Isla Margarita

Begonnen von elke2, Oktober 02, 2007, 18:40:54

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hannes

Ganz schön riskant. 
In Neuginea sind die Mücken auch tagsüber höchst aktiv.
Sich nicht stechen lassen gelingt da eigentlich überhaupt nicht, es sei denn man läuft  bei 35 Grad beim Trekking mit langer Kleidung + Gesichtsmaske herum .... ;)

Es stimmt das sich die Resistenz immer mehr erhöht, aber das hat imho mit der Behandlung nicht unbedingt was zu tun.
Die erfolgt mit ganz anderen noch viel wirksameren chemischen Keulen, (leider hab ich den Namen des Präparats vergessen), die bei mir allerdings auch keine Nebenwirkungen hervorgerufen haben.
Ich hab damals mit dem Arzt diskutiert - würde man das als Prophylaxe verwenden, dann wäre eine Erkrankung fast unmöglich ......

Macht man aber nicht, weil 1.) noch viel mehr Nebenwirkungen und somit gefährlicher als Lariam und 2.) viel teurer.

Aber das ist ja jetzt ein Malaria - Thread geworden ... ;)

Eines steht jedenfalls fest um wieder die Kurve nach Venezuela zu kriegen:

In der Gran Sabana gibt's in der Regenzeit (und nur dann sollte man hinfahren, weil dann die Flüsse Hochwasser führen und problemlos mit dem Kanu zu bereisen sind, in der Trockenzeit ist das eine Schlepperei) jede Menge Anopheles Mücken, aber nur wenig infiszierte Exemplare.

Im Amazonasgebiet des Rio Orinoco, Rio Casiquiare und Rio Negro sind die Schwarzwasserflüsse fast mückenfrei, die anderen jedoch Brutstätten für Stechmücken  und damit "Malaria Höllen"

Die Isla Margarita dagegen ist wohl wie alle karibischen Insel bestimmt malariafrei.

Tobi

kann ich bestätigen, die isla ist so gut wie mückenfrei, zumindest zu der zeit als wir da waren. eben trockenzeit, deswegen kann ich auch nur bedingt mitreden, hatte damals keinen sinn zum salto angel etc. zu fahren, hatten uns vorher jeder einheimisch abgeraten, da würde nur ein schmales plätschern zu sehen sein, sonst nix. sind wir eben nach 2 wochen amazonas delta mal wieder an den strand und durch die alten piratennester an der küste gezogen, dann aber weiter nach kolumbien und dort wieder in den busch.

tobi
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