mehreren Inseln sowie das westlich anschließende Hügelland.

Von Roger Williams und weiteren Dissidenten aus Massachusetts wurde Rhode Island seit der Gründung von Providence im Jahre 1636 besiedelt. Die erste britische Kolonie praktizierte die strikte Trennung von Kirche und Staat und wurde nach der Charter zur Religionsfreiheit von 1644 Zufluchtsstätte verfolgter religiöser Gemeinschaften (Quäker, Baptisten, Juden).

Ein lebhafter Seehandel und Schmuggel, wie etwa in der Stadt Newport sowie demokratischer Oppositionsgeist und eine chaotische Währungspolitik kennzeichneten in dieser Zeitepoche Rhode Islands Entwicklung. Rhode Island trat am 25.5.1790 als letzter der 13 Gründungsstaaten der Union bei.

Besondere Sehenswürdigkeiten in Rhode Island sind die Providence – Benefit Street, eine historische Meile mit mehr als 200 geschichtsträchtigen Häusern sowie das Museum of Rhode Island History. Darüber hinaus die Brown University und das State House. Newport war im 19. Jahrhundert das Sommerdomizil der allerreichsten Amerikaner. Insbesondere sind hier zu erwähnen: The Breakers von den Vanderbilts, Marble House und Rosecliff, alle vom sogenannten Cliff Walk (einem kleinen Wanderweg an der Küste) aus zu besichtigen.

Hier sind die riesigen Anwesen der früheren Geldbarone zu bestaunen. Bemerkenswert ist auch Bowen’s Wharf, das historische Marktviertel. Dann gibt es da noch die International Tennis Hall of Fame und das Museum of Yachting. Die Touro Synagogue ist die älteste jüdische Kirche in Amerika.

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New England – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Rhode Island

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Vermont

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – New Hampshire

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Massachusetts

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Maine

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Boston

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Newport

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Kennedy

by Joe OnTour 27. August 2017

Bilder New England – Rhode Island

New England - Rhode Island
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New England - Vermont
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New England – Vermont

by Joe OnTour 27. August 2017
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New England – Vermont

Vermont (VT) wird in französisch auch „Les verts monts“ genannt. Wir sagen einfach „Die grünen Berge“. Der Staat Vermont wurde am 4. März 1791 als 14. Staat der USA gegründet. Man nennt ihn auch den Green Mountain State. Die Haupstadt von Vermont ist Montpelier. Die grösste Stadt im Staat ist Burlington. Das Gebiet von Vermont umfasst die nördlichen Appalachen, also von den Green Mountains (1338 m ü. M.)

zwischen dem Champlain-Sees im Westen und der Talebene des Connecticut – Rivers im Osten. Die Staatsfläche wid zu 76 % mit Wald bedeckt. Vermont wurde im Jahr 1609 von S. de Champlain entdeckt. Viele Jahre stritten sich die Franzosen (Fort St. Anne, 1666) und Engländern (Fort Dummer, 1724) um die Vorherrrschaft im Land. 1777 hat Vermont die Unabhängigkeit ausgerufen.

Wir haben uns für eine besondere Art Neuengland zu entdecken entschieden. Es sollte eine Rundreise mit vorwiegenden Übernachtungen in den wundervollen Country Inns sein. Diese Hotels sind meistens an einem historischen und teilweise auch romantischen Ort mit viel Atmosphäre gelegen. Die Country Inns sind kleine Romantikhotels mit hohem Komfort in typischer Neuengland -Atmosphäre. Sie liegen in entweder in den alten Teilen der Städte oder in landschaftlich schönen Gegenden.

Meist bieten diese Hotels eine hervorragende Küche an. Wir können jedem Reisenden in Neuengland empfehlen, zumindest einige Male in diesen Hotels zu nächtigen. Unser Startpunkt war die Stadt Boston, wo wir einige Tage verbracht haben. Als Reisezeit hatten wir uns den Indian Summer (Blätterverfärbung), also den Herbst augesucht.

Von Boston aus sind wir zuerst Richtung Rhode Island, dann über Massachusetts nach Vermont gefahren. Weitere Ziele waren New Hampshire und Maine und von hier aus zurück an der Küste nach Boston. Obwohl Neuengland nicht die typischen riesigen amerikanischen Ausmasse hat, ist ein solcher Rundtrip mit genauer Planung verbunden. Wenn man etwas Zeit hat, sollte man sich den Quechee Gorge State Park ansehen. Er hat eine tolle Schlucht und verfügt über zahlreiche schöne Wanderwege. Besonders sehenswert ist Woodstock mit seinen vornehmen Geschäften. Hier befindet sich auch das Vermont Institute of Natural History.

In St. Johnsbury lohnt sich ein Besuch der Maple Grove Factory, die älteste und größte Ahornzuckerfabrik und das Fairbanks Museum mit mehr als 3000 ausgestopten Tieren ansehen. Stowe ist eines der beliebtesten Skigebiete am Mount Mansfield. Der Lake Champlain dagegen ein Eldorado für Wassersportler.

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New England - New Hampshire
New England - Vermont
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New England - New Hampshire
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New England – New Hampshire

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – New Hampshire

New Hampshire (NH) wurde als neunter Staat am 21. Juni 1788 gegründet und hat den Beiname Granite State. Die Hauptstadt ist Concord . New Hampshire wurde seit 1623 von Massachusetts und Connecticut aus besiedelt. Nach heftigen Kämpfen gegen die Indianer begann um 1725 eine starke Einwanderungswelle. New Hampshire galt als Hauptausgangsort der Unabhängigkeitsbewegung. Im Januar 1776 ernannte es als erste der britischen Kolonien eine neue Regierung und trat 1788 der Union bei.

Fast immer war New Hampshire der Staat, in dem traditionell die erste „Primary“ eine Vorwahl für die Präsidentschaftswahlen stattfand. Bill Clinton durchbrach 1992 zwar dieses ungeschriebene Gesetz, aber bis dahin zog immer der ins Weiße Haus ein, der in News Hampshire die Vorwahl gewann. New Hampshire hat noch eine andere Sonderstellung. Hier wird keine state sales tax, also keine staatliche Steuer auf Waren, erhoben. So gibt es einen regen Verkehr aus den anderen Staaten, da viele Neuengländer hierher zum Einkaufen kommen.

Es gibt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in New Hampshire. Portsmouth ist der einzige Hafen New Hampshires mit einem großen Freilichtmuseum (Strawberry Banke Museum). In Rye Harbor hat man die Möglichkeit, zu Wahlbeobachtungsexkursionen zu starten. In Concord gibt es das Museum der League of New Hampshire Craftsmen, das Kapitol und das New Hampshire Historical Society Museum. Das Canterbury Shaker Village ist eine Nachbildung eines historischen Dorfes der Shaker-Sekte.

Lake Winnipesaukee ist eine beliebte Feriengregion mit vielen Attraktionen. Man kann hier Eisenbahnfahrten mit historischen Zügen der Wolfeboro Railroad unternehmen. Von Conway aus kann man wundervolle Erkundungtouren in die White Mountains unternehmen. Der Mt. Washington ist 1.917 m hoch. Hier gibt es die älteste Zahnradbahn der Welt und das Mount Washington Hotel.

Im Franconia Notch State Park findet der Besucher zwei gesichtsförmige Felsgebilde, den Indian Head und den Old Man of the Mountains. Hier befindet sich auch der Wasserfall The Flume. In Hanover ist einer der bekanntesten und exklusivsten amerikanischen Universitäten, das Dartmouth College angesiedelt.

Bilder New England – New Hampshire

New England - New Hampshire
New England - New Hampshire
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New England - Massachusetts
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New England – Massachusetts

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – Massachusetts

Massachusetts (MA), der Name ist abgeleitet vom Indianerwort: mass adchu ut, was so viel heisst: bei den großen Hügeln. Massachusetts wurde als Staat 1788 mit seinem Beinamen Bay State gegründet. Massachusetts hat eigentlich alles, was das Herz begehrt: Strände, Inseln, Kulturelles, Historisches und eine bezaubernde Hauptstadt. Hier wird Neuengland auf kleinstem Raum repräsentiert. Zudem ist es zusammen mit Boston das geistige Zentrum der Region. Massachusetts hat im Osten ein hügeliges Vorland und eine reich gegliederte Küste.

Massachusetts hat eine reiche Geschichte, die mit der Landung der Mayflower in Plymouth im Jahre 1620 beginnt. Die Besiedlung findet unter dem königlichen Freibrief seit 1629 in der Mass. Bay Colony statt. Die Hauptstadt ist seit 1632 Boston.

Unterdrückte Puritaner beginnen 1630 mit Massenauswanderungen aus England (Great Migration). In Massachusetts schaffen sie ein theokratisches Gemeinwesen. Im Jahr 1684 geht der Freibrief durch eine Auseinandersetzung mit dem Mutterland verloren. 1686 vereint sich Massachusetts mit den Nachbarkolonien sowie New York zum Commonwealth of New England. Im 18 Jhd. hat es durch den Handel seine Blütezeit. Noch heute gibt es rund ums Jahr viele historische und militärische Spektakel zu sehen, die an die alten Zeoten erinnern. Cape Cod ist auch bekannt als das Kabeljau Kap. Die auffallend geformet Halbinsel südlich von Boston ist auch ein beliebter Urlaubsort. Sehenswert ist dort Hyannis und Martha’s Vineyard, das als der Sommersitz der reichen New Yorker gilt. Auch Bill Clinton hat hier sein Sommerhaus.

Wenn man die Amerikaner in ihren ureigenen Gefühlen und ihrem Anspruchsdenken verstehen will, muss man unbedingt hierher reisen. Bereisenswert ist auch der Mohawk Trail, ein alter Indianerpfad. Er führt durch eine der reizvollsten Landschaften des Staates Massachusetts. Man wandert vorbei an Mt. Greylook, dem mit 1064m höchsten Berg der Berkshire Mountains.

Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht. Sehenswert ist auch Nantucket, eine bezaubernde Insel vor Cape Cod. Nantucket ist sehr viel ruhiger als Martha’s Vineyard. Walbeobachtungen sind in Massachusetts sehr beliebt. Bei Provincetown kann man die Riesen der Meere aus der Nähe sehen.

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New England - Massachusetts
New England - Massachusetts
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New England - Maine
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New England – Maine

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – Maine

Der Staat Maine (ME) wude 15. März 1820 als 23. Staat von Amerika mit dem Beinamen „Pine Tree State“gegründet. Maine ist der größte Staat Neuenglands. Die Hauptstadt ist Augusta, während die größte Stadt Portland ist. Maine umfaßt den groessten Teil der Rumpfgebirgslandschaft der noerdlichen Appalachen. Der Mount Katahdin ist 1606 m hoch. Der Staat Maine ist ausgesprochen seenreich. An der zerkluefteten Fjaerdenkueste findet man mehr als 1200 meist bewaldete Inseln.

1622 wurde Maine eine Eigentümerkolonie, die sich im Besitz von Sir Ferdinando Gorges befand. Im Jahr 1677 wurde Maine an Massachusetts angegliedert. Später wurde Maine durch den Missouri-Kompromiß wieder abgetrennt. Im jahr 1820 trat Maine der Union bei.

Es gibt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in Maine. Zuallererst ist da Kennebunkport – ein beliebtes Badestädtchen zu nennen. Kennebunkport wurde unter anderem durch Präsident Bush, der dort ein Anwesen besitzt, bekannt. Dann ist da noch das Sea-shore-Trolley Museum mit über 200 Straßenbahnen, Pferdekutschen und anderen Transportfahrzeugen zu nennen.

Portland ist der gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des Staates. Man sollte hier auf jeden Fall das Museum of Art, das Scarborough Marsh Nature Center (Lebensraum Salzmarsch) und den Leuchtturm Portland head Light besichtigen. In Brunswick befindet sich das Bowdoin College. Brunswick ist auch der Austragungsort etlicher Musikfestivals. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Indianerreservate in Eastport und der Penobscot River nahe Old Town. In Bath ist das Maine Maritime Museum and Shipyard sehenswert.

In Boothbay Harbour findet man die Colonial Pemaquid Histori Site mit Fundamenten alter indianischer Siedlungen und Häuser aus dem 17. Jahrhundert. Searsport ist ein schönes kleines Hafenstädtchen, in dem man das Penobscot Marine Museum besichtigen kann. Der Acadia National Park ist ein besonderer Naturpark mit einem cirka 400 Meter hohem Berg. Man kann im Naturpark Fischadler und Weißkopfseeadler sehen und für die Aktivisten sind hier auch Fuß-, Boots- und Fahrradtouren zu unternehmen. In Bar Habor befindet sich das Mount Desert Oceanarium, das man auf jeden Fall einmal besuchen sollte. In Eastcoast dominiert der Hummerfang.

Bei Bangor findet man eine rauhe und wildromantische Lanschaft, wo noch Elche und Scharzbären anzutreffen sind. Ein besonderes Highlight ist hier der Baxter State Park. Hier endet auch der Appalachian Trail. Für Outdoor-Fans ist der Allagash Wilderness Waterway ein unbedingtes Muss. Wunderschön gelegen ist auch der Moosehead Lake.

Bilder New England – Maine

New England - Maine
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New England - Boston
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New England – Boston

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – Boston

Boston ist eine Mischung zwischen einer sehenswerten europäischen Stadt, lebendiger Historie und modernem Amerika. Zudem ist die Stadt überschaubar und eignet sich als eine der Attraktionen in den USA ideal zum Erkunden zu Fuß.

Boston kann man auch als die heimliche Hauptstadt Neuenglands bezeichnen. Die Hafen-, Handels- und Industriestadt liegt an der Mündung des Charles River. Hier befinden sich auch viele Banken und Versicherungsonzerne. Darüber hinaus ist Boston der Sitz des katholischen Erzbischofs. Gegründet wurde Boston 1630 von einer Siedlergruppierung unter der Führung von J. Winthrop. Boston ist ein weltbekanntes Kultur- und Bildungszentrum mit viel europäischem Flair. Es ist die irischste Stadt der USA und das kann man nicht nur am St. Patrick’s Day feststellen.

Mit dem Logan International Airport besitzt Boston den größten Flughafen der Neuengland-Staaten, der von den großen europäischen Fluggesellschaften direkt angeflogen wird. Ein Taxi vom Flughafen in die Stadt kostet rund $20. Es gibt aber auch preiswertere Verbindungen mit Bus und U-Bahn.

Mit dem Namen Boston sind die „Boston Celtics“, die berühmte Basketballmannschaft stark verbunden. Sie spielen im Fleet Center (gut mit der Green Line zu erreichen). Karten gibt es auf dem Schwarzmarkt immer zu haben. Dann sind da noch die Boston Red Sox, die für sportlich interessierte ein Institution sind. Die wichtigste Zeitung Bostons und eine der bedeutendsten der USA ist der Boston Globe. Sie bietet natürlich ausführlichste Informationen über das kulturelle Leben Bostons.

Neben einem Stadtrundgang entlang dem Freedom Trail sollte man auf jeden Fall das Stadtviertel Beacon Hill besuchen. In diesen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert haben die wohlhabenden Bostoner Bürger gelebt. Die Back Bay mit den vielen Boutiquen und Galerien lädt zu einem nachmittäglichen Einkaufsbummel ein. Das kulturelle Zentrum der Stadt ist Midtown. Hier gibt es eine große Anzahl von Theatern, in denen Opern und Musicals oder Ballett-Aufführungen stattfinden.

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New England - Boston
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New England - Newport
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New England – Newport

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – Newport

Bei so manchen Spazierfahrten auf der Bellevue Avenue in Newport wird Ende des 19. Jahrhunderts so mancher adelige Besucher aus dem alten Europa vor Neid erblasst sein. Hier reihen sich die Herrenhäuser mit den Ausmassen kleiner Schlösser wie an der Perlenkette auf. Die meist neureichen Industriellen bezeichneten ihre Anwesen leicht untertrieben als „Sommerhäuser“.

Was in Amerikas goldenem Zeitalter mit viel Geld alles machbar war ist, erfährt der Reisende in Rhode Island in mindestens einem Dutzend dieser Mansions, die ihm im Villenviertel von Newport zur Besichtigung offen stehen. Diese kleinen Paläste (in der Stadt in etwa zwei Autostunden westlich von Boston am Atlantik) trugen keine ordinären Hausnummern.

Man gab diesen Besitzungen Namen wie „Chateau-Sur-Mer“, „The Elms“ oder „Hunter House“. Die grössten Anwesen sind „The Breakers“, das in etwa an das Weiße Haus in Washington erinnernde „Marble House“ und „Rosecliff“. Das Rosecliff hat schon häufig als Filmkulisse herhalten müssen. Hier wurd unter anderem für die Filme „True Lies“ und „The Great Gatsby“ gedreht.

Ein weiteres Anwesen, das „Rough Point“ liegt nicht an der Bellevue Avenue sondern um die Ecke an der Touro Street direkt am Meer. Der Garten dieses Anwesens wurde von Frederick Law Olmsted entworfen, der auch den Central Park in New York angelegt hat. Als dritter Besitzer übernahm James B. Duke „Rough Point“ im Jahr 1922.

Dieser hat den Besitz um zwei weitere Flügel auf 105 Zimmer aufstocken lassen. Seit dem Tod der Tochter von Doris Duke wird „Rough Point“ von einer Stiftung verwaltet. Der Besucher darf staunen: Die Hausherrin gönnte sich für die Einrichtung Werke großer Maler wie Renoir und Van Dyck. Das Haus war vollgespickt mit französischen Möbeln aus dem 18. Jahrhundert und Vasen aus der Ming-Dynastie.

Die Dame war allerdings auch etwas schrullig in ihrem fortgeschrittenen Alter. Unter Hinweis auf einen angeknabberten Teppich erzählt die Führerin bei der Besichtigung des Hauses, dass zwei Kamele das Anwesen mit Doris Duke teilen durften. Sie hatte die beiden Tiere als Zugabe für den Kauf einer gebrauchten Boeing 747 von einer arabischen Fluggesellschaft erhalten.

Geradezu mondän geht es auch heute noch am Hafen von Newport zu. Dort liegen vorwiegend die Yachten der modernen Herrschaften. Die Fischkutter wurden inzwischen weitgehend verdrängt. Newport ist eine absolute Seglerstadt. Von hier aus starteten viele Regatten. Segelfans werden den Besuch des Museums of Yachting auf auf jeden fall auf ihrer Liste stehen haben.

Nicht dem Geldadel sondern dem Tennisadel wird in der Miller Hall of Fame gefrönt. In den Vitrinen des 1880 gebauten Museums findet man ausgelatschte Tennisschuhe von Steffi Graf und getragene Hemden von Pete Sampras. Im Newport Casino wird das einzige Rasenplatzturnier der USA ausgetragen. Die Atmosphäre ist typisch amerikanisch familiär. Man kommt halt nach Newport um die Sommerfrische zu geniessen.

Bilder New England – Newport

New England - Newport
New England - Newport
New England - Newport
New England - Newport
New England - Newport
New England - Newport
New England - Newport
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New England - Kennedy
New England

New England – Kennedy

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

New England – Kennedy

Viele berühmte Persönlichkeiten aus den USA haben ihre Wurzeln in Neuengland. Das ist nicht verwunderlich, denn Neuengland war lange Zeit das Zentrum der amerikanischen Kultur, der Wirtschaft und der Wissenschaft. Zu diesen Persönlichkeiten zählte auch die Familie der Kennedys.

John F. Kennedy war wohl der berühmteste US-Präsident der Neuzeit. Er stammte aus Boston und seine Familie spielt auch heute noch eine massgebliche Rolle in der Politik Neuenglands.
Neuengland – Kennedys Haus
Das Anwesen der Familie Kennedy liegt direkt an der Küste von Neuengland, hat einen wunderschönen Meerblick und befindet sich etwas ausserhalb im schönen und mondänen Newport. Das Grunstück hat einen direkten Zugang zum Meer.

Das Haus ist heute ein Museum. Es werden geführte Besichtigungen durch die Räume des Hauses zu vorbestimmten Zeiten veranstaltet. Irgendwie ist es ein seltsames, beklemmendes Gefühl, durch die kleinen Räume und das Arbeitszimmer des John F. Kennedy zu gehen. Alles ist so geblieben, wie zu Lebzeiten des Präsidenten. Persönliche Dinge stehen überall noch in den Räumen.

Das Arbeitszimmer ist mit einem kleinen Schreibtisch ausgestattet und darüber hängt noch das Bildnis von JFK. Fast meint man, der Hausherr könnte jeden Moment aus einem der Nebenräume kommen….
Neuengland – Arbeitszimmere von John F. Kennedy
Wir fühlen uns wie Eindringlinge in einer privaten Sphäre…..

Bilder New England – Kennedy

New England - Kennedy
New England - Kennedy
New England - Kennedy
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KanadaAllgemeine Länderinfos

Kanada – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Kanada – Allgemeine Informationen

Geographie
Kanada ist ein Land mit mit fast unvorstellbaren Ausmaßen. Es ist das zweitgrößte Land der Erde mit einer Größe von 10 Mio. Quadratkilometern. Damit ist Kanada 28 mal größer als Deutschland. Faßt man alle Seen Kanadas zusammen, würden diese der zweifachen Fläche von Deutschland entsprechen. Die Küstenlinie Kanadas bemisst rund 58.000 km. Die Ausdehnung von Nord nach Süd beträgt = 5.500 km und von West nach Ost = 4.600 km.

Wirtschaft
Kanada hat eine hoch entwickelte Wirtschaft und verfügt über enorme Bodenschätze mit riesigen Energievorräten. Haupthandelpartner sind die USA. Danach folgen Commonwealth, die EU, Japan und die GUS. Der Rohstoffhandel ist die große Stärke Kanadas. Die verarbeitende Industrie im Osten des Landes ist die Haupteinnahmequelle. Daher leben auch fast ein Drittel der Kanadier in den Ballungsgebieten rund um Ontario und Quebec. Der Dienstleistungseektor ist der am schnellsten wachsende Sektor.

Politik
Kanada ist ein förderalistischer Staat mit Gewaltenteilung zwischen nationaler Regierung und den Regierungen der zehn einzelnen Provinzen.

Religion
Die Bevölkerung besteht zu 88 % aus Christen, davon sind 47 % römisch-katholisch und 41 % gehöern den vielen verschiedenen protestantischen Glaubensgemeinschaften an. Darüber hinaus gibt es durch die hohe Einwanderungsquote diverse andere Glaubensrichtungen wie: Buddhisten, Moslems, Mennoriten, Mormonen, Griechen usw.

Bevölkerung
In Kanda leben rund 30 Millionen Menschen. Das ist im Vergleich zu Deutschland nicht einmal die Hälfte. Zwei Drittel leben in den Ostprovinzen. Die größte Stadt ist Toronto. Hier leben alleine 4,3 Mio. Menschen. Die zweitgrößte Stadt ist Montreal (3,4 Mio) gefolgt von Vancouver mit 1,8 Mio. Einwohnern. In Ottawa, der Hauptstadt leben ca. 1,0 Mio. Menschen. Damit kommen auf einen Quadratkilometer 3 Kanadier. 77 % der Kanadier leben in den Großstädten. Kanada ist ein klassisches Einwanderungsland. Durch den Nationenpool nehmen aber auch die Probleme immer mehr zu.

 

Kanada – Klima

Kanadas Klima ist durch die kontinentale Lage in arktische und gemäßigte Zonen unterteilt. Der größte Teil des Landes hat ausgeprägte und trocken-heiße Sommer und sehr kalte aber meistens sonnige Winter. Diese Zeiten dauern mindestens fünf Monate.

Kommt man weiter nach Norden, so fallen die Jahreszeiten Frühling und Herbst kürzer aus und das um so mehr, je weiter man nach Norden kommt. Hier werden diese Jahreszeiten auf zwei bis drei Monate begrenzt. Im Winter macht sich das arktische Klima mit seinen Kaltluftfronten bis weit in die südlichen Teile des Landes bemerkbar.

Im Sommer trifft man häufig in den südlichen Regionen Kanadas Temperaturen bis zu +35° Celsius bedingt durch die Warmluftfronten aus dem Golf von Mexiko an. In den nördlichen Teilen des Landes liegen die Sommertemperaturen jedoch tagsüber bei durchschnittlich +15°. Diese können nachts bis unter den Gefrierpunkt absinken.

Im Winter fallen die Temperaturen auf durchschnittlich -5° bis + 10° im Süden und +5° bis -40° im Norden des Landes.

An der milderen südlichen Pazifikküste von British Columbia halten sich die Temperaturen in der Regel oberhalb des Gefrierpunktes. Im Winter sind in allen Teilen des Landes bis auf Nova Scotia heftige Schneefälle anzutreffen.

 

Kanada – Fauna

Kanadas Tierarten finden einen reichen Lebensraum in den großen Waldgebieten vor.

Hier leben zahlreiche kleinere Tierarten wie Kaninchen, Hasen, Eichhörnchen und Füchse aber auch die größeren Arten wie Bären, Elche und Stachelschweine.

In den Nationalparks leben noch Waldbüffel. Bergschafe und Ziegen verstecken sich in den Bergwäldern. Darüber hinaus sind Waipiti-Hirsche anzutreffen. Sogar die bis zu 800 Kilo schweren Grizzlybären sind dort zu finden.

In den nördlichen Gebieten am Rande der Arktis sind zahlreiche Pelztierarten wie Hermeline, Nerze, Vielfraße und Wölfe heimisch.

In der Subarktis halten sich Karibus und Moschusochsen auf. Die Karibus leben in großen Herden mit oft mehreren hunderttausend Tieren. Im Sommer sind hier Millionen von Zugvögeln anzutreffen.

Eisbären, Robben, Walrosse und Wale leben vor der arktischen Küste.

Doch dieser enorme Bestand an wild lebenden Tieren darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Resourcen selbst hier begrenzt sind.

Die Fischbestände in den reichsten Fischgründen der Erde, dem Kontinentalschelf vor der Küste Neufundlands gehen bereits bedenklich zurück.

Der Wildbestand in den Wäldern nimmt stetig ab. Durch die Ausbeutung des an der Westküste Kanadas beheimateten Regenwaldes wird der Lebensraum der Wildtiere weiter begrenzt.

Die Verschmutzung der großen Seen hat durch industrielle Nutzung derart starke Ausmaße angenommen, dass nur noch 2 % des gesamten Seen-Bestandes Trinkwasserqualität aufweisen.

Es hat aber bereits ein Umdenken bei der Ausnutzung der Natur stattgefunden. Die Abholzung der Wälder unterliegt neuerdings strengen Quoten. Härtere Umweltgesetze sollen die Vergiftung der Gewässer reduzieren.

Inwieweit diese Maßnahmen ausreichen, um den negativen Trend umzukehren, wird die Zukunft zeigen.

 

Kanada – Flora

Die Hälfte der Fläche Kanadas ist mit Wäldern bedeckt. Im Südwesten Ontarios findet man teilweise reinen Laubwald.

Im Bereich der großen Seen herrscht Mischwald vor. Dieser besteht aus Buchen, Eichen, Ulmen, Tannen und Kiefern, nicht zu vergessen den Ahorn (Zuckerahorn), der zur Gewinnung des Ahornsirups benötigt wird.

In den nördlichen Regionen befindet sich ein cirka 6000 Kilometer langer Gürtel aus reinem Nadelwald, bestehend aus Tannen, Fichten und Kiefern. Hier befindet sich das größte Waldgebiet der Erde. In einer Höhe von 2000 Metern oberhalb der Baumgrenze geht dieser in alpine Flora über.

In den regenreichen Gebieten der Westküste befindet sich ein regelrechter Tropenwald. Hier haben auch Farne und riesige Cedar-Bäume ihren Bestand.

Im Süden des Landes herrscht aufgrund der langen Trockenzeiten in den Prärien das Präriegras vor. Dies kann mit seinen engmaschigen Wurzeln das Regenwasser speichern und verhindert so die Bodenerosion. In einigen Küstengebieten findet man sogar Kakteen.

Hoch im Norden des Landes ist wegen der kalten Winter und des Dauerfrostes kein flächendeckender Baumbestand anzutreffen. Hier sind vorwiegend Krüppelfichten und Weiden vorhanden.

In der Tundra des Nordens sind dann nur noch alpine Blumen und Gräser sowie Flechten anzutreffen.

 

Kanada – Geschichte

Frühgeschichte – Die erste Besiedlung erfolgte vor cirka 15.000 Jahren über eine Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska.

um 1000 – Die Wikinger besiedeln kurzzeitig Neufundland.

1497 – John Cabots (Giovanni Caboto aus Venedig – in britischen Diensten) landet in Labrador oder Neufundland.

1534/35 – Jacques Cartier führt eine Landnahme für Frankreich an der Halbinsel Gaspésie und des oberen St. Lorenzstromes durch.

1608 – Québec City und Montreal werden gegründet (1642) und zwar durch die Franzosen (Samuel de Champlain und de Maisonneuve).

1663 – erfolgt der Zusammenschluss der Siedlungsgebiete zur Kolonie „Nouvelle France“.

1670 – erfolgt die Gründung der Hudson’s Bay Company durch englische Adelige: In de Folgezeit kommen englische Siedler. Dies führt zu englisch-französischen Rivalitäten und Auseinandersetzungen über Fischereirechte und Pelzhandel.

1840 – Ontario (Upper Canada) und Québec (Lower Canada) werden zu dem sich selbst regierenden „Canada“ vereinigt.

01.07.1867 – „Canada“ wird durch den British North America Act zusammen mit Nova Scotia und New Brunswick zum „Dominion of Canada“ erhoben und zwischen 1870 und 1905 um die Provinzen Prince Edward Island, Manitoba, British Columbia, Alberta, Saskatchewan sowie 1949 um Neufundland (nach Referendum) erweitert.

1931 – erhält Kanda den Dominion-Status (Westminsterstatut)

1980 – Referendum in Québec hat als Ergebnis den Verbleib der Provinz bei Kanada.

17.04.1982 – erhält Kanada seine Vollsouveränität (Canada Act des britischen Parlaments). Die neue Verfassung gilt auch für Provinz Québec.

1987 – erfolgt das Meech Lake Abkommen. Dies ist ein Reformvorhaben der konservativen Regierung Mulroney in Bezug auf den Status von Québec (scheiterte 1990 an der Ablehnung durch die Provinzen Manitoba und Neufundland).

26.10.1992 – Durch eine Volksbefragung stellt sich heraus: 54% der Kanadier – einschließlich einer Mehrheit in Québec – ist gegen Charlottetown Accord, ein Konzept zur Stärkung der Provinzen und Schaffung eines Sonderstatus für Québec.Okt.

1993 – Der separatistische Bloc Québécois erringt einen Wahlerfolg bei den Bundeswahlen (mit 54 Sitzen stärkste Oppositionspartei im Bundesparlament).>

30.10.1995 – erfolgt ein zweites Referendum zur Frage der Unabhängigkeit Québecs: Das Ergebnis ist eine knappe Mehrheit zugunsten eines Verbleibs bei Kanada (50,6 zu 49,4%).

01.04.1999 – erfolgt die Gründung des Territoriums Nunavut

28.06.2004 – Das Ergebnis der Bundeswahlen: Minderheitsregierung der Liberalen unter Führung von Premierminister Paul Martin

 

Kanada – Essen & Trinken

Manche glauben, in Kanada gebe es nur Hamburger, Beefsteak und Pappkaffee. Das stimmt nicht.

Die Kanadier sind z. B. echte Künstler im Zubereiten schmackhafter Salate.

Sie kreieren wundervolle Süßspeisen.

Es gibt verschiedenste „Burger“, die nur dem Namen nach mit dem Hamburger verwandt sind.

Von Einwanderern aus den Ländern Italien, Indien, China etc. wurde deren Küche importiert.

So findet man in fast allen Orten Kanadas viele Spezialitäten-Restaurants aus diesen Ländern.

Eine Besonderheit in Kanada sind die sog. „Free Refills“ (kostenfreies Nachschenken) der günstigen Getränke wie z. B. Kaffee oder Soft Drinks.

In den Großstädten gibt es tausende von Angeboten an denkwürdig leckerer Küche. Städtische Liebhaber guten Essens frequentieren Bistros, Lokale und Cafes, die alles bieten von Hausmannskost in meist vollen Lokalen bis zu Feinschmecker-Meisterwerken in den vornehmen Restaurants.

KanadaAllgemeine Länderinfos

Kanada – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 27. August 2017
KanadaStädtereisen

Kanada – Vancouver

by Joe OnTour 27. August 2017
Kanada

Kanada – Banff Nationalpark

by Joe OnTour 27. August 2017
Kanada

Kanada – Jasper

by Joe OnTour 26. August 2017
Kanada

Kanada – Jasper – Schlittenhunde

by Joe OnTour 26. August 2017

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Kanada - Vancouver
KanadaStädtereisen

Kanada – Vancouver

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Kanada – Vancouver

Unsere erste Anlaufstation in Kanada ist Vancouver. Wir landen hier einige Tage vor Weihnachten, so dass wir von der Vorweihnachtszeit noch etwas mitbekommen. An userem Ankunftstag sind die Temperaturen mit + 4 Grad ungewöhnlich warm für diese Jahreszeit. Es liegt noch kein Schnee. Der Flughafen liegt nur wenige Kilometer nördlich von Vancouver, so dass wir die Stadt schnell ereichen. Bereits bei der Anfahrt durch die Vororte beobachten wir die typische Wohnstruktur von Vancouver: kleine, adrette Einfamilienhäuser, die alle einen gepflegten Eindruck machen und von ihren Bewohnern individuell mit viktorianischen Säulenportalen etc. gestylt wurden. Die Downtown bietet wieder ein völlig anderes Bild mit ihrer gezackten Skyline vor der dramatischen Kulisse der schneebedeckten Berge.

Für den nächsten Tag haben wir eine Erkundungstour durch Vancouver geplant. Die meisten Kanadier nennen Vancouver als Ihren Wunsch-Wohnort. Die Stadt liegt herrlich eingebettet zwischen dem Pazifik und den Rockies. Die sind in etwa einer Stunde von Vancouver aus zu erreichen. Vancouver genießt einen hohen Freizeitwert und ist von einem quirligen Leben erfüllt. Man findet hier eine ausgeprägte Kulturszene, mannigfaltige Auswahl bei der Gastronomie und reichlich Möglichkeiten, sein Geld in den schicken Boutiquen auszugeben. In der Stadt leben 1,8 Mio. Vancouverites.

Ein unbedingtes Muss ist der Stanley-Park, der nur wenige Blocks von der Downtown entfernt liegt. Das Waldgelände wurde 1888 gegründet und mit alten Hemlocktannen aufgeforstet. Im Ostteil des Parks sind mächtige originale Totempfähle aufgebaut, die auf die einstigen Herren des Landes hinweisen. Von hier aus geht der Blick bis weit über die Coal-Harbour-Bucht auf die Innenstadt. Im Park befindet sich auch ein Aquarium, in dem man Belugawale bewundern kann. Der Stanley Park ist 404 Hektar groß und befindet sich am Ende der Georgia Street auf einer Halbinsel. Er gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in ganz Vancouver. Durch den Regenwald führen Trails und Fahrradwege. Eine Promenade führt direkt am Meer entlang rund um den Park. Zahlreiche Picknickplätze und Liegwiesen laden zum Verweilen ein. Wegen seiner Größe wirkt der Park auch bei hoher Frequentierung an den Wochenenden nicht überlaufen. Der Park ist nach Lord Stanley, dem damaligen Generalgouverneur Kanadas benannt worden.

Gleich zur rechten Hand des Parks liegt Coal Harbour, ein kleiner Meeresarm. In früheren Zeiten wurde hier in der Tat Kohle verladen. Die heutige „Kohle“ besteht aus den prunkvollen Jachten des Royal Vancouver Yacht Clubs. Ein riesiger Mastenwald spiegelt sich bei schönem Wetter im stillen Wasser vor der Skyline der City. Von hier aus starten sowohl Wasserflugzeuge als auch die Fähren des SeaBus. Vom Stanley-Park aus kommt man über die Lions Gate-Bridge nach Nord- und West-Vancouver. Dort wachsen die modernen Apartmenthäuser die Berghänge hinauf. Hier liegt auch die Einfahrt zum Jachthafen und man hat einen schönen Blick auf die ein- und auslaufenden Schiffe.

Bei herrlich klarem Wetter besuchen wir den Hafen am Burrard. Die ehemaligen Lagerhallen wurden umgebaut und es haben sich viele Shops, Boutiquen und Gastronomiebetriebe angesiedelt. Darüber hinaus haben sich Kunsthandwerker, Maler und Töpfer hier niedergelassen. Das Angebot ist riesig und wird nicht nur von den Touristen genutzt. Es werden auch nautische Souveniers und alte Seekarten angeboten. Jetzt, zur Weihnachtszeit spielt an jeder Ecke eine andere Musikkapelle auf. Gespielt wird ein buntes Gemisch von Dixieland, Jazz und Weihnachtsmusik. In den Geschäften und Restaurants, sogar in den Fast-Food-Läden ist die weihnachtliche Stimmung zu spüren. Auf der anderen Seite am Pacific Boulevard befindet sich der 1986 anlässlich der Expo gebaute kanadische Pavillon (Kanada Place), der heute als Kongresszentrum benutzt wird. Hier legen die großen Kreuzfahrtschiffe an und hier befinden sich auch eine Reihe von Luxushotels.

Vom Queen Elizabeth Park aus haben wir einen tollen Blick auf die umliegende Bergkulisse der Coast Mountains. Der Park liegt auf einem 150 Meter hohen Hügel in der sonst fast flachen Stadtlandschaft von Vancouver. Die davor liegende Skyline von Vancouver sieht dagegen recht winzig aus. Auf dem Gipfel des Parks befindet sich eine gläserne Kuppel eines Gewächshauses des Bloedel Conservatory. Bei hereinbrechender Dunkelheit finden wir noch eine kleine honorige Gesellschaft im Park. Die Skulpturen sind ein beliebtes Fotomotiv. Als wir die City nach unserem Ausflug bei Dunkelheit wieder erreichen, präsentiert sich uns ein Sonnenuntergang mit bizarren Spiegelungen wie am Polarkreis. Die Temperatur ist jetzt doch merklich gefallen. Über das Autoradio hören wir, dass für den kommenden Tag heftiger Schneefall angesagt ist. Hoffentlich werden wir den Flug nach Calgary antreten können.

Bilder Kanada – Vancouver

Kanada - Vancouver
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Kanada - Banff Nationalpark
Kanada

Kanada – Banff Nationalpark

by Joe OnTour 27. August 2017
written by Joe OnTour

Kanada – Banff Nationalpark

Wir verlassen die City von Calgary, übernehmen unseren vorgebuchten Dodge, einen Geländewagen mit typisch nordamerikanischen Ausmaßen. Die City von Calgary haben wir in zwei Stunden durchfahren und stellen fest, dass sie für uns nicht weiter sehenswert ist. So machen wir uns auf den Weg in den Banff Nationalpark. Wir haben vor, in Banff für eine Woche zu bleiben und von hier aus den Nationalpark zu erkunden. Über den Trans-Canada Highway fahren wir in das Herz der Rockies. Die vertrauten Country-Töne aus dem Bordlautsprecher begleiten uns auf unserer Fahrt. Am Stadtrand fahren wir am Canada Olympic-Park mit seiner 90 Meter hohen Skisprungschanze vorbei. Jetzt öffnet sich der Highway zu einer vierspurigen Autobahn. Die Gegend um Calgary liegt in einer ebenen Landschaft. In der Ferne sind jedoch schon die ersten Ausläufer der Rockies zu erahnen. Das sanft hügelige Gelände steigt nun langsam an und man erkennt bereits die Gipfel der Rocky Mountains, die schneebedeckt sind. Die Besiedlung lässt nach und wir passieren ein weites, welliges Farmland, auf dem zu Urzeiten die Indianer die Büffel jagten. Die Farmen sind so riesig, dass die Rancher diese nur noch per Helikopter überwachen können. Alberta investiert einen Teil seines großen Ölreichtums in die Infrastruktur des Landes und in die Naturschutzgebiete. Es wurden in den letzten Jahren viele Rad – und Wanderwege sowie Golfplätze gebaut. Der Banff-Nationalpark hat eine Größe von 6.600 km² und wurde bereits im Jahr 1885 gegründet. Der Park liegt etwa zwei Stunden von Calgary entfernt.

Während es in Calgary fast frühlingshaft warm durch den Chinook, einem Fallwind (Föhn) war, wird es jetzt hier in den Rockies schon wesentlich kühler. Das Thermometer fällt innerhalb von 2 Stunden Fahrt um 20 Grad. Wir fahren an riesigen Felsformationen vorbei, die sich senkrecht in die Luft auftürmen. Die Gebirgsketten haben sich vor 75 Millionen Jahren durch Erdauffaltungen gebildet. Der Highway schlängelt sich durch die grandiose Hochgebirgslandschaft. Kurz vor Banff öffnet sich ein weites Tal, durch das der Bow-River fließt. Der Banff-Nationalpark ist der älteste der insgesamt 37 Parks in Kanada. Kurz hinter dem Willkommensschild des Banff Nationalparks werden wir bereits durch ein riesiges Schild vor den Bären gewarnt. Allerdings dürften die, wie wir hoffen, jetzt ihren Winterschlaf halten.

Dafür werden wir mit dem Anblick anderer Wildtiere bereits bei unserer Anreise verwöhnt. Zwei ausgewachsene Waipitihirsche trollen sich auf einem zugefrorenen See. Wir sollen in den kommenden Tagen noch ausreichend Gelegenheit haben, den großen Wildbestand Kanadas zu erleben. Unser Ziel ist das Banff Springs Hotel, das einer mittelalterlichen Burg ähnelt. Das Hotel in seiner viktorianischen Neugotik thront an einem Berghang am Stadtrand von Banff. Es wurde von der Canadian Pacific im Jahre 1888 eröffnet. Der Zimmerpreis betrug damals 3,50 Dollar. Der ist nicht der gleiche geblieben, dafür aber der unverbaubare Blick ins Bow Valley und auf den Bow River sowie auf die angrenzenden Gipfel der Rockies. Der Verkehr ist in den Wintermonaten auf der Banff Avenue nicht sonderlich stark. Das wird sicher in den Sommermonaten anders sein. Es hat bisher noch sehr wenig in den unteren Regionen geschneit. Die Temperatur liegt bei -15° Celsius. Es wird aber in den nächsten Tagen ein Kälteinbruch erwartet mit bis zu -25°.

Der nächste Morgen bringt deshalb keine Überraschung, als wir das Thermometer kontrollieren und feststellen, dass es jetzt -28 ° Celsius anzeigt. Trotzdem wollen wir eine erste Erkundungstour zum Moraine Lake unternehmen. In der City rüsten wir uns noch mit Gesichtsmasken gegen die extreme Kälte aus, dann geht es los. Bereits die kurze Anfahrt zum See lässt einen ersten Eindruck auf die grandiose Naturszene erkennen. Zur Aklimatisierung haben wir uns eine Route rund um den See ausgesucht. Am Einstieg des Wanderweges werden wir wieder durch Warnschilder aufgefordert, auf Bären zu achten. Der Wanderweg ist ein schmaler Pfad, der weitgehend in Sichtweite des Sees durch die wild zerklüftete Gebirgslandschaft führt. Wir haben bei der Anfahrt keine Menschenseele gesehen. Aus diesem Grund sollte man sich vor jeder Tour immer in seiner Unterkunft abmelden und hinterlassen, welche Route man geht und wann man beabsichtigt, zurück zu sein. Bei der klirrenden Kälte ist jedenfalls kein Schneefall zu erwarten und so gehen wir die Tour beruhigt an. Schon nach den ersten Kilometern merken wir jedoch die enorme Anstrengung, da das Atmen bei den niedrigen Temperaturen doch sehr beschwerlich ist. Es ist immer wieder von Neuem ein beeindruckendes Erlebnis, sich in dieser noch weitgehend unberührten Natur zu bewegen. Unterwegs beobachten wir Bergschafe und mehrere Waipitihirsche, die über den zugefrorenen See laufen.

Nach fünf Stunden sind wir an unserem Ausgangspunkt zurück. Das war eine herrliche Tour, die wir lange in Erinnerung behalten werden. Für den nächsten Tag haben wir uns vorgenommen, eine etwas weitere Route in unmittelbarer Nachbarschaft des Lakes zu wählen, die wir mit Langlaufskiern absolvieren wollen. Von den weiteren Touren berichten wir auf unseren nächsten Seiten.

Bilder Kanada – Banff Nationalpark

Kanada - Banff Nationalpark
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27. August 2017 0 comments
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Kanada - Jasper
Kanada

Kanada – Jasper

by Joe OnTour 26. August 2017
written by Joe OnTour

Kanada – Jasper

Nach unserem Aufenthalt im Banff National Park fahren wir jetzt weiter nach Jasper im gleichnamigen Jasper National Park. Der Park ist 10878 km² groß und wurde im Jahr 1907 gegründet. Unsere Route führt uns von Banff auf dem Highway Nr. 1 nach Lake Louise. Von da ab geht der Highway weiter Richtung Westen und zum Nordwesten führt der Icefields Parkway nach Jasper. Die Strecke von Lake Louise nach Jasper ist 230 Km lang und überreichlich mit spektakulären Naturschauspielen gespickt. Der Icefields Parkway ist die berühmteste Panoramaroute Kanadas. Der Highway ist großzügig ausgebaut und führt an einer alten Indianerroute entlang des Bow Rivers. An der Strecke liegen der Herbert Lake, Hector Lake, der von Gletschern umsäumte Pulpit Peak mit 2075 Metern Höhe, der Bow Lake (4,3 km lang) und das Columbia Icefield mit einer Größe von 325 km² (das größte zusammenhängende Eisfeld der nördlichen Hemisphäre), das fast bis an den Highway heranreicht. Von hier aus kann man sich mit Spezialfahrzeugen, auf den Athabasca Gletscher fahren lassen. Zur linken Hand, also westlich des Highways liegen auf der Strecke die über 3600 Meter hohen Hauptkämme der Rocky Mountains. Der Mount Columbia ist 3747 Meter hoch. Zur rechten Hand liegen die niedrigeren Front Ranges. Dahinter liegen schon die Prärien im Osten des Landes. Der Parkway schlängelt sich durch die Gebirgszüge. Die höchsten Passerhebungen liegen bei rund 2000 Metern.

Wir hatten für die Strecke einen Zeitplan von 6 Stunden eingeplant. Wie so oft im Leben kam es aber dann ganz anders. Kurz hinter Lake Louise begann es so stark zu schneien, dass die Sicht auf 20 Meter begrenzt war. Wir konnten nur noch im Schrittempo fahren. Gott sei Dank hatten wir einen allradgetriebenen Dodge, mit dem wir uns zutrauten, die Strecke weiter durchzufahren. Innerhalb von einer Stunde fuhren wir eine Strecke von 30 Km und hatten bereits eine Schneehöhe von 50 cm. Am Bow Lake überholte uns dann ein Räumfahrzeug, so dass das Navigieren im Schnee jetzt etwas komfortabler wurde. Unsere anfänglichen Bedenken doch lieber umzukehren und besseres Wetter für die Passfahrt abzuwarten, schwanden jetzt und wir setzen die Fahrt doch fort. Es kam uns seltsam vor, dass wir trotz diverser Stops auf der ganzen Strecke von keinen weiteren Fahrzeugen überholt wurden.

Wie sich später herausstellte, wurde die Strecke hinter uns komplett für den Verkehr gesperrt. Es schneite so stark, dass es nicht möglich war, unterwegs Bilder zu machen. Die hier gezeigten Bilder sind allesamt auf der Rückfahrt aufgenommen. Nach 7 Stunden Fahrt haben wir den Sunwapta Pass erreicht. Hier ließ der Blizzard nach und ging in normalen Schneefall über. Nach einer Fahrzeit von insgesamt 11 Stunden erreichten wir dann Jasper. Bei der Einfahrt in den Ort Jasper werden wir auf der Hauptstraße gleich von Karibus und Wapitihirschen empfangen, die in Rudeln und einzeln auftreten und auf Nahrungssuche in den Vorgärten und Grünanlagen sind. Nach der langen einsamen Fahrt durch die Rockies sind wir jetzt ganz froh, wieder etwas Leben zu sehen. Es begegnen uns sogar einige PKW’s und auf der Straße sind vereinzelt auch Menschen zu sehen.

Jasper ist ein kleiner verträumter Ort mit cirka 3000 Einwohnern und wurde erst nach 1900 mit Unterstützung der zweiten großen Eisenbahngesellschaft Kanadas, der Grand Trunk Railroad gegründet. Im Gegegnsatz zu Banff ist Jasper kaum kommerziell vermarktet und man fühlt sich zurückversetzt ins 19. Jahrhundert. Alles wrkt bescheiden und ursprünglich, selbst die Läden und wenigen Restaurants sind nicht auf den Tourismus sondern auf die Bedürfnisse der Einwohner abgestimmt. Wir finden ein Geschäft an der Hauptstraße, das alle erdenklichen Gegenstände und Ausrüstungen verkauft, die man zum Leben in der Wildnis benötigt. Hier ist vom Sack Mehl bis zur Motorsäge, über Bekleidung und Waffen alles zu haben. Es ist schon spät und wir decken uns für heute nur mit dem Notwendigsten ein. Der Schneefall verdichtet sich wieder und weitet sich zu einem Sturm aus. Bei einem solchen Blizzard, der vollkommen unverhofft kommt, sinkt die Sichtweite auf wenige Meter ab. Der Schnee kommt duch den starken Sturm senkrecht angepeitscht. Wir machen uns schleunigst auf den Weg zu unserer vorgebuchten Unterkunft, der Jasper Lodge. Auf der Strasse sehen wir einige Karibuhirsche, die sich von dem Sturm nicht beeindrucken lassen.

Die Jasper Lodge liegt einige Kilometer außerhalb von Jasper und besteht aus einem großzügigen Haupthaus mit Lobby, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Rund um die Lodge sind diverse Bungalows und Blockhäuser für die Gäste gebaut worden. Die gesamte Anlage ist großzügig und weitläufig errichtet. Teilweise liegen die Blockhäuser direkt am nahegelegenenen Ufer des jetzt allerdings zugefrorenen Sees. Wir passieren die Einfahrt zur Jasper Lodge. Zur Lodge gehören einige Blockhütten, die im Kanadischen Stil erbaut sind.

Nach dem Einchecken fallen wir totmüde von der langen und anstrengenden Fahrt ins Bett. Am nächsten Morgen empfängt uns der Tag mit herrlichem Sonnenschein und klirrender Kälte von -30° Celsius. Als erstes wollen wir ein wenig die Umgebung erkunden. Dazu ist aber einiges an Vorarbeit erforderlich, denn der Dodge ist vollständig mit Eis überzogen und es dauert eine volle Stunde, bis wir ihn freigekämpft haben. Er springt trotz der Kälte beim ersten Startversuch sofort an und so können wir uns auf den Weg machen.

Der Jasper National Park besteht aus einem 200 km langen und 90 km breiten Rechteck. Der Park ist durch eine kaum berührte Wildnis geprägt. Lohnende Ziele in der Umgebung sind die Athabasca Falls, die Eiskaskaden des Angel Glacier und der Mount Edith Cavell, der mit seinen 3363 Höhenmetern steil aufragt. Der Schwarzbär ist hier im Park ein Problemkind, weil es im Sommer immer wieder zu Unfällen kommt. Der Bestand wird auf 60.000 bis 120.000 Exemplare in British Columbia geschätzt und zwar mit zunehmender Tendenz. Da sind natürlich die Probleme bei der ebenfalls stetig steigenden Touristenzahl vorprogrammiert. Durch die ständigen Fütterungen haben die Bären ihre natürliche Scheu vor den Menschen teilweis verloren. Deshalb werden immer wieder plündernde Bären auf Campingplätzen etc. gesichtet und werden so zu einer ernsten Bedrohung der oft ahnungslosen Touristen. Die Warnungen und Hinweise sollten deshalb immer ernst genommen werden. Aber wir halten uns für erfahren genug und außerdem hält Meister Petz um diese Jahreszeit seinen Winterschlaf. Für den nächsten Tag haben wir eine Tour mit Schlittenhunden durch die Wildnis nördlich des Jasper-Nationalparks organisiert. Auf den weiteren Seiten berichten wir von diesen Erfahrungen.

Bilder Kanada – Jasper

Kanada - Jasper
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Amerika - Kanada - Jasper
Kanada

Kanada – Jasper – Schlittenhunde

by Joe OnTour 26. August 2017
written by Joe OnTour

Kanada – Jasper – Schlittenhunde

Da wir schon einmal in der Wildnis von Kanada sind, wollen wir auch Erfahrungen mit dem harten, ursprünglichen Leben der Kanadier machen. Zufällig lernen wir abends in Jasper in einem kleinen Pub bei einer Flasche Bier Tommy kennen. Der ist, wie er uns erzählt, im Sommer von Beruf Holzfäller. Im Winter ist er mit seinen Schlittenhunden auf Tour und erkundet die unberührte Natur in den Rocky Mountains. Übernachtet wird am Ende des Tages in kleinen Blockhütten, die er von Bekannten nutzen darf. Er lädt uns ein, einmal eine Tagestour mitzumachen. Wir sind natürlich hellauf begeistert und so verabreden wir uns für den nächsten Tag. Es soll bereits morgens um 5 Uhr mit dem Wagen losgehen. Da im Jasper-Nationalpark das Schlittenhundfahren verboten ist, müssen wir etwa 2 Stunden nördlich von Jasper außerhalb des Nationalparks in die Wildnis fahren. An einer einsamen Farmstation hat Tommy sich eine Blockhütte als Basisstation für seine Touren angemietet.

Dort angekommen brauchen wir erst einmal eine kleine Stärkung in Form eines mitgebrachten Frühstücks. Anschließend werden die im Anhänger untergebrachten Schlittenhunde eingespannt. Die Hunde sind gut ausgeruht und man merkt Ihnen die Vorfreude auf die bevorstehende Tour an. Tommy hat seine Frau Patricia zur Verstärkung mitgebracht und so sind wir zwei Schlittenhunde-Gespanne. Eines wird von Jürgen als Musher geführt, das andere von Patricia. Tommy wird uns mit seinem Motorschlitten später folgen. Bei einem eventuellen Unfall oder unvorhergesehenen Ereignissen haben wir auf diese Weise eine kleine Sicherheitsstufe eingebaut. Vor dem Start werden wir mit unseren Huskies bekannt gemacht und erhalten einen Schnellkurs in Sachen Gespann-Führen. Tommy hat uns natürlich schon am Vorabend reichlich mit Theorie vollgestopft aber die Praxis sieht wie immer etwas anders aus.

Das beginnt schon mit dem Einspannen der Hunde und endet noch lange nicht mit den ungewöhnlichen Kommandos während der Fahrt. Dick eingepackt mit mehreren Lagen Unterwäsche und Thermoschuhen sehen wir der Sache noch ganz optimistisch entgegen. Es wird schon werden. Die Temperaturen liegen heute bei etwa 25 Grad Minus. Durch den Windchill werden es während der im Schnitt 20 bis 30 Stundenkilometer schnellen Fahrt auch schon einmal -40 Grad Celsius. Brigitte soll duch einige Decken gut gepolstert vor mir auf dem Boden des Schlittens einquartiert werden. Ich stehe auf den hinteren Kufen des Schlittens und gebe mit alle Mühe, das Gespann nicht zu schnell werden zu lassen. Das ist aber nur in der Anfangsphase unserer Tour so, da die Huskies noch zu viel überschüssige Kräfte haben. Das Gespann besteht aus 10 Hunden. Die erfordern schon vor dem Start einiges an Überredungskunst, um das zu tun, was ich mir so vorstelle. Okay, so viel zur Theorie. Dann kann es ja los gehen

Die ersten Kilometer sind so rasant, dass kaum Zeit bleibt, um die natürliche Schönheit der Wildnis, die wir durchfahren, zu genießen. Zu sehr bin ich damit beschäftigt, die Kurven richtig anzusteuern und die Geschwindigkeit zu halten. Die Route führt uns anfangs durch dichtes Waldgebiet. Wir huschen in rasender Geschwindigkeit an den Bäumen vorbei. Das Gelände ist von ständigem Bergauf und Bergab gekennzeichnet. Bergauf muss ich meine Kondition testen und den Huskies durch Mitschieben die Arbeit erleichtern. Bergab wird die Fahrt so rasant, dass mitunter schon einmal die Bremse gezogen werden muß. Schwierig sind die Kurven am Ende einer Bergabfahrt. Bei zu hoher Geschwindigkeit besteht permanent die Gefahr, sich zu überschlagen. Allmählich, im Laufe des Vormittags tritt bereits das Gefühl ein, als hätte ich mein Leben lang nichts anderes getan, als Schlittenhund-Gespann zu fahren. Musher und Hunde wachsen bereits zu einer homogenen Einheit zusammen. Allein Brigitte hat etwas Schwierigkeiten, Ihr ramponiertes Kreuz auf dem harten Untergrund nach mehreren Stunden zu sortieren. Dafür entschädigt uns aber die völlig unberührte Natur mit ihrer beeindruckenden Schönheit um ein Vielfaches. Unterwegs kommen wir vorbei an wilden Gebirgsflüssen, die zu großen Teilen vereist sind.

In einem Waldstück begegnet uns ein Elch, der angesichts seiner beachtlichen Größe zu gebührendem Abstand rät. Auf einer weiten offenen Ebene kreuzt uns eine Herde von Widdern, die auf der Suche nach Nahrung sind.

In den letzten Tagen hat es Nachts erheblich geschneit. Die Bäume winden sich unter der Last der Schneemassen. Zur Mittagszeit gönnen wir uns und vor allen Dingen den Huskies eine wohlverdiente Verschnaufpause. Der Tee aus der mitgenommenen Thermoskanne ist köstlich. Wir genießen die Stille des Waldes, die nur vom Hecheln der Huskies unterbrochen wird. Bald machen wir uns wieder auf den Weg, schließlich haben wir noch einige Stunden Zeit bis zur Dunkelheit. Dort, wo die Flüsse wegen der starken Strömung noch teilweise frei sind, bilden sich dichte Nebelbänke durch den enormen Temperaturunterschied zwischen Wasser und Luft.

Einige Stunden weiter finden wir gleich zwei Elche, die gemeinsam äsen und sich durch uns nicht beeinträchtigt fühlen. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, diesen gewaltigen Tieren in freier Natur gegenüber zu stehen. Gegen Abend erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Wir sind völlig geschafft aber zufrieden und glücklich, alles heil und gesund überstanden zu haben. Es war ein großartiges Erlebnis, das wir nur jedem, der sich dafür interessiert, zur Nachahmung empfehlen können.

Bilder Kanada – Jasper – Schlittenhunde

Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Kanada - Jasper
Amerika - Kanada - Jasper
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Amerika - Kanada - Jasper
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Fragen zum Reiseziel Kanada

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26. August 2017 0 comments
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Samoa
SüdseeAllgemeine Länderinfos

Südsee – Allgemeine Infos

by Joe OnTour 26. August 2017
written by Joe OnTour

Südsee – Allgemeine Informationen

Wissenswertes zu Französisch Polynesien
Französisch Polynesien, ein Departement von Frankreich, besteht aus 5 Archipelen (die Gesellschaftinseln mit Tahiti, Moorea, Bora Bora, die Tuamotu-Inseln, die Marquesas Inseln, die Austral-Inseln und die Gambier-Inseln) Diese umfassen eine Gesamtfläche von ca. 4 Mio. qkm.

Der Flughafen von Papeete befindet sich auf der Hauptinsel Tahiti. Er ist etwa 17.500 km von Europa entfernt. Die Flugzeit beträgt ca. 20 Stunden.
Einreisebestimmungen:
EU-Bürger benötigen kein Visum. Erforderlich sind:
– der Besitz eines gültigen Rück- oder Weiterflugscheines, mit den erforderlichen
Reisedokumenten.
– ein mindestens noch sechs Monaten gültiger Reisepass.
– der Nachweis über ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
Währung:
Zentraler Pazifischer Franc: 100 XPF = 0,84 EUR bzw. 1 EUR = 119 XPF (Stand: 2003).
Geld:
Kreditkarten sind in der Südsee weit verbreitet, Travellerschecks werden überall von den Banken eingetauscht, auf den weniger touristisch erschlossenen Inseln hilft dagegen nur Bargeld (Landeswährung oder US-$).
Netzspannung:
Auf den Cook – Inseln, in Tonga, Samoa und Fidschi beträgt die Netzspannung 240 Volt / 50 Hertz. Der Anschluss erfolgt über einen dreipoligen Flachstecker. Unbedingt einen Mehrfachadapter (Weltreisestecker) mitnehmen. Stromspannung in Französisch – Polynesien: 220 Volt / 50 Hertz.
Zeit:
Die Datumsgrenze verläuft mitten durch den Südpazifik, d. h. wenn man von Westen nach Osten fliegt, kommt man einen Tag eher an, umgekehrt verliert man einen Tag. Die mitteleuropäische Sommerzeit verschiebt die Zeitangaben um jeweils eine Stunde nach vorne.
Post:
Briefe oder Postkarten aus der Südsee nach Europa sind etwa zwei Wochen unterwegs. Wenn man sich Briefe aus Europa nachsenden lassen will, muss man diese mit dem eigenen Namen versehen an das General Post Office des jeweiligen Landes schicken lassen und den Vermerk „Poste restante“ (postlagernd) eintragen.
Impfung & Gesundheit:
Grundsätzlich ist keine Impfung für die direkte Einreise aus Deutschland vorgeschrieben.

Gesundheitsorganisationen rechnen allerdings damit, dass zehn Prozent der 6 Mio. Einwohner des Südpazifiks an den Hepatitisarten „A“ und „B“ erkrankt sind. Während Hepatitis „A“ vor allem durch mangelnde Hygiene verursacht wird, verbreitet sich die gefährlichere Hepatitis „B“, die u. U. sogar zum Tode führen kann, bei Bluttransfusionen, aber auch beim Geschlechtsverkehr.

Deshalb sind zumindest folgende Schutzimpfungen vor der Reise in die Südsee empfehlenswert: Hepatitis „A“, Polio, Tetanus und Typhus (Schluckimpfung).

Eine Malariaprophylaxe ist beim Besuch von Vanuatu, Papua – Neuguinea und den Salomonen unverzichtbar. Das in der Südsee vorkommende Dengue-Fieber wird von den Moskitos übertragen. Es tritt etwa zwei bis drei Wochen nach der Infektion wie ein schwerer grippaler Effekt auf.

Die ärztliche Versorgung in der Südsee ist eher schlecht, die hygienischen Verhältnisse in den Krankenhäusern (vor allem in Fidschi) lassen zu wünschen übrig, auf den Cook – Inseln und auf Tahiti trifft man auf meist gut ausgebildetes Arztpersonal.

Bei schwereren Erkrankungen sollte man sich nach Australien oder Neuseeland ausfliegen lassen. Eine zusätzliche Reisekrankenversicherung sollte auf alle Fälle abgeschlossen werden.

Empfehlenswert ist die Mitnahme eine kleinen Reiseapotheke ( Antibiotika, Desinfektionsmittel und vor allem Jod). Nicht vergessen sollte man einMoskitonetz, das provisorisch über dem Bett befestigt werden kann.

Auf Tahiti wird das Gepäck von Fluggästen aus Fidschi oder Amerikanisch-Samoa ausgiebig desinfiziert (Dauer ca. zwei Stunden). Was man für die erste Nacht benötigt, sollte man aus hygienischen Gründen im Handgepäck haben.
Bevölkerung:
220.000 Einwohner, hiervon etwa 83% Polynesier, 5% Asiaten und 12% Europäer.
Sprache:
Cook – Inseln
Die offizielle Landesprache ist Englisch. Darüber hinaus ist die Cook – Island – Maori – Sprache stark verbreitet: Kia orana (Hallo), meitaki (Danke), tapu (Eintritt verboten).
Fidschi
Es gibt drei offizielle Sprachen: Fidschianisch, Indisch (Hindi) und Englisch. Die fidschianische Sprache ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auf Fidschianisch sagt man: Bula (Hallo), Ni sa yadra (Guten Morgen), Vinaka (Danke schön), ni sa moce (Auf Wiedersehen).
Französisch – Polynesien
Französisch und Tahitianisch sind die offiziellen Sprachen, mit Englisch kommt man auf den touristisch erschlossenen Inseln aber auch gut weiter. Auf Tahitianisch sagt man: la orana (Hallo), maeva (Willkommen), maruru roa (Vielen Dank).
Samoa
Englisch ist die offizielle Sprache, Samoanisch ist der polynesischen Sprache auf Tahiti, den Cook – Inseln und in Tonga sehr ähnlich. Talofa (Hallo), Afio mai (Willkommen), Tofa (Auf Wiedersehen), Manuia (Viel Glück), Fiafia (Fest), Palagi (Weißhäutiger).
Tonga
Tongaisch, in der Schule wird Englisch gelernt. Auf Tongaisch sagt man Malo e lelei (Guten Tag), malo àupito (Vielen Dank), ’Ofa atu (Prost), Fale (Haus), malo e lelei ki he efiafi ni (Guten Abend).
Reisezeit:
Die beste Reisezeit für die Südsee liegt zwischen Mai und Oktober, im Südsee – „Winter“; allerdings kann man auf den Cook – Inseln, auf Tonga oder Französisch – Polynesien spätabends einen Pullover brauchen.

Im Juli und August machen Australier und Neuseeländer auf den Sonneninseln Urlaub. In dieser Zeit wird es zudem durch die Besucher aus Frankreich auf Tahiti etwas enger.

Zwischen November und April, in der Regenzeit mit meist kurzen, aber heftigen Regenfällen, ist das Klima heiß und schwül (vor allem in Samoa und Fidschi), außerdem ist die Gefahr von Zyklonen groß. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 23 – 25 Grad.
Sicherheit:
Auf allen Inseln ist die Kriminalitätsrate gering. Die Gastfreundschaft steht hoch im Kurs. Dennoch nehmen auch hier, vor allem an Stränden die Diebstähle zu. Man sollte die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Autoverkehr
Cook – Inseln
Linksverkehr, Gurtanlegepflicht, Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h, bitte auf Hunde und Schweine auf der Straße achten.
Fidschi
Linksverkehr, Gurtanlegepflicht, Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen: 80 km/h, in Dörfern 50 km/h, teilweise weniger, wenn die Strecke mit road humps verkehrsberuhigt wurde.
Französisch – Polynesien
Rechtsverkehr, Gurtanlegepflicht. Höchstgeschwindigkeit 40 km/h in Dörfern und 80 km/h auf Landstraßen.
Samoa
Rechtsverkehr. Die Straßen abseits der Rundstrecke sind bisweilen recht holperig, die Dörfer mit Straßenschwellen verkehrsberuhigt.
Tonga
Linksverkehr. Höchstgeschwindigkeit 65 km/h, in Dörfern 40 km/h. Wenn einem der König im Kleinbus mit Motorradeskorte und Blaulicht entgegenkommt, muss man anhalten. Trampen ist auf Tonga unerwünscht. Um ein Auto zu mieten, muss man auf Tongatapu für ca. 5 Euro (ohne Probleme) einen Führerschein beantragen.
Cook – Inseln
Für 33 Euro (Budget oder Avis) bekommt man auf Rarotonga schon einen offenen Jeep oder für ca. 13 Euro/Tag die populären Klein – Motorräder, für ca. 5 Euro gibt’s ein Fahrrad (push – bike). Wer ein Fahrzeug mieten will, muss zuvor bei der Polizei einen Inselführerschein abholen (ca. 5 Euro). Busse fahren im Halbstundentakt rund um Rarotonga und können überall angehalten werden. Ein Tagespass kostet ca. 6 NZ$. Auch abends werden die Restaurants entlang der Inselstraße regelmäßig abgefahren.
Fidschi
Ein Mietwagen ohne Kilometerbegrenzung und Versicherung kostet ca. 50 Euro pro Tag. Klimatisierte Busse (Fiji Express und Transport Pacific) fahren täglich morgens von Suva entlang der Coral Coast nach Nadi Airport und zurück (ab. ca. 1.30 Uhr). Kostenpunkt maximal 18 Euro.
Französisch – Polynesien
Die Kosten für Taxifahrten, vor allem nachts, sind sehr hoch (ca. 20 Euro für 10 km). Auf Tahiti, vor allem im Umkreis von Papeete, kommt man preiswert mit „le truck“ voran. Wenn man den Bus verlässt, bezahlen man ca. 1 Euro für die Fahrt. Für eine Inselrundfahrt auf Tahiti ist ein Mietwagen sinnvoll (ca. 80 Euro pro Tag ohne Kilometerbegrenzung), auf den übrigen Inseln kommt man mit Motor- und Fahrrädern bzw. dem Bus gut voran.
Samoa
Für die Fahrt vom Airport – Apia (ca. 30 km) verlangt der Taxifahrer etwa 12 Euro, der Bus kostet 3 Euro. Einen Mietwagen erhält man ab 35 Euro/Tag . Taxis erkennt man am „T“ auf dem Nummernschild. Der Busverkehr ist rege, die Fahrt in den hölzernen, fensterlosen Aufbauten hart gefederter Trucks ein besonderes Erlebnis, das durch laute Popmusik auch akustisch verfeinert wird. In den Dörfern fährt der letzte Bus gegen 14 Uhr nach Apia zurück, sonntags verkehren nur sehr wenige Busse. Der Fahrpreis liegt zwischen 25 Cent und 1,80 Euro.
Tonga
Für die 25 – Kilometer – Strecke vom Flughafen nach Nuku’alofa zahlt man ca. 7 Euro. Ein Mietwagen kostet ca. 40 Euro/Tag. Busse fahren sehr unregelmäßig.

Tauchen:
Ausrüstungen für Tauchgänge können gemietet werden. Eines der beliebtesten Tauchgebiete ist die Astrolabe Lagoon in der Nähe der Insel Kadavu. Das Castaway Island Resort bietet seinen Gästen eine eigene Tauchstation.
Fischen:
Die Hotels Beachcomber Travelodge, Fijian, Korolevu Beach und Regent of Fiji betreiben vollausgerüstete Hochsee-Angelboote. Wasserskifahren und Reiten sind ebenfalls möglich.
Golf:
Zahlreiche Golfplätze stehen zur Verfügung, die bekanntesten sind: Fiji Golf Club in Suva, Pacific Harbour, Reef Resort, Fijian Resort, Nadi Airport, Lautoka Club und Denarau-Beach.
Trinkgelder:
Trinkgelder sind in der Südsee weder im Restaurant noch im Hotel üblich, mitunter sogar verpönt und eine Beleidigung den gastfreundlichen Polynesiern gegenüber. Eine Ausnahme bilden die mikronesischen Inseln mit vielen japanischen und amerikanischen Touristen.
Klima:
Auf Tahiti weht das ganze Jahr über ein erfrischender Südseewind. Es wird zwischen 2 Jahreszeiten unterschieden: die heiße Jahreszeit von November bis März mit Durchschnittstemperaturen von 27 °C und einer kalten Jahreszeit von April bis Oktober mit Durchschnittstemperaturen ca 25°C. Die Wassertemperatur beträgt konstante 26 °C.
Botschaft (Frankreich):
Deutschland:
Französische Botschaft:
Alexanderplatz 5
10969 Berlin
Tel.: 030 / 20 63 90 00
Französisch Polynesien:
Honorarkonsulat Deutschland,
Consul Honoraire de la République fédérale d’Allemagne,
BP 452, Papeete, Rue Tihoni Tefaatau -Pirae, Telefon 00 689 / 42 99 94

 

Südsee – Klima

Auf Tahiti weht das ganze Jahr über ein erfrischender Südseewind. Es wird zwischen zwei Jahreszeiten unterschieden: die heiße Jahreszeit von November bis März mit Durchschnittstemperaturen von 27 °C und einer kalten Jahreszeit von April bis Oktober mit Durchschnittstemperaturen ca 25°C. Die Wassertemperatur beträgt konstante 26 °C.
Reisezeit:
Die beste Reisezeit für die Südsee liegt zwischen Mai und Oktober, im Südsee – „Winter“; allerdings kann man auf den Cook – Inseln, auf Tonga oder Französisch – Polynesien spätabends einen Pullover brauchen.

Im Juli und August machen Australier und Neuseeländer auf den Sonneninseln Urlaub. In dieser Zeit wird es zudem durch die Besucher aus Frankreich auf Tahiti etwas enger.

Zwischen November und April, in der Regenzeit mit meist kurzen, aber heftigen Regenfällen, ist das Klima heiß und schwül (vor allem in Samoa und Fidschi), außerdem ist die Gefahr von Zyklonen groß. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 23 – 25 Grad.

 

Südsee – Fauna

Pazifischer Flying Fox
Die Frucht-Fledermaus oder der Flying Fox ist häufig im Koroyanitu Nationalpark anzutreffen. Zumeist werden diese Tiere des Abends gesichtet, wenn sie ihre Lager verlassen. Der Flying Fox fliegt lange Strecken, um nach Früchten oder Blumen zu suchen und schreit lauthals die ganze Nacht. Die weibliche Fledermaus trägt ihre Jungen am Bauch hängend.

Ein anderer Flying Fox, der Bekwa Lulu, der samoanische Flying Fox, ist im Koroyanitu Nationalpark anzutreffen. Er besitzt eine weniger intensive Farbe und fliegt lieber alleine als in Gruppen. Diese Fledermaus kann oft auch am Tage und im Flug beobachtet werden.

Wildschweine
Das Wildschwein wurde von den ersten Siedlern nach Fiji und auf andere Inseln der Südsee gebracht. Die meisten Wildschweine sind schwarz, es gibt aber auch Tiere in weißer, brauner und schwarzer Färbung. Sie plündern mit Vorliebe die Gärten der Dorfbewohner, um anschliessend wieder in die Wälder zu flüchten. Die Bewohner versuchen, die Schweine mit Fallen zu fangen, was aber nicht den erhofften Erfolg zeitigt. Jäger und Hunde verfolgen die Fährten. Die Jagt auf Schweine ist nicht ganz ungefährlich, da der männliche Eber ein wehrhafter Gegner ist, vor allem wenn er in die Enge getrieben wird. Mit seinen rasiermesserscharfen Stoßzähnen hat er schon so manchen Gegner erledigt.

Stalleule
Weit verbreitet aber nur nachts aktiv ernährt sich die Stalleule fast ausschließlich von Nagetieren. Unverwechselbar ist ihr Schreien, das man oft während des Fluges hört.

Bellende Taube
Die bellende Taube ist eine große Waldtaube, die besondrs auf Fiji vorkommt. Man sieht sie oft auf gut sichtbaren Zweigen sitzt. Sie ist bestens bekannt für ihre lauten Bellrufe. Die bellende Taube ernährt sich von großen Früchten wie beispielsweise Muskatnuss und der Sakiki Palme.

Roter Avadavat
Kleine Gruppen des Roten Avadavat werden häufig in den Grasebenen gefunden. Das Brutgefieder des Männchens ist nicht zu verwechseln und zeichnet sich durch ein dunkles Burgunderrot mit weißen Punkten aus. Ausserhalb der Brutsaison sind sowohl Männchen als auch Weibchen matt braun.

Goldener Pazifik-Regenpfeifer
Fijis häufigster Einwanderer aus dem Norden ist der Regenpfeifer. Diese Vögel kommen meist in großen Zahlen im September an und ziehen Ende März / Anfang April wieder los. Der Jule kann regelmäßig auf Matsch- und Sandebenen auf allen Inseln gesichtet werden.

Gelbbrüstiger Moschus-Papagei
Dieser Papagei lebt nur in den Wäldern von Viti Levu. Er ist ein großer und auffälliger Vogel, der häufig laute Schreie ausstößt. Auf Grund der fortschreitenden Rodung des Regenwaldes ist der Fortbestand dieses Vogels stark gefährdet.

 

Südsee – Flora

Fleischfressende Pflanzen
Der Nährstoffmangel ist im Dschungel gross. Besonders trickreich ist die carnivore Fauna in Form der Kannenpflanzen. Die Fangorgane dieser Arten bestehen aus kannenähnlich umgeformten Blättern. Durch Nektarduft und Färbung der Pflanze werden Insekten angelockt. Die Oberfläche der Innenwände sind glatt und glitschig und die Insekten und Kleintiere werden so gefangen. Am Boden werden die Tiere durch den Verdauungssaftt aufgelöst und werden zu wichtigen Stickstofflieferanten. Für gewöhnlich sind Insekten, bei besonders großen Exemplaren auch einmal ein Baumfrosch oder größere Tausendfüßler die Opfer.
Fleischfressende Pflanze
Orchideen
Die Orchideen gehören zu der grössten Familie der blütentragenden Pflanzen. Ihre Form und Größte variiert von 1 cm bis mehr als 5 m. Die Mehrzahl der Orichideen sind Epiphyten. Daneben gibt es aber auch terrestrische auf Felsen wachsende Arten. Sie weisen exotische Blüten mit allen Variationen des Farbspektrums auf.

Jede Blüte hat drei Kelchblätter und drei Blütenblätter. Eine davon ist zur Lippe geformt. Auf ihr landen die Insekten. Die Formen der Blüten sind ausgesprochen vielfältig und man hat ihnen viele populäre Namen gegeben.

Taro
Die Taropflanzen gedeihen vorwiegend in den tropischen und subtropischen Gebieten der Erde. Vor über 2000 Jahren wurden die ersten die ersten Pflanzen kultiviert. Danach verbreitete sie sich schnell. Die Taroknollen enthalten etwa 20% Stärke und cirka 3% Eiweisse. Zudem sind sie in ihr reichlich Provitamin A und Vitamin C enthalten. Neben Spuren von Fett enthalten die Wurzeln schleimige Substanzen.

Von der Taropflanze gibt es etwa 1000 verschiedene Sorten. Die Knollen werden nach dem Schälen in Salzwasser gewaschen und lassen sich fast wie Kartoffeln kochen. Das Kochwasser muss auf jeden Fall einmal gewechselt werden. Dabei wird das in den Knollen enthaltene Calciumoxalat zerstört und verbleibt im Kochwasser. Taroknollen können zudem gegrillt, gebacken oder frittiert werden. Die Knollen können auch in Scheiben geschnitten und in der Sonne getrocknet werden. Die Knollen dienen darüber hinaus zur Stärkegewinnung und werden zum Binden für Suppen und zum Brotbacken verwendet.

Yams
Ein wichtiger Stärkelieferant auf allen Märkten ist die Yam-Pflanze. Sie wird bis zu 50 kg schwer.

Brotfrucht
Der Brotfruchtbaum wird bis zu 20 m hoch. Er speichert die Stärke in den bis zu 2 kg schweren grünen Früchten. Dder Baum weist riesige bis 80 x 50 cm großen Blätter auf.

Jackfrucht
Diese Früchte ähneln der Brotfrucht, unterscheiden sich aber von ihr durch ihre extremen, bis zu einem Meter langen und 50 kg schwereren Früchten. Der Baum wird bis zu 25 Meter hoch und hat eiförmige Blätter. Die Früchte entwachsen sowohl dem Stamm als auch älteren Ästen. Man nennt dies auch Stammblütigkeit.

Kokosnuss
Kokosfleisch wird auch zur Herstellung von Gesichtscremes verwendet. Das Wasser der Kokosnuss liefert wichtige Stoffe, die unter anderem bei Organstörungen und Verstopfungen angewendet werden.

 

Südsee – Geschichte – Kultur – Kunst

1502
Christoph Kolumbus erfährt von Indios, daß sich jenseits der mittelamerikanischen Landenge ein Ozean erstreckt, mißdeutet aber die Nachricht.

1520
Ferdinand Magellan (Fernando de Magallanes) gelangt auf der Westroute nach den Molukken durch die nach ihm benannte Meeresenge in den Südpazifik . Er gibt dem Ozean den Namen „mar pacifico“.

1521
Magellan landet auf Guam und nennt die gesamte Inselgruppe „Islas de Ladrones“ (Marianen, Mikronesien).

1616
Cornelisz Schouten und Jaques Le Maire treffen auf den Norden der Tongainseln (Polynesien), sie entdecken die Horngruppe und Neuirland (beides Melanesien).

1642-43
Abel Janszoon Tasman entdeckt auf seiner Südlandsfahrt von Batavia kommend Tasmanien, Neuseeland, das Zentrum der Tongainseln und berührt den Fidschiarchipel sowie Neubritannien (Melanesien).

1722
Jakob Roggeven entdeckt die Osterinsel und den Samoaarchipel.

1764-66
John Byrons Südseereise. Sie verläuft über die Tuamotus, die Tokelauinseln (beides Polynesien) und die Gilbertinseln nach den Marianen.

1766-69
Erste von Wissenschaftlern begleitete Südsee-Expedition, geführt von Jean Louis Antoine de Bougainville: Erforschung Tahitis (zeitlich nach der Entdeckung durch Wallis, siehe unten), Wiederauffindung des Samoaarchipels, der Neuen Hebriden und der Salomonen, Entdeckung der Louisiaden (Melanesien).

1766-69
Samuel Wallis entdeckt Tahiti; Philip Carteret findet die Santa-Cruz-Inseln und die Salomonen wieder und entdeckt die Carteretstraße zwischen Neuirland und Neubritannien.

1768-71
James Cooks erste Pazifikfahrt: Entdeckung der Tubuai-(Austral)Gruppe und der Cookstraße, Wiederauffindung der Torresstraße.

1772-75
James Cooks zweite Pazifikreise: Auffindung der Cookinseln, Besuche auf Tonga und den Marquesas, Entdeckung Neukaledoniens.

1776-80
Britische Forschungsreise im Pazifik, bis 1779 geleitet von James Cook; Entdeckung des Hawaiiarchipels (Polynesien), Tod von James Cook am 14. Februar 1779 auf Hawaii.

1789
Der von Meuterern mit wenigen Getreuen in einem offenen Boot ausgesetzte englische Kapitätn William Bligh segelt von Tonga nach Timor. Er durchquert dabei die kaum bekannte Fidschigruppe, entdeckt ihre Hauptinsel Viti Levu und trifft auf die Banksinseln. Der amerikanische Walfängerkapitän findet im selben Jahr Nauru (Mikronesien).

1835
Charles Darwin bereist mit der von Robert Fitzroy geführten „Beagle“- Expedition Ozeanien. Er klärt wesentliche Naturphänomene auf den Tuamotus, auf Tahiti und Neuseeland und begründet seine Theorie über den Bau und die Verbreitung von Korallenriffen.

1838
Tahiti wird zum französischen Protektorat erklärt.

1843
Tahiti wird französische Kolonie.

1874
Die Fidschiinseln werden Bestandteil des britischen Kolonialimperiums. Erste Godeffroy-Niederlassungen im Bismarckarchipel (Melanesien).

1875-76
Deutsche „Gazelle“-Expedition unter Freiherr von Schleinitz: Forschungen im Bismarckarchipel, in der Salomonen-, Fidschi- und Samoagruppe.

1885-86
Die nördlichen Salomonen und die Marshallinseln werden dem deutschen, die südlichen Salomonen dem britischen Einflußgebiet zugeordnet.

1888
Nauru wird Bestandteil Deutsch-Neuguineas, Chile annektiert die Osterinsel, Großbritannien erklärt die Cookgruppe (ab 1901 Territorium Neuseelands) und Fanning, Manihiki sowie Christmas Island zu Protektoraten.

1897
Hawaii wird amerikanisches Protektoratsgebiet, nachdem schon 1893 die letzte hawaiianische Königin Liliuokalani gestürzt worden war.

1898-1900
Im Gefolge des amerikanisch-spanischen Krieges fällt Guam an die USA. Das Deutsche Reich erwirbt die übrigen Marianen, die Karolinen und Palauinseln von Spanien und bemächtigt sich endgültig der Marshallgruppe sowie der Samoainseln Upolu und Savaii. Ostsamoa (Tutuila und Manua) gerät in das amerikanische, Tonga nebst Niue im Westen der Cookgruppe in das britische Kolonialreich. Zudem erhält Großbritannien als Ausgleich für seinen Verzicht auf Samoa von Deutschland Choiseul und Ysabel (Nordsalomonen), während Buka und Bougainville deutsche Kolonien bleiben.

1900
Hawaii wird amerikanisches Territorium.

1914-1918
Deutschland verliert im Zuge des ersten Weltkrieges seine Kolonien .

1919-20
Die ehemals deutschen Kolonien werden vom Völkerbund als Mandatsgebiete vergeben: die Marianen (außer Guam), Karolinen, Palau- und Marshallinseln an Japan, Nauru im Wechsel an Großbritannien, Australien und Neuseeland, Buka und Bougainville an Australien, Westsamoa an Neuseeland und Nordostneuguinea mit dem Bismarckarchipel an Australien.

1941-42
Japanische Truppen erobern Guam, Wake, Nauru, zahlreiche andere Inseln Mikronesiens, einen Teil Neuguineas und mehrere Salomoneninseln.

1943-45
Amerikanische Streitkräfte zerschlagen gemeinsam mit ihren Verbündeten und einheimischen Hilfskräften Japans ozeanisches Kolonialreich.

1959
Hawaii wird Bundesstaat der USA.

1962
Westsamoa erlangt die Unabhängigkeit als erster Staat des pazifischen Raumes.

1970
Tonga und Fidschi werden unabhängig.

1980
Die neuen Hebriden bilden den selbständigen Staat Vanuatu. Ein Sezessionsversuch der Nagriamel-Bewegung auf Espiritu Santo wird mit Hilfe von Papua-Neuguinea und Australien niedergeschlagen.

1981
Belau (Palau) erklärt seine Loslösung von den übrigen Karolinen und strebt einen Assoziierungsvertrag mit den USA an, der 1986 von den USA verabschiedet wird aber in Belau an der Zweidrittelmehrheit mehrmals scheitert.

1987
Auf Fidschi finden nacheinander zwei Militärputsche statt, in deren Folge Fidschi den britischen Commonwealth verläßt. Fidschi wird Republik.

1992
Einen neue Verfassung soll auf Fidschi wieder zu demokratischen Verhältnissen verhelfen.

1994
Belau (Palau), die jüngste Nation, wird 185. UNO-Mitglied.

1996
Frankreich beschließt nach heftigen Protesten die endgültige Einstellung aller Atomversuche im Südpazifik.

 

Südsee – Essen & Trinken

In den Hotels und Restaurants wird hauptsächlich französische Küche angeboten, außerdem gibt es einige chinesische Lokale und Pizzerias. Das typische Polynesische Essen wird dagegen vorwiegend in den Familien und weniger in den Restaurats serviert.

Angeboten wird, was die Natur auf den einzelnen Inseln bietet. Alle Zutaten zu den Gerichten sind fangfrisch und naturbelassen. Hierzu zählen: Poisson cru (roher Fisch), das Nationalgericht z. B. der Tahitianer sowie gebackener und gegrillter Fisch mit selbstgemachter Mayonnaise und schmackhafte Langusten. Ebenfalls Oktopus oder Mördermuscheln sind eine Delikatesse. Fleischgerichte bestehen meist aus Huhn oder in seltenen Fällen auch aus gebratenen Tölpeln.

Als Beilagen werden selbstgebackenes Brot, Reis und Schnalzgebäck serviert. Häufig findet man auch Brotfrucht, Taro und Süßkartoffeln auf der Tafel. Als Nachtisch sind häufig Fruchtsalate oder Crepe Polynesie sowie zarte Pfannkuchen mit Zucker bestreut anzutreffen. Oft gibt es auch Cafe mit Vanillearoma und anstatt der sonst üblichen Sahne mit Kokoscreme.

Die Polynesier essen vorwiegend mit den Fingern. Bestecke sind weitgehend unbekannt und werden nur in den Restaurants gereicht. In den Familien ist es häufig noch üblich, dass nach dem Essen mit der Okulele Musik und Gesang dargeboten wird.

Eine besondere Spezialität in Polynesioen ist das Tamaara’a. Es besteht aus einem Schwein, das mit Kokosnüssen gefüttert wurde. Es wird in Bananenblätter eingewickelt und zusammen mit Brotfrucht, Taro und Süßkartoffeln einige Stunden auf heissen Steinen in einem Erdofen gegart. Als Vorspeise wird roher Fisch serviert.

Zum Dessert gibt es Poe, ein dicker Brei aus Bananen, Papaya, Mango und Kokosmilch.

 

Südsee – Unterkünfte

Bungalows im Stil der traditionellen Hütten nennt man in Fidschi bures, in Polynesien heißen sie fales, sie bieten Platz für zwei bis vier, auf den Cook – Inseln bis zu sechs Personen. Generell kann man Geld sparen, wenn man Hotels durch die Fluggesellschaften in Australien oder Neuseeland bucht. Es lohnt sich auch, vor Ort nach besonderen Tarifen zu fragen. Rucksackreisende haben’s mittlerweile etwas leichter in der Südsee. Auf Tahiti stehen neuerdings einige Campingplätze, Jugendherbergen und auch preiswerte Unterkünfte zur Verfügung. Auch in Samoa, Cook Islands und Fidschi sind jetzt für ca. 9 Euro einige Schlafplätze (backpacker accommodations) vorhanden, wie man sie in Australien und Neuseeland häufig finden kann.

Cook – Inseln
Weil Neuseeländer und Australier es so gewohnt sind, wurden viele Zimmer und Bungalows auf den Cook – Inseln mit einer Küche ausgestattet. Dagegen fehlt meist die Klimaanlage. Außerhalb der neuseeländischen Ferien werden Häuser (2 bis 3 Schlafzimmer) für 450 – 1 800 NZ$ pro Woche vermietet (z. B. Island Hopper Vacations, Tel. 220 26, Fax 220 36)

Fidschi
Unverhältnismäßig teuer sind die luxuriösen Inselressorts, aber die Auswahl an preiswerten Familienunterkünften (für den australischen und den neuseeländischen Markt) ist groß. In Australien und Neuseeland können Sie auf jeden Fall einen Fidschiaufenthalt preiswerter buchen als in Mitteleuropa. Backpacker finden in Fidschi akzeptable Unterkünfte.Französisch – Polynesien

Auf Tahiti verfügen nur die größeren Hotels über Klimaanlagen, sehr vereinzelt sind die Zimmer mit Küchen ausgestattet (was die Nebenkosten spürbar senkt). Ein gutes Hotelzimmer ist nicht unter 90 Euro zu erhalten. Auf Bora Bora kosten akzeptable Zimmer für Individualtouristen im Durchschnitt 125 Euro / Tag. Etwas preiswerter wird’s, wenn man das Hotelzimmer (inkl. Frühstück!) schon in der Heimat bucht oder – für die Gesellschaftsinseln – so genannte packages auf Tahiti (Flug / Übernachtung / Transfer) bestellt.

Samoa
Außerhalb von Apia gibt es ausgesprochen wenige Hotels. Selten verfügen sie über einen guten Strand. Wer campen will, muss den Matai (den Dorfhäuptling) um Erlaubnis fragen.

Tonga
Den meisten Hotels fehlt das Geld für Renovierungen, der Standard ist deshalb eher mäßig (bis auf die Inselressorts), die Preise allerdings auch: Zwischen 175 und 500 Euro pro Monat kostet die Miete eines Hauses in Tonga (Information und Vermittlung über das Tonga Visitors Bureau, Nuku’alofa, Tel. 006 76 / 253 34, Fax 235 07). Campingurlaub ist auf Tonga nicht vorgesehen. Auf den unbewohnten Inseln kann man nur mit offizieller Genehmigung übernachten. Informationen erhält man über das: Tonga Visitors Bureau.

Camping
Es gibt nirgendwo ausgewiesene Campingplätze. Man kann aber nach Absprache mit dem jeweiligen Eigentümer sein Zelt auf Privatgrundstücken aufschlagen.

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Südsee - Samoa
Südsee

Südsee – Samoa – II

by Joe OnTour 26. August 2017
written by Joe OnTour

Südsee – Samoa – Reisebericht 2

Das frühere West-Samoa ist das heutige „Samoa“ und hat nichts mit Amerikanisch Samoa zu tun. Samoa liegt im Herzen der Südsee und ist lediglich wenige Flugstunden von Neuseeland entfernt. Tonga und Fidji sind ebenfalls mit dem Flieger schnell erreichbar. Wir haben Samoa auf unserer Südsee-Reise bereist.

Die Bewohner der Insel leben in offenen Häusern, bei denen die Aussenmauern aus Baumstämmen bestehen. Am Abend oder bei Regen werden zwischen diesen Baumstämmen aus Reisig oder Bambus geflochtene Jalousien heruntergelassen. Diese bilden sozusagen den Mauer-Ersatz. Die Plattform der Häuser ist meistens etwas vom Boden erhöht, um gegen Ungeziefer und Kleintiere einigermaßen abgesichert zu sein. Das Dach besteht aus Palmwedeln, manchmal auch aus Wellblech.

Das grössere Haus (unten links) ist ein Gemeinschaftshaus, in dem man sich zu besonderen Anlässen und Feierlichkeiten trifft. Es ist schon sehr komfortabel mit einem Fundament aus Beton erbaut worden. Die Samoaner leben in diesen offenen Häusern völlig unkompliziert. Jeder Vorbeikommende kann am täglichen Leben teilnehmen. Hier wird für alle sichtbar gekocht, geschlafen und gelebt. Tische, Möbel und der gesamte Hausrat stehen offen auf der Bodenplatte. Die offene Bauweise ersetzt die sonst so notwendige Klimaanlage. Auf dem untenstehenden Bild kann man die unter dem Wellblechdach aufgehängten und hochgezogenen Wände sehen.

Die offenen Gebäude sind für alle Gemeinschaftsaufgaben gebaut. Nebenan treffen sich in einem kleinen Waldstück die frei und ohne jegliche Einzäunung herumlaufenden Hausschweine mit ihren verwilderten Nachbarn, den Wildschweinen.

Frei lebende Hausschweine auf Samoa haben keinen Respekt vor den Touristen und in unbeobachteten Augenblicken durchschnüffeln sie die Taschen auf mögliche verwertbare Köstlichkeiten. Besonders geeignet scheinen solche Momente zu sein, wenn die Reisenden sich im 23 Grad kalten Meer erfrischen.

Das oft einzige Transportmittel sind die bunten und nach allen Seiten offenen Busse, die auch von privaten Fahrern betrieben werden. Meistens sind sie bis zum letzten Platz gefüllt.

Bilder Südsee – Samoa

Südsee - Samoa
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