Australien – Great Barrier Reef
Das Great Barrier Reef ist das grösste World Heritage Gebiet und dehnt sich über 2.000 km von Papa Neuguinea bis zu Maryborough im Süden Queenslands aus.
Besonders für Taucher ist dies das Paradies schlechthin. Schon beim Schnorcheln erhält man einen phantastischen Einblick in die wunderschöne Unterwasserwelt.
Zwischen dem Festland und dem Riff liegen zahlreiche Inseln, die sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundungen des Great Barrier Reef eignen.
Gestern bin ich noch immer high von unserem Tag am Great Barrier Reef – sitze hier in Cairns mit einem kühlen Goon im Glas und muss das einfach teilen. Wir hatten uns für eine volle Tagestour von Cairns aus entschieden, frühmorgens abgeholt worden auf einer schnittigen Katamaran zur Agincourt Reef-Pontoon. Schon die Bootsfahrt war magisch: türkisfarbene Lagunen, fliegende Fische neben dem Schiff, und dann plötzlich dieser Moment, wo das Riff aus dem Nichts auftaucht – ein underwater city unter der Oberfläche, das größte Lebewesen der Erde.
Maske auf, ins Wasser – und bam! Ein ganzer Schwarm Neonfische umkreist mich, Korallen in Pink, Orange, Violett leuchten wie eine Unterwasser-Disco. Unser Guide zeigte uns einen Riesen-Klippschildkröte, der gemütlich zwischen den Fächerkorallen cruiste, dann schwammen wir direkt über einen Black Tip Reef Hai (harmlos, versprochen!). Schnorcheln pur – keine Touristenmassen, kleine Gruppen, und unser Guide wusste genau, wo die Highlights sind: Nemos in Anemonen, ein Leafy Sea Dragon, der sich perfekt tarnt, und sogar eine friendly Giant Manta, die uns neugierig umrundete.
Mittagessen auf der Pontoon war Weltmeister: frischer Reef-Fish, Salate, tropische Früchte – und zwischendurch noch Zeit für ein Glas Sekt mit Blick auf’s endlose Blau. Am Nachmittag gab’s optionalen Helmet-Dive für die Mutigen (ich hab’s gemacht – wie Barfuß über den Meeresboden laufen!), und zum Abschluss ein Underwater Observatory, wo du alles aus der Trockenen guckst. Zurück in Cairns saßen wir abends im Reisemobil und konnten nicht aufhören, Fotos zu zeigen – das Riff ist nicht nur schön, es ist lebendig, zerbrechlich, ein Weckruf.