Galapagos – Krebse

Klippenkrabben gibt es auch an den Küsten Südamerikas, ihr Panzer ist dort jedoch schwarzgrün und nur während der Paarungszeit färben sich die Scheren rot. Dort haben sie viele Feinde, daher wäre eine auffällige Farbe tödlich. Auf Galápagos haben sie weniger Feinde, aber es gibt mehr Artgenossen also Konkurrenten, daher ist es wichtig den Rivalen auszustechen.

Klippenkrabben sind eigentlich Wassertiere, die durch Kiemen atmen, dass sie dennoch an Land leben können ermöglicht ihnen ein einzigartiges Atmungsorgan, die Kiemenkammer. Ihr muss ständig sauerstoffreiches Wasser zugeführt werden, was eine Umwälzpumpe gewährleistet. Das Wasser tritt an der Mundöffnung aus, läuft an der Bauchseite entlang, reichert sich dabei mit Sauerstoff aus der Luft an und tritt an den Beinansaetzen wieder in die Kiemenkammer ein.

Ab und zu wird dann wieder Frischwasser getankt. Ganze Armeen von Klippenkrabben huepfen ueber die Felsen. Mit ihren pinzettengleichen Scheren zupfen und stochern sie zwischen den Algen herum und führen kleinste Nahrungspartikel zum Mund. Bei Flut laufen sie eilig zurück zum höher gelegenen Ufer, denn schwimmen können sie nicht. Man hat festgestellt, dass jede Krabbe ihren eigenen Stein hat, der quasi ihr Zuhause ist. Dazu wurden einige Krabben markiert und ca. 500 m vom Fangplatz entfernt ausgesetzt. Nach 9 Tagen sass auch die letzte wieder auf ihrem Stein. Es wird angenommen, dass sie sich nach der Sonne orientieren.

Bilder Galapagos – Krebse

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