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New York City

New York – Allgemeine Infos

von Joe OnTour
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New York – Allgemeine Informationen

Der Staat New York hat eine Fläche von 141.300 Quadratkilometern und ist mit knapp 20 Millionen Einwohnern nach Kalifornien, Texas und Florida der viertbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.

Die Hauptstadt des Bundesstaates New York ist Albany, die größte und namensgebende Stadt ist New York City mit rund 8,3 bis 8,6 Millionen Einwohnern – damit leben knapp die Hälfte aller New Yorker im Bundesstaat in der gleichnamigen Metropole. Gouverneurin des Bundesstaates ist seit August 2021 Kathy Hochul von der Demokratischen Partei.

New York City befindet sich an der Ostküste der USA und liegt in der New York Bay an der Mündung des Hudson River und des East River. Die Stadt New York ragt nur etwa sechs Meter über dem Meeresspiegel hervor. Die geografischen Koordinaten sind 40,46 Grad nördlicher Breite und 73,54 Grad westlicher Länge.

New Yorks Stadtmitte befindet sich auf der Insel Manhattan. Die Bebauung der Stadt reicht von den Flussufern mit etlichen Vorstädten weit ins Land hinein. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von rund 780–800 Quadratkilometern.

New Yorks Küstenebene reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis nach Jacksonville.

Das Stadtgebiet ist in fünf Bezirke, die sogenannten Boroughs, aufgeteilt. Jeder Borough untersteht einem Borough President.

Manhattan (New York County) hat rund 1,6 bis 1,7 Mio. Einwohner und eine Landfläche von 59 Quadratkilometern. Manhattan besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umschlossen ist. Hier liegen auch weitere kleine Inseln wie Roosevelt Island, Governors Island und ein kleines Stück Festland, Marble Hill.

Brooklyn (Kings County) hat rund 2,6 bis 2,7 Mio. Einwohner und ist der bevölkerungsreichste Borough New Yorks. Brooklyn liegt im Südosten der Stadt am westlichen Ende Long Islands. Die Fläche beträgt rund 183 Quadratkilometer.

Queens (Queens County) hat rund 2,3 bis 2,4 Mio. Einwohner und ist mit seiner Fläche von 283 Quadratkilometern der flächengrößte Stadtteil New Yorks. Er befindet sich im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet. Hier liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport.

Die Bronx (Bronx County) hat rund 1,4 bis 1,5 Mio. Einwohner und ist 109 Quadratkilometer groß. Die Bronx war früher eine eigenständige Stadt und ist seit dem 1. Januar 1874 nach New York eingemeindet. Den Namen hat die Bronx von dem aus Schweden ausgewanderten Siedler Jonas Bronck.

Staten Island (Richmond County) hat rund 495.000 Einwohner und eine Landfläche von 151 Quadratkilometern. Staten Island liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Die Insel ist über die mautpflichtige Verrazzano-Narrows-Brücke mit Brooklyn verbunden und über die kostenlose Staten Island Ferry mit Manhattan. New Jersey erreicht man über die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel ist der Todt Hill.

New York City gilt als eine der ethnisch vielfältigsten Städte der Welt: Rund ein Drittel der Einwohner ist außerhalb der USA geboren – ein höherer Anteil als in jeder anderen amerikanischen Großstadt.

New York – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) ohne klassisches Visum in die USA einreisen. Voraussetzung ist die vorherige Online-Registrierung über das elektronische Einreisesystem ESTA (Electronic System for Travel Authorization), die spätestens 72 Stunden vor Abflug – besser deutlich früher – über die offizielle Website esta.cbp.dhs.gov beantragt werden sollte. Die Gebühr liegt bei 21 US-Dollar; eine genehmigte ESTA ist in der Regel zwei Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses gültig und berechtigt zu mehrfacher Einreise.

Voraussetzungen für die ESTA-Teilnahme sind unter anderem ein biometrischer, maschinenlesbarer Reisepass sowie keine relevanten Vorstrafen oder frühere Visa-Verstöße; unter bestimmten Umständen (u. a. frühere Reisen nach Iran, Irak, Nordkorea, Sudan, Syrien oder Kuba seit 2011, oder doppelte Staatsangehörigkeit dieser Länder) kann die ESTA-Teilnahme ausgeschlossen sein – in diesem Fall ist ein reguläres Touristenvisum (B1/B2) bei der US-Botschaft erforderlich.

Wichtig: Von der Nutzung inoffizieller Drittanbieter-Websites, die für die ESTA-Beantragung deutlich überhöhte Gebühren verlangen, wird abgeraten – die Beantragung sollte ausschließlich über die offizielle Regierungsseite erfolgen. Da sich US-Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich vor jeder Reise ein Blick auf die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes sowie der US-Botschaft.

New York – Klima

Die Stadt New York befindet sich in der gemäßigten Klimazone.

Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind normalerweise sehr heiß, die Winter dagegen sehr kalt.

Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 Grad Celsius und kann im Januar unter -10 bis -20 Grad Celsius fallen. Gelegentlich bringt Meeresluft aus dem Nordosten („Nor’easters“) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean, verbunden mit starken Winden und heftigen Regen- oder Schneefällen.

Das durchschnittliche Jahresmittel beträgt rund 12,5 Grad Celsius, die mittlere jährliche Niederschlagsmenge etwa 1.070 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich rund 25 Grad Celsius, der kälteste der Januar mit Werten nahe dem Gefrierpunkt im Mittel.

New York – Geschichte

Bereits 1524 fanden die ersten Entdeckungsreisen ins Gebiet des heutigen New York durch Giovanni da Verrazzano und 1609 durch Henry Hudson statt. Um 1610 begannen Kaufleute aus den Niederlanden einen umfangreichen Fellhandel mit den hier lebenden indigenen Bewohnern.

Die Kolonisation des Gebietes um New York begann 1624. Die ersten Siedler waren rund 30 niederländische Familien, die auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware Fuß fassten.

1626 kaufte Peter Minuit den Eingeborenen, wahrscheinlich einem Zweig der Lenni-Lenape, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland ab. Die Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland.

Im Krieg zwischen England und den Niederlanden wurde Nieuw Nederland durch die Engländer eingenommen; Gouverneur Petrus Stuyvesant übergab die Stadt am 24. September 1664. Die Kolonie wurde dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., zugesprochen, zu dessen Ehren die Stadt in New York umbenannt wurde. 1667 gaben die Niederländer im Frieden von Breda alle Ansprüche auf die Kolonie auf.

Im 18. Jahrhundert beteiligte sich New York aktiv an der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und wurde 1776 kurzzeitig von britischen Truppen besetzt, die die Stadt erst 1783 wieder verließen, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von Großbritannien anerkannt worden war. Im selben Jahr zerstörte ein verheerendes Feuer große Teile New Yorks, 1785 verwüstete eine weitere Brandkatastrophe erneut Stadtteile.

Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA; George Washington wurde hier 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Nachkriegsjahren gründeten Wertpapierhändler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York City zur Hauptstadt des Bundesstaates New York ernannt und ist es bis heute.

Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, ganz Manhattan mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überplanen. Mit der Fertigstellung des Eriekanals 1825 entstand eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und dem Mittleren Westen; über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagplatz an der amerikanischen Ostküste.

Mitte des 19. Jahrhunderts plante man den Central Park, dessen Bauarbeiten 1858 begannen und 1866 abgeschlossen waren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen zunehmend mehr Einwanderer nach New York – Iren, Italiener, Deutsche und viele weitere Gruppen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, wobei viele in Elendsvierteln wie Five Points und der Bowery lebten, was zu erheblichen sozialen Spannungen führte.

1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Staten Island, Queens und die Bronx zu „Greater New York“ zusammen.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Stadt zum Zentrum von Industrie und Handel auf. In den „Roaring Twenties“ geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929 („Schwarzer Donnerstag“) ein jähes Ende fand. Die folgende Weltwirtschaftskrise traf die Stadt hart, die Arbeitslosenquote stieg auf über 25 Prozent. Bauprogramme unter Bürgermeister Fiorello La Guardia brachten allmählich die Wende. In dieser Zeit entstanden die ersten großen Wolkenkratzer – allen voran das Woolworth Building, das Chrysler Building und das Empire State Building –, die bis heute zu den Wahrzeichen der Stadt zählen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit der Wirtschaft zeitweise wieder bergab, die Mittelschicht zog verstärkt in die Vororte, viele Industriebetriebe wanderten ab. 1975 stand die Stadt am Rand des Bankrotts. Bürgermeister Edward Koch (1978–1989) sanierte in seiner Amtszeit den Haushalt der Stadt. Im Wirtschaftsaufschwung der 1980er-Jahre etablierte sich die Wall Street endgültig als globales Finanzzentrum. In den 1990er-Jahren erzielte Bürgermeister Rudolph Giuliani mit seiner „Nulltoleranzstrategie“ deutliche Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung, was einen spürbaren Zuzug einkommensstärkerer Bewohner nach sich zog.

Im Spätsommer 2001 wurde das World Trade Center bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vollständig zerstört – der schwärzeste Tag in der jüngeren Geschichte New Yorks. Die Aufräumarbeiten an Ground Zero waren im Mai 2002 abgeschlossen; 2004 fiel die Entscheidung für das Memorial „Reflecting Absence“ von Michael Arad und Peter Walker, das 2011 zum zehnten Jahrestag der Anschläge eröffnet wurde. Der benachbarte One World Trade Center, mit rund 541 Metern das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre, wurde 2014 fertiggestellt.

Von 2002 bis 2013 war Michael Bloomberg Bürgermeister von New York City, gefolgt von Bill de Blasio (2014–2021) und Eric Adams (2022–2025). Bei der Bürgermeisterwahl im November 2025 setzte sich der demokratische Sozialist Zohran Mamdani durch, der am 1. Januar 2026 als 112. Bürgermeister und erster muslimischer Bürgermeister der Stadt vereidigt wurde. Der 34-jährige, in Kampala geborene Politiker trat mit einer ausgeprägt linken Agenda an – u. a. mit dem Versprechen bezahlbaren Wohnraums, kostenloser Kinderbetreuung und eines kostenlosen Busverkehrs – und sorgte damit über New York hinaus für bundesweite politische Aufmerksamkeit. In seinen ersten Amtsmonaten musste er sich mit einem erheblichen Haushaltsdefizit sowie den Grenzen seiner Kompetenzen gegenüber Bundesstaat und öffentlichen Verkehrsbetrieben (MTA) auseinandersetzen; wie sich seine Amtszeit langfristig entwickelt, bleibt abzuwarten.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen zur ESTA/Einreise empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf esta.cbp.dhs.gov sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

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Joe OnTour
Author: Joe OnTour

Autor + Reise-Blogger

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