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Australien - Strände
Australien

Australien – Strände

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Strände

Australien hat eine unglaubliche Vielzahl an Stränden aufzubieten. Die Küstenlinie ist 19.700 km lang. Queensland ist der zweitgrösste Staat Australiens und wird dominiert von den vier großen „S“: „Sun, Sand, Surf and Sailing“. Beliebtestes Ziel vieler Besucher des Staates ist die mehr als 2.000 Kilometer lange Ostküste Australiens. Im Winter strömen hier Unmengen von australischen Besuchern aus dem kühleren Süden ein. Hinzu kommen noch viele Touristen aus Übersee. Der Staat Queensland umfasst beinahe ein Viertel der australischen Landfläche und hat eine Ausdehnung von West nach Ost von 1500 Kilometer und von Nord nach Süd 2100 Kilometer. Das verspricht reichlich Platz für jede Menge Abwechslung.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass beliebte Strände wie die an der Goldküste eine sehr grosse Anziehungskraft auf die Besucher ausüben. Die Goldküste kann man ungeniert als das „Miami“ Australiens bezeichnen mit all den unangenehmen Erscheinungen des amerikanischen Vorbilds. An der Gold Coast gibt es eine Menge sonnige und schöne Urlaubsziele, die wie schon erwähnt in den Haupt-Reisezeiten stark überlaufen sind. Wer den Trubel und die Unterhaltung sucht, ist hier richtig aufgehoben.

Weiter nördlich findet man eine weitere Touristenmetropole bei Cairns, die sich von der Goldküste durch noch etwas mehr Ruhe und eine gewisse Exklusivität abhebt. Jedoch hat auch hier inzwischen zum grossen Teil der Massentourismus seine Klauen ausgestreckt. Für den Individualreisenden scheint uns auch dieses Küsten-Gebiet nur bedingt geeignet zu sein. Die einzigartige Lage von Cairns im tropischen Norden macht die Besonderheit dieser pulsierenden Stadt aus. Sie ist das Tor zu den Regenwäldern und zum Great Barrier Reef und verfügt so über zwei der außergewöhnlichsten Naturdenkmäler Australiens. Cairns mit seinen 100.000 Einwohnern ist eines der beliebtesten Touristenzentren des Kontinents. Das Umland bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Eine Tagestour zum Great Barrier Reef und ein Ausflug nach Kuranda gehören zum Pflichtprogramm.

Die im Vergleich zur Gold Coast noch heute ruhige und gemütlich Sunshine Coast zeichnet sich durch traumhaft lange und weisse Sandstrände aus. Man findet hier noch malerische Buchten, die zudem oft menschenleer sind. Die Region ist ein Paradies für Individualreisende und all diejenigen, die sich weit weg von Trubel und Unterhaltung aufhalten möchten. Die Ortschaften Caloundra, Mooloolaba, Maroochydore, Coolum und Noosa säumen sich an der Sunshine Coast an einem 140 Kilometer langen Küstenstreifen. Man erreicht sie etwa eine Autostunde nördlich von Brisbane.

Von Cairns bis Port Douglas erstreckt sich die Marlin Coast, an der sich ein wunderschöner weisser Sandstrand an den anderen reiht. Der hier anschliessende tropische Regenwald kann auf der Küstenstraße Cook Highway bewundert werden.

Mission Beach ist ein beliebter Ferienort. Hier findet man kilometerlange breite und weisse Sandstrände, die von Palmen gesäumt sind. Ein Ausflug in den nahen tropischen Regenwald gehört zum Muss des Reisenden. Wer hierher reist, sollte auf jeden Fall die vorgelagerten Inseln Dunk, Bedarra und Bowen und vor allen Dingen das Great Barrier Reef besuchen.

AustralienAllgemeine Länderinfos

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Bilder Australien – Strände

Australien - Strände
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Australien - Küsten und Inseln
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Australien - Queensland
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Australien - Sydney
Australien - New South Wales
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Australien - Küsten und Inseln
Australien

Australien – Küsten und Inseln

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Küsten und Inseln

Australien hat traumhafte Küstenregionen aufzubieten. Die gesamte Küstenlinie Australiens ist 19.700 km lang. Reichlich Gelegenheit, einen verträumten Platz für sich zu finden. Man findet aber auch vollkommen überlaufene Gebiete wie die Gold Coast vor, die sich in der Vergangenheit zu einem regelrechten Vergnügungscentrum entwickelt hat. Wir zeigen auf dieser Seite nur einen kleinen Teil dieser Regionen an der Ostküste Australiens.

Der südlichste Küstenabschnitt des Staates Queenslands ist die von Pauschal-Touristen beliebteste und bekannteste Ferienregion Australiens. Dementsprechend stark frequentiert ist dieser Küstenabschnitt. Die feinen Sandstrände sind von Wolkenkratzern nur so umsäumt. Die Gold Coast erstreckt sich rund 70 km von Coolangatta im Süden bis Surfers Paradise im Norden. Das Zentrum der Goldküste ist Surfers Paradise. Das Unterhaltungsangebot ist riesig und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Gold Coast ist ein Badespektakel wie etwa Miami.

Von Cairns bis nach Port Douglas erstreckt sich die Marlin Coast. Hier reiht sich ein traumhaft weisser Sandstrand an den anderen. Der tropische Regenwald im Hinterland mit der Küstenstrasse Cook Highway zählt zu den schönsten Strassen Australiens. Die wohl beliebtesten Urlaubsorte sind Palm Cove und Port Douglas. Die traumhaft schönen Sandstrände sind eine Reise und ein längeres Verweilen wert.

Die im Vergleich zur Gold Coast noch immer ruhige und gemütlich Sunshine Coast zeichnet sich durch ihre traumhaften Sandstrände aus. Eine malerische Bucht reiht sich an die andere, und viele unter ihnen sind tatsächlich noch menschenleer. Die einzelnen Orte Caloundra, Mooloolaba, Maroochydore, Coolum und Noosa an der Sunshine Coast findet man auf einem 140 Kilometer langen Küstenstreifen, eine Autostunde nördlich von Brisbane.

WHITSUNDAY ISLANDS
Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln vor der Küste zwischen Mackay und Proserpine sind ein kleines Paradies. Hier findet man, was der Individualreisende sucht, strahlend weisse Sandstrände und ein türkisblaues Meer mit farbenprächtigen Korallenriffen und oft steil abfallende bewaldete Bergkuppen. Die meisten Inseln sind unbewohnt. Die ganze Region ist ein Paradies für Segler. Die bewohnten Inseln Daydream, South Molle, Long, Dent, Hamilton, Hook, Hayman und Lindeman beherbergen Ferienresort der Luxusklasse.

MORETON ISLAND
Die Sandinsel Moreton Island befindet sich 40 Kilometer nordöstlich von Brisbane. Man erreicht sie mit der Fähre in etwa 45 Minuten. Hier befindet sich auch eine der höchsten Sanddünen der Welt. Sie kann nur mit dem Geländewagen befahren werden. Eine weitere Attraktion sind die wildlebenden Delphine, die abends bis ins seichte Lagunenwasser schwimmen. Von Juli bis September kann man an organisierten Walbeobachtungstouren teilnehmen.

HERON ISLAND
Heron Island ist eine kleine Koralleninsel, die als Nationalpark geschützt ist. Sie ist von einem weissen Sandstrand umgeben und ein Paradies für Schnorchel- und Tauchsportler. Farbenprächtige Korallenbänke findet man am Aussenring der Insel. Im Frühling sind hier zahlreiche Vogelarten zu Gast. Von Oktober bis März landen auf der Insel Wasserschildkröten, die dann hier ihre Eier ablegen.

FRASER ISLAND
ist die grösste Sandinsel der Welt mit einer Länge von 120 Kilometern. Der Sand türmt sich an bestimmten Stellen zu Dünen bis in eine Höhe von 250 m auf. Im Inneren der Insel herrscht tropischer Regenwald vor. Die Insel kann nur mit einem Geländewagen befahren werden. Ausserdem benötigt man ein Permit. Der Lake McKenzie mit kristallklarem Süsswasser und traumhaft schönen Stränden befindet sich inmitten dieser Insel und ist ein grosser Anziehungspunkt für die Reisenden. Es gibt auch einige Felsen auf der Insel zu bewundern, die Pinnacles, Cathedrals und die Rainbow Gorge aus farbigem Sand.

Bilder Australien – Küsten und Inseln

Australien - Sydney
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Australien - Sydney
Australien - Queensland
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Australien - Cape York
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Australien - Strände
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Australien - Küsten und Inseln
Australien - Great Barrier Reef

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Australien - Trucks
Australien

Australien – Trucks

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Trucks

Eine besonderes Erlebnis auf den Strassen Australiens sind die vielen individuell und mit liebevollem Einsatz gestylten Trucks, die einem mit bis zu vier Anhängern wie ein Zug auf Rädern vorwiegend auf den Strassen im Outback entgegenrauschen.

Bereits kurz hinter Sydney kommen uns die ersten australischen Trucks entgegen. Die Vielfalt und die Kreativität der Fahrer, die oft auch die Eigner der Trucks sind, ist fast unerschöpflich.

Die Motorhaube ist bei fast allen Trucks geziert mit einem riesigen Rammbock, den die Aussies auch Roo-Bar oder Bill-Bar nennen. Das ist auch notwendig. Auf den Strassen in den Outbacks sind die Fahrer oft bei Dunkelheit und Nachts unterwegs. Gefährlich sind in den abgelegenen Gegenden die Kühe und Kängurus, die besonders in der Abenddämmerung und in der Dunkelheit die Strassen passieren und von den Lichtern der Scheinwerfer angezogen werden. Die Fahrer bremsen nicht für „kleinere Hindernisse“ dieser Art. An den Strassenrändern sieht man die verendeten Kadaver der Tiere.

Die Trucks haben einen Bremsweg, der dem von Ozeandampfern ebenbürtig ist. Die Grösse ist ebenso beeindruckend, da die Trucks hinter sich oft bis zu vier Anhängerwagen herziehen. Wenn wir ihnen aus der Ferne auf den roten Sandpisten der Outbacks begegnen, muten sie uns wie eine Fata Morgana in der Wüste an. Bereits Kilometer vor der direkten Begegnung kündigen sie sich durch riesige Staubwolken an und je näher sie kommen wachsen sie stetig an.
Truck in Australien
Steine spuckend und eine unglaublich lange und nicht endende Staubwolke hinter sich herziehend rauschen die Giganten der Strassen an uns vorbei. Nur gut, dass wir vorausschauend und das Unwetter auf uns zukommen sehend unser bescheidenes kleines Wohnmobil an den Rand der Strasse gesteuert haben. Auch gut, dass wir auf unserer Fahrt durch die Outbacks die Windschutzscheibe mit einem Gitter aus Maschendraht verkleidet haben. Auf uns prasselt ein Regen aus Gesteinsbrocken herein. Ohne das Gitter vor unserer Windschutzscheibe wäre diese längst zerborsten.

Trotz all dieser Unwägbarkeiten findet Brigitte diese Monster der Strasse sooooo süüüssss……..aber sie muss ja auch nicht daran vorbeifahren, das Problem erledigt ja Jürgen sozusagen im Handumdrehen (Anm: Drehen am Lenkrad)………eine Kunst, die wohl angeboren sein muss, da man sie nicht erlernen kann. Zahllose Autowracks an den Strassenrändern zeugen von weniger talentierten Lenkern. Nicht immer sind jedoch die Trucks schuld, machmal sind es auch nur die Kängurus, die Kühe oder die Fahrer sind einfach nur eingeschlafen auf den unendlich langen Strecken, die so viel Aufmerksamkeit verlangen.

Bilder Australien – Trucks

Australien - New South Wales
Australien - Trucks
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Australien - Old Sydney Town
Australien

Australien – Old Sydney Town

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Old Sydney Town

Vor den Toren Sydneys wurde eine kleine Stadt aus der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts nachgebaut. Hier fühlt man sich zurückversetzt in eine andere Welt.

Das kleine Dorf Sydney ist im historischen Stil der Gründerzeit nachgebaut worden. Mehrere alte Gebäude, die mit Möbeln und Gegenständen aus dieser Zeit ausgestattet sind, vermitteln einen Eindruck von den schwierigen Lebensumständen, mit denen die damaligen Bewohner zu kämpfen hatten.

Das Innere der Häuser ist spartanisch und nur mit den notwendigsten Dingen ausgestattet, wie Bett, Tisch und Stühlen sowie einem offenen Kamin, in dem gekocht und geheizt wurde. Zu dieser Zeit war das Fortbewegungsmittel natürlich das Pferd. Alte nachgebaute Planwagen aus der Besiedlungszeit Australiens sind hier zu bewundern.

Zu vorangekündigten Zeiten werden auf dem Dorf-Gelände die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Franzosen und den Briten um die Besetzung Australiens im 18. Jahrhundert nachgestellt. Alte Kanonen werden aufgefahren und in ihren Uniformen sehen die Statisten fast wie echte Soldaten aus.

Unter lautem Getöse explodieren die Granatmörser. Ein echtes Spektakel für die Akteure und die Zuschauer. Untermalt wird die Szenerie durch Musikanten, die sich in alten überlieferten Kostümen unters Volk mischen.

Die Gesetze waren zu diesen Zeiten äußerst hart. Wer etwa ein Pferd oder Vieh stahl, wurde mit dem Fallbeil hingerichtet oder erschossen. Kleinere Gesetzesbrecher wurden öffentlich an den Pranger gestellt.

Bilder Australien – Old Sydney Town

Australien - Old Sydney Town
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Australien

Australien – Koalas

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Koalas

Stell dir vor, ich sitze gerade in unserem gemütlichen Airbnb in Noosa, Queensland, nippe an einem Flat White und kann immer noch nicht fassen, was gestern passiert ist. Wir hatten uns so auf die Koalas gefreut – diese flauschigen Baumkuschler, die Australien einfach schreien. Wir parken unser Reisemobil  am Rand eines Eukalyptuswaldes, und schon nach 10 Minuten Wanderung flüsterte Jürgen: „Da, schaut mal hoch!“ Tatsächlich – in einer Astgabel, keine 5 Meter entfernt, döste ein Koala und kaut genüsslich Eukalyptusblätter. Ich hab den Atem angehalten und einfach nur geschaut. So eine Ruhe, so eine pure Naturverbundenheit.

Koalas schlafen bis zu 20 Stunden, fressen nur bestimmte Eukalyptusarten und haben nach den Buschbränden echt gelitten. Kein Halten, kein Füttern, nur beobachten aus respektvoller Distanz. Am Nachmittag ging’s weiter nach Lone Pine Koala Sanctuary bei Brisbane. Dort haben wir uns durch die Baumwege geschlichen, Dutzende Koalas entdeckt und sogar einen „Koala-High-Five“-Moment gehabt, als einer neugierig die Hand ausstreckte.

Der Tag endete mit einem Sonnenuntergang-Picknick am Strand. Australien fühlt sich jetzt nicht mehr nach Fernweh an, sondern nach Zuhause.

Bilder Australien – Koalas

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Australien - Kängurus
Australien

Australien – Kängurus

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Kängurus

Die bekanntesten Tiere in Australien sind die Kängurus (auch „Roos“ genannt ). Es gibt cirka 45 Arten von Kängurus. Sie gehören zur Gattung der Beuteltiere. Die unterschiedlich großen Känguruarten haben sich den widrigsten Lebensverhältnissen in optimaler Weise angepasst. Neben dem Emu ist das Känguru das Wappentier auf der Flagge Australiens.

Die Kängurus sind in Australien praktisch überall anzutreffen. Wir übernachten auf unserer Reise an einem Tag auf einem Farmgelände. Vor unserer Abreise kommen morgens ausgewachsene Kängurus mit ihrem Nachwuchs bis zu unserem Wohnwagen. Mit etwas Fressbarem locken wir sie zu einem Fotoshooting.

Die grössten Roten Riesenkängurus werden bis zu zwei Meter gross. Sie sind in der Lage, bis zu 10 Meter weit zu springen. Aus dem Wagen heraus haben wir sie während der Fahrt im vollen Lauf beobachten können. Sie erreichen eine enorme Geschwindigkeit mit ihren Riesesätzen. Der lange Schwanz der Riesenkängurus dient dabei als Balancegewicht. Eine eigenständige Gruppe unter den Kängurus sind die Wallabies, die eine Grösse von 45 cm bis 1,20 m erreichen.

Mit nur 23 cm Körpergrösse sind die Kängururatten die kleinste Spezies. Daneben gibt es noch viele verschiedene andere Arten sogar solch ausgefallene wie die Baumkängurus.

Bilder Australien – Kängurus

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Australien - Kängurus
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Australien - Great Barrier Reef
Australien

Australien – Great Barrier Reef

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Australien – Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef ist das grösste World Heritage Gebiet und dehnt sich über 2.000 km von Papa Neuguinea bis zu Maryborough im Süden Queenslands aus.

Besonders für Taucher ist dies das Paradies schlechthin. Schon beim Schnorcheln erhält man einen phantastischen Einblick in die wunderschöne Unterwasserwelt.

Zwischen dem Festland und dem Riff liegen zahlreiche Inseln, die sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundungen des Great Barrier Reef eignen.

Gestern bin ich noch immer high von unserem Tag am Great Barrier Reef – sitze hier in Cairns mit einem kühlen Goon im Glas und muss das einfach teilen. Wir hatten uns für eine volle Tagestour von Cairns aus entschieden, frühmorgens abgeholt worden auf einer schnittigen Katamaran zur Agincourt Reef-Pontoon. Schon die Bootsfahrt war magisch: türkisfarbene Lagunen, fliegende Fische neben dem Schiff, und dann plötzlich dieser Moment, wo das Riff aus dem Nichts auftaucht – ein underwater city unter der Oberfläche, das größte Lebewesen der Erde.

Maske auf, ins Wasser – und bam! Ein ganzer Schwarm Neonfische umkreist mich, Korallen in Pink, Orange, Violett leuchten wie eine Unterwasser-Disco. Unser Guide  zeigte uns einen Riesen-Klippschildkröte, der gemütlich zwischen den Fächerkorallen cruiste, dann schwammen wir direkt über einen Black Tip Reef Hai (harmlos, versprochen!). Schnorcheln pur – keine Touristenmassen, kleine Gruppen, und unser Guide wusste genau, wo die Highlights sind: Nemos in Anemonen, ein Leafy Sea Dragon, der sich perfekt tarnt, und sogar eine friendly Giant Manta, die uns neugierig umrundete.

Mittagessen auf der Pontoon war Weltmeister: frischer Reef-Fish, Salate, tropische Früchte – und zwischendurch noch Zeit für ein Glas Sekt mit Blick auf’s endlose Blau. Am Nachmittag gab’s optionalen Helmet-Dive für die Mutigen (ich hab’s gemacht – wie Barfuß über den Meeresboden laufen!), und zum Abschluss ein Underwater Observatory, wo du alles aus der Trockenen guckst. Zurück in Cairns saßen wir abends im Reisemobil und konnten nicht aufhören, Fotos zu zeigen – das Riff ist nicht nur schön, es ist lebendig, zerbrechlich, ein Weckruf.

 

 

Bilder Australien – Great Barrier Reef

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Sri Lanka
Sri LankaAllgemeine Länderinfos

Sri Lanka – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Allgemeine Infos

Sri Lanka – Allgemeine Informationen

Fläche: 65.610 km²

Bevölkerungszahl: rund 22–23,3 Millionen (Stand 2026, je nach Quelle/Zählmethode; die Angaben schwanken, da seit der Wirtschaftskrise 2022 eine spürbare Auswanderung stattfindet – laut Schätzungen arbeiten inzwischen weit über 1 Million Sri Lanker im Ausland, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor durch Rücküberweisungen).

Bevölkerungsdichte: rund 335–370 Einwohner pro km².

Hauptstadt: Sri Jayawardenepura Kotte (offizieller Regierungssitz, Vorort von Colombo, ca. 115.000–130.000 Einwohner). Colombo (De-facto-Hauptstadt, Wirtschafts- und Verwaltungszentrum): ca. 650.000 Einwohner im Stadtgebiet, im Großraum Colombo (Metropolregion) jedoch mehrere Millionen Menschen.

Geografie: Die Insel Sri Lanka liegt im Indischen Ozean vor der Küste des indischen Bundesstaates Tamil Nadu, getrennt durch die Palkstraße bzw. die vorgelagerte Inselkette Adam’s Bridge. Die Landschaft ist ungewöhnlich vielfältig: tiefliegende Küstenebenen im Norden und Westen, während sich die mittleren und südlichen Landesteile zu Hügeln und Bergen erheben. Die höchste Erhebung ist der Pidurutalagala mit 2.524 m.

Staatsform: Präsidialrepublik im Commonwealth (seit 1978), Verfassung von 1978 mit mehreren späteren Änderungen. Einkammerparlament mit 225 Abgeordneten. Aktuelles Staatsoberhaupt (Präsident): Anura Kumara Dissanayake, im Amt seit September 2024. Aktuelle Ministerpräsidentin: Harini Amarasuriya, im Amt seit September 2024. Unabhängig seit 1948 (ehemalige britische Kolonie, damals „Ceylon“).

Politischer Hintergrund: Sri Lanka durchlebte 2022 eine schwere Wirtschafts- und Staatskrise (Zahlungsunfähigkeit, massive Proteste, Rücktritt des damaligen Präsidenten Gotabaya Rajapaksa). Die seither eingeleiteten Reform- und Sparprogramme mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der seit 2024 amtierende, links-orientierte Präsident Dissanayake haben zu einer gewissen politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung geführt, auch wenn die Reformumsetzung nach Einschätzung von Beobachtern weiterhin schleppend verläuft. Für Reisende hat sich die touristische Infrastruktur seit der Krise weitgehend normalisiert.

Sprache: Amtssprachen sind Singhalesisch (Sinhala, ca. 74 % Sprecheranteil) und Tamilisch (ca. 14–18 %). Englisch dient als Handels- und Bildungssprache und wird vor allem in Städten und im Tourismussektor breit verstanden.

Religion: Buddhismus (ca. 70 %, Staatsreligion mit besonderem verfassungsrechtlichem Status); Hinduismus (ca. 12–15 %), Christentum (ca. 7–8 %) und Islam (ca. 9–10 %) als bedeutende Minderheiten.

Ortszeit: Sri Lanka Standard Time (SLST), ganzjährig UTC +5:30 (keine Sommerzeit). Gegenüber Mitteleuropa (MEZ) entspricht das +4:30 Stunden, gegenüber MESZ +3:30 Stunden.

Netzspannung: 230/240 V, 50 Hz. In Sri Lanka sind mehrere Steckertypen gebräuchlich (u. a. Typ D und Typ G, dreipolige Rundstecker); ein universeller Reiseadapter wird dringend empfohlen.

Telefon: Internationale Direktwahl ist landesweit gut verfügbar. Landesvorwahl: +94.

Mobilfunk: Prepaid-SIM-Karten sind am Flughafen Colombo und in Städten günstig und unkompliziert erhältlich; die größten Anbieter sind heute Dialog Axiata, Mobitel (SLT-Mobitel), Hutch und Airtel Lanka. Die Netzabdeckung ist in den meisten Touristengebieten gut, in abgelegenen Bergregionen mitunter eingeschränkt.

Internet: WLAN ist in Hotels, Guesthouses, Cafés und Restaurants der touristischen Zentren heute Standard, oft kostenlos; ergänzend empfiehlt sich eine lokale Daten-SIM-Karte für unterwegs.

Post: Luftpost nach Europa benötigt in der Regel 1–2 Wochen. Postämter finden sich in praktisch jeder Stadt und jedem größeren Ort; daneben sind private Kurierdienste (u. a. DHL, FedEx) in den größeren Städten verbreitet.

Währung: Sri-Lanka-Rupie (LKR). Richtwert Wechselkurs (schwankt tagesaktuell): 1 Euro ≈ 380–390 LKR. Kartenzahlung ist in Hotels, größeren Restaurants und Geschäften der Städte verbreitet, in ländlichen Gebieten und auf lokalen Märkten wird jedoch überwiegend Bargeld benötigt.

Sri Lanka – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können nicht visumfrei nach Sri Lanka einreisen. Erforderlich ist eine elektronische Reisegenehmigung, die ETA (Electronic Travel Authorization), die zwingend vor Antritt der Reise online beantragt werden muss – ausschließlich über das offizielle Portal eta.gov.lk.

Die touristische ETA berechtigt in der Regel zu einem Aufenthalt von 30 Tagen mit zweimaliger Einreise und lässt sich bei Bedarf vor Ort in Sri Lanka auf bis zu 60 Tage verlängern. Bei den Gebühren gab es zuletzt widersprüchliche Angaben: Nach einer im Mai 2026 verkündeten Neuregelung sollte die ETA für Staatsangehörige von rund 40 Ländern – darunter nach mehreren Quellen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz – kostenfrei werden; andere, ebenfalls aktuelle Quellen nennen für die DACH-Staaten weiterhin eine Gebühr von umgerechnet rund 90–100 US-Dollar. Da sich diese Regelung offensichtlich noch im Fluss befindet, sollten Reisende die tagesaktuellen Gebühren und Bedingungen unmittelbar vor Antragstellung auf eta.gov.lk prüfen.

Weitere wichtige Hinweise:

  • Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
  • Für mitreisende Kinder ist grundsätzlich ein eigener Kinderreisepass sowie eine eigene ETA erforderlich (Eintrag im Elternpass genügt nicht mehr).
  • Ein Nachweis der Weiterreise (Rück- oder Anschlussflugticket) wird gelegentlich verlangt.
  • Von der Nutzung kommerzieller Drittanbieter-Websites, die deutlich höhere Gebühren als das offizielle Portal verlangen, wird abgeraten.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich vor jeder Reise zusätzlich ein Blick auf die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sri Lanka – Essen und Trinken

Die Spezialität in Sri Lanka ist ein einfaches Curry-Gericht, das mit Kokosnussmilch, Zwiebelscheiben, Chilis und aromatischen Gewürzen wie Gewürznelken, Muskatnuss, Zimt und Safran zubereitet wird.

Hoppers ähneln einem halben, getoasteten Brötchen mit einem weichen Spiegelei. Stringhoppers sind gedünstete Nudeln aus Reismehl, etwas dünner als Spaghetti. Jaggery, eine Art Karamellbonbon aus dem Saft der Kitulpalme, ist ebenfalls eine beliebte Süßspeise.

Getränke: Das Nationalgetränk ist Tee, der zu den besten der Welt gehört – der Ceylon-Tee aus den Hochlandregionen um Nuwara Eliya und Ella genießt bis heute Weltruf. Toddy (Palmensaft) ist ein beliebtes traditionelles Getränk; wird dieser fermentiert, entsteht Arrak, der in unterschiedlichen Alkoholstärken erhältlich ist. Am Poya-Feiertag (an jedem Vollmond) wird traditionell kein Alkohol ausgeschenkt.

Nachtleben: Einige Hotels in Colombo verfügen über Restaurants mit Livemusik und Tanz. Daneben gibt es Theater, Kinos, Ballettaufführungen und Konzerte, vor allem in der Hauptstadt.

Einkaufstipps: Gegenstände aus Silber, Messing, Keramik, Holz und Terrakotta sowie aus Rohr gearbeitete Körbe, Strohhüte, Schilfmatten, Ebenholzelefanten und Trommeln zählen zu den beliebten Mitbringseln. Ceylon-Tee in ansprechender Verpackung sowie handgefertigte Edelsteinschmuckstücke (Sri Lanka ist bekannt für Saphire) gehören ebenfalls zu den klassischen Souvenirs.

Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo–Fr ca. 9–17.30 Uhr, Sa meist 9–13 Uhr; viele Geschäfte in Städten und Touristenzentren haben auch samstagvormittags und in Einkaufszentren durchgehend geöffnet.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern, Wechselkursen und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen zur ETA empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf eta.gov.lk sowie auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sri LankaAllgemeine Länderinfos

Sri Lanka – Allgemeine Infos

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Sri Lanka - Colombo
Sri LankaStädtereisen

Sri Lanka – Colombo

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Colombo

Eine Besonderheit in den Städten sind die Jeepney`s. Der Jeepney war einst ein Jeep, der im Dienste der amerikanischen Streitkräfte stand. Von den Filipinos wude er vor der Verschrottung gerettet und mit wildromantischen Bildern versehen. Nun sind die Jeepney`s das billigste Verkehrsmittel auf den Philippinen.

Wer wissen will, wie die Jeepneys entstehen, zwängt sich am besten in solch ein poppiges Gefährt und lässt sich nach Las Piñas kutschieren.

Dort werden die Vehikel unerschütterlicher Lebensfreude und Wahrzeichen des Landes in Handarbeit gebaut. Der Jeepney kann bis zu 20 Fahrgäste befördern. Er hält überall, wo sich jemand zum Aus- oder Einsteigen bemerkbar macht.

Die Fabrik ist ausgesprochen sehenswert. In Handarbeit werden die einzelnen Jeepneys zusammengeschweißt und mit den wenigen notwendigen Kleinigkeiten ausgestattet und anschliessend bunt mit wilden Ornamenten und Figuren bemalt, .mit kleinen Status-Symbolen versehen und fertig ist der Jeepney.

Die Jeepneys sind eine der wichtigsten Verkehrsmittel auf den Philippinen. Die meisten werden von Kleinunternehmern und Familien betrieben.

Bilder Sri Lanka – Colombo

Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Colombo

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Sri Lanka - Kandy
Sri LankaStädtereisen

Sri Lanka – Kandy

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Kandy

Die 115 km von Colombo entfernt liegende alte singhalesische Königsstadt Kandy ist natürlich befestigt. Viele interessante Museen bezeugen die kulturelle Bedeutung dieser Stadt. Kandy liegt in einer atemberaubenden grünen Landschaft. Die Stadt ist umgeben von Teehügeln, Reisfeldern und Wäldern.

Der längste Fluss Sri Lankas, der „Mahaweli Ganga“ fliesst um Kandy. In einer bezaubernden Bergwelt gelegen ist Kandy die viertgrösste Stadt des Landes und zugleich auch geistig-religiöser Mittelpunkt Sri Lankas. Darüber hinaus ist Kandy aber auch heute noch das Zentrum des Kunsthandwerks und der Tanz- und Volkskunst. Folkloreshows in Kandy sind ein Muss für jeden Besucher.

Wir führen hier nur einige Sehenswürdigkeiten auf, die auf jeden Fall besichtigt werden sollten:

Tempel des Heiligen Zahn, (Dalada Maligawa, enthält eine Zahnreliquie Buddhas), Embekke Devale, Lankatillaka, Gadaladeniya, Degaldoruwa-Tempel, Königlicher Botanischer Garten, Peradeniya, Elefantenbad in Katugastota, Kandyan Arts Association (Kunstverband), Kalapura (Kunsthandwerksdorf) in Nattarampotha (2,5 km von Kandy entfernt) und Henawela, ein Dorf, das für seine Dumbara-Matten bekannt ist (16 km von Kandy).

Die Stadt ist geprägt vom Zahntempel, der das religöse Zentrum Sri Lankas ist. Der Zahntempel wird „Dalada Maligawa“ genannt und er wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Die heilige Reliquie des Eckzahns Buddhas wird im Inneren des Tempels in einem Altar aufbewahrt.

Im August jeden Jahres wird die heilige Zahnreliquie auf einem Elefanten durch die Strassen geführt. Die ausgesprochen farbenfrohe Prozession ist in Sri Lanka das wohl bedeutendste Fest. Der Besuch dieses Festes lohnt sich schon alleine wegen der etwa hundert Elefanten, die die Prozession begleiten.

Bilder Sri Lanka – Kandy

Sri Lanka - Kandy
Sri Lanka - Kandy
Sri Lanka - Kandy
Sri Lanka - Kandy
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo

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Sri Lanka - Reisfelder
Sri Lanka

Sri Lanka – Reisfelder

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Reisfelder

Man trifft sie ausserhalb der Städte überall auf der Insel Sri Lanka an. Die Rede ist von den unzähligen Reisfeldern, auf denen die Bauern für die Versorgung des Landes arbeiten.

Bereits als wir die Stadt Colombo hinter uns lassen, fahren wir an riesigen Reisfeldern vorbei. Die Felder sind kunstvoll angelegt und reichen oft bis in die Berglandschaft der Insel hinauf.

Mit Ochsengespannen vor einem primitiven Pflug aus Holz werden auch heute noch die Felder wie vor hunderten von Jahren gepflügt. Dabei bewegen sich die Arbeiter im tiefen Schlamm. Eine körperlich harte Arbeit, die meist von den Männern verrichtet wird, während die Ernte in der Regel Sache der Frauen ist.
Ochsengespann und Reisbauer auf einem Reisfeld – Sri Lanka
Die einzelnen Terassen werden durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem feucht gehalten, um den Reispflanzen die Wachstumsgrundlage zu geben.

Der Lohn der Arbeit ist so gering, dass er die Familien gerade mit dem Notwendigsten für das tägliche Leben versorgt. Die Reisbauern leben meist in ärmlichsten Hütten am Rande der Reisfelder.

Trotz des schwierigen Lebens sind die Menschen meist fröhlich und freundlich. Das Säen und Ernten findet mehrmals im Jahr statt, da die Wachstumsbedingungen auf der Insel optimal sind.

Bilder Sri Lanka – Reisfelder

Sri Lanka - Reisfelder
Sri Lanka - Reisfelder
Sri Lanka - Reisfelder
Sri Lanka - Reisfelder
Sri Lanka - Reisfelder
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Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka

Sri Lanka – Teeplantage

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Teeplantage

Ein besonderes Erlebnis auf unserer Reise über die Insel Sri Lanka war die Besichtigung einer der vielen Teeplantagen. Auf der Reise von Colombo nach Kandy hatten wir die Gelegenheit, eine von vielen im Land befindlichen Teeplantagen zu besichtigen.

Zuerst sind wir über die Hänge der Plantage gewandert und konnten dabei die Teepflückerinnen bei ihrer Arbeit beobachten. Die Pflückerinnen stehen bis zur Brust in den eng wachsenden Pflanzen.
Teepflückerin bei der Arbeit – Sri Lanka
Zur Abgrenzung des abgeernteten Bereichs werden Bambusstöcke auf die Büsche gelegt. So verlieren die Frauen nicht den Überblick bei der Ernte. Die abgeernteten Blüten kommen in den Korb, der die ganze Zeit auf dem Rücken getragen wird.

Die Arbeit wird bei sengender Sonne verrichtet und trotz der Schwere der Arbeit sind die Stellen hier sehr begehrt. Bereits früh morgens warten die Arbeitssuchenden vor dem kleinen Fabrikgebäude, um sich einteilen zu lassen.

So malerisch die Plantagen mit den Pflückerinnen aus der Ferne für den Vorbeifahrenden aussehen, es ist eine harte und schwierige Arbeit, wenn man das Geschehen aus der Nähe betrachtet. Die Plantage gehört zu den mittelgrossen Betrieben und weist trotzdem ein beachtliche Fläche aus.

In der Hanglage und vor dem blauen Himmel sehen die Arbeiterinnen wie fleissige Bienen aus. Interessant ist die anschliessende Besichtigung der Tee – Fabrik, in der die Ernte für den Export vorbereitet wird. In grossen Holzkisten verpackt geht das Produkt auf seine lange Reise meist nach Europa.

Bilder Sri Lanka – Teeplantage

Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo

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Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka

Sri Lanka – Alltagsleben

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Alltagsleben

Das Alltagsleben auf der Insel Sri Lanka ist für die meisten Bewohner ein harter Existenzkampf. Trotzdem sind die Menschen von einer Fröhlichkeit und Freundlichkeit beseelt, die beeindruckend ist. Diese innere Fröhlichkeit der Menschen begegnet uns auf unserer Reise über die Insel immer wieder.

Die Besitzer dieses Elefanten sind als begütert anzusehen. Der Besitz eines Elefantens ist auf Sri Lanka ein enormer Reichtum. Die Tiere werden sehr gut behandelt und gepflegt.

Auf einem Marktplatz treffen wir auf einen Schlangenbeschwörer, der uns seine Kunst zeigt. Unter eindringlichem Flötenspiel steigt die Kobra aus dem Korb. Wir wagen uns nur bis auf die äusserste Fluchtdistanz an das Paar heran.

Während unserer weiteren Fahrt über das Land sehen wir unter Palmenhainen des Öfteren primitive Behausungen aus Holz. Die Dächer sind mit Palmwedeln eingedeckt.

Ausserhalb der grossen Städte leben die Menschen zum grossen Teil noch wie vor Hundert Jahren in einfachsten Unterkünften.

In den Dörfern sind die meist an den Durchgangsstrassen erichteten Wellblech-Läden der Treffpunkt der Dorfbewohner.

Nicht selten wird die Strasse von Ochsenkarren, auf denen quasi alles transportiert wird, versperrt.

Das Leben spielt sich auf der Insel Sri Lanka fast ausnahmslos auf der Strasse ab. Hier wird gehandelt, gefeilscht, verkauft, gekauft und der üblich Smaltalk gehalten. Diese Szenerie geht oft bis in die späte Nacht.

Bilder Sri Lanka – Alltagsleben

Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Alltagsleben
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - People
Sri Lanka - People
Sri Lanka - People
Sri Lanka - People

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Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka

Sri Lanka – Impressionen

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – Impressionen

Das bevorzugte Fortbewegungsmittel in den Dörfern (aber auch noch in grösseren Städten) auf Sri Lanka ist der Ochsenkarren.

Die Flora auf Sri Lanka ist beeindruckend und ausgesprochen vielseitig. Hier wachsen alle Arten von Blumen, Früchten und Gewürzen.

Die Kautschukgewinnung ist auf der Insel Sri Lanka noch weit verbreitet.

Der Affentempel ist eines der Attraktionen auf der Insel Sri Lanka.

Bilder Sri Lanka – Impressionen

Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Impressionen
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo

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Sri Lanka - People
Sri Lanka

Sri Lanka – People

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Sri Lanka – People

Auf Sri Lanka findet man eine unglaubliche Fülle menschlicher Eindrücke. Wir haben ein paar Schnappschüsse des Lebens auf der Insel eingefangen.

Bilder Sri Lanka – People

Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Colombo
Sri Lanka - Kandy
Sri Lanka - Teeplantage
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Sri Lanka - Teeplantage
Sri Lanka - Alltagsleben
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Thailand
ThailandAllgemeine Länderinfos

Thailand – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Thailand – Allgemeine Informationen

Fläche: 513.115 km².

Bevölkerungszahl: rund 71,6 Millionen (Stand 2026).

Bevölkerungsdichte: rund 140 pro km².

Hauptstadt: Bangkok (Krung Thep). Einwohner: ca. 5,6 Millionen im eigentlichen Stadtgebiet, die Metropolregion Bangkok zählt heute jedoch rund 11,5 Millionen Einwohner.

Geografie: Thailand grenzt im Westen an Myanmar und die Andamanensee (Indischer Ozean), im Süden an Malaysia und den Golf von Thailand, im Osten an Kambodscha und im Norden und Osten an Laos. Der Chaophraya und seine Nebenflüsse durchfließen große Teile des thailändischen Festlandes. Im Nordosten erhebt sich das Khorat-Plateau, das rund ein Drittel der Landesfläche einnimmt; bewaldete Hügel und Berge im Norden bedecken ein weiteres Drittel.

Staatsform: Thailand ist seit 1932 eine parlamentarische Monarchie. Grundlage ist die Verfassung vom 6. April 2017. Zweikammerparlament (Repräsentantenhaus und Senat). Aktuelles Staatsoberhaupt (König): Maha Vajiralongkorn (Rama X.), seit 2016. Aktueller Regierungschef (Premierminister): Anutin Charnvirakul, seit September 2025 – nach den Parlamentswahlen vom Februar 2026, aus denen seine Partei Bhumjaithai als stärkste Kraft hervorging.

Politischer Hintergrund: Thailand hat in den vergangenen Jahren mehrere Regierungswechsel erlebt (u. a. gerichtlich verfügte Amtsenthebungen von Premierministern), was die politische Lage phasenweise instabil erscheinen ließ. Für Reisende hat sich dies bislang nicht spürbar auf die touristische Infrastruktur oder die alltägliche Sicherheit ausgewirkt; gelegentliche politische Demonstrationen in Bangkok sollten dennoch gemieden werden.

Sprache: Amtssprache ist Thai (Siamesisch). Umgangssprachen sind u. a. Malaiisch und Chinesisch (Teochew/Kantonesisch). Englisch ist Handelssprache und wird in Touristenzentren breit verstanden.

Religion: Theravada-Buddhismus (ca. 93–95 %); muslimische (v. a. im äußersten Süden), christliche und hinduistische Minderheiten.

Ortszeit: MEZ + 6 Stunden, MESZ + 5 Stunden (Thailand kennt keine Sommerzeit, UTC +7 ganzjährig).

Netzspannung: 220 V, 50 Hz. In Thailand sind unterschiedliche Steckdosentypen gebräuchlich (meist Typ A/B/C), ein Universaladapter wird empfohlen.

Landesvorwahl: 66.

Mobiltelefon: Prepaid-SIM-Karten sind am Flughafen und in Convenience-Stores (7-Eleven) landesweit günstig erhältlich. Die großen Netzbetreiber sind heute AIS (Advanced Info Service), dtac (nach der Fusion mit True inzwischen als „True-dtac“ bzw. True Corporation firmierend) sowie True Move. Die Netzabdeckung ist auch in ländlichen Regionen und auf den meisten Inseln gut.

Internet/E-Mail: WLAN ist in Hotels, Cafés, Restaurants und Einkaufszentren praktisch überall verfügbar, meist kostenlos; ergänzend empfiehlt sich eine lokale Daten-SIM oder eSIM für unterwegs.

Post: Luftpost nach Europa dauert in der Regel etwa eine Woche. Öffnungszeiten: Das Hauptpostamt in Bangkok (New Road) öffnet Mo–Fr 8–20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 8–13 Uhr; Postämter in anderen Landesteilen öffnen meist 8.30–15.30 Uhr.

Nachtleben: Thailands und insbesondere Bangkoks Nachtleben ist weltberühmt; Nachtklubs, Straßencafés, klassische Tanztheater und Kinos sind bis spät in die Nacht geöffnet.

Einkaufstipps: Besonders schöne Mitbringsel mit Erinnerungswert sind thailändische Seide und Baumwollstoffe, Lederwaren, Silber, Keramik mit grüner Celadon-Glasur, Puppen, Masken, Lackarbeiten sowie Artikel aus Bambus und Bronze. Der Wochenendmarkt im Chatuchak-Park in Bangkok ist nach wie vor herrlich zum Stöbern und Staunen – hier ist von Antiquitäten bis hin zu Kampffischen alles erhältlich. Maßgeschneiderte Kleidung wird weiterhin vielerorts angeboten und lässt sich meist innerhalb weniger Tage anfertigen; bei „Express-Maßanzügen“ binnen 24 Stunden ist qualitativ allerdings Vorsicht geboten. Bei Markenware außerhalb autorisierter Geschäfte ist grundsätzlich von Fälschungen auszugehen – der Kauf und die Einfuhr solcher Fälschungen nach Deutschland ist zudem strafbar. Außer in großen Kaufhäusern ist Handeln bei Einkäufen auf Märkten weiterhin üblich und erwartet.

Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo–Sa 10–19 Uhr (Kaufhäuser/Einkaufszentren, oft auch bis 21–22 Uhr), kleinere Läden häufig 8–21 Uhr; die meisten Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.

Thailand – Einreise und Visum

Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige gilt aktuell (Stand August 2026) grundsätzlich weiterhin eine visumfreie Einreise für touristische Aufenthalte – allerdings ist diese Regelung gerade im Umbruch:

Seit dem 15. Juli 2024 galt für Reisende aus über 90 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, eine Visa-Exemption von 60 Tagen (mit Möglichkeit der Verlängerung um weitere 30 Tage vor Ort). Am 19./20. Mai 2026 hat das thailändische Kabinett jedoch beschlossen, diese Regelung wieder auf 30 Tage zu verkürzen. Diese Änderung tritt erst 15 Tage nach offizieller Veröffentlichung im thailändischen Gesetzblatt (Royal Gazette) in Kraft – diese Veröffentlichung stand zum Zeitpunkt der Recherche (Ende August 2026) weiterhin aus, sodass bislang unverändert die 60-Tage-Regelung gilt. Reisende sollten sich daher unmittelbar vor Abreise über den aktuellen Stand informieren, etwa bei der Königlich Thailändischen Botschaft, dem Auswärtigen Amt oder dem Newsroom der Tourism Authority of Thailand (TAT).

Unabhängig von der Aufenthaltsdauer gelten für die Einreise folgende Voraussetzungen:

  • Reisepass mit mindestens 6 Monaten Restgültigkeit sowie mindestens einer freien Seite.
  • Nachweis der Weiterreise (Rück- oder Anschlussflugticket) innerhalb der erlaubten Aufenthaltsdauer.
  • Ausreichende finanzielle Mittel (offiziell werden pro Person umgerechnet ca. 20.000 THB verlangt, Kontrollen sind aber selten).
  • Seit dem 1. Mai 2025 ist zusätzlich für alle Einreisenden – visumfrei oder nicht – die digitale Thailand Digital Arrival Card (TDAC) verpflichtend. Sie ersetzt die frühere Papier-Einreisekarte (TM6) und muss kostenlos online, spätestens 72 Stunden vor Ankunft, ausgefüllt werden. Ohne TDAC-Bestätigung kann die Einreise verweigert werden.
  • Für mitreisende Kinder ist ein eigener Kinderreisepass mit Foto erforderlich; Einträge im Elternpass werden seit 2012 nicht mehr akzeptiert.

Für längere Aufenthalte, Arbeit oder Studium ist weiterhin ein reguläres Visum (z. B. Non-Immigrant-Visum) erforderlich.

Thailand – Klima

Das Klima in Thailand ist tropisch, es herrschen meist Temperaturen von 30 bis 35 Grad bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit.

Regenzeit: Mai bis Oktober.

Beim Erkunden der Städte sollten geschlossene Schuhe getragen werden. Es empfiehlt sich, immer eine (Strick-)Jacke mitzunehmen und am besten eine Zip-Hose zu tragen (wandelbar zwischen kurz und lang) – so lassen sich Erkältungen und Fußprobleme durch klimatisierte Innenräume vermeiden.

Mit sehr kurzer Bekleidung wird man zudem nicht überall eingelassen (z. B. bei Tempelbesuchen). Thais legen großen Wert auf gepflegte Kleidung; je gepflegter das Auftreten, desto höher das gesellschaftliche Ansehen. Verwaschene T-Shirts und sehr kurze Shorts kommen entsprechend nicht überall gut an.

Die richtige Reisezeit für Thailand ist grob von Mitte November bis Mitte März – dann ist es heiß und trocken. In der übrigen Zeit des Jahres ist es entweder sehr heiß und feucht oder regenreich. Das gilt jedoch nicht einheitlich für ganz Thailand: Die beste Reisezeit unterscheidet sich deutlich zwischen der Andamanenküste (Phuket, Krabi) und dem Golf von Thailand (Koh Samui, Koh Phangan) – während es auf Koh Samui etwa im November besonders regenreich sein kann, herrscht zur gleichen Zeit auf Phuket teils bereits die trockene Hauptsaison, und umgekehrt.

Thailand – Fauna

Insbesondere in den bewaldeten Gebieten besteht eine artenreiche Fauna. Elefanten kommen sowohl wild als auch domestiziert vor; der frühere Einsatz als Last- und Arbeitstiere ist aus Tierschutzgründen heute stark rückläufig, an seine Stelle sind zunehmend ethisch orientierte Elefanten-Beobachtungsprojekte ohne Reiten getreten.

Ferner leben in Thailand (in teils stark bedrohten und geschützten Restbeständen) Nashörner, Tiger, Leoparden, Gaure und Wasserbüffel. Primaten sind durch Languren, Makaken und Javaneraffen vertreten. Weitere interessante Vertreter der Säugetierfauna sind Spitzhörnchen (Tupaias), Flughunde und Schuppentiere.

Zur vielfältigen Vogelwelt gehören Wiedehopfe, Schwarznacken-Pirole, Guriale (aus der Verwandtschaft der Eisvögel), Schwalbenstare, Nashornvögel und Drongos.

In Thailand leben über 50 Schlangenarten, darunter mehrere Giftschlangen, sowie Schildkröten, Agamen (u. a. Flugdrachen) und Krokodile. Ein erheblicher Teil der Landesfläche steht heute unter Naturschutz, verteilt auf über 150 Nationalparks und Schutzgebiete.

Thailand – Flora

Im Südosten des Landes und auf der Malaiischen Halbinsel dominiert tropischer Regenwald. Als immergrünen Hügelwald bezeichnet man die dichten, buschigen Wälder auf etwa 800 m Höhe über dem Meeresspiegel.

In anderen Regionen bestehen artenreiche, feuchte Monsunwälder mit laubwerfenden Bäumen sowie an den Küsten Mangrovensümpfe und in höheren Lagen Kiefernbestände.

Wasserhyazinthen wurden einst aus Java nach Thailand eingeführt, wo sie sich rasant vermehrten und lange als invasives Problem galten. Inzwischen erkennt man auch ihre Vorzüge: Mit ihren im Wasser hängenden Wurzeln wirken sie wie eine natürliche Kläranlage.

Zu den Holzgewächsen der Küstenregionen gehören Rotangpalmen und Ebenholzgewächse. Wirtschaftlich wertvolle Bäume des Hochlandes sind Teakbäume, Adlerholz und Eichen. Daneben gedeiht eine große Vielfalt tropischer Pflanzen und Früchte, darunter Orchideen, Gardenien, Hibiskus, Bananen, Mangos und Kokosnüsse.

Thailand – Land und Leute

Die traditionellen Gebräuche in Thailand sind seit Jahrhunderten kulturellen Einflüssen aus China, Indien und neuerdings auch aus dem Westen ausgesetzt.

Westlichen Besuchern gibt man häufig zur Begrüßung die Hand; Thailänder begrüßen einander traditionell mit dem „Wai“ – aneinandergelegten Handflächen, Fingerspitzen nach oben, verbunden mit einer leichten Verbeugung. Westliche Besucher müssen sich nicht scheuen, diese traditionelle Geste zu erwidern; buddhistische Mönche werden stets auf diese Weise gegrüßt. Die königliche Familie genießt in weiten Teilen der Gesellschaft nach wie vor hohen Respekt; öffentliche Kritik an der Monarchie ist zudem durch das strenge thailändische Majestätsbeleidigungsgesetz (Lèse-Majesté, Artikel 112) unter Strafe gestellt – das gilt ausdrücklich auch für ausländische Besucher, etwa in sozialen Medien, und sollte unbedingt vermieden werden.

Im Allgemeinen sind Thailänder zurückhaltende Menschen, die nur selten offen die Fassung verlieren. Sichtbarer Ärger oder Frustration gelten als unhöflich und lassen die betreffende Person „ihr Gesicht verlieren“ – Geduld und Gelassenheit sind daher auch für Besucher die angemessene Umgangsform, etwa bei Missverständnissen oder Verzögerungen.

Vor dem Betreten eines Privathauses oder eines Tempels werden grundsätzlich die Schuhe ausgezogen. Man sollte nicht mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zeigen und Thailänder, insbesondere Kinder, nicht am Kopf berühren, da der Kopf als heiligster Körperteil gilt; die Fußsohlen wiederum gelten als unrein und sollten nicht auf andere Menschen oder Buddha-Statuen gerichtet werden.

Freizeitkleidung ist in den meisten Situationen akzeptabel; von Männern wird selten ein Anzug erwartet, ein traditionelles thailändisches Hemd eignet sich gut für besondere Anlässe. Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand bzw. ins Hotel/Poolbereich; „oben ohne“ wird auch am Strand nicht gern gesehen. Bei Tempel- und Palastbesuchen (u. a. dem Großen Palast in Bangkok) gilt eine strenge Kleiderordnung: Schultern und Knie müssen bedeckt sein.

Rauchen ist in Innenräumen, Restaurants, klimatisierten öffentlichen Gebäuden sowie an vielen Stränden inzwischen deutlich stärker eingeschränkt als früher; es empfiehlt sich, auf entsprechende Beschilderung zu achten.

Trinkgeld: Die meisten gehobenen Hotels und Restaurants berechnen bereits ein Bedienungsgeld (Service Charge, meist 10 %) sowie die Mehrwertsteuer (7 %) auf der Rechnung. Ein zusätzliches, kleines Trinkgeld wird in Restaurants dennoch gerne gesehen, ist aber nicht verpflichtend. Taxifahrer erwarten in der Regel kein Trinkgeld, ein Aufrunden des Fahrpreises wird aber gerne angenommen.

Thailand – Essen und Trinken

Es gibt eine Unzahl an Restaurants in Thailand. In Hotels ist das Essen tendenziell teurer; vorzuziehen sind meist die zahlreichen auswärtigen Restaurants, in denen für jeden Geschmack etwas dabei ist – von italienischer über deutsche, amerikanische, griechische, chinesische und japanische bis hin zu thailändischer Küche.

Man sollte die thailändische Küche auf jeden Fall probieren. Das Singha-Bier ist nach wie vor beliebt und schmackhaft. Leitungswasser ist nicht trinkbar; in den meisten Hotels wird eine kostenlose Flasche Trinkwasser im Zimmer bereitgestellt, ebenso in Restaurants. Bei Eis in Getränken ist – trotz vielerorts guter hygienischer Standards heute – im Zweifel weiterhin Vorsicht angebracht, insbesondere abseits touristischer Zentren.

Thailändisches Essen ist äußerst schmackhaft und wird oft scharf gewürzt; in den meisten Restaurants wird jedoch berücksichtigt, dass Europäer scharfes Essen häufig nicht gewohnt sind. Vor allem Pri-Kee-Noo, kleine rote oder grüne Chilischoten, sollten von Neuankömmlingen mit Vorsicht genossen werden. Zu den Spezialitäten zählen Tom Kha (Kokosmilchsuppe mit Kaffirlimettenblättern, Zitronengras, Ingwer sowie Huhn oder Krabben), Kaeng Phet (scharfes „rotes“ Curry mit Kokosmilch, Kräutern, Knoblauch, Chilis, Krabbenpaste und Koriander), Kaeng Khiao Wan („grünes“ Curry mit Auberginen, Rind oder Huhn), Gai Yang (Grillhähnchen) und Khao Phat (gebratener Reis mit Krabben, Huhn- oder Schweinefleisch, Zwiebeln, Eiern).

Unter den Nachspeisen sind Lot Chong (süße grüne Nudeln in Kokosmilch) und Sangkhaya (Pudding aus Kokosmilch, Ei und Zucker, oft in einer Kokosnussschale serviert) besonders empfehlenswert. Lecker zum Frühstück sind auch Mangos mit süßem Klebreis (Khao Niao Mamuang), der allerdings nur während der Mangosaison von März bis Mai in bester Qualität angeboten wird.

Weitere exotische Obstsorten sind Papaya, Jackfruit, Mangostane, Rambutan, Pomelo (süße Grapefruit) und vor allem die Durian, die von Ausländern (in Thailand „Farang“ genannt) wegen ihres intensiven Geruchs entweder geliebt oder entschieden abgelehnt wird. Viele Hotels lassen die Aufbewahrung von Durian im Zimmer nach wie vor nicht zu.

Getränke: Kokoswasser wird oft direkt aus der Schale angeboten. Neben zahlreichen einheimischen Getränken sind Singha-Bier sowie thailändischer Whisky (z. B. Sang Som) einen Versuch wert.

Thailand – Unterkünfte

Hotels und andere Unterkünfte gibt es in Thailand in allen Preisklassen. Die meisten Hotels verfügen über eine Klimaanlage, was Vor- und Nachteile hat: Einerseits sind die tropischen Temperaturen für Mitteleuropäer erträglicher, andererseits kann eine Erkältung schneller auftreten, und da Fenster selten geöffnet werden, kann es in manchen Zimmern muffig riechen.

Hotels in Bangkok: Bangkok verfügt über einige der besten Hotels Asiens auf internationalem Standard. Luxushotels bieten in der Regel Pool, Klimaanlage und Rund-um-die-Uhr-Zimmerservice. Hotels am Chao-Phraya-Fluss liegen etwas ruhiger mit besserer Luftqualität als in der Innenstadt, dafür mit etwas weiteren Wegen zu vielen Sehenswürdigkeiten – bessere Häuser bieten hier häufig einen kostenlosen Boots- oder Bus-Shuttle an. Die Gegend um Banglamphu/Khao San Road bietet nach wie vor preisgünstigere Unterkünfte für Rucksackreisende. Verglichen mit europäischen Preisen bleibt eine Übernachtung im gehobenen Fünf-Sterne-Hotel in Bangkok weiterhin vergleichsweise günstig. Bei der Hotelwahl in Bangkok lohnt sich eine zentrale Lage mit guter Anbindung an BTS Skytrain oder MRT-U-Bahn.

Ferienhäuser und -wohnungen: Werden heute überwiegend über einschlägige Online-Buchungsportale sowie über lokale Vermittler in den Urlaubsregionen angeboten.

Jugendherbergen: Herbergen und günstige Guesthouses gibt es landesweit, auch abseits klassischer YMCA/YWCA-Einrichtungen; die Auswahl über Online-Buchungsplattformen ist heute deutlich größer als früher.

Camping: Die meisten Zeltplätze befinden sich in Nationalparks unter Verwaltung der Forstbehörde, daneben gibt es Zeltplätze in manchen Feriengebieten. Zelten ist in Thailand nach wie vor nicht sehr verbreitet, da preisgünstige Zimmer praktisch überall verfügbar sind.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern, Einreisebestimmungen und Wechselkursen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Insbesondere die Regelung zur visumfreien Aufenthaltsdauer (60 vs. 30 Tage) befand sich zum Redaktionsschluss im Umbruch – für verbindliche, tagesaktuelle Informationen empfiehlt sich ein Blick auf die Website der Königlich Thailändischen Botschaft, des Auswärtigen Amtes sowie des TAT Newsroom.

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Thailand - Bangkok
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Thailand – Bangkok

von Joe OnTour 9. September 2017
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Thailand – Bangkok

Bangkok – das ist in erster Linie eine faszinierende Mischung aus Chaos und Ruhe. Die Stadt ist groß, überbevölkert, lärmend, vollgestopft in jeder Hinsicht – mit Menschen, mit Autos und jeder anderen Art motorisiertem Gefährt, mit Gebäuden. Aber sie hat auch – manchmal an den unerwartetsten Stellen stille Plätze, Oasen der Ruhe. Mitten im grössten Getümmel findet man friedliche kleine Gassen, die von alten Teakholzhäusern gesäumt sind und die leuchtend bunten Farben der prachtvollen Kapellen (Bots und Viharns) und Türme (Chedi) der buddhistischen Klöster und die Ruhe und den Schatten der Tempelhöfe.

Bangkok ist eine stark westlich orientierte Hauptstadt. Trotzdem hat sie ihre Wurzen und ihre asiatischen Traditionen behalten. Bangkok ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die rapiden Veränderungen und der zunehmende Wohlstand haben jedoch auch Nachteile gebracht. Es gibt zuviel Straßenverkehr und die Stadt kommt oft komplett zum Stillstand.

Die besten und meist 5-Sterne- Hotels überblicken den Chaophraya-Fluß, an dessen Ufer auch der Große Palast zu finden ist. Das riesige Gelände beherbergt den Wat Phra Kaeo. Die Buddhafigur besteht aus einer besonders leuchtend-grünen Jadeart und ist nicht, wie man vermuten könnte, mit Smaragden besetzt. Für den Besuch des Großen Palastes gelten (wie für viele andere Kulturstätten übrigens auch) bestimmte Kleidungsregeln. Frauen müssen einen Rock tragen, der die Knie bedeckt. Von Männern werden lange Hosen erwartet. Bei unkorrekter Bekleidung wird der Eintritt verweigert.

Wenn man flußaufwärts vom Großen Palast fährt, kommt man zum Königlichen Bootshaus. Hier sind die reichverzierten königlichen Barkassen zu bewundern, die auch für besondere Prozessionen auf dem Chaophraya verwendet werden. Innerhalb der Stadtgrenzen Bangkoks gibt es mehr als 300 Tempel und Schreine. Am bekanntesten von ihnen sind Wat Benchamabophit (Marmor-Tempel), Wat Arun (Tempel der Morgendämmerung) und Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddhas).

A propos Bangkok – die Stadt heißt eigentlich gar nicht so! Der richtige und volle Name Bangkoks lautet: „Krung Thep Manakhon Bovorn Ratanskosin Magintharayutthaya Mahadilokpop Noparatratchathani Burirom Udomratchanivetmahasathan Avatartsathit Sakkathattiya Visnukarmrasit“, das heisst übersetzt: „Stadt der Engel, größte aller Städte, Wohnsitz des Smaragdbuddha, unbezwingbare Festung, unsterbliches, wertvolles Juwel, überaus mächtig, altehrwürdig, neunfach mit Juwelen geschmückte, himmlische Stadt, gestiftet von Indra und wiedererrichtet von Vishnu“. Die Thailänder nennen die Stadt kurz: „Krung Thep“ (Stadt der Engel). Gegründet wurde sie von König Rama I., der auch Wat Phra Kaew und den Großen Palast erbauen ließ.

Eine der größten Tempelanlagen des Landes ist WatPho. Die gesamte Anlage besteht aus über 30 Tempeln, von denen der Tempel des Liegenden Buddhas der größte ist. Mit einer Länge von über 44 m und einer Höhe von 15 m hat diese Buddhafigur unglaubliche Ausmaße.

Wir können einen Besuch der vielen farbenfrohen Märkte unbedingt empfehlen, besonders erwähnen wollen wir den berühmten Schwimmenden Markt. Wir hörten jedoch, dass er in den letzten Jahren mehr und mehr zur Touristenattraktion geworden ist. Zu den sonstigen Sehenswürdigkeiten gehören der LakMuang (Stadtstein), der Erawan-Schrein, an dem täglich frische Opfergaben dargebracht werden und das Nationalmuseum. Im Suan Pakkard-Palast kann man wertvolle Antiquitäten besichtigen.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das zu einem Kunstgewerbemuseum umgebaute Haus des amerikanischen Seidenhändlers Jim Thompson, der 1967 spurlos in Malaysia verschwand. Ebenso interessant sind der Bangkoker Zoo und die Schlangenfarm des Rotkreuzzentrums. Die Entfernungen zwischen diesen Sehenswürdigkeiten sind ziemlich gross. Zu Fuss sind sie kaum zu schaffen. Wir enpfehlen auf jeden Fall die Benutzung eines Taxis, zumal die Kosten hierfür sehr gering sind.

ThailandAllgemeine Länderinfos

Thailand – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
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Thailand – Bangkok

von Joe OnTour 9. September 2017
Thailand

Thailand – Tempel

von Joe OnTour 9. September 2017
Thailand

Thailand – Strände

von Joe OnTour 9. September 2017
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Thailand – Bangkok – Schwimmende Märkte

von Joe OnTour 9. September 2017
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Thailand – Impressionen

von Joe OnTour 9. September 2017

Bilder Thailand - Bangkok

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Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
Thailand - Tempel
Thailand - Tempel
Thailand - Tempel
Thailand - Tempel
Thailand - Tempel
Thailand - Strände
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Thailand - Bangkok - Schwimmende Märkte
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Thailand - Tempel
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Thailand – Tempel

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Thailand – Tempel

Rund 300 Tempel stehen in Bangkok. Alle zu sehen ist schier unmöglich und wer will das schon. Man sollte sich die fünf wichtigsten ansehen und für diese genügend Zeit einplanen.

Buddhistische, Thailändische Tempelbezirke bestehen in etwa wie die abendländischen Klöster aus mehreren Gebäuden und haben auch ähnliche Funktionen wie beten, lernen, arbeiten, leben und wohnen.

Bot
Das heiligste und für die Gläubigen wichtigste Gebäude ist der „Bot“. Bots sind für Touristen (und allgemein für Nicht-Mönche) meist nicht zugänglich.

Viharn
Während der Bot oft nur Mönchen zu rituellen Handlungen vorbehalten ist, dienen Viharn dem ganzen Volk als Gebetsstätte. Der berühmteste Viharn Thailands ist der im Wat Po in Bangkok, der den vergoldeten, liegenden Buddha beherbergt.

Chedi
Weithin sichtbar sind die turmhohen, leicht glocken- oder kegelförmigen „Chedis“, im europäischen Sinn vergleichbar mit Kirchtürmen. Im Inneren sind oft Reliquien begraben.

Sala
sind offene und kleine Nebengebäude zum Verweilen ohne rituelle Bedeutung.
Wat Phra Keo, der Tempel des Smaragd-Buddha, gehört zum königlichen Palast und ist Thailands ranghöchster Tempel. Der Buddha selbst, eine 60 cm hohe Figur gilt als Thailands Nationalheiligtum. Dreimal im Jahr zu Beginn der drei thailändischen Jahreszeiten (Sommer, Regenzeit, Winter) hängt der König persönlich das zum Klima passende, edelsteinbesetzte neue Gewand um diesen Buddha. Die kleine Statue beteht aus Jade. Die Herkunft der Figur ist unbekannt. Angeblich soll sie aus Ceylon stammen, tauchte damn in Laos auf, wurde zwischenzeitlich geraubt und wieder aufgefunden. Dann legte König Rama I. endgültig die Hand darauf und brachte den Smaragd-Buddha 1785 nach Bangkok.

Über die künstlerischen Qualitäten des Wat Phra Keo wurde und wird viel gestritten. Den einen gilt er als der schönste Tempel der Welt, den anderen als ein buntes Durcheinander aller Farben, Baumaterialien und Stile. Sicher ist, daß er weder einheitlich noch durch und durch von hohem künstlerischem Wert ist. Die im Jahr 1785 errichteten Monumente wurden unaufhörlich ausgebessert und vergrössert. Man muß den Tempel wohl als eine bunte Zusammenfassung aller Baustile in Thailand und Bangkok verstehen. Zwischen den einzelnen Bauten und Statuen kann man aber viel Schönes und Interessantes entdecken.

Wat Traimitr ist der Tempel des Goldenen Buddha. Die East Asiatic Company wollte an der Stelle ihren Flughafen vergrössern, an der lange Zeit ein fast zerstörter Tempel am Menam-Ufer stand. Der Tempel wurde abgerissen und die Statuen vorübergehend in ein Lagerhaus gebracht. Als 1953 beim Abtransport einer drei Meter hohen, schwarzlackierten Buddhafigur aus der Sukothai-Periode (um 1300) eine Panne passierte, blieb die schwere Statue im aufgeweichten Schmutz der Baustelle stehen. Über Nacht war sie dem Regen ausgesetzt. Am nächsten Tag versuchte der besorgt Abt, sie zu säubern. Dabei putzte er den schwarzen Lack ab. Unter dieser Lackschicht schimmerte die Figur aus massivem Gold hervor. Sie wurde vor langer Zeit nur angestrichen, um sie vor Räubern zu schützen. Jetzt steht sie in neuem goldenen Glanz erstrahlt in einem kleinen Tempel.

Hier noch einmal der Knigge für Tempelbesucher für diejenigen, die sich nicht blamieren und nicht als Prolls gelten wollen:

Nie die Contenance verlieren und immer lächeln. Geschimpfe oder gar Wutausbrüche disqualifizieren uns in den Augen der meisten Thais.

Es sind 35 Grad im Schatten und die Luftfeuchtigkeit ist wie wie im Dampfbad. Am liebsten will man sich alle Klamotten vom Leib reißen und die Strandklamotten anziehen. Blamierprofis präsentieren Cellulite, Speckfalten sowie die Folgen übermäßigen Konsums von Singha und Sonnenstrahlen jedem, der es nicht sehen will. Nicht nur die Thais sind bei solch unappetitlichen Ansichten wenig entzückt.

Es ist in den Tempeln extrem unhöflich und nach Thailändischem Strafgesetzbuch teilweise verboten Menschen beim Gebet zu stören sowie mit den Füssen auf Buddhastatuen zu weisen, Buddhastatuen zu berühren oder Buddhastatuen zu erklettern. Ausserdem ist es verboten, Tempel mit kurzer Hose oder kurzem Rock und leichtem T-Shirt etc. zu betreten. Auch aus Sarongs und Tüchern improvisierte lange Überkleidung empfinden viele Thais als überaus lächerlich.

Bilder Thailand - Bangkok

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Thailand - Bangkok
Thailand - Bangkok
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Thailand - Tempel
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Thailand - Strände
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Thailand – Strände

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Thailand – Strände

Südlich von Bangkok am Golf von Thailand liegen Pattaya, Südostasiens bekanntester Badeort, und das weniger überlaufene Ferienzentrum Bang Saen. Nicht weit enfernt ist KohSamet, eine unberührte Insel, die leicht per Boot (Fahrzeit 30 Min.) von Rayong erreicht werden kann. Eine ca. zweistündige Autofahrt von Bangkok entfernt liegen Chaam und Hua Hin. Hua Hin war einst ein königlicher Badeort und erfreut sich momentan wieder zunehmender Beliebtheit. Zahlreiche beliebte Ferienziele liegen am Indischen Ozean.

Die Insel Phuket ist durch einen Damm mit der Südwestküste Thailands verbunden. In den letzten Jahren sind auf dieser Insel zahlreiche Hotels aus dem Boden geschossen, so daß Phuket allmählich Pattaya den Anspruch auf die »Nummer Eins« unter den Feriengebieten Südostasiens streitig macht.

Es gibt aber immer noch einige menschenleere Strände und abgelegene Buchten. In der Phang Nga Bay, die von Phuket aus leicht zu erreichen ist, ist der Ausblick auf das Meer und die umliegenden Inseln wirklich atemberaubend. Mehr als 3500 Inseln (Hongs) sind über die Bucht verteilt. Diese felsigen Inseln weisen eine reichhaltige Fauna und Flora auf. Bis vor einiger Zeit gab es keinen Zugang zu den Hongs, so daß sich die Natur ohne jeglichen menschlichen Einfluß entwickeln konnte. Hier bieten sich auch spezielle Kanuausflüge an, mit denen man durch Felsspalten und Höhlen das Innere besuchen kann. Songkhla im Süden des Landes am Golf von Thailand liegt etwa 1300 km von Bangkok entfernt. Es ist ein reizvoller und freundlicher Ort mit chinesischem Flair und ideal für Erholungssuchende.

Weiter nördlich im Golf von Thailand liegen die idyllischen Inseln Koh Samui und Koh Phangan mit feinem Sandstrand und zahlreichen Kokosnussplantagen. Hier gibt es auch und viele Wasserfälle. Wenn sie inzwischen wohl auch kein Geheimtip mehr sind, stellen sie doch eine akzeptable Alternative zu den grossenTouristenzentren dar.

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Thailand - Strände
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Thailand - Bangkok - Schwimmende Märkte
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Thailand – Bangkok – Schwimmende Märkte

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Thailand – Bangkok – Schwimmende Märkte

Die erste „richtige“ Straße Bangkoks wurde im Jahr 1862 gebaut. Vorher und auch noch lange danach, fanden alle Transporte fast ausschliesslich auf dem Fluß und den Klongs statt. Am frühen Morgen trafen sich die Bäuerinnen und hielten mit ihren Boote Schwimmende Märkte ab. Zu Recht wurde Bangkok als „Venedig des Ostens“ bezeichnet. Für den Europäer ist es kaum vorstellbar. Da sitzen die Thais in langen schmalen Booten voll mit Blumen, Obst, Gemüse und vielen anderen Waren beladen und versuchen die Ware zu verkaufen.

Ein buntes, wildes Durcheinander, das die fremden Zuschauer in Erstaunen versetzt. Es ist durchaus nicht aussergewöhnlich, wenn die untereinander verkaufte Ware vom neuen Besitzer in dessen Boot bereits zu einer köstlichen Mahlzeit verarbeitet und weiterverkauft wird. Der Einfallsreichtum ist hier scheinbar grenzenlos.

Die hier abgebildeten Fotos stammen von unserer Reise im Jahr 1984. Zu dieser Zeit dienten die Schwimmenden Märkte in Bangkok noch der Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Dingen. Heute findet man die ursprünglichen Märkte jedoch nicht mehr in Bangkok sondern eher in Damnoen Sudak, etwa 100 km von Bangkok entfernt. Diesen Ausflug kann man mit dem Taxi, Bus oder auch organisiert in Gruppen durchführen. Man sollte aber in den frühen Morgenstunden dort ankommen, um den Markt in seiner natürlichen Form, ohne die Touristenmassen zu erleben.

Bilder Thailand - Bangkok

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Thailand - Impressionen
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Thailand – Impressionen

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Thailand – Impressionen

Thailand ist reich an Traditionen und kulturellen Überlieferungen. Dem europäischen Auge bietet sich eine Flut von neuen und oft unverständlichen Ereignissen auf einer überwältigenden Zeitreise in vergangene Kulturen. Wenn man sich dem Luxus eines kurzen Moment der Musse und Besinnlichkeit unterzieht, findet man ein wenig Verständnis für diese fremde Kultur.

Beeindruckend ist der schmale Grat zwischen gelebtem Glaubensbekenntnis und moderner Lebensweise, der von den Thailändern beispiellos praktiziert wird.

Dass beides, sowohl die strenge Gläubigkeit und die moderne Lebensweise sehr wohl nebeneinander existieren können, davon kann man sich besonders im pulsierenden, hektischen und zugleich besinnlichen Bangkok überzeugen. Die Gegensätze liegen hier nur einen Steinwurf voneinander entfernt.

Bilder Thailand - Bangkok

Thailand - Bangkok
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philippinen
PhilippinenAllgemeine Länderinfos

Philippinen – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Philippinen – Allgemeine Informationen

Fläche: ca. 300.000 km².

Einwohner: rund 117,7 Millionen (Stand 2026) – damit gehören die Philippinen heute zu den 15 bevölkerungsreichsten Ländern der Welt.

Hauptstadt: Manila (Kernstadt ca. 1,8 Mio. Einwohner; die Metropolregion Metro Manila zählt heute rund 14–16 Millionen Menschen und ist damit eine der größten Ballungsräume Asiens).

Geografie: Die Philippinen liegen vor der südostasiatischen Küste zwischen Taiwan und Borneo im Pazifik. Sie bestehen aus rund 7.640 Inseln, von denen nur etwa 2.000 einen Namen tragen und nur rund 900–2.000 dauerhaft bewohnt sind. Die beiden größten Inseln, Luzon im Norden und Mindanao im Süden, machen rund 65 % der Landmasse aus; hier lebt auch der Großteil der Bevölkerung. Zwischen Luzon und Mindanao liegt die Inselgruppe der Visayas.

Staatsform: Präsidialrepublik seit 1987 (Verfassung von 1987). Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus und Senat. Aktueller Staats- und Regierungschef: Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr., im Amt seit Juni 2022 – Sohn des früheren Diktators Ferdinand Marcos. Unabhängig seit 1946, bis 1898 spanische Kolonie, anschließend bis 1946 (mit japanischer Besatzung 1942–1945) unter US-amerikanischer Verwaltung.

Sprache: Amtssprachen sind Filipino (basierend auf Tagalog) und Englisch, das im Bildungswesen, Geschäftsleben und Tourismus breit verwendet wird. Daneben werden regional zahlreiche weitere Sprachen gesprochen (u. a. Cebuano, Ilocano, Hiligaynon); insgesamt sind über 180 Sprachen und Dialekte registriert. Spanisch spielt heute nur noch eine sehr geringe Rolle.

Religion: rund 79 % Katholiken, daneben Protestanten, eine bedeutende muslimische Minderheit (v. a. auf Mindanao und im Sulu-Archipel, ca. 6 %), Anhänger der unabhängigen Philippinischen Kirche (Iglesia Filipina Independiente) sowie kleinere Gruppen von Buddhisten und Anhängern von Naturreligionen.

Netzspannung: 220 V, 60 Hz (in Baguio teils 110 V). 110-V-Anschlüsse sind in vielen Hotels vorhanden. Es werden flache und runde, zwei- und dreipolige Stecker verwendet – ein Universaladapter wird empfohlen.

Telefon: Internationale Ländervorwahl für die Philippinen: 0063. Vorwahl von den Philippinen nach Deutschland: 0049, nach Österreich: 0043, in die Schweiz: 0041. Prepaid-SIM-Karten der großen Anbieter Globe und Smart sind landesweit günstig erhältlich, die Netzabdeckung ist auf den Hauptinseln gut, auf entlegeneren Inseln teils eingeschränkt.

Währung: Philippinischer Peso (₱ bzw. PHP), 1 Peso = 100 Centavos. Richtwert Wechselkurs (schwankt tagesaktuell): 1 Euro ≈ 63–66 PHP.

Gesundheit: Vor der Reise sollten rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke (u. a. Mittel gegen Durchfall, Fieber, Schmerzen sowie Verbandsmaterial und Wunddesinfektion) sowie Grundkenntnisse in Erster Hilfe sind empfehlenswert. Impfungen gegen Typhus, Hepatitis A und ggf. Hepatitis B sollten mit einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt abgeklärt werden, ebenso der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio.

Malaria-Vorkommen: ganzjährig, mit unterschiedlichem Risiko je nach Landesteil. Mittleres Risiko besteht in ländlichen Gebieten unterhalb 600 m Höhe u. a. im Osten von Luzon, in Teilen Mindanaos, auf Palawan, Samar, im Sulu-Archipel und in Mindoro Occidental; geringes Risiko in den übrigen Landesteilen bzw. Höhenlagen über 600 m. Als malariafrei gelten die Stadtgebiete sowie die Inseln Bohol, Catanduanes und Cebu. Eine aktuelle reisemedizinische Beratung vor Abreise wird dringend empfohlen, da sich Risikogebiete ändern können.

Kleidung: Beim Besuch von Kirchen oder Moscheen sind Shorts und allzu freizügige Kleidung unangebracht.

Deutsche Botschaft: 25th Floor, Zuellig Building, Makati Avenue corner Paseo de Roxas, Makati City, Metro Manila (die frühere im Solid Bank Building genannte Adresse ist nicht mehr aktuell – vor Reiseantritt empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Kontaktseite der Botschaft, etwa über die Website des Auswärtigen Amtes).

Handel mit bedrohten Tierarten: Vom Kauf von Produkten aus bedrohten Tierarten, etwa Riesenmuscheln, Korallen oder Schildpatt, ist unbedingt abzuraten. Sie unterliegen nach philippinischem Recht einem strengen Exportverbot, und die Einfuhr nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz ist ebenfalls strafbar.

Sicherheit: Die Kriminalitätsrate ist in den großen Städten, insbesondere in Teilen Manilas, weiterhin vergleichsweise hoch. Es empfiehlt sich, nachts nicht allein durch einsame Straßen zu gehen, Schmuck und teure Uhren im Hotelsafe zu lassen und nur so viel Bargeld mitzuführen, wie für den jeweiligen Anlass benötigt wird. Für bestimmte Regionen, insbesondere Teile des westlichen und zentralen Mindanao sowie den Sulu-Archipel, bestehen weiterhin gesonderte Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes aufgrund des Risikos von Entführungen und gewaltsamen Konflikten – diese Gebiete liegen jedoch abseits der klassischen touristischen Routen (Luzon, Visayas, Palawan). Vor Reiseantritt sollten die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes konsultiert werden.

Wirtschaft: Die philippinische Wirtschaft hat sich seit den frühen 2000er-Jahren deutlich gewandelt: Neben der Landwirtschaft (Reis, Mais, Kokospalme) sind heute vor allem der Dienstleistungssektor – insbesondere die Business-Process-Outsourcing-Branche (Callcenter, IT-Dienstleistungen) – sowie die Rücküberweisungen der vielen im Ausland arbeitenden Filipinos (Overseas Filipino Workers, OFWs) zu zentralen Stützen der Wirtschaft geworden. Elektronik- und Halbleiterexporte spielen weiterhin eine bedeutende Rolle. Die Philippinen zählten in den letzten Jahren zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Südostasiens, wobei Herausforderungen wie Einkommensungleichheit, Unterbeschäftigung und die Anfälligkeit für Naturkatastrophen (Taifune, Erdbeben) bestehen bleiben.

Philippinen – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können weiterhin visumfrei für touristische Zwecke einreisen: Bei der Einreise wird ein kostenloser Einreisestempel für einen Aufenthalt von 30 Tagen erteilt (formal keine „Visumbefreiung“ im engeren Sinne, sondern eine gebührenfreie Aufenthaltserlaubnis bei Ankunft).

Voraussetzungen sind:

  • ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültig ist,
  • ein Nachweis der Weiterreise (Rück- oder Anschlussflugticket),
  • seit einigen Jahren zusätzlich eine vorab durchzuführende Online-Registrierung im eTravel-Portal der philippinischen Regierung, die innerhalb von 72 Stunden vor Ankunft erfolgen muss; der dabei erzeugte QR-Code sollte beim Einchecken sowie bei der Einreise vorgezeigt werden können.

Der 30-tägige Aufenthalt lässt sich vor Ort beim Bureau of Immigration gegen eine Gebühr auf bis zu 59 Tage verlängern; für längere Aufenthalte sind weitere Verlängerungen bzw. spezielle Visakategorien erforderlich, mit denen sich (bei wiederholter Verlängerung) theoretisch ein Aufenthalt von bis zu drei Jahren ohne Ausreise realisieren lässt. Bei Überschreitung der genehmigten Aufenthaltsdauer wird bei der Ausreise streng kontrolliert; es drohen Geldstrafen.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, sollten Reisende die aktuellen Anforderungen unmittelbar vor Abreise auf der offiziellen Website des philippinischen Bureau of Immigration bzw. beim Auswärtigen Amt prüfen.

Philippinen – Klima

Die Philippinen kennen zwei Jahreszeiten: Regenzeit von Juni bis Oktober, Trockenzeit von November bis Mai – letztere gilt zugleich als beste Reisezeit.

Es herrscht die ganze Palette tropischer bzw. subtropischer Klimamerkmale: allgemein warm, mitunter drückend heiß bei hoher Luftfeuchtigkeit. In Manila variieren die mittleren Temperaturen von rund 25 °C in der kühleren Trockenzeit (November bis Februar) bis über 35 °C in der zweiten Hälfte der Trockenzeit (März bis Mai).

An den Küsten sorgt der Wechsel von Land- und Seewind für Erfrischung, in den Bergen kann es nachts auf unter 10 °C abkühlen. Es gibt deutliche regionale Abweichungen, insbesondere bei den Niederschlägen, die auch außerhalb der eigentlichen Regenzeit auftreten können.

Zwischen Juli und November überqueren regelmäßig Taifune den Osten und Norden des Landes; ihre Ausläufer erreichen gelegentlich auch die Visayas und, seltener, Palawan. Die Philippinen zählen zu den taifunreichsten Regionen der Erde – wer außerhalb der Trockenzeit reist, sollte die aktuelle Wettervorhersage im Blick behalten.

Philippinen – Fauna

Auf den Philippinen gibt es Hunderte verschiedene Vogel- und Säugetierarten sowie rund 200 verschiedene Reptilienarten, viele davon endemisch.

Zu den philippinischen Tierarten, die ausschließlich auf Palawan vorkommen, gehören das ameisenfressende Schuppentier (Pangolin), der Zwerghirsch Pilandok – die kleinste Rotwildart der Welt – sowie die Palawan-Bärenkatze, eine Marderart.

Ebenfalls vertreten sind Süß- und Salzwasserkrokodile (darunter das stark gefährdete Philippinenkrokodil), Warane, Schlangen und andere Reptilien sowie Papageien, Nashornvögel und farbenprächtige Schmetterlinge. Der Königsadler der Philippinen (Philippine Eagle), einer der größten Greifvögel der Welt, gilt als vom Aussterben bedroht und ist Nationalvogel des Landes; Schutzprojekte, insbesondere auf Mindanao, setzen sich für seinen Erhalt ein.

Zu den weniger angenehmen Tierarten gehören die Nik-Niks, stecknadelkopfgroße Blutsauger, die manche Strände zeitweise, meist zwischen Dezember und Februar, bevölkern, sowie Würfelquallen, deren giftige Nesselzellen schmerzhafte Hautverätzungen hervorrufen können. Anopheles-Mücken als Malariaüberträger kommen in bestimmten Landesteilen vor (siehe Kapitel Gesundheit).

Philippinen – Flora

Die Pflanzenwelt der Philippinen gilt mit rund 10.000 Arten von Bäumen, Sträuchern, Blumen und Farnen als eine der vielfältigsten der Welt, mit einem hohen Anteil endemischer Arten.

Trotz großflächiger Rodungen in der Vergangenheit wird der Waldanteil an der Gesamtfläche weiterhin auf grob 20–25 % geschätzt; staatliche und private Wiederaufforstungsprogramme haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, auch wenn illegaler Holzeinschlag weiterhin ein Problem darstellt.

Ausgedehnte Mangroven prägen weite Küstengebiete der Inseln. Die einst weit verbreiteten Regenwälder, besonders im Osten des Landes, sind vielerorts bis auf geringe Reste abgeholzt; an ihre Stelle ist vergleichsweise artenarmer Sekundärwald oder Grasland getreten. In den zentralen und westlichen Inselregionen gibt es noch große Monsunwälder, die in höheren Lagen in Eichenmischwälder bzw. Nebelwälder übergehen.

Philippinen – Geschichte

Funde belegen die Existenz von Hominiden auf den Philippinen bereits vor rund 700.000 Jahren (neuere Forschung, u. a. auf Luzon, hat ältere Datierungen als frühere Annahmen ergeben); seit ca. 30.000–50.000 Jahren lebt der moderne Mensch (Homo sapiens) auf den Inseln, u. a. auf Palawan.

Zwischen etwa 13.000 und 10.000 v. Chr. wanderten die Aeta, kleinwüchsige, dunkelhäutige Sammler und Jäger, vom asiatischen Festland ein; ab ca. 4.000 v. Chr. verdrängten seefahrende Austronesier sie zunehmend ins Hinterland. Ab dem 7.–9. Jahrhundert n. Chr. gerieten die südlichen Philippinen unter den Einfluss des buddhistischen Großreichs Sri Vijaya, ab dem 14. Jahrhundert unter den Einfluss des javanischen Reichs Majapahit. 1380 erreichten die ersten arabischen Gelehrten die Sulu-Inseln, und der Islam breitete sich im Süden aus.

1521 landete Ferdinand Magellan auf Samar und Cebu; 1543 wurden die Inseln nach König Philipp II. benannt. Ab 1565 begann mit Miguel López de Legazpi die 333-jährige spanische Kolonialherrschaft. José Rizal gründete 1892 eine Reformbewegung und wurde 1896 nach dem Ausbruch des Katipunan-Aufstands hingerichtet – er gilt bis heute als Nationalheld der Philippinen. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg riefen die Philippinen 1898 ihre Unabhängigkeit aus, gerieten jedoch anschließend unter US-amerikanische Verwaltung.

1935 wurde Manuel L. Quezon erster Präsident des philippinischen Commonwealth. Nach japanischer Besatzung (1942–1945) und der Rückeroberung durch General MacArthur 1944/45 wurde am 4. Juli 1946 die unabhängige Republik der Philippinen ausgerufen.

1965 wurde Ferdinand E. Marcos Präsident; 1972 verhängte er das Kriegsrecht und regierte in der Folge diktatorisch. Nach der Ermordung des Oppositionsführers Benigno Aquino 1983 und der friedlichen „People Power“-Revolution wurde Marcos 1986 gestürzt und ins Exil nach Hawaii getrieben, wo er 1989 starb. Corazon Aquino, Witwe Benigno Aquinos, wurde Präsidentin und verabschiedete 1987 die bis heute gültige Verfassung.

In den folgenden Jahrzehnten prägten mehrere Präsidentschaften das Land: Fidel Ramos (1992–1998), Joseph Estrada (1998–2001, nach Amtsenthebung durch Vizepräsidentin Gloria Macapagal-Arroyo abgelöst), Gloria Macapagal-Arroyo (2001–2010), Benigno Aquino III. (2010–2016, Sohn von Corazon Aquino) und Rodrigo Duterte (2016–2022), dessen von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisierter „Krieg gegen Drogen“ mit tausenden außergerichtlichen Tötungen international für Aufsehen sorgte und international-strafrechtlich (Internationaler Strafgerichtshof) nachwirkt.

Seit Juni 2022 ist Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr., Sohn des früheren Diktators, Präsident der Philippinen. Auf Mindanao wurde nach jahrzehntelangem bewaffnetem Konflikt zwischen der Zentralregierung und muslimischen Rebellengruppen 2014 ein Rahmenabkommen unterzeichnet, aus dem 2019 die autonome Region Bangsamoro (BARMM) mit eigener Regionalregierung hervorging – ein wichtiger, wenn auch nicht vollständig abgeschlossener Schritt zur Befriedung der Region.

Philippinen – Essen und Trinken

Standardmäßig gibt es auf den Philippinen zu jeder Mahlzeit dieselbe Beilage: Reis – morgens, mittags und abends. Im Gegensatz zu vielen anderen südostasiatischen Küchen wird philippinisches Essen im Allgemeinen nicht scharf gewürzt; eine Ausnahme bilden Gerichte im Stil der Region Bicol.

Fisch, Muscheln, Schnecken, Krabben: Auf den Märkten findet sich fast überall ein breites Angebot an Süß- und Salzwasserfischen, Muscheln, Schnecken, Shrimps und Krabben. Preisgünstig sind der karpfenähnliche Tilapia sowie der Bangus (Milchfisch), beides verbreitete Zuchtfische. Beliebte, etwas teurere Meeresfische wie Lapu-Lapu (Zackenbarsch), frischer Thunfisch oder Blue Marlin sind eher in besseren Restaurants oder direkt an der Küste erhältlich. Sinigang na Isda ist ein sauer gekochter Fisch mit Tamarinde oder Tomaten in Brühe und Gemüse, Paksiw wird mit Zwiebeln, Ingwer und Essig gekocht. Fisch in süß-saurer Soße gibt es nicht nur in chinesischen Restaurants.

Schwein, Rind, Wasserbüffel: Schweinefleischgerichte haben abseits der Küstenregionen den Fisch inzwischen als beliebteste Fleischmahlzeit weitgehend abgelöst. Eine Spezialität des Landes ist Lechon, das philippinische, am Spieß gegrillte Spanferkel. Rindfleisch und Wasserbüffel spielen eine geringere Rolle. Zu den bekannten Gerichten zählen Adobo (geschmortes Fleisch mit viel Knoblauch und Sojasauce – gilt vielen als das Nationalgericht der Philippinen), Sinigang, Mechado (Fleisch-, Kartoffel- und Karottenwürfel in Tomatensauce) sowie Kaldereta.

Geflügel: Kommt praktisch nur als Huhn vor; die oben genannten Gerichte gibt es meist auch mit „Chicken“ statt Schweinefleisch. Chicken Curry (Huhn in Kokosnuss-Curry-Sauce) und Tinola (Hühnereintopf mit Gemüse und Ingwer) sind beliebte Klassiker. Balut, angebrütete, gekochte Enteneier mit Embryo, werden nach wie vor als traditioneller Straßensnack verkauft – für Reisende gewöhnungsbedürftig, aber ein fester Bestandteil der philippinischen Alltagskultur.

Gemüsegerichte: Pinakbet vereint gemischtes Gemüse (u. a. Auberginen, Bittermelone, Okra, Paprika, Kürbis) mit Bagoong, fermentiertem, gesalzenem Fisch bzw. kleinen Shrimps als Würzmittel – geruchsintensiv, aber geschmacklich milder als der Geruch vermuten lässt.

Nudelgerichte: In kleinen Pansiterias werden preiswerte, sättigende Nudelgerichte serviert, etwa Pancit Canton (Weizennudeln) oder Pancit Bihon (Reisnudeln), meist mit Gemüse und wahlweise Fleisch.

Desserts und Snacks: Halo-Halo, eine bunte Mischung aus Früchten, zerstoßenem Eis, Zucker und süßer Kondensmilch, ist ein beliebter, erfrischender Klassiker. Leche Flan (Eierpudding mit Karamellsauce), Turon (frittierte Bananenstücke im Teigmantel) und verschiedene Empanadas gehören ebenfalls zu den populären Süßspeisen und Snacks.

Getränke: Nicht in allen Restaurants wird Alkohol ausgeschenkt, da hierfür eine separate Lizenz erforderlich ist. Lokales Bier (u. a. San Miguel) ist von guter Qualität und günstig, Wein ist eher in gehobeneren Restaurants zu finden und aufgrund einer Luxussteuer vergleichsweise teuer. Einheimischer Gin (u. a. Ginebra San Miguel) ist sehr preisgünstig und beliebt.

Philippinen – Unterkünfte

In der Regel gibt es auch in touristisch weniger erschlossenen Regionen der Philippinen kaum Probleme, eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit zu finden. In der Hauptsaison von Dezember bis April werden jedoch günstigere Hotels und Pensionen stark von einheimischen Reisenden frequentiert, sodass sich eine frühzeitige Reservierung empfiehlt – besonders zur Weihnachts- und Osterzeit.

In den Ferienorten gibt es häufig zwei bis drei Tarifkategorien, die deutlich variieren können; am teuersten sind Zimmer meist zu Weihnachten und Ostern, deutliche Nachlässe gibt es oft in der Nebensaison (Juni bis Oktober). Verhandlungen über Zimmerpreise sind, vor allem bei längeren Aufenthalten, weiterhin üblich – heute allerdings häufig ergänzt durch Online-Buchungsplattformen mit transparenten, oft bereits reduzierten Preisen.

Hotels: Hotels der oberen Kategorien entsprechen in der Regel westlichem Standard, mit klimatisierten Zimmern, Bad, WC, Telefon und Fernseher; Spitzenhotels verfügen häufig über mehrere Restaurants, Bars, Geschäfte und Wechselstuben sowie Pools, Tennisplätze und Fitnessbereiche. In Badeorten dominieren Hotelanlagen im landestypischen Stil mit vielfältigem Sportangebot (Tauchen, Schnorcheln, Tennis, Golf, Wassersport). In gehobenen Hotels wird üblicherweise ein Aufschlag von rund 12 % Mehrwertsteuer zzgl. Servicegebühr erhoben.

Pensionen und Herbergen: Auch einfachere Hotels und Pensionen sind meist gut ausgestattet; viele kleinere, familiengeführte Unterkünfte bieten eine persönlichere Atmosphäre als große Hotelketten, häufig mit klimatisierten Zimmern und eigenem Bad. Wer auf Klimaanlage verzichten kann, findet ein breites Angebot an Low-Budget-Unterkünften mit Ventilator und Gemeinschaftsbad; ein eigener Leinenschlafsack kann hier praktisch sein, da Bettwäsche nicht immer gestellt wird.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern, Einreisebestimmungen, Wechselkursen und Sicherheitslage können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die offizielle Website des philippinischen Bureau of Immigration.

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Philippinen - Manila
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Philippinen – Manila

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Philippinen – Manila

Auf der Hauptinsel Luzon befindet sich Manila als politische und wirtschaftliche Schaltstelle der Philippinen. Manila ist ein Magnet für die Bewohner aus allen Teilen des Landes. Manila ist geliebt und verflucht, Sündenpfuhl und Moloch, mit Slums und ehrwürdigen Kirchen versehen, Sitz mehrerer Universitäten und auch Hochburg eines pulsierenden Nachtlebens. Manila ist das Tor zur Welt. Die Hauptstadt mit rund 12 Millionen Einwohnern ist eine absolute Herausforderung.

Den meisten Reisenden ist die Megastadt Manila kaum mehr als einige Tage Aufenthalt wert. Die Meisten zieht es in die Beschaulichkeit und Ursprünglichkeit der Provinz. Doch Manila bietet gerade wegen der Fülle von Gegensätzen einen Einblick in Kultur und die Geschichte des Inselreiches.

Intramuros, die mit teilweise restaurierten Wällen umgebene Kernstadt mit Fort Santiago, Manila Cathedral, San Agustin Konventkirche, das älteste Gotteshaus der Stadt, laden zu einem Rundgang durch die Geschichte der Philippinen ein. Vergangene Zeiten spürt man ebenso in den gepflegten Gebäuden des Kolonialviertels Barrio San Luis. Als Magellanes im Jahre 1521 auf der Insel Homahon landete, nahm er diese im Namen König Philipps II in Besitz. Er wußte damals nur wenig von den Reichtümern dieser noch unerforschten traumhaften Inseln. Er hatte keine Ahnung von den spektakulären Sonnenuntergängen und dem gemässigten Klima, in dem ein so warmherziges und freundliches Volk wohnte.

Ueber die mehrspurige Prestigemeile Roxas Boulevard, die Nobelhotels und das Cultural Center of the Philippines aufwerten, erreicht man das Geschäfts- und Bankenviertel Makati. Inmitten der Hochhausschluchten und glitzernden Einkaufszentren bietet das Ayala Museum seine wertvollen Sammlungen zu Kunst, Geschichte und Ethnografie dar. In der Nähe der Altstadt findet man den Luneta-Park. Er ist ein Platz für Konzerte und sonntägliche Promenaden. Gewaltige Gebäude im klassizistischen Stil wie das National Museum, rahmen ihn ein.

Ein hoher Obelisk erinnert an den Schriftsteller und Arzt José Rizal als Befreiung vom kolonialen Joch. 1896 wurde er durch spanische Soldaten exekutiert. Widersacher der Europäer waren die islamischen Fürsten, die schon seit dem 12. Jahrhundert einen Großteil des Archipels unter Koran und Halbmond vereinigt hatten.

Im Land zeugen heute imposante Kirchenbauten und Festungen von den Kämpfen der Konquistadoren. Und das heutige Geschehen besonders im Süden der Philippinen belegt auf blutige Weise, dass auf beiden Seiten diese Interessenslagen nicht nachgelassen haben. Im Jahr 1898, mit Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges, hatten die USA die inzwischen wirtschaftlich am Boden liegenden Philippinen übernommen.
Nummernschild auf den Philippinen
Erst im Jahr 1946 erlangte das während des Weltkriegs verwüstete Land seine politische Unabhängigkeit. Wirtschaftlicher Aufschwung, aber auch andauernde Bevormundung durch die USA, zunehmende Korruption und Kriminalität begleiteten die Machtübernahme durch den Marcos-Klan. Das Diktatorenpaar Ferdinand und Imelda unterdrückte sein Volk 21 Jahre lang. 1986 mussten sie der „People Power“-Bewegung weichen.

Corazon Aquino erschien als Übergestalt und stimmte als erste Präsidentin die Menschen mit ihrem Charisma die Menschen auf demokratische Verhältnisse ein. Es fehlte ihr aber an dem notwendigen Durchsetzungsvermögen. Ihren Nachfolgern Fidel Ramos, Joseph Estrada und der amtierenden Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo gelang es ebenso wenig die großen Probleme in Staat und Gesellschaft zu lösen. Korruption, soziale Ungerechtigkeit und die Gewaltspirale im Süden des Landes, wo muslimische Separatisten nach wie vor die Autonomie einforderten, nahmen ihren Fortgang. Nördlich des Flusses Pasig findet man das betriebsame Chinatown mit seinen zahlreichen Geschäften und Restaurants, dem buddhistischen Seng Guan Temple und dem kuriose Chinesischen Friedhof (Chinese Cemetery).

Unseren Weiterflug auf die Insel Jakarta (Java) unternehmen wir vom Manila Airport aus mit einer kleinen regionalen Maschine der Philippin Airlines. Gut, dass Brigitte erst während des Fluges sieht, dass das Fluggerät schon sehr betagt ist. Aus den Verkleidungen der Triebwerke fliessen erhebliche Mengen an Oel, wie mir scheint, ein echter Absturzkandidat. Ich behalte mein Wissen aber für mich, es ist ja wieder alles gut gegangen.

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Philippinen – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
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Philippinen – Manila

von Joe OnTour 9. September 2017
Philippinen

Philippinen – Luzon

von Joe OnTour 9. September 2017
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Philippinen – Bontoc

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Philippinen – Jeepney

von Joe OnTour 9. September 2017
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Philippinen – People

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Philippinen – Reisterrassen

von Joe OnTour 9. September 2017

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Philippinen - Luzon
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Philippinen – Luzon

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Philippinen – Luzon

Wie eine zerstückelte Brücke liegen die Inseln der Philippinen zwischen Taiwan im Norden und Indonesien im Süden. Vulkane, Verschiebungen der Erdplatten mit den daraus folgenden Hebungen und Senkungen und schmelzende Eiszeitgletscher haben sie entstehen lassen. Die größte Insel ist die nördliche Hauptinsel Luzon. Sie ist kulturell und landschaftlich sehr abwechslungsreich. Gleichzeitig bildet sie das wirtschaftliche Rückgrat des Landes.

Wir fahren in die Gebirgsregion der Luzon-Insel. In steilen Steigungen windet sich eine kleine schmale Landstrasse Richtung Bontoc. Es hat früh morgens noch aus Eimern gegossen und die Strasse ist matschig und rutschig. Wir kommen nur sehr langsam voran. Das gibt uns aber Gelegenheit, die Landschaft mit ihren vielfältigen Reizen zu bewundern. Mancherorts sind die Hügel vollkommen abgeholzt und an anderen Stellen empfängt uns dichter Regenwald. Die Strasse ist wenig befahren, zwei Wagen an der gleichen Stelle sind eine Seltenheit. Meist sind nur Busse unterwegs, die bis oben hin bepackt sind. Die Menschen fahren sogar auf den Dächern als Fahrgäste mit. Unsere Tour in die Gebirgsregion soll mehrere Tage dauern und wir haben für die Nächte jeweils Hotels und Pensionen vorgebucht.

In einem kleinen Gebirgsdorf empfängt uns am Ortseingang ein Ifugao-Jäger in seiner typisch bunten und reich geschmückten Tracht. Die Verständigung ist schwierig, da er nur seinen einheimischen Dialekt spricht, von denen es an die 200 geben soll. Aber mit Gesten und Handzeichen und der Körpersprache kommen wir ganz gut mit ihm ins „Gespräch“. Auf unseren Wunsch hin nimmt er eine seiner bevorzugten Jagdstellungen ein.

Am Horizont geht die Sonne glutrot unter. Eine beeindruckende Szenerie. Wir steigen in immer höhere Regionen auf. In einer Höhe über 1.500m wachsen hier noch Palmen und Bananenpflanzen. Immer wieder sehen wir in den höheren Regionen kunstvoll angelegte Reisterrassen. Ganze Gebirgszüge sind mit diesen Terrassen angelegt. Für die meisten Bewohner dieser Gebirgsregionen ist dies die einzige Einkunftsart. Ein ausgeklügeltes natürliches Wassersystem versorgt die Reis-Terrassen mit dem notwendigen Nass. Man sieht die Reisbauern bis zu den Knöcheln barfuss in ihren Feldern stehen und die Setzlinge pflanzen. Eine mühsame und anstrengende Arbeit.

Eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen, Früchten und Gewürzen begleitet uns bis auf eine Höhe von annähernd 1500m. In europäischen Regionen endet hier oft bereits die Baumgrenze. Für die Nacht sind wir in einem kleinen Landhotel angemeldet. Wir sind froh, die Buchung vorher getätigt zu haben, da das Hotel voll besetzt ist. Ein weiteres gibt es in dieser Region nicht. Wir hätten im Wagen übernachten müssen. Die weißen Wände und Decken unseres Zimmers sind schwarz von Moskitos. Gut, dass wir unser Mückennetz mitgenommen haben. Wir haben das Hotel in „Mückenhotel“ umbenannt. Trotzdem überstehen wir die Nacht einigermaßen und am nächsten Morgen kann die Fahrt weitergehen.

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Philippinen - Luzon
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Philippinen - Bontoc
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Philippinen – Bontoc

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Philippinen – Bontoc

Das Bild der Philippinen wird geprägt durch die geografischen und klimatischen Bedingungen. Auf der einen Seite gibt es Strandidylle auf palmenumsäumten Inseln, auf der anderen Seite majestätische, bis fast 3000 m hohe Berge („Mont Apo“), bunt schillernde Korallengärten, saftige Felder, einzigartige Reisterrassen und dichte Regenwälder. Aber auch Verwüstungen durch Taifune, Vulkane, Erdbeben, Dürren und Erosionsschäden, die Kahlschlag und Brandrodung verursachen, Müllberge und Slums, Abgaswolken über den Großstädten sind charakteristisch für die Philipinen.

Wir befinden uns auf dem Weg von Manila nach Bontoc auf der Hauptinsel Luzon. Die Straßenverhältnisse in die Gebirgsregion und ins Hochland entsprechen der eines Regenwaldes. Von den heftigen Regengüssen, bei denen es wie aus Eimern schüttet, sind die Wege aufgeweicht und schlammig. Hin und wieder sind die Strassen durch Erdrutsche komplett verschüttet. In engen Serpentinen geht es die Berge hinauf. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20-30/kmh ist angesagt.

Dichte subtropische Vegetation steht bis zu einer Höhe von 1.500m. In den schmalen Tälern stehen wenige Hütten der Bergbauern, die hier ihren Reis in Terrassen anbauen. Gelegentlich finden wir kleine Dörfer vor mit Ansammlungen von Häusern, die sich wie Schwalbennester an die Berghänge klammern. Ab und zu begegnen uns Busse, die bis zum Dach mit Menschen und Waren so bepackt sind, dass man meint, sie müssten jeden Moment auseinanderbrechen.

Wir fahren über den Kurort Baguio, der uns in 1500 m Höhe als eine quirlige Stadt empfängt. Sie trägt auch den Namen „Blumenstadt“, ist zudem Universitätsstadt mit 60000 Studenten und Höhenkurort sowie Sommerresidenz der reichen Filipinos. Ein sehenswertes Ziel ist hier der „Botanische Garten“. Überall sind die typischen Häuser der Bergbewohner zu sehen. Eine weitere Attraktion ist der „Bell Temple“, die sogenannte „Weltkirche“. Es ist eine gewaltige chinesische Tempelanlage. Hier werden buddhistische und auch christliche Glaubenselemente zu einer Einheit verbunden. Nach weiterer schwindelerregender Anfahrt immer vorbei an tiefen Schluchten erreichen wir das Handelsstädtchen Bontoc, das sehr sehenswert ist.

Hierher kommen die meisten Bewohner der Region, um ihre Waren zu veräußern und sich andererseits mit anderen Dingen des täglichen Bedafs einzudecken. In den abgelegeneren Dörfern finden wir offene Hütten wie die nebenstehende, in denen gelebt und gearbeitet wird. Die Produkte werden dann meist direkt an der Straße zum Verkauf angeboten.

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Philippinen - Luzon
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Philippinen - Jeepney
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Philippinen – Jeepney

von Joe OnTour 9. September 2017
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Philippinen – Jeepney

Eine Besonderheit in den Städten sind die Jeepney`s. Der Jeepney war einst ein Jeep, der im Dienste der amerikanischen Streitkräfte stand. Von den Filipinos wude er vor der Verschrottung gerettet und mit wildromantischen Bildern versehen. Nun sind die Jeepney`s das billigste Verkehrsmittel auf den Philippinen.

Wer wissen will, wie die Jeepneys entstehen, zwängt sich am besten in solch ein poppiges Gefährt und lässt sich nach Las Piñas kutschieren.

Dort werden die Vehikel unerschütterlicher Lebensfreude und Wahrzeichen des Landes in Handarbeit gebaut. Der Jeepney kann bis zu 20 Fahrgäste befördern. Er hält überall, wo sich jemand zum Aus- oder Einsteigen bemerkbar macht.

Die Fabrik ist ausgesprochen sehenswert. In Handarbeit werden die einzelnen Jeepneys zusammengeschweißt und mit den wenigen notwendigen Kleinigkeiten ausgestattet und anschliessend bunt mit wilden Ornamenten und Figuren bemalt, .mit kleinen Status-Symbolen versehen und fertig ist der Jeepney.

Die Jeepneys sind eine der wichtigsten Verkehrsmittel auf den Philippinen. Die meisten werden von Kleinunternehmern und Familien betrieben.

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Philippinen - People
Philippinen

Philippinen – People

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Philippinen – People

Die Filipinos sind freundlich und hilfsbereit und immer zu einem Lächeln aufgelegt. Wir haben mit unserer Kamera einige Augenblicke im Leben dieser Menschen eingefangen.

Unterwegs sehen wir einen Ifugao-Jäger aus dem Gebiet Nordluzon auf den Philipinen.

In einem Gebirgsdorf in Nordluzon begegnen uns an der Straße des Dorfes einige Jugendliche, die sich zum gemeinsamen Musizieren versammelt haben.

Wunderbare Szenen konnten wir in einem entlegenen Gebirgsdorf in Nordluzon auf den Philippinen machen. Interessant waren die spielenden Kinder, die sich mit einem selbstgebauten Roller auf der Mainstreet in einem kleinen Gebirgsdorf von Luzon vergnügt haben.

Zwei Brüder verhandeln darüber, wer jetzt fahren darf. Die Fußbekleidung des „Kleineren“ sollte für die nächsten 10 Jahre ausreichen.

An einem Ananas-Stand in den Bergen von Luzon machen wir einmalige Fotos. Eis am Stiel? Nein! Ananas am Stiel! Die Kleinen sorgen für den Abwasch nach einer saftigen Ananas-Mahlzeit.

Wir versuchen es mit Verhandlungsgeschick, mit dem Jungunternehmer auf den Philippinen ins Gespräch zu kommen.

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Philippinen - Reisterrassen
Philippinen

Philippinen – Reisterrassen

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Philippinen – Reisterrassen

In den hohen Gebirgsregionen sind die weltberühmten Reisterrassen an den Berghängen im Norden von Luzon zu finden. Nach schwindelerregender Anfahrt über den Kurort Baguio ist das Handelsstädtchen Bontoc erreicht. Auf den mühsam angelegten Stufenfeldern wächst der Reis, der als Geschenk der Götter für die traditionsbewussten Bergstämme große religiöse Bedeutung hat. Die weiter nördlich lebenden Ifugao nennen die Reis-Terrassen Stufen zum Himmel.

Die Vorfahren haben diese schon seit über 2000 Jahren trotz Erdbeben und Wirbelstürmen über Schluchten und Flüssen anlegen. Die größten Bedrohung sind heutzutage allerdings Staudammprojekte und die Landflucht der jungen Generation. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, diese riesigen nur von Hand angelegten und gepflegten Reisterrassen zu sehen.

Sie wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Weiter im Norden von Bontoc werden die Strassenzustände immer unwegsamer. An vielen Kurven geht es senkrecht mehrere Hundert Meter in die Tiefe. Die Strassen sind völlig ungesichert, deshalb erfodert das Fahren hier absolute Aufmerksamkeit. Ein kleiner Fehler kann hier fatale Folgen haben zumal der vom Dauerregen aufgeweichte Boden glatt und rutschig ist. Die von den Bauern errichteten Ernteerträge sehen wir kleine Kunstwerke aus.

Jürgen hat sich für eine Rast einen Aussichtspunkt ausgesucht, von dem man einen wundervollen Blick in ein verlassenes Tal hat. Ein kleiner Fluss schlängelt sich vom Hochgebirge kommend bis ans Meer. Die Gebirgszüge sind mit subtropischer Vegetation überzogen. Leider können wir nicht allzu lange hier verweilen, da wir noch einen langen Weg vor uns haben.

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Malediven
MaledivenAllgemeine Länderinfos

Malediven – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Malediven – Allgemeine Informationen

Die Malediven befinden sich im Indischen Ozean und bestehen aus rund 1.190 einzelnen Koralleninseln, die sich entlang einer knapp 900 km langen Atollkette von Norden nach Süden ziehen. Die Inseln liegen rund 500 km südwestlich von Sri Lanka und Indien.

Einzelne Inseln werden von einem Hausriff umgeben, während die äußeren Riffe der Inselgruppen jeweils ein Atoll bilden. Die höchste natürliche Erhebung des Landes liegt bei nur rund 2,4 m über dem Meeresspiegel – die Malediven gelten damit als der Staat mit der weltweit niedrigsten durchschnittlichen Geländehöhe und zählen zu den Ländern, die am stärksten vom Meeresspiegelanstieg infolge des Klimawandels bedroht sind. Die maledivische Regierung engagiert sich seit Jahren international für den Klimaschutz und hat wiederholt auf die existenzielle Bedrohung des Landes hingewiesen.

Bevölkerung: rund 530.000 bis 600.000 Einwohner (Stand 2026, je nach Quelle/Zählmethode), davon lebt ein erheblicher Teil in und um die Hauptstadt Malé sowie auf der benachbarten, künstlich aufgeschütteten Insel Hulhumalé.

Die gemeinsame Landessprache ist Dhivehi, die u. a. mit dem Singhalesischen verwandt ist und zahlreiche arabische Lehnwörter enthält. Englisch ist in Tourismus, Verwaltung und Wirtschaft weit verbreitet.

Staatsreligion ist der Islam (sunnitische Ausrichtung); die öffentliche Ausübung anderer Religionen ist Ausländern nicht gestattet, private Religionsausübung wird jedoch toleriert.

Der organisierte Tourismus begann 1972 auf der Insel Kurumba im Nord-Malé-Atoll und hat sich seither zum mit Abstand wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes entwickelt – heute stehen rund 180 Inseln als exklusive Resort-Inseln zur Verfügung, daneben hat sich seit einer Gesetzesänderung 2009 auch ein wachsender, deutlich günstigerer „Guesthouse-Tourismus“ auf bewohnten Inseln etabliert.

Zeitverschiebung: Die Malediven liegen ganzjährig in der Zeitzone UTC+5 (keine Sommerzeit). Gegenüber Mitteleuropa (MEZ) beträgt der Unterschied +4 Stunden, gegenüber der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +3 Stunden.

Währung: Offizielle Währung ist die Maledivische Rufiyaa (MVR), in Resorts, Hotels und den meisten touristischen Einrichtungen wird jedoch praktisch durchgehend der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert bzw. sogar bevorzugt; Kreditkarten werden in Resorts nahezu überall angenommen. Auf lokal bewohnten Inseln (Guesthouse-Tourismus) empfiehlt sich zusätzlich etwas Bargeld in Rufiyaa oder US-Dollar für Kleinbeträge.

Malediven – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise auf die Malediven kein Visum im Voraus. Bei Ankunft am internationalen Flughafen in Malé (oder einem anderen offiziellen Einreisehafen) wird kostenlos eine touristische Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage erteilt.

Voraussetzungen sind:

  • ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist,
  • ein Nachweis der Weiterreise (Rück- oder Anschlussflugticket),
  • eine Buchungsbestätigung für die gesamte Aufenthaltsdauer (Hotel, Resort oder Guesthouse) bzw. alternativ der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel,
  • die verpflichtende elektronische Einreiseerklärung IMUGA (Immigration, Maldives), die innerhalb von 96 Stunden vor Abflug online ausgefüllt werden muss; der dabei erzeugte QR-Code wird bei der Einreise vorgezeigt.

Die 30-tägige Aufenthaltserlaubnis lässt sich vor Ort beim Department of Immigration and Emigration in Malé gegen Gebühr auf bis zu 90 Tage verlängern, wofür in der Regel eine entsprechende Bestätigung der Unterkunft erforderlich ist. Eine Überschreitung der genehmigten Aufenthaltsdauer kann zu empfindlichen Geldstrafen und einem Einreiseverbot führen.

Zollhinweise: Die Einfuhr von Alkohol ist grundsätzlich verboten (außer in lizenzierten Resort-Bereichen zum dortigen Verzehr) und wird bei Einreise ggf. am Flughafen gegen Quittung verwahrt und bei Ausreise zurückgegeben. Auch Schweinefleischprodukte, Darstellungen anderer Gottheiten (z. B. Buddha-Statuen) sowie explizites Bildmaterial dürfen nicht eingeführt werden. Verschreibungspflichtige Medikamente sollten mit ärztlicher Bescheinigung mitgeführt werden. Für die Einfuhr von Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Eiprodukten gelten seit Januar 2026 zusätzliche Anforderungen an ein Import-Gesundheitszeugnis.

Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, sollten Reisende die aktuellen Anforderungen unmittelbar vor Abreise auf der offiziellen Website der maledivischen Grenzbehörden (immigration.gov.mv) prüfen.

Malediven – Fauna

Die Unterwasserwelt der Malediven zählt zu den artenreichsten der Erde und ist der eigentliche Hauptgrund für die weltweite Beliebtheit des Landes bei Tauchern und Schnorchlern. An den zahlreichen Riffen leben unter anderem Rifffische wie Kaiserfische, Falterfische, Papageifische und Clownfische, daneben größere pelagische Arten wie Napoleon-Lippfische, Riffhaie (v. a. der harmlose Weißspitzen-Riffhai sowie der Schwarzspitzen-Riffhai), Adlerrochen und – vor allem an bekannten Cleaning Stations und in bestimmten Kanälen – Mantarochen und Walhaie, die zu den größten Attraktionen des Landes zählen.

Delfine, insbesondere Große Tümmler und Spinnerdelfine, sind in den Kanälen zwischen den Atollen regelmäßig zu beobachten, ebenso gelegentlich Wale (u. a. Brydewale) in tieferen Gewässern. Meeresschildkröten, vor allem Grüne Meeresschildkröte und Karettschildkröte, sind an vielen Riffen anzutreffen; beide Arten stehen unter Schutz.

Auf den Inseln selbst ist die Landfauna naturgemäß deutlich artenärmer als im Meer. Zu den charakteristischen Tieren zählen Flughunde (Flying Foxes), die in der Dämmerung häufig zwischen den Kokospalmen zu beobachten sind, sowie verschiedene Geckoarten, die abends im Lampenschein Insekten jagen. Landvögel sind vergleichsweise selten, dafür lassen sich zahlreiche Seevogelarten beobachten, darunter Fregattvögel, Tölpel und verschiedene Reiherarten; einige unbewohnte Inseln dienen wichtigen Seevogelkolonien als Rückzugsort.

Wie in den meisten tropischen Regionen gibt es auch auf den Malediven Mückenpopulationen, allerdings kommen die als Malaria-Überträger gefürchteten Anopheles-Mücken hier nicht vor – eine Malariaprophylaxe ist für Reisen auf die Malediven daher nicht erforderlich. In den Abend- und Nachtstunden empfiehlt sich dennoch ein Mückenschutzmittel, da vereinzelt Dengue-Fieber-Fälle auftreten können.

Der intakte Schutz der Riffe hat für die Malediven höchste Priorität: Große Teile der Riffe stehen unter Naturschutz, das Sammeln von Korallen, Muscheln oder anderen Meeresbewohnern ist streng verboten und wird auch strafrechtlich verfolgt.

Malediven – Flora

Wichtigstes Merkmal der Pflanzenwelt auf den maledivischen Inseln ist die vergleichsweise große Artenarmut und das dadurch bedingte labile ökologische Gleichgewicht.

Von den auf den Malediven gezählten rund 600 Pflanzenarten sind nur etwa 100 bis 150 endemisch bzw. ursprünglich heimisch; die übrigen wurden im Laufe der Jahrhunderte zu Kultur- und Zierzwecken eingeführt. Am weitesten verbreitet sind Kokospalmen und Pandanus (Schraubenbaum), die auf den Inseln hervorragend gedeihen. Auch der Banyan-Baum behauptet sich gut, da er sich über flach wurzelnde Wirtspflanzen, Pandanusgewächse oder Sträucher ernährt.

Von entscheidender Bedeutung für die Entstehung und den Erhalt einer Insel sind niedrige, im Uferbereich wachsende Gräser (Pionierpflanzen). Sie etablieren sich zuerst auf einer Sandbank und befestigen dort mit ihren dichten Wurzeln den Uferbereich. Später siedeln sich Hecken und Büsche an und festigen den Boden weiter. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine dünne Humusschicht, in der sich salzfreies Regenwasser sammeln kann; über der Wasserlinie entsteht schließlich ein dichter Baumbestand aus Kokospalmen, Würgefeigen, Pinien, Mandelbäumen und anderen Gewächsen.

Je unberührter die Inseln bleiben, desto dichter und stabiler wird sich diese Vegetation etablieren – eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass Stürme und Fluten die Inseln nur schwer erodieren können. Wird eine dieser filigranen Bewuchsketten gestört, etwa durch Abholzung, können schon kleinere Überflutungen den Sand um die Wurzeln der Kokospalmen auswaschen – meist der Anfang vom Ende für die betroffenen Bäume. Die fortschreitende touristische und bauliche Erschließung vieler Inseln bringt entsprechende ökologische Herausforderungen mit sich, denen mit Umweltauflagen und Schutzprogrammen begegnet werden soll.

Malediven – Geschichte

500–200 v. Chr.: Singhalesische Seefahrer entdecken die Atolle der Malediven; der bis heute gesprochene Dialekt Dhivehi erinnert stark an das Singhalesische, ebenso einige Bräuche und buddhistische Ausgrabungsfunde.

150 n. Chr.: Der griechische Geograph Claudius Ptolemäus beschreibt in seinen Aufzeichnungen Inseln, die auf die Malediven hindeuten, als „Inseln westlich von Ceylon“.

1141: Beginn der Niederschrift der „Tarikh“, der „Chronik der Sultane“, ursprünglich in Kupferstreifen gehämmert.

14. Jahrhundert: Die erste Sultanin, Khadeeja Rehendi Kabaidhi Kilege, regiert die Malediven über 35 Jahre.

Anfang 16. Jahrhundert: Die Portugiesen erreichen den Indischen Ozean; 1558 nutzen sie einen innermaledivischen Konflikt zur vorübergehenden Besetzung Malés, stoßen dabei aber auf starken Widerstand.

1802/1834: Die Briten übernehmen Ceylon und lassen die Malediven unter Kapitän Moresby kartografisch erfassen – seine Aufzeichnungen dienen teilweise bis heute als Grundlage für Seekarten.

1932: Erste Verfassung der Malediven, Beginn eines vorsichtigen Demokratisierungsprozesses unter Sultan Shamsuddin III.

1953: Erste Republik unter Präsident Amin Didi, der zahlreiche Reformen durchsetzte (u. a. Elektrizität für Malé, Schulbau, Malariabekämpfung), nach nur neun Monaten Amtszeit jedoch gestürzt und getötet wird.

1965: Die Malediven werden am 26. Juli endgültig unabhängig von Großbritannien und noch im selben Jahr UN-Vollmitglied.

1968: Durch Volksabstimmung wird die „Zweite Republik“ unter Ibrahim Nasir ausgerufen, das Sultanat endgültig abgeschafft.

1978–2008: Maumoon Abdul Gayoom regiert das Land über drei Jahrzehnte autoritär, mit eingeschränkten Bürgerrechten. In seine Amtszeit fällt 1972 der Beginn des Tourismus auf Kurumba sowie 1988 ein von tamilischen Söldnern unterstützter Putschversuch, den indische Fallschirmjäger auf Bitten Gayooms niederschlagen.

2004: Der verheerende Indische-Ozean-Tsunami trifft die Malediven schwer und macht die extreme Verwundbarkeit des flachen Inselstaates gegenüber Naturkatastrophen und dem Meeresspiegelanstieg international sichtbar.

2008: Nach anhaltenden Unruhen und internationalem Reformdruck tritt eine neue, demokratischere Verfassung in Kraft; bei den ersten freien Präsidentschaftswahlen gewinnt der Oppositionspolitiker und ehemalige politische Gefangene Mohamed Nasheed, der sich international besonders für den Klimaschutz und die Bedrohung der Malediven durch den steigenden Meeresspiegel einsetzt (u. a. durch eine international viel beachtete Kabinettssitzung unter Wasser 2009).

2012: Nasheed tritt nach einer Polizeimeuterei unter umstrittenen Umständen zurück; es folgen Jahre politischer Instabilität mit mehreren Machtwechseln zwischen unterschiedlichen politischen Lagern.

2018–2023: Ibrahim Mohamed Solih ist Präsident.

Seit November 2023 ist Mohamed Muizzu, ehemaliger Bürgermeister von Malé, Präsident der Malediven; seine Regierung setzt außenpolitisch verstärkt auf eine engere Anbindung an China, was zu einer gewissen Abkühlung der traditionell engen Beziehungen zu Indien geführt hat. Innenpolitisch bleiben der Ausbau der touristischen Infrastruktur sowie Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel – etwa durch Landgewinnung wie bei der Insel Hulhumalé nahe Malé – zentrale Themen des Landes.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Website der maledivischen Einwanderungsbehörde (immigration.gov.mv) sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

MaledivenAllgemeine Länderinfos

Malediven – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
Malediven

Malediven – Tauchen

von Joe OnTour 9. September 2017
MaledivenAktuell Beliebt

Malediven – Meerufenfushi

von Joe OnTour 9. September 2017

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Malediven - Tauchen
Malediven

Malediven – Tauchen

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Malediven – Tauchen

Die Malediven befinden sich im Indischen Ozean und bestehen aus 1090 einzelnen Palmen-Inseln, die sich an einer 900 km langen Atollkette von Norden nach Süden ziehen. Die Inseln liegen rund 500 Km südlich von Sri Lanka und Indien. Einzelne Inseln werden von einem Hausriff umgeben, während die äußeren Riffe der Inselgruppen das Atoll bilden. Die höchste Erhebung der Inseln ragt ca. 1,5 Meter aus dem Meer. Es leben etwa 250.000 Einwohner auf den Malediven. Die gemeinsame Sprache ist das Dhivenhi, die aus dem Hindhi und Singhalesischen stammt. Hauptreligion ist der Islam. Der Tourismus begann 1972 auf der Insel Kurumba nahe der Hauptinsel Male. Der Zeitunterschied beträgt +3 Stunden (bezogen auf MEZ Sommerzeit). Die duchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 29 Grad, das Wasser hat eine mittlere Temperatur von 25 Grad.

Wir sind bereits zum zweiten Mal im Anflug auf die Malediven. Unseren ersten Aufenthalt hatten wir im Dezember 1979. Vom Flugzeug aus sehen die Inseln wie durch Zauberhand hingestreute Sandkörner aus. Wir haben uns die Insel Meerufenfushi im Nordmale-Atoll als Ziel ausgesucht und wollen von hier aus einen Teil des Nordmale-Atolls erkunden.

Im Gegensatz zum ersten Aufenthalt wollen wir dieses Mal die Welt der Malediven auch unter Wasser erkunden. Wir haben unser gesamtes Tauchequipment mitgebracht. Es gibt, wie wir erfahren haben, seit einem Jahr bereits eine Tauchbasis auf der Insel. Den Tauchguide kennen wir bereits von einer anderen Tauchreise. Er hat uns geschrieben, dass die Tauchgründe traumhaft sind und wir freuen uns auf einige erlebnisreiche Wochen. Die Inseln waren beim letzten Mal noch weitgehend unerschlossen. Es gab nur einen kleinen Landeplatz auf einer der Hauptinsel Male vorgelagerten Insel, die lediglich von regionalen Maschinen aus Sri Lanka aus angeflogen werden konnte.

Das hat sich jetzt, drei Jahre später, im Jahr 1982 bereits geändert. In der Hoffnung auf den einträchtigsten Wirtschaftszweig der Malediven, den Tourismus, wurde die Verlängerung der Landebahn für Interkontinentalflüge ausgebaut. So können die großen Maschinen mit bis zu 240 Menschen an Bord jetzt direkt auf den Malediven landen und müssen nicht mehr den sehr viel „aufwendigeren Umweg“ über Sri Lank in Kauf nehmen. Wir sind skeptisch, ob sich das nicht auf die Unberührtheit der Inseln ausgewirkt hat. Na ja, wir werden es ja sehen.

Beim letzten Aufenthalt 1979 gab es nur eine handvoll touristisch erschlossener Inseln, die meist nur über einen minimalen Komfort für europäische Verhältnisse verfügten. In den letzten drei Jahren sind bereits viele weitere Inseln erschlossen und zu mehr oder weniger luxuriösen Resorts ausgebaut worden. Von der Landungsinsel aus geht es mit einem Dhoni in einer 3-stündigen Fahrt zur Insel Meerufenfushi.

Unterwegs werden wir von Delphinen und fliegenden Fischen begleitet. Bei unserer Ankunft stellen wir fest, dass sich tatsächlich auf der Insel die neue Tauchbasis etabliert hat. Wir werden stürmisch von unserem Tauchguide empfangen. Die Unterkünfte sind nach wie vor von minimalem Komfort gekennzeichnet. Wir sind hierüber nicht böse, da wir die Abgeschiedenheit dieser weit nördlich gelegenen Insel zu schätzen wissen. Nach einem ausgiebigen Abendessen und einer Nacht, die wir bei offenen Türen unter unseren Moskitonetzen verbringen, träumen wir bereits von Haien und Mantas.

Am nächsten Morgen geht es dann zum ersten Erkundungstauchgang ans Hausriff. Unser Tauchguide will erst einmal unsere Tauchfertigkeiten ergründen, da auch noch einige andere, ihm unbekannte Gäste mit an Bord sind. Mit einem abenteuerlich alten Fischerboot fahren wir also los. Brigitte ist sehr skeptisch, ob wir mit diesem alten Kahn heil ankommen, zumal das Haupt-Equipment aus mehreren großen Schöpfeimern zum Entfernen des eindringenden Wassers besteht.

Aber dann erfahren wir, dass das kleine Boot lediglich als Zubringer zum etwas größeren Tauchboot dient. Wie sich dann herausstellt, ist dies ein umgebautes Dhoni und ebenfalls mindestens 100 Jahre alt.

Vor drei Jahren haben wir die Unterwasserwelt mit Tauchbrille und Schnorchel und frei tauchend erkundet. Die meisten Riffe waren traumhaft unberührt und von großem Fischreichtum gekennzeichnet. Kleine Babyhaie und Rochen wagten sich sogar bis ins seichte Wasser an unseren Strand.

An den Riffkanten haben wir bei unseren Schnorchelgängen eine Vielzahl von Riffhaien und riesige Mantas bzw. Teufelsrochen gesehen. Jetzt sind wir natürlich gespannt, wie sich so alles entwickelt hat. Die Vorfreude ist groß. Jürgen macht sich schon einmal Mut und probiert den Ernstfall, so wird also ein Haiangriff abgewehrt?

Unser Bootsführer nutzt die Zeit und sorgt unterdessen schon einmal für ausreichend Verpflegung, denn die Tauchgänge sind anstrengend und kräftezehrend. Das Meer liefert hier noch eine unglaubliche Fülle an Nahrungsmitteln. Durch die fast immer vorhandene starke Stömung in den Riffkanälen tummeln sich hier unzählige Fischschwärme. Kaum wird die Angelschnur ins Wasser gelassen, kann der Fang auch schon herausgezogen werden.

Jetzt gehts aber los. Tauchflasche, Lungenautomat, Tiefenmesser und das weitere Equipment wird noch einmal eingehend auf die Funktionstüchtigkeit geprüft. Sitzt die Tauchbrille auch richtig? Ok, dann machen wir uns zum Sprung in die Tiefe bereit. Mein Tauchpartner Rüdiger ist bereits unten. Wir haben verabredet, uns nicht zu weit voneinander zu entfernen. Das Wasser ist sehr klar. Die Sicht beträgt etwa 100 Meter. Die Strömung ist hier am Hausriff nicht sehr stark, so dass wir einen gemütlichen Tauchgang erwarten. Uns empfangen riesige Korallenbänke mit den unterschiedlichsten Formationen.

Auf den absterbenden Korallen wachsen in einem intakten Riff immer wieder neue Korallen nach, so dass die Riffe stetig anwachsen. War oben an Bord noch alles etwas laut und hektisch, empfängt uns hier unten eine besondere Ruhe, die nur vom Geräusch des Lungenautomaten durchbrochen wird. So schweben wir langsam gut austariert an den abfallenden Riffen entlang und genießen die immer wieder beeindruckende Flora und Fauna der Unterwasserwelt.

Rüdiger ist wieder einmal auf einer Erkundungstour und sucht in einer kleinen Höhle nach einer Muräne, die er entdeckt hat. Die Bisse ausgewachsener Exemplare sind nicht ungefährlich. Deshalb ist sehr vorsichtiges Taktieren angesagt. Wir sehen in einiger Entfernung die ersten Schwarzspitzenhaie, die als Riffhaie sich in 1 bis 270 Metern Tiefe aufhalten.

An manchen Stellen sind bereits die ersten Auswirkungen der Expansionswut auf den Inseln zu sehen. Das Baumaterial für die Hütten und Bungalows besteht im Wesentlichen aus Korallen, die aus den Riffen gebrochen werden. Noch sind die Schäden nur an einigen Stelllen zu sehen. Wir befürchten aber, dass das sehr sensible Ökosystem unter Wasser auf die Dauer nachhaltig Schaden nehmen wird. Unser Luftvorrat neigt sich langsam dem Ende entgegen und so machen wir uns nach etwa einer Stunde daran, aufzutauchen. Wir waren dieses Mal nicht besonder tief und sind nicht weiter als 20 Meter getaucht. Das erspart uns beim Auftauchen die sonst so langwierigen Dekompressionszeiten.

Zurück auf dem Boot sind wir zufrieden mit unserem ersten erfolgreichen Tauchgang. Der Tauchguide verspricht uns für die nächsten Tage wesentlich spektakulärere Tauchgänge. Es soll bereits am nächsten Tag an ein entlegenes, bisher noch nicht betauchtes und völlig unberührtes Außenriff gehen. Die Fahrt mit dem Boot dorthin, sagt er, beträgt ca. 2 Stunden. Wir sind aber noch dabei, das gerade erlebte zu verarbeiten. Es wird noch einmal das Equipment überprüft. Die Kamera ist dicht geblieben und auch sonst ist alles in Ordnung. Die ersten so lang ersehnten Bilder sind im Kasten. Nach kurzer Fahrt kommt die Insel schnell wieder in Sicht. Wir sind alle ziemlich geschafft und freuen uns schon auf das Abendessen, das unser Bootsführer für uns gefangen hat.

Bilder Malediven

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Malediven – Meerufenfushi

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Malediven – Meerufenfushi

Nach dem ersten Tauchgang auf den Malediven haben wir jetzt erst einmal Zeit, uns auf der Insel ausgiebig umzusehen und zu erkunden, was es so in den letzten Jahren alles an Veränderungen gegeben hat. Die Insel zählt zu den größeren ihrer Art. Dennoch gibt es hier keine Autos oder andere motorisierte Landfahrzeuge. Zu Fuss ist die Insel gemütlich in 45 Minuten zu umrunden. Um das Haupthaus gruppiert sich die Tauchbasis und 20 Bungalows.

Das Haupthaus besteht aus der Küche und dem Restaurant, das gleichzeitig auch Treffpunkt und Kommunikationszentrale ist. Es liegt etwa 30 Meter vom Strand entfernt und ist umringt von uralten hohen Kokospalmen und dichten Mangrovenbüschen. Wir stellen fest, dass sich relativ wenig verändert hat und der Massentourismus hier noch nicht in negativer Form Einzug gehalten hat.

Die Küche ist einfach aber gut. Es gibt jeden Tag fangfrischen Fisch, den die Fischer mit kleinen Dhonibooten anliefern. Zur Abwechslung wird an machen Tagen auch Fleisch auf dem Grill zubereitet. Das Restaurant ist nach allen Seiten offen, so dass abends in der Regel eine frische Meeresbrise für die notwendige Klimatisierung sorgt.

Das ozeanisch-tropische Klima wird bestimmt durch die Monsunwinde. Von Dezember bis April weht der angenehme Nordostmonsun mit Windstärken von 2 bis 4 und verhältnismäßig geringen reglmäßigen Niederschlägen. So ist das Klima eigentlich gang gut zu ertragen. Wer nicht zum Tauchen rausfährt, sucht sich ein schattiges Plätzchen zwischen den Palmen und genießt die paradisische Ruhe. Ein Teil der Insel ist von niedrigen Mangrovenbüschen durchzogen und kaum zu durchdringen. Es herrscht auch ansonsten eine üppige Vegetation auf der Insel, die durch das tropische Klima begünstigt wird.

Abends machen Brigitte und ich uns regelmäßig auf den Weg, die Insel zu erkunden. Wir umrunden sie zu Fuß am Strand entlang. Dabei sichten wir regelmäßig kleine Babyhaie und auch Rochen, die direkt bis an den Strand kommen. Wir müsen aufpassen, dass wir nicht auf die vielen Krebse treten, die abends aus ihren Unterschlüpfen kommen und überall kleine Sandburgen am Strand hinterlassen.

Brigitte hat es sich in der Hängematte erst einmal gemütlich gemacht. Ein schattiges Plätzchen ist ein Muss, da die direkte Sonne nicht zu lange ungestraft zu genießen ist. Nach dem Tauchgang werden die ausgewaschenen Tachanzüge auf der Leine getrocknet.

Es herrscht vor Sonnenuntergang eine ruhige und friedliche Atmosphäre. Die ersten Fledermäuse machen sich bereits bereit, die allabendliche Jagd auf Nahrung zu beginnen. Es wimmelt hier nur so von Geckos , Spinnen und sonstigem Kleingetier.

Die Wasserversorgung wird über eine eigene Aufbereitungsanlage gesichert. Das so gefilterte Salzwasser ist nicht trinkbar und hat einen immer leicht brackigen Geruch. Zum Duschen reicht es aber aus, obwohl auf der Haut eine leicht klebrige Salzschicht verbleibt. Wir kennen dieses Gefühl bereits von unserem ersten Aufenthalt. Für Neulinge ist dies in der Regel immer Anlass zu Reklamationen. Dabei wird von den meisten zu leicht vergessen, dass wir uns hier nicht in Europa sondern in Asien befinden.

Die einzige Gefahr, der man sich permanent auf der Insel aussetzt, sind die Kokosnüsse. Sie haben die Angewohnheit in den unmöglichsten Momenten und zwar ohne Vorwarnung aus einer Höhe von 15 bis 20 Metern herunterzurauschen. Das ist besonders gefährlich. Der Blick ist also immer mit einem Auge nach oben gerichtet. Wir haben es uns zur Angewohnheit gemacht, jeden Tag einige Kokusnüsse zu öffnen.

Die Milch ist ausgesprochen lecker und das Fleisch sehr nahrhaft. Mit der Zeit und unter der vorherigen Anweisung der Inselbewohner haben wir den Trick zum Öffnen bald heraus. So fühlen wir uns nach kurzer Aklimatisierung bereits wieder als Robinson „auf Zeit“. Es ist schon erstaunlich, wie schnell der hektische Alltag, den wir uns in Europa antun, vergessen ist und einem gemächlicheren Rhythmus Platz macht. Es macht Jürgen enormen Spass mit dem Tauchmesser, das wie ein Machete geführt wird, erst die äußere Faserschicht abzuschlagen, um dann an der obersten Stelle die Schale der Kokosnuss zu öffnen.

Für viele der noch ursprünglich bewohnten Inseln ist dies eine der Hauptnahrungsmittel, außer natürlich den Früchten, die das Meer hier noch in reichlichem Maß zu bieten hat. Die Fischer kommen mit Ihren äußerst wendigen, kleinen Dhoni-Booten bis an den Strand, um frisch gefangenen Fische zu verkaufen. Von einigen Fischern werden auch seltene Muscheln angeboten, die sie beim Freitauchen aus den Riffen holen. Diese wunderschön gezeichneten Muscheln sind äußerst selten und wurden ursprünglich nur zu Feierlichkeiten getragen.

Mit Beginn des Tourismus auf den Inseln ist dies auch zu einer weiteren Einnahmequelle der Fischer geworden. Wir lehnen das Kaufangebot natürlich ab. Es ist schon ein malerischer Anblick, den Booten zuzusehen, wenn sie aus weiter Entfernung als kleiner weisser Punkt aus dem tiefblauen Wasser am Horizont auftauchen. Für die Fischer ist es harter Alltag. Sie sind aber immer fröhlich und machen einen tief zufriedenen Eindruck auf uns. Einige ganz Unermüdliche wollen noch zu einem Nachttauchgang aufbrechen und so legt das Tauchboot noch ein letztes Mal für heute vom Steg ab. Weitere Ausfahrten sind wegen der fehlenden Navigation nachts nicht möglich und auch wegen der Riffe zu gefährlich.

Langsam neigt sich der Tag dem Ende zu und wir bewundern wieder einmal das Naturschauspiel der untergehenden Sonne. Bei einer Dose tropenfesten Bieres lassen wir den Tag ausklingen. Brigitte sammelt noch ein paar interessante Muscheln am Strand.

Der Sonnenuntergang vollzieht sich sehr rasch. In wenigen Minuten versinkt die Sonne im Meer und hinterlässt auf den Wolken ein letztes Feuerwerk. Ein traumhafter Tag neigt sich dem Ende zu. Wie gut, dass wir noch einige davon vor uns haben und noch nicht an Abschied denken müssen.

Bilder Malediven

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Malediven - Meerufenfushi
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singapur
SingapurAllgemeine Länderinfos

Singapur – Allgemeine Infos

von Joe OnTour 9. September 2017
Erstellt von Joe OnTour

Singapur – Allgemeine Informationen

Fläche: 733,1 km² (durch fortlaufende Landgewinnung seit den 1960er-Jahren um rund ein Viertel gewachsen; die im Original genannten 647,8 km² sind veraltet).

Bevölkerungszahl: rund 5,9 bis 6,5 Millionen (Stand 2026, Angaben schwanken je nach Quelle zwischen ständiger Wohnbevölkerung und Gesamtbevölkerung inkl. Kurzzeit-Aufenthaltern). Etwa 40–47 % der in Singapur lebenden Menschen sind nicht-singapurische Staatsangehörige (Fremdarbeiter, Expatriates, Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus) – ein für die Wirtschaft und Gesellschaft des Stadtstaats zentraler Faktor.

Bevölkerungsdichte: rund 8.500–9.200 Einwohner pro km² – Singapur zählt zu den am dichtesten besiedelten Staaten der Welt.

Hauptstadt: Singapur ist als Stadtstaat gleichzeitig Land, Hauptstadt und (nahezu) einzige Stadt – nahezu 100 % der Bevölkerung leben städtisch.

Geografie: Der Inselstaat Singapur liegt vor der Südspitze der Malaiischen Halbinsel und ist über zwei Dämme mit ihr verbunden. Die Hauptinsel wird durch die rund 1 km breite Straße von Johor vom Festland getrennt; weitere über 60 kleinere Inseln gehören ebenfalls zum Staatsgebiet. Singapur ist überwiegend flach, der Bukit Timah mit rund 164 m ist die höchste natürliche Erhebung. Durch großflächige Landgewinnung, vor allem im Nordosten und Süden der Insel, hat sich die Landesfläche seit der Unabhängigkeit erheblich vergrößert; der ursprüngliche Urwald sowie viele Sümpfe der Tiefebenen sind größtenteils gerodet bzw. trockengelegt worden.

Staatsform: Republik (im Commonwealth) seit 1965, Verfassung von 1965 (auf Basis der Verfassung von 1959), mehrfach geändert. Einkammerparlament mit heute 104 gewählten Abgeordneten (Stand nach der Parlamentswahl 2025) plus zusätzlichen, nicht gewählten Sitzen für die Opposition (NCMP-Regelung). Aktuelles Staatsoberhaupt (Präsident): Tharman Shanmugaratnam, im Amt seit September 2023. Aktueller Regierungschef (Premierminister): Lawrence Wong, im Amt seit Mai 2024 – der erst vierte Premierminister in der Geschichte Singapurs und der erste, der nach der Unabhängigkeit des Landes geboren wurde. Er löste Lee Hsien Loong ab, der 20 Jahre lang (2004–2024) Premierminister war und Sohn des Staatsgründers Lee Kuan Yew ist. Unabhängig seit 1965 (zuvor britische Kronkolonie), 1963–1965 kurzzeitig Teil der Föderation Malaysia, aus der Singapur nach politischen Spannungen ausschied.

Sprachen: Amtssprachen sind Englisch, Malaiisch, Mandarin-Chinesisch und Tamil; Malaiisch gilt zusätzlich als Nationalsprache (u. a. in der Nationalhymne). Englisch ist die verbindende Verkehrs-, Verwaltungs- und Wirtschaftssprache; im Alltag hat sich zudem das umgangssprachliche „Singlish“, eine englisch-basierte Kreolsprache mit Einflüssen aus Malaiisch und diversen chinesischen Dialekten, als informeller Soziolekt etabliert.

Religionen: Buddhismus (größte Gruppe, v. a. unter der chinesischstämmigen Bevölkerung), Christentum, Islam (v. a. unter der malaiischen Bevölkerung), Hinduismus, Taoismus sowie eine Sikh-Minderheit; ein wachsender Anteil der Bevölkerung gibt zudem keine Religionszugehörigkeit an.

Ortszeit: MEZ + 7 Stunden, MESZ + 6 Stunden (Singapur Standard Time, UTC+8, ganzjährig ohne Sommerzeit).

Netzspannung: 230 V, 50 Hz. Es kommen dreipolige, britische Steckertypen (Typ G) zum Einsatz – ein Adapter wird empfohlen.

Telefon: Selbstwählferndienst landesweit verfügbar. Landesvorwahl: 65.

Mobilfunk/Internet: Prepaid-SIM-Karten sind am Flughafen Changi und in der Stadt problemlos erhältlich, die großen Netzbetreiber sind heute Singtel, StarHub und M1. Singapur verfügt über eine der am besten ausgebauten Glasfaser- und Mobilfunkinfrastrukturen der Welt; kostenloses WLAN (u. a. über „Wireless@SG“) ist an vielen öffentlichen Orten verfügbar.

Währung: Singapur-Dollar (S$ bzw. SGD) = 100 Cents. Kartenzahlung (inkl. kontaktloser Zahlung) sowie lokale Zahlungs-Apps sind praktisch überall Standard.

Singapur – Einreise und Visum

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige können für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen visumfrei nach Singapur einreisen. Erforderlich sind ein bei Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass sowie ein Nachweis der Weiterreise.

Verpflichtend ist zudem die vorherige Online-Registrierung über die Singapore Arrival Card (SGAC), die innerhalb von 3 Tagen vor Ankunft kostenlos über die offizielle Website der Immigration & Checkpoints Authority (ICA) ausgefüllt werden muss und die frühere Papier-Einreisekarte ersetzt hat.

Zu beachten sind außerdem die in Singapur notorisch strengen Einfuhr- und Ordnungsvorschriften: Die Einfuhr von Kaugummi (außer in geringen Mengen zu medizinischen Zwecken) sowie von E-Zigaretten und Vape-Produkten ist verboten und wird konsequent geahndet. Für Drogendelikte drohen in Singapur bekanntermaßen drakonische Strafen bis hin zur Todesstrafe, die auch gegenüber ausländischen Touristen konsequent angewendet werden. Reisende sollten sich vor Abreise über die aktuellen Einfuhrbestimmungen auf der Website der ICA bzw. des Singapore Customs informieren.

Singapur – Land & Leute

So wie sich Asiatisches und Westliches, Traditionelles und Hochmodernes in Singapur auf Schritt und Tritt ablösen, bilden auch die verschiedenen, in der Stadt lebenden Ethnien ein vielfältiges gesellschaftliches Mosaik.

Über drei Viertel aller Singapurer Staatsbürger sind chinesischer Abstammung, rund 15 % sind Malaien und etwa 7–9 % indisch-tamilischer Herkunft. Alle Volksgruppen pflegen ihre kulturellen Traditionen und Sprachen, wobei Englisch als verbindende Verkehrssprache gilt. Das staatliche Fernsehen sendet weiterhin mehrsprachig, Nachrichten erscheinen in den vier Amtssprachen zu unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Kanälen, und auch die Presse ist entsprechend vielsprachig aufgestellt.

Vorbei sind die kolonialen Zeiten, in denen Singapurs wichtigste Bevölkerungsgruppen in getrennten Stadtvierteln lebten – die Chinesen in und um Chinatown, die Malaien in traditionellen „Kampongs“ und die Einwanderer vom indischen Subkontinent an der Serangoon Road, die bis heute „Little India“ heißt und als lebendiges Kulturviertel besucht werden kann.

Ein großangelegtes staatliches Wohnungsbauprogramm (HDB-Wohnungen), dessen Wohnblöcke über die ganze Insel verteilt sind, hat historisch entscheidend dazu beigetragen, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen: Bis heute leben rund 80 % der Bevölkerung in solchen, überwiegend im Eigentum befindlichen Wohnungen – nach wie vor eines der weltweit erfolgreichsten öffentlichen Wohnungsbauprogramme.

Die Regierung unternimmt weiterhin erhebliche Anstrengungen, um in der zu einem großen Teil aus Einwanderern und deren Nachkommen bestehenden Bevölkerung ein gemeinsames Nationalbewusstsein zu fördern – unter anderem durch Kampagnen zu Sauberkeit und öffentlichem Anstand, die mit Bußgeldern durchgesetzt werden (etwa für das Wegwerfen von Zigarettenstummeln oder das Essen und Trinken in der U-Bahn), sowie durch patriotische Lieder rund um den jährlichen Nationalfeiertag am 9. August. Die Bevölkerung Singapurs altert inzwischen spürbar wie in vielen hochentwickelten Industrieländern – der Anteil junger Menschen unter zwanzig Jahren liegt heute deutlich niedriger als noch vor 20 Jahren, was die Regierung mit Familien- und Einwanderungspolitik zu adressieren versucht.


Hinweis: Alle Angaben zu Bevölkerungszahlen, politischen Ämtern und Einreisebestimmungen können sich ändern und wurden nach bestem Wissen zum Stand August 2026 recherchiert. Für aktuelle, verbindliche Informationen empfiehlt sich vor Reiseantritt ein Blick auf die Website der Immigration & Checkpoints Authority (ICA.gov.sg) sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

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von Joe OnTour 9. September 2017
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